Japan-Knigge für Touristen

In kaum einem Land sind die Spielregeln so herrlich anders

Beheizte Toiletten, vollautomatische Taxitüren, historische Samurai-Städte und paradiesisch weiße Strände – das alles ist Japan. Ein Sehnsuchtsland für aufgeschlossene Reisende, die in ihrem Urlaub fremde Kulturen entdecken und in eine andere Welt eintauchen möchten. Für Reiseexpertin Franziska Helmle vom DER Reisebüro in Konstanz ist Japan zur zweiten Heimat geworden. Insgesamt vier Jahre hat sie auf der großen Pazifikinsel gelebt, spricht fließend Japanisch und weiß, welche westeuropäischen Eigenschaften man besser ablegen und welche Benimmregeln man sich während der Reise aneignen sollte:

Niemals Vierer-Sets verschenken
Besonders für Businessreisende bietet Japan neben ganz großen Deals auch jede Menge Fettnäpfchen-Potential. Angefangen bei der Begrüßung, zu der man sich nicht die Hände schüttelt, sondern sich vor dem Gesprächspartner verbeugt, bis hin zu den Visitenkarten, die man mit beiden Händen übergibt und empfängt, aufmerksam liest und dann sorgfältig verstaut. „Respekt, Höflichkeit und Anstand haben in Japan einen hohen Stellenwert“, weiß Franziska Helmle. „Und das gilt auch für das Geschäftsessen.“ Denn wer nicht mit Stäbchen umgehen kann, sollte lieber nach Messer und Gabel fragen, bevor die Soße auf dem weißen Hemd landet. Was bei einer Essens-Einladung ebenfalls nicht fehlen darf, ist ein kleines, hübsch verpacktes Geschenk für den Gastgeber. „Besonders beliebt sind Süßigkeiten aus der Heimat. Aber Achtung: Bloß keine Vierer-Sets verschenken, denn das japanische Wort für die Zahl Vier bedeutet Tod und gilt deshalb im japanischen Kulturkreis als Pechzahl“, weiß die Reiseexpertin.

Vor dem Baden das Duschen nicht vergessen
Nach einem anstrengenden Arbeitstag sind nicht nur die weltweit bekannten Karaoke-Bars eine beliebte Freizeitbeschäftigung, sondern auch die sogenannten Onsen-Bäder. Damit man sich in den traditionellen Mineralquellen nicht daneben benimmt, hat die Japan-Expertin Franziska Helmle ein paar Tipps parat: „In den nach Geschlechtern getrennten Bädern ist Kleidung verboten und auch Tattoos sind nicht gerne gesehen. Ganz wichtig ist auch, sich vor dem Baden mit viel Schaum gründlich abzuduschen – am besten so, dass es alle sehen und sich davon überzeugen können, dass man auch wirklich sauber in die heißen Quellen steigt.“

Schlürfen ja, schnäuzen und laut lachen nein
In den Onsen-Bädern, wie auch in japanischen Zügen, werden laute Gespräche und lautes Lachen nicht gerne gesehen. „Japaner halten sich beim Lachen die Hand vor den Mund, drücken aber bei lachenden Touristen auch mal ein Auge zu. Gleiches gilt für Nase schnäuzen in der Öffentlichkeit, denn das finden Japaner eklig und ziehen lieber die Nase so lange hoch, bis sie sich in einen Waschraum zurückziehen können.“ Geräuschvoll geht es aber beim Essen zu: Nudelsuppen werden generell geschlürft, um die Brühe noch möglichst heiß genießen zu können. Gewöhnungsbedürftig, aber wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten und die gilt es zu erkunden. Schließlich hat Japan so viel mehr zu bieten als Sushi und Hello Kitty.

Noch mehr Insider-Tipps von Japan-Expertin Franziska Helmle gibt es auf www.der.com

Lieber Pad Thai statt heimischem Schweinsbraten

Was der Bauer nicht kennt…: Diese Aussage scheint beim Thema Essen keineswegs auf deutsche Urlauber zuzutreffen. Das Reiseportal www.weg.de hat rund 1.000 User nach ihren kulinarischen Vorlieben auf Reisen befragt. Wichtigste Ergebnisse: Die Deutschen legen nicht nur prinzipiell großen Wert auf gutes Essen im Urlaub, sie sind auch sehr offen für Neues.

