Gault Millau 2017 – Berlin

Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ kocht sich im neuen Gault&Millau in die deutsche Küchenspitze, Matthias Gleiß von „Volt“ in die Berliner Elite – André Macionga vom „Tim Raue“ als „Gastgeber des Jahres“ geehrt

Den „stilistisch ganz eigenständigen, stets vor Ehrgeiz sprühenden Tüftler am Herd“ Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ in Mitte lobt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017, weil er „modern und betont regional kocht, wie es der aktuelle Berliner Stil verlangt, aber endlich ganz frei von Marotten und Dekogemüse, allein am guten Geschmack orientiert“. Die Tester preisen auch seinen „Produktfanatismus“ und applaudieren Müllers Ideen, „Topinambur mit Spänen von Périgord-Trüffeln, kleinen, knusprig frittierten Grünkohlblättern und klassischer Trüffeljus zu kombinieren oder Streifen von der Gelbschwanzmakrele in Radieschenscheiben einzurollen und sie attraktiv mit einer transparenten Sauce aus gesalzenen Pflaumen zu arrangieren“. Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 13 Köche.

17 Punkte erkocht sich Matthias Gleiß vom „Volt“ in Kreuzberg, der „mit bewundernswerter Leichtigkeit und ohne intellektuelle Mätzchen Kochkunst und Wohlfühlatmosphäre vereint und Kopf wie Bauch glücklich macht. So schickt er in der Saison den Spargel in den Smoker, kombiniert ihn mit marinierter Sauerkleewurzel und gebratenem Lammbries, gibt Säure und Bitterkeit mit Brunnenkresse-Öl und Zitronenmelisse hinzu und nimmt den ausgeprägten Raucharomen mit einer Haselnusscreme das Aufdringliche.“

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, erreichen erstmals Andreas Saul vom „Bandol sur mer“ in Mitte „mit seinem intelligenten Küchenmix aus deutsch-skandinavischen und mediterranen Elementen im vermutlich schlichtesten und kleinsten Gourmetrestaurant in Deutschland“, und Stephan Hentschel vom „Cookies Cream“ in Mitte, der in seiner „unterhaltsamen vegetarischen Küche des Öfteren eine Aromatik komponiert, die an die Vielschichtigkeit eleganter Weißweine erinnert“.

Auf 15 Punkte verbessern sich der Spanier Paco Pérez vom „5 – Cinco by Paco Pérez“ in Tiergarten, der „mit seiner Berliner Küchenequipe konsequent auf Seefisch und Meeresfrüchte höchster Qualität setzt“, und Felix Mielke vom „Le Faubourg“ in Wilmersdorf, der „unbedingt jeden Teller in ein kleines Kunstwerk verwandeln will und bei den Hauptgerichten ein Produkt ins Zentrum stellt und den Gast entscheiden lässt, ob er es klassisch oder modern interpretiert haben möchte“.

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb auch die Küchenchefs zweier neueröffneter Lokale, Christopher Kümper, 29, von der Weinbar „Schwein“ in Mitte und Andreas Rieger, 30, vom „Einsunternull“ in Mitte. Rieger „gewinnt in der ambitioniertesten und kulinarisch herausforderndsten Neueröffnung des vergangenen Jahres an der Spree den ausschließlich lokalen Produkten durch vielfältige Techniken von Fermentieren bis Trocknen ganz neue Facetten ab. Auf den Tisch kommen Etüden aromatischer Nuancierungen und regelrecht intellektuelle Kompositionen.“ Kümper „verblüfft in der Weinbar mit viel kulinarischer Ambition, handwerklicher Reife und Sinn für Geschmack und Konsistenz, den er vor allem in der Region auslebt“.

