Erik Arnecke

Diesmal geht die begehrte Auszeichnung ins hessische Frankenberg: Erik Arnecke vom Gourmetrestaurant „Philipp Soldan“ im Hotel „Die Sonne“ hat den Wettbewerb für begabte junge Küchenchefs gewonnen. Alljährlich wählen die Leser des Hamburger Gourmet-Journals „DER FEINSCHMECKER“ ihren „Aufsteiger des Jahres“.

Beim 31. Wettbewerb stimmten überragende 2953 Leser für Erik Arnecke, der am 16.11.2015 auf der großen Gala im Restaurant „Philipp Soldan“ die begehrte Trophäe erhielt. Der 32-jährige ist seit Februar 2015 Küchenchef im „Philipp Soldan“ und hat zuvor unter anderen im renommierten Restaurant „Aqua“ im Wolfsburger Hotel „The Ritz- Carlton“ und in der legendären „Résidence“ in Essen gekocht. Sein Küchenstil ist geprägt von natürlichem Genuss. Jedes Produkt wird mit maximalem Eigengeschmack bereitet und durch zeitgemäße Kreativität und große Leidenschaft zum Gourmet-Erlebnis.

Arnecke hat sich gegen erstklassige Konkurrenz durchgesetzt: Zweiter wurde mit 552 Stimmen Matthias Maucher vom Restaurant „Himmel un Äd“ im Kölner „Hotel im Wasserturm“, Dritter Tristan Brandt vom Mannheimer „Opus V“ mit 506 Stimmen. 2015 beteiligten sich 5217 Leser an der Wahl aus sechs Kandidaten.

Seit 31 Jahren fragt die Publikums-Zeitschrift „DER FEINSCHMECKER“ ihre Leser, welcher kreative Jungkoch sie im Laufe des Jahres begeistert hat. Im Juni können Leser ihre Kandidaten vorschlagen, die in Deutschland mehr Beachtung finden sollten; im September ging der Wettbewerb „Aufsteiger des Jahres“ in die entscheidende Runde, als die Redaktion die sechs Top-Favoriten präsentierte. Um in die Vorauswahl zu kommen, muss der Jungkoch einfallsreich und handwerklich auf einem hohen Niveau kochen. Wer von den Köchen die Nummer eins sein wird und die Aufsteiger-Trophäe erhält, entscheiden allein die Feinschmecker-Leser per Postkarte und Internet.

Die aktuelle Dezemberausgabe von DER FEINSCHMECKER, mit einen hochwertigem Taschenbuch-Guide der 440 besten kulinarischen Adressen Deutschlands, ist ab sofort im Handel erhältlich.

Mirko Reeh

Die Geschichte vom „Kräutlein rühr‘ mich nicht an“ und viele weitere spannende Abenteuer rund um den Kochtopf

Gemeinsam kochen und essen – das macht Spaß. Auch wenn man noch klein und ziemlich krank ist. Kinder mit Krebs und ihre Eltern haben neben der Erkrankung auch mit vielen Ernährungsproblemen zu kämpfen. Da sind praktische Hilfe und Ablenkung mehr als willkommen. „Freude am Essen – aktiv leben mit und nach Krebs“, so heißt ein neues medizinisch kontrolliertes Ernährungsprojekt, das seit Mitte April im Rahmen der Kampagne „Du bist kostbar – Hessen gegen Krebs“ in die Tat umgesetzt wird. Initiatoren sind die Stiftung Leben mit Krebs, das Hessische Sozialministerium und die Hessische Krebsgesellschaft.

Beim Kinderkochen in Wiesbaden sind auch die Kinderkliniken der HSK Wiesbaden und der Mainzer Universitätsmedizin mit im Boot. Zusammen mit Starkoch Mirko Reeh, der als Ernährungs-Botschafter die Stiftung Leben mit Krebs unterstützt, sind die Oecotrophologin Dr. Reinhild Link, VitaLink Gesundheitsförderung bei Kindern, die Psychologin Katja Pfeiffer, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, und PD. Dr. Jacqueline Bauer, HSK Wiesbaden, aktiv. Reeh vermittelt mit viel Herz und Verstand, wie man tolle Gerichte auf die Teller bringt. Drei Stunden lang begleiten alle die kleinen Patienten durch das lustige und lehrreiche Koch-Abenteuer. Austragungsort ist die Restaurant-Küche von Feinkost Feickert in Wiesbaden.