Lieber Pad Thai statt heimischem Schweinsbraten
Rund 43 Prozent der Befragten gaben an, dass kulinarische Erlebnisse für sie im Urlaub mit am wichtigsten sind. Etwa 55 Prozent stufen Essen immerhin als wesentlich für gelungene Ferien ein, auch wenn es für sie nicht an erster Stelle steht. Gerade mal zwei Prozent finden gute Speisen weniger wichtig, sie wollen nur satt werden. Bei neuen Geschmacksrichtungen sind die Deutschen zudem offen. Mehr als drei Viertel der Befragten probieren demnach gerne landestypische Speisen. Etwa 20 Prozent kosten gerne von Ungewohntem, wollen es allerdings nicht zu exotisch haben. Nicht einmal zwei Prozent bestehen dagegen auf deutsche Küche.

Es muss nicht immer das Hotelbuffet sein
Weitere Erkenntnis: Die Urlauber sind beim Essen keineswegs auf das Hotel fixiert. Rund ein Fünftel entdeckt lieber Lokale außerhalb. Etwa zwei Drittel wechseln zwischen Hotelrestaurant und Restaurants am Urlaubsort ab. Lediglich 15 Prozent speisen überwiegend im Hotel, da sie wissen, was sie dort erwartet. Spontan scheinen die Deutschen bei der Suche nach Restaurants zu sein. 70 Prozent ziehen nämlich meist auf eigene Faust los. Ansonsten recherchieren Urlauber über Bekannte (36 Prozent), das Internet (38 Prozent) oder folgen der Empfehlung des Rezeptionspersonals (30 Prozent). Gut 41 Prozent fragen auch Einheimische (Mehrfachantworten erlaubt).

Im Urlaub schmeckt es anscheinend besonders
Offensichtlich hat der Gaumen auf Reisen eine besonders positive Wahrnehmung. Denn fast 71 Prozent der Deutschen scheint es im Urlaub besser zu munden als daheim. Nur zehn Prozent essen lieber zuhause. Und dass die kulinarischen Eindrücke auch in der Heimat noch nachwirken, zeigen die Antworten von etwa 81 Prozent, die nach der Rückkehr Gerichte aus den Ferien nachkochen.

Jüngere Urlauber vertrauen auf das Internet
Beim Blick auf die Antworten von Männern und Frauen zeigt sich: Das starke Geschlecht sieht sich wohl nicht so gerne selbst am Herd. Frauen kochen die Rezepte aus dem Urlaub häufiger nach als die Männer. Auseinander gehen die Ergebnisse auch bei den jungen Reisenden und den Urlaubern im besten Alter. Während die Befragten zwischen 18 und 30 Jahren Restaurants am Ferienort gern auf eigene Faust oder mittels Internet recherchieren, suchen diejenigen über 60 Jahren verstärkt den Kontakt zu Einheimischen, um so zu den besten Restaurants zu gelangen.

Schwedens Westküste lockt mit maritimen Erlebnissen

Austern, Krebse & Co.

Genau 3 Minuten und 21 Sekunden: Länger hat der Schwede Johan Malm Anfang Mai nicht benötigt, um 30 Austern zu öffnen und sich damit den Titel des Nordischen Meisters im Austernöffnen 2015 zu sichern. Dabei war seine Konkurrenz wahrlich nicht von schlechten Eltern, denn unter den 16 Teilnehmern befand sich auch der amtierende Europa- und Weltmeister Anti Lepik aus Estland. Die Meisterschaft hat in diesem Jahr bereits zum 10. Mal in Folge in Grebbestad stattgefunden.

Angesichts der Tatsache, dass gut 90 % der schwedischen Austern aus Grebbestad stammen, wahrlich kein Wunder. Wer zusehen möchte, wie diese köstlichen Schalentiere geerntet werden, hat in Grebbestad außerdem die Möglichkeit, an einer Austern-Safari teilzunehmen – fangfrische Geschmacksproben natürlich inklusive. Wer lieber an Land bleibt, kann seinen Gaumen ebenfalls bei einer Austernverkostung verwöhnen. Aber auch all jene, die nur für einen kurzen Besuch in Göteborg sind, müssen nicht auf maritime Erlebnisse verzichten. Denn auch der Schärengarten von Göteborg, der innerhalb von 30 Minuten ab der Innenstadt erreichbar ist, hat einiges zu bieten. Ganzjährig werden beispielsweise auf der Insel Hönö Krustentier-Safaris angeboten – insbesondere geht es dabei um den Fang von Kaisergranaten und im Herbst natürlich auch Hummer.

