Folat

DGE veröffentlicht neue Referenzwerte für Folat

Folat ist ein wasserlösliches Vitamin. Der menschliche Körper braucht
Folat, damit neue Zellen sich bilden und wachsen können. Die Deutsche
Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat die Referenzwerte für die
Zufuhr von Folat aktualisiert. Die neue Bewertung der wissenschaftlichen
Literatur ergibt für Jugendliche und Erwachsene eine empfohlene Zufuhr
von 300 µg Folat pro Tag. Bei Schwangeren und Stillenden beträgt die
empfohlene Zufuhr wegen eines erhöhten Bedarfs 550 µg bzw. 450 µg
Folat
pro Tag.

In Deutschland liegt die Folatzufuhr mit im Mittel etwa 200 µg pro Tag
unter der empfohlenen Zufuhr. Das muss nicht sein, denn viele von Natur
aus vitaminreiche Lebensmittel liefern ausreichend Folat, um die
empfohlene Zufuhr durch die Ernährung zu erreichen. Grünes Gemüse
enthält viel Folat, vor allem Blattgemüse wie Spinat und Salate, die in
den Sommermonaten in Deutschland Saison haben. Um das gegenüber Hitze,
Licht und Luft empfindliche Folat zu schützen, sollte das Gemüse beim
Zubereiten nur kurz und unzerkleinert gewaschen, gedünstet statt gekocht
und nicht warm gehalten werden. Auch Tomaten, Vollkornprodukte,
Hülsenfrüchte, Nüsse, Orangen, Sprossen und Weizenkeime sowie
Kartoffeln, Leber und Ei liefern reichlich Folat. Aufgrund der
verzehrten Mengen tragen auch Milchprodukte zur Folatversorgung bei.

Werden folatreiche Lebensmittel gezielt ausgewählt, können auch
Schwangere und Stillende die höhere empfohlene Zufuhr erreichen, wobei
Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel keine Leber essen sollten.
Unabhängig von der Ernährung sollten Frauen, die schwanger werden wollen
oder könnten, sowie Schwangere im ersten Drittel der Schwangerschaft ein
Präparat mit 400 µg Folsäure einnehmen. Folsäure ist die synthetisch
hergestellte Form des Vitamins und hilft, Neuralrohrdefekten – das sind
Fehlbildungen des Gehirns und Rückenmarks – beim Kind vorzubeugen.

Praxisbezogene Fragen und Antworten zu Folat hat die DGE in einem Papier
zusammengefasst, das im Internet veröffentlicht ist. Die
wissenschaftliche Ausarbeitung zu den aktuellen Referenzwerten für die
Folatzufuhr ist ebenfalls kostenfrei zugänglich. Beides ist zu finden
unter http://www.dge.de/rd/folat-ref

Betrug bei Amazon

Betrüger ködern mit sensationell günstigen Angeboten für teure Elektronikprodukte Schnäppchenjäger bei Amazon – die Ware liefern sie aber nie – sehr eindrucksvolle Betrugsmasche! Amazon ignoriert das Problem. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe die Methode der Kriminellen und zeigt, woran Käufer einen Betrugsversuch erkennen, denn es handelt sich bei Weitem nicht um Einzelfälle (Heft 9/2013).

Die Scheinangebote der Betrüger tauchen in der Amazon-Preissuche auf und sind kaum von echten zu unterscheiden. Gehen die Kunden darauf ein, dirigieren die Kriminellen ihre Opfer von der sicheren Marketplace-Plattform weg. Als Namen gibt der „Verkäufer“ eine E-Mail-Adresse an, die außerhalb der Handelsplattform liegt, etwa bei Google Mail. Das falsche Versprechen: Der Händler sei schnell und direkt per Mail erreichbar, falls es bei der Kaufabwicklung zu Problemen komme. Und die treten wie von Zauberhand gleich bei der Bestellung auf: Sobald der Kunde den Kaufvorgang startet, schaltet sich Amazon ein und bricht den Vorgang mit einer etwas verwirrenden Meldung ab, es gebe ein Problem mit der Lieferadresse.

Übermittelt der Käufer nun seinen Namen und Lieferadresse direkt an den Verkäufer, schnappt die Falle zu. Denn die Betrüger fälschen damit Amazon-Bestellbestätigung. Die sieht täuschend echt aus und gaukelt dem ahnungslosen Kunden vor, der Kauf würde gerade über Amazon abgewickelt. Gleichzeitig werden die Geprellten per E-Mail aufgefordert, den Kaufbetrag an eine Bank im Ausland zu überweisen – bei Amazon absolut unüblich. Wer jetzt zahlt, sieht sein Geld nie wieder.

