Die Finalisten des Backwettbewerbs

Backen ist schon lange nicht mehr nur Hausfrauensache. In den letzten Jahren ist der Trend um Kuchen, Torten, Muffins und Cupcakes immer weiter gewachsen.
Mehr als 100 Hobbybäckerinnen und -bäcker haben ihre besten Rezepte in den letzten Wochen beim 1. Gault&Millau Backwettbewerb eingereicht.
Nun stehen die zehn Finalisten fest. Am 15. November 2016 werden sie im Palais Coburg in Wien live gegeneinander antreten.
 
Göttliche Kardinaltorte, Gewürzapfelkuchen mit Pekannüssen und Ahornsirup, Schokoladebrownies mit Himbeeren, Briochebuchteln, rustikales Bauernbrot, burgenländische Salzstangerln – unter mehr als 100 eingereichten Rezepten konnten die Facebook-User für ihre Favoriten abstimmen. Nun ist die Entscheidung gefallen:
Sieben Mehlspeisen- und drei Brotbäcker haben sich für das große Finale am 15. November in den Kasematten des Palais Coburg qualifiziert.
Unter dem Thema „Familientorte“ oder „Gebäck“ müssen diese live vor Publikum und Jury ihr eigenes Rezept backen – mit allem, was dazugehört. Die Gäste sollen jeden Schritt der Torten- und Gebäck-Entstehung hautnah mitverfolgen können, selbst aufwendige Dekorationen werden erst vor Ort entstehen.
Haubenkoch und TV-Star Johann Lafer, Vier-Haubenkoch Silvio Nickol, Ströck-Patissier Pierre Reboul, Slow-Food-Wien-Chefin und Autorin Barbara van Melle, der langjährige Demel-Chefzuckerbäcker Dietmar Muthenthaler und Gault&Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe werden den Hobbybäckern bei jedem noch so kleinen Handgriff genau auf die Finger schauen.
Die Gewinner erwarten Sachpreise von Kenwood und Nespresso sowie ein Abendessen inklusive Weinbegleitung für zwei Personen im Restaurant „Silvio Nickol“.
 

Apfelstrudel:

Gault&Millau startet beim Backwettbewerb einen Rekordversuch: Mit Hilfe aller Gäste der Veranstaltung soll der längste Apfelstrudel Wiens entstehen. Für jeden Besucher, der einen selbst gebackenen Apfelstrudel mitbringt, ist der Eintritt zum Finale gratis.
 

 
Finale:
Zeit: 15. November 2016 ab 16 Uhr
Ort: Palais Coburg, Coburgbastei 4, 1010 Wien
Tickets erhältlich auf www.martinahohenlohe.com
VVK € 19,- / Tageskasse € 25,-

 

Michael Baur
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Weil (Brot-) Backen Spaß macht und das Finale ein cooles Event ist.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Als Konkurrenz zur Zuckerbäckerei meiner Freundin.

Was ist Ihr wichtigstes Utensil beim Backen?

Meine Hände.

 

John, Larissa, Ludmilla Del Fabro
Wie entstand eure Leidenschaft für das Backen?

Weil wir zuhause immer so guten Kuchen bekommen haben.

Wie würdet ihr euren Backstil beschreiben?

Clownmäßig.

Was macht ihr gerne, wenn ihr nicht gerade backt?

Kuchen essen.

 

Gudrun Grasberger
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Weil ich meine Leidenschaft,  Kreativität und Fantasie mit anderen teilen möchte und weil ich dringend eine neue Küchenmaschine brauche.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Ich habe einfach gemerkt das ich beim Backen entspannen kann – ein Kontrast zu meinem Job.

 

Petra Gruber
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Die entstand als ich als Jugendliche das erste Mal Weckerln versuchte. Wie sich der Teig anfühlt, wie das Gebäck im Ofen aufgeht.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Zeit, denn die bringt den Geschmack ins Brot und Gebäck.

 

Axel Jaskowiec
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Es hat bei der Oma begonnen. Mit ihr das Kekserl backen war immer eine tolle Sache – vor allem das heimliche Naschen.

Für wen backen Sie am liebsten?

Für meine Mutter, weil ich ihr immer wieder zeige, wie kreativ man sein und außergewöhnliche Zutaten einsetzen kann.

 

Ildikó Legrady
Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Ich kombiniere klassische Elemente mit der modernen minimalistischen Lebhaftigkeit.

Was ist die Lieblingsbäckerei Ihrer Kindheit?

Meine Lieblinge sind ungarische Dobistorte und Kaiserschmarrn.

 

Silvia Markl
Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Mein Herzblut! Klein und fein, mit Liebe zum Detail.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Butter – das allerwichtigste für mich, gefolgt von meiner selbstgemachten Marmelade.

 

Verena Offermanns
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Ich möchte gerne von einer Fachjury erfahren, ob meine Back-Kreationen wirklich so gut sind, wie mein privates Umfeld immer sagt.

Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Mein Backstil ist sehr kreativ. Bis auf sehr wenige Ausnahmen backe ich jede Torte nur ein einziges Mal.

 

Johanna Rosenberger
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Die Instanz, mich damit richtig zu beschäftigen und es zu erlernen, war Vicky, die den Traum eines gemeinsamen Cafés vor 5 Jahren gestartet hat.

Was ist Ihr wichtigstes Utensil beim Backen?

Eine ausreichend große Schüssel und meine Hände.

 

Anna Wagentristl
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Eine wirkliche Leidenschaft wurde es, als mir die Backrezepte meiner verstorbenen Verwandten vermacht wurden. Jedes einzelne Rezept weckt wunderschöne Erinnerungen.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Schokolade.