Weitere maritime Abenteuer rund um Göteborg sind unter http://www.vastsverige.com/en/Goteborgs-skargard/Aktiviteter/Boattrips/ zu finden.

Nudeln sind lecker, Kohl ist es nicht

Was essen deutsche Kinder am liebsten, welche Tätigkeiten übernehmen sie in der Küche und werden die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen? Zum Weltkindertag am 20. September veröffentlicht das Verbraucherportal brandnooz die Ergebnisse seiner aktuellen Umfrage:

• Nudeln nehmen eine Spitzenposition auf dem Wunschspeiseplan von Kindern ein.
• Rosen- und Grünkohl dagegen bleiben auf den Tellern unangetastet zurück.
• Mit zunehmendem Alter der Kinder wird seltener gemeinsam gegessen.
• Geht es um Hilfe durch die Kleinen in der Küche, gibt es die in erster Linie beim Tisch decken
und Abtragen des Geschirrs.
• Die tägliche warme Mahlzeit ist für Kinder in Deutschland längst keine Selbstverständlichkeit.

In deutschen Haushalten wird noch gekocht: Bei 86 Prozent der befragten Haushalte mit mindestens einem Kind, wird täglich oder mehrmals täglich eine warme Mahlzeit zubereitet. Aber nehmen die Familien Mahlzeiten noch gemeinsam ein, so wie es von Ernährungsexperten empfohlen wird? 49 Prozent sagen, dass sie täglich zuhause gemeinsam essen, 39 Prozent sogar mehrmals täglich. Zu beobachten ist, dass mit zunehmendem Alter der Kinder die gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie abnehmen.

Die Kinder-Lieblingsessen: Nudeln, Pizza und Pommes
Aber welche Speisen stehen bei den Kleinen hoch im Kurs und bei welchem Lebensmittel gibt es Geschrei? Nudelgerichte nehmen klar mit 73 Prozent bei den Kids die führende Rolle ein, danach belegen Pizza und Pommes mit jeweils 47 Prozent die nächsten Plätze auf der Beliebtheitsskala. Typische Kinderspeisen wie Würstchen, Fischstäbchen, Kartoffelbrei, Schnitzel und Pfannkuchen rangieren zwar hinter den bereits genannten, nehmen aber nach wie vor einen wichtigen Platz als Lieblingsessen von Kindern ein. Beim vermeintlichen „Kinderschreckgemüse“ Spinat gehen die Geschmäcker auseinander: 24 Prozent der befragten Eltern nannten Spinat als eines der Lieblingsgerichte ihres Kindes. 17 Prozent dagegen meinten, dass ihr Kind das grüne Blattgemüse überhaupt nicht essen mag. Immerhin weist der Spinat damit 31 Prozentpunkte auf der Unbeliebtheitsskala weniger auf als der Rosenkohl, der mit 48 Prozent, nach der Leber (63 Prozent), auf Platz 2 landete.

Fakt ist: Kinder essen lieber Fruchtgummi als Schokolade
Bei der Frage „Welche Süßigkeiten isst dein Kind gerne?“ scheint die Palette an beliebtem Süßkram sehr breit zu sein: Keine der genannten Süßigkeiten bekam weniger als 32 Prozentpunkte. Fruchtgummi und Eiscreme zeigten sich mit jeweils 74 Prozent als die klaren Favoriten der Kinder, dicht gefolgt von Schokolade (66 Prozent) und Süßgebäck wie Waffeln und Kekse (62 Prozent). Nicht überraschend ist das Ergebnis, das nur fünf Prozent der Eltern die Aussage „Mein Kind isst lieber Obst als Süßigkeiten“ befürworten konnten.

Wie sieht es mit der Hilfe im Haushalt durch die Kinder aus?
Grundsätzlich ist das „Tisch decken/abdecken“ bei Kindern Hilfstätigkeit Nummer eins. Auch das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers ist eine Aufgabe der Kinder. Unabhängig von der Art der Unterstützung ist festzustellen, dass bereits Kleinkinder ab zwei Jahren stark mit einbezogen werden. Ab acht Jahren helfen sie bei den Kochvorbereitungen wie z.B. Gemüse waschen und schneiden und ab dem zehnten Lebensjahr sind sie alt genug, um mit am Herd zu stehen und zu kochen.

