STEFAN HEILEMANN GASTIERT IN THAILAND

Der deutsche Sternekoch Stefan Heilemann gastiert an ausgewählten Terminen im Juli und August im Banyan Tree Bangkok und im Banyan Tree Phuket.

Stefan Heilemann kommt sowohl in die thailändische Hauptstadt Bangkok als auch auf die Urlaubinsel Phuket. Auf seiner kulinarischen Tour macht der junge Küchenchef aus dem Züricher Zwei-Sterne-Restaurant Ecco Halt im Restaurant Vertigo TOO des Banyan Tree Bangkok und in den Restaurants des Banyan Tree Phuket.

(C) Banyan Tree Hotels & Resorts_Stefan Heilemann

Von 29. Juli bis 1. August verwöhnt Heilemann die Gäste des Vertigo TOO im 60. Stock des Banyan Tree Bangkok mit einem exklusiven Degustationsmenü. Blauflossenthunfisch mit Gurke und Meeresalgen, Schweinebauch mit Weißkohl und grünem Apfel sowie Schweizer Schokolade von Felchlin mit Cassis und Champagner gehören zu den servierten Gängen. Ein Vier-Gänge-Menü mit ausgesuchten Weinen kostet ca. 178 Euro (6.900 THB). Mehr Infos und Reservierung unter hostesses-bangkok@banyantree.com.
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In der darauffolgenden Woche erobert Heilemann die Küchen des Banyan Tree Phuket. Zum Auftakt kreiert er am Abend des 3. August im Restaurant Tré alle 20 Minuten ein neues Gericht für seine Gäste (ca. 57 Euro / 2.200 THB). Von 4. bis 8. August steht ein erlesenes Drei-Gänge-Menü auf der Karte (ca. 126 Euro / 4.900 THB inkl. Wein). Zusammen mit dem Team des Restaurants The Watercourt bereitet er am 6. August einen speziellen „Sunday Seafood Brunch“ (ca. 114 Euro / THB 4.400 inkl. einer halben Flasche Champagner). Mehr Infos und Reservierung unter fb-concierge@banyantree.com.

Stefan Heilemann wurde in Stuttgart geboren. Sein Handwerk lernte Heilemann in der Schwarzwaldstube des Hotels Traube Tonbach in Baiersbronn.

Weitere Informationen unter http://www.banyantree.com/de/ap-thailand-bangkok sowie www.banyantree.com/de/ap-thailand-phuket-resort.

(C) Banyan Tree Hotels & Resorts_Stefan Heilemann_Food

Über Banyan Tree Hotels & Resorts
Banyan Tree Hotels & Resorts ist einer der international führenden Anbieter von Premium-Resorts, Hotels und Spas, der vier preisgekrönte Marken unter sich vereint. Die Banyan Tree Resorts bieten an den eindrucksvollsten Orten weltweit Entspannung für Körper, Geist und Seele. Mit unvergesslichen, authentischen Erfahrungen lassen sie die Romantik des Reisens aufleben. Die Marke Angsana steht für Abenteuer in Kombination mit lokalem Chic und einer lebendigen, ausgelassenen Atmosphäre. Für Familien, Freunde und Paare, die eine stylische und moderne Unterkunft suchen, ist Cassia die richtige Wahl. Die modernen Full-Service-Hotels der Marke Dhawa vereinen Design, Komfort und Technologie zu einem einzigartigen Erlebnis. Dank einer Fülle an Möglichkeiten erwartet jeden Gast ein individueller Aufenthalt.

Die Banyan Tree Gruppe besitzt oder betreibt insgesamt mehr als 41 Hotels und Resorts, 62 Spas, 77 Shop-Galerien sowie drei Golfplätze in 25 Ländern.

The Table – Kevin Fehling

von Bernhard Steinmann

Vor einem Jahr eröffnete Kevin Fehling in der Hamburger Hafen-City das Restaurant „The Table“. Foodjournalisten und Foodblogger überboten sich gegenseitig mit Superlativen. Die Einrichtung, die offene Küche, pinzettenbewehrtes Personal welches mit konzentriertem Blick um Teller cheerleaderte, das alles stand für viele im Mittelpunkt der Betrachtung.
Jetzt, nach einem Jahr der Eingewöhnung, fällt es wieder leichter, den Blick auf die Teller, das Wesentliche, zu richten.
Der Star ist eben nicht das Restaurant. Schon eher die Gesamtkonzeption. Und darin spielen die Speisen die Hauptrolle. So soll es auch sein.

„ Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.“ Diese Einsicht haben wir dem wohl bedeutendsten deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zu verdanken.
Und so erweisen wir den Kochkünstlern den notwendigen Respekt und konzentrieren uns auf das Menü.

Das Tor zur Welt
Das ist mal eine Ansage.
Die „Friee un Hansestadt Hamborg“ muss sich diesen Titel nun mit Fehlings Menü teilen. Treffend ist der Name allemal. Und eine Herausforderung für alle regional ausgerichteten Joghurt- und Selleriefans unter den Gourmets. Fehling ist ein weltoffener und weitgereister Koch und weltoffen sind auch seine Menüs. Hier ein Auszug:

Pastramibrötchen
Den Sandwich-Klassiker durfte ich schon in New York verkosten. Die New Yorker würzen die aus Rumänien stammende und der koscheren Küche zugeordnete Speise etwas intensiver als im Rest der USA.
Fehling serviert die Miniatur mit den notwendigen Zutaten auf dem bekannten Holztisch.
Dieser wird in der deutschen Hochküche eines Tages den Bekanntheitsgrad des Wohlfahrtschen Vierertellers übertreffen.

