Thai-Basilikum

Aromenvielfalt von Anis bis Limette

Die Deutschen essen ihr Basilikum am liebsten mediterran.
Der Klassiker ist das gewöhnliche Basilikum mit Tomate, Mozzarella
und Olivenöl. Dabei hat das Küchenkraut noch viel mehr zu bieten.
Wer seine Vielfalt entdecken möchte, kann mit dem
„Thai-Basilikum“ beginnen. Auf dem deutschen Markt sind drei
verschiedene Arten unter diesem Namen erhältlich, die einen ganz
unterschiedlichen Geschmack haben.

Am bekanntesten ist das Süße Basilikum (/Ocimum basilicum var.
thyrsiflora/) mit einer deutlichen Anis- und Lakritznote. Die Pflanze
hat rötliche bis dunkelviolette Stängel und dunkelgrüne Blätter.
In der Thaiküche wird sie in verschiedenen Gerichten wie Currys,
scharf-sauren Suppen und Soßen verwendet. Aber auch in anderen
asiatischen Ländern ist das Kraut verbreitet. So werden die Blätter
in Vietnam als Beilage zur bekannten Phó-Suppe serviert.

Das Zitronenbasilikum (/Ocimum citriodorum/) hat hellgrüne Blätter
und verbreitet einen leichten Limettenduft. Das frische Zitronenaroma
passt sehr gut zu Fisch, Meeresfrüchten und Suppen, Eis und
Erfrischungsgetränken.

Das Heilige Basilikum (/Ocimum tenuiflorum/) haben die Hindus dem
Gott Vishnu geweiht. Die rötlichen, leicht behaarten Blätter haben
einen schärferen Geschmack, der bei leichter Erwärmung an Nelken und
Piment erinnert. Es passt in Wok-Gerichte und ist Bestandteil des
traditionellen Thaigerichts „Pad Krapao“. Dabei wird Fleisch mit
viel Chili und Knoblauch angebraten und mit den Blättern vermengt.

Generell sollte Thai-Basilikum nicht mitgekocht, sondern erst zum
Ende der Garzeit hinzugefügt werden. Denn es verliert rasch an Aroma.
Wer das Gewürz in der Küche verwendet, tut auch dem Körper etwas
Gutes. Es hilft bei Magenverstimmungen, fördert den Appetit und die
Fettverdauung. Ein Basilikumtee soll die Nerven beruhigen und
krampflösend wirken.

Am besten wird Thai-Basilikum frisch verwendet. Im Asiamarkt werden
frische Stängel und Blätter in Plastiktüten im Kühlregal
angeboten, die bis zum Verzehr in einem Wasserglas gut aufgehoben
sind. Das empfindliche Zitronenbasilikum fühlt sich allerdings im
Kühlschrank am wohlsten. Für Soßen und Suppen können die gehackten
Blätter mit Brühe in Eiswürfelbehälter gefüllt und eingefroren
werden.

Thai-Basilikum lässt sich aber auch im Garten, auf dem Balkon und in
der Wohnung ziehen. Die Pflanze braucht viel Sonne und nicht zu viel
Wasser. Wenn die Blätter groß, sattgrün und kräftig sind, kann die
Ernte beginnen.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Rezept Carmelo Greco

Sous-Vide-Rezept von Carmelo Greco:
Sterne- und Partnerkoch von KitchenAid

Crème Brulée mit Lakritz für 4 Personen

Zutaten
1,5 Liter Sahne
300 g Zucker
500 g Eigelb
20 g Lakritzpaste
1 Schale einer Limette
1 Vanilleschote

Zubereitung:
Die Vanilleschote auskratzen und gemeinsam mit dem Eigelb, dem Zucker und der Vanille schaumig schlagen. Nun die Lakritzpaste hinzugeben. Die Schale von einer Limette entfernen und sie gemeinsam mit der Sahne im Vakuumierer in der Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid einvakuumieren. Nun die vakuumierten Zutaten zwanzig Minuten im Dampf garen. Dann zur Eigelbmasse geben, kurz verrühren und in kleine Gläser oder Tassen füllen. Für ungefähr eine Stunde bei 95 Grad in den Ofen stellen. Anschließend die Crème kalt werden lassen, mit braunem Zucker bestreuen und die Oberfläche mithilfe eines Bunsenbrenners karamellisieren.