Tägliche warme Mahlzeiten in Deutschland sind keine Selbstverständlichkeit
Zum Weltkindertag am 20. September will brandnooz darauf aufmerksam machen, dass es auch in Deutschland keine Seltenheit ist, dass Kinder auf die tägliche warme Mahlzeit verzichten müssen. Schätzungsweise jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen und kann diese vermeintliche Selbstverständlichkeit für sich nicht in Anspruch nehmen. Darum macht sich brandnooz gemeinsam mit Children for a better World e.V. stark gegen die Folgen von Kinderarmut und unterstützt mit der Aktion „goodnooz“ über 50 Kinder- und Jugendeinrichtungen in Deutschland mit warmen Mittagstischmahlzeiten. Seit Start der „goodnooz“ Box im Dezember 2013 konnten schon knapp 9.000 warme Mittagstischmahlzeiten für die sozialen Einrichtungen von CHILDREN gespendet werden.

www.brandnooz.de/goodnooz

Kabuki Kaiten Sushi Bar Mr. Hai, Berlin

Mr. Hai gehörte zu den ersten, die Sushi in Berlin angeboten haben. Der Vietnamese machte sich früh am Olivaer Platz selbständig. Bald war sein Laden gerammelt voll mit Russen, die die gute Qualität schätzen und sich auch nicht an den hohen Preisen gestört haben.

Jetzt scheint alles anders zu sein. Wir besuchten an einem Sonntag Mittag diese Kaiten Sushi Bar in Charlottenburg. Gar kein Russe war da. Nach dem wir eintraten passierte minutenlang gar nichts. Dann erbarmte sich die eine der beiden Kellnerinnen, uns einen Platz zu empfehlen („Suchen Sie sich was hinter der Bar“). Sonntag mittags ist Happy Hour, aber es war wenig los. Jetzt kosten die kleinen Teller 3,10 Euro und die größeren Platten 7,50 Euro.

Die Speisen sahen bei unserem Besuch optisch ziemlich alt aus. Speziell die Sachen für 7,50, die offenbar schon sehr lange auf dem Band spazierenfuhren und es auch weiter taten, als wir gingen. Das einzige Nigiri Sushi, das es gab, Lachs, war im Fisch komplett zerrissen, stumpfe Messer dürften Schuld sein. Das typische Schleifgeräusch, was man oft in Sushi Bars hört, wenn das Messer über den Stein fährt, gab es hier nicht. Wir hatten ein gemischtes Sashimi, das aber kein Sashimi war, sondern je zwei dicke Scheiben Fisch.
Japanische Eleganz war nicht zu spüren, dafür aber sich in vietnamesich laut unterhaltende Sushi „Meister“. Es muss eine lustige Unterhaltung gewesen sein, dem lauten Lachen nach.
Auch der Service hat Möglichkeiten der Verbesserung. Wir sassen also hinter der Bar, da kam ein junger Mann zu uns, um an uns vorbei zugehen und drei Plätze weiter sauber zu machen. Wir sassen weiterhin ohen Soja, Wasabi und Gari da. Auf Anfrage war der junge Mann bereit, uns diese Sachen zu bringen.
Es kam dann auch eine der beiden „Miss Sushi“ und brachte uns eine Karte und erklärte das System. Danach waren diese Mädels, denen man anmerkte, sie wären lieber Models oder Shoppen als zu kellnern, nie wieder. Als wir zahlen wollte, stöberte ich die beiden Telefonmäuse im Fenster auf. Eine hat uns dann auch schnell und bereitwillig die Rechnung gemacht. Es ist selten, dass ich gar kein Trinkgeld gebe. Hier war es mal der Fall.

Aber zurück zum Essen. Obwohl die Rollen alle nicht wirklich gut aussahen, schmeckten sie uns. Bis auf eine aussen Frittierte waren alle von gutem Geschmack. Wir wählten jedoch auch nur, was einigermassen gut aussah. Die großen Teller sahen durch die Bank schlecht aus. Da gab es so eine Art Cerviche, alles jedoch in einer Sauce ertrunken. Das haben wir lieber nicht probiert. Auch das ganze gekochte Gemüse sah nicht mehr frisch aus.
Und es war gut, dass wir nicht das Gemüse aßen. Der Sushi Meister nahm vier eingeschweisste Salat-Gurken und legte die auf sein Schneidebrett, wo gerade noch der Fisch lag. Er entfernte die Folie und fing an, die Gurke zu zerteilen. Ich fragte ihn, ob man denn nicht erst die Gurke waschen müsste. Da lachte er und meinte, das machen sie nie!