Dirk Ludwig und Heiko Brath

Dirk Ludwig und Heiko Brath entwickeln das Muh(n)-to-Muh(n)-Aging

Mond anheulen war gestern, seit dem letzten Vollmond am 18. August wird er angemuht. Zwei der bekanntesten Metzger der Grillszene, Dirk Ludwig und Heiko Brath, stärken sich gegenseitig den Rücken und haben mit dem Muh(n)-to-Muh(n)-Aging ein neues Projekt ins Leben gerufen. Dafür haben die beiden Fleischexperten drei Färsen vom Hohenloher Rind einen Vollmondzyklus lang reifen lassen. Mit solchen innovativen Kooperationen wollen die beiden Fleischsommeliers ihr Handwerk gemeinsam voranbringen. Am 30. September wird es beim Profi-Meat-ing in Müllheim bei Freiburg erstmals präsentiert, Edelbeef in Mainz vertreibt das Produkt exklusiv.

Zwei, die sich mit viel Leidenschaft für ihr Handwerk einsetzen, das sind Dirk Ludwig von der Metzgerei Der Ludwig in Schlüchtern und Heiko Brath von der Metzgerei Brath in Karlsruhe. Mitte August haben sich die beiden Experten zusammengetan und gemeinsam eine ausgefallene Reifemethode entwickelt: das Muh(n)-to-Muh(n)-Aging. „Wir sehen uns nicht als Konkurrenten, sondern tauschen uns aus und helfen uns gegenseitig. Wir wollten mit unserem Können und Wissen etwas ganz Besonderes produzieren“, erklärt Dirk Ludwig. In der Vollmondnacht zum 18. August wurden drei Rinder geschlachtet. Die Reifezeit wurde der Mondphase angepasst, denn 28 Tage sind ein ideales Zeitintervall für eine Trockenreifung.

Für die Kooperation führten die beiden Metzger ihre Kompetenz zur Fleischveredelung zusammen, dabei ist eine Art Reifecuvée entstanden: Während Fleisch normalerweise unter konstanten Bedingungen reift, hingen die Rücken diesmal erst 14 Tage in der Reifekammer von Heiko Brath, am 1. September fand dann die Übergabe an Dirk Ludwig in Schlüchtern statt. In seiner Carnothek aus Alpen-Ziegelsteinen wurde das Fleisch bis zum 16. September bei einer Temperatur von einem Grad Celsius und geringer Luftfeuchtigkeit weiter veredelt. „Dirk und ich wollen durch unser gemeinsames Projekt ein Ausrufezeichen setzen für ein Miteinander in der Branche. Die Leidenschaft für gute Lebensmittel und der Wunsch, das Handwerk durch Innovation und Engagement zu unterstützen, liegen uns am Herzen“, meint Heiko Brath zu seiner Zusammenarbeit mit dem Metzger aus dem Main-Kinzig-Kreis. Wer das neue Produkt testen möchte, hat am 30. September beim Profi-Meat-ing bei Grill on Fire in Müllheim bei Freiburg die Gelegenheit dazu. Danach wird es exklusiv über Edelbeef in Mainz erhältlich sein.

www.der-ludwig.de

Andy Schweiger hört auf

Franzi Schweiger und Andi Schweiger übergeben das Sternelokal ihren Küchenchef Dominik Käppeler – Schwiegers wollen ihre Kochschule ausbauen und haben sonst noch so einiges vor.

Auf der Facebook Seite vom Schweiger2 melden sie:

„10 Jahre Schweiger2 – Zeit für Veränderung

Prosecco aus dem Hahn, Papierservietten, eine Haushalts-Geschirrmaschine, Fernseher im ganzen Lokal, ein Pizza-Ofen zum Fleisch garen und Aschenbecher auf allen Tischen. So hat alles 2006 angefangen, als wir den „Showroom“, wie unser Lokal damals noch hieß eröffnet haben.

Andi werkelte in der Küche, Franzi hat den Service geschmissen – ohne auch nur eine Ahnung davon zu haben was der Unterschied zwischen Riesling und Grauburgunder ist.“Gabel links oder rechts!?“ Ach egal…“ Wir könnten euch Geschichten erzählen…
Wir hatten keine Angst. Wir haben auf uns vertraut, wir haben Gas gegeben, immer angetrieben von unserer Leidenschaft und unseren Gästen.

2016 ist unsere Bilanz: 10 Jahre Schweiger2, 7 Jahre den Michelin-Stern verteidigt und 12 starke Persönlichkeiten im Team. Eine Profi-Geschirrspülmaschine, das Fleisch gart in Sousevide-Becken, ein gemütliches Restaurant und 300 Positionen Vino.
Papierservietten wurden durch Stoff ersetzt und im Bad gibt es sogar Frottee. Es ist eine rundum gute Sache geworden und unsere Gäste sind glücklich, worauf wir am meisten stolz sind.

Nach einer unvergesslichen Zeit in der Lilienstraße 6 ist es für Andi und mich nun an der Zeit das Geschaffene mit Stolz weiterzugeben.
Unser Küchenchef Dominik Käppeler wird unser Restaurant übernehmen und das Geschaffene mit viel Leidenschaft weiterführen und entwickeln.
Aber so ganz seid ihr uns noch nicht los: Wir haben noch so einige Aktionen für euch in Petto, nicht nur in unserer Kochschule, auch an anderen Plätzen – Lasst euch überraschen! – Wir bleiben Schweiger2 – ein Schweiger und eine Schweigerin.

Wir bedanken uns bei allen die immer an uns geglaubt haben, die uns unterstützt haben die uns zur Seite standen, „in guten wie in schlechten Zeiten“.

Franzi Schweiger und Andi Schweiger „

Wir wünschen den Schweigers viel Erfolg bei ihren zukünftigen Projekten und sind sicher, dass Dominik das Schweiger2 gut wuppen wird!

Leaders Club Award 2016

Nominiert sind sechs neue innovative Konzepte
Preisverleihung am 11. November 2016 im Schmidt Theater in Hamburg

Für den Leaders Club Award 2016 wurden sechs innovative Gastronomiekonzepte und Ihre Macher nominiert, die durch Innovation hervorstechen und das Potential haben, sich zum Branchentrend zu entwickeln.

Seit dem Jahr 2002 vergibt der Leaders Club, die Vereinigung innovativer Gastronomen, diesen Preis. Die fünfzehnte Preisverleihung des Leaders Club Awards findet am 11. November 2016 im Schmidt Theater in Hamburg mit freundlicher Unterstützung von J.J. Darboven GmbH & Co.KG, Coca-Cola und Salomon Foodworld statt.