Und wenn Sie lieber bei Carmelo Greco in Frankfurt gut essen wollen, dann gucken Sie auf seien Webseite:
www.carmelo-greco.de/

Rezept: Perlhuhnschenkel mit Limetten und Balsamico

Perlhuhnschenkel mit Limetten und Balsamico

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Zutaten für 2 Personen:
2 Perlhuhnschenkel
2 Limetten
3 EL Balsamico-Essig
½ Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
Balsamico, Öl, zerdrückte Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer verrühren und die Perlhuhnschenkel 10 Minuten darin marinieren.
Perlhuhn aus der Marinade herausnehmen und zusammen mit den halbierten Limette von jeder Seite 12 Minuten unter dem Grill des Backofens grillen.
Die Perlhuhnschenkel mit einigen Spritzern Balsamico beträufeln und mit den Limetten servieren.

Frank Buchholz

Angekommen, um zu bleiben

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, ist ein altes Zitat unseres geliebten Dichters und Vordenkers Johann Wolfgang von Goethe. Wie das aber mit geflügelten Worten so ist, viel zu selten hat man sie verinnerlicht und sucht sein Heil in der Ferne. Auch wir sind davon nicht frei, passiert es angesichts aller entlegenen Reiseziele in den „Ecken“ der Republik sowie im Ausland, dass wir die guten Restaurants vor der Haustür ein wenig aus den Augen verlieren.

Das Restaurant von Frank Buchholz, das seinen Namen trägt, in Mainz-Gonsenheim ist ein solches Haus – unweit einer unserer Haustüren gelegen, haben wir nach einigen Besuchen in der Vergangenheit dem dortigen Schaffen zuletzt weniger Aufmerksamkeit zugemessen. Auch deswegen, weil sich Buchholz mit seinem Ableger Bootshaus selbst indirekte Konkurrenz macht. Dort konnten wir zuletzt eine zeitgemäße und unaufgeregte Küche aus deutschen Landen genießen, welche von einem konkurrenzlos günstigen Weinangebot flankiert wird – doch dies nur am Rande.

Nachdem der wohl am schlechtesten betitelte Guide des Landes, der „Schlemmer (und Schlummer) Atlas“, Frank Buchholz im letzten Jahr zum „Aufsteiger des Jahres“ kürte, rückte das Stammhaus in Gonsenheim wieder in unseren Fokus. Allerdings aus einem anderen Grunde, als zunächst zu vermuten wäre: Wir hätten diese Auszeichnung vor sieben Jahren als wesentlich passender empfunden. Damals zog es den gebürtigen Dortmunder nach einer Reihe von Stationen an prominenten Herden im Tantris, der Residenz Heinz Winkler und im Frankfurter Küchenkeller in die pfälzische Landeshauptstadt. In dieser Zeit brachte er nicht nur den ersten Michelin-Stern nach Mainz, sondern legte auch den Grundstein für weitere Macarons in der Geburtsstadt Gutenbergs, in dem sein Sous-Chef Küchenchef in einem Mainzer Hotel wurde und dort ebenfalls einen Stern erkochte.

Sei es, wie es ist. Zumindest wurde ob dieser Würdigung unsere Neugier geweckt, so dass wir uns hungrig und guter Laune auf den Weg ins nahegelegene Gonsenheim machten. Wir geben es sogleich und unumwunden zu, wir schätzen das Buchholz ob seiner gemütlichen und wohligen Atmosphäre, die man ansonsten nur an gelungenen Abenden mit Freunden empfindet. Ein Ambiente, wie es sich im besten Falle in Spitzenrestaurants immer ergeben sollte. Man sitzt ungezwungen und entspannt bei guten Weinen zusammen, plaudert, speist und verliert Schritt für Schritt das Gefühl für Zeit und Raum. Das Essen ist dann im besten Sinne ein sehr galanter Begleiter und Taktgeber, niemals jedoch dominanter Schrittmacher. All dies geschieht im Buchholz unter der herzlichen Obhut des Serviceteams um die bezaubernde wie schlagfertige Denise Meinken, die unter anderem Johann Lafers Stromburg als Station vorweisen kann.

Manch einer mag einwenden, dass in solchen Häusern bei aller Gemütlichkeit auch die Gefahr besteht, dass nicht alle Beteiligten aufmerksam und zielgerichtet an Innovationen arbeiten und Küche sowie Publikum irgendwann mangels wacher Augen in den undifferenzierten Gefilden des „netten“ Wirtshauses versanden.