Auf Rückerstattung brauchen die Opfer nicht hoffen. „Amazon haftet nicht für Käufe, die außerhalb seines Marketplace getätigt wurden“, informiert IT-Fachanwalt Christian Oberwetter. Unglaublich: Das Problem ist schon seit November 2012 bekannt und wird in zahlreichen Foren und von Verbraucherschützern angeprangert. Amazon erkennt zwar, dass die Opfer von der Marketplace-Plattform herunter gelockt werden sollen und unterbricht die Bestellung. Sinnvoller wäre es jedoch, die Angebote vorzufiltern – also die Täter gar nicht erst zuzulassen.

Vermeiden lässt sich ein Betrug, wenn man die Angebote aufmerksam anschaut. Achten sollten Kunden beispielsweise auf das Händlerlogo. Ist dort lediglich eine E-Mail-Adresse angegeben, ist Vorsicht geboten. Bei auffällig günstigen Geräten ist ebenfalls Skepsis angebracht und niemals sollte man Zahlungsaufforderungen auf ausländische Konten nachkommen. Niemals gierig sein!

www.computerbild.de/sicherheitscenter

Morgens frische Brötchen an die Tür

Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auch wochentags morgens frische Brötchen schmecken zu lassen – ohne eine Minute früher aufzustehen: Frühstücksdienste. Sie liefern morgens die frischen Backwaren direkt vom Bäcker an die Haustür.

Bundesweit rund 110 Morgengold Frühstücksdienste beispielsweise liefern an sieben Tagen in der Woche frische Backwaren pünktlich zum Frühstück bis 6:30 Uhr an die Haustür – am Wochenende bis 8:00 Uhr. Das Angebot reicht von normalen Brötchen über Körner- und Vollkornbrötchen, Croissants, regionale Spezialitäten und Brot bis hin zu süßen Teilchen. Da der Frühstücksdienst Morgengold mit den besten ortsansässigen Handwerksbäckereien regional kooperiert, sind die Backwaren immer frisch und qualitativ hochwertig.

Die Häufigkeit wie auch die Menge der gelieferten Backwaren kann dabei individuell bestimmt werden. Kurzfristige Änderungen, Zu- oder Abbestellungen wegen Urlaub oder Besuch sind unkompliziert über das Internet möglich.

Wer Morgengold Frühstücksdienste ausprobieren möchte, kann auf einen verlockenden Service zurückgreifen: Unter www.morgengold.de können Brötchen-Liebhaber eine Probelieferung bestellen, um einen Einsdruck vom Service zu bekommen. Neben der hohen Qualität und der Frische sind Morgengold Frühstücksdienste aufgrund dieser Kundenorientiertheit die Nummer 1 der deutschen Backwaren-Lieferdienste. Mit einem Brötchen-Service wie diesem ist ein Sonntagsfrühstück auch unter der Woche möglich – völlig ohne Hektik.

www.morgengold.dewww.diefruehstuecker.de

Vegetarier

„Fruchtfleisch ist das beste Fleisch“. Immer mehr Menschen leben nach diesem Motto vegetarisch. Spätestens seitdem die Bücher „Tiere essen“ des amerikanischen Schriftstellers Jonathan Safran Foer und Karen Duve’s „Anständig essen“ zu Bestsellern wurden, ist die vegetarische Ernährung sozusagen in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Während Vegetarier früher eher Außenseiter waren und sich nicht selten für ihre fleischlose Kost rechtfertigen mussten, sind es heute oft die Fleischesser, die in Verteidigungsposition gehen müssen, wenn sie ein Stück Fleisch auf ihrem Teller haben. Beide Autoren beschäftigten sich intensiv mit der Erzeugung von Fleisch und wurden dadurch zu engagierten Tierschützern und Vegetariern.

Tierschutz ist nur einer von vielen Gründen, weswegen sich Menschen der vegetarischen Ernährung zuwenden. Wer auch mit diesem Gedanken spielt, sollte wissen, dass eine fleischlose Kost durchaus alle lebensnotwendigen Nährstoffe liefern kann, wenn der Speiseplan abwechslungsreich genug ist. Milch und Milchprodukte sollten nicht fehlen, denn sie liefern unter anderem Protein, B-Vitamine und Calcium. Auch Eier sind eine wertvolle Quelle für Protein und für das wichtige Vitamin B12, das in pflanzlichen Lebensmitteln nicht vorkommt. Mit zwei bis drei Eiern pro Woche und etwa drei Portionen Milchprodukten pro Tag, z. B. einem Glas Milch, einem Becher Jogurt und ein bis zwei Scheiben Käse lässt sich eine ausreichende Zufuhr sicherstellen.

