Stiftung Warentest: Espressovollautomat

Espressomaschinen: Die meisten brühen „gut“, brauchen aber viel Pflege

Von den Modellen, die Kaffeemilchgetränke in einem Durchgang zubereiten können, schnitt die Jura ENA Micro 9 Touch für ca. 765 Euro am besten ab, zweiter Nivona NICR 830 – Milch separat: Bosch VeroCafe Latte / Siemens EQ.5 macchiato (ca. 615 Euro) am besten, auf Platz zwei DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110.B (440 Euro)

Für Fans von italienischem Kaffeegenuss ein passendes Weihnachtsgeschenk: ein Espressovollautomat. Doch welcher soll es sein? Große Unterschiede gibt es nicht nur beim Preis, sondern zum Teil auch bei der Qualität von Espresso, Cappuccino und Latte macchiato, bei der Handhabung und beim Stromverbrauch. Mehr als jedes zweite Gerät im Test bekam die Note „Gut“ und ist damit ein heißer Tipp.

„Guten“ Espresso brühen die meisten Vollautomaten, schreibt die Dezember-Ausgabe von „test“, und auch der Milchschaum gelingt. Von den Modellen, die Kaffeemilchgetränke in einem Durchgang zubereiten können, schnitt die Jura ENA Micro 9 Touch für ca. 765 Euro am besten ab, dicht gefolgt von der Nivona NICR 830, die mit rund 960 Euro deutlich teurer ist. Die Geräte, bei denen die Milch separat aufgeschäumt wird, sind insgesamt billiger. Hier schnitt die Bosch VeroCafe Latte bzw. die Baugleichheit Siemens EQ.5 macchiato (ca. 615 Euro) am besten ab, und auf Platz zwei landete die DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110.B (für 440 Euro).

In der sensorischen Prüfung wurden zum Beispiel Crema, Geruch, Geschmack, Mundgefühl und Nachgeschmack untersucht. Die technische Prüfung widmete sich unter anderem der Aufheizzeit, den Temperaturen oder der Gleichmäßigkeit der Tassenfüllung. Im Handhabungstest wurde die Gebrauchsanweisung beurteilt sowie das Zubereiten des Kaffees, und auch der tägliche Pflegeaufwand. Denn eine Espressomaschine muss gereinigt und gepflegt werden, damit sie lange hält, keine Keime und kein Schimmel entstehen. Schließlich gab es eine Dauerprüfung, die fast alle bestanden, und es wurden Stromverbrauch, Schadstoffe und die Sicherheit geprüft.

Der ausführliche Test Espressomaschinen ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/espressomaschinen veröffentlicht.

Neues von Mario Lohninger

Der Frankfurter Sternekoch Mario Lohninger, der wie berichtet seine Restaurants Silk und Micro nicht mehr weiter betreiben wird ( http://www.gourmet-report.de/artikel/342281/Mario-Lohninger.html ), wird mit dem Gastronomen und Feinkostunternehmer Gregor Meyer eine Partnerschaft eingehen und gemeinsam mit ihm das Lokal Holbein´s im berühmten Städel Museum führen.

Das neue Konzept, das aus der Aufsehen erregende Konstellation entsteht, wird ab Mitte August für die Gäste zu erleben sein. Der bisherige Küchenchef im Holbein´s, Joe Ballmann, wechselt am 1. Juli nach neun Jahren in den der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Frankfurter Airportclub, wo er Götz Rothacker ablöst, der dort seit 2009 am Herd stand.

Alles über die Frankfurter Szene weiß wie immer Ludwig Fienhold. Er schreibt in seiner kulinarischen Zeitung BISS darüber:
www.fienholdbiss.de/aktuelles/mario-lohninger-gregor-meyer-betreiben-gemeinsam-das-holbein%C2%B4s-im-stadel-museum/

Holbein´s, Frankfurt, Holbeinstraße 1, Tel. 069 660 566 66. Täglich 10-24 Uhr, Montag 18-24 Uhr,

www.meyer-frankfurt.de

Mario Lohninger

Beide Restaurants von Mario Lohninger im Frankfurter CocoonClub schliessen – im Herbst will Lohninger ein neues Restaurant eröffnen

Bereits am Samstag, dem 26. Mai, gehen der letzte Burger und das letzte Sushi über die Theke der offenen Showküche im Micro. Das Silk bleibt noch etwas länger geöffnet: Hier wird das letzte 13-Gänge-Menü am 28. Juli serviert. Insgesamt acht Jahre haben Mario Lohninger und sein Team hier für Genuss und kulinarische Grenzerfahrungen gesorgt.

