Die lange Tradition des Giorgio Tenaglia

Das Santuario di Crea liegt im Voralpen-Gebirge des piemontesischen Monferrato. Das Unesco-Welterbe zählt zu den schönsten Klosteranlagen Italiens. Das Weingut Tenuta Tenaglia beteiligt sich jetzt am Erhalt einer Kapelle, um die sich bereits der Urahn des Anwesens gekümmert hat.

23 Kapellen ziehen sich vom eigentlichen Kloster aus über einen Bergkamm. Über einen malerischen Waldweg ziehen jedes Wochenende hunderte von Besuchern, um die religiösen Kleinode zu bestaunen. Aber auch an der historischen Anlage Santuario di Crea nagt der Zahn der Zeit. Derzeit hat das Kloster ein besonderes Sorgenkind: Die Kapelle Nr. 3. Ihre Entstehung wird auf das Jahr 876 datiert. Bereits im 17. Jahrhundert kümmerte sich Giorgio Tenaglia, damals Gouverneur von Moncalvo, um den Erhalt dieser Kapelle.

Dieser Tradition fühlt sich Sabine Ehrmann verpflichtet. Sie ist Eigentümerin des unterhalb des Klosters gelegenen Weingutes Tenuta Tenaglia, das Giorgio Tenaglia um 1600 gründete, um eine Oase des Weins zu schaffen und sich von seinen Schlachten zu erholen. Seither gibt es die Verbindung zwischen Kloster und Weingut. Die Unternehmerin will sich jetzt des maroden Bauwerks der Kapelle Nr. 3 wieder annehmen. Rund 90.000 Euro sind wohl notwendig, um die Baufälligkeit der Kapelle zu beheben.

Da die Möglichkeiten eines Giorgio Tenaglia nicht mehr bestehen, solche Summen aus den Steuereinnahmen der Stadt Moncalvo zu bestreiten, muss Sabine Ehrmann andere Wege gehen. Während der Notte Bianca in Collina, eine der wichtigsten Veranstaltungen des Weinguts, will sie ihr neues Projekt vorstellen: Una Bottiglia per salvare la Cappella. Aus dem einheimischen Barbera del Monferrato ist ein Wein entstanden, der unter dem Namen Cappella III del Sacro Monte di Crea präsentiert wird. „Ein Teil des Umsatzes, den wir aus diesem Wein generieren, fließt unmittelbar in die Instandhaltungskosten der Kapelle“, verspricht Sabine Ehrmann. Zwar wirkt der Name etwas umständlich, aber besser hätte man seinen Daseinszweck nicht beschreiben können. Und so hofft Sabine Ehrmann schon heute auf viele Abnehmer des Qualitätsweins, um die Kapelle des Giorgio Tenaglia zu retten. Die Notte Bianca in Collina findet am 22. Juli 2011 statt, nähere Informationen gibt es auf der Website des Weingutes.

www.latenaglia.de

„La Dolce DC”: Washington im Griff Italiens

Vom 1. März bis 31. Juli 2011 fünf Monate lang italienisches Lebensgefühl zwischen Monumenten und Memorials

Es geht italienisch zu in Washington DC, denn vom 1. März bis 31. Juli 2011 feiert die amerikanische Hauptstadt „La Dolce DC“ und huldigt der Kultur, Tradition und Kulinarik Italiens. Von Washingtons offizieller Tourismusbehörde „Destination DC“ in Kooperation mit der National Italian American Foundation und der italienischen Botschaft anlässlich der 150-Jahr-Feier der Staatsgründung Italiens ins Leben gerufen, trifft der Besucher in der monumentalen Metropole an buchstäblich jeder Ecke auf italienische Architektur, Kunst, Tänze, Design, Mode, Theater, Filme und natürlich Essen und Wein.

Als eines der Highlights des „La Dolce DC“ Festivals präsentiert sich die Ausstellung „Venice: Canaletto and his Rivals“, die vom 20. Februar bis 30. Mai 2011 exklusiv für Nordamerika in der National Gallery of Art präsentiert wird. Die Lagunenstadt inspirierte im 18. Jahrhundert eine Gruppe konkurrierender Maler zu einer Vielzahl beeindruckender Werke, die zu den brillantesten ihrer Zeit gehören. Bestaunt werden können rund 20 Gemälde Canalettos und über 30 seiner „Rivalen“ wie etwa Guardi, Bellotto und Marieschi, die Venedig aus den verschiedensten Perspektiven und unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten zeigen.