Die besten Köche in Berlin
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Berlin verteidigt souverän Tim Raue, „Berlins international bekanntester Koch, der derzeit mit so viel Elan und kreativer Energie ans Werk geht wie kein anderer in Deutschland“. Seine „bescheiden klingende Avocado mit Mandelmilcheis und -Baiser, Petersiliendressing und Pomelo“, feiern die Tester als „typisches Gericht, das alles bietet, was die Raue-Küche auszeichnet: kühle Schärfe, fruchtige Bitterkeit, Süße, Knackigkeit und durch eine luftige Avocadocreme gekrönten Schmelz, der das wunderbare Mundgefühl komplettiert – ein perfekter Gang.“ Auch für „die extrakrosse Keule vom Spanferkel mit krachender Schwarte, eingesalzenem rohen Ingwer, Dashi-Gelee und einer Art Senf-Trilogie (japanischer, Bauzner und bayerischer süßer Senf), die jeden Bissen neu und anders aromatisiert“, bekam Raue 19 Punkte.

Ihm folgen neben Marco Müller mit ebenfalls 18 Punkten Daniel Achilles vom „Reinstoff“ in Mitte, bei dem „kein Gericht an irgendjemand oder irgendetwas erinnert, das man anderswo schon gegessen hätte. Auch nicht das Aalparfait mit knackigem, mit Hibiskus mariniertem Rettich, dessen Schärfe mundfüllend mit milden Currynoten und dem Parfait kontrastiert, das leicht gekühlt wurde und dadurch die Aalschwere fast erfrischend wirken lässt“;

Michael Kempf vom „Facil“ in Tiergarten, der „in seiner mitunter etwas zurückhaltend gewürzten Küche mit filigranen Aromenkonstrukten eine Rolle von bretonischer Seezunge, deren Kern eine Gillardeau-Auster birgt, mit Blumenkohl als Creme und gebratene Röschen sowie Douglasien-Öl serviert“;
Hendrik Otto vom „Lorenz Adlon Esszimmer“, dessen „durch und durch zeitgemäße Küche den ganz großen Bogen spannt, von regionalem Engagement bis zur weiten Modewelt des asiatisch inspirierten Schweinebauchs, der in einen Knuspermantel von gepopptem wildem Reis, etwas Chili und dehydrierter Zitrone gehüllt ist und mit einem Glasnudelsalat serviert wird, zu dem der Service Beeftea angießt“.   
    
17 Punkte wie Aufsteiger Matthias Gleiß erreichen dank inspirierter Gerichte wieder
Sebastian Frank vom „Horváth“ in Kreuzberg („Stör mit brutal-intensiver Reduktion von Schinkenkaramell als Öl, säuerlich-fettem und mit Kamille parfümiertem Milchbruch, fermentiertem Kohlrabi und Dörrchampignons“),
Sonja Frühsammer vom „Frühsammers“ in Grunewald („Bauch vom Ibérico-Schwein auf sardischen Fregola-Nudeln mit Zwiebeln voller knusprig geröstetem schwarzem Reis und einer Sauce mit Teriyaki-Einschlag“),
Eberhard Lange vom „Hugos“ in Tiergarten („blaue Garnelen aus dem Pazifik in asiatischer Aromatik aus Sansho-Pfeffer, Sojabohne, Rettich und Shiso“).

Die 17 Punkte schafft auch Thomas Leitner von „Les Solistes de Pierre Gagnaire“ in Charlottenburg, der seinem im September ausgeschiedenen Chef Roel Lintermans nachfolgte und „Langoustinen in sensationeller Produktqualität auf einem perfekten Safranrisotto mit Parmesanschaum bietet und dazu noch ein Tatar von rohen Langoustinen mit Senfkörnern und Algensalat, kleine Mousse-Hügelchen mit Linsen, grüner und gelber Mango sowie eine ultraklassische, mit Cognac flambierte, fast schon braune Bisque mit einer Einlage aus Totentrompeten auf Nebentellern anrichtet“. 