Es folgen weitere Einstimmungen:
Krabbencocktail
mit Tomatentatar, Krabbencrokat und Dillperlen,
Spargel, Pistazie & Kirsche –
mit Kartoffelespuma und Estragonperlen
Soft-Shell-Crab „Marokko“ –
Couscous, Granatapfel und Krustentiervinaugrette
und

Indian-Summer-Bun,
geschmortes Rind, süß-saure Gurke und Tandoori.

Das waren die Einstimmungen.

Lachs von den Faröer-Inseln
mit Passionsfrucht, Yuzu, Miso & Champonzusud
Ich muss lange nachdenken um mich zu erinnern, wann ich zuletzt in Deutschland ein so hervorragendes Lachsgericht genießen durfte. Es ist wahrlich schon ein Weilchen her.
Hinzu kommt ein Sudmix, der grandioser nicht schmecken kann. Dashi, Yuzu, Soja, Ponzu.
Eine abgeflämmte Gurke, man konnte in der offenen Küche den Vorgang sehr gut nachverfolgen, Jasminreiscreme, Kaviar und Misoperlen vervollständigen das Gericht.

Jakobsmuschel „Guatemala“ –
mit Tamarillo, Avocado, Salsa & Taco
Da Kevin Fehling kürzlich ein paar Tage in Guatemala verbracht hat, durfte ein Hinweis im Menü darüber natürlich nicht fehlen.
Die norwegische Jakobsmuschel, ein überragendes Produkt, war meisterhaft gegart und von außergewöhnlichem Geschmack. Hinzu gesellte sich ein Krustentierfond mit etwas Rum und braunem Zucker, der die Muschel ebenbürtig begleitete. Auf einem Extrateller wurde ein kleiner Taco gereicht.

Rehrücken
mit Thaicurrycreme, Ingwer-Hollandaise, Mango & Basilikumjus
Jasminreis, Thaimango, Sanddorn, sind weitere Zutaten für ein grandioses Gericht.
Der Rehrücken, für sich alleine genommen, ist schon tadellos. Hinzu kommen gekonnt ausbalancierte Frucht- und Säurenoten sowie etwas Schärfe, die dem Gericht eine besondere Vielschichtigkeit verleihen.

FAZIT:
Um Kevin Fehling gerecht zu werden, muss man etwas ausholen, mit zwei, drei Worten ist dies nicht getan.
Der Hang zum Perfektionismus, ist sicherlich nicht verwunderlich sondern eher erwartbar. Erkennbare Detailverliebtheit, ohne sich in Kleinteiligkeit zu ergehen und eine doppelte Prise Leidenschaft, so könnte man Kevin Fehling charakterisieren.
Er lässt sich gerne auf Reisen inspirieren, was jedesmal meine Erwartungen und Neugier steigert und er scheut auch keine Experimente bei der Zusammenstellung seiner Kreationen.
Die Produktqualität ist tadellos. Eine Selbstverständlichkeit, die eigentlich einer besonderen Erwähnung nicht bedarf. Nur beste Zutaten garantieren einen Genuss, der sich dem Neuling ebenso leicht erschließt wie dem weitgereisten Gourmet.
Auch das innovative Raumkonzept, man kommt so einfach nicht daran vorbei, trägt zum entspannten Genuss bei und fördert die Kommunikation mit den Tischnachbarn.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Kiwano

Die Gurke mit Hörnern

Sie ist gelb-orange, stachelig und hat ein leuchtend grünes Fruchtfleisch, das an Götterspeise erinnert. Die bizarre Kiwano hat ihre Heimat in Afrika südlich der Sahara. Inzwischen wird die Kletterpflanze auch in Portugal, Kenia, Neuseeland, Italien und Israel angebaut.

Die Kiwano hat einen Wasseranteil von 90 Prozent, ist kalorienarm und ballaststoffreich. Zudem enthält sie wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C. Ihr Geschmack ist erfrischend säuerlich mit einer leichten Gurkennote. Die Italiener bezeichnen die Exotin als „Lemonbana“, ein Fantasiewort aus Zitrone und Banane. Dabei gehört die Kiwano ( Cucumis metuliferus ) zu den Kürbisgewächsen und ist mit Melone und Gurke näher verwandt. Die länglich-runde Frucht ist etwa 10 cm lang, 5 cm dick und mit Stacheln bedeckt, die an kleine Hörner erinnern. Daher wird sie auch Hornmelone oder Horngurke genannt.

Vor dem Verzehr wird die Kiwano zunächst gründlich gewaschen. Man isst die Frucht wie eine Kiwi: einfach längs durchschneiden und das geleeartige Fruchtfleisch mit Kernen herauslöffeln. Wer die Kerne nicht mag, passiert das Fruchtfleisch durch ein Sieb. Das ist allerdings mit etwas Aufwand verbunden. Die Schale der Kiwano ist nicht essbar, lässt sich aber gut als dekoratives Gefäß für Salate und Drinks verwenden.