Wer die Oper liebt, kommt in der Washington National Opera auf seine Kosten. Unter der Leitung von Plácido Domingo gespielt wird „Madame Butterfly“ (26. Februar bis 19. März) sowie „Don Pasquale“ (13. bis 27. Mai). In eine Welt voller Intrigen und Machtgeränge taucht der Besucher des „Kaufmanns von Venedig“ ein, der vom 24. Juni bis 11. Juli auf den Bühnen des Shakespeare Theaters zu sehen ist. Die Phillips Collection hingegen ist noch bis zum 15. Mai exklusiver Ausstellungsort der USA für nahezu 40 Gemälde Philip Gustons. Skulpturen aus Muranoglas (28. April bis 3. Juni) sowie kommerzielle Arbeiten (29. April bis 31. März) des berühmten Glas-Skulpturenkünstlers Lunardo sind im Ronald Reagan Building als auch im International Trade Center zu sehen. Große Mode aus Italien wird auf Initiative der italienischen Botschaft ebenfalls im Ronald Reagan Building und International Trade Center geboten. Am 2. und 4. April werden auf den Laufstegen die Kollektionen namhafter italienischer Designer präsentiert, gefolgt von einer großen Fashion-Show am 10. April, bei der Fendi seine neusten Designkreationen zur Schau stellt.

Doch auch wer abseits der „La Dolce DC“ Kampagne zu Gast in Washington ist, begegnet an vielen Orten der Stadt italienischem Einfluss oder italienisch-amerikanischen Verbindungen. Im Capitol gibt es etwa die atemberaubenden Fresken von Constantino Brumidi zu bewundern und auch der berühmt-berüchtigte Watergate-Komplex wurde von einem italienischen Architekten mit Namen Luigi Moretti entworfen. Skulpturen der italienisch-amerikanischen Picirilli Brüder sind im Lincoln Memorial sowie im Nationalarchiv zu finden und auch die Dauerausstellungen der zahlreichen Museen Washington DCs huldigen der großen Kunst aus Italien. In der National Gallery of Art zu Hause ist etwa das einzige in den USA zu sehende Portrait Leonardo da Vincis mit Titel „Ginevra di Benci“, während das National Museum of Women in the Arts beispielsweise Werke von Elisabetta Sirani und Lavinia Fontana präsentiert. Besonders italienisch zu geht es in „Little Rom“ im Nordosten Washingtons mit seinen über sechzig römisch-katholischen Bauten, darunter die Franciscan Monastery Kircheund die Basilica of the National Shrine of the Immaculate Conception.

Nicht fehlen darf natürlich der kulinarische Genuss, steht die italienische Küche doch weltweit für Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Lecker speisen lässt es sich etwa im Bibiana, das zu den „Best New Restaurants in 2011“ gekürt wurde. Im Frühjahr sollen mit dem Fiola, in dem Küchenchef Fabio Trabocchi kulinarische Meisterwerke zaubert, und dem Graffiato von Mike Isabella zwei weitere Treffpunkte für Fans der italienischen Küche hinzukommen.

Um jeden über alle Neuigkeiten, Termine und Events rund um die „La Dolce DC“ Promotion auf dem Laufen zu halten, hat Destination DC eine eigene Webseite ins Leben gerufen: Auf www.ladolcedc.org erhalten Interessierte zahlreiche Informationen zu Veranstaltungen, Hotel-Packages, Beispiele für Tages- oder Dreitagesaufenthalte oder den Orten Washington DCs, an denen der italienische Lebensgeist das ganze Jahr hindurch zu spüren ist.

Weitere Infos zur Capital Region gibt es unter www.capitalregionusa.de oder besuchen Sie uns bei Facebook.