Hülsenfrüchte wie (Soja-)Bohnen, Erbsen, Linsen und daraus hergestellte Produkte sind eine gute Ergänzung des Speiseplans, weil sie wertvolles pflanzliches Protein und wichtige Mineralstoffe wie Eisen enthalten. Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln verwertet unser Körper schlechter als jenes aus Fleisch. Das lässt sich durch sinnvolle Kombinationen ausgleichen: Enthält eine Mahlzeit neben pflanzlichen Eisenquellen (z. B. Blattgemüse) gleichzeitig Vitamin C (z. B. Obst, Fruchtsaft), kann der Organismus den für die Blutbildung wichtigen Mineralstoff besser ausnutzen.

Kaffee und schwarzer Tee sollten dagegen besser zwischen den Mahlzeiten getrunken werden, denn sie enthalten Substanzen, die die Eisenaufnahme behindern.
Viele Vegetarier verzichten auf Fleisch, essen aber trotzdem noch Fisch. Dieser trägt zur Versorgung mit Jod, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren bei. Wer Fisch meidet, sollte Jodsalz verwenden und seinen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren am besten mit Raps-, Lein- oder Walnussöl sowie dementsprechend angereicherten Produkten (z. B. Margarine) decken.
Dr. Maike Groeneveld, www.aid.de

Weitere Informationen:
Was sonst bei der fleischlosen Lebensmittelauswahl zu beachten ist, erfahren Sie unter:
http://www.was-wir-essen.de/gesund/alternative_ernaehrungsformen.php

Stiftung Warentest: Markenware zum Discountpreis

Rabatte von bis zu 80 Prozent auf Markenware bieten Shoppingclubs im Internet wie brands4friends oder zalando-lounge.de. . Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift test in ihrer Juli-Ausgabe, für die sie 6 Shoppingclubs getestet hat.

Eine Outdoorjacke für 35,98 Euro statt 199,95 Euro oder ein Kapuzenpulli für 19,95 Euro statt für 42,95 fanden die Tester bei ihrer Untersuchung. Die gelieferte Markenware war kein Plagiat und die Preise toppte niemand. Dafür müssen Kunden durchschnittlich zwischen 8 und 16 Tage auf die Ware warten. Außerdem kann es passieren, dass der Hersteller die versprochene Stückzahl nicht liefern kann, dann gehen einige Kunden leer aus. Clubmitglieder müssen deshalb schnell bestellen, denn das Angebot ist jeweils begrenzt.

Fünf der Shoppingclubs im Test sind „befriedigend“, einer, vente-privee.com, ist „ausreichend“. Er berechnet eine Pauschale für die Rücksendung, was unzulässig ist. Kritikwürdig finden die Tester, dass alle Clubs mehr Daten erfassen als nötig und zum Teil kundenunfreundliche Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Außerdem setzen sie exzessiv Cookies ein und jeder zweite auch verfolgende Werbung.

Der ausführliche Test Shopping-Clubs ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/shoppingclubs veröffentlicht.

Stiftung Warentest: Digitalkameras

Systemkameras liefern beste Qualität und alle Möglichkeiten für kreative Bilder, Kompaktkameras sind gut für Hobbyfotografen, die ohne Schnickschnack auskommen und Universalkameras sind ideal für Fotografen mit mehr Technikanspruch. Die 94 empfehlenswertesten Kameras aus diesen drei Kategorien hat die Stiftung Warentest für das test Spezial Digitalkameras zusammengestellt.

Neuheiten, Highlights, potenzielle Verkaufsschlager, Einsteigermodelle und hochwertige Klassiker: Im test Spezial werden die Stärken und Schwächen der verschiedenen Kameramodelle auch für Technikmuffel verständlich erklärt. So können Einsteiger schnell herausfinden, welche Kamera für sie die richtige ist. Fortgeschrittene erfahren alles über die neuen Highlights des Fotomarkts, aktuelle Entwicklungen und technische Details zu allen Modellen.

Das test Spezial ist der ideale Einkaufsberater für alle, die auf ein unabhängiges Urteil Wert legen, die wissen wollen welche Kamera im Test am besten abgeschnitten hat und welche Modelle die Experten der Stiftung Warentest empfehlen. Dazu gibt es Ausstattungsdetails, Messwerte und Tipps zum Kauf für alle 92 vorgestellten Digitalkameras.