Dass in Berlin nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von André Macionga vom „Tim Raue “ in Mitte als „Gastgeber des Jahres“: „Er beherrscht perfekt die schwierige Gratwanderung zwischen kluger Zurückhaltung und auskunftsfreudigem Tischgespräch und verkörpert idealtypisch den modernen Typus des Maître-Sommeliers.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 59 Restaurants in Berlin. 49 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten von den neueröffneten oder erstmals bewerteten Lokalen auch die „Brasserie Colette“ in Schöneberg und das „Tulus Lotrek“ in Kreuzberg (beide 14 Punkte) sowie „Dae Mon“ in Mitte, „Lode & Stijn“ in Kreuzberg und „893 Ryōtei“ in Charlottenburg (je 13 Punkte). Im Vergleich zum Vorjahr serviert der Gault&Millau in der Hauptstadt 6 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 9 neu auf, 7 Köche werden höher bewertet.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Berlin
19 Punkte
Tim Raue in Mitte
18 Punkte
Facil im Tiergarten
Lorenz Adlon Esszimmer in Mitte
Reinstoff in Mitte
*Rutz-Wein-Bar in Mitte
17 Punkte
Frühsammer in Grunewald
Horváth in Kreuzberg
Hugos in Tiergarten
Les Solistes by Pierre Gagnaire  in Charlottenburg
*Volt in Kreuzberg
16 Punkte
*Bandol sur mer in Mitte
*Cookies Cream in Mitte
Fischers Fritz in Mitte
Markus Semmler in Wilmersdorf
Nobelhart & Schmutzig in Kreuzberg
Skykitchen in Lichtenberg

*Aufsteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34,99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Nathan Outlaw

Nathan Outlaw At Al Mahara heißt das neue Seafood-Restaurant im Burj Al Arab Jumeirah. Als preisgekrönter Küchenchef aus Großbritannien serviert Outlaw künftig im Al Mahara, das mit seinem raumhohen Aquarium die perfekte Kulisse für erstklassige Fischgerichte bietet. Lokale, saisonale und nachhaltig produzierte Zutaten sind das A und O seiner Menüs, die größtenteils eigens für das Burj Al Arab kreiert wurden; aber auch beliebte Klassiker wie der Sticky Toffee Pudding und Outlaws Favorit, das Lobster Risotto, werden im Nathan Outlaw At Al Mahara serviert.

Das Lobster Risotto, zubereitet mit saftigen Orangen, frischem Basilikum und Frühlingszwiebeln, ist Nathan Outlaws Signature Gericht. Er hatte es in seinem ersten Restaurant im Alter von 24 Jahren das erste Mal zubereitet und es begleitet ihn seither, denn es zeigt wie er kocht: Er nutzt Krustentiere oder Fische vollständig, reduziert so Abfall und gestaltet den Zubereitungsprozess so nachhaltig wie möglich. Nathan Outlaws Seafood-Gerichte überzeugen zwar mit Einfachheit, überraschen jedoch mit komplexen Geschmackskombinationen.

Das Restaurant ist täglich geöffnet für Lunch von 12.30 bis 15 Uhr; Dinner wird von 19 bis 23.30 Uhr serviert. Ein Drei-Gang-Menü kostet pro Person 450 AED (ca. 110 Euro), ein Vier-Gang-Menü 650 AED (ca. 158 Euro).

www.jumeirah.com/burjalarab

Tim Mälzer Kochschule

AIDA Cruises startet eine Kooperation mit dem Fernsehkoch Tim Mälzer. An Bord der AIDA Schiffe wird er künftig ganz besondere kulinarische Erlebnisse für die Gäste kreieren und sie auf eine kulinarische Reise mitnehmen.

