Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag

„Eigenlob stinkt, aber es war echt toll!“ VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ am 8.1. um 20:15 Uhr

Zusammen haben sie 4 Michelin-Sterne, 67 Punkte im Gault-Millau und geballte Kochexpertise: Die Spitzenköche Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag bekochen sich nun erstmals gegenseitig in ganz privater Atmosphäre. Für die Koch-Doku „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ (zeigt VOX am 8.1. um 20:15 Uhr) öffnen sie ihre privaten Wohnungen und lassen die Zuschauer hinter die Kulissen eines Spitzenkochs schauen. An vier kernigen Männerabenden kocht jeweils ein Profi für seine drei Kollegen und will dabei zeigen, was er am Herd, Ofen oder Sous-vide-Garer drauf hat. Klar, dass da Nervosität mitspielt und alle Spitzenköche die Gaumen der anderen begeistern wollen. „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so Nelson Müller. Ob ein 30.000 Euro teurer Grill, feinste Patisserie-Kunst oder Götterspeise auf Sterne-Niveau – die Sendung ist gespickt mit Kochtricks und kulinarischen Augenweiden.

Gastgeber Christian Lohse, mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnet, wurde mit 19 Punkten im Gault Millau bewertet Den ersten Abend bestreitet Christian Lohse in seiner kleinen privaten Küche mit Holzmobiliar und wenig Platz. „Der Zuschauer von außen sieht heute einfach mal einen Sternekoch von innen“, kündigt der Küchenchef des Berliner Gourmet-Restaurants „Fischers Fritz“ gleich zu Beginn an. Und weiter: „Meine drei Kollegen diese Woche haben alle sehr viel um die Ohren. Es geht hier um keine Competition, sondern die sollen sich bei mir einen schönen Abend machen!“ Gemeinsam mit seinem Küchenchef Norbert bereitet der 2-Sterne-Koch das Drei-Gänge-Menü für sein „perfektes Profi-Dinner“ vor. Bei der Vorbereitung seines Eintopfs erklärt Lohse die am häufigsten falsch verwendeten Begriffe „Panierung“ und „Panade“. Und er räumt mit einem Irrglauben in der Küche auf: „Pfeffer verbrennt nicht beim Braten, das ist totaler Unsinn!“ Für die perfekten Röstaromen kommen die Lauchzwiebeln bei Christian Lohse daher direkt auf das Kochfeld des Herds – ganz ohne Pfanne, die die Hitze nimmt. Als Vorspeise will der ehemalige Leibkoch des Sultans von Brunei Onsen-Eier servieren, dazu werden die Eier bei 61 Grad im Ofen gegart. „Mit Lachs, Essig und der Säure wird das ein Highlight! Aber das ist keine Küche für Anfänger. Das ist Hardcore“, so der 49-Jährige. Ralf Jakumeit ist begeistert von der Vorspeise: „Das ist das, was wir wollen: Unkompliziert, aber das, was auf den Teller kommt, ist Bombe!“ Zum krönenden Abschluss gibt es Götterspeise mit Vanillesauce und Blumendeko. Nelson Müller hat die „mutige“ Nachspeise gefallen: „Das Schlimme ist, dass es einfach lecker war. Ich bin schockiert!“ Glücklich fasst er den Abend zusammen: „Viele Restaurants sollten sich ein Beispiel an Christian Lohse nehmen. Denn es ist eine Kunst, die Seelen der Menschen wieder gesund zu machen.“

Gastgeber Ralf Jakumeit, wurde mit 16 Punkten im Gault Millau bewertet, betreibt die Catering- und Eventfirma „Rocking Chefs“ „Köche rocken die Welt“, verkündet der Rock’n’Roller unter den Spitzenköchen Ralf Jakumeit an seinem Dinner-Tag. Mit seinem Heiligsten, einem 30.000 Euro teuren multifunktionalen Holzkohlegrill in seinem eigenen Garten, will der „Rocking Chef“ seine drei Mitstreiter betören. Gegrillt wird bei ihm das ganze Jahr über, denn seiner Meinung nach gibt es keine Kälte, sondern nur zu wenig Kohle. Doch was wird er den drei Spitzenköchen servieren? „Bei mir wird es heute Gerichte-Klassiker geben, die ich selbst brutal gerne esse: Wiesenkräuter-Bratwürste, Jakobsmuscheln und Kalbstafelspitz.“ Klassisch sind seine Gewürze dabei nicht unbedingt, da er Salz und Zucker überhaupt nicht mehr verwendet: „Ich arbeite ausschließlich mit Kokosblütenzucker, den können sogar Diabetiker verwenden. Und ansonsten würze ich mit Ur-Meerwasser, das ist Millionen Jahre alt und wird in 800 Metern Tiefe gefördert. Das ist pumperlgsund!“ Ob die ungewöhnliche Gewürzvielfalt des 42-Jährigen seinen Gästen munden wird?

Gastgeber Nelson Müller, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so der dritte Gastgeber Nelson Müller über seine Nervosität, für andere Sterneköche kochen zu dürfen. Als jemand, der lange in der Patisserie gearbeitet hat, will er seinen Gästen aber nicht nur die filigranen Köstlichkeiten der Feinbäckerei näher bringen. So holt er sich mit Henry Bach kurzerhand einen 2-Sterne-Koch als Schnippelhilfe in die Küche seiner neuen Wohnung, in die er gerade erst umgezogen ist. Auch ein „Burger Inside Out Chakalaka“ sowie ein Kartoffeldonut machen seine Kollegen neugierig auf den Dinner-Abend. Die Sauce béarnaise kommt bei Björn Freitag so gut an, dass er den Mund zu voll nimmt und sagt: „Da könnte ich einfach nur den Rachen aufreißen und die Sauce reinfließen lassen.“ Das lässt sich Nelson Müller nicht zweimal sagen… Björn fasst den Abend satt und glücklich zusammen: „Das war alles durchdacht. Das war lecker und einfach nur wahnsinnig viel Arbeit!“

Gastgeber Björn Freitag, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau Björn Freitag, der von seinen Eltern das Restaurant „Goldener Anker“ übernommen hat, will heute Rinderroulade nach dem Rezept seiner Mutter zubereiten – praktischerweise in seiner Wohnung, die direkt über dem Restaurant liegt. „Ich werde nur die Sauce etwas feiner machen, weil ich ja heute ein paar Experten am Tisch sitzen habe.“ Nach eigener Aussage hat der 43-Jährige ein Händchen für die perfekte Garzeit von Fleisch und Fisch, insofern dürfte heute nichts schiefgehen. Ein Trinkspiel mit Fischstäbchen und Kartoffelsalat bildet den Start für den Abend. Nelson Müller: „Ich hätte es mich nicht getraut, Fischstäbchen als Appetizer zu servieren. Aber das finde ich von ihm schon wieder cool, dass er genau weiß, was uns schmeckt und es uns serviert.“ Christian Lohse freut sich derweil schon auf die Hauptspeise und die Rinderrouladen: „Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen, ich ertrinke fast.“ Und auch Björn ist stolz auf seine Gerichte: „Eigenlob stinkt, aber es war echt toll.“ Nur komisch, warum seine Kochjacke nach drei Gängen immer noch so strahlend weiß ist. „Das hat bestimmt ein Bringdienst zubereitet“, scherzt Christian Lohse.

VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ mit den Starköchen Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag am 8.1. um 20:15 Uhr!

Die Menüs im Überblick:

Christian Lohse, Berlin

Vorspeise: Onsen-Ei mit Lachs Hauptspeise: Lohses Eintopf Nachspeise: Götterspeise mit Vanillesauce

Ralf Jakumeit, Straubing

Vorspeise: St. Pauli Fischauge Hauptspeise: Rosa gegrillter Kalbstafelspitz mit Garnelen-Koriander-Chili-Vinaigrette und Sellerie-Espuma Nachspeise: Feige X-treme

Nelson Müller, Essen

Menü „Post aus Afrika“ Vorspeise: Jakobsmuscheln mit Zitrusfrüchten Hauptspeise: Burger Inside Out Nachspeise: Gefüllte Crêpes

Björn Freitag, Dorsten

Vorspeise: Hummer-Toast „Exotisch“ Hauptspeise: Rinderroulade „Fort Knox“ Nachspeise: Weißes Schokoladenmousse mit Sanddorneis

Nelson Müller mit Werbevertrag für Nederburg Weine

Nelson Müller, Inhaber und Chefkoch des MICHELIN-Stern ausgezeichneten Restaurants SCHOTE in Essen, und Nederburg, das meist ausgezeichnete südafrikanische Weingut, gehen in diesem Jahr eine kulinarische Verbindung der Extraklasse ein. Neben der Kreation von Rezepten, die ideal mit den unterschiedlichen Nederburg-Weinen korrespondieren, wird der sympathische TV-Koch auch das Gesicht für eine bundesweite, breit angelegte POS-Kampagne.

Unter dem Motto „Der Wein der besten Köche“ finden ab März deutschlandweit in diversen Supermärkten Verkostungen der Nederburg- Weine statt. Damit will das Unternehmen sowohl das Image vom Weinland Südafrika stärken als auch Nederburg’s besondere Stellung als Südafrikas meist ausgezeichnetes Weingut in den Köpfen der Konsumenten verankern. An über 600 Verkostungstagen bietet sich die Gelegenheit, sich vom Geschmack der Weine selbst zu überzeugen.
Als Gesicht der Kampagne konnte Nederburg Nelson Müller, einen der wohl beliebtesten TV- und Sterne-Köche mit afrikanischen Wurzeln, gewinnen. Guter Wein, gute Musik und gutes Essen – diese Kombination ist unschlagbar.

Die mit sympathischen Bildern von Nelson Müller
ausgestatteten, aufmerksamkeitsstarken POS-
Materialien umfassen ein Basis-Display mit 78
Flaschen, einen großen Torbogen in Anlehnung
an das Nederburg Manor House, eine
Flaschensäule sowie eine Verkostungstheke.
Diese kann um Konsumentenbroschüren,
Teilnahmekarten für das Kampagnen-Gewinnspiel
sowie zwei unterschiedliche Wobbler ergänzt
werden. Das attraktive Gewinnspiel ermöglicht
fünf Konsumenten jeweils mit Begleitung, an
teilzunehmen. Die gesamte Kampagne wurde optisch an den internationalen Nederburg-Markenauftritt angelehnt. Nederburg freut sich, mit Nelson Müller einen begnadeten Koch gefunden zu haben, der diese Philosophie und Leidenschaft für seine Berufung ebenso teilt.

Die Nederburg-Weine sind aus den deutschen Weinregalen nicht mehr wegzudenken. Die wohl in Deutschland bekannteste Linie trägt den Namen „Foundation“ und knüpft an die Tradition von Nederburgs Gründer Philippus Bernadus Wolvaart an. Er erwarb 1791 ein Grundstück im Paarl Valley. Mit seiner 49 ha großen Farm wurde die Basis – die Foundation – für das meist ausgezeichnetste Weingut Südafrikas geschaffen. Die Weine aus der „Foundation-Linie“ überzeugen durch einen zugänglichen Stil mit frischen und fruchtigen Noten.
Das Produktsortiment umfasst bei den Rotweinen Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinotage und Shiraz. An Weißweinen bietet Nederburg Chardonnay, Sauvignon Blanc sowie einen Rosé und ist für 4,99 € UVP (unverbindliche Preisempfehlung) im LEH erhältlich.

Sven Elverfeld, Wolfsburg

Am 17. Mai begrüßte Sven Elverfeld, anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Restaurants Aqua, sieben seiner ehemaligen Teammitglieder aus den zurückliegenden Jahren zu einem ganz besonderen Abend. Jan Hartwig, Jens Fischer, Matthias Diether, Christian Eckhardt, Christian Hümbs, Erik Arnecke und Ralf Kronmüller, allesamt selbst Träger der mit viel Fleiß, Liebe und Talent erarbeiteten Auszeichnungen kulinarischer Guides, kamen zusammen um gemeinsam mit dem Team des Restaurants Aqua ein 10-Gänge-Menü der Spitzenklasse zu kreieren.
„Es war mir ein persönliches Anliegen, einige meiner ehemaligen Mitarbeiter aus der Aqua Küche der vergangenen 15 Jahre einzuladen, um mit ihnen gemeinsam diesen unvergesslichen Galaabend für unsere Gäste zu gestalten“, so Elverfeld. „Besonders stolz macht es mich zu sehen, wie erfolgreich und eigenständig die ehemals jungen Koch-Talente heute in Ihren Führungspositionen sind. Die freundschaftliche und entspannte Atmosphäre, die trotz hoher Konzentration in unserer großen Küche bei der Zubereitung der Gerichte herrschte, verdeutlichte einmal mehr die große Leidenschaft aller Beteiligten. Persönlich habe ich mich zudem sehr gefreut, an diesem Abend viele Jahre und Momente der Zeit im Aqua und in Wolfsburg wieder Revue passieren zu lassen.“

Die Gastköche waren:
Jan Hartwig, Küchenchef Restaurant Atelier, Hotel Bayerischer Hof, München
Jens Fischer, Küchenchef Restaurant Jungborn, Hotel Bollant’s im Park, Bad Sobernheim
Matthias Diether, Küchenchef Restaurant First Floor, Hotel Palace, Berlin
Christian Eckhardt, Küchenchef Gourmetrestaurant Villa Rothschild, Kempinski, Königstein
Christian Hümbs, Chef Patissier Restaurant Haerlin, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg
Erik Arnecke, Küchenchef Gourmetrestaurant Philipp Soldan, Relais & Châteaux Hotel Sonne, Frankenberg
Ralf Kronmüller, Küchenchef Stadtpalais, Wertheim

Im mehrfach ausgezeichneten Gourmet-Restaurant Aqua kreieren Sven Elverfeld und sein Team seit 15 Jahren mit exzellent ausgeübtem Handwerk außergewöhnliche kulinarische Momente für seine Gäste. Jenseits von festgelegter Stilistik und Trends schafft Elverfeld eine Symbiose aus Tradition und Moderne. Ausnahmslose Qualität und ein ausgeprägtes Aromenspiel gepaart mit ästhetischer Optik bilden seine unverkennbare Handschrift. Ausgezeichnet wird dies unter anderem mit drei Sternen im Guide Michelin und einer Platzierung im Ranking der S. Pellegrino „World’s 50 Best Restaurants“. Name und Design des Gourmetrestaurants drücken Klarheit und Transparenz aus. Seit der Umgestaltung im Jahre 2013 durch den renommierten amerikanischen Innenarchitekten Elliott Barnes geben große Panoramafenster den Blick auf die grünen Hügel des Autostadtparks, den eigenen japanischen Garten mit großer massiver Bronzeschale, sowie auf das Hafenbecken und den Mittellandkanal

www.ritzcarlton.de.

Philipp Stein ist der jüngste Sternekoch Deutschlands

Der jüngste Sternekoch Deutschlands kocht in Mainz. Genauer gesagt im Restaurant Favorite, in dem der 24-jährige seit Anfang des Jahres das Küchenzepter schwingt. Zu Beginn hatte der junge Küchenchef unter dem bestehenden Stern des Restaurants gekocht, seit dem Erscheinen des neuen Guide Michelin 2015 Anfang November diesen Jahres ist es amtlich: Philipp Stein hat die begehrte Auszeichnung erfolgreich verteidigt und übernimmt damit eine Spitzenposition innerhalb der neuen Generation junger ambitionierter Köche Deutschlands.
Philipp Stein wurde das Kochen praktisch in die Wiege gelegt. Seine Familie führt bereits in fünfter Generation das traditionsreiche Restaurant „Steins Traube“ in Mainz. So ist es nicht verwunderlich, dass der junge Stein die Familientradition fortführte und seine berufliche Laufbahn am Herd begann. Seine verkürzte Ausbildung absolvierte der 1990 geborene Koch im Mainzer Hotel Artium, Stationen bei Dirk Maus im „Maus im Mollers“ im Mainzer Staatstheater sowie in der Wiesbadener „Ente“ und im „Favorite Restaurant“ folgten, bevor es ihn auf das Meer zog: Fast eineinhalb Jahre verbrachte Philipp Stein auf See, zunächst als Chef de Partie bei Dieter Müller auf der MS Europa, später als Junior Sous Chef für das italienische Restaurant des Schiffes, das „Venezia“. Auf der MS Europa 2 baute er das neue Restaurantkonzept des Restaurants „Serenissima“ mit auf. Zurück auf dem Festland arbeitete Stein im Waldhotel Sonnora in Dreis und als Leihkoch. Anschließend trat er seine erste Stelle als Küchenchef im Favorite Restaurant an und erlangte mit der Ehrung durch den renommierten Michelin-Führer die höheren Weihen der Gourmetküche.
Die steile Karriere ist wohl insbesondere auf seine klare Linie zurückzuführen: Philipp Stein liebt es, das Wesentliche ohne Spielereien auf die Teller zu bringen und verzichtet in seiner Küche bewusst auf alles Unnötige. Das Resultat ist eine internationale Küche mit starker klassischer Basis und guten, aromatischen Saucen – ein Faible, das auf den Einfluss von Kochlegende Dieter Müller zurückzuführen ist. Philipp Stein verfolgt keine Effekthascherei oder kulinarische Provokationen innerhalb der Fachbranche – allein der Geschmack und die Zufriedenheit seiner Gäste sind sein Ansporn.
Doch nicht nur in Mainz kann man in den Genuss des Talentes von Philipp Stein kommen.

www.chefservices.de
www.favorite-mainz.de

Tschuggen Gourmet Tour 2015, Arosa

Sterneköche im Schnee:
Sechs Spitzenköche verwöhnen im Januar die Gäste des Tschuggen Grand Hotels bei der Tschuggen Gourmet Tour 2015

Vom 8. bis 11. Januar 2015 treffen sich unter der Schirmherrschaft von Starkoch Dieter Müller erneut sechs renommierte Sterneköche im verschneiten Arosa zur Tschuggen Gourmet Tour 2015, die in diesem Jahr unter das Motto „Stars and Dance“ gestellt ist. Mit dabei sind dieses Mal mit Tanja Grandits, Hei- ko Nieder, und Nenad Mlinarevic drei Spitzenköche aus der Schweiz sowie Dieter Müller, Philipp Vogel und nicht zuletzt der gastgebende Chefkoch Tobias Jochim.

Start der Tschuggen Gourmettour ist der Eröffnungsabend mit Tobias Jochim, dem Chef- koch des Fünfsternehaues, dessen Gourmetrestaurant La Vetta mit einem Michelin-Stern und 15 Gault&Millau-Punkten ausgezeichnet ist. Ganz dem diesjährigen Motto „Stars and Dance“ getreu gibt es an diesem Abend eine überraschende Tanzeinlage als verführe- rischen Auftakt zum Sternemenü des Küchenchefs im Gourmetrestaurant La Vetta. Am zweiten Abend erwartet die Gäste ein Sechsgang Menü, bei dem jeder der beteiligten Spitzenköche einen Gang kreiert. Dabei sind neben Tobias Jochim in diesem Jahr Dieter Müller (Restaurant Dieter Müller an Bord der MS Europa, 3 Michelin-Sterne, 19 Gault&Millau-Punkte), die Gault&Millau Köchin des Jahres 2014 Tanja Grandits (Res- taurant Stucki in Basel, 2 Michelin-Sterne, 18 Gault&Millau-Punkte), Heiko Nieder (The Restaurant im The Dolder Grand in Zürich, 2 Michelin-Sterne, 18 Gault&Millau-Punkte), Nenad Mlinarevic (Restaurant focus im Parkhotel Vitznau, Gault&Millau Hotel des Jah- res 2014, 2 Michelin-Sterne, 17 Gault&Millau-Punkte) und Philipp Vogel (Restaurant Edvard im Kempinski Hotel Palais Hansen in Wien, 1 Michelin-Stern, 15 Gault&Millau- Punkte). Begleitet wird das Gourmetmenü von Einlagen der renommierten Tanzgruppe Special Elements. Krönender Abschluss der genussreichen Tage bildet die Kitchenparty am Samstagabend, bei der die Gäste den Meistern am Herd direkt in der Küche über die Schulter schauen und nach ihren Tricks beim Kochen fragen können.

Tagsüber lockt die 5000 Quadratmeter grosse Tschuggen Bergoase zu entspannten Stun- den. Und wer lieber aktiv sein möchte, den bringt die hauseigene Bergbahn, der futuristische Tschuggen Express, binnen weniger Minuten in das weitläufige Wintersport- gebiet Arosas hinauf. Die Tschuggen Gourmet Tour 2015 – Stars and Dance ist komplett als Arrangement zum Preis ab 1140 Schweizer Franken (ca. 910 Euro) pro Person buchbar und beinhaltet drei Übernachtungen, Frühstücksbuffet, die Teilnahme an allen drei Gourmetveranstaltungen sowie die Nutzung der Tschuggen Bergoase und des Tschug- gen Express. Die kulinarischen Highlights sind auch einzeln buchbar zum Preis von je 150 Schweizer Franken (ca. 125 Euro) pro Abend.

Das Arrangement „Tschuggen Gourmettour 2015 – Stars and Dance“ im Tschuggen Grand Hotel in Arosa ist gültig vom 8. bis 11. Januar 2015. Weitere Informationen und Buchungen im Internet unter www.tschuggen.ch oder unter der Telefonnummer des Tschuggen Grand Hotel: +41 (0)81 378 99 99.

eat&STYLE 2014

Jetzt werden auch die Männer „abgekocht“!

Noch vor wenigen Jahren trieb dieses Szenario jeder Frau Schweißperlen auf die Stirn: der Mann am Herd. Doch die Zeit ist vorbei. Nach einer repräsentativen Umfrage der dpa stehen inzwischen neun von zehn deutschen Männern regelmäßig in der Küche. Die Geschmäcker unterscheiden sich allerdings prägnant von denen der weiblichen Köche. Den speziellen Interessen der Herren der Schöpfung widmet sich die eat&STYLE mit der Men‘s World im Besonderen. Deutschlands größtes Food-Festival präsentiert auch in diesem Jahr die aktuellen und zukünftigen kulinarischen Trends.

Der Mann von heute kocht – und das nicht gerade selten: Bereits über ein Drittel aller deutschen Männer geben an, mindestens fünf Tage in der Woche am Herd zu stehen. Damit holen sie gegenüber den weiblichen Köchen immer mehr auf. Doch ihr Kochverhalten weist Besonderheiten auf: Männer sind experimentierfreudiger. Jeder Dritte gibt an, nie nach Rezept zu kochen. Besonders beliebt auf dem Speiseplan: Fleisch.
       
Diese Erkenntnis kann der Starkoch und echte Bayer Lucki Maurer anhand seiner praktischen Erfahrung bestätigen: „Wir Männer lieben nun einmal Fleisch. Am besten vom Grill und scharf gewürzt. Doch wir legen auch Wert auf Qualität. Zum Kochen gehört größter Respekt vor Tier und Natur.“ Der Küchenmeister ist der deutsche Experte für Fleisch. 2008 startete Maurer als Erster in Europa mit der Zucht von Wagyu-Rindern auf ökologischer Basis. Besser bekannt als Kobe-Rind gehört es zu den exklusivsten Lebensmitteln der Welt. Inzwischen hält der passionierte Musiker über 40 Tiere. Bereits mit 15 Jahren begann der Maurer seine Kochausbildung. Inzwischen gehört er zu den angesagten Stars der Branche und war gemeinsam mit seinem kulinarischen Ziehvater Stefan Marquard in diversen TV-Shows im ZDF und auf Kabel Eins zu sehen.

Lucki Maurer und Wolfgang Müller kochen in der Men‘s World
In diesem Jahr sind Lucki Maurer und Sternekoch Wolfgang Müller die Starköche im Men‘s World-Bereich der eat&STYLE. Gemeinsam versorgen die Fleischliebhaber ihre Gäste mit Tipps zu kulinarischen Themen, die sich speziell an Männer richten. Wolfgang Müller, ebenfalls aus Bayern, arbeitete nach seiner Metzger- und Kochlehre in diversen Gourmetrestaurants. Bereits zweimal gewann er den „Five Star Diamond Award“. Mit dem Michelin Stern und 18 Gault Millau Punkten ist er inzwischen in die Elite der deutschen Köche aufgestiegen. Gleichzeitig ist der Allgäuer aufgrund seiner Metzgervergangenheit absoluter Fleischexperte. Ob gegrillt, gebraten oder gekocht – Müller präsentiert, wie man respektvoll und nachhaltig mit diesem Lebensmittel umzugehen hat.

Traditionsbrauerei präsentiert Bierspezialität
Die Brauerei C. & A. Veltins stellt auf der Men‘s World Bühne und im Rahmen des gesamten Genussfestivals ein neues Landbier vor. Passend zu den Gerichten der Sterneköche serviert die Brauerei aus dem Sauerland das Grevensteiner Original. Mit der süffigen Bierspezialität wird altehrwürdiges Brauhandwerk wieder lebendig.

Deutschlands größtes Food-Festival besticht in diesem Jahr durch neue Themenbereiche und ein noch größeres Mitmach-Konzept für seine Besucher. In den fünf Standorten Hamburg, Köln, München, Berlin und Stuttgart, zeigen über 400 Partner und Aussteller ihre Spezialitäten. Nicht nur in der Men´s World freuen sich etablierte Stars sowie junge und frische Gesichter der deutschen Kochszene darauf, die Besucher interaktiv in ihre Shows einzubinden. So bekommen die Gäste die Möglichkeit, exklusive Produkte kennenzulernen und zu probieren. Gleichzeitig bekommen sie von ihren Idolen professionelle Tipps aus erster Hand. In diesem Jahr werden wieder weit über 100.000 Besucher erwartet.

Die Termine   
3. – 5. Oktober: Schuppen 52, Hamburg    
24. – 26. Oktober: Koelnmesse, Köln
31. Oktober – 2. November: Zenith die Kulturhalle, München
14. November – 16. November: Station Berlin, Berlin
21. – 23. November: Messe Stuttgart, Stuttgart
       
www.eat-and-style.de

Gault Millau 2014 – Schleswig-Holstein

Von den elf Köchen, die nach dem Geschmack der französische Gourmetbibel Gault&Millau in Schleswig-Holstein „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” bieten, stehen sechs auf Sylt, vier an der Ostsee und einer am Plöner See am Herd.

Sie bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten:

  • ·  Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s“ in Tinnum/Sylt „verknüpft geschickt unterschiedliche Produkte zum verblüffenden Netz geschmacklicher Harmonien. Ein Geistesblitz ist die Liaison von Steinbutt mit der Süße von Zuckermais und der Bitternis von Espressocreme, besiegelt von Malzöl.“

  • ·  Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg, bei dem „man erlebnisreiche Meisterwerke bestaunen kann: Gibt’s zum Hauptgang Taube, leitet ihn – welch elegante Geste – eine Taubenessenz mit Taubenpraline ein. Danach demonstrieren die gebratene Brust und ein Graubrot-Sandwich mit Innereien auf schmelziger Walnusscreme den ganzen Charme solch modern interpretierter Klassik.“

  • ·  Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant in Westerland/Sylt: „Das Meeräschencarpaccio mit mariniertem Gemüse sowie die Melonenkaltschale mit knackigen Flusskrebsen passen zu jedem Sylter Wetter, die geschmeidige Wachtelterrine mit grandiosem Gänseleberkern sowie der Hummer und Steinbutt mit Champagner- und Hummersauce in jede Jahreszeit.“

  • ·  Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck-Travemünde, der „als perfekt ausgetüftelte Komposition einen mit Trüffel-Mayonnaise gratinierten Steinbutt serviert, der von Schwarzwurzelvarianten (Püree, Chips, geschmort), einem Trüffelgeleeband sowie dunkler Trüffelbutter umschmeichelt wird.“

    17 Punkte erreichen durch „herausragende Küchenleistungen“, die die Tester bisweilen spöttisch beschreiben:

· Kevin Fehling vom Restaurant „La Belle Epoque“ in Lübeck („Jedes Kunstwerkchen entpuppte sich als Gaumenkitzler, fast jedes als Kleinbühne für Stickstoffperlen, die der Küche den ganzen Abend nicht ausgingen. Gewiss einer großen Bühne wie der Wiener Volksoper würdig erwies sich die Weiterentwicklung der ungestopften Gänseleber zu „Johann Strauß II – Frühlingsstimmen“, bei der Tüftler Fehling die Leber auf drei Tellern gebraten, als Mousse und als Terrine mit den Komponenten Waldmeister, Erdbeere, Rhabarber und Mandeln in unterschiedlichen Texturen vermählte – einfach köstlich! Und deshalb auch im Herbst noch auf der Karte“),

  • ·  Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt („Das Tischgespräch über die Kreativität des handwerklich perfekten Chefs erschöpfte sich bei der Makrele auf geräuchertem Kartoffelstampf in dem originellen, aber aromaschwachen Austerneis und den Salzwiesenkräutern im Glas“),

  • ·  Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („brillant der Bretonische Hummer unter einer eleganten Gurkenscheiben-Decke, umspielt von einem würzig abgestimmten Gurkensud, den man skeptisch probiert und genüsslich auslöffelt“),

  • ·  Alexandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt („Beim Holsteiner Schwein verzichtet Pape bewusst auf die Edelteile und überrascht stattdessen mit sehr zart geschmorter Schulter sowie konfiertem Bauch mit schön krosser Schwarte. Dazu gibt es trefflich passend würziges Gurken-Senfkornrelish und eine mit salziger Schmandcreme gefüllte Kartoffel“),

  • ·  Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt („Auch die kunstvollen vegetarischen Gerichte wie die köstliche Moorkarotte mit Karotten-Sanddornsauce und Sonnenblumenkernen oder der in der Salzkruste gegarte Sellerie mit Selleriecrunch und Bucheckernöl sind ein Schmaus“),

  • ·  Robert Stolz vom Restaurant „Stolz“ in Plön („Im kräftigen Sud von Langostino und geräucherter Makrele schwammen Kabeljau, Haferwurzel und Bamberger Hörnchen einen Reigen, die zart geräucherte rosa Rehkeule vermählte sich glücklich mit schmelzigem Steckrübenpüree und geschmorter Zwiebel“),

  • ·  Sebastian Zier vom „La Mer“ in List auf Sylt („zum Allerlei vom Schwein auf Kokos-Chili- Sauerkraut und animierender Limonen-Ingwersauce vereint sich Borstenvieh aus drei Ländern: mit fernöstlichen Gewürzen geschmortes Bäckchen sowie gebratenes Filet mit Kruste vom Iberico, in asiatischer Marinade eingelegter Bauch und Schweinebauch- Popcorn vom Duroc sowie perfekt gebratener Rücken vom holländischen Klosterschwein“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 44 Restaurants in Schleswig- Holstein. 41 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Alt-Wyk“ auf Föhr mit 14 Punkten sowie „Norditeran“ in Bordelum, „Claudio’s Ristorante“ in Kiel, „1500°“ in Neumünster, „Axel’s“ in St. Peter-Ording, „Gogärtchen“ in Kampen/Sylt und „Schloss Weißenhaus“ in Weißenhaus bei Lütjenburg (jeweils 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwischen Nord- und Ostsee vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt sieben neu auf, vier werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein

18 Punkte
Meierei in Glücksburg Buddenbrooks in Lübeck Bodendorf’s in Tinnum/Sylt Jörg Müller in Westerland/Sylt

17 Punkte
Kai 3 in Hörnum/Sylt
La Mer in List/Sylt
La Belle Epoque in Lübeck Fährhaus in Munkmarsch/Sylt Stolz in Plön
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt Orangerie in Timmendorfer Strand

16 Punkte
Spices in List/Sylt
Wullenwever in Lübeck
Stadt Hamburg* in Westerland/Sylt

15 Punkte
San Lorenzo in Glinde
Privileg im Historischen Krug in Oeversee 1797 in Panker

*Aufsteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

10 Jahre kulinart Frankfurt

Das Ziel war: Eine anspruchsvolle Erlebnismesse, die sich ganz dem Genuss, köstlichen Ideen und der puren Lebensfreude widmet. „Der Markt war bereit dafür“, befand Messeveranstalterin Conny Krenn vor zehn Jahren und gründete in Frankfurt kulinart, die Messe für Genuss und Stil: „Die Entwicklung der kleinen aber exklusiven Verbrauchermesse hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen!“ – Zehn Jahre kulinart sind ein halbes Messeleben. Von der Idee bis zur Perfektion gereift und doch immer wieder anders. Am 26. und 27. Oktober 2013 präsentiert die Frankfurter Lifestyle-Messe mit Kultstatus im Bockenheimer Depot handverlesene regionale und internationale Köstlichkeiten, spannende Food-Trends, Neuentdeckungen, eine legendäre Weintheke, frisches Design und Accessoires zum Verlieben.

kulinarischer Magnetismus

Nach zehn Jahren ist kulinart in Frankfurt längst ein Meilenstein in der quirligen Genuss-Szene. „Ein kleines, feines und exklusives Forum für Genuss und Stil. Eine Endverbrauchermesse auf hohem Niveau, an der Händler wie Besucher ihre Freude haben“, sagt Conny Krenn, „wir sind unserem Ursprung treu geblieben.“

„kulinart – ein Konzept, das bei den qualitätsbewussten Frankfurtern ankommt“, schreibt Schirmherrin Petra Roth der Messe schon im fünften Jahr ins Gästebuch. „kulinart leistet einen wesentlichen Beitrag, den Facettenreichtum unserer Stadt über die Grenzen der Stadt hinaus zu tragen“, ergänzt Frankfurts Oberbürgermeisterin ein Jahr später. In ihrem letzten Amtsjahr lädt sie die Messebesucher sogar persönlich ein: „kulinart bietet mit ihrem vielfältigen Angebot auf Spitzenniveau das Richtige für alle kulinarischen Ansprüche. Ich freue mich auf Ihren Besuch!“

Inspiration im Miteinander

Premiumpartner der Genussmesse wie Miele oder Meckatzer Löwenbräu begeistern sich seit Jahren für das stimmige Ambiente und das erfolgreiche Konzept. Mit ihnen kulinart-Urgesteine von der Kleinmarkthalle Frankfurt und Anker-Marken, ohne die kulinart nicht wäre, was sie ist: Ilse Kofler und ihre Solitär-Partner – vom ehemaligen Cri-Cri Cityhaus bis zur aktuellen Einrichtungs-Agentur. Gabriella und ihre Soßenmanufaktur und Idealisten wie Yoshiko Ueno-Müller sind leidenschaftliche Mitstreiter im Netzwerk der kulinart, das seine Inspiration aus einem kreativen Miteinander schöpft.

Empfehlungen ziehen Kreise. Hohe Qualität und absolute Transparenz setzen sich durch. Auf der kulinart treffen ausgesuchte Labels wie Diageo oder das Frischeparadies auf die Besitzer kleiner Feinkost-Geschäfte, die man sonst nur aus dem eigenen Viertel kennt. kulinart hat in Frankfurt so ziemlich alles gesehen, was Rang und Namen hat – oder eine nachhaltig genüssliche Philosophie.

Delikate Optik – raffinierter Geschmack

Auf dem kulinarischen Marktplatz im Bockenheimer Depot waren die ganz Großen unter dem hessischen Sternenhimmel zu Gast: Der Schwabe Volker Drkosch und Italo-Stern Carmelo Greco und Sybille Schönberger mit ihrem großen Herz für Kinder. Jungstern André Großfeld, Mario Lohninger, Alfred Friedrich vom Varieté Tigerpalast, Ingo Holland, Christoph Rainer oder Asienexperte Gerd Eis. Sie katapultierten sich mit Sympathie, Kunst und Können ins Herz leidenschaftlicher Genießer.

Kochen für Kinder – unter dem Dach der kulinart ein wortungsvolles Thema. Küchenchef Mike Bayer mit seiner hessischen Variationen aus dem molekularen Küchenlabor, ganz groß. Japanisches Lachs Miso mit einer Consommé aus uraltem japanischem Sake. Oder einfach: herbstliche Gelatine vom Schwarzfederhuhn mit Dörrobstfüllung und Perlgraupenrisotto nebst eleganter Weinbegleitung. kulinart präsentiert sich dem interessierten Hobbykoch gerne als Mix aus delikater Optik, raffinierter Zubereitung und köstlichem Geschmack.

Starkoch Shih, Chien-Fa und sein Assistent Wu, Wen-Chi präsentierten bei der kulinart Küchen-Kino vom Feinsten, nach dem eigenen Kochbuch zum Blockbuster „Eat Drink Man Woman“. kulinart entführte seine Fans in zehn Jahren in die faszinierende Inselwelt Taiwans, die tief empfundene Gastfreundschaft irischer Cottages und ins kulinarische Herz Kampaniens. kulinart zelebrierte die Raffinesse ursprünglicher Erzeugnisse unter der großen weißen Wolke Neuseelands.

Eye-Catcher und Pop-Styles
Und kulinart hat immer ein Stück Entwicklung vorweg genommen. Vorreiter beim Onlinehandel mit Delikatessen war 2006 dinesculinarium.de. Die Verbrauchermesse stellte sich offen der Frage: Wie geht das? Frische, Nachhaltigkeit und persönlicher Bezug im Internet? – Die Antwort: Einfach über den persönlichen Kontakt. Riechen. Schmecken. Entdecken. Direkt an der Probiertheke kulinart. So wächst Vertrauen. Delikatessenhandel ohne Internetshop, das ist heute kaum noch denkbar.

Aufblitzende Hypes wie Suicide Sauces mit Chili aus dem Reagenzglas, Druck-Lettern aus purer Schokolade, einem Lady-Killer-Cocktail aus der hippen Dose, edlem Kusmi-Tee aus Paris in phantasievoller Verpackung, Kreuzritter-Aquavit aus der Mühle, „Wild Things“ aus der Weingarage oder auf dem kalten Stein handgeschlagenem Eis von kochenden Affen – so was gibt es bei der kulinart öfter.

Überzeugend heimisch

Verstandene Regionalität bedeutet auf der kulinart eine prickelnde Mischung aus hessischer Schneckenzucht vom Taunus, feinsten Trüffelpralinen aus nachhaltiger Konfiserie-Tradition und lokaler Präsenz aus der Kleinmarkthalle. Demeter vom Land, handverlesene Slowfood-Spezialisten, Frankfurter Fressgass´ und Tafeln vom Feinsten. Ein Frankfurter Heimspiel ist die Hommage an „Hessens Stöffche – den Apfelwein und seine Macher“, etwa Dr. Johanna Höhl. Die spannende Allianz zwischen kulinart, Villa Leonhardi, Tigerpalast und Café Siesmayer mit Mainova hinterließ Spuren.

Was wichtig isst

Mit Freunden und der Familie um den gedeckten Tisch zu sitzen und sich zuhause wohl zu fühlen. So war Genuss ursprünglich gedacht. „Das Verbraucherverhalten hat sich in zehn Jahren über viele Trends hinweg dahin zurück orientiert“, erfährt Messeveranstalterin Conny Krenn, „hin zu einer hochwertigen Präsentation und einer geographischen Zuordnung. Regionalität ist ein offenes Thema. Die Verbraucher nehmen sich auch bei Produkten des täglichen Bedarfs die Freiheit, sich aus der Vielfalt der Länder zu bedienen.“

So gesehen sind auch die peruanischen Spezialitäten von Kenual regional. Weil sie einen direkten Bezug zu den Menschen vor Ort, ihren Arbeits- und Lebensbedingungen herstellen. – „Mein Cousin hat in Sri Lanka eine kleine Cocos-Plantage. Der Pfeffer wächst dort völlig unbehelligt“, erzählt Gewürzmüller Roshan Perera. Innerhalb von drei Tagen liefern die Kleinbauern aus seinem Produktionsnetzwerk über Colombo nach Worms in bester biologischer Qualität und zu fairen Konditionen. Das ist der Deal. – Sake-Sommelière Yoshiko Ueno-Müller verbinden mit ihrem Engagement tiefe Wurzeln in ihr Heimatland. Die japanische Traditionen, den weltbesten Sake und die Botschaft, dass 150 Jahre deutsch-japanische Freundschaft viel wert ist. Nur drei beispielhafte Geschichten, hintergründig, authentisch, lebensnah.

 „Ganzheitliches Denken, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit und der Bezug zu den Menschen, die hinter den Produkten stehen ist, was die zunehmend selbstbewussten Verbraucher suchen“, sagt Messe-Veranstalterin Conny Krenn, „große Marken wie Wiberg Gewürze besinnen sich auf Werte wie Authentizität und Nachhaltigkeit. Wenn sie einen Schritt auf ihre Verbraucher zugehen wollen, ist kulinart die Messe, auf der sie ihr Publikum finden.

Weitere Informationen unter www.kulinart-messe.de

kulinart 2013 – Messe für Genuss und Stil
26. und 27. Oktober 2013 Frankfurt im Bockenheimer Depot
16. und 17. November 2013 Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle

Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: € 10,-

Wolfgang Müller kocht Yak

Josef, der Yak, lebt mit anderen tibetischen Grunzochsen ganzjährig auf Tiroler Almen in Höhen von 2400 bis 3200 Metern. Wolfgang Müller, Fleischexperte und Metzger aus Leidenschaft, hält seit drei Jahren Yaks auf österreichischen Bergweiden. Im Dezember 2012 wurden von ihm persönlich drei seiner Tiere geschlachtet und verarbeitet, eines davon speziell für das Restaurant Jolesch.

Hier, im erneut mit 13 GM Punkten ausgezeichneten österreichischen Restaurant, können am Freitag, 25.1.2013, Berliner Carnivoren dieses einzigartige Fleisch verkosten. Ab 19:00 Uhr servieren Wolfgang Müller und Tobias Janzen, Küchenchef des Jolesch, zusammen ein Fünf- Gänge-Schlacht-Menü aus feinstem, exotischem Yakfleisch in Kombination mit leckerem, regionalem Schweinefleisch. Auch in Zukunft wird es auf der wechselnden Abendkarte des Jolesch immer wieder Yak-Gerichte geben.
Yakfleisch ist scharlachrot, würzig und besonders zart und erinnert geschmacklich an Wild.

„Die Tiere wachsen an den steilen Hängen über Sölden glücklich und artgerecht auf, haben reichlich Bewegung und frische Luft und fressen saftige Wildkräuter. Nur im Winter füttern wir etwas Heu zu, “ erklärt Fleischliebhaber Müller. Die rauen Lebensumstände begünstigen so ein langsames und natürliches Wachstum der Rinder und prägen den besonderen Geschmack und die hohe Qualität des Fleisches.

Fünf-Gänge-Schlacht-Menü am 25. Januar 2013 um 19:00 Uhr
Amuse Bouche: Metzelsuppe mit Kartoffel – Blutwurstpizza, Jolesch Bier, naturtrübes ungefiltertes Zwickl-Kellerbier

Vorspeisen: Carpaccio von Schweinekopfwurst mit Feldsalat und Rote Bete
2011 Neuburger, Weingut Erwin Tinhof, Burgenland
Beuscherl vom Yak mit Garnelen – Semmelknödel
2011 Zierfandler, Weingut Aumann – Thermenregion
Bratwurst vom Havelländer Apfelschwein und Yak auf Krautfleckerl
2010 Chardonnay, Weingut Bründlmayer – Kamptal

Hauptgang: Schlachterplatte „2013“
Schweinebauch, Yak Schmorbraten, gepöckelte Backen, Sauerkraut, Kartoffel-Kürbispüree
2009 Cabernet Sauvignon, Weingut Juris – Burgenland

Dessert:
Süßer Strammer Max
2007 Gewürztraminer, Weingut Donabaum – Wachau

Passend zu Yak und Schwein gibt es das Jolesch-Bier und korrespondierende Weine von namhaften österreichischen Weingütern.

Das Menü kostet 69 € (inklusive Jolesch Bier), mit korrespondierenden Weinen 89 €.

Reservierungen nimmt das Restaurant Jolesch gerne telefonisch unter +49 30 – 612 35 81 oder per Email mail@jolesch.de entgegen.

Tschuggen Gourmet Tour

Tschuggen Gourmet Tour
Drei Tage lang Gaumenfreuden und spektakuläre Hörgenüsse im Tschuggen Grand Hotel in Arosa

Das Tschuggen Grand Hotel in Arosa veranstaltete vom 10. bis 13 Januar 2013 wieder seine Tschuggen Gourmet Tour unter dem Patronat von Starkoch Dieter Müller. Neben dem Schirmherr hielten in diesem Jahr die Sterneköche Tanja Grandits, Heiko Nieder, Christoph Rainer und Jens Rittmeyer Einzug in die Küche von Chefkoch Tobias Jochim und verwöhnten die Gäste des Fünfsternehauses drei Tage lang mit kulinarischen Meisterleistungen. Die rhythmische Begleitung boten musikalische Künstler wie die Pianisten Chris und Mike und der Beatbox-Weltmeister ZeDe und sorgten damit für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Am Eröffnungsabend der Tschuggen Gourmet Tour am Donnerstag wurden die Gäste im Gourmetrestaurant La Vetta mit kulinarischen Genüssen aus der Küche von Tobias Jochim, dem Chefkoch des Fünfsternehaues, auf die bevorstehenden Gaumenfreuden der nächten Tage eingestimmt. Mit mitreisenden Rhythmen unterhielt dazu Joel Marian alias ZeDe, der ehemalige Beatbox-Weltmeister, mit seinem „einmal etwas anderen“ Pro- gramm. Mit einem Galamenü begeisterten die insgesamt sechs Sterneköche am zweiten Abend im Grand Restaurant des Hauses. Jeder der beteiligten Spitzenköche verantworte- te dafür einen Gang. Sie verwöhnten die Gäste mit Tatar vom Eidertaler Auerochsen mit geeistem Apfelkraut und Godland Trüffel (Jens Rittmeyer, Restaurant Kai3 im Hotel Budersand in Hörnum/Sylt, 1 Michelin-Stern, 17 Gault&Millau-Punkte), bretonischer Felsenrotbarbe auf Sauce Bourride mit weisser Bohnencrème und gegrilltem Oktopus (Christoph Reiner, Restaurant Villa Rothschild im Kempinski Hotel Villa Rothschild in Königstein, 2 Michelin-Sterne, 18 Gault&Millau-Punkte), Jakobsmuschel mit Vanille
Dashi, Basmaticrème und Caramelrettich (Tanja Grandits, Restaurant Stucki in Basel, 2 Michelin-Sterne, 17 Gault&Millau-Punkte), Gebratene Gänseleber mit Karotte, Birne und Lakritz (Heiko Nieder, The Restaurant im The Dolder Grand in Zürich, 2 Michelin- Sterne, 18 Gault&Millau-Punkte), Rücken und Ragout im Champignon vom Reh mit Pfefferkuchensauce, Rosenkohl, Kürbisconfit, Maronipüree und Nussbutterschaum (Die- ter Müller, Restaurant Dieter Müller an Bord der MS Europa, 3 Michelin-Sterne, 19 Gault&Millau-Punkte) und zum süssen Abschluss Aroser Quark in Texturen mit kalt und warmer Pflaume und Meersalzflakes (Tobias Jochim, Restaurant La Vetta im Tschuggen Grand Hotel, 1 Michelin-Stern, 15 Gault&Millau-Punkte). Abgerundet wurde das Gourmetmenü mit den Improvisationen der mitreisenden Pianokünstler Chris und Mike. Krönender Abschluss der Veranstaltung bildete die Kitchenparty am Samstagabend, bei der die anwesenden 140 Gäste die Gourmetköche in Aktion erleben und verschiedene kuli- narische Köstlichkeiten direkt am Herd in der Tschuggen Küche probieren konnten. Dazu nahm She-DJ Margarita die Gäste mit auf eine rhythmische Reise rund um die Welt.

www.tschuggenhotelgroup.ch