Stiftung Warentest testet Kartoffelchips

Das knabbern die Deutschen am liebsten: Chips gewürzt mit Paprika. Sie stehen deshalb im Mittelpunkt des großen Chips-Tests. Genauer: 14 klassische und 6 fettreduzierte Paprikachips, 5 Stapelchips mit Paprikawürzung und als Zugabe 5 exemplarisch ausgewählte Produkte mit Salz. Auf dem Spitzenplatz der Kartoffelchips landete Funny-Frisch Chipsfrisch Ungarisch für 2,39 Euro in der 250-Gramm-Tüte, dicht gefolgt von den günstigen Rewe/ja! Paprikachips für 0,75 Euro je 200 Gramm.

Einige fettreduzierte Chips konnten die Tester ebenfalls überzeugen. Ihr Bonus: Sie haben etwa ein Drittel weniger Fett als die herkömmlichen. Viele Kalorien spart man aber nicht ein.

Klare Verlierer im Test sind die Paprikachips der drei Biohersteller. Bei zwei Produkten war das Zutatenverzeichnis unvollständig, alle drei enttäuschten im Geschmack. Die Markenprodukte Pringles Paprika und Terra Blues Chips fielen durch ihren Schadstoffgehalt auf.

Der ausführliche Test Kartoffelchips erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 28.12.2012 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/chips abrufbar.

Glutenfreie Lebensmittel

Immer häufiger finden Verbraucher glutenfreie Lebensmittel in den Supermarktregalen. Diese Produkte sind speziell für Menschen mit einer Unverträglichkeit für das Getreideeiweiß entwickelt worden und nicht für jeden geeignet, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Produkte können als „glutenfrei“ gekennzeichnet werden, wenn sie höchstens 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm enthalten. Inzwischen tragen zahlreiche Teig- und Backwaren, aber auch Milchprodukte das Zeichen der durchgestrichenen Ähre auf dem Etikett. Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit, auch Zöliakie genannt, sind diese Produkte eine große Erleichterung beim Lebensmitteleinkauf. Für andere Konsumenten bringt eine glutenfreie Ernährung, die teilweise mit großen Einschränkungen verbunden ist, aber keine gesundheitlichen Vorteile. Zudem müssen die Konsumenten für die Spezialprodukte meist einen deutlich höheren Preis zahlen.

Menschen mit Reizdarm und anderen Magen-Darm-Beschwerden sollten die Ursachen erst durch einen Arzt abklären lassen. Des Weiteren haben die Verbraucherschützer beobachtet, dass einige Hersteller ohnehin glutenfreie Lebensmittel mit dem Label auszeichnen und teurer verkaufen. Dazu zählen beispielsweise Hartkäse, Zartbitterschokolade, Bonbons und Kartoffelchips.

Zöliakie ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gegen das Getreideeiweiß Gluten, an der rund ein Prozent der deutschen Bevölkerung leiden. Der Verzehr des Eiweißes führt bei Patienten zu einer Veränderung der Darmschleimhaut und dadurch zu einer gestörten Nahrungsaufnahme, begleitet von Durchfällen und Gewichtsverlust. Gluten ist in Weizen, Roggen, Gerste und Hafer und daraus hergestellten Waren enthalten. Betroffene müssen sich lebenslang glutenfrei ernähren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Riskier es, probier es

Die neue kulinarischen Reiseführer des Dryas Verlag

Wussten Sie, dass Seidenraupen wie Kartoffelchips schmecken? Schon mal Perlentee oder „Ameisden krabbeln auf den Baum“ probiert? Und kennen Sie Jinggao? Ein Snack, der eigens für die Kaiserinwitwe Cixi geschaffen wurde und sich noch heute großer Popularität erfreut – auch wenn nicht überliefert ist, ob es der hohen Dame gemundet hat.
Reiseführer fürs Essen, das ist der Grundgedanke, aus dem heraus im Dryas Verlag das Konzept für die neue Reihe „Fünfzig Mal Mund auf in…“ entstand. Die Bücher beschreiben und zeigen jeweils 50 landestypische Speisen oder Getränke. Die kurzen Texte sollen Lust machen, Neues jenseits von Ente süß-sauer zu probieren — denn die kulinarische Seite einer Reise sollte man sich nicht entgehen lassen.

Und nein, Schweineschnauze und Hühnerfüße muss man nicht probieren, obwohl der Autor des Buches von beidem begeistert ist. Aber wer sich um die filigranen chinesischen Ingwerzuckerbonbons bringt, hat etwas verpasst.

Die Bücher sind übrigens keine Kochbücher, sondern eine Sammlung, die dem Leser das Ausprobieren unbekannter Speisen erleichtern soll.
Als erster Titel der Reihe erscheint „Fünfzig Mal Mund auf in China“, noch 2011 folgt Brasilien. Schweiz, Australien, Türkei und weitere Titel sind bereits in Vorbereitung.

Oliver L. Radtke
Fünfzig Mal Mund auf in China
Bestellink: 978-3-940855-29-9 (portofrei)

Schlemmerreise Österreich

Eins Plus, Donnerstag, 14.01. um 09:30 Uhr

Schlemmerreise Österreich

Heuriger und Uhudler

Das über 900 Jahre alte Klosterneuburg vor den Toren Wiens mit seinem uralten Stiftsweinkeller und der ältesten Weinbauschule Österreichs ist die erste Station dieser Folge von ‚Schlemmerreise Österreich‘. Im Weiteren wird das biedermeierliche Liliput-Konfekt aus Wien vorgestellt, die würzige Bergsteigerwurst und das ‚Schweizerhaus‘ im Wiener Prater, ein beliebtes ländliches Ausflugslokal, in dem einst die Kartoffelchips erfunden wurden.

Schlemmerreise Österreich

Eins Plus, Mittwoch, 13.01. um 16:30 Uhr

Schlemmerreise Österreich

Heuriger und Uhudler

Das über 900 Jahre alte Klosterneuburg vor den Toren Wiens mit seinem uralten Stiftsweinkeller und der ältesten Weinbauschule Österreichs ist die erste Station dieser Folge von ‚Schlemmerreise Österreich‘. Im Weiteren wird das biedermeierliche Liliput-Konfekt aus Wien vorgestellt, die würzige Bergsteigerwurst und das ‚Schweizerhaus‘ im Wiener Prater, ein beliebtes ländliches Ausflugslokal, in dem einst die Kartoffelchips erfunden wurden.

Schlemmerreise Österreich

Eins Plus, Montag, 11.01. um 20:30 Uhr

Schlemmerreise Österreich

Heuriger und Uhudler

Das über 900 Jahre alte Klosterneuburg vor den Toren Wiens mit seinem uralten Stiftsweinkeller und der ältesten Weinbauschule Österreichs ist die erste Station dieser Folge von ‚Schlemmerreise Österreich‘. Im Weiteren wird das biedermeierliche Liliput-Konfekt aus Wien vorgestellt, die würzige Bergsteigerwurst und das ‚Schweizerhaus‘ im Wiener Prater, ein beliebtes ländliches Ausflugslokal, in dem einst die Kartoffelchips erfunden wurden.

Die Seele isst mit – Heißhunger gezielt vorbeugen

Die Seele isst mit: Heißhunger gezielt vorbeugen

Gurgeln mit Mundwasser bremst Appetit aus / Diät nach Maß ist Thema des neuen stern GESUND LEBEN / Ausgabe 21/2009 ab sofort im Handel erhältlich

Manchmal packt es uns. Dann brauchen wir Kalorien. Und zwar sofort. Je nach Stimmung und Naturell Schokolade oder Lakritz, saure Gurken oder Kartoffelchips. Warum nur lassen wir uns immer wieder verführen von Pralinen und Gummibärchen, von Pommes und Pizza? stern GESUND LEBEN beleuchtet in seiner neuen Ausgabe (2/2009) unter anderem das Problem Heißhunger, warum fast jeder mal schwach wird und was man dagegen tun kann.

Das Magazin erläutert, wie Heißhunger zustande kommt und wie man ihm wirksam vorbeugen kann, zum Beispiel durch regelmäßiges Essen, ausreichend Zufuhr von Flüssigkeit, aber auch mal durch ungewöhnliche Methoden wie das Gurgeln mit Mundwasser – letzteres bremst den Appetit aus.

Auch die Psyche muss beim Kampf gegen die Pfunde mit einbezogen werden, denn: Die Seele isst mit – und hat oft großen Hunger. „Das Schwachwerden während des Abnehmens hat vor allem mit unserem Gefühlsleben zu tun“, erklärt Christoph Klotter, Professor für Ernährungspsychologie im neuen stern GESUND LEBEN. Nur wer die komplexen Zusammenhänge zwischen Psyche und Hüftpolstern entschlüsselt, hat eine Chance, seinen Appetit zu zügeln – und endlich erfolgreich abzuspecken.

Mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift stern GESUND LEBEN: „Diät nach Maß – So leben Sie leichter und zufriedener“. Das Magazin ist ab sofort im Zeitschriftenhandel zum Preis von 5,20 Euro erhältlich.

Acrylamid in Kartoffelchips

Acrylamid in Kartoffelchips: Teilweise mehr Krebsgift als im Vorjahr
– foodwatch fordert Kennzeichnung und Veröffentlichung der Behördenmesungen

Die meisten Kartoffelchips enthalten weit mehr Acrylamid, als mit einem guten Herstellungsverfahren erreichbar ist. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat 13 Chipssorten im Labor untersuchen lassen, darunter drei Bio-Marken. Bei sechs der 13 Produkte ist die Belastung mit der krebsverdächtigen Substanz gegenüber dem Vorjahr sogar gestiegen. Testsieger sind „Lidl Rusti Chips Paprika“ mit 89 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm, den höchsten Wert im Test weisen die Bio-Chips „Alströmer Organic Paprika“ mit 1000 Mikrogramm auf. „Pringles Paprika“-Chips des Markführers Procter & Gamble enthalten zwar mit 490 Mikrogramm pro Kilogramm weniger der gesundheitsschädlichen Substanz als 2007, aber immer noch fünf Mal mehr als die Stapelchips des Discounters Lidl.

Acrylamid kann Krebs auslösen und schädigt das Erbgut, weshalb es keinen als „sicher“ geltenden Grenzwert gibt. „Die Bundesregierung muss daher die gute Herstellungspraxis und die Kennzeichnung der Acrylamidbelastung am Produkt vorschreiben, damit ein vorbeugender Gesundheitsschutz überhaupt erst wirken kann“, forderte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. „Außerdem muss die Regierung die vielen Acrylamid-Messungen, die sie vornimmt, ohne Wenn und Aber veröffentlichen. Behörden, die über Gefahren nicht informieren, gefährden fahrlässig die Gesundheit der Bürger“, sagte Bode.

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO soll die Tagesdosis an Acrylamid ein Mikrogramm je Kilogramm Körpergewicht nicht überschreiten. Ein 20 Kilogramm schweres Kind darf danach vom Testverlierer „Alströmer Organic Paprika“ gerade einmal 20 Gramm verzehren, also etwa 13 einzelne Chips, und keine weiteren Acrylamid-haltigen Lebensmittel wie Toast oder Frühstücksflocken zu sich nehmen.

Knabbergebäck: Prominente Marken im Abseits

„Konsument“: Teils hohe Acrylamidwerte in Chips

Angesichts der nahenden Fußball-Europameisterschaft
darf neben Bier wohl auch eines vor dem Fernseher nicht fehlen:
Kartoffelchips und Erdnusslocken. Wie es um die Nähr- und Schadstoffe
bei den salzig-reschen Häppchen bestellt ist, zeigt „Konsument“ in
der Juni-Ausgabe. Insgesamt sechs Kartoffelprodukte und zehn
Erdnusslocken-Erzeugnisse standen auf dem Prüfstand. Von den
Erdnuss-Produkten schnitten vier mit „gut“, der Rest mit
„durchschnittlich“ ab, bei den Kartoffelchips gab es unter anderem
zwei „gut“. „Kelly’s Chips classic salted“ fielen dagegen aufgrund
des hohen Acrylamidgehalts durch.

Die gute Nachricht: Nur in drei der zehn getesteten
Erdnuss-Produkte konnten Schimmelpilzgifte nachgewiesen werden – und
das in äußerst geringen Mengen. Damit geht von dieser Seite keine
Gefahr für den Verbraucher aus. Anders die Situation bei den
Kartoffelchips: Ein vergleichsweise hoher Acrylamid-Gehalt wurde bei
„Pringles Original“ festgestellt. Extrem hoch ist die
Acrylamidbelastung bei den „Kelly’s Chips classic salted“ – sie macht
mehr als das Doppelte des Signalwertes aus, den die deutsche
Lebensmittelaufsicht definiert hat. Das ist insofern bedenklich, da
sich Acrylamid in Tierversuchen als krebserregend herausgestellt hat.
Es entsteht als Nebenprodukt der Bräunung, bei starker Erhitzung von
kohlenhydratreichen Lebensmitteln. „Eine unschädliche Dosis für den
krebserregenden Stoff ist nicht bekannt. Am besten nimmt man daher
Lebensmittel mit hohem Gehalt an Acrylamid nur in geringen Mengen zu
sich und achtet darauf, dass der morgendliche Toast oder die
Kartoffelpuffer nicht zu braun geraten“, rät
„Konsument“-Ernährungswissenschaftlerin Birgit Beck.

Im Rahmen des Tests wurden zudem Fett- und Salzgehalt ermittelt.
Besonders die klassischen Kartoffelchips enthalten sehr viel Fett.
Durch gezielte Produktauswahl ist bei den Chips aber
„Einsparungspotenzial“ vorhanden: So bewegt sich etwa der Fettgehalt
bei „Lorenz Crunchips light gesalzen“, „funny frisch Ofenchips
Paprika“ und „Kelly’s Baked, classic salted“ im mittleren Bereich,
bei den Erdnusslocken sind es sogar fünf Produkte. Niedrige Gehalte
an gesättigten Fettsäuren haben vor allem die Light-Versionen bzw.
Produkte, die mit Sonnenblumenöl zubereitet wurden. Beim Salzgehalt
gibt es dagegen für 14 von insgesamt 16 getesteten
Knabbergebäcksorten die rote Karte. Besonders die Chips von „funny
frisch“ stachen aufgrund ihres hohen Salzgehalts ins Auge.

Geschmacklich fanden alle Erdnusslocken-Produkte Anklang. Bei den
Kartoffelchips fielen die Ergebnisse zwar etwas differenzierter, aber
großteils dennoch „gut“ aus. Teils großen Nachholbedarf haben die
Hersteller noch bei der Verpackungskennzeichnung: Vier Produkte
mussten wegen besonders mangelhafter Deklaration um eine Stufe
abgewertet werden.

Detaillierte Testergebnisse gibt es im Juni-„Konsument“ und auf
www.konsument.at.

Rezept: Chateaubriand mit Sauce Béarnaise und Kartoffelchips

Chateaubriand mit Sauce Béarnaise und Kartoffelchips

Zutaten: für 4 Personen

Sauce Béarnaise
1 Schalotte
1 EL Weißweinessig
1 TL Estragon
50 ml Sekt
3 Eigelb
200 g geklärte Butter
Salz
5 weiße Pfefferkörner, grob gemahlen
200 ml reduzierte Kalbsjus
1 Spritzer Zitronensaft
5 g Kerbel
5 g Estragon
5 g Petersilie

Chateaubriand:
2 Rinderfilets à 400 g
Salz
Pfeffer
Öl

Kartoffelchips:
300 g Kartoffeln

Zubereitung:
Sauce Béarnaise:
Dafür brauche ich erst einmal die Reduktion, die der Béarnaise ihren besonderen Geschmack gibt. Dafür schneide ich eine Schalotte mit Liebe in feine Würfel und hacke die Estragonblättchen, ich brauche einen Esslöffel davon. Beides gebe ich zusammen mit dem Weißweinessig und 50 Millilitern Wasser in einen kleinen Topf. Ich koche es so lange, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Dann kommen wieder 50 Milliliter Sekt hinein und werden gekocht, bis nur noch etwa drei Esslöffel im Topf sind. Voilà, la réduction!
Sollte die Soße mal ein wenig zu fett oder zu sauer geraten: Mit einem Schuss Wasser oder Champagner lassen sich Konsistenz und Säure der meisterlichen Béarnaise regulieren.
Chateaubriand:
Die Rinderfilets in 4 Scheiben schneiden, plattieren, salzen und pfeffern und rundum in heißem Öl anbraten. Im Ofen auf einem Blech bei 160° C Umluft je nach Wunsch medium oder saignant braten.
Kartoffelchips:
Die Kartoffeln schälen und längs in feine Scheiben schneiden. In 160 ° C heißem Fett blanchieren, ohne dass sie Farbe nehmen. Herausnehmen und nach 5 Minuten gold-gelb frittieren. Abtropfen lassen und salzen.
Das Chateaubriand tranchieren, Sauce Béarnaise und Kartoffelchips zugeben.