Das test Spezial Digitalkameras hat 130 Seiten und ist ab dem 30. Juni 2012 für 7,80 Euro am Kiosk erhältlich oder kann bestellt werden unter www.test.de/digitalkameraheft

Mandeln sind gut fürs Herz

Mandeln sind ein wahres Allroundtalent. Seit langem gelten
diese als eine nahr- und schmackhafte Zwischenmahlzeit und die
neuesten Forschungsergebnisse liefern noch mehr Grund, Mandeln in
eine gesunde Ernährung, auch für Menschen mit Diabetes mellitus oder
dessen Vorstufe, Prädiabetes, aufzunehmen. Zum einen verbessern sie
die Blutzuckerkontrolle entscheidend, zum anderen wirken sie sich
positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Wer Mandeln bereits zum
Frühstück verzehrt, hat einen geringeren Blutzuckerspiegel und fühlt
sich langanhaltender gesättigt.

Mandeln sorgen für einen gesunden Blutzuckerspiegel

Dr. Richard Mattes, Professor für Nahrungsmittel und Ernährung an der
amerikanischen Purdue Universität Lafayette, untersuchte in seiner
Studie die unmittelbaren Auswirkungen und Second-Meal-Effekte (sprich
die Wirkung auf die nachfolgende Mahlzeit) von Mandeln bei
Erwachsenen mit verminderter Glukosetoleranz. Eine verminderte
Glukosetoleranz hat zur Folge, dass die Fähigkeit des Stoffwechsels,
nach der Aufnahme von Glukose, den Blutzuckerspiegel ohne eine
zeitlich begrenzte inakzeptable Blutzuckererhöhung im Normbereich zu
halten, vermindert ist. Dabei kam er zu folgendem Ergebnis: Mandeln
enthalten verschiedene Bestandteile wie ungesättigte Fettsäuren und
Ballaststoffe, die verhindern, dass der Blutzuckerspiegel nach
Mahlzeiten zu stark ansteigt. Wer ein kohlenhydratreiches Frühstück
um Mandeln ergänzt, kann so die Blutzuckerkonzentration nach dem
Frühstück und sogar nach dem Mittagessen verringern. In der
Untersuchung analysierten die Forscher, wie sich verschiedene
Mandelformen auf die Insulinempfindlichkeit und das Sättigungsgefühl
bei Testpersonen mit einer Vorstufe von Diabetes mellitus (=
Prädiabetes oder pathologische Glukosetoleranz) auswirken. Die
Studienteilnehmer, die ein Frühstück mit ganzen Mandeln verzehrten,
fühlten sich länger gesättigt und wiesen einen geringeren
Blutzuckerspiegel nach dem Frühstück und der zweiten Mahlzeit auf als
die Testpersonen, die ein Frühstück ohne Mandeln zu sich nahmen.

Mit Mandeln den Cholesterinspiegel senken

Wer 20 Prozent seines täglichen Kalorienbedarfs durch Mandeln deckt,
kann sein Körperfett, die Nüchtern-Insulin- und Blutzucker-Werte
sowie andere wichtige Körperwerte wesentlich verbessern. Forscher in
Taiwan testeten in einer Studie mit 22 Patienten, die alle an Typ 2
Diabetes mellitus erkrankt waren, zwei unterschiedliche Diätformen.
Zum einen unterzog sich ein Teil der Patienten einer NCEP (US
National Cholesterol Education Programm) Step II Diät, bei der
weniger als 7% der täglichen Kalorienzufuhr durch gesättigte
Fettsäuren und weniger als 200 mg Cholesterin zu sich genommen
wurden. Der zweite Teil der Patienten hielt eine Mandel-Diät, bei der
20% der täglichen Kalorien von Mandeln gedeckt wurden, darunter
geröstete, ungesalzene, ganze Mandeln in Hauptgerichten, Desserts
oder Snacks. Im Durchschnitt nahm jeder Teilnehmer 56 Gramm Mandeln
am Tag zu sich. Im Vergleich zur NCEP Step II Diät verringerten die
Patienten der Mandel-Diät signifikant Körperfett, Nüchtern-Insulin-
und Blutzucker-Werte, den Gesamtcholesterinspiegel, die Werte des
LDL-Cholesterins („schlechtes“ Cholesterin) und das Verhältnis von
LDL- zu HDL-Cholesterin („gutes“ Cholesterin).