Ziel des Projektes ist es, den Symptomen der Krebsbehandlung entgegenzuwirken und wieder Freude am Essen zu gewinnen. Denn bei fast allen Tumorerkrankungen treten Ernährungsprobleme wie Appetitverlust, Gewichtsabnahme und Änderung der Geschmackswahrnehmung auf, die eine starke Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Dabei ist ausgewogenes und regelmäßiges Essen eine wesentliche Voraussetzung für den Therapieerfolg – das wissen die begleitenden Ärzte und Psychologen der HSK und der Universitätsmedizin Mainz aus langjähriger Erfahrung. Mit medizinischem Knowhow und persönlichem Einsatz unterstützen Prof. Markus Knuf, Direktor der HSK Kinderklinik, und sein Mainzer Kollege Prof. Dr. Fred Zepp das Projekt.

„Mit dem neuen Angebot ‚Freude am Essen – aktiv leben mit und nach Krebs‘ möchten wir Kindern und Erwachsenen, die an einer Krebserkrankung leiden, zeigen, wie lebenswert das Leben sein kann“ berichtet der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner, Schirmherr der Kampagne „Du bist kostbar“.

Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs und Initiator des Kinderprojektes, betont noch einen Aspekt des Kochkurses: „Die aktive Teilnahme der Kinder an dem Kochprogramm soll ihnen vor allem viel Spaß machen. Durch selbstständiges Zubereiten der Speisen sollen die Kinder ihre Stärken entdecken und ihre Lustlosigkeit überwinden.“

Bis zu 12 Kinder können pro Kochkurs mit dabei sein. Auch Geschwister dürfen mit an den Herd. Die begleitenden Eltern werden in einem Nebenraum von der Oecotrophologin geschult. Für Vor- und Nachbereitung und die Dokumentation sorgen wissenschaftliche Mitarbeiter.

Mirko Reeh arbeitet mit CHROMA Captain Cook Messern, Kochmesser für kleine Hände. Er selber benutzt type 301, Design by F.A. Porsche .

Kartenvorverkauf Hessische Landeswein- und Sektprämierung

Am 27.Oktober 2012 findet in der stimmungsvollen Atmosphäre des Klosters Eberbach die feierliche Preisverleihung an die diesjährigen Preisträger der hessischen Landeswein- und -sektprämierung sowie die Verkostung ihrer besten Weine und Sekte statt. Ab 14.00 Uhr haben Besucher Gelegenheit im Laiendormitorium mehr als 150 edle Tropfen zu verkosten.

Tickets zum Preis von 21 Euro sind ab jetzt auch in der Geschäftsstelle der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH / Tourist-Information Oestrich-Winkel, An der Basilika 11a, 65375 Oestrich-Winkel erhältlich.
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.weingenuss-im-kloster.de

Kochen mit Martina und Moritz

Hessische Küche: Von zarten Kräutern und deftigen Worschtigkeiten

Bei den Hessen geht’s durchaus nicht einfach immer nur deftig und herzhaft zu. Man schätzt ebenso auch die feineren Dinge, wie das zarte frische Grün der Kräuter. Die wichtigste Sauce, die weltberühmte, Grie’ , also die grüne Soß’ ist sogar vollkommen vegetarisch. Sie aber gern zum gekochten Rindfleisch oder zu pochiertem Fisch serviert. Auf ihrer Reise durch Deutschlands kulinarische Regionen haben die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz noch mehr vorzügliche Spezialitäten der hessischen Küche entdeckt: Sie servieren Spundekäs’ (ein herzhaft angemachter Quark), es gibt Dippedotz (ein Kartoffelauflauf), Solberbäcksche (gepökelte Schweinsbäckchen) mit Sauerkraut und duftigem Kartoffelpüree und zum Dessert verführerische Eppelränzscher, knusprig ausgebackene Apfelkücherl.
Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer arbeiten wie andere Spietzenköche mit Chroma type 301 Messer von Kochmesser.de

