Markus Pichler

Das Tannheimer Tal gehört nicht unbedingt zu den bekanntesten Talschaften Tirols, dennoch ist in dieser ländlichen Abgeschiedenheit eine der besten kulinarischen Adressen Tirols beheimatet. Schon die außergewöhnlich gute Halbpensionsküche des Landhotels Hohenfels verspricht exquisite Genüsse im hoteleigenen Gourmet-Restaurant Tannheimer Stube. Ein Versprechen, das Küchenchef Markus Pichler und seine Brigade voll einlösen, wie die jüngsten Bewertungen im Gault Millau und in à la Carte belegen.

Begeistert schwärmen die Tester von Gault Millau, die wieder zwei Hauben und 16 Punkte vergaben, von kreativen Gerichten als ästhetischen Unikaten. So fiel die Wahl zwischen Huchen oder Bries als Vorspeise ausgesprochen schwer, denn beide Male bewies Markus Pichler seinen hohen Einfallsreichtum. Hervorgehoben wurden auch wieder die exzellente Weinkarte und der kenntnisreiche Service.

Gastgeber Wolfgang Radi erläutert die „Küchenphilosophie“ des Hohenfels ganz bescheiden: „Einfach, gesund und gut. Frische hochwertige und so weit als möglich regionale Jahreszeitenküche kreativ gekocht und gut gewürzt, kein Schnickschnack.“

www.hohenfels.at

Neues aus der Berliner Gastroszene

Tulus Lotrek (Kreuzberg)
Wir besuchten das Tulus Lotrek und waren schwer angetan von der Küche. Wir waren nicht die einzigen, die begeistert sind. Berlin Partner wählte das Team um Küchenchef Max Strohe zum „Aufsteiger des Jahres 2016“. Gerechtfertigt. Die Küche ist tadellos, der Service liebevoll. Gerne immer wieder.
Sehen Sie unsere Bilder vom Besuch: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154138176388124

Schwein (Mitte)
Das zweite neue, Restaurant, dass man besuchen sollte, ist das „Schwein“. Hier kocht Christopher Kümper nach Lust und Laune einfach gut. Kümper war vorher Souschef von Andre Chiang, dem Zweisterner in Singapur. Gerne jederzeit wieder, da so unkompliziert und lecker.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153956529013124

Ryotai 893 (Charlottenburg)
Ich muss zugeben, ich habe mich selten so amüsiert wie in diesem schwer gehypten Restaurant. Es ist kaum zu finden. In einem ehemaligen Schlecker in der Kantstraße – direkt neben dem Kant-Cafe – finden Sie den Laden mit Graffiti beschmierten, verspiegelten Glasscheiben. Das ist es! Hier spricht man englisch. Eine deutsche Karte gibt es nicht. Innen ist es düster. Und: Freddy Mercury, der Jüngere, bedient hier liebevoll. So richtig Ahnung von dem was er macht, hatte keiner der Kellner. Einen Cappuccino kann man nicht bekommen, weil niemand die neue Maschine bedienen kann. Die Gäste machen begeistert mit. Als Gast muss man sich wohl schwarz anziehen, um nicht aufzufallen. 80 % der Gäste waren in schwarz. Es ist alles sooo chic!
Zum Essen: das Essen war okay, mit Japan hat es allerdings soviel zu tun, wie die meisten China Imbisse mit China. Wobei das Sushi und Sashimi durchaus empfehlenswert sind.
Wegen der Kulinarik braucht man aber nicht hin. Wegen der Atmosphäre und zum Beobachten der anderen Gäste schon eher. Amüsant. Wieder hingehen? Vielleicht, um der Verwandtschaft aus Wanne-Eickel die Großstadt zu zeigen und nicht in den Osten zu müssen.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154127143458124

First Floor im Hotel Palace
Lange Zeit hört man nichts mehr vom geschlossenen Einsterner im Europacenter. Jetzt sollen bald Bauarbeiten beginnen. Das Restaurant soll weg vom Pompösen, hin zum lockeren Design. Das ist sicher eine gute Idee. Auch soll es einen direkten Zugang von der Strasse geben, so dass man nicht mehr durch die Lobby muss. Der Küchenstil soll einfach gut sein, erst einmal ohne Sterneambitionen. Es soll ein talentierter Souschef aus der Sternegastronomie gefunden werden, der seinen ersten Küchenchefposten hier bekommen wird und das Restaurant neu aufbaut.
Auch in der zugigen Passage, die früher zur Minicity führte und heute nur noch zum Parkhaus bzw. ins Center selber geht, soll ein zweites Restaurant in einem ehemaligen Libanesen entstehen. Dieses soll ein Berliner Gasthaus mit Berliner Spezialitäten werden. Unkompliziert, dass man auch nur ein Bier dort trinken kann, wenn man möchte. Guten Ideen! Wir sind gespannt!