Folgende Konzepte sind in diesem Jahr nominiert:
Aus Hamburg: „SoHo Chicken“ von Dirk Block, „Kumpel und Keule“ aus Berlin von Jörg Förstera und Hendrik Haase, das Frankfurter Konzept „La Cevi“ von Heidi und Daniel Nawenstein, aus Bayreuth „Liebesbier“ von Jeff Maisel und Ute und Thomas Wenk. Weiterhin sind die Österreicher „hendl fischerei“ aus Leogang von Renate und Hubert Oberlader und aus Wien: „Salonplafond“ von Patrick Rüther, Tim Mälzer und Bart Felix nominiert.

Jedes der sechs nominierten Konzepte wird durch ein Video und ein Kurzinterview vorgestellt. Das anwesende Fachpublikum entscheidet über die ersten drei Platzierungen, die ebenso wie die anderen Nominierten als Gast Leader in das Netzwerk eingebunden werden.
Mit bisherigen Gewinnern wie dem „EAST“ in Hamburg, dem „Brenner’s“ in München, der „Schnitzelei“ in Berlin, „Die Kuh die lacht“ in Frankfurt sowie dem „Yooji’s“ Bellevue in Zürich, der „Bullerei“ in Hamburg, dem „Dr. Thompson ́s“ aus Düsseldorf, der „Markthalle Neun“ und „Bun Bao“ aus Berlin hat der Club bereits mehrfach sein Gespür für richtungweisende Konzepte unter Beweis gestellt.

 „Hendl Fischerei“, Leogang, Österreich
Als neue Interpretation der Ski-Gastronomie eröffnete am 18. Dezember 2015 die hendl fischerei an der Asitz-Bergstation in Leogang. Wo vorher noch Huwis Schirmbar stand, erwartet Wintersportler und Bergfahrer nun die stylische mama thresl-Version einer Skihütte mit beeindruckender Aussicht. Neben Huwis legendären Grillhendl-Klassiker schlemmen Gäste hier frischen Steckerlfisch und knackige Salate zu erlesenen Weinen und leckeren Drinks. Die hendl fischerei versteht sich als begehbares Kunstwerk an der Piste und begeistert mit überraschenden Akzenten im individuell gestalteten Interieur. In Zusammenarbeit mit dem Kärntner Holzbildhauer und Freund von Huwi, Gottfried Kaschnig, schufen die Oberladers eine ganz neue Art der Ski-Einkehr. Bei gutem Wetter wird das vordere Glasdach des Gebäudes aus Knopfdruck unter das Hintere gefahren und alle Gäste genießen die Sonne bei lässigen Sounds. Mama thresl- und Priesteregg-Gäste, die ab 8 Uhr als erste den frischen Schnee auf der Piste erleben wollen, erwartet ein ganz besonderer Service. Bis 10:15 Uhr können sie ihr Frühstück kostenlos in der hendl fischerei einnehmen, um danach die nächsten Abfahrten zu machen. Für wohliges Flair im Gebäude sorgen großflächige, massive Zirbenholzelemente, die von Gottfried Kaschnig eigens für die hendl fischerei angefertigt wurden.
Der beste Platz in der hendl fischerei ist eine Art Empore über der Bar, auf der rund 20 Personen Platz finden. Im unteren Bereich gibt es einem kleinen Gastraum namens „Klimt“ mit vorgelagerter Panoramaterrasse. Dieser Raum ist komplett mit Lehmputz versehen und erinnert aufgrund seiner Dekoelemente und Formensprache an die Werke des Malers Gustav Klimt.
Bei entspannten Clubsounds und coolen Beats genießen die Gäste in der hendl fischerei ihre Skipausen in lässiger Atmosphäre. Dieses Bau- und Kunstwerk muss man gesehen haben!
Kurzvorstellung der Macher:
Hubert Oberlader ist diplomierter Gastronomiekaufmann mit über 20-jähriger Erfahrung und Landwirt aus Leidenschaft. Mit seiner Frau Renate bewirtschaftet er seit 1989 erfolgreich den Berggasthof Huwi ́s Alm. Seit 2009 führen die beiden das luxuriöse Chaletdorf Priesteregg. Renate Oberlader war unter anderem sechs Jahre im Wellness-Segment tätig und ist gelernte Heilbadmeisterin, Fitnesstrainerin und Masseurin. Beide sind Naturliebhaber und begeisterte Sportler.
Website: http://www.mama-thresl.com/hotel-restaurant-leogang/hendl-fischerei/
   