WDR Fernsehen, Samstag, 14. April 2012, 17.20 – 17.50 Uhr

Hotel Hessischer Hof, Frankfurt

Vorab, der Hessische Hof ist nicht unsympathisch, würde er nur nicht so übertreiben. Man hat eine 5 Sterne SUPERIOR Klassifizierung, die für mich nicht nachzuvollziehen ist. Ich würde es als gutes 4 Sterne einstufen.

Anreise
Als wir ankamen, war niemand da, um uns zu helfen. Da wir schweres Gepäck hatten und es über viele Stufen eine halbe Etage hoch ging, fragte ich an der Rezeption an, ob man helfen könnte. Die gelangweilten Damen an der Rezeption meinten, der Portier wäre unterwegs. Dann kam aber doch ein Herr, der einen Koffer hoch trug, so dass ich den anderen genommen habe.
Es gab keine Nachfrage, ob wir eine angenehme Anreise hatten. Obwohl meine Daten bekannt waren, musste ich den Meldeschein selber ausfüllen. Die Dame war gar nicht gesprächig. Man musste ihr jede Information sprichwörtlich aus der Nase ziehen. Selbst meine Kreditkarte musste ich ihr andienen. Niemand begleitete uns zum Zimmer und erklärte es uns.
Noch ausreichend

Flur
Während des gesamten Aufenthalts roch unser Flur verraucht.

Zimmer
Über das Zimmer waren wir im ersten Moment erschreckt. Nachdem wir den Generalschalter gefunden haben ohne den alles duster ist. Es ist so nüchtern. Nicht besonders groß. Ein Doppelbett, ein Sessel, ein Couchtisch, ein relativ großer Schreibtisch, der mit vielen Drucksachen belegt war, die ich in den Schubladen verstaute und so Platz hatte. Alle Heizungen waren ausgestellt. Draußen waren es 12°C Minus. Die Heizungen wurden tagsüber auch wieder ausgestellt.
Gut: Drei Steckdosen am Schreibtisch. Am Schreibtisch ein niedriger Stuhl, der ein bequemes Arbeiten am Schreibtisch unmöglich machte. Eine Minibar mit 32er TV da rauf.
Das Bad hatte kaum Kosmetiksachen, 1 kl. Fläschen Duschgel (30 gr) und eine sehr kleine Seife für 2 Personen ist zu wenig. Gute Handtücher waren ausreichend vorhanden. Duschbad, WC, Bidet und sehr kleines Waschbecken. Große Ablageflächen. Weil die Hebelmechanik des Ausgussverschlußes vom Waschbecken zu niedrig war, lief das Wasser kaum ab, so das wir den Ausgussverschluß raus nahmen. Er wurde vom Zimmermädchen immer wieder zurückgesteckt, erst am Abend vor dem Abreisetag wurde es richtig justiert.
Das Zimmer war angestaubt, auf dem Bilderrahmen befand sich weißer Staub, im Waschbecken in der Kosmetikschale ein fremdes Haar, der Fön war grob verdreckt wie auch das Telefon auf dem Schreibtisch. Auf dem TV-Fuß war viel Staub.
Positiv: Auf dem Couchtisch stand eine Obstschale mit drei Stück Obst, die jeden Tag erneuert wurde. In der Minibar befanden sich 6 Getränke (Cola, Cola light, Pils, Pils alkoholfrei, O-Saft, Apfelsaft). Die Getränke waren im Zimmerpreis inkludiert und wurden täglich erneuert.