Markus Semmler wieder „Berliner Meisterkoch“ (Wilmersdorf)
Nach dem Markus Semmler bereits 1998 Meisterkoch wurde, hat man ihn – ganz zu Recht – auch 2016 zum Meisterkoch gewählt. Die Szene murmelt sehr laut, dass Semmler ein ganz heisser Anwärter auf den 2. Stern ist. Unbedingt hingehen!
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151264860363124

Markus Semmler

Seit neuestem zeigt der Berliner Sternekoch Markus Semmler auf Chefkoch.de wie es gemacht wird! Und zwar eben nicht nur das komplexe Rezept mit schicken vorbereiteten Zutaten, sondern die vielen kleinen „how to’s“, bei denen Laien sich fragen „wie wird es gemacht?“. Brühe klären, Knoblauch schälen, Paprika schneiden, kein Handgriff ist Markus zu unwichtig, als dass er ihn nicht geduldig erklärt!

Das kleine und große Kücheneinmaleins versteckt sich neben den Rezepten in kleinen „how-to“ Videos. (Beispiel: http://www.chefkoch.de/rezepte/1282081233586424/Gulasch-vom-Rind-mit-Schalotten-und-Paprika.html)
http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/5298,0/Chefkoch/How-To-Videos-Dummy-Test-2.html

Das ist DIE Anleitung für Kochanfänger – Eine Anweisung wie „in Streifen schneiden“ hat schon manchen Küchenneuling in eine Sinnkrise gestürzt.

Wie es seine Art ist, hat er sich auch auf die Drehs der ersten 50 „how-to“-Videos akribisch vorbereitet. Für den Cateringprofi ist eben Mise en place alles. Seit seiner Lehre hat er keinen Blätterteig mehr hergestellt und dies vorab noch mal geprobt und hat ein professionelles Sprechtraining absolviert.

Markus Semmler hatte viel Spaß bei den Dreharbeiten. „Das war kein leichtes Brot, jeden Tag drei bis vier Videos zu drehen, aber ich habe viel gelernt und bin jetzt für Interviews super gewappnet und auch meine Kochkursteilnehmer werden von meiner neuen Satzbautechnik „kurz und präzise statt lang und verschachtelt“ profitieren!“

http://www.kochkunst-ereignisse.de/Startseite.html

Markus Saletz & Friends

Winzer-Gipfel im Hotel Post Lermoos

Exquisiter Hochgenuss mit Zugspitz-Panorama: Zum Weinevent „Markus Saletz & Friends meet Hotel Post“ am 9. April 2016 lädt das Vier-Sterne-Superior-Hotel Post Lermoos nationale und internationale Top-Winzer und Genießer zur gemeinsamen Weinverkostung ein. Ins Glas kommen dabei ausgewählte Lieblingsweine von Hoteldirektor und Diplom-Sommelier Markus Saletz, der auch das gut 1.000 Positionen umfassende „Weinbuch“ des luxuriösen Hotels verantwortet. Für die perfekte Abrundung der edlen Tropfen sorgen Köstlichkeiten von Lieferanten der Region und ein Gourmet-Abendmenü von Chef de Cuisine Michael Kramer und seinem Team. Die Teilnahme kostet 50 Euro pro Person. Auf Wunsch kann das Abendmenü hinzugebucht werden.

Bereits zum 3. Mal können am 9. April 2016 Wein-Connoisseurs gemeinsam mit Diplom-Sommelier Markus Saletz und befreundeten Top-Winzern aus Österreich und Frankreich aktuelle und vollmundig gereifte Weine verkosten. So lädt Gastgeberfamilie Dengg zum Wein-Event „Markus Saletz & Friends meet Hotel Post“ in das elegante Vier-Sterne-Superior-Hotel Post Lermoos ein. Teilnehmende Weinbauern sind die Weingüter Alexs, Steiner und Tschida aus dem Burgenland, Möth aus Vorarlberg, Trummer aus der Steiermark, Zoller-Saumwald aus Tirol sowie die Weingüter Hirsch und Netzl aus Niederösterreich. Aus Frankreich bereichern die Weine der beiden Chateaux Croix de Mai und L’Argenteyre das breit gefächerte Angebot. Am Abend verwöhnen Küchenchef Michael Kramer und sein Team mit einem Gourmet-Menü.
Das Weinevent findet am 9. April 2016 von 12.00 bis 18.00 Uhr statt und ist für 50 Euro pro Person buchbar. Darin enthalten ist die Wein- und Spezialitätenverkostung, sowie Wasser, Bier, Kaffee und die musikalische Umrahmung. Das Gourmet-Abendmenü kann optional dazu gebucht werden. Sowohl für die Weinverkostung als auch für den Gourmetabend wird um Vorab-Reservierung gebeten.