Alles über Mario Lohninger Pläne weiß das Journal Frankfurt:
www.journal-frankfurt.de/?src=gastro_news_einzel&id=15960
die kulinarische Zeitung „Biss“ nennt die Hintergründe der Schließung:
http://www.fienholdbiss.de/aktuelles/mario-lohninger-schliest-silk-und-micro/

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Mario Lohninger mit CHROMA type 301 Kochmesser

Stiftung Warentest: Anti-Viren-Software

Ohne Schutzprogramm auf dem Computer haben Viren und Trojaner auf dem PC freies Spiel. Aber selbst mit Anti-Viren-Software sind Computer nicht rundum sicher. Im Test der Stiftung Warentest mussten die Programme 1800 aktuelle Schädlinge finden und löschen. Kein Programm spürte alle auf, nur vier Programme sind insgesamt „gut“, berichtet die Zeitschrift test in ihrer April-Ausgabe.

Avira und G Data fanden immerhin 96 Prozent der Schädlinge, Trend Micro ohne Internetverbindung dagegen nur 36 Prozent. Große Unterschiede gibt es auch in der Geschwindigkeit: Zweieinhalb Tage benötigte G Data, um effektiv vor neuen Viren zu schützen, bei Trend Micro ist man dagegen selbst nach drei Wochen gerade mal vor 2 von 25 neuen Schädlingen sicher.

Den besten Virenschutz im Test bietet G Data InternetSecurity 2012. Nachteil: Das Programm benötigt viel Arbeitsspeicher und verlangsamt den Rechner spürbar. Es ist daher nicht für schwache Rechner wie Netbooks geeignet. Sparsamer geht Testsieger Avira mit dem PC um. Avira gibt es als Kaufversion für 40 Euro, aber auch als kostenlose Version ohne Firewall. Für Windows-7-Nutzer kein Problem: Hier ist eine Firewall bereits integriert. Sie arbeitet sogar besser als manch eine Firewall gekaufter Anti-Viren-Programme.

Der ausführliche Test Anti-Viren-Software ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/internetsicherheit veröffentlicht.

Gault Millau Hessen 2011

Der neue Gault Millau ehrt ihn, weil er in seinen drei Restaurants
drei verschiedene Küchenstile gleich leidenschaftlich bietet / Höhere
Note für Juan Amador und fünf weitere Aufsteiger in Hessen

Den 37-jährigen Mario Lohninger, der in Frankfurt die drei Restaurants
„Silk“, „Micro“ und „Lohninger“ führt, kürt die französischen Gourmet-Bibel
Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2011 zum „Koch
des Jahres“. Aus der Begründung: „Voller Entdeckerfreude und Erneuerungsdrang
bietet Lohninger, bei dem alles so salopp wirkt, aber vollkommen ausgereift
ist, in drei Restaurants pointenreich und leidenschaftlich drei Küchen.“

Lohninger bereitet seit 2004 im „Silk“, einer „edel gepolsterten Liegewiese
mit entspannter Lounge-Atmosphäre, phantasievolle zukunftsweisende
Küche“ und im „Micro“ an „großen Holztischen kosmopolitische Gerichte“. Beide
Restaurants gehören zum „Cocoon-Club“ des Kult-DJ Sven Väth. Sein im März
2010 eröffnetes „Lohninger“ betreibt der Österreicher aus Maria Alm bei Salzburg
als veredeltes Beisl (Gasthaus) mit Gerichten seines Heimatlandes. Diese
Breite seines Repertoires erarbeitete sich Lohninger bei weltbekannten Köchen
wie Wolfgang Puck in Los Angeles, Guy Savoy in Paris und David Bouley in New
York.