Mit Bertolli Lazio entdecken

Die italienische Küche begeistert vor allem durch frische Zutaten, unkomplizierte Rezepte
und eine große Portion Leidenschaft. Was liegt da näher als der
Besuch von italienischen Küchenchefs, wenn man authentische
Gerichte genießen möchte? Während der „Trattoria-Tour“
spürte das Team von Bertolli zahlreiche kleine Lokale, darunter
viele Geheimtipps auf, und schaute den Küchenchefs bei der
Arbeit über die Schulter. Diese Eindrücke und Inspirationen hat
die Marke Bertolli in die Rezepturen ihrer Pasta Saucen
einfließen lassen und im neuen Buch „Trattoria-Tour – Eine
kulinarische Reise durch Italiens Lieblingslokale“ zusammengefasst.

Die kulinarische Entdeckungsreise führte das Team von Bertolli auch nach Lazio (deutsch:
Latium). Diese Region ist bekannt für seine gute und bodenständige Kost. Außerdem
gehören Schafzucht und Landwirtschaft noch heute zu wichtigen Wirtschaftsfaktoren.
So kommt es, dass auch der berühmte Pecorino, der auf eine lange Tradition in Lazio
zurückblickt, hier produziert wird und in vielen Gerichten nicht fehlen darf. Der pikant-salzige
Geschmack der diesen Käse auszeichnet, entsteht während der langen Reifezeit von
mindestens acht Monaten, in denen der Käse gut belüftet an einem kühlen Ort lagert. Viele
Gerichte wie Spaghetti alla carbonara (mit Speck, Ei und Käse), Trippa alla romana (Kutteln
in Tomaten-Minz-Sauce), Bucatini all`amatricana (Bucatini mit Speck, Schmalz, Tomaten
und Peperoncini) werden durch Pecorino abgerundet und würden ohne ihn vermutlich nur
halb so lecker schmecken.

„Antico Forno“ – ein beliebtes Lokal bei Einheimischen
Im Lokal „Antico Forno“, das von Bertolli im Rahmen der „Trattoria-Tour“ besucht wurde,
werden die Gäste ganz klassisch empfangen mit weißen
Vorhängen an den Fenstern und einer blank geputzten Glastür.
50 Jahre lang war das Lokal eine kleine Bäckerei im Herzen des
Schlachthofviertels Testaccio in Rom, wo man unter anderem
köstliche Pizzen zu sich nehmen konnte. Dann, im Jahr 1997,
wurde die Bäckerei renoviert und vergrößert und heute haben
ohne Weiteres 100 Leute Platz. Die Atmosphäre aber ist immer
noch die gleiche – auch die Pizza ist auf der Speisekarte
geblieben.
Sie nimmt nun jedoch neben den Bruschette, den frittierten Antipasti und den Hauptgängen
mit Fleisch nur noch eine Nebenrolle ein.
Heute ist der Koch stolz auf die fünf Kilo hausgemachte Pasta, die er tagtäglich fabriziert. Die
„Spaghetti all’arrabbiata“ im „Antico Forno“ sind einfach perfekt: schön würzig, aber nicht zu
scharf – ein feuriger Genuss.
Der Koch des „Antico Forno“ hat immer alle Zutaten griffbereit. Zuerst
bereitet er das Soffrito, die Basis der Sauce, vor. Dann fügt er die
Tomaten hinzu. Das Ergebnis: Eine herrlich würzige Pasta Sauce,
deren Aroma sich im Mund mehr und mehr entfaltet. Kein Wunder,
dass sich Bertolli bei der Pasta Sauce Arrabbiata von dem Rezept
des „Antico Forno“ inspirieren ließ. Das Geheimnis liegt auch hier im
Soffrito, der Basis aus Olivenöl, Knoblauch, Zwiebeln, Karotten und
einer Chilischote. Die Leidenschaft mit der im „Antico Forno“ gekocht
wird begeistert Einheimische und Reisende gleichermaßen.
Das Fazit: Ein Besuch des Lokals in der Via Amerigo Vespucci 28, 00153 Rom ist wärmstens
zu empfehlen.