 “Kumpel und Keule”, Berlin
Die Metzgerei Kumpel & Keule will den heutigen Zustand, dass das Metzgerhandwerk verloren geht und Fleisch zu Ramschware wird, ändern und den ehrlichen Genuss wieder zurückholen. Es geht dabei um nichts weniger als dem Fleisch und dem Handwerk seine Würde zurückzugeben.
Kumpel & Keule steht für eine neue, junge Generation von Metzgern, die mit Leidenschaft und Überzeugung auf der Suche nach allumfassender Qualität vom Acker bis auf den Teller ist. Im Mittelpunkt der Arbeit von Kumpel & Keule stehen dabei Transparenz, die handwerkliche Herstellung, die Herkunft des Fleisches und vor allem wieder der Geschmack. Dabei geht es den Gründern um eine genussvolle Balance von alt bewährten Traditionen und neuen internationalen Geschmäckern.
Die Basis für die Spezialitäten der Metzgerei ist der direkte Kontakt zu den Landwirten und Produzenten, die Schweine-, Lammhälften und das Rindfleisch liefern. Die Höfe und auch die Schlachtbetriebe werden im Vorfeld explizit ausgewählt und besucht. Eine Bio-Zertifizierung der Metzgerei wird trotzdem angestrebt. Das Rind- und Lammfleisch wird überwiegend aus den umliegenden Bundesländern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern von persönlich bekannten Landwirten bezogen.
Kumpel & Keule möchte keine reine Fleischboutique sein, sondern eine Nachbarschaftsmetzgerei mit exzellenten und ehrlichen Produkten für alle. Zur Metzgerei gehört auch eine Teriyaki Platte und ein Grill, auf denen frische Bratwurstspezialitäten, Bouletten, Burger und Steaks gebraten und zum direkten Verzehr angeboten werden.
Durch die Scheibe, der komplett verglasten Metzgerei haben Kunden die Chance jeden Tag vor Ort zu erleben, wie die Spezialitäten aus ganzen und halben Tieren entstehen. Kunden können sogar dem Fleisch im verglasten Reiferaum bei der langen Reife zuschauen. Die Zerlegung des Fleisches und die Produktion sämtlicher Wurst- und Fleischspezialitäten geschieht direkt vor Ort in der Markthalle Neun.
Kurzvorstellung der Macher:
Der 28-jährige Jörg Förstera war bereits mit 18 Jahren jüngster deutscher Metzgermeister und hat noch bis vor kurzem die renommierte Fleischabteilung des KaDeWe geleitet. Viele Erfahrungen konnte er auf der Walz und bei vielen Reisen zu den besten Manufakturen u.a. in Hessen, Bayern, Frankreich, Italien, Belgien und Polen sammeln. Hendrik Haase, 32 Jahre alt, ist Künstler, Autor, kulinarischer Kurator und Wurstelier. Als Food-Aktivist und Blogger kämpft er seit Jahren für die Erhaltung des Lebensmittelhandwerks und des kulinarischen Weltkulturerbes. Bei seinen zahlreichen Aktionen und Events, wie der Wurstgalerie, steht ein neues Verständnis von Genuss, Lebens-Mitteln und damit auch der Wurst im Mittelpunkt. Als Autor veröffentlichte er vor kurzem das Buch „Crafted Meat“.
Website: http://www.kumpelundkeule.de/#willkommen

 “La Cevi“, Frankfurt
La Cevi – Cheviche in Frankfurt
Die Cevicheria interpretiert die peruanische Küche auf modernem Niveau. Herzstück der Speisekarte sind, wie der Name des Restaurants schon verrät, Ceviches – in Limettensaft gebeizter Fisch. Das peruanische Nationalgericht mausert sich gerade zu einem Megatrend. Den Fisch gibt es in unterschiedlicher Zubereitungsart aber auch mit unterschiedlichen Beilagen. La Cevi serviert Cerviches in Tapasform, sodass jeder Gast viele verschiedene Sorten probieren kann. Natürlich gibt es auch andere Gerichte der peruanischen Küche und es fehlt natürlich auch nicht der Nationaldrink „Pisco Sour“.
Bei der traditionellen Cheviche-Variante können die Gäste butterzarten Rotbarsch mit roten Zwiebeln, Süßkartoffeln und gerösteten Maiskörnern verspeisen. Das Ganze wird mit Koriander und einer Prise Chili verfeinert. Aromenstark präsentiert sich auch die Jakobsmuschel samt Lachskaviar, Mango, Quinoa, Mais, Zwiebeln und einer Sauce aus gelbem Chili. Rosa gebratene Entenbrust krönt die Spezialität, zu der auch Babymais und -karotten, Paprika und ein Spiegelei gehören. Dazu einen Cocktail, der aus Limettensaft, Zuckersirup, Eiweiß, wenig Angostura Bitter und viel Pisco besteht.
Die Gerichte bereitet Diego Velazquez zu, der peruanische Küchenchef, den die Gastronomen nach Deutschland geholt haben. Er ist ein sehr leidenschaftlicher und ambitionierter Koch
Die fröhlich wirkende Einrichtung, trägt die Handschrift von Schreiner und Künstler Tomas Matousek. Gemeinsam haben sie den Wänden einen Anstrich in Türkis und sattem Grau verpasst. Vor diesem Hintergrund kommen die traditionellen peruanischen Hüte sehr gut zur Geltung. Den Eingang zum stillen Örtchen säumen Wollfäden mit unterschiedlichen Knoten, welches „Quipu“ ist, eine Schrift der alten Inka. In die Fäden sind die Anfänge der peruanischen Nationalhymne geknotet. Was in dem liebevoll gestalteten Lokal auf die Tische kommt, verrät die kunterbunte Speisekarte, die sich über die gesamte hintere Wand erstreckt. Die Gerichte bereitet Diego Velazquez zu, der peruanische Küchenchef, den die Gastronomen nach Deutschland geholt haben. Er ist ein sehr leidenschaftlicher und ambitionierter Koch.
Kurzvorstellung der Macher:
Der gebürtige Dietzenbacher Daniel Nawenstein ist von klein auf in der Gastronomie aufgewachsen, seine Eltern hatten verschiedene Restaurants in Frankfurt und er dort bereits als Teenager geholfen. Auch seine Frau Heidi, die er bei seiner Reise nach Peru kennengelernt hat, hat in Lima familiäre Gastronomieerfahrungen gesammelt und so lag die Idee eines gemeinsamen Restaurants nahe. Mit La Cevi bringt sie nunmehr ein Stück ihrer alten Heimat nach Frankfurt.
Website: https://www.facebook.com/la.cevi.frankfurt/
 