Ihren Auftakt wird die Kooperation auf dem neuen Flaggschiff AIDAprima erleben. Im neuen Kochstudio, das es erstmals auf AIDAprima geben wird, wird Kochen auf jeder Reise zum Erlebnis. Hier können Gäste selbst mit Hand anlegen oder in Workshops und Shows von und mit prominenten Köchen ein kulinarisches Highlight erleben. Ein Highlight wird die Tim Mälzer Kochschule sein. Auch für Kinder wird eine Kochschule angeboten, in der die Kleinen viel Wissenswertes rund um ausgewogene Ernährung und Lebensmittelkunde erfahren. Tim Mälzer bringt dazu seine Expertise aus der Initiative „KLASSE, KOCHEN!“ ein. Der beliebte TV Koch wird persönlich an ausgewählten Terminen für die Kochschulen an Bord von AIDAprima sein.

„Wir finden, AIDA und Tim Mälzer passen hervorragend zusammen. Tim Mälzer ist bekannt dafür, neue, unkonventionelle Wege zu gehen. Das zeichnet auch AIDA aus. So unterstreicht unsere Kooperation das neuartige Restaurantkonzept von AIDAprima, das für eine nie dagewesene kulinarische Vielfalt steht und unseren Gästen noch mehr Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer ganz persönlichen kulinarischen Reise geben wird“, ist sich Felix Eichhorn, President von AIDA Cruises, sicher.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit AIDA. Besonders reizvoll ist es für mich, Rezepte zu entwickeln, die die Einzigartigkeit des Reiseerlebnisses für die Gäste noch einmal unterstreichen und auf der Verwendung frischer Lebensmittel von höchster Qualität basieren”, erklärt Tim Mälzer. Dabei bleibt er seinem Motto treu, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss, um lecker zu schmecken.

Tim Mälzers Kreationen werden darüber hinaus in die Restaurants der AIDA Schiffe integriert. Der besondere Clou: Jeden Tag kann der Gast eines von Tim Mälzers Tellergerichten kosten. Auf den AIDA Schiffen wird dieses Konzept schrittweise eingeführt und eine Tim-Mälzer-Ecke integriert. An jedem Abend genießen die Gäste ein besonderes Geschmackserlebnis, das der bekannte Koch eigens für AIDA kreiert hat. Für jeden Tag der Woche gibt es ein eigenes Rezept.

Tim Mälzer ist einer der beliebtesten TV-Köche, Buchautor, Showmaster und Restaurantbesitzer u.a. von der Bullerei in Hamburg. Mit seiner direkten und unkomplizierten Art kocht er sich in die Herzen seiner Zuschauer und Gäste. Für seine erste Fernsehshow „Schmeckt nicht – gibt’s nicht!“ bei VOX erhielt er DIE GOLDENE KAMERA 2006, den Publikums-Fernsehpreis in Deutschland. Sehr erfolgreich sind auch seine Kochbücher. Als Küchenchef im Ersten begeisterte Tim Mälzer mit leckeren, ausgewogenen Rezepten in „Tim Mälzer kocht!“ und zeigt den TV-Zuschauerinnen und Zuschauern seit jeher, wie einfach Kochen sein kann. In seinen Dokumentationen „Lebensmittel Check mit Tim Mälzer“ (ARD) geht er auf unterhaltsame und lehrreiche Weise den Ernährungsgewohnheiten der Deutschen auf den Grund. Zuletzt war Tim Mälzer als Juror in der Primetime-Show „The Taste“ (Sat.1) zu sehen. Derzeit feiert er mit seiner neuen Kochshow „Kitchen Impossible“ sein Comeback bei VOX.

AIDAprima feiert ihre Premierensaison ab April 2016. Das in vielerlei Hinsicht einzigartige Kreuzfahrtschiff bietet mehr Raum, mehr Vielfalt, mehr Individualität als je zuvor. Das Schiff wird mit seinen vielseitigen Erlebniswelten zur Schönwetterdestination – 365 Tage im Jahr. Basishafen von AIDAprima wird Hamburg sein. Von hier aus wird sie ganzjährig von der Hansestadt aus die spannendsten Metropolen Europas ansteuern. In insgesamt 12 Restaurants und drei Snack Bars werden Spezialitäten aus 24 nationalen und internationalen Küchen serviert.