Fazit: Offenbar ist der Laden nicht mehr so erfolgreich wie Anfang des Jahrtausends. Preis-Leistung passen nicht mehr, der Service ist eher eine Zumutung als ein Service.

www.mrhai.de/

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Deli

G+J LIFE startet Food-Magazin für junge Frauen – DELI wendet sich an vorwiegend berufstätige Frauen zwischen 20 und 45, für die Lebensfreude im Mittelpunkt steht, die gern und unkompliziert kochen und noch lieber essen ab heute für 2,50 Euro am Kiosk

Der neue Food- und Lifestyle-Titel von Gruner + Jahr, der heute, am 08. Oktober, als Testausgabe startet, ist der erste seiner Art. Er schließt die Lücke zwischen klassischen Food-Zeitschriften und jungen Lifestyle-Magazinen. DELI wendet sich an vorwiegend berufstätige Frauen zwischen 20 und 45, für die Lebensfreude im Mittelpunkt steht, die gern und unkompliziert kochen und noch lieber essen. Die offen für Neues sind, gern Freunde einladen, sich aber manche Gerichte noch nicht zutrauen, wenig Zeit haben, oder deren Küche noch nicht zwingend perfekt ausgestattet ist. Der Claim „Wir treffen uns in der Küche“ ist Programm.

DELI ergänzt das bislang aus den Food-Marken ESSEN & TRINKEN, ESSEN & TRINKEN FÜR JEDEN TAG, BEEF!, JAMIE und Chefkoch.de bestehende Gruner + Jahr Food- Portfolio. Das Magazin ist eine eigenständige Marke und greift auf die Kompetenz des klassischen Food-Titels ESSEN & TRINKEN zurück. Entwickelt wurde DELI vom innovativen ESSEN & TRINKEN-Team unter Führung der Chefredaktion Stephan Schäfer, Elisabeth Herzel und Clemens von Luck. Die Redaktionsmannschaft besteht unter anderem aus Köchen, Redakteuren und Lifestyle-Experten. Darüber hinaus gibt es eine Online- Redaktion für den Web-Auftritt, der ab dem 08.10.2012 unter www.deli-magazin.de erreichbar ist, und in den zukünftig auch Food-Blogger eingebunden werden.

Optisch wie inhaltlich ist DELI frisch und authentisch: Rezepte mit Geling-Garantie, Reise- Reportagen, die Appetit machen, und Portraits von Menschen, die fürs Kochen leben, sind garantiert. Dazu punktet DELI mit viel Service, darunter Tipps und Tricks von Profis, redaktionelle Empfehlungen, Produktvorstellungen und Rezeptvarianten. Das sympathische, leichte und detailverliebte Layout des Magazins, zum Beispiel handschriftlich eingesetzte Kommentare, inspiriert und ermutigt die Leserin zu improvisieren und zeigt Varianten auf. Die liebevolle Gestaltung unterscheidet DELI ganz klar von allen bestehenden Food-Magazinen.

Alexander Schwerin, Verlagsleiter G+J LIFE: „Die Kernbotschaft von DELI lautet: Wir treffen uns in der Küche. Kochen macht Spaß und bringt Menschen zusammen. Wir sagen jungen Frauen: Traut Euch. Unsere Rezepte sind einfach, machbar und schnell. Es geht bei DELI darum, mit Freunden und für Freunde zu kochen: Immer besonders, niemals langweilig oder mühsam. Die Marke fügt sich in einen jungen Lebensstil ein, ist Inspiration, Genuss und Lebensfreude.“
Die erste Ausgabe von DELI umfasst 132 Seiten, startet mit einer gedruckten Auflage von 150.000 Exemplaren und zu einem Einführungs-Preis von 2,50 Euro. Bei Erfolg soll das Magazin ab 2013 regelmäßig erscheinen.

"Ratatouille" zu Gast auf dem Fischmarkt in Düsseldorf

Am kommenden Sonntag, den 5. August 2012, ist es wieder soweit, von 11.00 bis 18.00 Uhr verwandelt sich das Tonhallenufer wieder in den Fischmarkt.

Seien Sie dabei wenn sich zwischen den altbewährten Fischmarkthändlern eine Premiere ankündigt. Zum ersten Mal auf dem Fischmarkt in Düsseldorf präsentiert sich das Restaurant „Ratatouille“. Der Inhaber des Restaurants, Sam Keshvari, wird Sie mit seinen Kreationen von Gambas, Austern und anderen Spezialitäten seiner Speisekarte verwöhnen.