Weitere Informationen und Buchungen online unter www.post-lermoos.at.

Nina Mann

Weinexperten-Wechsel: Christian Bau, Chefkoch des Victor’s FINE DINING, begrüßt ab März eine neue Mitarbeiterin. Die Sommelière Nina Mann übernimmt die Nachfolge des bisherigen Chef-Sommeliers. Daniel Kiowski wechselt die Branche und geht zum bekannten Moselwinzer Markus Molitor.

Daniel Kiowski kam vor sechs Jahren in das Drei-Sterne-Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg und geht als ein anerkannter Fachmann der Gastro-Branche. Von Gault Millau wurde er zum „Sommelier des Jahres 2015“ ernannt. Christian Bau zum Abschied des Chef-Sommeliers: „Er hat es geschafft, eine Weinkarte für uns zu erstellen, die eine persönliche Handschrift trägt und besonders im Mosel-Bereich ihresgleichen sucht. Wir wünschen Daniel das Allerbeste und bleiben weiterhin eng mit ihm verbunden.“

Mit Nina Mann kann Christian Bau nun erneut ein junges Ausnahme-Talent in seinem Team begrüßen. „Nina Mann ist nicht nur eine herausragende Sommelière, sie passt mit ihrer Wein-Philosophie und ihren Geschmackspräferenzen perfekt zu uns. Unsere Gäste dürfen sich somit auf eine konsequente Fortführung unseres sehr erfolgreichen Wein-Konzepts freuen“, so Bau.

Nina Mann ist staatlich anerkannte Sommelière und hat sich in London zur Certified Sake Sommelière weitergebildet. Eine Kombination, die den japanisch geprägten Küchenstil von Christian Bau ideal ergänzt. Darüber hinaus arbeitete die gebürtige Donauwörtherin als Chef-Sommelière in der Stuttgarter Zirbelstube und im Düsseldorfer Restaurant Nagaya – beides renommierte Sterne-Restaurants. Nina Mann wurde gerade vom Wein-Magazin falstaff zur „Sommelière des Jahres 2016“ ernannt.

Sternekochtreffen bei Markus Semmler

Ganz großes Kino ohne Kulissen und Diven – dafür mit sehr guten Freunden, fünf Sternen und fulminantem Essen! Ulla Kock am Brinck, besondere Freundin des Hauses, läßt es sich nicht nehmen mit zu kochen und verschiedene Blogger werden live von der Party im Web berichten. Seien Sie dabei, noch gibt es Karten für meine Lieblings-Köche-Party dieses Jahr!

Fürs flüssige Wohl zeichnen vier unserer Lieblingsweingüter verantwortlich: Winter, Seeger, Riffel und Ômina Romana.

Freitag, 26. Februar 2016,
Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr
Live-Cooking Stationen inklusive Wein 149,00 € pro Person