Wichtiger Nährstofflieferant

Sven-David Müller, Ernährungsexperte und Medizinjournalist, Weimar an
der Lahn, weiß um das natürlich Gute von Mandeln: „Mandeln sollten
Bestandteil einer ausgewogenen Ernährungsweise sein. Im Vergleich mit
anderen Nüssen sind Mandeln Gramm für Gramm diejenigen mit dem
höchsten Gehalt an Eiweiß, Ballaststoffen, Vitamin E, Kalzium,
Riboflavin und Niacin. Deshalb ist meine Empfehlung: Der Verzehr
einer Handvoll Mandeln am Tag, die in diesem Umfang nicht dick
machen, sondern sogar bei der Gewichtsreduktion helfen, hält den
Heißhunger in Schach und das Energielevel hoch. Mandeln liefern
wichtige und wertvolle Nährstoffe wie z.B. Kalzium, das unseren
Knochenbau unterstützt. Durch ihre cholesterinsenkende Wirkkraft und
ihre positive Beeinflussung des Blutzuckerspiegels, sind sie außerdem
ideal für die Ernährung von Diabetikern.“

Die besten Landgasthäuser in Deutschland

Raus ins Grüne! Ein Spaziergang unter blühenden Bäumen oder auf der Seepromenade, verweilen am Ufer eines verträumten Sees oder auf einer Bergwiese mit Aussicht. Und dann ein gutes Essen auf einer lauschigen Terrasse oder in einem gemütlichen Gasthaus! DER FEINSCHMECKER legt pünktlich zur schönen Jahreszeit wieder ein Taschenbuch mit den besten Landgasthäusern in Deutschland vor: 450 empfehlenswerte Adressen von Nordfriesland bis zum Allgäu, vom Niederrhein bis zur Sächsischen Schweiz.

Wir haben bei unseren Recherchen mehr gute Erfahrungen gemacht, als wir erhofft hatten: alteingesessene Familienbetriebe, die den Schweinsbraten mit Knödeln in Ehren halten, ebenso neue Häuser, in denen die Regionalküche mit mediterraner Weltläufigkeit verbunden wird. Natürlich haben wir die Top-Gastronomie auf dem Land nicht ausgelassen, die häufig ein Zweitlokal hat, das den Gästen gute Qualität in lockerer Stimmung und legerer Garderobe bietet. Entspannte Orte für Genießer entdeckten wir in Kloster- und Weinschänken, in Wirtshäusern mit idyllischem Garten oder mit Blick über See oder Fluss. Sogar in Ballungsgebieten und Kleinstädten haben wir Oasen der Ruhe und der Bodenständigkeit gefunden, in denen gutes Essen serviert wird, mal traditionell, mal kreativ zubereitet.

Die regionale Küche boomt in Deutschland. Immer mehr Wirte und Köche besinnen sich auf die Produkte ihrer Heimat, entdecken alte Rezepte wieder und präsentieren Großmutters Küche in modernen Zubereitungen. Sie kaufen Fleisch beim Bauern in der Nachbarschaft und beim Jäger, sie lassen sich Fische aus heimischen Gewässern liefern und ziehen Gemüse und Kräuter nicht selten im eigenen Garten. Damit treffen sie den Nerv der Städter, die Tradition und Ursprünglichkeit suchen, wenn sie eine Landpartie machen.

Die ausgewählten Adressen werden beschrieben und bewertet, alle Informationen für Anreise und Reservierung sind dabei. Zahlreiche Bilder veranschaulichen die Texte, 20 Seiten Landkarten weisen den Weg zum Ziel. Häuser, die in der Nähe von Autobahnabfahrten liegen, wurden mit einem Symbol gekennzeichnet.

Das Taschenbuch liegt der Maiausgabe des FEINSCHMECKERS bei, die ab dem 18. April 2012 im Zeitschriftenhandel für 9,95 Euro erhältlich ist.

Das Übergewicht und das Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko

Neu entdeckter Mechanismus erklärt, warum Übergewicht das
Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko erhöht

Unter Führung des Deutschen Instituts für
Ernährungsforschung (DIfE) hat ein Wissenschaftlerteam einen bislang
unbekannten molekularen Mechanismus aufgedeckt, der erklären kann, warum
krankhaftes Übergewicht* mit einem erhöhten Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Wie die Forscher zeigen,
führt der bei krankhaftem Übergewicht erhöhte Insulinspiegel zu einem
verminderten Spiegel des atrialen natriuretischen Peptids (ANP). Hierbei
handelt es sich um einen Botenstoff, der im Herz gebildet wird und
blutdrucksenkend wirkt. Die Erkenntnisse liefern neue Ansatzpunkte, um
neuartige Medikamententherapien für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu
entwickeln.