 “Liebesbier“, Bayreuth
 Bier ist für das „Liebesbier“ eine Herzensangelegenheit. Deshalb werden die Gäste mit über 100 Sorten beglückt– vor allem mit Leidenschaft gebraute Craft-Biere. Aber sie zapfen nicht nur gutes Bier: Passend zu Hopfen & Malz kredenzen sie liebevoll zubereitete Geschmacksbomben, die es in sich haben: Delikates aus Fluss, Wald, Wiese und Garten – alles frisch, lecker und ungewöhnlich kombiniert. Raffinierte Hausmannskost, kleine feine Bierbegleiter, verrückte Burger-Kreationen, deftiges Pub-Food, Best-of-Veggie, Süßes für danach und vieles mehr. Aus der LieblingsKüche kommen vorwiegend regionale Produkte. Wie bei den Bieren verlässt sich das Liebesbier auch bei den Zutaten auf Lieferanten, die sie persönlich kennen, denen sie vertrauen und deren Produkte sie selbst probiert haben. Einige Leckereien stellen sie selbst her: Das Brot kommt frisch aus deren Backstube, das Brauwasser wird aus deren Brunnen geschöpft und Fisch in deren Ofen geräuchert. Alle Biersorten sind außergewöhnlich und wurden mit Leidenschaft gebraut. Hinter allen Bierspezialitäten stehen unabhängige Brauer, die sich aufmachen, die Welt mit ihren Gebräuen zu begeistern. Dafür haben sie befreundete Brauer in deren fränkischen Heimat, ganz Deutschland und rund um den Globus besucht und haufenweise Bier getestet. Eingepackt haben sie nur die besten und außergewöhnlichsten Kreationen. Neben typisch fränkischen und klassischen bayerischen Bieren wie Weißbier, Bayerisch Hell oder Kellerbier servieren sie natürlich auch Iniad Pale Ales, Porter, Stouts, Trappistenbiere, Amber Ales, Sauerbiere. Da die Entscheidung bei über 100 Bieren vom Fass oder aus der Flasche nicht leicht fällt, verrät das kompetente Personal auch gerne, welches Bier am besten zum Essen passt. Vom Restaurant aus schauen die Gäste den Brauern der „Maisel & Friends Brauwerkstatt“ über die Schulter. Sie stehen an den Sudkesseln, entwickeln neue Bierspezialitäten brauen kreative Kollaboration- Sude. Die Gäste können aber auch sehen, wenn zum Beispiel der Teig für das leckere Brot geknetet wird. Im Sommer bietet das Liebesbier den wohl spannendsten Gastrogarten der Stadt. Dort kann gegrillt werden, man kann die Lagerfeuer-Romantik genießen oder ein Bierchen direkt am Wasserfall trinken. Kids können sich in unserem Monstercamp mit XXL-Rutsche vergnügen! Das Liebesbier hat einen besonderen Flair und eine einzigartige Atmosphäre. Das Alte Mauerwerk aus dem 19. Jahrhundert trifft auf modernes Industrial
 Design, Liebhaberstücke gesellen sich zu moderner Kunst und gemütliche Nischen wechseln sich ab mit großräumigem Brauhaus-Flair. DER Brauereigasthof 3.0!
Kurzvorstellung der Macher:
Das Liebesbier ist das neue Gemeinschaftsprojekt von Brauer Jeff Maisel und den Gastronomen Thomas Wenk, Ute Wenk und Andrea Bauernfeind. Thomas und Ute Wenk sind beide gelernte Hotelfachleute und seit über 20 Jahren Inhaber der Firma „Gastro Concepte“ in Bayreuth, die bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt hat. Mittlerweile gehören sieben Betriebe, ein Catering-Service, verschiedene Event-Locations, 60 Festangestellte und 150 Aushilfen zu der Welt von Thomas Wenk, Ute Wenk und Andrea Bauernfeind. Gemeinsam machte das Trio Bayreuth zu seiner gastronomischen Spielwiese. Jeff Maisel leitet in 4. Generation das Familienunternehmen „Brauerei Gebrüder Maisel“, das 1887 gegründet wurde. Die Leidenschaft zum Bier wurde dem Brauer also bereits in die Wiege gelegt.
Website: http://www.liebesbier.de/
   
 „Salonplafond“, Wien, Österreich
Barbara und Peter Eichberger sowie das Hamburger Tellerrand Consulting rund um Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix eröffneten am 17. Dezember 2015 gemeinsam das neue Restaurant Salonplafond im MAK – Museum für angewandte Kunst. Ein Ganztageskonzept vom schnellen Frühstück bis hin zu guten Drinks bei DJ- oder Livemusik. Leidenschaft, Qualität und Handwerk stehen hier im Vordergrund.
Das Salonplafond hat um die 140 Plätze auf 290m2 und zusätzlich im Außenbereich eine große Terrasse und einen der schönsten Gärten Wiens.
Der große Plafond im MAK schafft eine elegante, schlichte und gleichzeitig prachtvolle Atmosphäre. Das Wohlbefinden seiner Gäste steht für das Team des Salonplafonds an erster Stelle. Das Design und Interieur des Restaurants wurde von dem Architekten Michael Embacher gestaltet: ein gemu
̈tliches Ambiente, orientiert am traditionellen Wiener Wirtshausstil mit einem gewissen Twist. In der Küche steht neben der Herkunft die schonende Verarbeitung der Produkte im Vordergrund. Schlichte, produktbetonte und „schnörkellose“ Gerichte werden vom Küchenchef Aaron Waltl gekonnt umgesetzt.
Auf das Frühstücksangebot wird auch viel Wert gelegt. Es gibt verschieden belegte Brote. Das Brot, schwerer runder Laibe in großen Scheiben aufgeschnitten, ist aus Natursauerteig aus dem Fichtenholzfass und wird nach dem Rezept von Bäckerei Gragger & Cie im Holzofen gebacken. Der außergewöhnliche Geschmack entsteht durch die große Oberfläche und die lange Backzeit. Frisch und üppig belegt. Des Weiteren werden „Lieblinge“ angeboten – Gerichte, die man einfach immer essen kann und die entspannt und lecker sind. Z.B. Bandnudeln mit gezupftem Ragout, Pulled Pork Burger, Salat passend zur Jahreszeit. Montag bis Freitag gibt es zusätzlich eine Tageskarte mit wechselnden Gerichten sowie das Brot des Tages. Am Abend: Das Herz der Küche ist das Sous Vide Garen. Sous-vide oder auch Vakuumgaren ist eine schonende Methode um Fleisch, Fisch, Gemüse oder andere Lebensmittel bei Temperaturen rund um 60° C und bei manchen Gerichten bis zu 72 Stunden zu garen. Das macht es besonders lecker und geschmackvoll. Der Küchenchef, Aaron arbeitet viel mit Ur-Gemüsen und alten wiederentdeckten Kräutern.
In diesem Museumsgebäude wurde eine moderne Gastronomie mit einem ganztägigen innovativen Speisenangebot geschaffen.
Kurzvorstellung der Macher:
Die Wiener Gastronomen Barbara und Peter Eichberger und die 3 Männer von tellerrand consulting sind bereits lange Zeit in der Gastronomie. Bisher war Peter Eichberger als McDonald’s-Franchisenehmer bekannt. Tellerrand consulting rund um Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix, konzipiert, betreut und verwaltet erfolgreiche und ausgezeichnete Gastronomie-Konzepte wie z. B. die Bullerei in Hamburg und dem Hausmann’s am Frankfurter Flughafen und in Düsseldorf.
Website: http://salonplafond.wien/de/
   