www.kochkunst-ereignisse.com

Markus Semmler, Berliner Meisterkoch 2016,

Markus Kebschull

Markus Kebschull und das Restaurant Seesteg auf Norderney

Wenn man es genau nimmt, hat Markus Kebschull seine Karriere dem eigenen Vater zu verdanken. Der arbeite nämlich beim Arbeitsamt und wusste ziemlich genau, welche Berufe sich großer Beliebtheit erfreuen. Kurzerhand schlug er seinem Sohn den Beruf des Kochs vor. Kebschull willigte ein und begann seine Ausbildung im Restaurant Kette in Wertheim am Main – ein klassisches Wirtshaus, in dem hausgemachte Knödel und Spätzle neben Schmorbraten und hauchdünn geklopftem Schnitzel auf der Karte standen. Das war 1985. Seitdem hat sich nicht nur die kulinarische Landschaft Deutschlands gewandelt, auch Markus Kebschull hat sein Handwerk dank Jahrzehnte langer Erfahrung und Stationen in ganz Europa verfeinert. Inzwischen ist der 46-jährige Küchenchef im Restaurant Seesteg des gleichnamigen Hotels auf Norderney und wurde 2015/2016 erneut mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Die Nordseeinsel ist seit März 2012 das Zuhause des gebürtigen Baden-Württembergers und seiner Familie. Hier bietet er eine Gourmetküche an, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Denn die Insel verfügt kaum über die übliche Gourmet-Ware und auch der Seesteg, ein privat geführtes Relais & Châteaux Hotel mit nur 16 Suiten, Rooftop-Pool und Private Spa, ist so ganz anders, als die klassischen Feinschmecker-Adressen des Landes. Das liegt natürlich an seiner Größe, vor allem aber am unaufdringlichen Luxus und dem angenehmen Understatement dieses besonderen Refugiums. Dementsprechend anders und auf jeden Fall ungezwungen ist auch das Restaurant Seesteg mit seinen markanten Ziegelsteinwänden, den bodentiefen Fenstern mit spektakulärem Blick auf die Nordsee, der gläsernen Showküche, den gemütlichen Sitzbänken und den puristisch eingedeckten Holztischen.

Markus Kebschull mag und schätzt das entspannte Ambiente seiner Wirkungsstätte. Denn in seinem Restaurant dreht sich wirklich einmal alles um den Gast. Und der macht in erster Linie Urlaub auf der Insel. Im Seesteg findet man daher weder das Schaulaufen einer Metropole noch vermeintliche Küchen-Trends oder Experimente. Hier geht es darum, den reinen Genuss und eine hervorragende Küche in stilvoller Umgebung ganz zwanglos und unaufgeregt zu erleben. Markus Kebschull bedient sich einer klassisch französisch beeinflussten Küche und erweitert diese mit saisonalen Produkten, wann immer möglich und sinnvoll aus der Region, sowie modernen Komponenten.

Seine Küche ist gradlinig, aromenstark und ausschließlich auf das Produkt fokussiert. Da findet man dann schon einmal Grünkohl mit edlem Steinbutt oder Hummer auf der Karte. Kebschull weiß, dass seine Gäste oftmals rund um die Welt reisen und in den besten Restaurants essen. Er versucht nicht, mit Effekthascherei zu beeindrucken – er präsentiert eine ehrliche Küche, die immer wieder überrascht und dennoch ganz vertraut wirkt. Vielleicht ist das der Grund, warum man sich bei ihm im Seesteg von der ersten Minute an wohlfühlt. Das liegt auch an der Auswahl der Produkte, wie beispielsweise Ziegenkäse von der Hofkäserei-Bachenbruch, fangfrischem Nordseefisch oder, wenn er ganz viel Glück hat, Norderneyer Hirsch. Zudem aber auch an Kebschulls Gabe, sich bei seinen Kreationen auf das Wesentliche zu konzentrieren und so manches Mal auch neue Kombinationen zu wagen.

Kebschull versteht sein Handwerk und schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz: Nach seiner Ausbildung arbeitete er unter Willi Tetz im besternten Restaurant Humperdinck in Frankfurt am Main. Dort hatte er das erste Mal Kontakt mit der Spitzenküche, arbeitete erstmals mit Hummer, Steinbutt und Kaviar und absolvierte, wie er selbst sagt, eine zweite Ausbildung – die in einer Gourmetküche. Von Frankfurt aus ging es in den Landkreis Main Spessart, zum Weinhaus Anker, ebenfalls ausgezeichnet mit einem Michelin Stern. Die Zeit dort hat Kebschull aufgrund der vielen Handgriffe nachhaltig geprägt, denn unter Küchenchef Hermann Kerscher wurden noch Fasane gerupft, ganze Rehe zerlegt und mit Stopfleber gefüllte Wachteln im Schweinenetz gegart. Doch Kebschull wollte zurück in die Stadt und heuerte nach kurzer Zeit im Restaurant Francais des Frankfurter Hofes an. Eine gute Entscheidung, wie sich schnell zeigte: Kebschull lernte im Hotel seine heutige Frau kennen, die dort als Patissière arbeitete. Gemeinsam ging es zwei Jahre später für drei Saisons in die Schweiz, von dort aus nach Irland und 1996 schließlich in das Badhotel Sternhagen nach Cuxhaven. 17 Jahre hat Kebschull dort verbracht und das Restaurant Sterneck zu insgesamt zwei Michelin Sternen geführt. Seit 2012 ist er nun Küchenchef im Restaurant Seesteg. Von seinem Arbeitsplatz aus sieht er die Nordsee. Wenn er am Abend das Haus verlässt, den klaren Sternenhimmel sieht und das Meer auch spät in der Nacht bei geöffnetem Fenster noch rauschen hört, dann weiß er: Hier bin ich genau richtig. Seine Gäste danken es ihm.