Neben der Vielzahl an leckeren und verschiedenen Fischprodukten wartet auch ein großes Sortiment an anderen, nicht fischigen Leckerbissen auf Sie. So wird es eine Auswahl an Produkten geben, die Sie direkt auf den Fischmarkt verspeisen können, wie z.B. einen bayrischen Leberkäse oder einen frisch aus dem Ofen kommenden Flammkuchen. Oder Sie wollen lieber eine Köstlichkeit mit nach Hause nehmen? Dann stehen Ihnen alle möglichen Arten von Kuchen und Gebäck oder Käsevariationen aus verschiedensten Ländern wie Italien, Spanien oder Frankreich zur Verfügung.

Des Weiteren bietet der Fischmarkt Ihnen die Möglichkeit nicht nur geschmackvolle Speisen zu probieren, sondern auch das Angebot der verschiedenen Schmuck- bzw. Kunsthandwerkstätten in Anspruch nehmen.

Tomaten nicht in den Kühlschrank

Tomaten sind empfindlich: Im Gegensatz zu Salat, Paprika und Co. mögen sie die kalte, dunkle Kühlschrank-Atmosphäre nicht. Tomaten bevorzugen ein schattiges Plätzchen bei molligen 14 bis 16 Grad. Denn: Wenn Tomaten zu kalt aufbewahrt werden, verlieren sie ihr leckeres Aroma. Zudem sollten die roten Früchte nicht zusammen mit anderen Obst- und Gemüsesorten aufbewahrt werden.

Der Grund hierfür heißt Ethylen – ein Pflanzenstoff, den reifende Früchte verströmen. Tomaten sondern vergleichsweise große Mengen Ethylen aus, wodurch umliegendes Obst und Gemüse schneller verdirbt. Daher bleiben Tomaten lieber allein!

Noch ein Tipp für Tomaten, die schlapp gemacht haben: Ein Bad in kaltem Wasser gibt einem weichen Paradiesapfel die vertraute Knackigkeit zurück! Ein paar Stunden reichen.

Weitere Informationen rund um die Tomate finden sich auf www.tomateninfo.de.

Was ein Gastrokritiker von "Ente im Dialog mit Kraut an Knödel" hält

Feinschmecker kann man auch sein, ohne in eine Loriot-verdächtige Fachsprache zu verfallen. „Ente im Dialog mit Kraut an Knödel“ etwa nennt der Hamburger Gastrokritiker Udo Pini im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schlicht: „Reine Angeberei.“ Das „Beilagengetue“ sei eine falsch verstandene Folge der Nouvelle Cuisine. „Damals hatten diese Wörter durchaus ihren Sinn, so klein wie die Portionen waren“, so Pini sarkastisch. Und so mag er es lieber: „Ente mit Spitzkohl, Kumquats und Pfefferorangensoße. Das ist die neue Ehrlichkeit. So will man das haben.“

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 6/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Gäste meiden teures Hotel-Frühstück

Da machen viele Gäste nicht mehr mit! Hoteliers lassen sich das Frühstück oft separat zu deftigen Preisen bezahlen. Dreiviertel aller Gäste sind nicht länger bereit das hinzunehmen. Sie verzichten lieber ganz auf das Frühstück oder sehen ihre Schmerzgrenze bei einem Preis von zehn Euro. Das ergibt eine Umfrage des Reiseportals Holidaycheck.de unter seinen Usern zu der Frage, wie viel sie für das Hotel-Frühstück extra bezahlen würden. An der Umfrage nahmen 1528 User teil.

Für 49,4 Prozent der User darf ein Frühstück nicht mehr als zehn Euro kosten. 28 Prozent der Befragten ist auch dies zu viel. Sie suchen sich lieber gleich ein Café in der Nähe ihres Hotels – vielleicht auch, weil sie morgens gar nicht so umfangreich wie angeboten frühstücken wollen.

Fast jeder Vierte ist dagegen bereit, mehr Geld in ein ausgiebiges Frühstück mit duftendem Kaffee, knusprigen Brötchen, Müsli-Vielfalt und Rührei mit Speck zu investieren. 16,1 Prozent der Befragten ist dies bis zu 15 Euro wert. Weitere 3,3 Prozent würden bis zu 20 Euro bezahlen. Fast gleich viele würden sogar über 20 Euro hinlegen.