Plaza Culinaria

11. – 13. November 2016, Messe Freiburg

Das neu konzipierte Genuss Festival in Halle 1, TV- und Sternekoch Alexander Herrmann und die Star-Konditorin Peggy Porschen aus England sowie die Deutsche Meisterschaft der Konditoren machen die Messe zum Pflichttermin für Genießer und Gourmets.
Die Zeichen stehen ganz auf Genuss: Deutschlands beliebteste Genussmesse wartet mit einer Reihe von Innovationen auf: So werden beim neu konzipierten Genuss Festival im Rahmen der Messe fünf Sterneköche aus der Region zeigen, wie gut es sich in Freiburg essen und trinken lässt. Jeder der teilnehmenden Köche bietet zwei Gerichte zum Preis von jeweils 9,50 € an. Der Clou: Mit dem Genuss-Pass zum Genuss Festival kommen Messegäste für 38,- € zzgl. Eintritt in den Genuss von vier frei kombinierbaren Sterne-Gerichten und erhalten dazu kostenfrei ein Glas Pommery-Champagner.

Kaum vorstellbar wäre die Plaza Culinaria ohne ihre renommieten Gäste aus Deutschlands Sterneküchen. Mit dem fränkischen Spitzenkoch Alexander Herrmann kommt ein großer Name aus Deutschlands Champions-League der Köche nach Freiburg. Mit Ralf Jakumeit von den „Rocking Chefs“ kommt zudem ein weite- rer junger, wilder Kreativkoch zur Messe: Jakumeit hat bereits auf einem U-Boot und einem Fernsehturm gekocht. 16 Gault Millau Punkte belegen: Egal, ob weit oben oder weit unten, der Mann versteht sein Handwerk. Nicht minder klangvoll ist der Name von Peggy Porschen, die sich als deutsche Star-Konditorin in England einen hervorragenden Namen gemacht hat: Sie arbeitete z.B. mit Gwyneth Paltrow, Madonna, Stella McCartney, Kate Moss und für die Königsfamilie. Neben Peggy Porschen werden im Backviertel aber auch Weltkonditor 2015 Bernd Siefert, die Food-Fotografinnen Nancy Fox und Maria Panzer und Mariella Peter mit ihrer „Crazy Cake“ Manufaktur aus Waldkirch Workshops anbieten.

Auf der Deutschen Meisterschaft der Konditoren stehen verführerische Süßspeisen im Fokus: Die Teilnehmer kreieren am Freitag ein Eis-Dessert, am Samstag stehen Pralinen auf dem Programm und am Sonntag als Königsdisziplin eine Torte. Partner der Messe Freiburg beim Ausrichten der Meisterschaft ist der CondiCreativClub, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, der Branche in Sachen Kreativität richtungweisende Impulse zu geben.

Abgerundet wird die Rezeptur der Messe in diesem Jahr mit Trendthemen wie „Craftbeer“, dem neuen Marktplatz der Manufakturen und dem traditionellen Adventsmarkt „Weihnachtszauber“ im Messefoyer, der in diesem Jahr erstmals um eine stilechte „American Bakery“ mit Angeboten vom Cheesecake bis zur Cinnamon Roll erweitert wird. Für junge Genießer wird die „Kaiser – Weihnachtsbäckerei“ geöffnet.

Whiskey und Zigarren stehen in der „Smoker ́s Lounge“ von Stefan Maier Tabakwaren bereit. Die Redakteure der burdaHome-Magazine werden ihr Können zudem im Kochstudio der Messe erneut unter Beweis stellen.

Neue Kochshow mit Alexander Herrmann

Verrückt nach heißen Töpfen! In SAT.1 regiert im Herbst die Kochleidenschaft: „The Taste“ geht in die vierte Runde, die „Karawane der Köche“ mit Tim Mälzer und Roland Trettl startet am 7. September (mittwochs, 20:15 Uhr) ihren Roadtrip durch Deutschland. Und in der neuen Koch-Game-Show „Kampf der Köche“ gibt Alexander Herrmann („The Taste“) ab Montag, 26. September 2016, montags bis freitags um 19:00 Uhr sein Debüt als Moderator in SAT.1. Hier treffen geübte Hobby-Köche in Battles auf gestandene Profis wie z.B. Cornelia Poletto, Mario Kotaska, Christian Lohse, Ali Güngörmüs, Stefan Marquard oder Ralf Zacherl. „Normalerweise hat ein Amateur gegen einen Profi keine Chance! Bei uns ist der Hobby-Koch aber perfekt vorbereitet und gibt die Kochzeit und das Gericht vor: Der Profi hingegen muss improvisieren und kommt richtig ins Schwitzen“, sagt Sternekoch Herrmann über den Kampf am Kochtopf.