Eine Blume gab es nirgendwo. Ich vermisste ein Hotel A-Z Wegweiser, den es im Haus laut Rezeptionistin nicht gibt, so dass ich etwas orientierungslos war. Am 5 Tag jedoch fand ich diesen Wegweiser hinter dem TV Programm.
Unser Zimmer ging zur vielbefahrenen Strasse nach vorne raus, die gut hörbar war. Ein anderes Zimmer war jedoch nicht verfügbar.
Am Abend gab es einen Turndown Service. An den ersten beiden Abenden gab es auch jeweils ein Stück Schokolade. Am letzten Abend gab es keinen Turndown Service.
Noch ausreichend

Frühstück
Das Frühstück wird von 6-11 Uhr im Restaurant serviert. Trotz Messezeit war jederzeit ein Platz zu finden und es lief zivilisiert ab, anders als in den benachbarten Maritim und Marriott Hotels. Unangenehm ist, dass man bereits vor dem Betreten des Raumes quittieren muss, das man gegessen hat. 28 Euro kostet ein Frühstück.
Die Speisen des Buffets waren von guter Qualität. Ich hätte mir noch Walnüsse gewünscht, sowie etwas knusprigeren Speck. Die Bedienungen waren teilweise ungeschult und stellten z.B. den Kaffee irgendwo ab.
Gut

Restaurant
Wir aßen mit einem befreundeten Paar. Der Service war manchmal leicht burschikos, manchmal unwissend, aber immer freundlich bemüht. Die Vorspeisen waren von guter Qualität, der Sous-Vide Heilbutt war ausgetrocknet. Das Fleischgericht wiederum tadellos.
Die Deserts eher langweilig. Die vielen Lobe auf das Restaurant konnten wir an diesem Abend nicht nachvollziehen. Wir zahlten 180 Euro inkl. 3 Glas Wein und 3 Flaschen Wasser zu viert.
Befriedigend

Room Service.
Wir bestellten eine Kartoffelsuppe und ein Chili con carne, das nach genau 30 Minuten wie angesagt eintraf. Die Kartoffelsuppe schmeckte stark nach Maggi und war sehr salzig. Das Chili con Carne war von fast fester Konsistenz. Obwohl wir zu zweit waren, war das Cart nur für eine Person angerichtet. Der junge Kellner brachte aber schnell eine zweite Serviette. Die Suppe reklamierten wir, ein Manager kam und versprach diese von der Rechnung zu nehmen.
Sehr mangelhaft

Werbeversprechen
„Wireless LAN, Minibar, Pay TV mit Spielfilmen und UEFA Champions League, unsere Hospitality Suite mit Drinks und Snacks täglich zwischen 18 und 20 Uhr sowie Schuhputzservice und frisches Obst auf Ihrem Zimmer. Wenige Gehminuten von der Shoppingmeile My Zeil,“ verspricht die Webseite. Wenige Gehminuten sind laut Google Maps 27 Minuten. Wireless LAN ist umständlich, da für jedes Gerät ein eigener Code benötigt wird. Eine Minibar in einem 5 Sterne Superior Haus sollte anders bestückt sein. SkyTV wurde angeboten. Auf Nachfrage um 18.45 Uhr an der Rezeption, was denn die Hospitality Suite sei, sagte die Rezeptionistin: „Ein Drink während des Aufenthalts gratis!“. Selbst diesen haben wir nicht genommen, da die Suite überfüllt war. Also nichts mit Snacks und Drinks von 18-20 Uhr. Muss man einen Schuhputzservice in einem 5 Sterne Superior Haus extra erwähnen? Das Obst stimmte, jedoch war es oft unreif.
Mangelhaft

Frühstück Room Service
Für den Frühstücksservice wird kein Aufpreis genommen, sagte am Abend vorher der Rezeptionist. Der Roomservice kam auf dem letzten Drücker, wir hatten zwischen 8 und 8.15 Uhr angegeben, er kam um 8.15 Uhr. Alles war auf einen Wagen angerichtet. Man war nicht geizig. Leider war nicht alles 100 % wie bestellt. Statt rohem Schinken kam Gekochter. Vermutlich kannte das Personal den Unterschied nicht. Das Omelett hatte keinen Speck. Und die Gerichte waren auf kalten Tellern serviert. Der Wagen hatte auch keine Hotbox. Es war schade, dass wir das Essen kalt bekamen. Die Säfte waren alle frisch gepresst. Aufgrund der ungünstigen Bestuhlung im Zimmer war das Frühstück unangenehm einzunehmen.
Noch befriedigend