 “SoHo Chicken!“, Hamburg

SoHo Chicken kehrt zurück zu dem, was Essen gehen ausmacht. Genuss für Alle in einfacher, ehrlicher Form verbunden mit Kommunikation und Geselligkeit. Das flame grilled SoHo Chicken gibt es als Quarter, Half oder Full und es wird mit ausgewählten Side Orders, wie zum Beispiel hausgemachter Cole Slaw, Corn on the cob oder verschiedene Salate, angeboten. SoHo Chicken hat die einzigartige Formel für das flame grilled Chicken gefunden. Es wird master crafted vorbereitet, nach hauseigenem Rezept mariniert und über offener Flamme gegrillt. Für das Team von SoHo Chicken schmeckt es so, wie sie sich ein Brathähnchen von früher vorstellen. Eben wie bei Max & Moritz oder im wunderbaren Schlaraffenland.
Neben dem Brathähnchen gibt es aber auch andere Chicken Choices wie zum Beispiel den SoHo Burger mit Chicken aus der saftigen Oberkeule mit Wasabicreme, Mango und French Fries oder das Chickeneer ́s Cut, ein Frikassee mit gegrillter Brust, Wokgemüse und Reis.
Sweets im amerikanischen Stil fehlen auch nicht: ein Warm Apple Crumble und Berry Brownie runden das Menü ab. Das Tierwohl und der Respekt vor der Natur sind für SoHo Chicken das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Hähnchen. Deshalb haben sie zusammen mit dem Familienunternehmen Borgmeier ein ganz besonderes Hähnchen ausgewählt – den SoHo Ranger.
Das Ambiente des Restaurants mit ca. 100 Plätzen besitzt mit den schwarzen und weißen Kacheln, Designerleuchten, Holzfußboden und Holztischen edlen Chic mit einem rustikalen Touch. An der Bar können die Gäste direkt erleben, wie die SoHo Chicken über offener Flamme gegrillt werden. Mit ihren karierten Holzfällerhemden würde das Personal auch in eine Trucker-Kneipe in den Mittleren Westen der USA passen, aber wichtiger als die Outfits ist die Kompetenz der Kellner und Kellnerinnen. Sie servieren schnell und räumen unauffällig ab. Das Restaurant steht für ein gastronomisches Vergnügen der besonderen Art. Es ist kein klassischer Restaurantbesuch, sondern ein Erlebnis mit Genuss und Unterhaltungswert.
Kurzvorstellung des Machers:
Dirk Block, der Sohn von Eugen Block (Block House), stammt aus einer Gastronomen-Familie und betreibt bereits seit 2003 die Trattoria Brunello in Hamburg-Poppenbüttel. Zudem ist er mit zwei Häusern Joint- Venture-Partner der Münchner Gruppe L’Osteria. Demnächst werden es sogar vier L’Osterias sein. Doch sein neues Restaurant SoHo Chicken gehört ihm komplett alleine. Der 40-jährige Unternehmer ist dafür durch die Welt gereist, hat das Geflügel in vielen Ländern getestet und am Ende einen deutschen mittelständischen Betrieb gefunden, der die Tiere für das SoHo Chicken züchtet.
Website: http://www.soho-chicken.de/

www.leadersclub.de

Europäische Barbecue-Meisterschaft in Bremen

Grillen? Kann doch jeder. Holzkohle anzünden, Würstchen oder Nackensteak auf den Grill legen, wenden, warten – fertig. Doch wer denkt, da geht nicht mehr, irrt sich. Wie wäre es zum Beispiel mit gegrilltem Kuchen oder Eis als Dessert? Kein Problem für Meister-Grilleure. Gerade erst hat sich der Grillduft der Deutschen Meisterschaft vor einigen Wochen in Fulda verzogen, jetzt treten viele Stars ihrer Zunft erstmals in Bremen an: bei der 8. European BBQ Championship der World BBQ Association. Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. September, kämpfen auf der Bürgerweide im Rahmen der HanseLife zahlreiche Teams um Europas „Grill-Krone“ und 12.000 Euro Preisgeld. Neben Shows erwarten die Besucher Live-Musik, Kostproben und Informationen rund ums Grillen. Auch Zubehör gibt es – zum Beispiel Nadelbaumzapfen als besonders stilvolle Grillanzünder.
„Richtiges Grillen ist Kunst, Kreativität und Leidenschaft zugleich“, sagt Robert Meyer, Vizepräsident der World BBQ Association, des Weltgrillverbandes. Und genau darauf wird es nun ankommen: Insgesamt dürfen 60 Teams aus aller Welt antreten, wobei der „Grand Champion“-Titel nur an Europäer gehen kann. Wer sich den Titel schließlich holt? Versuchen wollen es zum Beispiel das just zum deutschen Meister gekrönte Team GutGlut aus Rösrath und die zweitplatzierte Truppe Grill-Doch-Mal aus Berg bei Neumarkt.
Die Teams mit jeweils zwei bis sechs Mitstreitern messen sich in Kategorien wie „Fisch mit Beilage“, „Schweinerippchen“ oder „Rinderbrust“.