In Obstsalaten wird die Frucht gerne mit Äpfeln, Bananen, Ananas und Nüssen kombiniert. Sie ist ein Hingucker im Eisbecher, Cocktail und auf dem Buffet. Aber auch Desserts, Smoothies und pikante Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten profitieren von dem außergewöhnlichen Aroma.

Die Kiwano ist ganzjährig im Handel erhältlich. Beim Einkauf sind reife unbeschädigte Früchte die beste Wahl, die orange-gelb gefärbt sind und feste Stacheln haben. Bei Zimmertemperatur sind sie wenige Tage haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Broschüre „Exoten und Zitrusfrüchte“ –
Bestell-Nr. 1281, Preis: 6,50 Euro –
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1281

Vogelmiere

Die zarte Vogelmiere kann wie die Petersilie zum Würzen eingesetzt werden. Auch im Salat ist das Wildkraut ein Genuss, etwa in Kombination mit Blattsalaten, Gurke, Paprika, Roter Beete oder Früchten wie Äpfeln und Beeren. Fein gehackte Vogelmiere und Frühlingszwiebeln kann man im Verhältnis 1:1 mischen und mit saurer Sahne, etwas Salz und Pfeffer verrühren. Für eine grasgrüne Salsa wird die Pflanze mit Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer gemixt und zu Fisch, Spargel und Kräutersuppen gereicht. Mit Pinienkernen und Parmesan gelingt ein köstliches Pesto zu Pasta und als Brotaufstrich. Auch Gemüsepfannen, hellem Fleisch und Kräuterquark gibt die Wildpflanze eine besondere Note.

Vogelmiere ist sehr gesund und enthält die Vitamine A, B und C sowie reichlich Kalium. Bereits 50 g rohe Vogelmiere decken den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen. Das Glykosid Saponin ist für die schleimlösende Wirkung verantwortlich. Zudem soll die alte Heilpflanze gegen Rheuma und Gicht helfen, Entzündungen hemmen und das Blut reinigen.

Die Vogelmiere ( Stellaria media ) ist sehr robust und wächst großflächig in vielen Gärten, weshalb sie häufig als Unkraut abgetan wird. Das zarte Pflänzchen besitzt kleine weiße Blütensterne, die sich von März bis Oktober öffnen. Man findet es auch im Wald, auf brachliegenden Äckern und am Wegesrand. Feinschmecker ernten die jungen Triebspitzen, die noch dicht von Blättern umgeben sind. Vor dem Verzehr sollte Vogelmiere gründlich gewaschen werden. Heike Kreutz, www.aid.de

Kabuki Kaiten Sushi Bar Mr. Hai, Berlin

Mr. Hai gehörte zu den ersten, die Sushi in Berlin angeboten haben. Der Vietnamese machte sich früh am Olivaer Platz selbständig. Bald war sein Laden gerammelt voll mit Russen, die die gute Qualität schätzen und sich auch nicht an den hohen Preisen gestört haben.

Jetzt scheint alles anders zu sein. Wir besuchten an einem Sonntag Mittag diese Kaiten Sushi Bar in Charlottenburg. Gar kein Russe war da. Nach dem wir eintraten passierte minutenlang gar nichts. Dann erbarmte sich die eine der beiden Kellnerinnen, uns einen Platz zu empfehlen („Suchen Sie sich was hinter der Bar“). Sonntag mittags ist Happy Hour, aber es war wenig los. Jetzt kosten die kleinen Teller 3,10 Euro und die größeren Platten 7,50 Euro.

Die Speisen sahen bei unserem Besuch optisch ziemlich alt aus. Speziell die Sachen für 7,50, die offenbar schon sehr lange auf dem Band spazierenfuhren und es auch weiter taten, als wir gingen. Das einzige Nigiri Sushi, das es gab, Lachs, war im Fisch komplett zerrissen, stumpfe Messer dürften Schuld sein. Das typische Schleifgeräusch, was man oft in Sushi Bars hört, wenn das Messer über den Stein fährt, gab es hier nicht. Wir hatten ein gemischtes Sashimi, das aber kein Sashimi war, sondern je zwei dicke Scheiben Fisch.
Japanische Eleganz war nicht zu spüren, dafür aber sich in vietnamesich laut unterhaltende Sushi „Meister“. Es muss eine lustige Unterhaltung gewesen sein, dem lauten Lachen nach.
Auch der Service hat Möglichkeiten der Verbesserung. Wir sassen also hinter der Bar, da kam ein junger Mann zu uns, um an uns vorbei zugehen und drei Plätze weiter sauber zu machen. Wir sassen weiterhin ohen Soja, Wasabi und Gari da. Auf Anfrage war der junge Mann bereit, uns diese Sachen zu bringen.
Es kam dann auch eine der beiden „Miss Sushi“ und brachte uns eine Karte und erklärte das System. Danach waren diese Mädels, denen man anmerkte, sie wären lieber Models oder Shoppen als zu kellnern, nie wieder. Als wir zahlen wollte, stöberte ich die beiden Telefonmäuse im Fenster auf. Eine hat uns dann auch schnell und bereitwillig die Rechnung gemacht. Es ist selten, dass ich gar kein Trinkgeld gebe. Hier war es mal der Fall.