Wer in nächster Zeit keinen Rombesuch plant, holt sich mit der BERTOLLI Pasta Sauce
Arrabbiata oder diesem leckeren Pecorino-Rezept ein Stück Italien in die eigenen vier
Wände:
Pappardelle mit Hähnchenleber
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Zutaten für 4 Italien-Fans:
• 250 g Hähnchenleber
• 1 kleine Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• 2 Zweige Salbei
• 400 g Pappardelle
• Salz, Pfeffer
• 3 EL Olivenöl
• 1 Glas BERTOLLI Pasta Sauce Pecorino
• 1 Dose weiße Bohnenkerne (425 ml)
• frisch geriebener Pecorino zum Bestreuen
Zubereitung:
1. Leber putzen, waschen, trocken tupfen und in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch
schälen und fein würfeln. Salbei waschen, trocken schütteln und, bis auf einige Blättchen
zum Garnieren, in Streifen schneiden.
2. Nudeln nach Packungsanleitung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen.
3. Inzwischen Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Leber darin portionsweise leicht anbraten
und herausnehmen. Zwiebel und Knoblauch im Bratöl glasig dünsten. Salbei kurz mit
anschwitzen. Leber wieder zufügen. BERTOLLI Pasta Sauce Pecorino einrühren und
aufkochen lassen.
4. Bohnen abspülen, abtropfen lassen und in der Sauce erhitzen. Sauce mit Salz und Pfeffer
abschmecken.
5. Nudeln gut abtropfen lassen und mit der Sauce anrichten. Mit Pecorino bestreuen und
Salbei garnieren.
Energie- und Nährstoffgehalt:
1 Portion enthält:
Energie (kcal): 638
Energie (kJ): 2667
Eiweiß (g): 34
Kohlenhydrate (g): 91
Fett (g): 15

Das Buch „Trattoria-Tour – Eine kulinarische Reise durch Italiens Lieblingslokale“
(Companions Verlag, gebundene Ausgabe) ist ab sofort zum Preis von 14,80 Euro im
Buchhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.
ISBN-Nummer: 978-3-89740-655-1 Portofrei zu bestellen

Mehr Informationen zu den Regionen Italiens, den Trattoria-Tipps der Einheimischen und
Originalrezepten finden Sie im neuen Bertolli-Buch „Trattoria Tour – Eine kulinarische Reise
durch Italiens Lieblingslokale“ und im Internet unter www.bertollitrattoriatour.de

Diese Info stellte uns freundlicherweise Bertolli zur Verfügung. Gourmet Report empfiehlt, die Sauce selber herzustellen.

Wine Food Festivals

Die Emilia-Romagna krönt den „König der Schinken“: Feier des Parmaschinkens als Auftakt des „Wine Food Festivals“ mit über 40 kulinarischen Events im Genießerherz Italiens

Er trägt die fünfzackige Krone des Herzogtums Parma und gehört zu den Markenzeichen der italienischen Küche: Vom 10. bis 19. September 2010 feiert die Emilia-Romagna das Fest des Parmaschinkens mit zahlreichen Erlebnismöglichkeiten rund um den „König der Schinken“. Dieses Event bildet den Auftakt für den kulinarischen Herbst in der lukullischen Schatzkammer Italiens: Unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ warten bis Anfang Dezember 2010 mehr als 40 Veranstaltungen auf Feinschmecker.

Bei der Aktion „Finestre Aperte“ („Offene Fenster“) öffnen mehr als 40 Schinken-Hersteller rund um Parma täglich zwischen 10 und 13 Uhr und zwischen 15 und 19 Uhr die Pforten ihrer Betriebe und weihen Besucher bei einer kostenlosen Führung in die Geheimnisse der Schinkenherstellung ein. Nach Herzenslust probieren lässt sich diese Spezialität im Rahmen der „Prosciutteria“ vom 17. bis 19. September im Herzen von Parma: Für den Markt auf der Piazza Garibaldi werden Stände mit den verschiedensten Schinken-Variationen aufgebaut – von frischen Ravioli bis hin zur Melone mit Parmaschinken.

Ein weiteres Zentrum des „Festival del Prosciutto“ sind die kulinarischen Museen der Region wie das Parmaschinken-Museum in Langhirano. In Workshops unter dem Motto „Laboratori del Gusto“ können die Gäste live erleben, worin die Besonderheiten des Parmaschinkens bestehen. Die Kleinstadt in der Nähe von Parma ist die eigentliche Heimat des legendären Schinkens, der strengsten Kriterien gerecht werden muss, bevor er den begehrten Kronen-Stempel erhält. So müssen die mindestens sieben Kilo schweren Schweinekeulen 400 Tage lang luftgetrocknet werden. Angeblich ist es der Wind des Parma-Tals mit dem Aroma von Pinien, Kastanien, Macchia und Meer, der – neben der Kunst des Einsalzens und der Qualität des Fleisches – den besonderen Geschmack hervorbringt.

Im Mittelpunkt der einzelnen Veranstaltungen des „Wine Food Festivals“ stehen die „Originalprodukte“ des jeweiligen Gebietes – keine andere Region in Europa kann so viele geschützte Ursprungsbezeichnungen aufweisen wie die Emilia-Romagna. Neue Events in diesem Jahr sind der Tortellino-Tag am 4. Oktober in Bologna, die Piadina-Tage am 11. und 12. September in Forlì-Cesena sowie das Valtidone Wine Festival an den vier September-Wochenenden im Hügelland von Piacenza. Den Abschluss bildet die Veranstaltung „Superzampone“ am 5. Dezember in Modena – einem Genuss-Event rund um den berühmen gefüllten Schweinefuß als besondere Spezialität der Stadt.

Alle Termine und thematischen Urlaubsangebote, Tipps für Gourmet-Touren und Details zu den DOP- und IGP-Produkten der Emilia-Romagna bietet die Website www.winefoodemiliaromagna.com, die ab Mitte August in einer englischen Version verfügbar ist.

Weitere Informationen zum Fest des Parmaschinkens finden Feinschmecker unter www.festivaldelprosciuttodiparma.com .

Auf den Spuren weltberühmter Spezialitäten und gastronomischer Geheimtipps wandeln Genießer auch mit der deutschsprachigen Broschüre „Schlemmerreise durch die Emilia-Romagna“, die unter www.original-italienisch.de zum Download bereit steht.

Casa Barilla

Erleben Sie den Geschmack Italiens in München – Am 24. Juli großes italienisches Pasta-Fest in der Schrannenhalle, München – Alle
Münchner, die Italien und die Freude des Essens „all´Italiana“ lieben, sind
herzlich in die Casa Barilla eingeladen – Pasta-Duell zum ersten Münchner
Pasta-Meister-Team

Am 24. Juli öffnet Barilla die Türen zu seiner Casa! Dann startet in München die
Casa Barilla Tour 2010. Der Pasta-Hersteller Barilla bringt mit diesem Event
italienische Lebensfreude in die Stadt. In der Schrannenhalle direkt am
Viktualienmarkt erwartet die Gäste auf 1.000 qm ein genussvolles Programm rund
um die schönsten Seiten Italiens: original italienische Pasta-Gerichte, Kochseminare
zur italienischen Kochkunst und Unterhaltung für Groß und Klein. Höhepunkt ist der
kulinarische Wettstreit, das „Pasta-Duell“, zum ersten Münchner Pasta-Meister. Das
beste Münchner Pasta-Team aus zwei Köchen wird zum großen deutschen Finale
der Casa Barilla 2010 am 18. September in Berlin eingeladen. Der Sieger dieser
ersten „Pasta Meisterschaft“ erhält als Preis eine Einladung nach Rom, wo am
28. November die Meister aller Länder beim Finale der weltweiten Casa Barilla Tour
geehrt werden.

Der Eintritt für Kinder ist frei. Erwachsene werden um einen Beitrag von 2,00
Euro pro Person gebeten, welcher als Spende an die Münchner
Kinderhilfsorganisation „Ich wünsch mir was – die Kinder-Weihnachts-
Wunsch-Aktion“ geht.

Alle Informationen zur Casa Barilla und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Pasta-
Duell, der Gourmet-Jury und den Kochseminaren unter www.barilla.de

Die besten Olivenöle Italiens

Die besten Olivenöle Italiens: Toskana Top, Ligurien flop

Die strengste Selektion italienischer Olivenöle kommt jedes Jahr von Merum, der Zeitschrift für Wein und Olivenöl aus Italien. Die unabhängigen und kritischen Verkoster von Merum haben auch heuer 529 Top-Olivenöle aus ganz Italien unter die Lupe genommen und ihr Fazit ist klar: Die Toskaner haben buchstäblich die Nase vorn, während manche berühmte Olivenöl-Regionen völlig versagt haben.

529 italienische Olivenöle wurden dieses Jahr für die Verkostung bei Merum eingeschickt, 109 davon wurden als echte Extra Vergine klassifiziert. Die restlichen 424 sind geringfügig bis stark fehlerhaft. Publiziert werden die Ergebnisse in einem handlichen, 87seitigen Taschenführer, den man unter www.merum.info für 5 Euro bestellen kann. Sieger sind die Öle aus der Toskana: 66 aller klassifizierten Öle stammen von dort. Als vermeintlich gut geltende Olivenöl-Regionen wie Ligurien, Kalabrien oder Apulien schlugen sich dagegen mehr schlecht als recht.

Gemeinsam mit den professionellen Olivenöl-Verkosterinnen Fiammetta Nizzi Grifi (Agronomin) und Farida Furini (Chemikerin) verkostete und klassifizierte Merum-Redakteur Jobst von Volckamer in vierwöchiger Arbeit blind die 529 eingereichten Muster geordnet nach Regionen und Sorten. Nach der Vorselektion nahm sich Jobst von Volckamer die selektionierten Öle ein weiteres Mal vor und unterteilte sie in gute, sehr gute und hervorragende Extra Vergine.

Dass die Selektion am Schluss so mager ausfällt, hat seinen Grund: Die Gesetzgebung sah zwischen 1991 und 2002 wohlweislich eine – wenn auch viel zu große – Toleranz vor. Das bedeutete für die Verkoster, dass gewisse Fehlaromen toleriert werden durften und ein Öl deswegen nicht deklassiert werden musste. Seit der EU-Verordnung 796 von 2002 jedoch muss ein Öl bereits mit minimalsten Fehlaromen abgestuft werden. Das ist nicht nur für die Produzenten und den Handel ein großes Problem, sondern auch für die Verkoster selbst.

Dass trotz dieser strengen Gesetzgebung die schlimmsten Lampantöle vom Lebensmittelhandel als Extra Vergine angeboten werden, liegt alleine daran, dass diese Öle von Verkosterpanels bewertet werden, die entweder unfähig oder nicht unabhängig sind, und die Lebenskontrolle nicht in der Lage ist, mit den gegebenen Rechtsmitteln diesem Missbrauch einen Riegel zu schieben. Die Situation ist, dass der Gesetzgeber an Extra Vergine extrem hohe Ansprüche stellt, auf der anderen Seite die Kontrolleure aber nicht in die Lage versetzt, diesem Gesetz zu Respekt zu verhelfen. Das Resultat ist, dass nur vielleicht fünf Prozent der als solche bezeichneten Extra Vergine den gesetzlichen Anforderungen entsprechen!

Mehr zu Merum und dem Taschenführer Olivenöl finden Sie unter www.merum.info .

Merum ist an der Prowein. 21. bis 23. März in Düsseldorf, Halle 4, Stand 4B41.

Kochbuch: Sehnsuchtsrezepte aus der nördlichsten Stadt Italiens

Sehnsuchtsrezepte aus der nördlichsten Stadt Italiens

München gilt für viele als die nördlichste Stadt Italiens. In keiner anderen deutschen Stadt ist die Lust auf mediterranes Lebensgefühl so ausgeprägt wie in Bayerns Metropole. Die Sehnsucht nach Italien prägt die Gastronomie seit mehr als hundert Jahren. Schon die bayrischen Könige rekrutierten die Köche für ihre barocken Gelage aus Bologna oder Parma. 1890 eröffnete ein abenteuerlustiger weltreisender Gastronom Joseph Deutelmoser ein Restaurant, das zur Legende wurde – die heutige „Osteria Italiana“.

Seit 1998 führen nun Egidio Sommavilla und Prisco de Stefano das Restaurant, mit bewährtem italienischen Charme und unaufgesetzter Grandezza. Die Atmosphäre dieser besonderen Speisestätte, das lebendige Treiben in der Küche wurde mit aufwendigen Fotografien und liebevollen Rezepten eingefangen und erzählt genauso wie die Erinnerungen vieler Stammgäste von der langen Geschichte der Osteria. Die ganze Bandbreite feiner italienischer Küche in 76 Gerichten von Oktopus-Carpaccio bis hin zu selbstgemachten Ravioli bringt einem die einzigartige Gastfreundschaft der „Osteria“ und Italiens direkt nach Hause. Die Bollito Misto, das hier vom Kellner zubereitet und zelebriert wird, und die ehrgeizig zubereiteten Fischgerichte werden von Feinschmeckern aller Welt geschätzt.

Der Münchner Journalist Martin Schäfer, seit vielen Jahren Stammgast des Restaurants, blättert in der facettenreichen Geschichte der „Osteria“ und beschreibt den unverwechselbaren Reiz dieser Münchner Hochburg italienischen Lebensgefühls.

Die Osteria

Es ist nicht ganz das älteste italienische Restaurant Deutschlands, aber definitiv das atmosphärischste.

Seit Josef Deutelmoser die „Osteria Italiana“ 1890 in der Münchner Schellingstrasse eröffnete hat sich eigentlich nichts geändert – noch heute ist die „Osteria“ eine bevorzugte Adresse der Schwabinger Künstlerszene und für Schauspieler, Schriftsteller, Sänger, Wissenschaftler und Politiker, darunter Namen wie Veronica Ferres oder Mario Adorf. Auch der Dramatiker Henrik Ibsen oder der Maler Wassili Kandinsky, sie alle schätzten und schätzen neben der exzellenten Küche und dem wohlsortierten Keller vor allem das unverwechselbare Flair des Restaurants. Dabei steht das Originale immer im Vordergrund, neben unverwechselbaren Gerichten aus der Heimat der beiden Wirte wird nur Wein und Wasser ausgeschenkt, keine Softdrinks, kein Bier. Auch wenn sie einen Gast verstimmen, der lieber ein Weißbier zur Pasta möchte, nehmen sie das in Kauf, aus Liebe zur Tradition.

Osteria Italiana ist das erste Werk aus der neuen Reihe bei

Tre Torri: Edition Culinaris

Titel:

Egidio Sommavilla / Prisco de Stefano,

Osteria Italiana – Wo die Liebe zur italienischen Küche begann

Edition Culinaris

Bibliographische Angaben

Umfang: 112 Seiten

Format: 24,5 x 29,5 cm

Ausstattung: Leinen mit Schutzumschlag, zahlreiche Farbfotos

Foto Credit: Jan Roeder für Culinaris

Tre Torri Verlag GmbH

ISBN: 978-3-941641-08-2

Gebundener Ladenpreis: 24,90€ (D), 25,60€ (A), 42,90 sFr

Katze ist lecker

Giuseppe «Beppe» Bigazzi, 77 Jahre alt, so etwas wie der Alfred Biolek Italiens, riet letzte Woche in seiner Kochsendung «La prova del cuoco» auf dem staatlichen Sender RAI zum Verzehr von Katze

Die Katze hat ein schönes weisses Fleisch, es ist wunderbar deliziös, ich habe oft davon gekostet. Am besten sei Katze „in umido“, an einer Sauce also.

Es ist dies eine kuriose Karrierewende für einen Mann, der sich seit vielen Jahren um die Erhaltung der italienischen Esskultur verdient macht und dafür ausgezeichnet wurde. Sein jüngstes Buch trägt den schönen, wenn auch unpassenden Titel «Die Küche des guten Menschenverstandes».

Lesen Sie den ganzen Artikel beim Schweizer Tagesanzeiger:
www.tagesanzeiger.ch/mobile/panorama/vermischtes/Geschmorte-Katze/s/23476458/index.html

Rainers Küchenklassiker

Eins Plus, Donnerstag, 17.12. um 09:15 Uhr

Rainers Küchenklassiker

Thema: Heute: Risotto

Ein Klassiker der italienischen Küche steht heute auf dem Programm: Risotto – was so viel heißt wie ‚kleiner Reis‘. Ein Gericht, das vom Norden Italiens aus mittlerweile die ganze Welt erobert hat. Für Rainer Sass ein Muss in jeder guten Küche. Von den mehr als hundert Varianten hat er sich zwei herausgesucht: ein exotisches Risotto mit Safran und ein raffiniertes mit Meeresfrüchten. Ob im Ofen oder auf der Herdplatte, ob mit offenem oder geschlossenem Topfdeckel – Rainer Sass beantwortet alle wichtigen Fragen rund um das klassische italienische Rezept und gibt noch Tipps für die passende Getränkewahl zum Essen.

Fulvio Pierangelini in München

Fulvio Pierangelini gastiert im The Charles Hotel München!

Zwei Sterne funkeln im Restaurant DAVVERO – Der beste Koch Italiens

Noch bis zum 21. November begleitet der
Sternekoch Fulvio Pierangelini seinen Landsmann Giovanni Russo, Küchenchef
des The Charles Hotels Munich, mit seinen Künsten als „bester Koch Italiens“
(so die Zeitschriften „Gambero Rosso“ und „Espresso“). Mit einem Menü der
Spitzenklasse wird das südländische Duo die Gäste im gemütlichen und
stilvoll eleganten Ambiente des Restaurant DAVVERO verwöhnen.

Geradlinig, eigenwillig und minimalistisch – drei Eigenheiten, die ihn und
seine Kreationen prägen und es ihm ermöglichten, das wohl minimalistischste
Gericht der italienischen Hochküche zu erfinden – legendär und weltweit
kopiert.

Eine physische Verbindung zu den verwendeten Zutaten machen seine
einfachsten Gerichte zu einem geschmacklichen Hochgenuss. Gewissenhaft wird
die Auswahl der Produkte getroffen und ebenso rücksichtsvoll werden sie
anschließend auch verarbeitet. So sagte er beispielsweise zum italienischen
Kultursender „Radio 3“: „Ich muss die Kartoffel erst einmal verstehen, ihr
Potential kennen lernen. Dann muss ich ihr klarmachen, dass ich aus ihr
gleich eine Diva machen werde. Umgekehrt muss sie mir versprechen, mir alles
zu geben“. Ein außergewöhnliches Konzept mit ebensoviel Erfolg.

„Folgen Sie der Intuition des italienischen Genies, kombiniert mit der
langjährigen und internationalen Erfahrung unseres begnadeten Küchenchefs
auf einer Reise durch die Welt der italienischen Köstlichkeiten“, lädt
Küchenchef Giovanni Russo zu dem einmaligen Spektakel ein.

Anmerkungen:
Das The Charles Hotel der Rocco Forte Collection, eröffnet im Jahr 2007,
steht vor allem für schlichte Eleganz, mediterranes Flair und einen Hauch
Extravaganz. Durch die einmalige Lage im Herzen Münchens, am Alten
Botanischen Garten und in der Nähe des Königsplatzes, bietet das Münchner
Schmuckstück der Rocco Forte Collection mit raffiniertem, der Umgebung
angepasstem Design und höchstem Komfort den idealen Ausgangspunkt, um die
bayerische Metropole zu entdecken Das Interieur der 160 großzügige Zimmer
und Suiten, vermittelt Wohlbehagen auf höchstem Niveau. Warme Farben und
stilvolles Mobiliar gepaart mit raffinierten Wohnaccessoires geben dem
Ganzen den besonderen Charme. Mit seinem 15 Meter langen Pool und einem
großzügigem Erholungsbereich lädt der The Charles Spa & Wellness Club zum
Entspannen ein. Das urbane und elegante Restaurant DAVVERO serviert feinste
mediterrane Spezialitäten. Die Liebe zum Detail, eine hochwertige
Ausstattung, ausgezeichnete Qualität in allen Bereichen und erstklassiger
Gästeservice machen den Aufenthalt in jedem der aktuell 13 Rocco Forte Hotel
zu einem besonderen Erlebnis.

Zur Rocco Forte Collection gehören:

Hotel de Russie, Rom
Hotel Savoy, Florenz
The Balmoral, Edinburgh
The Lowry Hotel, Manchester
Hotel Astoria, St. Petersburg
Hotel Amigo, Brüssel
Le Richemond, Genf
Brown’s Hotel, London
Villa Kennedy, Frankfurt
Hotel de Rome, Berlin
The Charles Hotel, München
The Augustine, Prag
Verdura Golf & Spa Resort, Sizilien

Zukünftige Eröffnungen:
Marrakesch (2011)
Abu Dhabi (2010)
Jeddah (2010)

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter
www.roccofortecollection.com