Für Gerichte wie das gekochte Schulterscherzl mit Wurzelgemüse, Apfelkren,
Schnittlauchsauce, Crèmespinat und Rösterdäpfeln erhielt er vom Gault
Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, im „Lohninger“
16 von 20 möglichen Punkten, für Hummer in Lotuswurzel-Tempura mit Yuzo-
Crème (Zitrusfrucht) im „Micro“ 17 und für geräucherten Black Cod (kabeljauähnlich)
mit Mandel-Panna cotta und Gazpacho im „Silk“ 18 Punkte. Die beeindruckten
Tester: „Es gibt nicht viele Köche, die aus scheinbar harmlosen Zutaten
etwas so Freudvolles erarbeiten können.“ Eine höhere Bewertung als Lohningers
18 Punkte haben hierzulande nur 12 Köche. In seiner Freizeit ist der Gastronomensohn
passionierter Ski- und Motorradfahrer sowie Musikfreak (U2,
Pink Floyd).

18 Punkte schaffte auch wieder der im letzten Jahr wegen „Schwächen
beim Handwerk und Abschmecken“ auf 17 Punkte abgewertete Juan Amador in
Langen. Er „agiert nicht mehr als Performance-Künstler, sondern überzeugt in
seiner baskisch-französisch-deutsch ausgerichteten Küche durch Geschmacksleistungen:
vom Ochsen-Tatar auf einem Sockel aus Gänseleber und Gelee von
Zwiebelpüree und Béchamel, gekrönt von einem pochierten Wachtelei im knusprigen
Brotmantel und umrahmt von Roten Rüben, Pommerysenf-Eis und Gurkenschäumchen
bis hin zum Dessert ‚Mein Schwarzwald’ aus kräftiger dunkler
Guanaja-Schokolade mit eingelegter Kirsche und Schwarzwälder Speck“.

16 Punkte erkochte sich erstmals Matthias Schmidt von der „Villa Merton“
in Frankfurt. Er „setzt kunstgerecht verschiedene Konsistenzen und Temperaturen
ein, lässt Weiches auf Knuspriges, Kühles auf Warmes stoßen. Das
amüsiert nicht nur den Gaumen, sondern bringt auch geschmackliche Raffinesse
ins Spiel, z.B. bei superber Taubenbrust mit Muskatblüte und gefrorenem
Lauch in traumhaftem klaren Taubenjus oder bei vortrefflicher Auster mit Holunder
􀀀gelee, saurem Traubensaft, Kaffeeöl, Buchweizen und Wildreis-Popcorn.“
15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault Millau-Verständnis
Kochen zur Kunst wird, erreichten die vier Frankfurter Köche

• Jo Ballmann vom „Holbein’s“ durch „beiläufig wirkende und dadurch um so

mehr entzückende Teller wie die mit Tintenfischfarce und Gemüse gefüllten Calamaretti,
zu denen es köstlichen Kräutersalat gab“,
• Alexander Gschaider im Restarant „Die Leiter“ mit „lustvoll zubereiteten Gerichten
wie Dorade Royale auf Kräuter/Kartoffel-Fondue und kalter Gemüsesauce“,
• Thomas Haus vom „Goldman’s“ durch „delikates Rindercarpaccio mit Tahiti-
Vanille und gesalzener Zitrone“,
• Martin Kofler vom „Döpfner’s im Maingau“ durch „geröstete Kartoffelsuppe
mit Blutwurstkrapfen“ sowie
• André Großfeld vom „Grossfeld – Gastraum der Sinne“ in Friedberg. Er „beeindruckte
durch Roastbeef in bester Konsistenz auf hauchdünnem Bohnenragout
und servierte dazu eine Kaperntarte, Zwiebelgemüse und ausgebackenen Ochsenschwanz“.

Die beiden hessischen Kochkönige Amador und Lohninger
haben vier Kronprinzen mit jeweils 17 Punkten:
• Patrick Bittner vom Frankfurter „Gourmet-Restaurant français“: Er „bietet
eine aromenstarke Küche und glänzt vor allem durch äußerst präzise Garzeiten.
Was wir bei aller technischen Perfektion jedoch bisweilen vermissen, sind frische
Ideen. Vieles wirkt voraussehbar und ohne echte Überraschungsmomente,
Manches allzu bekannt.“ Wegen dieser Schwäche wurde er von 18 auf 17 Punkte
abgewertet.