Dass das Team um Frank Buchholz dieser Gefahr nicht ausgesetzt ist, zeigt gleich das erste Amuse: Bei Taschenkrebs-Kokos-Ravioli, Rote Bete und Krustentierschaum verbinden sich geschickt alle Elemente einer intelligenten Aromenküche zu einem harmonischen Spannungsboden in Konsistenz und Geschmack.

Glasierter Schweinebauch, Zartweizen (sonnengereifte Hartweizenkörner) und Senfkornkaviar (mit Aromaten und Saft eingekocht) ist als dritte Einstimmung einen Tick rustikaler, aber nicht minder balanciert. Zwischen Fleischeslust und anregender Senfschärfe finden wir hier alles, was Lust auf das Menü macht.
Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass wir zum ersten Mal seit langem nicht mit Champagner zur Menüeröffnung begleitet werden, sondern mit einem ganz hervorragenden Sekt aus der Sektkellerei Bardong aus dem Jahre 2006, der den Vorspann zum Menü hervorragend stützt.

Mit der Vorspeise kommt ein starker Gang auf den Tisch. „Das Beste vom Gonsenheimer Acker“ präsentiert exakt jene Küche, die Buchholz auszeichnet, die in bester Manier und konsequenter Nachfolge von Heinz Winkler steht. Regionale Zutaten und Produkte, die nicht zwingend der Spitzenküche zuzuordnen sind, finden in exzellenter Qualität und Darbietungsform den Einklang mit einem Touch Exotik. Hier ist es der perfekt gegarte Pulpo, der mit seiner leichten Räuchernote die Salatelemente mit Spannung auflädt. Am Gaumen wirkt dies leicht und elegant, dennoch kräftig und nachhallend – ein äußerst gelungener Einstieg.

Die Rote-Bete-Essenz mit Kalbsbries und Kren bleibt dagegen etwas blass. Die Rahmung des seidigen und zugleich knackigen Bries ist mit dem Pendeln zwischen erdiger Süße und minimaler Schärfe stimmig, aber nicht vollends überzeugend. Hier könnten wir uns noch etwas mild-erdiges, wie etwa Topinambur, zum Balancieren vorstellen. Dafür dürfte es dann auch weniger sein, da hier ein wenig die Proportionen aus dem Ruder geraten sind, so dass wir – vor allem im Hinblick auf die noch folgenden Gänge – das servierte Glas nur zur Hälfte leeren.

Danach fährt die Küche wieder auf und knüpft in allen Dimensionen an den guten Auftakt an. „Süffige Finesse“ könnte die Überschrift zu diesem Gericht sein, bei dem das Finther Landei als regionales Produkt von einem Gruyère-Käse-Risotto überaus lustbringend begleitet ist. Die leicht herbe Note des Käses und die zarten Schmelzaromen vereinen sich im Risotto wunderbar mit dem dichten Geschmack des Dotters zu einem schlotzigen Gericht, bei dem der Trüffel das Tüpfelchen auf dem „i“ ist.

Just als wir überlegen, die Küche um einen kurzen Break in Form eines Sorbets zu bitten, kommt man uns mit einer Erfrischung von Gurke und Limette zuvor, welche durch die Auswahl von drei verschiedenen Gin-Sorten begleitet wird: Monkey 47, Munich Dry oder Hendricks. Eine Idee, welche uns zwar an Daniel Achilles‘ Götterspeisen-Sorbet erinnert, durch das Spiel mit den unterschiedlichen Gin-Sorten aber einfach Spaß macht. Gurke und Limette sind mit ihrer Frische und Säure wie gemacht für das komplexe Aromenband, welches die sich hier in den à part gereichten Tropfen darbietet. Geschmacklich ist dies durch das direkte Einarbeiten des Gin zu verbessern, statt ihn im Glas dazu zu reichen.

Den Hauptgang erwarten wir mit Spannung, da Frank Buchholz insbesondere bei den Fleisch- und Wildgerichten einen exzellenten Ruf genießt. Und wir werden nicht enttäuscht. Die Taubenbrust ist wunderbar gegart, die gefüllte Keule mit Taubenklein und Paranüssen fügt Spannung hinzu und Spitzkohl sowie Gewürzjoghurt akzentuieren das Gericht – sehr gelungen.