Abreise
Super Professionell. Ansprache mit Namen. Rechnung sofort und korrekt. Der Roomservice vom Vorabend wurde komplett storniert, was auch geechtfertigt war bei der Qualität. Nach Frage, ob der Aufenthalt angenehm war, kam die Direktionassistentin und entschuldigt sich. Einiger Mangelpunkt, sie beharrte darauf, das man nur 1x die Hospitality Suite besuchen dürfe und es nur Drinks gab. Sie wisse, was im Internet stünde. Obigen Text hatte ich aus dem Web kopiert … Ein Mitarbeiter, der nicht der Portier war, half bei unseren 9 Stück Gepäck. Schade, dass so nicht alle Mitarbeiter im Haus sind wie bei der Abreise.
Sehr gut

Fazit:
Zu Messezeiten sind die Hotels in Frankfurt einfach der Hass. Überteuert und kein Service. Besonders unangenehm fiel mir bei früheren Besuchen das Maritim auf. Hier sind zwar die Zimmer schöner und größer, aber das Personal wechselt permanent und ist nicht immer höflich. Das Marriott ist vom Personal deutlich netter, aber oft absolut inkompetent und die Zimmer sind Kaninchenkäfige. Die Lounges sind bei beiden Häusern überfüllt.
Der Hessische Hof – ein Leading Hotel of the World – ist gar nicht mal so schlecht. Wäre er ein 4 Sterne Haus würden wir ihn loben. Das Standarddoppelzimmer kostete während der Messezeit 400 Euro in der Tagesrate zzgl. 56 Euro Frühstück. Wir bezahlten über einen Veranstalter 155 Euro inkl. Frühstück. So gesehen stimmte das Preis-Leistungsverhältnis wieder. Wenn wir eine gute Zimmerrate bekommen, würde ich den Hessischen Hof klar dem Marriott und Maritim vorziehen.

Hotelpreisvergleich – Booking.com

 

Apfelwein-Akademie startet im Frühjahr 2012

Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. und der hessische Hotel– und Gaststättenverband DEHOGA Hessen e.V. initiieren Schulungsangebot rund um den Apfelwein

Apfel ist nicht gleich Apfel, ergo Apfelwein auch nicht gleich Apfelwein. Wo genau liegen die Unterschiede? Was zeichnet die Äpfel von hessischen Streuobstwiesen und den aus ihnen gekelterten Wein aus? Wie kann man Gästen in Apfelweinwirtschaften die Besonderheiten näherbringen und ihnen verdeutlichen, dass Apfelwein eine wahre Spezialität ist? Antworten auf diese und weitere Fragen werden die Teilnehmer der Apfelwein-Akademie erhalten, die der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaftkeltereien e. V. gemeinsam mit dem DEHOGA Hessen ins Leben gerufen hat. Der erste, zweitägige Lehrgang findet im Frühjahr 2012 statt. Interessenten können per E-Mail an apfelwein@apfelwein.de detaillierte Informationen anfordern.

Vier Kooperationspartner haben sich zusammengefunden, um bei Apfelweinwirten und in der Folge bei deren Gästen das Bewusstsein für das hessische Traditionsgetränk zu stärken und es im Wettbewerb mit anderen Produkten noch besser bestehen zu lassen. Neben dem DEHOGA Hessen und dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaftkeltereien e. V. unterstützen das Projekt auch die Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen GmbH sowie die Vereinigung der Äpfelweinwirte e. V. Die Grundidee: Je differenzierter die Wirte das vielfältige Produkt Apfelwein kennen und Ideen für verkaufsfördernde Maßnahmen an die Hand bekommen, desto besser können sie fundierte Informationen an Gäste weitergeben und „Lust“ auf den Genuss von Apfelwein machen. Seminarteilnehmer erhalten am Ende der Schulung das Apfelwein-Akademie-Zertifikat „Zertifizierter Apfelweinwirt / Zertifizierte Apfelweinwirtin“.