• Bei Carmelo Greco in der Frankfurter „Osteria Enoteca“ entstammten „viele
Speisen der mütterlichen, ländlichen Cucina casalinga, doch er filtert das Essenzielle
heraus und bereitet alles innovativer, leichter und taktvoller zu“. (Greco
übergab nach Redaktionsschluss den Osteria-Herd an Farrokh Okhovat-
Esfehani, der aus der „Villa Philippe“ in Kronberg kam, und will nächste Woche
in dem seit Jahren leerstehenden früheren „Bistrot 77“ in Frankfurt-
Sachsenhausen sein „Ristorante Carmelo Greco“ eröffnen.)

• Benedikt Faust bot im „L’Etable“ in Bad Hersfeld „eine beeindruckenden
Vielfalt, die spielerisch, leicht und mit fröhlicher Fantasie erdacht wirkte“. (Er
verließ nach Redaktionsschluss das Restaurant, das bis 8. März 2011 geschlossen
bleibt. Danach kocht Patrick Spies, der in der „Villa Hammerschmiede“ in
Pfinztal bei Karlsruhe mit 17 Punkten bewertet ist.)

• Christoph Rainer hat in der „Villa Rothschild“ in Königstein „ein Händchen
für Edelprodukte, aus denen geschmackliche und optische Wunderwerke entstehen
wie die marmorierte, durch grünes Apfelgelee gekrönte Gänsestopfleberschnitte,
die er mit geeistem Lakritz und Salzbutterbrioche serviert“.

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• Sven Messerschmidt konzentriert sich im „Schwarzenstein“ in Geisenheim
„auf die französische Klassik, die er mit besten Produkten und pointierten Würzungen
immer wieder erfrischend neu interpretiert. Ein schönes Beispiel hierfür
sind butterzarte Calameretti, die Messerschmidt mit Couscous füllt, der durch
winzige Olivenschnipsel und einen Hauch Minze eine interessante Verfremdung
erfährt. Dazu etwas Ragout aus leicht angetrockneten Tomaten mit Basilikum
und ein intensiver Bouillabaisse-Sud, und man meint das Mittelmeer zu
schmecken.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 72 Restaurants
in Hessen. 57 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen
aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten
erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen
unter den erstmals bewerteten Restaurants das „Del Pescatore“ und „Medici“ in
Frankfurt, das „Ox“ in Hilders (Rhön) und das „Kraftwerk“ in Oberursel mit
jeweils 14 Punkten sowie der „Gutsausschank im Baiken“ in Eltville und das
„Himmel und Erde“ in Limburg (je 13 Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen
Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete,
von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Hessen 6
langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 12 inspirierte Küchen neu auf,

je 10 werden höher oder niedriger bewertet. 3 verlieren die begehrte Kochmütze.

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Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Mario Lohninger

Jens Darsow interviewt Mario Lohninger

Interview

   1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?

      Gute Dinge genießen und verstehen können

       
   2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?

      Am liebsten mit meiner Mannschaft – das gelingt mir fast jeden Tag

       
   3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?

      Mit meinem Schatz in den „Club 55“ bei Saint-Tropez

       
   4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?

      Black Cat Fisch – in Sake und Sojasauce eingelegt und mariniert – in der Pfanne bei starker Hitze gegart.

       
   5. Ihr Hauptcharakterzug?

      Sehr emotional und impulsiv

       
   6. Ihr Motto?

      Jeder Tag ist ein neuer Tag

       
   7. Ihr Lieblingsgericht?

      Napoletanische hausgemachte Spaghetti mit Tomate und Basilikum

       
   8. Was essen Sie überhaupt nicht?

      Eingelegte Seegurkeninnereien

       
   9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?

      Innereien

       
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

      Creme-Spinat und Palat Schinken

       
  11. Welche Hessische Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

      Goethe

       
  12. Welche Hessische Spezialität mögen Sie am liebsten?

      Frankfurter Grüne Sauce

       
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?