Studiensammlung zu Ernährung und Esskultur in Deutschland

Studiensammlung zu Ernährung und Esskultur in Deutschland

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH führte im Jahr 2015 wieder erkenntnisreiche Umfragen und Studien zu Lebensmitteln, Ernährungsgewohnheiten und der Esskultur der Deutschen durch. Diese dienten der Ermittlung von Trends und Verbraucherwünschen. Alle Erkenntnisse sind wie bereits im Jahr zuvor zu einem zweiten Studienband auf 20 Seiten zusammengefasst worden. Journalisten und alle Interessierten können sich das Kompendium kostenlos herunterladen.

Die Top-Facts

Food-Trends sind was für Jüngere, jeder dritte Deutsche kocht fürs Büro vor, Fisch kaufen die Deutschen am liebsten mit Siegel, das Butterbrot erlebt eine Renaissance – diese Ergebnisse und viele weitere, wie zum Beispiel zehn Dinge, die man garantiert noch nicht über Tiefkühlkost wusste, fassen das kulinarische Jahr 2015 in einem Band zusammen.

Download: http://frauwenk.us10.list-manage1.com/track/click?u=9c10f6a2e837a65aa8e324510&id=abd5bc29c1&e=d8f20a697e

Philipp Liebisch

Das Top-Genussrestaurant JUWEL des romantischen Luxushotels in Kirschau, im landschaftlich wunderschönen Oberlausitzer Bergland in Sachsen, konnte den talentierten Koch Philipp Liebisch als neuen Küchenchef für sich gewinnen. Seit Anfang des Jahres kocht der 33-Jährige im Hotelrestaurant JUWEL und verwöhnt die Gaumen der Gäste mit seinen modernen Kreationen. Sein Handwerk, kulinarisch auf höchstem Niveau zu kochen, hat er bei Top-Köchen, wie Christian Jürgens (Burg Wernberg), Thomas Neeser (Lorenz Adlon), Stefan Neugebauer (Deidersheimer Hof) und Sauli Kemppainen (Berlin) gelernt.
Dass Philipp Liebisch zu Deutschlands Top Nachwuchs-Köchen zählt, zeigt nicht nur die aktuelle Gault & Millau Auszeichnung, bei der er 16 von 20 Punkten erhielt. Schon 2012 zeichnete ihn der Restaurantführer Gusto mit dem Titel „Newcomer des Jahres“ aus. Er bekam 2013 von Gault & Millau zwei Kochmützen sowie die Auszeichnung zum „Jungen Talent 2013“ und wurde von Berlin Partner zum Brandenburger Meisterkoch 2013 ernannt. Vor seinem Engagement im Luxushotel Bei Schumann, im sächsischen Kirschau, war er Executive Küchenchef des ZEITGEIST im DRIVE, der VW-Repräsentanz Unter den Linden, im Herzen Berlins.

In der Bewertung des Restaurantführers Gault & Millau heißt es, die Tellerlandschaft von Philipp Liebisch sei immer „selbsterklärend köstlich“. Der gebürtige Berliner vergesse nie, „wo Hauptprodukt und Zentrum liegen“ und macht seine Teller-Kreationen so für jeden aufgeschlossenen Gast verständlich. Seine kulinarischen Kochkünste können sich ausgewählte Stammgäste des JUWELS am Donnerstag, den 04.Februar, bei einem Flying Buffet auf der Zunge zergehen und sich im stilvollen Interieur des JUWEL von den einzigartigen Kreationen von Philipp Liebisch verzaubern lassen.

Glänzendes Genuss-Highlight – das JUWEL setzt kulinarische Maßstäbe

Das JUWEL im dreigeschossigen GENUSS-TEMPEL des Hotels Bei Schumann macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. In edlem Purpur und vornehmen Graunuancen gehalten, über die im Winter beheizbaren Fenster, bis hin zu Duftkompressen für die Gäste oder Bänkchen für die Handtaschen der Damen – nichts wird hier dem Zufall überlassen, um alle Sinne zu verwöhnen. Der umfassende Service und unaufdringliche Luxus bieten den perfekten, glänzenden Rahmen für ein ebenso perfektes kulinarisches Genuss-Erlebnis. Das JUWEL im Hotel Bei Schumann glänzt in jeder Hinsicht und setzt mit Philipp Liebisch, als neuen Küchenchef, neue kulinarische Maßstäbe in der Region.

www.bei-schumann.de

Marco Akuzun

Marco Akuzun, Küchenchef des Sternerestaurants top air am Stuttgart Airport, kocht in der Sendung „ARD Buffet“

Als Koch hat sich Marco Akuzun, Küchenchef des Restaurants top air am Stuttgart Airport, längst einen Namen gemacht. Bereits im ersten Jahr nach der Übernahme der Küche im Jahr 2013 erkochte Akuzun den begehrten Michelin-Stern, den des Restaurant bereits seit 24 Jahren in Folge hält – übrigens das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt. Nun schickt sich der 34-Jährige an, sein Können einem etwas größerem Publikum als im top air zu präsentieren: Am Dienstag, den 26. Januar um 12.15 Uhr wird er erstmals als Fernsehkoch in der Sendung „ARD Buffet“ zu sehen sein und reiht sich damit in die Liste der Sterneköche wie Otto Koch, Jörg Sackmann und Lokalmatador Vincent Klink ein, die regelmäßig im „ARD Buffet“ zu sehen sind.

Fadi kocht syrisch

Fadi Alauwad war in seiner Heimat Syrien ein Fernsehkoch, dessen Bekanntheitsgrad sich weit über die Grenzen seines Heimatlands hinaus erstreckte. Aufgrund des immer noch andauernden Bürgerkriegs, flüchtete er 2014 mit seiner Familie nach Deutschland, wo er seitdem in Aachen lebt und auch hier als Koch arbeitet.

Die „Dialego Foundation for Children“ hat auf Initiative der Aachener Unternehmerin Andera Gadeib, die selbst syrische Wurzeln hat, ein Kochbuch mit Fadi Alauwad entwickelt, dessen Inhalt sich nicht nur auf 30 ausgewählte Rezepte der syrischen Küche beschränkt, sondern den Lesern auch das gesellschaftliche Leben und die Kultur Syriens nahebringt und das Ganze großformatig bebildert.

Das Projekt wird u. a. von der Mayerschen Buchhandlung unterstützt, die das Buch sowohl über ihren Onlineshop vertreibt als auch in ihren Filialen verkauft und somit die gesamte Logistik für Einzelbestellungen sowie -käufe bereitstellt.

„Fadi kocht syrisch“ (Fadi Alauwad)
Hardcover, ca. 120 Seiten
Preis: 19,90€
ISBN 9783000510625

Der gute Zweck
Da das Projekt weitgehend ehrenamtlich organisiert ist, kann der Verkaufserlös an den Verein Syrienhilfe e.V. gespendet werden. Der Verein ermöglicht, durch seine vielen Helfer vor Ort, nicht nur Nahrung und medizinische Versorgung, sondern auch seelischen und moralischen Beistand. Jeder zweiter Syrer/-in ist unter 19 Jahre alt; deswegen ist es eine Herzensangelegenheit für die „Dialego Foundation for Children“, die Kindern und Jugendliche im Land zu unterstützen.

www.fadikochtsyrisch.de

Marcel Ress steht im Halbfinale bei Top Chef Spanien

Harte und nervenaufreibende Wochen liegen hinter dem Sternekoch Marcel Ress. Von Mittwoch zu Mittwoch kämpft er sich in der Kochshow Top Chef auf Antena 3 in die Herzen der Zuschauer. Und immer unter wechselnden Voraussetzungen, in neuen Umgebungen und wachsenden Herausforderungen. Da reist die ganze Kochbrigade mal nach Istanbul und kocht unter der Bosperous Brücke, mal in der La Mancha vor den Windmühlen oder in einem Hafen im Baskenland.

Die Jury hatte sich für die letzte Folge vor dem Finale einen intuitiven Kochtest ausgedacht. Die Teilnehmer mussten die in Alufolie eingepackten Zutaten blind und nur durch Berührung auswählen. Aus diesen Produkten sollte dann ein Gericht gekocht werden, das der zwei Sternekoch Paco Roncero verköstigte und bewertete. Klarer Gewinner: Marcel.

Mit im Halbfinale stehen nun Mari Paz und der Erzrivale Alejandro. Im Nachgang der Sendungen brach in den sozialen Medien ein regelrechter Shitstorm über den Top Chef Kandiaten Alejandro ein. Denn dieser spielt sein Wochen sehr strategisch und verpasst seinem stärsten Konkurenten Marcel immer wieder Seitenhiebe. So gelang es Marcel zwar nicht vorzeitig ins Halbfinale einzuziehen, aber dafür erntete er viel Anerkennung bei seiner Fangemeinschaft.

Kommenden Mittwoch, um 22.30 geht es bei Top Chef auf Antena 3 um den Einzug ins Finale.

Dieter Müller

Die Auszeichnung als „Deutschlands Kochlegende“ ist für Dieter Müller eine besondere Ehre: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, fühle mich geehrt und in meiner Arbeit bestätigt“. Mit dem Preis wird Dieter Müller für sein herausragendes Engagement in der Nachwuchsförderung geehrt. Als Präsident des Wettbewerb „Koch des Jahres” trägt er wesentlich dazu bei, talentierte Köche und Köchinnen zu fördern. Dieter Müller leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung der Spitzengastronomie Europas.

Der Preis würdigt außerdem sein 50-jähriges Lebenswerk, das „fast alle nur denkbaren Auszeichnungen der Gastronomiebranche umfasst,“ wie es in der Laudatio heißt. Der Spitzenkoch betreibt heute eine private Kochschule im Odenthal und kocht auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa. Gemäß seiner Philosophie „Kochen mit Herz und Leidenschaft” kocht er dort für seine Gäste. Im September ist sein Kochbuch mit Autobiographie „Wie Deutschland genießen lernte” im Lingen Verlag erschienen.

Die Auszeichnung „Deutschlands Kochlegende“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Die Verlagsgruppe Grupo Caterdata, Veranstalter des Wettbewerbs „Koch des Jahres”, ehrt damit Persönlichkeiten der Gastronomiebranche, die sich durch ihr Wirken im Bereich der Kulinarisitik in besonderer Weise auszeichnen.

Christoph Rüffer

TripAdvisor stellt die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für „Fine Dining“-Restaurants in Deutschland und weltweit vor

Wer schwingt den Kochlöffel laut Gästefeedback am besten? TripAdvisor präsentiert die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants in der Kategorie „gehobene Küche“. Grundlage der Auszeichnung sind Millionen von Erfahrungsberichten und Meinungen der internationalen Reise-Community. Insgesamt wurde der Award an 356 Restaurants in 31 Ländern vergeben. Es zeigt sich: Das beste Gourmetlokal Deutschlands kommt aus Hamburg, kulinarische Reisen lohnen sich aber auch nach München, Berlin und in kleinere Städte.

„Essen auf Reisen ist wie das Salz in der Suppe. 85 Prozent der deutschsprachigen Reisenden bestätigen in unserer aktuellen Studie, dass die Wahl des Restaurants in Hinblick auf das ganze Reiseerlebnis eine wichtige (56%) oder sehr wichtige (29%) Rolle spielt. Am gefragtesten ist die deutsche, italienische und französische Küche. Das deckt sich auch mit den beliebtesten Gourmet-Restaurants der TripAdvisor-Community, die den Gaumen auf der nächsten Schlemmerreise durch Deutschland verwöhnen“, sagt Susanne Nguyen, Presseverantwortliche bei TripAdvisor.

An die Spitze Deutschlands gekocht…
…hat sich das Hamburger Restaurant Haerlin (Platz 1), das Gäste mit kreativer Küche im edel-klassischen Ambiente überzeugt. „Hier stimmt alles. Von der Deko über den Teller bis zur Weinempfehlung“, fasst es ein Besucher zusammen. Viele Gäste sind vor allem auch von den „überraschenden“ Desserts und dem aufmerksamen Service angetan. Auf dem zweiten Platz kommt das Münchner Lokal Vinpasa, bei dem Gäste besonders die private Atmosphäre und Weinberatung schätzen: „Ein ‚Geheimtipp‘ auf TripAdvisor ist vermutlich Unsinn, aber dieses leicht versteckte Lokal macht wirklich Freude“, resümiert ein Gast.
Mit französischer Küche hat es Le Moissonnier ebenfalls unter die Top Drei im Ranking geschafft. TripAdvisor-User schätzen das Lokal vor allem für die Bistrot-Atmosphäre und erlesenen Weine, die über den Versandservice auch nach Hause bestellt werden können. Darüber hinaus zählen zu den gefragtesten Fine Dining-Restaurants in Deutschland das Restaurant Überfahrt (Platz 4), das vom 3-Sterne-Koch Christian Jürgens geführt wird, sowie das Münchner Broeding, das Weinhandlung und Restaurant in einem ist. Auch zwei Berliner Restaurants haben es mit ihren originellen Konzepten in die Top Ten geschafft: zum einen das Glass (Platz 7) im puristisch-modernen Ambiente, wo laut Besucher „ein junger Israeli auf Sterneniveau“ kocht, sowie das vegetarische Lucky Leek (Platz 10), das auch „Fleischesser von der Differenziertheit der Geschmacksnoten rundum begeistert“.

„Tagtäglich erbringt unser gesamtes Team Höchstleistungen, um jedem einzelnen Gast ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis zu bieten. Das schlägt sich auch in den Erfahrungsberichten auf TripAdvisor nieder, weshalb wir uns über diese Auszeichnung basierend auf dem Gästefeedback besonders freuen“, sagt Christoph Rüffer, Küchenchef im Restaurant Haerlin.

Kulinarische Reise: Travellers‘ Choice Gewinner für Restaurants in Deutschland & top-bewertete Hotels in der Nähe, buchbar über TripAdvisor

1. Restaurant Haerlin, Hamburg, „Kabeljau mit Muskatkürbis war großartig“, Hotel: Prizeotel, ab 107,58 €
2. Vinpasa, München, „Avocadotatar war ein Traum!“, Motel One Sendlinger Tor, ab 95,47 €
3. Le Moissonnier, Köln, „Ein Ausflug nach Frankreich”, Hotel: Das Kleine Stapelhäuschen, ab 80,01 €
4. Restaurant Überfahrt, Rottach-Egern, „Geschmackserlebnis pur ”, Hotel Alpensonne, ab 92,24 €
5. Broeding, München, „Klein, fein, lecker“, Hotel: Motel One München-Sendlinger Tor, ab 133,40 €
6. Osteria la Fenice, Cuxhaven, „Klein aber fein – bin begeistert”, Hotel Stadt Cuxhaven, ab 116,07 €
7. Glass, Berlin, „Hier kocht ein junger Israeli auf Sterneniveau“, Kima Hotel, 55,20 €
8. Wolfshöhle, Freiburg i.B., „Saibling an Holunder war hervorragend“, Schwarzwälder Hof, ab 104,32 €
9. Da Luigi, Neu-Isenburg, „zuvorkommendes Personal“, Lindner Hotel & Sports Academy, ab 103,02 €
10. Lucky Leek, Berlin, „neue Erfahrung der veganen Sinnlichkeit”, Arte Luise Kunsthotel ab 76,22 €