Das erste Seminar der Apfelwein-Akademie ist für Frühjahr 2012 geplant. An zwei Tagen vermitteln wechselnde Fachreferenten alle relevanten Aspekte rund um die Vermarktung von Apfelwein: Qualität, Vielfalt des Geschmacks, Herstellung, Streuobstwiesenschutz, Regionalität und betriebswirt­schaft­liches Wissen. Die Gastronomen erhalten somit wertvolle Impulse für einen erhöhten Verkauf von Apfelwein in ihren Lokalen.

www.apfelwein.de

Florian Hartmann

Küchenchef Florian Hartmann überzeugt mit seinem „Modern-European“ Kochstil

Nach der Auszeichnung mit dem ersten Michelin-Stern im November 2010 kann sich das Gourmet-Restaurant Philipp Soldan im Hotel Die SONNE FRANKENBERG nun auch zu den besten Restaurants Deutschlands zählen. Als solches zeichnete das internationale Gourmet-Journal DER FEINSCHMECKER das Philipp Soldan in einer Sonderbeilage der September-Ausgabe aus. Küchenchef Florian Hartmann und seine Crew freuen sich über die Bewertung mit eineinhalb „F’s“ und über die stetig wachsende Begeisterung für ihre Küche.

Die Bewertung des FEINSCHMECKER
Nachzulesen ist die Bewertung des FEINSCHMECKER in der aktuellen September-Ausgabe des Magazins. Ihr liegt das handliche Taschenbuch „Die besten Restaurants in Deutschland 2011/2012“ bei, das insgesamt 800 Adressen umfasst. Für die Auswahl hat DER FEINSCHMECKER zum wiederholten Mal mehr als 1000 Restaurants in ganz Deutschland getestet.

Der Kochstil
Lobend hebt DER FEINSCHMECKER vor allem die ungewöhnlichen Kombinationen Florian Hartmanns hervor, dessen klassisch orientierte Küche mit vielen Überraschungen aufwartet. So präsentiert er das saftige Frühjahrsküken schon mal mit gestockter Ingwermilch und verleiht ihm damit einen unerwarteten asiatischen Touch, während der gebeizte Eismeersaibling mit einer reichhaltigen Morchelcreme daher kommt. Florian Hartmann kocht „Modern-European“: Er konzentriert sich auf ein einzelnes Lebensmittel als Basis seiner Gerichte, anstatt eine Vielzahl von Komponenten auf den Teller zu bringen. Das gelungene kulinarische Zusammenspiel traditioneller Grundlebensmittel mit erlesenen modernen Elementen waren dem FEINSCHMECKER eineinhalb „F’s“ wert – eine außergewöhnlich hohe Wertung für ein Restaurant mit einem so jungen Michelin-Stern.

Langeweile lässt Florian Hartmann in seiner Küche nicht aufkommen. In der monatlich wechselnden Karte experimentiert der Küchenchef auch gerne mit ausgefallenen Zutaten wie die Yuzu, eine asiatische Zitrusfrucht, aus der der Chef de Cuisine eine bemerkenswerte Vinaigrette zaubert, oder auch Huchen – ein besonderer lachsartiger Süßwasserfisch aus den Donaugewässern. Selbstverständlich verarbeiten der Küchenchef und sein Team nur beste Produkte in ausgewählter Spitzenqualität wie wilde Meeresforelle, Etouffée-Tauben, Tonkabohnen und weißen Alba-Trüffel. Gleichbleibende Qualität sichert Florian Hartmann auch durch die täglich frische Lieferung aller Produkte.

Das Degustationsmenü mit 7 Gängen zum Preis von 99 Euro präsentiert der Küchenchef als besondere Empfehlung für seine Gäste. Die Hauptgänge auf der Speisekarte sind schon ab 36 Euro zu genießen. In diesem Monat kann der Gast dabei zum Beispiel zwischen dem Herforder Rinderfilet mit Miso mariniert, mildem Kimchi vom Chinakohl, geräuchertem Tofu und Tapiokajus oder dem Steinbuttfilet mit Eigelb-Spinat-Ravioli, Alba-Trüffel und Haselnussmilch wählen. Veredelt werden Florian Hartmanns Kreationen von einem exquisiten Weinsortiment, sorgfältig ausgewählt von Maître d’Hotel und Sommelier Mario Hönighausen.