      Restaurant Adler Wirtschaft von Franz Keller in Hattenheim

       
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?

       Restaurant Spago von Wolfgang Puck in Los Angeles

       
  15. Welchen Küchenchef ( lebend ) bewundern Sie am meisten?

      Ferran Adria

       
  16. Der ideale Chef muss wie sein?

      Sehr diszipliniert und zielstrebig

       
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?

       Er muss mit dem Chef und der Mannschaft alles ins „Lot“ bringen

       
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?

      Wenn man alles gibt und eine Entwicklung bei der Person sieht, dann drückt man auch mal ein Auge zu.

       
  19. Ihr größter Fehler?

      Zu harsch zu sein

       
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?

      Das Geschick anders mit Leuten zu kommunizieren

       
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?

      Italien

       
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?

      Peru

       
  23. Ihr Lieblingsgetränk?

      Wasser

       
  24. Ihr Lieblingswein?

      Grüner Veltliner

       
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?

      Mit meiner Frau gerade wenn uns Lust danach ist.

       
  26. Ihr heimliche Leidenschaft?

      Ski fahren

       
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?

      Musik hören

       
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?

      Bono über Bono – Biographie

       
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?

      ca. 1000

       
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

      Gladiator

       
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?

      Dass Sie für mich da sind, wenn ich Zeit habe

       
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?

      Mit meiner Kochphilosophie kann ich nicht unbedingt regional kochen. Herkunft des Produktes und artgerechte Haltung sind aber sehr wichtig.

       
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?

      Dies vergisst man immer sehr schnell…aber die versalzenden Knödel sind noch in Erinnerung

       
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?

      Mit meiner Frau

copyright by Jens Darsow
 www.kulinarisches-interview.de

Auszeichnung 2010
1 Michelin Stern / 18 Punkte Gault Millau / 3 Feinschmecker Punkte

Name:
Lohninger
Vorname:
Mario
Geburtstag:
22.08.1973
Geburtsort:
Saalfelden
Wohnort:
Frankfurt

Stationen

seit 2010
Lohninger, Silk & Micro, Frankfurt
seit 2004
Silk & Micro, Frankfurt
1999-2004
Danube, New York / Küchenchef mit David Bouley
1998-1999
Spago, Palo Alto
1996-1997
Guy Savoy, Paris
1996
Spago, Los Angeles bei Wolfgang Puck
1995-1996
San Domenico, New York bei Theo Schönegger
1993-1995
Tantris, München bei Hans Haas
1991-1993
Restaurant Obauer, Werfen bei Salzburg, Rudi & Karl Obauer
1988-1991
Ausbildung im Hotel Brandlhof, Saalfelden bei Volker Klein

Mario Lohninger
Silk und Micro
Carl-Benz-Straße 21
60386 Frankfurt am Main

http://www.cocoonclub.net/

Kochbuch von Mario Lohninger

Mario Lohninger

Exklusivität, Design und elektrisierende Klangsphären haben den Frankfurter Cocoon Club zu einer Kultstätte gemacht. Diese Unverwechselbarkeit transferiert der Küchenchef der zugehörigen Restaurants Micro und Silk, Mario Lohninger, in eine Melange ineinanderfließender Aromen und Geschmackskulturen die für sich spricht.

Mit innovativen Experimenten und durch Neuinterpretationen traditioneller Rezepte werden französische, asiatische und amerikanische Einflüsse miteinander kombiniert. Seine österreichischen Wurzeln vergisst er dabei nicht. Style und die Philosophie Lohningers finden zudem ihre Entsprechung in der besonderen Ausstattung des Werkes – eine Mischung aus Buch und Magazin.

„Gehobene Küche ist mir viel zu normal“, sagt Lohninger über seine Arbeit. Er sucht in jedem Rezept eine besondere Energie, die er vor allem in der Reduktion auf das Wesentliche findet. Allerbeste, oft außergewöhnliche Zutaten kombiniert er, um seinen Gästen die Essenz von Aroma zu bieten. Geprägt hat seinen Stil neben anderen Einflüssen vor allem „das Pure, Klare, Konzentrierte der japanischen Küche. Lohninger ist immer auf der Jagd – nach dem Besonderen, dem Außergewöhnlichen, dem Ungewohnten. So folgen auch seine eigenen Restaurants ungewöhnlichen Konzepten: Im „Silk“ genießt der Gast im Liegen, im „Micro Fine Dining“ unter 15.000 Leuchtfäden aus Glasfaser.