Aber zurück zum Essen. Obwohl die Rollen alle nicht wirklich gut aussahen, schmeckten sie uns. Bis auf eine aussen Frittierte waren alle von gutem Geschmack. Wir wählten jedoch auch nur, was einigermassen gut aussah. Die großen Teller sahen durch die Bank schlecht aus. Da gab es so eine Art Cerviche, alles jedoch in einer Sauce ertrunken. Das haben wir lieber nicht probiert. Auch das ganze gekochte Gemüse sah nicht mehr frisch aus.
Und es war gut, dass wir nicht das Gemüse aßen. Der Sushi Meister nahm vier eingeschweisste Salat-Gurken und legte die auf sein Schneidebrett, wo gerade noch der Fisch lag. Er entfernte die Folie und fing an, die Gurke zu zerteilen. Ich fragte ihn, ob man denn nicht erst die Gurke waschen müsste. Da lachte er und meinte, das machen sie nie!

Fazit: Offenbar ist der Laden nicht mehr so erfolgreich wie Anfang des Jahrtausends. Preis-Leistung passen nicht mehr, der Service ist eher eine Zumutung als ein Service.

www.mrhai.de/

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Gault Millau 2014 – Mecklenburg-Vorpommern

In den Rang der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung” verbessert sich „der aromastark aufkochende“ André Münch vom Restaurant „Gutshaus Stolpe“ in Stolpe bei Anklam in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau. Der „kernige Naturbursche“ beeindruckt durch „die delikate und generöse Gutsherrenart seiner durchdachten Küche, aus der man die Globalisierung herausschmeckt. Im süchtig machenden Muschelsud schwimmen schön feste Carabineros und zarte Vongole vom Mittelmeer, die bretonische Scholle garnieren Erbsen, Yuzu und Holunder. Und wenn es so Deutsches wie zartes Bries, mürbe Maske, Backe und Zunge sowie rosa gegartes Filet vom Kalb gibt, dann ist das wenigstens ein pommersches Aubrac-Kalb“. Für solch inspirierte Gerichte erhält Münch von den Testern, die nach dem französischen Schulnotensystem bewerten, 17 von 20 möglichen Punkten.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreichen:
 Pierre Nippkow in der „Ostseelounge“ in Dierhagen: „Ein ebenso überraschendes wie köstliches Gaumenvergnügen bieten die in brauner Butter perfekt confierte Meerforelle und ihr zunächst beargwöhnter Beifang: ein Apfel-Sellerie-Sorbet. Eher konservativ dagegen, aber geschmacksreich die verwegene Kombi von Rehrücken und Wildschweinbacke mit einer beiden schmeichelnden Gewürzhollandaise.“

 Tom Wickboldt vom Restaurant „Tom Wickboldt“ in Heringsdorf auf Usedom: „Der immer souveräner wirkende Küchenchef fand hier seine Bühne für modern interpretierte, gehobene französische Küche. Die herzhaft abgeschmeckte Taubenbrust auf fruchtiger Apfel-Blutwurst und köstlichem Steinpilztatar oder das perfekt gegarte Kalbsfilet im würzigen Petersiliencrêpe auf Rotkohlmousseline sind zum Zungenschnalzen.“

 Raik Zeigner vom „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow: „Eine klare Steigerung in Aromatik und Präsentation zeigte auch das sehenswerte Duo von Scampi und Jakobsmuschel mit der Aromenfülle von Kürbis-Rettichsalat, Avocado-Knoblauchcreme, kleinem Spinatsalat und subtil geschärfter Satésauce.“

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb in den neueröffneten Restaurants Ralf Haug vom „Freustil“ in Binz auf Rügen und Hannes Graurock im „Cheval Blanc“ in Kuhlen-Wendorf. „Zu vorbildlichem Preis-Genussverhältnis kommen“ bei Haug „der Gemüsesalat ‚Ackerei‘ und bestens gegarter Zander auf Gurke und Dill mit köstlicher Sauce aus gerösteten Gräten.“ Bei Graurock „sind das Kalbstatar mit gestocktem Landei, milder Senfcreme und geschmackstiefer Tomaten-Kalbs-Consommé oder die mit Schokopulver besprühte Gänselebermousse in Kombination mit marinierten Jakobsmuschelscheiben von verblüffender Güte“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern verteidigt souverän Ronny Siewert vom Restaurant „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm mit einem „glanzvollen Feuerwerk moderner Hochküche. Als Referenzgericht kam der facettenreich definierte isländische Kaisergranat: Mittig in der Tellermulde platziert Siewert auf einer extrem reduzierten gelierten Langoustinen-Consommé einen Cannellono, gefüllt mit Tatar, und umgibt ihn mit einem Carpaccio, dezent parfümiert mit Zitronengrassud und Olivenöl. Den breiten Tellerrand zieren zusätzlich Röllchen aus süß-saurem Rettich, gefüllt mit Zitronengrascreme, ein Apfel-Estragon-Eis, eine weitere kleine Tranche des Kaisergranats und Erbsengel. Die einzelnen Komponenten harmonieren oder ergänzen sich so deliziös, dass sie das kleine Kunstwerk zum grandiosen Geschmackserlebnis erheben. Sehr pikant abgestimmt kam der gebratene Loup de mer mit Bohnen, Schmorzwiebelcreme und extrem aufwändig produzierter Soljanka-Consommé, die dem Gericht die würzig-nachhaltige Basis, gepaart mit einer seidigen Süße, verlieh.“ Dafür bekommt Siewert wieder 18 Punkte. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 3 teilen sich hinter Aufsteiger Münch drei Köche mit 16 Punkten:

 Peter Knobloch von „Knoblochs Kräuterküche“ in Göhren auf Rügen für „gemäldegleich mit verschiedenen Wildkräutern eingerahmte Teller mit superfrischem Ostseedorsch, der trotz krosser Panko-Panade seine Saftigkeit behält und auf einem sehr leicht mit Olivenöl, Bärlauch und Rucola angemachtem Kartoffelsalat thront, oder Lammrücken mit Wildspargel und köstlichen Röstkartoffeln, parfümiert mit Goldmajoran“.

 Daniel Schmidthaler von der „Alten Schule Fürstenhagen“ in Feldberger Seenlandschaft  bietet „im vermutlich entlegensten Top-Restaurant dieser Republik alles leicht und frisch, gut balanciert und perfekt gewürzt, ob Zander-Carpaccio in einer sanften Vinaigrette mit Holunderschaum und grünem Apfelsorbet oder Juvenilferkel mit Gurke und einer intensiv grünen Kräutersauce“.

 Matthias Stolze vom Restaurant „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde zeigt „als Nachfolger seines Ex-Chefs Tillmann Hahn besondere Stärke bei den stimmig komponierten Hauptgängen, wie der Variation vom Livarer Klosterschwein mit originellem Röstzwiebel-Eis und Apfel als belebendem Element in unterschiedlichen Texturen (Espuma, Creme, Gelee und Chutney). Schade, dass Stolze bei den Vorspeisen und den Desserts zu viel des Guten will. Es wimmelt nur so vor kleinteiligen Komponenten, die zudem unnötigerweise sehr gedrängt präsentiert werden.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 26 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 24 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf, sieben werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer
31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern
18 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm

17 Punkte
Gutshaus Stolpe* in Stolpe

16 Punkte
Alte Schule Fürstenhagen in Feldberger Seenlandschaft
Knoblochs Kräuterküche in Göhren/Rügen
Der Butt*** in Rostock-Warnemünde

15 Punkte
Zur alten Post in Bansin/Usedom
Freustil** und Nixe*** in Binz/Rügen
Ostseelounge* in Dierhagen
Jagdhaus Heiligendamm in Bad Doberan
Le Croy in Greifswald
Bernstein und Tom Wickboldt* in Heringsdorf/Usedom
Ich weiß ein Haus am See* in Krakow
Cheval Blanc** in Kuhlen-Wendorf

*Aufsteiger  **Newcomer  ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Gault Millau 2014 – Sachsen

In die Klasse der Köche mit „hoher Kochkunst und Kreativität” verbessert sich André Oelsner vom Restaurant „Heine“ in Leipzig in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau. Er beeindruckte die Tester durch „Kartoffel- Specksüppchen mit aufwendig geschichteter Trüffel-Panna cotta und geliertem Geflügelfond oder Müritz-Milchlamm von ‚Kopf bis Fuß‘, das Zunge, Leber, Niere, Rücken und überkrusteten Tafelspitz mit Bohnen und mildem Knoblauchpüree bot.“ Für solch inspirierte Gerichte erhält er im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 möglichen Punkten.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht Stephan Mießner im „Elements“ in Dresden dank seiner „zeitgemäßen, häufig überraschenden Küche.“ „Die zarte Felsenrotbarbe richtet er mediterran auf cremiger Peperonata mit schwarzen Oliven und Artischockenwürfeln an, das prächtige Onglet vom Wagyu-Rind umrahmen gebratene Steinpilze, Minignocchi und leicht angeräuchertes Pastinakenpüree.“

14 Punkte erkocht sich erstmals Falk Heinrich von der „Villa Esche“ in Chemnitz, („Dessen Rindsroulade mit Rotkohl und Kartoffelknödel ist von gleicher Güte wie die karamellisierten Jakobsmuscheln mit Ingwer und in Wodka marinierter Gurke“).

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen verteidigt souverän Peter Maria Schnurr vom Restaurant „Falco“ in Leipzig „als enthusiastischer Ausnahmekoch, der die Provokation liebt“. Für „makellos zubereitete Gerichte von überraschender aromatischer Finesse wie gegrillte Rotbarbe in leichter Krustentiersauce mit buntem Bohnenallerlei, gespickt mit Austern und Würfelchen vom Schweinebauch oder die Schulter vom Wagyu-Beef mit Riesengarnele, unreifer Mango, Bleichsellerie, Sichuan-Aubergine mit Fischduft, Ingwer und Aschanti-Nuss“ erhält er vom Gault&Millau 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 2 teilen sich mit je 17 Punkten für eindrucksvolle Gerichte:

· der von Sylt als neuer Küchenchef ins Dresdner „Caroussel“ gekommene 27-jährige Benjamin Biedlingmaier, der die Tester begeistert: „Den Steinbutt unter einer Ochsenmarkkruste in Ochsenconsommé mit gebräuntem Nussbutterschaum, Nusscrumble und Auberginenconfit könnten wir glatt noch mal essen. Unser Staunen über die Kombination von Spanferkel mit Karotte, Kamille und Waldbeeren löst sich im Wohlgefallen über diese Darbietung auf: Schaum und Gel von Kamille umspielen die rundtournierten Filetstückchen und aromatisieren den intensiven Bratenjus, Karottencreme verträgt sich verblüffend gut mit Waldbeeren und beides mit dem Ferkel, dessen Leber wir vergnügt als Crème brûlée aus einem Minitöpfchen löffeln“,

  • ·  Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden „salbte den fast rohen, lauwarmen Saibling mit BBQ-Aromen, bestreute ihn mit Kopfsalatschnipseln und bettete ihn in eine Misocreme. Rücken, Bries und geschmorter Stelze vom Lamm richtete er dekorativ mit Mousse von Auberginen und Stachelbeeren, grünen Bohnenkernen und Ricottakügelchen an“,

  • ·  Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig bietet „moderne Küche bester Grundprodukte, kreativ, verführerisch und auch für Nichtprofis nachvollziehbar. Statt Mainstream-Luxus kommt Aal, modisch als Gelee und Mousse in der Gurke, als lackiertes Filet und als heiße Essenz in edlem Porzellan. Perlhuhn bereitet er einfach gut mit grünem Spargel und Salzzitrone“,

  • ·  Benjamin Unger vom „St. Andreas“ in Aue „kombiniert als junger Meister des Subtilen im Handwerk und Prägnanten im Aromatischen Gänsestopfleber mit Joghurt, Erdbeere, Kalbskopf und Balsamico oder gibt der Langustine durch Apfel, Gurke und Rettich lebhafte Impulse“.

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants in Sachsen. 23 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafft auch das neueröffnete „Max Enk“ in Leipzig. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau im Freistaat je drei Lokale höher bzw. niedriger. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

    Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen

    18 Punkte Falco in Leipzig

    17 Punkte
    St. Andreas in Aue
    Bean & Beluga und Caroussel in Dresden
    Stadtpfeiffer in Leipzig

16 Punkte Heine* in Leipzig

15 Punkte
Elements* in Dresden
Gasthof Bärwalde in Radeburg

14 Punkte
Villa Esche* in Chemnitz
Feengarten in Hartenstein
Münster in Leipzig
Schillerstuben in Schkeuditz
Drei Schwäne in Zwickau

* Aufsteiger **Newcomer

www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Cornelia Poletto

 

                                          Polettos Hamburger

Zutaten für 4 Personen

Für die Remoulade:

    3-4 Cornichons

    2-3 EL Kapern

    jeweils einige Stiele Schnittlauch und Petersilie

    1 Schalotte

    1 Ei

    Meersalz

    1 TL Dijonsenf

    150 ml neutrales Pflanzenöl

    Pfeffer aus der Mühle

    etwas Zitronensaft

Außerdem:

    einige Blätter Mini-Romanasalat

    2 Tomaten

    1 Stück Salatgurke

    4 Hamburger Brötchen

    600 g Beefsteakhack

    4 dünne Scheiben Schnittkäse (z.B. Gouda)

Für die Remoulade die Cornichons und die Kapern fein hacken. Den Schnittlauch und die Petersilienblätter fein schneiden. Die Schalotte abziehen, fein würfeln. Das Ei, etwas Salz, den Senf und etwas Gurkenwasser (von den Cornichons) in einen Rührbecher geben und mit dem Stabmixer cremig aufschlagen.

Das Öl in dünnem Strahl zugeben und unterschlagen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Cornichons, die Kapern und die Schalotten unterheben und die Remoulade nochmals abschmecken.

Den Backofen auf 120 °C vorheizen. Den Salat waschen, trocken tupfen und zerpflücken, die Tomaten und die Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Die Brötchen im Ofen erwärmen.

Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen, in 4 Portionen teilen. In einer Pfanne das Öl erhitzen. Die Fleischportionen jeweils flach drücken und darin von jeder Seite 2-3 Minuten braten. Während des Bratens nochmals flach drücken.

Die Brötchen aufschneiden. Etwas Remoulade auf den Unterseiten verteilen, mit Salat, Gurke, Tomaten und Fleisch belegen, den Käse und etwas Remoulade darauf geben und die Oberseiten darauf legen.
Lachsburger mit Wasabi-Mayonnaise


Zutaten für 4 Personen

Für die Wasabi-Mayonnaise:

    1 Ei

    Meersalz

    1 TL Dijonsenf

    150 ml neutrales Pflanzenöl

    Pfeffer aus der Mühle

    etwas Limettensaft

    1 EL Crème fraiche

    ca. 1 TL Wasabipaste (jap. Meerrettich)

    einige Stiele Koriander

    Außerdem:

    500 g Lachsfilet (ohne Haut)

    2 EL Schnittlauchröllchen

    dünn abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette

    2 TL Dijon-Senf

    4 Hamburger Brötchen

    1 Stück Salatgurke

    3 EL Olivenöl

Für die Mayonnaise das Ei, etwas Salz und den Senf in einen Rührbecher geben und mit dem Stabmixer cremig aufschlagen. Das Öl in dünnem Strahl zugeben und unterschlagen. Den Wasabi und die Creme fraiche unterrühren und die Mayonnaise mit Salz und Limettensaft abschmecken. Den Koriander fein schneiden und untermischen. Nochmals abschmecken.