Das Gourmet-Restaurant
Im Philipp Soldan finden bis zu 24 Gäste Platz. Für deren optimale Betreuung sorgt ein acht-köpfiges Küchen- und Serviceteam. Von dienstags bis samstags können die Gäste ab 18 Uhr in elegantem Ambiente speisen. Namensgeber für das bereits mehrfach ausgezeichnete Restaurant ist der hessische Steinmetz und Formenschneider Philipp Soldan, der sich im Frankenberger Land vor mehr als 500 Jahren als Künstler einen Namen machte und heute als einer der bekanntesten Söhne der Stadt Frankenberg gilt. Eines seiner Werke, eine gusseiserne Ofenplatte, kann im Restaurant bestaunt werden.

Der Küchenchef
Florian Hartmann hat in mehreren erstklassigen Sterne-Restaurants gekocht, bevor es ihn 2009 zur Neueröffnung des Philipp Soldan ins hessische Frankenberg zog. Nach seiner äußerst erfolgreichen Ausbildung in einem der angesehensten deutschen Hotels, der Traube Tonbach, zog es Florian Hartmann bald darauf in die Luxus-Hostellerie Lafarque in Pepinster, Belgien. Weitere Stationen des Küchenchefs waren das Gourmet-Restaurant Foliage im Mandarin Oriental Hotel London, das Restaurant Tafelhaus in Hamburg – unter Leitung des Besitzers und Küchenchefs Christian Rach – , das Grand Hotel Residencia auf Gran Canaria und das Hotel Adler Asperg.

Oliver Preding

Jens Darsow befragt Oliver Preding, Schlosshotel Kronberg

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Sich für das Essen Zeit zu nehmen und unter dem „Vorsatz“ in ein Restaurant zu gehen, die Geschmäcker zu analysieren und die Optik des Tellers wahr zu nehmen.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Joachim Wissler
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meinen Eltern zu Joachim Wissler in das Restaurant Vendôme
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Loup de mer – in Olivenöl im Ofen konfiert
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Willensstärke
  6. Ihr Motto?
    „Lebe heute!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Spaghetti Carbonara in der traditionellen Variante
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Blauschimmelkäse
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Gebratene Leber
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Den Schweinsbraten mit Sahnesauce von Oma
  11. Welche hessische Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Klaus Bramkamp – Küchenchef im Intercontinental Frankfurt – unermüdlich und immer motivierend – mein „Ziehvater“
  12. Welche hessische Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Frankfurter grüne Sauce und Frankfurter Kartoffelgemüse
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Ernos Bistro und „Zum Feuerrädchen“
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Das damalige Restaurant von Conrad Gallagher in London
  15. Welchen Küchenchef ( lebend ) bewundern Sie am meisten?
    Joachim Wissler
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Kollegial und teamorientiert
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Kompetent und motiviert – er sollte ein „Nimmer satt“ sein
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Zu spät kommen und verschlafen. „Einmal ist kein Mal – zweimal ist einmal zu viel“
  19. Ihr größter Fehler?
    Zu emotional
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Sich in der Männerwelt durchsetzen zu können und zu wollen
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Deutschland – vor allem der Norden Deutschlands
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Indien
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Bier
  24. Ihr Lieblingswein?
    Merlot
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Mit einer bezaubernden jungen Dame in stiller Zweisamkeit
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Mountain Bike
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Mein Leben angenehm und relaxt zu gestalten
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    4 Blutgruppen – vier Strategien für ein gesundes Leben
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ca. 120
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Blues Brothers
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Ich habe nicht viele, aber die ich habe halten zu mir – und das seit Jahrzehnten
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Regionale Anbieter und die Verarbeitung von hochwertigen regionalen Produkten
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Durch einen Kurzschluss brannte unser Catering Lkw kurz vor einer Veranstaltung ab. Wir hatten 180 Gäste und ein 4 Gang Menü war geplant. Es musste alles kurzfristig im Hotel nachproduziert werden. Mit 20 Minuten Verspätung konnten wir aber das Menü servieren.
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
  35. Heidi Klum