Lohninger gilt als eines der ganz großen Küchentalente im deutschsprachigen Raum. Seinen hocharomatischen Stil entwickelte der gebürtige Salzburger vor allem zwischen 1999 und 2004, als er als Patron im New Yorker „Danube“ des amerikanischen Küchenstars David Bouley arbeitete. Seit 1999 regnet es Preise, Auszeichnungen und Punkte auf ihn herab: Die „New York Times“, eine der renommiertesten Tageszeitungen der Welt, kürte ihn 2002 zum „Koch des Jahres“. 2005, im Jahr nach der Eröffnung seiner eigenen Restaurants in Frankfurt, zeichnete ihn der Gault Millau als „Entdeckung des Jahres“ aus. 2007 folgt der erste Stern.

Dies alles macht aus diesem Buch auch ein besonderes Kochbuch. Es versammelt nicht nur Lohningers außergewöhnliche Rezepte, sondern erzählt auch die spannenden Begebenheiten, Begegnungen und Erlebnisse, die letztlich zu ihnen geführt haben. Anekdoten sind nicht Lohningers Sache – es sind die ganz persönlichen Geschichten, die sich auch in den über 90 Rezepten widerspiegeln.

Bibliographische Angaben

Titel: Mario Lohninger
Verlag: Tre Torri Verlag GmbH
Umfang: 220 Seiten
Format: 24,5 cm x 29,7 cm
Ausstattung: zahlreiche Farbfotos, Magazin/Paperback
ISBN: 978-3-937963-82-2
Gebundener Ladenpreis: 25,00 € (D), 25,70 € (A)
45,00 sFr (unverbindliche Preisempfehlung)
ET: Anfang Oktober

Mario Lohninger

Restaurant Micro/CocoonClub/FFM: Cookooning mit Mario Lohninger (Kochkurs)- Neue Termine!

Erleben Sie einen Tag „Cookooning“ mit Mario Lohninger…

Kochen ist eine Herzensangelegenheit – nicht nur für den Chef de Cuisine Mario Lohninger, sondern auch ganz generell betrachtet. Marios emotionale Kochkunst hat ihm eine steile Karriere beschert, er hat für Bill Clinton, die Stars aus Hollywood und die thailändische Prinzessin gekocht und Seite an Seite mit den Küchenchefs der besten Restaurants in Europas, Japan und den USA am Herd gestanden. Eckart Witzigmann, Hans Haas, Guy Savoy und David Bouley waren, neben vielen anderen, seine Lehrmeister. In den vergangenen 3 Jahren wurden seine beiden Restaurants Micro und Silk mit etlichen Preisen ausgezeichnet – dennoch ist Mario ganz auf dem Boden geblieben.

Von seiner entspannten Art und natürlich dem immensen Wissen können Sie sich jetzt im Rahmen der „Cookooning“ – Veranstaltungen selbst überzeugen – und ganz nebenbei noch Ihre eigenen Küchenfertigkeiten auf Vordermann bringen.

„Cookooning“ mit Mario Lohninger besteht aus 2 Teilen:

Sie starten Ihre Sinnesreise auf dem Mainfloor das CocoonClubs, hier bildet die Membranwand mit atmosphärischen Lichtprojektionen einen außergewöhnlichen Rahmen für ein persönliches Treffen mit dem innovativen Küchenchef. „Im Zentrum des Clubs bauen wir verschiedene Kochmodule und mobile Arbeitsflächen auf, die bis zu 16 Teilnehmern reichlich Platz zur Entfaltung bieten. Bei diesem dreistündigen Koch – Happening statten wir alle Teilnehmer mit hochwertigen Schürzen und ausführlichen Unterlagen inklusive aller Rezepte aus. Damit Sie auch zu Hause mit allen Sinnen kochen und genießen können, gibt es noch eine Silk-CD dazu, die Ihnen einen relaxten Soundtrack zum Kochen am heimischen Herd liefert“ erklärt Mario Lohninger im Gourmet Report Interview.