Das Wissenschaftlerteam um Natalia Rudovich, Andreas F. H. Pfeiffer und
Olga Pivovarova vom DIfE publizierte kürzlich seine Studienergebnisse in
der Fachzeitschrift Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism (O.
Pivovarova et al.; 2012; DOI: 10.1210/jc.2011-2839;
http://jcem.endojournals.org/content/early/2012/03/09/jc.2011-2839.full.pdf+html ).

Der Botenstoff ANP wird vom Herzen ausgeschüttet, sobald die Zellen der
rechten Herzvorhofwand aufgrund eines zu hohen Blutvolumens gedehnt
werden. Das Peptidhormon hemmt das Durstgefühl, wirkt entspannend auf
die glatte Muskulatur der Gefäße und führt gleichzeitig dazu, dass
verstärkt Harn ausgeschieden wird. Über alle drei Mechanismen trägt
das ANP somit dazu bei, das Blutvolumen und damit den Blutdruck zu
senken und schützt auf diese Weise vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Seit längerem beobachten Wissenschaftler weltweit, dass die ANP-Spiegel
besonders bei stark übergewichtigen Menschen sehr niedrig sind. Eine
Beobachtung, die bislang nicht erklärt werden konnte. „Eigentlich würde
man erwarten, dass die ANP-Spiegel gerade bei krankhaft übergewichtigen
Menschen erhöht sind, da sie zu Bluthochdruck neigen und ANP vom Körper
freigesetzt wird, um den Blutdruck zu senken“, sagt Erstautorin Olga
Pivovarova. „Unsere Ergebnisse liefern nun erstmals einen Einblick in
die zu Grunde liegenden molekularen Mechanismen und geben somit eine
Erklärung für das Phänomen“. Wie die Wissenschaftler zeigen konnten,
führen chronisch erhöhte Insulinspiegel – wie sie bei krankhaftem
Übergewicht häufig zu beobachten sind – zu einer verstärkten
Produktion von ANP-Abbau-Rezeptoren im Fettgewebe. Das ANP bindet an
diese Rezeptoren und wird so regelrecht „weggefischt“, so dass es
seine schützende blutdrucksenkende Wirkung nicht mehr entfalten kann.

„Unsere Beobachtungen zeigen damit erstmals einen bislang unbekannten
direkten Zusammenhang zwischen den erhöhten Insulinspiegeln, dem
Fettgewebe und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen“,
sagt Studienleiterin Natalia Rudovich. „Besonders der neu entdeckte
Effekt des Insulins auf den Blutdruckregulator ANP ist sehr interessant,
da in der Typ-2-Diabetes-Therapie derzeit auch neuartige Medikamente
eingesetzt werden, welche den Blutzucker-Stoffwechsel über
insulin-unabhängige Mechanismen steuern. Diese Medikamente hätten
nach den vorliegenden Ergebnissen zusätzlich auch positive Effekte auf
das Herz-Kreislauf-System“, ergänzt Andreas F. H. Pfeiffer, Leiter der
Abteilung Klinische Ernährung am DIfE. Daher sei es wichtig, alte
Behandlungsmethoden zu überdenken und die Studienergebnisse auch für die
Entwicklung neuer Medikamententherapien zu berücksichtigen.

Thierry Marx

Nur sechs Monate nach der Eröffnung des Mandarin Oriental, Paris wurde das Gourmetrestaurant Sur Mesure par Thierry Marx mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Zur Feier dieser Auszeichnung stellt das Hotel ein besonderes Arrangement zusammen: eine luxuriöse Übernachtung mit Frühstück, sowie ein speziell kreiertes Dinner Menü.

Das Design des Gourmetrestaurants im Erdgeschoss wurde der Pariser Haute Couture gewidmet und bildet den perfekten Rahmen für eine Auswahl an Menüs, die neue Eindrücke liefern.

Thierry Marx wird oft als Bruce Willis der Küche bezeichnet, da seine actionreiche Küche die richtige Portion Spannung bietet. Er lässt sich in seiner kreativen und innovativen Küche nicht nur von seinem Heimatland Frankreich inspirieren, sondern auch von seinen Reisen durch den asiatisch-pazifischen Raum.

http://www.mandarinoriental.com/paris/