Der Seesteg ist ein selbständig geführtes Hotel, das sich im Besitz der beiden Brüder Marc und Jens Brune befindet. Gemeinsam leiten der studierte Architekt und gelernte Hotelier die Brune & Company mit Sitz in Bremen. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das neben klassischen Architektur-Dienstleistungen insbesondere als Hotelbetreibergesellschaft und Projektagentur tätig ist und auch eine Immobiliensparte bedient. Auf der Insel Norderney betreibt die Familie Brune neben dem Seesteg noch weitere drei Projekte und die Milchbar Norderney (www.milchbar-norderney.de).

Sterneregen für Berlin

Das Horvath bekommt den zweiten Stern, Markus Semmler endlich seinen längst verdienten Stern – Nobelhart & Schmutzig hatte jeder auf der Liste – Überraschungssterne an: Bieberbau, Bandol-sur-mer und Richard

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3

Kulinarische Schatzsuche im Südtiroler Hochpustertal

Die Top 10 zum Verkosten, Mitnehmen und Nachkochen

Leuchtende Gipfel, malerische Täler, duftende Almwiesen und viel Sonne – dafür kennen und schätzen Urlauber das Südtiroler Hochpustertal mit den Ferienorten Sexten, Innichen, Toblach, Niederdorf und Prags. So vielfältig und ursprünglich wie die Landschaft ist auch die kulinarische Landkarte der Ferienregion rund um die markanten Drei Zinnen. Urige Hütten servieren traditionelle Schmankerl, edle Restaurants spielen gekonnt mit alpin-mediterranen Einflüssen und wer möchte, kann sogar selbst anpacken, um sich die Geheimnisse um Knödel, Strauben und Schlutzkrapfen von den Profis abzuschauen. Vom besten Restaurant bis zur urigsten Hütte und vom spannendsten Kochkurs bis zum leckersten Mitbringsel: Mit den kulinarischen Top 10 des Hochpustertals wird der nächste Südtirol-Urlaub zur kulinarischen Wallfahrt.

1) Von himmlisch-süß bis würzig-exotisch: Die Fruchtvielfalt vom Regiohof
Der Regiohof Toblach belebt uralte Rezepturen zu neuem Leben. Auf den Feldern wird nach höchsten Qualitätsstandards gearbeitet und es kommen nur biologische Früchte aus eigenem Anbau in die Produktion, um hochwertige Konfitüren und würzige Chutneys herzustellen. Die Spezialitäten werden nach Original-Rezepten eingekocht und nur mit Rohrzucker gesüßt. Die einzigartig süß-scharfen Chutneys sind ideale Begleiter zu Käse und Fleisch und mit dem aromatischen hauseigenen Grappa liefert der Regiohof auch gleich den passenden Digestif zu den herzhaften Köstlichkeiten. Für Interessierte bietet der Regiohof jeden Freitag von 16:00 bis 18:30 Uhr eine Früchtesenf-Verkostung mit Südtiroler Speck und Käse an, welche die Geschmacksnerven der Besucher auf ganz neue Ideen bringt.

2) Genüssliche Talentschau: Das Gourmetfestival Hochpustertal
Auch dieses Jahr stellen die besten Köche des Hochpustertals im Grandhotel Toblach wieder ihr kulinarisches Können unter Beweis. Am 10. Oktober 2015 bietet das Gourmetfestival Hochpustertal seinen Besuchern nicht nur die einmalige Gelegenheit, die Kreationen der geballten Hochpustertaler Kochkompetenz zu verkosten – es ist auch eine wichtige Plattform für ambitionierte Nachwuchsköche, die hier ihr Geschick am Herd zeigen und neue Gastronomiekonzepte für die Region vorstellen. Der Verein Culinaria Tirolensis, gegründet von den vier Köchen Chris Oberhammer, André Cis, Josef Mühlmann und Markus Holzer, ist offen für aktive Mitglieder, Förderer und Mitentwickler von frischen Ideen für die Küche. Gleichzeitig will man Produkte aus der Region ins Rampenlicht rücken und zum bewussteren Genießen auffordern. Weitere Informationen unter www.culinaria-tirolensis.com/2015/07/10/gourmetfestival-hochpustertal-2015/