Eine qualifizierte Jury bewertet die Zubereitungen, ohne zu wissen, von wem sie kommen. Punkte gibt es unter anderem für Geschmack, Aussehen, Kreativität und Konsistenz. Wichtig sei außerdem, mit welchem Grill und welcher Kohle gegrillt wurde, berichtet Meyer. Auch die Hitze sei ein wesentlicher Faktor. „Das Besondere ist, dass jede Nation durch ihre Mentalität unterschiedlich grillt“, sagt der Profi, der 2003 bei der Grill-Weltmeisterschaft auf Jamaika den zweiten Platz belegte. „Das Zelebrieren oder die Würzung der Speisen sind zum Beispiel von Land zu Land verschieden.“

Alle zwei Jahre lädt die World BBQ Association zur europäischen Grill-Meisterschaft ein – 2014 gastierte sie im polnischen Dolina Charlotty, der Titel ging damals nach Schweden. „Die nationale und internationale Grillszene ist wie eine große Familie, die ständig wächst“, sagt Meyer. „Egal ob Alt oder Jung, Reich oder Arm – hier geht es gemeinsam um die Sache.“ Der Wettbewerb stehe zwar im Vordergrund, doch das Wiedersehen und der Austausch mit Gleichgesinnten machten den eigentlichen Charme der Veranstaltung aus. Es gehe eben um Leidenschaft, Essen, Freundschaft und Spaß.
Die European BBQ Championship findet im Rahmen der HanseLife am Samstag und Sonntag, 17. und 18. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr auf der Bürgerweide statt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, und erlaubt auch den Besuch der HanseLife.

www.world-bbq.com

Über die Deutsche Meisterschaft:
www.gourmet-report.de/artikel/347605/Das-Grillteam-GutGlut-ist-wieder-Deutscher-Grill-BBQ-Meister-der-Profis/

Kolja Kleeberg

Kolja Kleeberg startet von heute an als erster Berliner Sternekoch mit seinem eigenen YouTube-Channel. Ganz privat und am heimischen Herd verrät er nicht nur der Generation VLOG Tipps aus der Profiküche. Dabei geht es keineswegs um komplizierte 100-Teile-Tellerpuzzle: Den Anfang macht ein raffinierter Garnelenburger mit Limonenmayo. Zubereitungszeit: 20 Minuten.

„Jeder will zu Hause einfach lecker und unkompliziert essen. Meine Videos zeigen, wie leicht es ist, sich zu Hause etwas Köstliches zu zaubern und dem Ganzen nebenbei einen Hauch von „Sternerestaurant“ zu geben.“

Kolja Kleeberg zeigt wöchentlich neben einfachen Gerichten für jeden Tag auch Tutorials zu Küchenbasics, wie zum Beispiel Schneiden, Ausnehmen oder Flambieren, sowie Gerichte „zum Beeindrucken“. Für Feiertage oder andere besondere Anlässe öffnet der erfahrene Spitzenkoch die Trickkiste und verrät, wie man mit nur mit etwas mehr Aufwand ein Gourmet Menü auf den Teller bringt.

Seit über drei Jahrzehnten Koch aus Leidenschaft, seit fast 20 Jahren ausgezeichnet mit dem Michelinstern ist Kolja Kleeberg einer der bekanntesten deutschen Spitzenköche. Sein Restaurant VAU am illustren Berliner Gendarmenmarkt zählt bis heute zu den festen Adressen für erstklassigen Genuss in der Hauptstadt. Nach unzähligen TV-Auftritten freut sich der 52-jährige endlich in Eigenregie guten Geschmack in deutsche Haushalte zu bringen. „YouTube ist ein unheimlich dynamisches Medium und ich freue mich besonders auf den Austausch mit der Community.“

https://www.youtube.com/channel/UC5oZ09o-wTwJUmMyixxbA0g

Matthias Buchholz und Regina Vogt

Kulinarik und Trinkkultur haben die zwei Gastgeber des eat! berlin-Abends im Blut. Die beiden, Matthias Buchholz und Regina Vogt, sind übrigens Geschwister.

Unterschiedlicher können sie nicht sein. Regina Vogt ist Kreuzberger Kultwirtin und das seit nunmehr 30 Jahren. Sie hat „Vogt´s Bierexpress”, von ihrem Vater übernommen. Auch wenn die typische Berliner Kneipe langsam immer seltener wird, die Wirtin Regina Vogt hält das Lokal in Schwung und entsprechend zeitgemäß jung. Nicht nur dass sie für regelmäßiges Public Viewing sorgt – sie ist übrigens begeisterter Hertha-Fan – das Thema Bier und die neuen Ideen der Craft-Beer-Szene sind ihre Leidenschaft. So gibt es an diesem Abend unter anderem Berliner Bier von BRLO und der Neuköllner Rollberg Brauerei.

Diese Leidenschaft teilt sie mit ihrem Bruder Matthias Buchholz. Der kocht nämlich im Rahmen der Eat! Berlin-Bierissage ein Fünf-Gänge-Menü mit begleitenden Bieren. Auf eine neue kulinarische Erfahrung auf höchstem Niveau kann sich dabei jeder verlassen. Denn Matthias Buchholz ist in der Berliner Gourmetküche seit Jahrzehnten eine feste Größe. Er hat als Küchenchef im Restaurant First Floor eine Michelin-Stern erhalten, er war starcookers Gourmet Award Preisträger 2009, zwei Mal Berliner Meisterkoch, Koch des Jahres 2000, hatte zwei Varta Kochmützen und 18 von 20 Gault&Millau Punkten.

Eigentlich wollte er kürzer treten. Doch Gastronomie ist seinen Leidenschaft und so eröffnete er im August 2011 das Restaurant „Buchholz Gutshof Britz“ in Neukölln. „Keine karierten Maiglöckchen, kein Teller-Ikebana, sondern vielmehr unkomplizierte, gradlinige Saisonal-Küche. Man soll wieder Messer und Gabel in die Hand nehmen können und genießen, ohne sich vorher verkleiden zu müssen oder eine lange Erklärung zu bekommen, was sich auf dem Teller befindet“, sagt Matthias Buchholz mit einem Augenzwinkern.