 

„Lebe heute!“

Name:
Preding
Vorname:
Oliver
Geburtstag:
11.01.1972
Geburtsort:
Hanau
Wohnort:
Kronberg

Stationen

Schlossrestaurant im Schlosshotel Kronberg
Restaurant FREIRAUM, Wien
Hotel Intercontinental, Wien
Steigenberger Hotel Frankfurter Hof, Frankfurt
Kempinski Hotel Atlantic Hamburg
Holiday Inn Crowne Plaza, Frankfurt

Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/

 

Mirko Reeh in Wiesbaden

Stadtfest Wiesbaden: Fernsehkoch Mirko Reeh und Stammhaus-Gastronom Michael Balzer inszenieren Live-Kochshow – „Hessische Tapas meet Wiesbadener Schnittchen“

Zum diesjährigen Stadtfest in Wiesbaden ist es wieder soweit: Der bekannte und beliebte hessische Fernsehkoch Mirko Reeh und Wiesbadens Ausnahme-Gastronom Michael Balzer inszenieren anlässlich des diesjährigen Stadtfestes eine Live-Cooking-Show und veranstalten ein nicht ganz ernst gemeintes Wettkochen der besonderen Art. Am Samstag, dem 25. September um 17.00 Uhr heißt es pünktlich: Hessische Tapas meet Wiesbadener Schnittchen. Auf der Showbühne in der Kleinen Schwalbacher Straße direkt gegenüber vom Stammhaus Michael Balzer werden sich die beiden Profis ein lustiges und vor allem leckeres Duell liefern, bei dem die Gewinner die anwesenden Gäste sein werden. Die dürfen die live gekochten und zubereiteten Leckereien nämlich verkosten. Und als Jury darüber abstimmen, was ihnen am besten schmeckt. Diese Entscheidung dürfte nicht ganz so leicht fallen, denn die hausgemachten Schnittchen, die so klangvolle Namen tragen wie „Vom glücklichen Huhn“, „Sherry Fisch“, Versperle“, „Kleine Pause“ oder „Every Day“, haben starke Konkurrenz: die hessischen Tapas. Dahinter verbergen sich Köstlichkeiten wie beispielsweise ein Handkäs-Süppchen, ein Rindertartar mit Grüner Soße im Parmesankörbchen, ein Apfelwein-Hühnchen-Saltimbocca oder – für den abschließenden süßen Genuss – ein Frankfurter Kranz aus Tiramisu. Die Kochshow dauert eine Stunde, der Eintritt ist frei.

Balzer: „Es ist wunderbar, dass wir Mirko Reeh erneut für diese Veranstaltung gewinnen konnten. Die Resonanz im vergangenen Jahr war großartig, wir hatten viel Spaß, und geschmeckt hat es hervorragend. Darauf freuen wir uns auch dieses Mal.“ Reeh macht die Gaudi gerne mit: „Am schönsten sind solche Veranstaltungen, bei denen das Publikum mitgeht, und dass die Wiesbadener feiern können, davon konnte ich mich schon mehrfach überzeugen. Ich bin gerne hier.“

Mirko Reeh arbeitet wie viele Profiköche mit CHROMA Kochmesser . Reeh bevorzugt CHROMA Japanchef und CHROMA type 301, Design by F.A. Porsche

Apfelwein International

In der Reihe Hessen à la Carte
Von Nina Thomas
24.4.2010, HR-Fernsehen, 12:55

Apfelwein gibt es nicht nur in Hessen. Auch in Spanien, Frankreich , England und Canada liebt man das süffige Getränk. Der Apfelwein-Sommelier Michael Stöckl von der Landsteiner Mühle verkostet mit seinen Gästen die verschiedenen Sorten und erklärt die Unterschiede. Passend dazu gibt es hessische Häppchen: Blutwurst-Handkäs-Pizza und Apfelweinschnitzel und vieles mehr.