3) Pasta „on the Rocks“ bei Markus Holzer: Die urige Jora-Hütte am Haunold
Oberhalb von Innichen, an den saftig-grünen oder auch glitzernd weißen Hängen des Haunold, zelebriert Markus Holzer vor eindrucksvoller Kulisse seine ganz eigene Version der traditionellen Südtiroler Küche. Urig, warmherzig und familiär geht es in der Jora-Hütte zu und wer hier einkehrt, darf sich auf das Beste aus zwei kulinarischen Welten freuen. Holzer arbeitet ausschließlich mit Produkten von heimischen Bauern und zwackt sich bei seinen Kreationen je nach Geschmack ein Stück von der alpinen und eine Portion von der mediterranen Küche ab. Südtirolerischer geht es kaum und weil Geheimnisse zum Verraten da sind, gibt er auch Kochkurse und hat 2014 sein erstes Kochbuch herausgegeben: „Pasta on the Rocks“ – eine Hommage an Südtirol, gewürzt mit Anekdoten und liebevollen Spötteleien über seinen Werdegang und das Kochhandwerk.

4) Eine Muh, eine Mäh, keine Tätärätätä: Entschleunigung & Käsewunder auf dem Lechnerhof
Im Pragsertal auf 1.200 Metern Höhe verarbeiten die passionierten Landwirte und Gastgeber des Lechnerhofs die Milch ihrer Ziegen und Kühe zu einem außergewöhnlichen Rohmilchkäse. Die liebevoll affinierten Spezialitäten sind bei internationalen Käseverkostungen mehrfach ausgezeichnet worden und werden ganzjährig im Hofladen zum Verkauf angeboten – eine Bereicherung für jede Jause und das optimale Mitbringsel für Käsefreunde daheim. Viel Raum für Entspannung finden gestresste Städter und Ruhesuchende derweil in den heimeligen Ferienwohnungen des Lechnerhofs. In natürlicher, unberührter Umgebung und unvergleichlich ruhiger Lage sind die Batterien schnell wieder aufgeladen, denn auf dem gesamten Hof wird sehr viel Wert auf Entschleunigung und den Bezug zu natürlichen Produkten gelegt.

5) Sterneküche mit Bodenhaftung: Das Restaurant Tilia in Toblach
Auch die Haute Cuisine zeigt sich im Südtiroler Hochpustertal heimatverbunden. So serviert Sternekoch Chris Oberhammer in seinem Gourmetrestaurant Tilia in Toblach Gerichte, bei denen das Produkt und dessen Qualität im absoluten Mittelpunkt steht. Seine Zutaten bezieht er von einer kleinen Zahl handverlesener Bauern aus der Umgebung und er legt großen Wert darauf, möglichst alle Teile vom Tier zu verwenden. Sein Können hat sich Oberhammer in mehreren namhaften Restaurants, vor allem in Frankreich, zugelegt. Neben einer kleinen Karte und einer überschaubaren Gästezahl gehört im Tilia das persönliche Gespräch und individuelle Weinberatung zum Erfolgskonzept – ein absolutes Muss für genussaffine Südtirol-Reisende.

6) Design, Cucina Italiana und Après Ski im alten Bunker: Der neue PUNKA in Vierschach
Wo einst ein alter Bunker stand, erfreut heute eine moderne Mischung aus Restaurant, Laden, Bar und Après-Ski-Treff die Besucher. Direkt am Einstieg ins Skigebiet hat sich der PUNKA zur szenigen Drehscheibe für Hochpustertals Wintersportler gemausert. Die neue Talstation überrascht nicht nur mit ihrem luftig-klaren Design, sondern auch mit ihrem erfrischenden Gastronomiekonzept: Statt Currywurst und Co. erwartet hungrige Skifahrer hier eine herzerwärmende, aromenreiche und frische Küche von Chefkoch Giovanni. Der gebürtige Italiener brilliert nicht nur mit einer perfekten Holzofenpizza, sondern auch mit einem ganz besonderen Faible für frische Fischgerichte – eine ungewöhnliche kulinarische Erfahrung am Berg und eine erfrischend leichte Abwechslung zur traditionell eher deftigen Hüttenkost.