Donnerstag, 3.März 2016
Vogt´s Bierexpress – Mehringdamm 32 – 10961 Berlin
Einlass: 18.30 Uhr – Beginn: 19.00 Uhr
Tickets: 68.- EURO
Tickets unter 030-25927107 von 14 Uhr – 18 Uhr oder unter info@vogts-bierexpress.de

Dark Horse Weine

RockˈnˈRoll in den Weinbergen Kaliforniens: Dark Horse vereint Leidenschaft und Kraft

Als Dark Horse bezeichnet man jemanden, der auf den ersten Blick nicht als Siegertyp gilt, auf den zweiten Blick aber überraschend erfolgreich ist. Die Ausnahmeweinmacherin Beth Liston schickt mit der Marke Dark Horse zwei solcher Favoriten in die Rennen der internationalen Weinbranche. Mit dem Vertrauen in ihre Kreativität und in prädestinierte kalifornische Lagen hat sie einen Rot- und einen Weißwein geschaffen, die beide konsequent auf das Überraschungsmoment setzen.

Pferde sind vor allem eines: instinktiv. Sie vertrauen ihren naturgegebenen Fähigkeiten und setzen sich so durch. Ähnlich wie bei den Vierbeinern verhält es sich auch bei Dark Horse. Der kreative Kopf hinter der kalifornischen Weinmarke ist Beth Liston, eine Frau zum Pferdestehlen. Modisch inspiriert vom Stil der 40er, 50er und 60er Jahre, dazu auffällig tätowiert und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, verarbeitet sie für ihren Dark Horse Chardonnay und Dark Horse Cabernet Sauvignon die aromatischen Trauben aus dem San Joaquin und Sacramento Valley, dem südlichen und nördlichen Teil des kalifornischen Längstals.

Beim Experimentieren mit verschiedenen Rebsorten und Techniken der Weinherstellung macht sich die junge Winemakerin regelmäßig die Hände schmutzig und folgt schlichtweg ihrer Intuition. Nebenbei restauriert sie Oldtimer, tobt sich am eigenen Herd mit neuen Produkten aus, bekocht Freunde und Familie und trinkt gemeinsam mit ihnen Bier, selbstgebrautes versteht sich. Mit der Besinnung auf ihre Leidenschaft für Ungewöhnliches und ihre fundierte Expertise in Sachen Weinherstellung bringt sie Weine mit einem einzigartigen Ansatz hervor, die zwar typisch kalifornisch, aber trotzdem außergewöhnlich sind, so wie Beth. „Ich möchte Menschen überraschen und fordere mich immer wieder selbst heraus. Das Gebiet der Weinherstellung wird hauptsächlich von Männern dominiert. Ich bin eine Powerfrau, die sich dort aber ebenso gut behaupten kann, denn ich mache unverschämt gute und trotzdem bezahlbare Weine.“

Beth Liston wuchs an der kalifornischen Central Coast auf und hatte schon immer eine Leidenschaft für Wein. Nach ihrem Abschluss startete sie eine erfolgreiche Karriere in der Industrie, kehrte aber nach einiger Zeit zu ihrer wahren Passion zurück, der Kunst und Wissenschaft der Vinifikation. Um ihren großen Traum auszuleben und Winemakerin zu werden, begann sie 2007 die Zusammenarbeit mit der E. & J. Gallo Winery. „Dark Horse fängt mein Lebensgefühl ein: Rock ˈnˈ Roll. Ich experimentiere gerne, das ist wie eine Schatzsuche. Dafür gehe ich konsequent meinen Weg und interpretiere Traditionelles neu. Handverlesene, vollreife Trauben haben viel Potential, mit verschiedenen Fermentations- und Lagermethoden hole ich noch mehr aus ihnen heraus.“ Für den weißen Dark Horse kombiniert Beth Liston die Rebsorte Chardonnay mit einem Hauch Viognier. Charakteristisch für die Cuvée sind Bratapfel- und Pfirsicharomen, ebenso Nuancen von geröstetem Eichenholz, Karamell und Tropenfrüchten. Bei der Berlin Wine Trophy 2014 gewann er hierfür Silber. Der kräftige rote Dark Horse vereint Cabernet Sauvignon mit Petite Syrah und Zinfandel zu einer Cuvée, die durch den Geschmack von Brombeeren und schwarzen Kirschen überzeugt. Harmonisch eingebundene Gerbstoffe und Akzente von Mokka und Vanille runden das Geschmacksbild ab. Dafür gab es 2014 die Goldmedaille bei der AWC Vienna.

Dark Horse ist beispielsweise bei Real und www.wein-undmehr.de erhältlich; weitere Informationen finden Sie unter www.darkhorsewine.com

Dieter Müller

Die Auszeichnung als „Deutschlands Kochlegende“ ist für Dieter Müller eine besondere Ehre: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, fühle mich geehrt und in meiner Arbeit bestätigt“. Mit dem Preis wird Dieter Müller für sein herausragendes Engagement in der Nachwuchsförderung geehrt. Als Präsident des Wettbewerb „Koch des Jahres” trägt er wesentlich dazu bei, talentierte Köche und Köchinnen zu fördern. Dieter Müller leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung der Spitzengastronomie Europas.

Der Preis würdigt außerdem sein 50-jähriges Lebenswerk, das „fast alle nur denkbaren Auszeichnungen der Gastronomiebranche umfasst,“ wie es in der Laudatio heißt. Der Spitzenkoch betreibt heute eine private Kochschule im Odenthal und kocht auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa. Gemäß seiner Philosophie „Kochen mit Herz und Leidenschaft” kocht er dort für seine Gäste. Im September ist sein Kochbuch mit Autobiographie „Wie Deutschland genießen lernte” im Lingen Verlag erschienen.

Die Auszeichnung „Deutschlands Kochlegende“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Die Verlagsgruppe Grupo Caterdata, Veranstalter des Wettbewerbs „Koch des Jahres”, ehrt damit Persönlichkeiten der Gastronomiebranche, die sich durch ihr Wirken im Bereich der Kulinarisitik in besonderer Weise auszeichnen.