Beim „Kampf der Köche“ tritt jeweils ein Hobby-Koch mit seinen drei besten und jahrelang erprobten Rezepten nacheinander gegen drei Profi-Köche an. In der zweistöckigen Koch-Arena ist oben der Amateur, unten der Profi – und mittendrin Alexander Herrmann: „Ich bin da wirklich zerrissen, auf welcher Seite ich stehe. Da fühle ich mich wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde: Einmal bin ich der Brave und einmal der Böse.“

Nach jedem Duell verkostet eine wechselnde Zuschauer-Jury „blind“ die Gerichte und entscheidet, wer diese Runde gewonnen hat. Mit jeder Runde gibt es für die Teilnehmer höhere Geldpreise (1000, 2000 und 3000 Euro) zu gewinnen. Entscheidet ein Profi-Koch eine Runde für sich, gewinnt der Hobby-Koch kein Geld, darf aber weiter antreten. Besonderer Twist: Der Hobby-Koch sucht sich aus, mit welchem Gericht er gegen welchen Profi antritt.

„Kampf der Köche“ wird im Auftrag von SAT.1 von Endemol Shine produziert.

„Kampf der Köche“ mit Alexander Herrmann, 24 Folgen, ab 26. September 2016, immer montags bis freitags um 19:00 Uhr in SAT.1.

Annett Reinhardt

Vorgänger Peter Herrmann bleibt als Stratege an Bord

Die gebürtige Eisenacherin Annett Reinhardt ist neue Küchenchefin im Romantik Hotel auf der Wartburg. Sie übernimmt die Position von Peter Herrmann, der sich künftig um Planung und Organisation der vielfältigen Hotelgastronomie kümmern wird. Bereits seit 2010 arbeiten die beiden Spitzenkräfte Seite an Seite in der Küche des beliebten 5-Sterne-Hotels. Um den immer komplexeren Anforderungen gerecht zu werden, wurden die Aufgabenbereiche jetzt neu geordnet.

Die 45-jährige Annett Reinhardt verfügt über umfassende Erfahrung, insbesondere in der gehobenen Hotelgastronomie. Nach dem Besuch der Meisterschule in München war sie als Souschefin in Leipzig, Berlin und Salach tätig. Seit 2006 bewährte sie sich im Aldiana Alcaidesa, im Robinson Club Mallorca, im Europäischen Hof in Heidelberg sowie zuletzt im Romantik Hotel auf der Wartburg. Dort arbeitet sie seit 2010 zusammen mit Peter Herrmann an der Weiterentwicklung der Gastronomie. 2013 belegte sie den 1. Platz beim Leipziger Innovationspreis exklusiv.

Dem Küchenstil mit Betonung regionaler Traditionen und klassischer Kochkunst will Annett Reinhardt treu bleiben und sich zugleich aktuellen Entwicklungen öffnen. Beliebte Spezialitäten des Hauses wird es selbstverständlich weiterhin geben, darunter die von Reinhardt selbst kreierte Wartburg-Torte mit einer Kuvertüre aus feinster Valrhona Manjari-Schokolade. Die Wartburg-Eiscreme, eine weitere Schokoladen-Komposition, können Gäste auf der Wartburg in verschiedenen Präsentationen genießen.

Ehrgeizige Ziele – exzellente Zusammenarbeit
Die neue Doppelspitze der Hotelgastronomie auf der Wartburg verfolgt ehrgeizige Ziele: So sollen der „Gasthof für fröhliche Leut“ am Mittag und das Restaurant Landgrafenstube am Abend noch klarer positioniert werden. „Langfristig wollen wir die Landgrafenstube als eines der führenden Restaurants unserer Region etablieren“, erklärt Peter Herrmann. Auch sollen Kontakte zu regionalen Partnern und Erzeugern intensiviert werden. Die größte Herausforderung der nahen Zukunft ist die Planung und Erneuerung der Küche bei laufendem Betrieb.

Auch der Alltag der Hotelgastronomie stellt hohe Anforderungen, denn die Wartburg ist nicht nur ein beliebtes Reise- und Ausflugsziel, sondern auch Veranstaltungsort: Große Hochzeitsfeiern, festliche Dinner und Staatsempfänge stehen auf dem Programm, und auch für das alljährliche Sommertheater, das Sommervergnügen und die Museumsnacht in der Wartburg erbringt das Team um Reinhardt und Herrmann Höchstleistungen.

Voraussetzung dafür ist die exzellente Zusammenarbeit der beiden Spitzenkräfte. In allen wichtigen Punkten ihrer Arbeit sind sich Reinhardt und Herrmann einig, auch darin: „Gäste aus Eisenach und Umgebung sind uns ebenso willkommen wie Reisende, die im Romantik Hotel auf der Wartburg übernachten.“ Und noch eine Leidenschaft teilen die beiden Gastgeber: „Wir lieben es, unsere Gäste mit Kleinigkeiten zu überraschen! Wer weiß schon, dass es einen Pfeffer mit Thüringer Wurzeln gibt?“

Das 5-Sterne-Hotel mit weitem Blick über Eisenach und den Thüringer Wald ist nicht nur für seine einmalige Lage und das historische Ambiente bekannt, sondern auch für die hervorragende Gastronomie, den kleinen, aber feinen Wellnessbereich und die herzliche Gastfreundschaft. Das Romantik Hotel auf der Wartburg gehört zu dem in Rostock ansässigen Unternehmen arcona HOTELS & RESORTS.

Tim Mälzer gegen Sterneköche

„Kitchen Impossible“ ab dem 07.02.2016 sonntags um 20:15 Uhr bei VOX – Mälzers Gegner sind Juan Amador, Alexander Herrmann, Meta Hiltebrand, Christian Lohse, Roland Trettl und Tim Raue – In jeder Folge reisen die Kochgiganten getrennt voneinander in zwei Länder, die sie sich gegenseitig ausgesucht haben

Für den richtigen Geschmack gehen sie an ihre Grenzen. In sechs neuen Folgen der Koch-Competition „Kitchen Impossible“ (ab dem 07.02.2016 sonntags um 20:15 Uhr bei VOX) stellen sich Tim Mälzer und seine neuen hochkarätigen Kontrahenten einer scheinbar unlösbaren Aufgabe, um ihre Koch-Ehre zu verteidigen. Denn in jeweils zwei Ländern sollen sie eine einheimische Spezialität unter härtesten Bedingungen perfekt zubereiten. Wer mit seinem Gericht bestehen will, muss eine Jury aus Stammgästen überzeugen. Und die wissen am besten, wie ihr Leibgericht wirklich schmecken muss. Doch ein Rezept haben die Spitzenköche dafür nicht, nur ihre Liebe zum Kochen und unbändigen Ehrgeiz. Die Größen der deutschen Kochkunst nehmen diese Herausforderung an – ohne zu wissen, was auf sie zukommt: Juan Amador, Alexander Herrmann, Meta Hiltebrand, Christian Lohse, Roland Trettl und Tim Raue wollen es jetzt Tim Mälzer und sich selbst bei „Kitchen Impossible“ beweisen.

Tim Mälzer (44) freut sich auf die Herausforderung: „Ich reise in fremde Länder und muss mich vor Ort der Aufgabe stellen, heimische Gerichte originalgetreu zuzubereiten. Ich muss meine eigene Komfortzone verlassen, denn ich weiß vorher nicht, wohin es mich verschlägt und muss mich in kurzer Zeit auf eine fremde Umgebung und Kultur einlassen. Ich gehe mit viel Ehrgeiz an die Sache und bin hochmotiviert, meinen hochsternig dekorierten Kollegen zu zeigen, dass ich besser bin!“ Und das wird kein leichtes Unterfangen. Mit gleich drei Michelin-Sternen zieht Juan Amador (47) in den Kampf am fremden Herd. Und gegen Christian Lohse (48) muss es Tim Mälzer mit einem 2-Sterne-Koch aufnehmen. Nach seinem ersten Duell bei „Kitchen Impossible“ 2014 fordert der ebenfalls mit zwei Sternen ausgezeichnete Tim Raue (41) den Star-Koch nun zur Revanche auf. Doch helfen ihnen und Sterne-Koch Alexander Herrmann (44) die Auszeichnungen überhaupt dort, wo sie Tim Mälzer vor ihre nächsten Aufgaben stellt? Mit ihrer langjährigen Erfahrung und Kochkünsten auf höchstem Niveau treten auch Meta Hiltebrand (32) aus der Schweiz und der Tiroler Koch Roland Trettl (44) zum Fernduell gegen den Star-Koch an.

In jeder Folge reisen die Kochgiganten getrennt voneinander in zwei Länder, die sie sich gegenseitig ausgesucht haben. Für Tim Mälzer geht es u.a. nach Paris, Mexico City und Hong Kong, während Roland Trettl nach Liverpool muss. In La Coruna wartet auf Alexander Hermann dagegen seine kulinarische Herausforderung. An ihren Reisezielen angekommen, wartet ein ortsansässiger Koch auf sie, der ihnen das Lieblingsgericht seiner Stammgäste serviert. Doch welches das ist, wie und mit welchen Zutaten es zubereitet wird, müssen Tim Mälzer und sein Kontrahent alleine und so genau wie möglich herausfinden. Denn danach müssen sie alleine die Spezialitäten einkaufen, um das vorgestellte Gericht am Abend dann selbst zubereiten zu können – unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs. Nicht nur diesen müssen die Kochgiganten mit ihrem feinen Gaumen und ihren Fähigkeiten am Herd überzeugen. Denn die Juroren sind die Stammgäste selbst – und die sind bei ihrer Lieblingsspeise ganz besonders kritisch. Sie bewerten am Ende mit bis zu 10 Punkt, wie nah das Gericht geschmacklich an ihre Leibspeise herangekommen ist. Welcher Koch bei diesem Wettstreit um Ruhm und Ehre am besten abgeschnitten hat, erfahren die Duellanten aber erst nach ihrer Rückkehr. Dann werden die Bewertungskarten der Stammgäste auf den Tisch gelegt.

Wer hat die scheinbar unlösbare Aufgabe bestanden und konnte die einheimischen Stammgäste von seinem zubereiteten Gericht überzeugen? VOX zeigt „Kitchen Impossible“ ab dem 07.02.2016 immer sonntags um 20:15 Uhr.

Produziert wird die Koch-Competition von Endemol Shine Germany.

Heute The Taste, Staffel 2

„The Taste“-Kandidat Steffen (33) aus Frankfurt: „Tim Mälzer ist für mich Deutschlands bester Hobbykoch!“

Hobby-Koch gegen Berufs-Koch, Amateur gegen Profi – wer hat bei “The Taste” ab Mittwoch (8. Oktober, 20:15 Uhr) in SAT.1 die besseren Chancen? Um die vier Spitzenköche Alexander Herrmann (43), Lea Linster (59), Tim Mälzer (43) und Frank Rosin (48) zu überzeugen, gilt jedoch für beide eine Regel: Alle Gerichte werden “blind” verkostet und es wird nur bewertet, was auf einen Gourmet-Löffel passt. Haben Profis da einen Vorteil? Oder können Hobby-Köche das mit Leidenschaft und Wille wettmachen?

“The Taste”-Kandidat und Profi-Koch Steffen (33, Frankfurt, arbeitet in einem 5-Sterne-Hotel) gibt sich selbstbewusst: “Ein Hobbykoch kann mir niemals das Wasser reichen. Der kann zwar auch gut kochen, aber nicht so gut wie ich. In 60 Minuten mache ich Gerichte, die eigentlich unmöglich sind.” Über Juror und Coach Tim Mälzer hat er sogar eine ganz eindeutige Meinung. Steffen: “Tim Mälzer ist für mich Deutschlands bester Hobbykoch.” Was wird der am Mittwoch dazu sagen? Kann Steffen mit seinem Löffel die Coaches überzeugen? Oder nimmt er seinen Mund viel zu voll?

“The Taste” Staffel II, sieben Folgen, ab 8. Oktober 2014, mittwochs,
20:15 Uhr in SAT.1

Alexander Herrmann

Sterneköche gibt es eigentlich nicht. Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen das natürlich.
Die Sterne des Michelin werden an Restaurants vergeben, nicht an Köche.
Fernsehköche jedoch, die gibt es.
Und denke ich an Fernsehköche, dann setzt bei mir Skepsis ein.
Ich stelle mir dann vor, dass der Gast im Restaurant sitzt, den Küchenchef vermisst, während dieser im Fernsehen ein schmackhaftes Gericht zubereitet. „Ich hab da schon was vorbereitet“.

Doch kritisches Zweifeln ist kein Selbstzweck. Man sollte Dinge hinterfragen und Vorurteile ausräumen. Darum führt mein Weg von Berlin nach Baisersbronn zunächst über Wirsberg.
Hin zu Alexander Herrmann, bekannt aus zahlreichen Kochshows.
Ohne zuviel zu verraten darf ich jetzt schon sagen, es hat sich gelohnt.

Herrmanns Restaurant ist mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Gault&Millau Deutschland vergibt für dieses Jahr 17 Punkte.

Der Empfang ist freundlich, schnell ist der Platz eingenommen.
Von den obligatorischen Küchengrüßen ist mir besonders das
Potpourri vom Fränkischen Schiefertrüffel in Erinnerung geblieben.
Eine ungewöhnliche, sehr gelungene, Präsentation.
Der Speisepilz gehört nicht zur Gattung Tuber und wächst vorzugsweise unter verwittertem Schiefer. Er ist im Geschmack walnussähnlich und äußerst rar.
Der Chip hat einen intensiven Pilzgeschmack, während die Minihörnchen Fisch- und Pilzaromen vermitteln.
Neutralisierend, säuerlich-süß, wirkt die Essenz.

Gewählt wird das Menü „Kontrast“. Mit „Gegensätzen, die sich anziehen“ möchte Alexander Herrmann Spannung erzeugen.
Hier ein Auszug aus dem Menü.

Gegart & Roh
Mit gelierter Wildconsommé mariniertes Damhirschcarpaccio,
dazu karamellisiertes Getreide, Geschmortes vom Damhirsch mit Pilzen und Kräutern
Das „gesmokte“ Herz wird kalt als Ragout serviert und schließlich mit
Frankfurter grüner Soße angegossen.

Süß & Sauer
Carabiniero – rote Wildgarnele „Ceviche-Style“,
gerösteter Pfirsich, Erbsentriebe

Die Wildgarnele wird also in Limettensaft mariniert. So kommen wir zum sogenannten „Ceviche-Style“.
Die Garnele ist nicht gekocht, aber auch nicht mehr roh. Wärme, aber auch Säure von Zitrusfrüchten bewirken einen chemischen Prozess.
Man nennt dies Denaturierung. Das Fleisch wird fest und undurchsichtig.

Das Gericht bezieht sein einzigartiges Aroma durch die Süße der Erbsen, kontrastierend mit dem kross gerösteten Pfirsich. Ein toller Einfall.

Heimisch & Exotisch
Acht Jahre altes Herford Rind nach Teppanyaki-Art gegrillt,
in Tranchen geschnitten und glasiert,
dazu „Junges Kraut“ – Spitzkohl, Blaukraut, Wirsing.
Teppanyaki ist für das sogenannte „Frontcooking“ ideal. Nach reichlicher Vorbereitung werden die Zutaten zum Erstaunen des Publikums mittels teilweise virtuoser Technik, vor allem von japanischen Köchen, gegart.
Es gibt auch Quellen die die Erfindung dieser „Kochplattentechnik“ spanischen Piraten zuschreiben.
Selbige hatten infolge eines Mangels an Kochgeschirr einfach eine Eisenplatte erhitzt und die Speisen darauf gegart.
Durch viele Seereisen kam diese Art der Kochkunst bis nach Japan. Von dort trat sie ihren endgültigen Siegeszug durch die Lande an.

Alexander Herrmann kommt allerdings nicht mit seiner Kochplatte zum Tisch, sondern lässt das Gericht in der Küche entstehen. Es ist aromatisch und kreativ kombiniert.

Elemente.
Wasser, Erde, Luft und Feuer.

Wieder so ein toller Einfall.

Knuspriger Schokoladenkuchen, flambierte Ananas mit Vanilleasche, Gletscherwasser in Schokolade und knusprige Holunder-“wolken“.

Den vollständigen Bericht des Berliner Foodbloggers Bernhard Steinmann und zahlreiche Fotos gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Zweite Staffel "The Taste"

Die zweite Staffel „The Taste“ startet am 8. Oktober 2014 in SAT.1

Eine Portion kulinarisches Talent, eine Prise Glück und ein Löffel mit überzeugendem Geschmack. Wer kann sein Erfolgsrezept bei „The Taste“ auf einen winzigen Löffel vereinen und die vier Spitzenköche beim Löffel-Blind-Date überzeugen? Am Mittwoch, den 8. Oktober 2014 (20:15 Uhr) startet in SAT.1 die zweite Staffel von Deutschlands größter Koch-Show „The Taste“. Bewertet werden in den sieben Folgen die Löffel-Kreationen der Kandidaten von Tim Mälzer, Lea Linster, Alexander Herrmann und Frank Rosin. Wer trifft den richtigen Geschmack der Koch-Coaches? Wer kocht sich zum Sieg und gewinnt 50.000 Euro sowie ein eigenes Kochbuch mit seinen Rezepten? Und welcher Spitzenkoch coacht seinen Kandidaten dieses Mal zum Titel?

Die Show: In den ersten zwei „The Taste“-Folgen stellen die vier Spitzenköche ihre persönlichen Teams zusammen – mit jeweils vier Kandidaten. Es dürfen sowohl Hobby-, als auch Profiköche antreten, da Tim Mälzer, Lea Linster, Frank Rosin und Alexander Herrmann nicht wissen, von wem das Gericht gekocht wurde. Die vier Spitzenköche geben nach dem „Blind Tasting“ eines Löffels ihr Urteil ab. Bekommt der Kandidat nur ein „Ja“, ist er oder sie automatisch in diesem Team. Voten mehrere Juroren für einen Kandidat, darf dieser entscheiden, zu wem er möchte. In den weiteren Folgen treten die vier Köche als Coaches ihrer Teams auf und die Kandidaten kochen in Koch-Challenges mit- und gegeneinander. In der gesamten Staffel wird „blind“ verkostet und nur bewertet, was auf den Gourmet-Löffel passt. Folgende hochkarätige Gastjuroren aus der Sterne-Gastronomie sind dieses Jahr dabei und fühlen den Kandidaten bei der Team-Challenge auf den Zahn: Kevin Fehling (Travemünde, Belle Epoque, 3 Sterne), Christian Jürgens (Tegernsee, Seehotel Überfahrt, 3 Sterne), Karlheinz Hauser (Hamburg, Süllberg, 2 Sterne), Tanja Grandits (Basel, STUCKI, 2 Sterne), Thomas Bühner (Osnabrück, La Vie, 3 Sterne), Christian Lohse (Berlin, Fischer’s Fritz, 2 Sterne) und Aromenpapst Heiko Antonievicz.

The Taste“ Staffel II, sieben Folgen, ab 8. Oktober 2014 , mittwochs,
20:15 Uhr in SAT.1

Neue Kochshow auf SAT1: THE TASTE

The Voice als Kochshow!

Mit The Taste zeigt SAT.1 diesen Herbst die derzeit sicher lustigste Kochshow. In THE TASTE muss die Jury, bestehend aus den Spitzenköchen Tim Mälzer, Lea Linster, Frank Rosin und Alexander Herrmann, anhand eines einzigen Löffels des zubereiteten Gerichts entscheiden muss, ob sie den Kandidaten in ihrem Team haben will oder nicht.

Der Clou: Ähnlich wie bei The Voice wissen die vier Juroren nicht, wer hinter den kulinarischen Kreationen steckt denn nur der Geschmack entscheidet!

Bisonfleisch

Selbst experimentierfreudige Kochlaien schrecken vor Zutaten wie Bisonfleisch und Cranberrys erst einmal zurück, unsicher, wie diese zubereitet und in gewohnte Gerichte integriert werden können – Alexander Herrmann hilft mit Anleitung und Rezept

Von wilden Bisons und sauren Cranberrys
Der imposante Bison war schon für die nordamerikanischen Ureinwohner ein wichtiger Teil ihres Lebens. Sie schätzten nicht nur das Fleisch, sondern stellten aus dem Winterfell auch eine hochwertige Wolle her, mit der sie sogar den eisigsten kanadischen Wintern trotzen konnten. Nachdem der Bison im 19. Jahrhundert fast ausgestorben war, gelang es, die Bisonbestände durch nachhaltige Zucht wieder zu stabilisieren.
Feinschmeckern ist das Fleisch des Bisons eine echte Delikatesse. Es ist besonders würzig und zart, dabei fett- und cholesterinarm und sehr bekömmlich. Das liegt nicht zuletzt an der schonenden, natürlichen Aufzucht nach den strengen Auflagen des kanadischen Amtes für Lebensmittelkontrolle (CFIA). Die Bisons ernähren sich hauptsächlich von Gras, das ihnen all die Nährstoffe gibt, die sie benötigen. Und sie können sich auf den riesigen Weiden der kanadischen Prärie frei bewegen – ein erwachsener Bison kann es dabei immerhin auf bis zu 56 Stundenkilometer bringen.

Etwas ruhiger geht es da bei den Cranberrys zu: Sie wachsen in den „Cranberrymooren“ – feuchten Sand- und Torfböden – vor allem in den Atlantikprovinzen Kanadas. Das Land ist weltweit der zweitgrößte Produzent der auch „Moosbeere“ genannten sauren Frucht. Dank des kühlen Klimas kommt der Anbau hier fast völlig ohne Pestizide aus. Sobald die Beeren im Herbst ihre kräftige, dunkelrot glänzende Farbe erreicht haben, wird geerntet: Die Felder werden geflutet, die reifen Beeren von den Sträuchern geklopft und anschließend aus dem Wasser gesiebt. Im deutschen Handel sind Cranberrys frisch, tiefgekühlt und getrocknet erhältlich. Sie schmecken lecker und sind äußerst vielseitig einsetzbar. Auf die heilenden Eigenschaften ihres Saftes vertrauten schon die Ureinwohner Kanadas: Er lindert Entzündungen, stärkt Abwehrkräfte und Gefäße – und soll sogar gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen.

Selbst experimentierfreudige Kochlaien schrecken vor Zutaten wie Bisonfleisch und Cranberrys erst einmal zurück, unsicher, wie diese zubereitet und in gewohnte Gerichte integriert werden können. Hier schafft Alexander Herrmann Abhilfe. Mit Bisonfilet, Cranberrys und Linsen aus Kanada kreiert Herrmann beispielsweise ein Gericht, mit dem sich die Prärien Kanadas und die vielfältige Natur des Landes geradezu erschmecken lassen. Der wilde Geschmack Kanadas wird hier gezähmt zu einem spannenden und dabei ausgewogenen Geschmackserlebnis.

Das Rezept finden Sie unter www.so-schmeckt-kanada.de

Alexander Herrmann in Berlin

Vom 4. bis 16. Februar kann jeder Berliner ein bisschen Kanada erleben. Denn mit seinen Kanadischen Wochen bietet das KaDeWe ein wahres kulinarisches Fest der Sinne. Die Feinschmecker-Etage des KaDeWe präsentiert knapp 200 Lebensmittel aus Kanada. Besonderes Highlight: Am 8. Februar wird Sternekoch Alexander Herrmann allen Interessierten Tricks zeigen und Tipps verraten, wie sie kanadische Zutaten ganz leicht selbst verwenden können.

Kanada-Fans und -Entdecker können im KaDeWe unter zahlreichen verschiedenen Produkten aus Kanada wählen. In keinem anderen Warenhaus in Deutschland ist eine so große Anzahl an kanadischen Lebensmittelprodukten erhältlich. Darunter fallen nicht nur Klassiker wie Ahornsirup, sondern auch Produkte, die zum ersten Mal auf dem deutschen Markt präsentiert werden. Darüber hinaus bietet das KaDeWe aber auch ein großes Sortiment an bekannteren Produktgruppen an, wie z. B. Wein, Whisky, Hülsenfrüchte, Cranberries und viele, viele mehr. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind „made in Canada“.

Welche kulinarischen Schätze Kanada für deutsche Gourmets und Hobbyköche bereithält und wie sich diese unkompliziert in die deutsche Küche integrieren lassen, verrät der Sternekoch Alexander Herrmann. Seit Ende 2012 arbeitet der Starkoch mit der kanadischen Behörde für landwirtschaftliche Lebensmittel, AAFC, zusammen. Am 8. Februar bereitet Alexander Herrmann vor Ort für alle Neugierigen Leckereien wie kanadische Jakobsmuscheln oder kanadisches Bisonfleisch frisch zu. Er erklärt, welche Besonderheiten es bei deren Zubereitung zu beachten gilt, und wie sich aus kanadischen Zutaten ungewöhnliche, aber leicht nachkochbare Gerichte kreieren lassen. Von 11 bis 16 Uhr kocht er live in der Gourmet- Abteilung des KaDeWe. Probieren ist ausdrücklich erlaubt!

www.so-schmeckt-kanada