7) Gutes aus der Region: Das Hochpustertaler „Quality Partner“-Siegel
Feinschmecker, die Wert auf lokale Qualität legen, können seit Kurzem bei der Wahl von Unterkunft und Restaurants auf das neue „Quality Partner“-Siegel der Sennerei Drei Zinnen und der Käserei Sexten zurückgreifen. Es zeichnet die Betriebe aus, die ausschließlich Milchprodukte aus regionaler Produktion verwenden – ein Ansatz, der nicht nur die Bergbauern unterstützt, sondern auch der Umwelt und nicht zuletzt dem Geschmack zugutekommt. Die derzeitigen Mitglieder und weitere Informationen zur Kooperation gibt es unter www.hochpustertal.info/de/hochpustertal/shopping-genuss/genuss.html.

8) Süße Sammlerinnen: Ein Besuch beim Imker und seinen Honigbienen
Jedes Dorf im Hochpustertal hat mehrere hundert Bienenstöcke. Die reichhaltige Pflanzenwelt im Tal sorgt für eine enorm hohe Honigqualität. Dass das süße Gold viel mehr kann als nur gut schmecken, wissen die Einheimischen seit Generationen. Ewald Kamelger, Imker in Niederdorf, bietet Urlaubern mit seinem Programm „Besuch beim Imker und seinen Honigbienen“ regelmäßig spannende Einblicke in die Imkerarbeit. Zudem weiß er viel Wissenswertes zum Leben der Bienen, ihrer enormen Bedeutung für unser Ökosystem und der gesundheitsfördernden Wirkung von Honig, Propolis und Co. zu berichten. Wer den köstlichen Honig des Hochpustertals mit nach Hause nehmen mö
chte, bekommt ihn hier gleich frisch vom Erzeuger.

9) Von der Kuh zum Käse: Die Schaukäserei Drei Zinnen
Wie war das nochmal mit Lab und Milchsäure? In der Schaukäserei Drei Zinnen in Toblach werden alle Fragen rund um die Herstellung des vielseitigen Geschmackswunders beantwortet. Am Anfang der Führung erwartet die Besucher eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Milchverarbeitung. Die Galerie der modernen Sennerei gibt im Anschluss den Blick auf den gesamten Produktionsablauf und die Arbeit der routinierten Käsemeister frei. Auch die Herstellung von Frischmilch, Sahne, Butter und Joghurt wird anschaulich erklärt. Zu guter Letzt eröffnet sich im Reifekeller die komplexe Welt der Lagerung und Reifung der fertigen Laibe. Die hauseigenen Qualitätsprodukte der Sennerei Drei Zinnen können im Anschluss verkostet werden und stehen als leckeres Mitbringsel im Hofladen zum Verkauf bereit.

10) Süßes zum Schluss: Das Tiramisu – ein Hochpustertaler Original?
Der Name der süßesten aller Dessert-Verlockungen soll einer Legende nach seinen Ursprung im Hochpustertal haben. So bekam die in Innichen geborene Gastronomin Alba Campeol die typisch italienische „Zabaglione“, eine Creme aus Mascarpone, Eigelb und Zucker, gereicht, als sie sich einmal schwach fühlte. Ihre Schwiegermutter reichte ihr dazu Kaffee und Löffelbiskuit und sagte, das würde sie wieder auf die Beine bringen. Basierend auf diesen Zutaten kreierte Alba Campeol im Restaurant „Le Beccherie“ in Treviso das heutige Grundrezept und nannte es in Anlehnung an die Worte der Schwiegermutter „Tira-mi-sù“ – wörtlich übersetzt „Richte mich auf!“. Wer den Klassiker in seinen Urlaubsspeiseplan einbauen möchte, bekommt ihn auch heute noch in vielen Hochpustertaler Restaurants serviert.

www.hochpustertal.info

Markus Huber ist Falstaff Winzer des Jahres 2015

Der Traisentaler Winzer wurde bei der Falstaff Weißweingala in der Wiener Hofburg ausgezeichnet. Zudem wurde der Falstaff Weinguide 2015/16 präsentiert.
 
Es ist der begehrteste Titel der österreichischen Weinszene: Falstaff Winzer des Jahres. Dieser wurde heuer von der Falstaff-Weinredaktion Markus Huber aus dem Traisental zuerkannt. Der Niederösterreicher hat in wenigen Jahren den elterlichen Kleinbetrieb zu einem der bekanntesten Weingüter Österreichs weiterentwickelt und zählt heute zu den größten Exporteuren von heimischen Top-Weißweinen. Mit seinen exzellenten Grünen Veltlinern und Rieslingen hat er sich vor allem in den USA einen glänzenden Ruf erworben. Mehr als 70 Prozent seiner Weine gehen bereits ins Ausland. Und nebenbei hat er dem kleinen, vor Kurzem noch eher unbekannten Weinbaugebiet Traisental einen nachhaltigen Image-Anschub gegeben.
 