Durchaus überrascht werden wir bei den Dessertgängen – vor allem weil der Dessertbereich früher gegen die starken Fleischgerichte abfiel. Bereits das Prédessert mit Ziegenquark, Koriander und Granny-Smith-Apfel zeigt die Patisserie von der besten Seite. Süße, Säure, Würze – alles perfekt in einen herben, frischen Einklang gebracht.

Ein echter Kracher dann das Dessert: Bananensplit à la Buchholz. Abermals ist es die zeitgemäße Umsetzung eines alltäglichen Klassikers, die uns rückhaltlos begeistert. Hier finden wir alles, was ein gutes Dessert für uns ausmacht: Leichtigkeit, gepaart mit der exakt richtigen Mischung aus süßen, dezent säuerlichen und aromatischen Elementen, die finessenreich präsentiert werden. Schlichtweg grandios!

Nach der großen folgen noch kleine Wonnen zum Abschluss: die Petits Fours zum Kaffee.

Dieser schöne Abschluss des Menüs wie auch dessen Auftakt lassen uns mit dem guten Gefühl zurück, dass sich Frank Buchholz nicht nur der klassisch geprägten Sterneküche ohne Hektik und ohne Schnickschnack verschrieben hat, sondern diese auch beständig und konstant einer Weiterentwicklung unterzieht, ohne in eine belanglose Moderne zu kippen. Dies würde auch nicht zum Typus des Chefs passen, der seit Jahren mit demselben Stamm von Mitarbeitern arbeitet und bemüht scheint, eben diese Konstanz und das Gehen von kleinen Schritten als Hauptmerkmal seiner Entwicklung zu etablieren. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass das Buchholz mit seiner Küche in Mainz nach wie vor das erste Haus am Platze ist. Nicht zuletzt aufgrund der Herzlichkeit des gesamten Teams und der tollen Atmosphäre wünscht man dem sympathischen Westfalen, dass er bei der konsequenten Weiterentwicklung seiner Küche auch in den Führern noch einmal zusätzliche Anerkennung für seine Leistungen erhält, die über den Aufsteiger des Jahres hinausgeht.

Fazit: Frank Buchholz avancierte durch seine Fernsehaktivitäten zum Medienprofi, den nichts mehr aus der Ruhe bringt. Selbiges gilt für seine Küche im Stammhaus: Unaufgeregt und souverän präsentiert das Team eine zeitgemäße Küche, die in Mainz die Speerspitze definiert.

http://www.sternefresser.de

Cremiger Saisongenuss von Weihenstephan

In der Molkerei Weihenstephan laufen die Vorbereitungen auf den Sommer bereits auf Hochtouren. Ab Anfang Juni werden die Kühlregale durch den neuen Rahmjoghurt Saisongenuss „Rhabarber-Vanille“ aufgefrischt. Und auch der Sommerklassiker „Orange-Limette“ findet seinen Weg zurück ins Kühlregal. Inspiriert durch die sommerlichen Temperaturen bestechen die neuen Joghurtkreationen durch ihre cremig-fruchtigen Geschmackskombinationen und sorgen für noch mehr Abwechslung im Rahmjoghurt-Sortiment von Weihenstephan. „Orange-Limette“ und „Rhabarber Vanille“ sind von Juni bis September im Handel erhältlich und sollen vor allem bestehende Kunden mit überraschenden Geschmackserlebnissen noch stärker an die Marke binden.

Auch für die Saisonsorten der Molkerei Weihenstephan ist bei kontrollierter Premiumqualität Genuss garantiert. Zur Herstellung werden ausschließlich natürliche Zutaten verwendet. Alle Molkereiprodukte von Weihenstephan sind frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen.

Die Weihenstephan Rahmjoghurts „Orange-Limette“ und „Rhabarber Vanille“ sind ab Juni 2011 im 150 Gramm Desto-Becher zum EVP von
65 Cent erhältlich.

Mehr Informationen unter
www.molkerei-weihenstephan.de

Das perfekte Promi Dinner

„Zicke trifft auf Zicke – das kann nur spannend werden!“ – Kristina Bachs Ansage an Annemarie Eilfeld

„Das perfekte Promi Dinner“ aus Hamburg und Berlin mit Moritz Lindbergh, Kristina Bach, Sebastian Rohrbach und Annemarie Eilfeld am 17. Oktober um 20.15 Uhr bei VOX.

Diese Ansage, gleich zu Beginn des „perfekten Promi Dinners“ lässt auf eine Kochrunde schließen, in der die Emotionen überkochen. Doch der Topf mit der überquellenden „Zicken-Energie“ wird wider Erwarten schnell genug vom Herd gezogen. Denn in dieser Gastgeberrunde aus Hamburg und Berlin kommt unerwartet alles ganz anders. Und plötzlich sind die Rollen der „Zicken“ ganz neu verteilt. Schauspieler Moritz Lindberg, Sängerin und Produzentin Kristina Bach, Schauspieler und Comedian Sebastian Rohrbach und Sängerin Annemarie Eilfeld beweisen, dass nicht alles so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Oder doch nicht?

Moritz Lindbergh, bekannt aus der SAT.1-Serie „Das Alphateam“ und dem Spin-off „Broti & Pacek“, ist der erste Gastgeber der Runde und schon sehr neugierig auf die kommende Woche: „Wir kennen uns alle gar nicht, ich bin ja mal gespannt!“ Doch kaum sind die Gäste da, schmilzt das Eis schnell. Vielleicht liegt es aber auch am Aperitif. „Der wirkt schon. Was hast Du da rein getan? Und das nach nur einem Schluck!“, kommentiert Kristina Bach den Champagnercocktail. Und während der Gastgeber in der Küche den Wildkräutersalat vorbereitet, kommt es im Wohnzimmer zu urzeitlichen Gesprächen über das Neandertal. „Das liegt doch da im Rheinland, oder?“, will Sebastian Rohrbach wissen. „Ja genau, da komme ich her“, erklärt die gebürtige Mettmannerin Kristina. Annemarie Eilfeld tritt in den Fettnapf: „Da leben die Neandertaler, gell?“ Die Schlagersängerin spielt entrüstet. „Die lebten da,“ gibt sie mit Nachdruck zu verstehen. „Oder sehe ich etwa wie einer aus!“ Bahnt sich da ein kleiner „Zickenkrieg“ an? Schließlich hatte Kristina bereits vor dem ersten Abend angekündigt: „Das soll ja eine ganz wilde sein, aber ich bin ja auch wild!“

Kurz vor Kristina Bachs Gastgeberabend verrät Moritz Lindbergh: „Ich bin gespannt, was Kristina für ein Feuerwerk abfeuert.“ Und tatsächlich, Kristina hat ein Ass im Ärmel. Robert, der Drummer der Band „Die Cappuccinos“, hilft seiner Produzentin. Er hackt die Zutaten und Kristina steht begeistert daneben. „Darf ich ihnen meine reizende Assistentin vorstellen?“ witzelt der Musiker. Wenn das die Mitstreiter der Gastgeberin wüssten! Doch sie erfahren es schneller, als man denkt. Kristina stellt Robert gleich nach dem Eintreffen ihrer Gäste vor. Und kaum ist sie zurück in der Küche fragen Sebastian und Moritz ungläubig: „Kristina hatte Hilfe?“ Kurz danach begeht Sebastian einen folgenschweren Fehler. Er ordert etwas Öl für seine Gazpacho. „Da macht man doch immer so ein paar Spritzer Öl rein“, versucht er zu erklären. Kristina rührt sich nicht, doch Robert ist schnell zur Stelle. Ob sich Kristina später noch für sein forsches Nachfragen rächen wird? Zunächst einmal wird das Kriegsbeil nicht ausgegraben, sondern von den Gästen in den Privatsachen der erfolgreichen Produzentin gewühlt. Die bereitet indessen die „Linguini an einer Limonen-Wodkasoße“ zu und ändert spontan das Rezept ab. „Da steht, man soll den Saft einer halben Limette nehmen, aber ich hab das Gefühl, ich muss eine ganze Limette nehmen“, beschließt sie. Ein paar Minuten später folgen noch eine halbe Zitrone und eine weitere halbe Limette. Sauer macht ja bekanntlich lustig, aber ob das ihre Gäste auch so sehen?

Sebastian Rohrbach präsentiert vergnügt seine Wohnung und insbesondere seine Küche, um dann mit den Worten zu schließen: „In dieser Küche wird heute leider nicht gekocht!“ Der Grund ist Kristinas schwere Katzenallergie. Es geht also zu Gisbert, einem Freund, der seine Wohnung zur Verfügung stellt. Sebastian kann es sich nicht verkneifen, einen kleinen Seitenhieb in Richtung Kristina und ihrem „Helferlein“ Robert auszuteilen. „Mir hilft heute Ingeborg, die ist von den ‚Latte Macchiatos’“, kichert der Comedian. Tatsächlich bleibt den ganzen Abend eine kleine Spannung zwischen den beiden bestehen. „Ich weiß nicht, was heute mit der los ist“, jammert Sebastian, als Kristina den Minzstengel aus dem Aperitif holt. „Ob sie sich jetzt für das Öl rächt?“ fragt er sich verzweifelt. Doch damit nicht genug. Die Sängerin sucht förmlich das Haar in der Suppe, erklärt dann aber: „Er war überfordert, da wollte ich ihn nicht quälen!“ Es sieht ganz danach aus, dass der gefürchtete „Zickenkrieg“ in einer ganz anderen Konstellation beginnt.

Am letzten Abend ist Annemarie Eilfeld an der Reihe. Während sie sich der Vorbereitung ihres Menüs widmet und in letzter Minute noch einen Tisch organisiert, machen sich ihre Gäste Gedanken über ihr Interieur. „Vielleicht stehen ja überall kleine Püppchen herum“, witzelt Moritz. Doch die Gäste werden eines Besseren belehrt. Kaum in der Wohnung eingetroffen sind sie sich einig: „Für eine 20-Jährige sieht es hier ganz schön erwachsen aus.“ Also wird es auch Zeit für die „erwachsenen“ Themen. Moritz fragt interessiert, ob Annemarie die Paprikasuppe mit einem Zauberstab püriert hat. Die DSDS-Finalistin nickt und Kristina wirft resolut ein: „Jede Frau sollte einen Zauberstab haben!“ Welche Geheimnisse darüber hinaus in dieser Runde gelüftet werden, ob Blaublütige tatsächlich knauserig sind und ob Zauberer Henri doch noch für Stimmung sorgt, zeigt VOX am Sonntag den 17. Oktober 2010 um 20.15 Uhr.

Die neuen Eisdielen

Wer mit Heisshunger auf Stracciatella-, Mocca- oder Malagaeis in die Eisdielen von Nina Lenninghaus kommt, wird enttäuscht. Und zugleich überrascht. Außer Schokoladen- und Vanilleeis gibt es hier keine Klassiker. Dafür liegen unerwartete Sorten wie Müsli, Apfel-Limette und Tonkabohne-Karamell in der Kühltheke.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei WELT online:
http://www.welt.de/die-welt/regionales/koeln/article9012562/Muesli-Eis-statt-Schwarzwald-Becher.html

Alles über Eiskrem:
http://www.gourmet-report.de/archiv/eiskrem/

Acht Fragen an den Profi-Barkeeper

Interview mit Niko Pavlidis, Barkeeper des Jahres 2008, und seit 2005 Bar Manager im
Grand Hotel Taschenbergpalais Kempinski in Dresden. Er ist Barkeeper aus Leidenschaft,
und das seit 20 Jahren.

1. Herr Pavlidis, was unterscheidet Ihrer Meinung nach einen gut gemixten
Cocktail von einem schlecht gemixten? Worauf sollte man achten? Gibt es ein
paar Grundregeln fürs Barmixen?
Natürlich sind hochwertige Zutaten von großer Bedeutung. Noch wichtiger ist jedoch
Qualität des Eises fürs Mixen und für die Drinks. Ein Eiswürfel sollte quadratisch, klar
und im Kern minus 18 Grad Celsius kalt sein. Zudem ist ein sauberes und genaues
Arbeiten hinter dem Tresen unabdingbar.

2. Was sind Ihrer Meinung nach die Grundzutaten, mit denen man möglichst
vielseitig mixen kann?
Als Basisspirituose ganz klar Vodka, weil er „geschmacksneutral“ ist und am leichtesten
mit anderen Zutaten harmoniert. Des weiteren ist die Palette von Likören, Sirups und
Säften unendlich groß. Man hat die Möglichkeit, von Vanille über Rhabarber bis hin zu
saurem Apfel alles zu verwenden.

3. Was sollte jeder Cocktail-Fan oder Hobby-Barkeeper in seiner Hausbar
haben?
Die Grundausstattung einer Hausbar sollte an Equipment, Zutaten und Getränken
Folgendes zur Auswahl haben: Shaker, Blender, Mixer, Jigger (Messglas), Muddler
(Holzstößel), Strainer (Barsieb), Saftpresse, Gläser, Eiszange, Eiswürfel, Vodka, Gin,
Rum, Tequila, Whiskey, Sekt, Vermouth, Liköre, Sirups, Sahne, Säfte(am besten frisch
gepresst)und diverse Früchte (Zitronen, Limetten, Ananas, Orangen, Melonen, Pfirsiche,
Himbeeren, Erdbeeren und Bananen). Schweppes Klassiker wie Ginger Ale, Bitter Lemon
oder Tonic Water ebenso wie die jüngste Sorte Russian Wild Berry eignen sich auch als
festes Bar-Equipment, da sie eine Vielzahl an Mixgetränken ermöglichen.

4. Welche Cocktails oder Longdrinks sind Ihrer Meinung nach am beliebtesten?
Drinks wie Caipirinha, Planters Punch, Pina Colada, Mojito, Gin & Tonic, Vodka & Bitter
Lemon und Southern Comfort & Ginger Ale zählen zu den Klassikern in den Bars.

5. Gibt es etwas, das überhaupt nicht zusammen passt?
Das Mixverhalten der Barkeeper hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Man kann
sagen, dass es fast nichts mehr gibt, das nicht zusammen passt. Aber cremige und
kohlensäurehaltige Cocktails harmonieren mit Sicherheit nicht zusammen, genauso
wenig wie Kaffee und Champagner; und ein kühles Bier sollte man meiner Meinung nach
am besten so genießen.

6. Worin unterscheidet man einen guten Caiprinha von einem schlechten?
Das Geheimnis liegt in der Limette und der Art, wie man Sie presst. Die Limette muss
schön „saftig“ sein und nicht zu hart. In der weißen Schicht zwischen Schale und
Fruchtfleisch befinden sich die Bitterstoffe. Die Limette sollte so gepresst werden, dass
man nur den Saft gewinnt, ohne die weiße Schicht zu zerstören, ansonsten werden
dadurch Bitterstoffe freigesetzt und diese schmeckt man dann beim Trinken. Ob weißer
oder brauner Rohrzucker und die Art und Menge des Cachaca, den man für die
Herstellung einer Caipirinha verwendet, bleibt dann Geschmackssache.

7. Haben Sie einen Geheimtipp, den Sie uns verraten können? Der Erfolg, der Sie
bzw. Ihre Drinks von anderen unterscheidet?
Meiner Meinung nach sind zwei Dinge entscheidend, egal was man im Leben tut: Man
muss bei allem mit Liebe und Leidenschaft dabei sein. Diese Philosophie spiegelt sich
auch in meinen Drinks und in meiner Arbeit wider.

8. Was ist Ihr persönlicher Cocktail-Tipp für diesen Sommer?
Meine aktuellen Sommerkreationen:
„Alex“ (mit Alkohol)
3 cl Vodka (Smirnoff)
3 cl Licor 43 (Vanillelikör)
6 cl Pfirsichnektar (Granini)
2 EL Birnenpüree (Boiron)
4-6 cl Schweppes Ginger Ale
„Ginas Bikini“ (alkoholfrei)
1/8 Orange
½ Limette
1cl Erdbeersirup (Riemerschmid)
1 BL weißer Rohrzucker
12 cl Schweppes Russan Wild Berry

Gourmet Report dankt Niko Pavlidis für das Interview

Disaronno Rezepte

„Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine
Aufgabe“, sagte der amerikanische Romancier Sinclair Lewis. Wie Recht er hat: Die
Menschen sehnen sich nach Ausgleich von Kälte und Dunkelheit, hüllen sich in
Daunenjacken, kuscheln sich vor den Kamin und genießen Getränke, die das Herz
erwärmen. Wäre Sinclair Lewis den Geheimnissen des italienischen Mandel-
Liqueurs DISARONNO Originale auf die Schliche gekommen, so hätte der Literatur-
Nobelpreisträger sicher anders formuliert: „Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern
eine Aufgabe für DISARONNO.“

Der bernsteinfarbene Mandel-Liqueur DISARONNO Originale verleiht dem Winter
und seinen wärmenden Getränken wie Glühwein, Kakao oder Latte Macchiato das
liebliche Aroma Italiens. Auch pur genossen schenkt DISARONNO einen feinen
Touch Sonne und Funken der Romantik. Der Legende nach erwärmte DISARONNO
sogar die Herzen zweier Menschen füreinander. So war es im Jahre 1493, als im
norditalienischen Wallfahrtsort Saronno ein junger Künstler – Leonardo da Vinci-
Schüler Bernardino Luini – eine hübsche Frau suchte, die ihm für seine biblischen
Fresken Modell stehen sollte. Die perfekte Inspiration für eine Madonna fand er in
einer hübschen Wirtin. Sie verliebte sich in den Künstler und versuchte, ihn mit einer
Flasche hausgemachten Mandel-Liqueurs zu betören – mit Erfolg. Damit war der
berühmte Amaretto di Saronno geboren, heute bekannt als DISARONNO Originale.
Das geheime Rezept wurde über Generationen in der Familie weiter gegeben.
Seine Tradition und Wirkung hält bis heute an.

Geschenktipp zu Weihnachten

Wie könnte man die Zuneigung für einen Menschen besser ausdrücken, als mit
DISARONNO Originale? Die preisgekrönte Designflasche – kreiert von einem
Glaskünstler in Murano – ist ein wunderbares Präsent zu Weihnachten, denn
DISARONNO hat den Effekt von roten Rosen und erreicht mit seinem feinen
Mandel-Aroma all jene, die einem besonders am Herzen liegen.
DISARONNO Originale ist von höchster Güte und Qualität. Bei seiner Herstellung
nach einem Geheimrezept im italienischen Saronno werden Tradition und
modernste technologische Verfahren angewandt, um die erlesenen Zutaten in
harmonischen Einklang zu bringen: Feinstes Mandelkernöl, 17 ausgewählte Früchte
und Kräuter und reinster, extra feiner Alkohol. Das macht DISARONNO Originale zu
einem Liqueur der Weltspitze.

DISARONNO Squeeze
2-4 cl DISARONNO
1/2 Limette
2-4 cl DISARONNO mit Eiswürfeln in ein Glas geben.
Vor dem Genuss 1/2 Limette über dem Glas per Hand ausdrücken und umrühren. Auf
Wunsch mit Limettenscheibe dekorieren.

DISARONNO Cappuccino
2 cl DISARONNO
1/3 Espresso
1/3 heiße Milch
1/3 aufgeschäumte, heiße Milch
DISARONNO in heißen Espresso geben, mit Milch und Milchschaum auffüllen. Zur
Verfeinerung mit etwas Kakaopulver bestreuen.

Mojito – Ready to serve

“Mojito – Ready to serve”

BACARDI Deutschland bringt ab August den beliebten Mojito Cocktail als Convenience-Variante auf den Markt. „BACARDI Mojito – Ready to serve“ ist die Innovation für alle Fans des karibischen Cocktail-Klassikers und ermöglicht dem Endverbraucher echten Mojito-Genuss bei unkomplizierter Zubereitung im eigenen Wohnzimmer.

Seit mehr als hundert Jahren ist der karibische Premium-Rum BACARDI Superior die wichtigste Zutat des Original-Mojito. Das Erfolgsgeheimnis liegt in der harmonischen Einheit der Zutaten. Für den Endverbraucher war die perfekte Zubereitung bisher mit einigem Aufwand verbunden und setzte ein gewisses Maß an Mix-Erfahrung voraus. Mit der Produktneuheit „BACARDI Mojito – Ready to serve“ reagiert BACARDI Deutschland auf die wachsende Nachfrage an hochwertigen Convenience-Produkten für die einfache und schnelle Zubereitung zu Hause. „BACARDI Rum ist seit der Erfindung des Cocktail- Klassikers fester Bestandteil des Originalrezeptes. Daher wissen wir genau was den frischen Geschmack des perfekten Mojitos ausmacht und freuen uns, unseren Konsumenten jetzt auch die erste Convenience-Cocktailvariante anzubieten“, begründet Pressesprecherin Yvonne Kaesler gegenüber Gourmet Report die Markteinführung. Für höchste Qualität und das gewohnt volle Geschmackserlebnis des Original-Cocktails vereint „BACARDI Mojito – Ready to serve“ im Eichenfass gereiften BACARDI Superior Rum mit Minze und Limette. Der Endverbraucher muss nur noch etwas frische Limette, Eis und Mineralwasser hinzufügen und schon kann er den karibischen Klassiker stilecht zu Hause genießen.

Der Durchschnittspreis für 70 cl liegt bei 14 Euro.