Den Backofen auf 120 °C vorheizen. Den Lachs fein würfeln und mit Schnittlauch, Limettensaft und Senf vermischen. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken.

Die Brötchen im Ofen erwärmen. Die Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen. Den Lachs in 4 Portionen teilen und (eventuell mithilfe von runden Anrichteringen) zu Frikadellen formen. Im heißen Öl von jeder Seite etwa 2 Minuten braten.

Die Brötchen aufschneiden. Etwas Mayonnaise und die Gurken auf die Unterseite geben, die Lachsfrikadellen darauf geben und mit etwas Mayonnaise bestreichen. Die Brötchen-Oberseiten darauf legen.

Tipp:
Für das Gelingen der Mayonnaise ist es wichtig, dass alle Zutaten in etwa die gleiche Temperatur besitzen – also die Eier einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank nehmen.

 
Lachstatar im Reisblatt

Zutaten für 4 Personen:

    4 Reispapierblätter

    200 g Lachsfilet (ohne Haut)

    1 TL Wasabi

    etwas abgeriebene Limettenschale

    Meersalz

    1-2 EL Limettensaft

    1 Stück Salatgurke (ca. 150 g)

    2 Frühlingszwiebeln

    100 ml Sojasoße

    Koriander nach Wunsch

Die Reispapierblätter etwa 5 Minuten in kaltes Wasser einweichen. Den Lachs fein würfeln und mit Wasabi und Limettenschale vermischen. Mit Salz und einem Spritzer Limettensaft abschmecken.

Die Gurke schälen, längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln puttzen, waschen, in Streifen schneiden.

Das Reispapier abtropfen lassen und nebeneinander auf feuchte Küchentücher legen. Die Lachswürfel, die Gurke und die Frühlingszwiebeln darauf verteilen, fest aufrollen. Halbieren. Die Sojasoße mit etwas Limettensaft und nach Wunsch einigen Korianderblättern verrühren und dazu servieren.

Samstag, 07. Juli 2012 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen

 

Nicole Leonie Bauer

Nicole Leonie Bauer aus Erfurt kreierte den leckersten Kartoffelsalat des großen HOMANN Rezept-Wettbewerbs „Mein Leckerster für Deutschland 2012“. In dem von Barbara Schöneberger moderierten Finale setzte sich ihr Rezept durch. „Nicole’s Kartoffelsalat“ geht nun in Produktion und ist ab August im Handel erhältlich.

Zwiebeln, Karotten, Dijon-Senf und natürlich Kartoffeln sind die wichtigsten Zutaten für den leckersten Kartoffelsalat. Das Rezept der Erfurter Maschinenbau-Studentin Nicole Leonie Bauer (25) überzeugte die Fachjury, die gestern in Dissen am Teutoburger Wald, dem Stammsitz der HOMANN Feinkost GmbH, ihre Entscheidung traf.

Moderatorin Barbara Schöneberger führte durch ein kulinarisch spannendes Finale mit zehn raffinierten Kartoffelsalat-Kompositionen. Unter der Bezeichnung „Nicole’s Kartoffelsalat“ wird der Gewinner-Salat von HOMANN hergestellt und von Barbara Schöneberger im Fernsehen beworben. Zum Höhepunkt der Grillsaison kommt er dann im August in den Handel.

„Ein guter Kartoffelsalat ist einfach etwas Herrliches“, so Barbara Schöneberger. „Wenn Gäste kommen, sollte man am besten gleich zwei oder drei verschiedene Sorten auffahren. Deswegen hätten, wenn es nach mir gegangen wäre, einfach alle Finalisten gewonnen. Aber auch beim Thema Kartoffelsalat gibt es nun mal strenge Regeln, und die wichtigste lautete in diesem Fall: Es kann nur einen geben! Ich denke, die Jury hat eine weise und vor allem äußerst leckere Entscheidunggetroffen. Herzlichen Glückwunsch an Nicole Leonie Bauer!“

„Es hat sehr großen Spaß gemacht“, freute sich die strahlende Nicole Leonie Bauer. „Dass ich gewinne, habe ich nun wirklich nicht erwartet. Wenn ich nicht gewonnen hätte, hätte ich erzählen können, Barbara Schöneberger getroffen zu haben. So habe ich ein Gewinner-Fotoshooting mit ihr und den Sieg in der Tasche.“

„Die Produktion von Nahrungsmitteln ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, nicht zuletzt deshalb ist eine möglichst vielfältige Kommunikation mit unseren Konsumenten enorm wichtig für uns“, so Martin Thörner, Geschäftsführer der HOMANN Feinkost GmbH. „Das Feedback auf unseren Wettbewerb ‚Mein Leckerster für Deutschland’ war überwältigend. Das hat uns sehr gefreut. Mit der Produktion von ‚Nicole’s Kartoffelsalat’ bekommt der Begriff ‚Consumer product’ einen völlig neuen Sinn. Ich danke allen, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben, und beglückwünsche Nicole Leonie Bauer zu ihrem wirklich köstlichen Kartoffelsalat.“