Unter tosendem Applaus nahm Markus Huber auf der Bühne im Großen Festsaal der Wiener Hofburg nicht nur eine Urkunde und Gratulationen entgegen. Peter Kellner, CEO von Breitling Austria & Eastern Europe, überreichte ihm eine Breitling Transocean Chronograph Edition im Wert von 8.670 Euro. Zudem durfte sich der frisch gebackene Winzer des Jahres über einen Gutschein für 3 Nächte im 5 Sterne Falkensteiner  Hotel & Spa Iadera in Kroatien freuen.
 
Weißwein-Elite in der Hofburg
Markus Huber war aber nur einer von 140 Top-Winzern, die bei der Falstaff Weißweingala in der Wiener Hofburg einige ihrer besten Weine ausgeschenkt haben. Mehr als 1.800 Gäste durften erfahren, dass der Jahrgang 2014 viel besser ist als sein Ruf. Jeder Winzer hatte aber auch gereifte Jahrgänge mit im Gepäck, die das gewaltige Potenzial österreichischer Weißweine eindrucksvoll unterstrichen.
 
Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix 2015
Neben der Auszeichnung zum Winzer des Jahres war die Kür der Sieger des Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix das Highlight des Abends, durch den Chefredakteur Peter Moser und die charmante Moderatorin Silvia Schneider geführt haben. Dr. Hubert Schultes, Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung und Otto Auer, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, überreichten Urkunde und Trophäe an den Erstplatzierten, Bernhard Ott aus Feuersbrunn am Wagram. Der zweite Platz ging an Franz Leth aus Fels am Wagram, während es über den dritten Platz gleich doppelte Freude gab: diesen teilten sich das Weingut Degn aus Hohenruppersdorf im Weinviertel und das Weingut Fischer aus Rossatz in der Wachau.
 
Kategorie-Sieger
Bei dem festlichen Akt im imperialen Ambiente wurden außerdem die Sieger der elf Weißwein-Kategorien prämiert:
 
·      Cuvée Weiß: Karl Fritsch (Oberstockstall, Wagram), Tausendweiss 2010
·      Chardonnay: Weingut Sattlerhof (Gamlitz, Südsteiermark), Morillon Pfarrweingarten G STK 2013
·      Gelber Muskateller: Weingut Wohlmuth (Kitzeck im Sausal, Südsteiermark), Gelber Muskateller Steinriegl 2014
·      Grüner Veltliner: Weingut Ludwig Neumayer (Inzersdorf ob der Traisen, Traisental), Grüner Veltliner Traisental DAC Reserve Ikon-Stein 2014
·      Pinot Gris: Weingut Hannes Harkamp (St. Nikolai im Sausal, Südsteiermark), Grauburgunder Oberburgstall 2013
·      Rotgipfler/Zierfandler: Weingut Alphart (Traiskirchen, Thermenregion), Rotgipfler Rodauner Top Selektion 2013
·      Riesling: Weingut Mantlerhof (Gedersdorf/Brunn im Felde, Kremstal), Riesling Kremstal DAC Reserve Wieland 1 ÖTW 2014
·      Sauvignon Blanc: Weingut Tement (Berghausen, Südsteiermark), Sauvignon Blanc Zieregg G STK 2013
·      Traminer: Weingut Andreas Gsellmann (Gols, Neusiedlersee), Traminer maischevergoren 2013
·      Weißburgunder: Weingut Sattlerhof (Gamlitz, Südsteiermark), Weißburgunder Pfarrweingarten Fassreserve 2007
·      Roter Veltliner: Weingut Josef Fritz (Zaussenberg, Wagram), Roter Veltliner Steinberg Privat 2013
·      Gemischter Satz: Weingut Wieninger (Wien), Wiener Gemischter Satz DAC Rosengartl 2014
 
Falstaff Weinguide 2015/16
Insgesamt hat Falstaff Wein-Chefredakteur Peter Moser für den Weinguide 2015/16 weit über 3000 Weine verkostet. 3174 österreichische und 265 Südtiroler Weine haben es in den wichtigsten Weinführer des Landes geschafft.
Der Falstaff Weinguide ist ab sofort zum Preis von 16,90 Euro am Kiosk und im gut sortierten Buchhandel sowie unter www.falstaff.at/guides erhältlich.