Im Rahmen dieses Kurses weiht Sie Mario in einige Geheimnisse seines ganz persönlichen Kochstils ein, zeigt Schneidetechniken und verteilt natürlich viele wertvolle Profitipps. Die Rezepte sind zwar ambitioniert, aber auf jeden Fall nicht zu komplex, so dass Sie fast alles auch zu Hause nachkochen können. Um die Inhalte des Abends abzurunden, entführt Sie der Sommelier noch auf einen kleinen Exkurs in die Welt der Weine, so dass Sie auch hier Ihr Wissen erweitern und vertiefen können.

Ihr Menü:

hausgemachte ‚chitarra‘ spaghetti, tomaten & basilikum
seewolf & kartoffelschuppen, geschmorter kopfsalat
creme brulée

Der praktische Teil des Cookooning-Events dauert von 18.00 – 21.00 Uhr.

Nach so viel Input ist es dann ab 21.00 Uhr Zeit für Entspannung und Genuß – folgen Sie uns ins Micro Restaurant. Hier sind schon die Tische für alle Kursteilnehmer gedeckt, die im zweiten Teil des Abends ein gemeinsames Dinner genießen und in Ruhe fachsimpeln können.

Wir servieren ein 3-Gänge-Menü, das die im praktischen Teil erläuterten Rezeptideen aufgreift. Lassen Sie sich von unserem exzellenten Service – und Küchenteam verwöhnen. Alle Getränke und eine von unserem Sommelier zusammengestellte, erlesene Weinbegleitung sind im „Cookooning“ – Abend inbegriffen. Sollten Sie nach dem Kurs noch mit Freunden oder Ihrem Partner zusammen das Dinner genießen wollen, können diese das Menü selbstverständlich auch separat buchen!

Der Preis für die Teilnahme am Kurs inklusive Menü, Champagner-Empfang, sämtlicher Getränke, den Kochkursunterlagen sowie einer hochwertigen Schürze und einer Silk-CD beträgt 215,00 Euro pro Person.

Zum Preis von 72 Euro können Micro-Gäste auf Wunsch ab 21 Uhr das Kochkurs-Menü buchen.

Beginn des praktischen Teils: 18.00 Uhr
Beginn des Dinners im Micro: 21.00 Uhr

Cookooning mit Mario Lohninger findet in diesem Jahr zu folgenden Terminen statt:

01. September 2009
20. Oktober 2009

Sie haben Fragen oder benötigen weitere Informationen?
http://www.cocoonclub.net/

Alpine Küchenavantgarde

Mario Lohninger ist ein Begriff in Frankfurt, mit seinem Restaurant ‚Silk Bed‘ und dem Clubrestaurant ‚Micro‘. In die offene Küche lädt er gerne befreundete Köche ein – diesmal Roland Trettl vom Gourmetrestaurant ‚Hangar 7‘ in Salzburg. Die beiden Sterneköche kochen ein ungewöhnliches Sieben-Gänge Menü mit unverkennbarem Südtiroler Einfluss und fachsimpeln über Kochleidenschaft, Geschmack und Genuss.

HR, Sonntag, 08.06., 16:15 – 16:45 Uhr (VPS 16:14)

Mario Lohninger

Mario Lohninger ist ein Begriff in Frankfurt, mit seinem Restaurant ‚Silk Bed‘ und dem Clubrestaurant ‚Micro‘. In die offene Küche lädt er gerne befreundete Köche ein – diesmal Roland Trettl vom Gourmetrestaurant ‚Hangar 7‘ in Salzburg. Die beiden Sterneköche kochen ein ungewöhnliches Sieben-Gänge Menü mit unverkennbarem Südtiroler Einfluss und fachsimpeln über Kochleidenschaft, Geschmack und Genuss.

HR, Sonntag, 10.02., 16:15 – 16:45 Uhr: Kochen mit Freunden – Alpine Küchenavantgarde