Die Juroren René Roth (Geschäftsleitung Marke Marketing Vertrieb HOMANN Feinkost GmbH), Klaus Schmidt (Geschäftsleiter Qualitätssicherung, Research & Development und Technik HOMANN Feinkost GmbH), Karin Niebiossa (Rewe CM Einkauf Feinkost, Convenience, Fisch), der Osnabrücker Drei-Sterne Koch Thomas Bühner und der Kartoffelbauer Christoph Elbers bewerteten gemeinsam mit den zehn Finalisten aus ganz Deutschland die einzelnen Salate in zwei Wahlgängen. Zuvor waren insgesamt 3.924 Rezepte eingereicht worden, aus denen via Internet-Voting die zehn Teilnehmer der Endrunde gewählt wurden.

„Mein Leckerster für Deutschland 2012“ ist Teil der großen HOMANN „heute“ Kartoffelsalat-Offensive. Mit der neuen hochwertigen „heute“-Produktlinie zeigt HOMANN, dass sich auch beim Thema Feinkost das Besondere im Einfachen entdecken lässt. Erhältlich ist das Sortiment in vier leckeren Sorten, wobei die Lieblings-Zubereitungsgewohnheiten der Deutschen als Basis für die neuen Kartoffelsalat-Kreationen dienten. So gibt es HOMANN „heute“: Kartoffelsalat mit Ei & Gurke, mit Schinkenwurst & Gurke, mit Essig & Öl sowie die Variante mit frischer Gurke & Schnittlauch. Neu hinzu kommt nun der Gewinner-Salat „Nicole’s Kartoffelsalat“ mit Karotten & Zwiebeln. Alle Produkte werden nach Hausmacher Art ganz natürlich, ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen hergestellt und sind in jeweils einer servierfertigen 700-Gramm-Schüssel erhältlich. Eine Papp-Banderole und die handschriftlich gemalte Zutatenliste unterstreichen den handwerklichen und natürlichen Charakter der Produkte.

Cornelia Poletto

Schweinefilet mit Meerrettichkruste und Dillgurken-Kartoffel-Gemüse

 

Zutaten für 4 Personen:

    600 g  vorwiegend fest kochende Kartoffeln

    1  Schmorgurke (ca. 400 g) oder Salatgurke

    2  Schalotten

    4 EL  Butter

    100 ml Weißwein

    200 ml Gemüsebrühe

    30 g Semmelbrösel

    20 g  geriebener Parmesan

    3 EL  Meerrettich (frisch gerieben oder aus dem Glas)

    8  Schweinemedaillons (3–4 cm dick, ca. 600 g)

    1 EL  Schnittlauchröllchen

    2 EL  Öl

    ca. 3 EL Dijonsenf (nach Geschmack grob oder fein)

    100 g  Sahne oder SahnejoghurtMeersalz

    Pfeffer aus der Mühle

    einige Stiele Dill

1. Die Kartoffeln waschen, schälen und würfeln. Die Gurke schälen, der Länge nach vierteln, die Kerne entfernen und die Viertel in kurze Stücke schneiden. Die Schalotten schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.

2. In einem Topf 2 EL Butter erhitzen. Die Schalotten darin glasig andünsten, die Kartoffeln und die Gurken zugeben, etwa 3 Minuten andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Wein angießen, etwas einkochen lassen. Brühe zugießen, aufkochen und alles 15–20 Minuten köcheln lassen.

3. Die Semmelbrösel, den Parmesan, den Meerrettich und den Schnittlauch mischen. Das Fleisch leicht salzen. In einer backofenfesten Pfanne das Öl erhitzen und das Fleisch darin von jeder Seite 2–3 Minuten anbraten.

4. Den Grill des Backofens vorheizen. Die Medaillons pfeffern, etwas flach drücken, mit 2 EL Senf bestreichen und die Meerrettichmischung darauf verteilen. Die restliche Butter in Flöckchen darauf verteilen und die Medaillons unter dem Grill auf der mittleren Schiene einige Minuten goldbraun überbacken.

5. Die Sahne oder den Joghurt mit 1 EL Senf verrühren, zu den Kartoffeln geben, aufkochen. Den Dill fein schneiden, unterrühren und das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Gurken-Kartoffeln-Gemüse mit den Medaillons anrichten.

 

Gurkenshooter mit Krabben

Zutaten für 4 Personen:

    400 g  Salatgurke

    100 ml Gemüsebrühe oder -fond

    100 g  Crème fraîche oder Sahnejoghurt

    Pfeffer aus der Mühle

    Meersalz

    50 g Nordseekrabbenfleisch

    4 TL Crème fraîche

    1 EL fein gehackter Dill

1. Die Gurke schälen und in grobe Würfel schneiden. Salzen und etwas Wasser ziehen lassen. Mit Gemüsebrühe und Joghurt fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Die Krabben in 4 eisgekühlten Gläsern verteilen, mit der Gurkensuppe auffüllen. Den Dill  mit der Crème fraîche verrühren. Die Dillcreme auf dem Shooter verteilen.

Samstag, 09. Juni 2012 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen