Sentiero Gourmet, Gourmet Path, Event, Livigno

Alpine Bergwelt und kulinarische Verlockungen — dies sind die Zutaten, die Livigno, den kleinen Ort in der Lombardei inmitten der italienischen Alpen, ausmachen. Das Beste aus beidem kombiniert nun das neue „Sentiero Gourmet – Gourmet Path“ Event, das am 14. Juli 2016 zum ersten Mal stattfindet und von Livignos Spitzenköchen ins Leben gerufen wurde. Gäste erwartet ein Gourmetfeuerwerk, bei dem sie einige der schönsten Ecken von Livigno vor abendlicher Kulisse kennenlernen.

Der Gourmet Path ist ein fünf Kilometer langer, leicht begehbarer Waldweg, der in sechs Etappen unterteilt ist und an der malerischen Alpe Vago endet. Ausgangspunkt ist die Kirche St. Christopher, wo die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt werden. Begleitet werden sie von der Livigno Folk Group, eine Gruppe Einheimischer, die Tänze in traditionellen Kostümen aufführen. Entlang des Weges kommen die Gäste in den Genuss von insgesamt fünf verschiedenen Gourmet Finger Food, die allesamt nach traditionellen Rezepten zubereitet und jeweils mit einem Glas Wein aus dem Valtellina serviert werden. Eine Gruppe ortsansässiger Musiker sorgt für einen stimmungsvollen Rahmen.

Am Ende des Weges bringen Shuttle Busse die Teilnehmer vom Croce del Vago zurück zum Ausgangspunkt.

Die Kosten pro Person betragen 60 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 250 Personen begrenzt. Die erste Gruppe startet um 19:30 Uhr, die anderen folgen im 15-Minuten Takt. Tickets können über das Livigno Tourist Office telefonisch (Tel. +39 0342 977800) oder per E-Mail (info@livigno.eu) gebucht werden.

„Feel the Alps“ – der Leitspruch Livignos ist zugleich die Einladung an alle Aktivurlauber, die vielfältige Ganzjahresdestination in den italienischen Alpen umfassend zu erleben. Im Winter besticht der größte Wintersportort der Lombardei, der 2012 den World Snow Award als bestes Resort Europas gewann, mit seiner schneesicheren langen Saison von November bis Mai. Für Schneesportler aller Disziplinen und Levels stehen 115 Pistenkilometer zu allen Bergseiten in einer Höhe von 1.800 bis 2.900 Metern bereit. Im Sommer ist Livigno ein ideales Ziel für Urlauber, die beim Wandern, Klettern oder Mountainbiken eine ursprüngliche, hochalpine Bergwelt entdecken oder am See von Livigno beim Kajaken, Stand-up-Paddeln, Rudern und Surfen Erfrischung genießen möchten. Im Ortskern werden mit den charakteristischen Häusern aus Holz und Stein alpine Traditionen spürbar. Eine bis heute gültige Bestimmung aus dem 17. Jahrhundert erlaubt ein zollfreies Einkaufen und macht Livigno zum Ziel für Liebhaber qualitativ hochwertiger Produkte. Zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen runden das Angebot der Ferienregion ab. Weitere Informationen unter www.livigno.eu.

Restaurant der Zukunft

Mut zum großen Wurf! Den Nürnbergern ihr Zeppelinfeld zurückgeben, die NS-Vergangenheit nicht verschweigen, sondern integrieren, und mit einem spektakulären „Augenlid“-Restaurant neue Akzente setzen: Mit dem visionären Konzept „Graf und Zeppelin“, das weit über die Gastronomie hinausreicht, hat der junge Schreiner Sebastian Geitner aus Nürnberg den Wettbewerb „Restaurant der Zukunft – Generation Outdoor“ gewonnen.

Die Schatten der Vergangenheit überwinden und neues (gastronomisches) Leben schaffen –auf diese Kurzformel lässt sich das Siegerkonzept „Graf und Zeppelin“ bringen. In Nürnberg wird ja seit Jahrzehnten darüber diskutiert, wie man mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände verfahren soll. Der kühne Entwurf von Sebastian Geitner liefert dazu als Antwort nicht nur eine gastronomische Vision, sondern gleich eine städtebauliche Blaupause mit dazu.

Sein Wettbewerbsbeitrag „Graf und Zeppelin“ ist ein informatives Naherholungsgebiet, das der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft gerecht wird. Die Nutzung reicht von einem Dokumentationszentrum „Faszination und Gewalt“ bis hin zu einem futuristischen Restaurant, dessen vollverglaste Wände sich wie ein Augenlid öffnen. Spannendes Detail: Die maroden Teile der Steintribüne werden abgerissen und das Gelände für die Energieversorgung genutzt. – Für Diskussionen unter Hochspannung dürfte also gesorgt sein!

Der weltweit einzigartige Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“ wird seit 2004 alle zwei Jahre von dem Münchner Verleger und Publizisten Willy Faber veranstaltet. Kooperationspartner bei der 7. Auflage „Generation Outdoor“ ist die Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Garmisch- Partenkirchen. Dort haben 15 Studierende die Herausforderung angenommen, visionäre Konzepte für die Outdoor-Gastronomie von morgen zu entwerfen. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte die sechs besten Konzepte für die Präsentation auf der INTERGASTRA aus und kürte die drei Gewinner. Zur Jury gehörten u.a. Thomas Hirschberger (Gastro-Kette „HANS IM GLÜCK“), Frank Buchheister („ROAD STOP“-Gastro-Gruppe), der Architekt und Gastronom Albert Weinzierl (Kull & Weinzierl- Gruppe), der DEHOGA-Ehrenpräsidenten Dr. Erich Kaub und Franz Kotteder, der Gastro-Experte der Süddeutschen Zeitung.

Einen Raum, der an bewegten Orten (wie etwa einem Flughafen) Ruhe vermittelt, will das seitlich offene Restaurant „Karlson vom Dach“ von Philomena Kienle schaffen. Der Clou bei diesem Konzept, das von der Jury auf Platz 2 gewählt wurde, ist die Verbindung von klassischen Baumaterialien mit organischen Substanzen, die derzeit noch in der Entwicklungsphase stecken. So wird die Innenseite der Decke aus einer Doppelmembran gebildet, die mithilfe von gelöstem Chlorophyll über Photosynthese eine eigene Biosphäre im Raum ermöglicht – Generation Outdoor 3.0.

Dass moderne Stadien – von der Arena auf Schalke bis zum Centre Court in Wimbledon – bei schlechtem Wetter mithilfe eines Schiebedachs geschlossen werden können, ist längst Realität. Bei
dem visionären Konzept „iSurprise“ (Platz 3) von Fabian Aigner ist das Dach stabil, dafür kann das dreigeschossige Gebäude bei schönem Wetter auseinandergeschwenkt werden, sodass die Gäste ihre Speisen und Getränke unter freiem Himmel – und bei toller Aussicht – genießen können. Konzipiert ist das Zukunftslokal nämlich für Locations mit spektakulärem Blick, z.B. für den Münchner Olympiaberg.

„Bei unserem Zukunfts-Wettbewerb geht es nicht darum, fertige Konzepte zu liefern, die 1 : 1 umsetzbar sind. Es geht vielmehr darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat“, so Willy Faber. „Ich bin ich jedes Mal aufs Neue begeistert, welche Kreativität freigesetzt wird, wenn man junge Leute einfach mal machen lässt. Nur so ist es auch immer wieder möglich, dem Gastgewerbe branchenübergreifend wertvolle Inputs und Visionen zu geben. Bei bislang jedem Wettbewerb sind andere Strömungen erkennbar geworden, die sich hinterher tatsächlich in Gastro- Konzepten niedergeschlagen und internationale Relevanz erlangt haben.“

Seit der ersten Auflage 2004 hat sich der Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“ aber nicht nur als unglaubliche Ideenschmiede entwickelt, sondern ist stets auch ein Seismograph für gesellschaftliche und gastgewerbliche Stimmungen und Veränderungen: Zusammenführung von Gästen über Kontinente hinweg mittels Holographie, Restaurants in luftiger Höhe schwebend über Großstadtschluchten, Urban Gardening-Lokale, bei denen frisches Gemüse im Paternoster-Lift an den Gästen vorbei fährt… Die Liste an spektakulären und visionären Konzepten ließe sich beliebig fortsetzen.

Aber angesichts von Globalisierung, penetranter (Social-)Media-Berieselung und wohl auch der Angst vor Überfremdung ist bei diesem neuen Wettbewerb eine klare Tendenz festzustellen: Weg von High Tech, zurück zu den Wurzeln, hin zur eigenen Geschichte und zur regionalen Identität. Für Gastronomen heißt das: Der Megatrend „Regionalität“ geht immer weiter – von den Produkten und Herstellern bis hin zum gesamten gastronomischen Konzept.

www.restaurant-der-zukunft.de

Wenn Essen die Funktion der Gene verändert

Wie eine Studie unter Führung des Deutschen
Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun an Mäusen zeigt, führt eine
fettreiche Ernährung während der Trag- und Stillzeit zu epigenetischen*
Veränderungen bei den Nachkommen. Diese Änderungen beeinflussen
Stoffwechselwege, die durch das Darmhormon GIP** reguliert sind, wodurch
die erwachsenen Nachkommen empfänglicher für Übergewicht und
Insulinresistenz werden, der Vorstufe zum Typ-2-Diabetes. Ähnliche
Mechanismen seien beim Menschen nicht auszuschließen, so Andreas F. H.
Pfeiffer, Leiter der Abteilung Klinische Ernährung am DIfE.

Die Studie ist ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt des Deutschen
Zentrums für Diabetesforschung (DZD), an dem neben Wissenschaftlern des
DIfE auch Forscher des Helmholtz Zentrums München beteiligt waren. Das
Wissenschaftlerteam um Andreas F. H. Pfeiffer und die Erstautoren
Michael Kruse und Farnaz Keyhani-Nejad publizierte seine Ergebnisse
kürzlich in der Fachzeitschrift Diabetes (Kruse et al., 2016;
65:1-11; DOI: 10.2337/db15-0478).

Wie Wissenschaftler weltweit beobachten, besitzen Kinder von adipösen
Müttern ein höheres Risiko für Übergewicht und
Stoffwechselerkrankungen. Neuere Studienergebnisse lassen annehmen, dass
als Ursache hierfür auch ernährungsbedingte epigenetische Effekte eine
Rolle spielen könnten. Da Mensch und Maus genetisch sehr ähnlich sind,
nutzen viele Wissenschaftler Mausmodelle, um solche Zusammenhänge unter
kontrollierten Bedingungen zu erforschen. Am Menschen sind solche
Studien nicht möglich.

Im Fokus der aktuellen Studie standen dabei die epigenetischen Effekte
auf die GIP-regulierten Stoffwechselwege, die während der
Schwangerschaft und Stillzeit durch die Ernährung ausgelöst werden. GIP
ist ein Hormon, das der Darm nach der Nahrungsaufnahme freisetzt und
welches die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse stimuliert.
Es beeinflusst den Stoffwechsel von Fettzellen sowie die Fettverbrennung
in der Skelettmuskulatur und fördert als anaboles Hormon den Aufbau von
Körpermasse. Seine Effekte vermittelt GIP über den sogenannten
GIP-Rezeptor. Fehlt dieser wie bei der Gipr-/–Maus, so kann das Hormon
seine natürliche Wirkung nicht mehr entfalten und die Tiere sind
normalerweise vor Übergewicht und Insulinresistenz geschützt. Da sich
die GIP-regulierten Stoffwechselwege anhand des Gipr-/–Mausmodells gut
untersuchen lassen, verwendeten die Forscher diesen Mausstamm für ihre
Studie. Als Kontrolle diente der Wildtyp-Stamm des Mausmodells.

Zunächst teilten die Forscher die Mausmütter in drei Gruppen ein, die
während der Trag- und Stillzeit unterschiedliches Futter erhielten:
Gruppe 1: Gipr-/–Mäuse, die fettreiches Futter erhielten
Gruppe 2: Gipr-/–Mäuse, die normales Futter erhielten
Gruppe 3: Wildtyp-Mäuse mit intaktem GIP-Rezeptor, die normales Futter
erhielten

Alle Nachkommen der drei Gruppen bekamen nach dem Abstillen für 22
Wochen normales Futter und im Anschluss daran für weitere 20 Wochen eine
fettreiche Kost.

Wie die Wissenschaftler beobachteten, nahmen die erwachsenen Nachkommen
der Gruppe 1 und 3 unter der 20-wöchigen fettreichen Diät deutlich an
Fettmasse zu, obwohl sie weniger fraßen als der Nachwuchs von Gruppe 2.
Ebenso hatten sie erhöhte Cholesterin-, Zucker- und Insulinspiegel im
Blut, wiesen vermehrt entzündliche Reaktionen im Fettgewebe auf, hatten
größere Fettzellen und verbrannten weniger Fett in der Muskulatur. Zudem
stellten die Forscher fest, dass die Aktivität verschiedener Gene bei
Gruppe 1 und 3 im Vergleich zu Gruppe 2 verändert war. Bei diesen
handelt es sich um Gene, die für die Fettverbrennung im Muskel und für
Entzündungsprozesse im Fettgewebe eine Rolle spielen, oder die an der
Regulation der Energieaufnahme durch das Gehirn beteiligt sind.

„Die veränderten Genaktivitäten ließen sich dabei zum Teil auf
DNA-Methylierungen***, das heißt, epigenetische Veränderungen
zurückführen“, sagt Pfeiffer. „Unsere Ergebnisse weisen zudem
darauf hin, dass GIP auch für die durch das Gehirn gesteuerte Regulation
der Energieaufnahme eine Rolle spielt, indem es vermutlich indirekt die
Insulinempfindlichkeit des Hypothalamus vermindert“, so der
Endokrinologe weiter. Dies sei eine ganz neue Erkenntnis. Inwieweit sich
die Ergebnisse auf den Menschen übertragen ließen, müsse man sehen. Hier
sei noch sehr viel zu erforschen. Fest stehe jedoch, dass die Ernährung
nicht nur direkten Einfluss auf ein Individuum hat, sondern auch noch
dessen Nachkommen beeinflussen kann.

Hintergrundinformationen:
* Die Epigenetik ist ein relativ junges Forschungsgebiet. Es untersucht
veränderte Gen-Funktionen, die nicht auf eine Änderung der DNA-Sequenz
zurückzuführen sind, aber dennoch vererbt werden können. Studien der
letzten Zeit weisen verstärkt darauf hin, dass auch die Ernährung als
Umweltfaktor den Aktivitätszustand von Genen nachhaltig beeinflussen
kann, z.B. durch chemische Veränderung (Methylierung) der
DNA-Bausteine.
** GIP: Gastric inhibitory polypeptide
*** Erklärungen zur Abbildung (verfügbar unter:
https://pc14.dife.de/get/gaf33k):
DNA-Methylierungen entstehen, wenn Methylgruppen an die DNA binden.
Diese können Gene entweder aktivieren oder deaktivieren.
Nukleosom: Acht Histonproteine bilden den Kern eines Nukleosoms, auf
das 147 Basenpaare eines DNA-Stranges aufgewickelt sind.
Histon-Ende: Die Enden der Histone ragen aus dem Nukleosom heraus und
können durch epigenetische Faktoren modifiziert werden. Hierdurch
wird die Bindung der DNA an das entsprechende Nukleosom verändert, so
dass die DNA z.B. für Transkriptionsenzyme zugänglich und ein bestimmtes
Gen aktiviert wird.

Epigenetische Faktoren verändern Histon-Enden indem sie z.B. Methyl-
oder Acetylgruppen auf Lysin-Seitenketten übertragen. Dies kann die
Aktivierung eines Gens erschweren bzw. erleichtern. Die direkte
Methylierung der DNA verändert dann dauerhaft die Genexpression, wenn
sie in Steuerbereichen von Genen erfolgt (sogenannten CpG-Inseln), die
durch die Modifikation der Histone zugänglich gemacht wurden.

Singita Lodge

Die Luxus-Lodge-Gruppe Singita gehört zu den einflussreichsten Weinsammlern Südafrikas

Wildnis soweit das Auge reicht. Trockene Sträucher, bizarre Felsformationen, die grazile Silhouette einer Giraffe in der Ferne – wohl kaum ein Safarigast würde auf die Idee kommen, mitten im afrikanischen Busch an einer exponierten Stelle rechts ranzufahren, teure Gläser auszupacken, eine wertvolle Flasche Rotwein zu entkorken und sich in einer Diskussion über die Vorzüge der verschiedenen Lagen der Kap-Region zu verlieren. Für die Gäste der zwölf exklusiven Singita Lodges in Südafrika, Tansania und Simbabwe ist dieses Szenario jedoch alles andere als abwegig. Denn Singita gilt als einer der einflussreichsten Einkäufer und Sammler der großen Weinqualitäten Südafrikas. Sieben ausgebildete Sommeliers stehen Weinliebhabern unter der Leitung von Kellermeister Francois Rautenbach beratend zur Seite, führen durch informelle Verkostungen in den imposanten Weinkellern oder servieren edle Raritäten am knisternden Lagerfeuer. Ob zum Gourmet-Menü oder einfach so, auf Safari oder dem Suite-eigenen Balkon – die feinen Weine stehen den Gästen ohne Aufpreis zur Verfügung, denn sie sind in der Full-Service-Rate der luxuriösen Lodges inklusive.

Bei der Nederburg Auction – einer der fünf größten Weinauktionen der Welt – zählte Singita zu den Top-Einkäufern 2015. Die Veranstaltung ist in Südafrika Jahreshöhepunkt der Branche; viele der versteigerten Weine sind nur in begrenzten Mengen verfügbar und nicht auf dem freien Markt erhältlich. Mit dem Aufbau einer eigenen Weinsparte, die auch den Direktverkauf und –versand exklusiv für Singita-Gäste beinhaltet, hat sich der Luxus-Lodge-Betreiber dafür entschieden, im großen Stil in südafrikanische Weine zu investieren. Francois Rautenbach, Kellermeister und strategischer Kopf von Singita Premier Wine, ist für Auswahl, Einkauf und Distribution der Weine verantwortlich. Er plant seine Bestände äußerst langfristig und verwaltet nicht nur die preisgekrönte Singita Weinliste, mit rund 222 Positionen und 20.000 Flaschen, sondern auch den 155 Quadratmeter großen zentralen Maturationskeller auf dem Delvera Estate in Stellenbosch.
Dank der außergewöhnlichen Expertise des Chefeinkäufers kommen Weinliebhaber in den entlegenen Lodges in den Genuss von Raritäten, die teils nur dort erhältlich sind. Auch kommen die Rotweine größtenteils nach einer Mindestreifezeit von fünf Jahren ins Glas und nicht selten sind gleich mehrere Jahrgänge spezieller Erzeugnisse verfügbar, was für Kenner einen besonderen Reiz darstellt. Zu den großen Namen im Portfolio zählen zum Beispiel De Morgenzon, Stark-Condé und Klein Constantia, aber auch hochklassige kleine Produzenten sind vertreten, wie der stark limitierte 2011er Aristargos vom visionären Weingut David in der Region Swartland.
Gäste, die nach einer Verkostung mit Blick auf die wilde Schönheit der Savanne auch ihren eigenen Weinkeller mit einem der südafrikanischen Schätze schmücken möchten, können vom Premier Wine Direct Service Gebrauch machen. Er stellt sicher, dass die Kostbarkeiten ohne Qualitätsverlust in die Heimat der Gäste verschifft werden, während Rautenbach sich ganz nebenbei über jeden neuen Botschafter freut, der die Kunde der großen Weinqualitäten Südafrikas in die Welt trägt.

Getreu der Firmenphilosophie investiert Singita auch in die nächste Generation. So ist der Kellermeister zusätzlich für die Ausbildung der Jung-Sommeliers zuständig. Das erfolgreiche Programm umfasst Theorie, Verkostungspraxis und persönliches Mentoring der jungen Wein-Enthusiasten, die oftmals aus den umliegenden Gemeinden der Singita Lodges stammen.

Weitere Informationen zu den zwölf Lodges und Camps in Südafrika, Tansania und Simbabwe sowie Buchungen unter www.singita.com oder im Reisebüro.

Pascal Foechterlé

Pascal Foechterlé kehrt nach vier Jahren zurück in die „Zirbelstube“ des Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart und übernimmt ab dem 1.1.2016 die Rolle des Gastgebers in dem Sternerestaurant. Seit Mitte 2009 ist der bekannte Franzose in der Stuttgarter Spitzengastronomie tätig, zuletzt im Sterne-Restaurant „Olivo“ im Steigenberger Hotel Graf Zeppelin.

Der ausgewiesene Kenner der Haute Cuisine kann auf eine beeindruckende Vita zurückblicken. Sein Weg führte ihn vom Sternerestaurant Schwarzer Adler über die Traube Tonbach im Jahr 2006 nach Bergisch-Gladbach, wo er schon einmal für die Althoff Hotel Gruppe tätig war, damals im Gourmetrestaurant Vendôme, bei Joachim Wissler sowie im Anschluss von 2009 bis 2011 als Restaurantleiter im Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart. „Wir freuen uns sehr, Pascal Foechterlé wieder als Gastgeber in der „Zirbelstube“ und der Althoff Hotel Gruppe begrüßen zu dürfen“, so Thomas H. Althoff, Gründer und Inhaber des Unternehmens.

„Pascal Foechterlé steht für Gastlichkeit. Mit seiner weitreichenden Erfahrung im Bereich der Spitzengastronomie ist er ein anerkannter Experte der Branche. Im Althoff Hotel am Schlossgarten verbinden sich mit Sebastian Prüßmann und der „Zirbelstube“ Sterneküche und gemütliche Eleganz in einzigartiger Weise. Nun möchten wir mit Pascal Foechterlé als Maître darüber hinaus neue Maßstäbe für unser Hause setzten“, so Ulrich Schwer, Direktor des Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart.

Ende vergangenen Jahres ist Sebastian Prüßmann mit seiner Sterneküche in die „Zirbelstube“ zurückgezogen, die vorab behutsam renoviert wurde. Seine Küche ist aktuell mit einem Michelin-Stern und 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Ganz aktuell wurde Sebastian Prüßmann vom Schlemmer Atlas unter die TOP 50 Köche in Deutschland gewählt. Der Aufsteiger des Jahres 2015 (Der große Restaurant und Hotel Guide) freut sich über den Neuzugang im Team. Seine Kollegin Talisa Bernthaler verlässt Ende des Jahres das Stuttgarter Haus und die Althoff Hotel Gruppe, um sich außerhalb des Unternehmens neuen Aufgaben zu widmen.

Ein neues Frischeparadies für Stuttgart

Neuer, größer und schöner wird das Frischeparadies in Stuttgart. Da der Mietvertrag für das bisherige Gebäude ausläuft, das noch hauptsächlich für Kunden aus dem Gastronomiebereich konzipiert war, wird nun ein ansprechender Markt gestaltet, in dem auch Endverbraucher beste Produkte finden. Die Grundsteinlegung für den Neubau mit einer Investitionssumme von 10,5 Millionen Euro erfolgt am Dienstag, dem 14. Juli 2015, um 10 Uhr in der Ulmer Straße 159. Die Fertigstellung ist bereits für Mai 2016 geplant.

Stefan Hagge und Stephanie Klause, beide Betriebsleiter im Stuttgarter Frischeparadies, steht viel Arbeit bevor. In weniger als einem Jahr werden sie mit 51 Mitarbeitern und einem Warensortiment, das etwa 8.000 Lebensmittel umfasst, auf die andere Seite des Neckars umziehen: „Der Umzug wird eine Herausforderung, aber wir freuen uns, unseren Kunden bald einen ganz neu gestalteten Markt zu präsentieren. Außerdem schaffen wir mehr Arbeitsplätze, wir werden etwa 10 bis 20 Prozent mehr Mitarbeiter einstellen, und unser Sortiment auf knapp 12.000 Produkte erweitern“, erklärt Stefan Hagge. Durch den Neubau gibt es im Stuttgarter Markt verschiedene Änderungen. Ein Bistro eröffnet, in dem zur Mittagszeit wechselnde Gerichte serviert werden. In anderen Niederlassungen wie Frankfurt oder München ist das Bistro ein beliebter Treffpunkt und immer gut besucht. Außerdem ist eine Schinkentheke mit „Schinkenhimmel“ nach dem Vorbild spanischer Markthallen geplant, am üppig bestückten Tresen können sich Kunden Jamón und Prosciutto unterschiedlicher Reifegrade, Coppa, Salami und Co. hauchdünn aufschneiden lassen.

Mit dem Schlüsselfertigbau hat die Frischeparadies KG das Stuttgarter Bauunternehmen Wolff & Müller beauftragt. „Ausschlaggebend waren vor allem die technische Kompetenz und die Erfahrung des hiesigen Unternehmens im Industrie- und Gewerbebau für den Mittelstand“, sagt Dietmar Mükusch, Geschäftsführer der Frischeparadies-Gruppe. „Der Neubau hat eine komplexe Holzdachkonstruktion und, bedingt durch das Sortiment von Frischeparadies, eine anspruchsvolle Gebäude- und Kältetechnik mit unterschiedlichen Temperaturbereichen, die eine individuelle Umsetzung im Bau erfordern“, erklärt Roger Ludwig, Projektleiter bei Wolff & Müller. Die Kosten für den Neubau betragen etwa 10,5 Millionen Euro. Das familiengeführte Bauunternehmen wird die Halle inklusive Technikanbau und Außenanlagen in nur knapp einem Jahr fertigstellen. Mitte Mai 2016 soll der Bau schlüsselfertig übergeben werden.

Der Neubau erstreckt sich auf einer Grundfläche von 3.150 Quadratmetern in der Ulmer Straße 159 und ist als eingeschossige Halle mit teils verglasten, teils geschlossenen Fassaden mit vorgesetztem Klinkermauerwerk und aufwendiger Dachkonstruktion konzipiert. Im Bereich der Warenanlieferung wird ein Obergeschoss mit Büro- und Sozialräumen errichtet.

Der Grundstein wird morgen, am Dienstag, dem 14. Juli 2015, um 10 Uhr in der Ulmer Straße 159, gelegt. Passend zu Frischeparadies, dessen Kernkompetenz im Bereich Seafood und frischer Fisch liegt, wird als Zeitkapsel ein ausgedientes Matjesfässchen bei der Grundsteinlegung vergraben. Die Frischeparadies KG ist eine Tochter der Oetker-Gruppe, deren Beiratsvorsitzende Rosely Schweizer wird an der Veranstaltung teilnehmen.

www.frischeparadies.de

Fünf Konsummuster bei Lebensmitteleinkäufen

Bei wem stimmen Einstellung und Verhalten überein?

Wenn unterschiedliche Analyseverfahren zum gleichen Ergebnis kommen, dann spricht das für deren Qualität. So gesehen in einer Studie von Professor Dr. Silke Thiele und M. Sc. Jonas Peltner von der Christian-August-Universität in Kiel, die sie anlässlich des Symposiums „Die Landwirtschaft im Spiegel von Verbrauchern und Gesellschaft“ der Edmund-Rehwinkel-Stiftung in Berlin vorstellten. Die Wissenschaftler haben Daten des Haushaltspanels der Gesellschaft für Konsumforsuchung um eigene Indikatoren zu Gesundheit und Convenience ergänzt und mittels Cluster- und Faktorenanalyse fünf grundlegende Konsummuster für den Einkauf von Lebensmitteln identifiziert.

Die größte Gruppe mit rund 30 Prozent sind Haushalte, die den untersuchten Faktoren wie Einkauf von stark verarbeiteten Lebensmitteln (Convenience) oder von Bio- oder Fair-Trade-Produkten relativ wenig Wert beimessen. Besonders bemerkenswert an dieser Gruppe ist ihre Abweichung zwischen Einstellung und Verhalten in Bezug auf eine gesunde Ernährung. Sie halten sie zwar für wichtig, kaufen aber nicht entsprechend ein.

In der zweiten Gruppe, die etwa ein Viertel der Haushalte ausmacht, ist das genau umgekehrt. Hier stimmen Denken und Handeln überein. Die Wahrscheinlichkeit, dieser Gruppe anzugehören, steigt übrigens mit zunehmendem Alter.

Jeder fünfte Haushalt gehört der dritten Gruppe an. Hier geben die Einkäufer überdurchschnittlich viel für Convenience-Produkte aus und achten auf geringe Preise. Öko-Lebensmittel oder Regionalität sind ihnen nicht wichtig. Männliche Singles sowie Familien mit Kindern der mittleren Altersgruppe gehören oft dazu. Es finden sich viele Personen mit unterdurchschnittlichem Einkommen, Teil- und Vollzeitarbeit sind oft anzutreffen. Der Zeitfaktor spielt für sie beim Thema Lebensmittelkonsum eine wichtige Rolle.

In der vierten Gruppe finden sich Intensivkäufer von Bio- und Fair-Trade-Produkten. Sie geben relativ viel Geld für Lebensmittel aus, haben eine Vorliebe für naturbelassene und regionale Lebensmittel. Ethische Aspekte haben hier eine besondere Bedeutung. Die Gruppe ist jedoch klein und stellt nur rund vier Prozent der Haushalte dar. In dieser Gruppe sind oft weibliche Singles zu finden. Die Chance der Zugehörigkeit steigt mit höherer Bildung.

In der fünften Gruppe (22 Prozent der Haushalte) wird Bio eher gelegentlich gekauft, jedoch sind die Ausgaben für regionale und gentechnikfreie Lebensmittel relativ hoch. Hier gibt es eine deutliche Beziehung zum Lebensalter. Ältere Personen legen offensichtlich mehr Wert auf ethische oder soziale Aspekte beim Einkauf. Auch Familien mit Kindern unter sechs Jahren sind hier häufiger anzutreffen.

Was bleibt festzuhalten? Etwa ein Viertel der Haushalte berücksichtigt ethische Kriterien beim Einkauf, hat eine positive Einstellung zu regionalen und gentechnikfreien Lebensmitteln. Beim Einkauf werden auch wegen des guten Einkommens höhere Preise akzeptiert. Gesunde Ernährung spielt nur eine durchschnittliche Rolle, insgesamt gesehen jedoch bei rund drei Viertel der Haushalte in Deutschland. Ebenfalls in rund drei von vier Haushalten sind niedrige Preise beim Lebensmitteleinkauf wichtig. Aber immerhin ein Viertel der Haushalte ist bereit, durchaus mehr Geld für gutes Essen auszugeben.
Dr. Martin Heil, www.aid.de

Neue Studie zeigt die Reisetypen der Zukunft

Bis 2030 werden sich sechs Reisetypen herausbilden – Die von Amadeus in Auftrag gegebene Studie wurde von der Future Foundation erarbeitet, einer auf globale Verbrauchertrends spezialisierten Unternehmensberatung – Die Ergebnisse basieren auf Interviews mit führenden Zukunftsforschern, Experten der Reisebranche und Reisenden aus aller Welt

Bis zum Jahr 2030 werden jedes Jahr mehr als 1,8 Milliarden Menschen internationale Reisen unternehmen – allerdings werden ihre Motive und ihr Reiseverhalten grundlegend anders aussehen als heute. Die neue Amadeus Studie „Future Traveller Tribes 2030: Die Reisenden von morgen verstehen“ stellt die Reisetypen der Zukunft und ihre Charakteristika vor.

So werden bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts einige Reisende ihr Ziel und die Reiseart daran ausrichten, wie gut sich dies in den sozialen Netzwerken teilen und wieviel Kapital sich daraus für ihr Online-Image generieren lässt. Eine andere Gruppe von Reisenden möchte es so einfach wie möglich haben und ihre Reisen nicht selbst organisieren, sondern über Dienstleister. Gleichzeitig bildet sich eine hedonistisch geprägte Gruppe von Reisenden heraus mit dem Wunsch nach maximal genussvollen und ultimativen Erlebnissen.

Die große Studie „Future Traveller Tribes 2030“ identifiziert die verschiedenen Persönlichkeiten der Reisenden und die Bereiche der Reisebranche, die sich in den nächsten 15 Jahren weiter entwickeln und an Bedeutung gewinnen werden.

Die Studie, die eher einem psychografischen und weniger einem demografischen Ansatz folgt, baut auf den Verbraucherforschungs-Prognosen der Future Foundation auf und beschreibt sechs verschiedene Reisetypen:

Social Capital Seekers (die Selbstdarsteller im Netz) werden ihre Reisen fast ausschließlich nach dem Gesichtspunkt der Online-Sichtbarkeit strukturieren und sich bei ihren Reiseentscheidungen stark auf Bewertungen und -Empfehlungen im Netz verlassen. Ein ganz neuer Markt wird auf der Basis von „Klout*-optimierten Reisen“ entstehen, das heißt mit Reisen, die bewusst auf ihre Online-Wirkung hin ausgesucht sind.

Cultural Purists (die Kulturpuristen) suchen nach Reisen, auf denen sie ganz in andere Kulturen eintauchen können, auch wenn das nicht immer bequem ist. Je authentischer das Erlebnis, desto größer das Urlaubsvergnügen.

Ethical Travellers (die Reise-Ethiker) werden ihre Reisepläne auf moralischer Grundlage schmieden, zum Beispiel um die CO2-Bilanz oder das Leben anderer Menschen zu verbessern. Sie sind sehr improvisationsfreudig und bereit, ihre Reise durch Freiwilligenarbeit, die Unterstützung lokaler Gemeinden oder ökologisch nachhaltige Aktionen zu ergänzen.

Simplicity Searchers (die Schnörkellosen) werden paketierte Reiseleistungen bevorzugen. Sie streben danach, ihren Aufwand für die Reiseorganisation so gering wie möglich zu halten. Für diesen Reisetyp ist der Urlaub ein begrenztes zeitliches Gut im Leben, das sie in Sicherheit und mit Vergnügen genießen möchten.

Obligation Meeters (die Pflicht-Reisenden) reisen aus bestimmten Gründen – ob privat oder geschäftlich – und unterliegen deshalb sowohl zeitlichen als auch budgetären Zwängen. Sie bevorzugen intelligente technische Lösungen, die ihnen das Reisen erleichtern.

Reward Hunters (die Reise-Hedonisten) sind ausschließlich auf den Reisegenuss fixiert. Viele sehnen sich nach einer ultimativen Belohnung oder einem unverzichtbaren Premium-Erlebnis, als Wiedergutmachung für ihren großen Zeit- und Energie-Einsatz im Arbeitsleben.

„Wir können die Leistungen der Reisebranche der vergangenen 15 Jahre in Sachen Innovation, Kosten und Auswahl für die Reisenden gar nicht hoch genug einschätzen“, sagt Julia Sattel, Senior Vice President Airline IT bei Amadeus. „In den kommenden 15 Jahren werden sich diese Veränderungen weiter beschleunigen. Das Verständnis der entstehenden Reisetypen ist für Anbieter, Einkäufer und Verkäufer von Reisen in den kommenden Jahren überlebenswichtig: Sie müssen sicherstellen, dass sie bereits heute die richtigen Investitionsentscheidungen treffen, und sie müssen dem Trend zur Individualisierung begegnen – der größer ist als jemals zuvor und die gesamte Reisekette umfasst.“

„Unsere Untersuchung zeigt nicht nur, dass Reisende im Jahr 2030 ganz andere Erlebnisse wünschen werden als im Jahr 2015, sondern auch, dass die Menschen ihre Reisen auf andere Art organisieren und buchen sowie die Branche auf neue Weise nutzen werden“, fügt Nick Chiarelli hinzu, Director der Future Foundation. „In den nächsten 15 Jahren wird der Wunsch, Reise-Erfahrungen mit anderen zu teilen, zu einem Grundbedürfnis. Damit steigt der Einfluss der geteilten Erlebnisse auf die Reise-Inspiration und die Einkauftrends. Die Verbraucher in den Industrieländern nähern sich dem post-materiellen Zeitalter. Daher werden vor allem Erfahrung und an zweiter Stelle Fragen der Umwelt- und Gesellschaftsethik in den Mittelpunkt rücken und bedeutenden Einfluss auf Reiseauswahl und -verhalten haben.”

Die Studie steht unter www.amadeus.com/tribes2030 zum Download bereit. Dort können Reisende auch feststellen, zu welchem der sechs „Traveller Tribes“ sie gehören. Im Sommer 2015 wird Amadeus dort eine zweite, ergänzende Studie von Frost & Sullivan veröffentlichen, die der Frage nachgeht, wie die Reisebranche auf die spezifischen Bedürfnisse und das individuelle Kauf- und Buchungsverhalten der sechs Reisetypen eingehen kann, wie sie in „Future Traveller Tribes 2030“ beschrieben werden.

IMEX CHARITY COOKING 2015

MITKOCHEN FÜR DAS OBDACHLOSENHEIM „LICHTBLICK“ AM VORTAG DER IMEX
Anmeldung ab sofort möglich

„Kochen mit Spaß für die gute Sache“ – so heißt es bald wieder für eine Gruppe von internationalen IMEX-Besuchern und Ausstellern, die am Montag, den 18. Mai, am Tag vor Messebeginn im Rahmen des „IMEX Charity-Cooking@Lichtblick“ in Frankfurt gemeinsam schnippeln, panieren und verzieren.

„Die gute Sache“ – das ist der Verein „Lichtblick e.v.“ rund um die Ordensschwester Sigrid, die sich bereits seit Jahrzehnten in Frankfurt und Umgebung für Obdachlose engagiert. Mit grösstem persönlichem Einsatz hat sie es geschafft, vielen Obdachlosen eine neue Heimat zu geben. Ihr „Haus Lichtblick“ an der Eschersheimer Landstrasse in Frankfurt ist ein regelrechtes Vorzeigeobjekt.

Der unternehmerischen Verantwortung gerecht werden
Die IMEX unterstützt den Verein bereits seit 2012 im Rahmen der eigenen CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility) durch eine Fundraising-Initiative. Die daraus resultierende Geldspende konnte im letzten Jahr für einen Bootsausflug auf dem Rhein verwendet werden, an dem die Bewohner des Heimes viel Spaß hatten.
Etwas zurück zu geben in die Community – das ist das Ziel, das die IMEX mit ihren „Giving-Back Projekten“ wie diesem verfolgt. Neben diesem CSR-Projekt organisiert die IMEX auch in Las Vegas im Rahmen der IMEX America jährlich verschiedene „Giving-Back Events“.

Emotionales Erlebnis für die Teilnehmer
Die IMEX hat sich bewusst dafür entschieden – neben der jährlichen Geldspende – auch ein persönliches Erlebnis für die Teilnehmer zu kreieren. So öffnet der „Blick hinter die Kulissen“ und der Besuch des „Hauses Lichtblick“ den Teilnehmern oftmals ganz neue Perspektiven und gibt Einblicke, die zum Nachdenken anregen.

Dank an die Sponsoren
Wie bereits in den Vorjahren wird das Sheraton Frankfurt Congress Hotel alle Zutaten und die Dekoration spenden. Zudem leitet ein Profikoch des Hotels das Charity-Cooking Team an und unterstützt tatkräftig.

Bereits zum zweiten mal ist auch das GCB German Convention Bureau als „Badge-Back-Sponsor“ dabei – die Einnahmen der „Badge-Back“ Fundraising-Initiative kommen u.a. auch dem „Haus Lichtblick“ zugute.

Mitmachen erwünscht!
Das „Giving-Back Programm“ 2015 findet am Montag, den 18. Mai 2015 von 11:00h bis 14:30h in Frankfurt im Haus „Lichtblick“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mitmachen möchte bei diesem Charity-Projekt kann sich ab sofort anmelden: cooking@imexexhibitions.com

Deutscher Gastronomiepreis 2014

Gerd Spitzer vom ‚Tauro‘ in Berlin sowie Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg nehmen Auszeichnungen in Berlin entgegen – Carmen Würth, Gründerin des Hotels ‚Anne-Sophie‘, erhält Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk

Der Deutsche Gastronomiepreis 2014 ist im Berliner Axica Kongresszentrum vergeben worden. In der Kategorie ‚Food‘ freute sich ein Berliner: Gerd Spitzer, der neben dem Tauro am Prenzlauer Berg noch fünf weitere Restaurant-Betriebe in der Hauptstadt führt. In der Kategorie ‚Beverage‘ nahmen Patrick Rüther und Axel Ohm vom ‚Alten Mädchen‘ in Hamburg den Preis entgegen. Im Anschluss erhielt Unternehmerin Carmen Würth den Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk aus den Händen von Martin Hötzel, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Warsteiner Gruppe.

Gerd Spitzer vom Tauro in Berlin Preisträger in der Kategorie ‚Food‘
Der Berliner-Gastronom Gerd Spitzer ist nicht nur ein Spitzengastronom, sondern auch ein mutiger Unternehmer. Zusammen mit seinem Partner Oliver Liese betreibt er insgesamt sechs Restaurants, ‚Mar y Sol‘, ‚Las Olas‘, ‚Vivolo, BBQ-Kitchen‘, ‚Escados‘ und das preisgekrönte ‚Tauro‘. Mit seinem Faible für Spanien kam die Idee, ein spanisches Restaurant mit einer Frische und Vielfalt zu bieten, die dem Vorbild von Tapasbars in Bilbao oder San Sebastian nahe kommt. Das haben er und sein Partner mit dem ‚Tauro‘ geschafft. Davon ist auch die Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises überzeugt: „Mit seinem unkonventionellen Handeln im Gastronomiealltag und seiner Eigeninitiative motiviert der redegewandte Kommunikator Spitzer jeden Tag seine Mitarbeiter und sich selbst, immer den Gast im Mittelpunkt aller Bemühungen zu sehen.“ Für die Experten Gründe genug, ihn mit dem Deutschen Gastronomiepreis 2014 in der Kategorie ‚Food‘ auszuzeichnen.

Deutscher Gastronomiepreis ‚Beverage‘ für Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg
Mit der Eröffnung eines reinen Craft Beer-Restaurants waren Patrick Rüther und Axel Ohm nicht nur die ersten in Hamburg, sondern gehörten auch zu den ersten deutschlandweit. Ihr Erfolgsrezept: Bier in allen Variationen gepaart mit moderner, regionaler Küche und traditionellen, selbstgebackenen Stullen, herzhaft belegt. Auf die Frage Simone Panteleits, Moderatorin des Abends, wie man denn auf die Idee käme, eine Biermanufaktur mit vielfältigen Degustationsmöglichkeiten zu eröffnen, antworten beide: „Weil wir Bier lieben.“ Aber es ist noch mehr: „Das Alte Mädchen ist für uns einfach ein ehrlicher Standort im Hamburger Schanzenviertel, ehrliches Handwerk und ehrliche Zutaten“, fügt Rüther an. „Wir bieten mehr als 60 verschiedene handwerklich hergestellte Biere aus aller Welt, zu denen unsere Brotprodukte aus dem hauseigenen Ofen genauso passen wie unsere warmen Gerichte.“

Bei Verkostungen und Schulungen rund um das Thema Bier bilden die beiden Craftbeer-Enthusiasten ihr Personal weiter und bieten zudem auch den Braugasthaus-Gästen Sommelier-Kurse und Craftbeer Days an. „Die beiden haben ein funktionierendes und wegweisendes Gastronomie-Konzept entwickelt, dass Bierliebhabern das Herz höher schlagen lässt“, ist Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe, sicher und bestätigt damit das Urteil der Expertenjury: „Sie sind Trendsetter und Wegbereiter für zeitgemäße, neue Lösungsansätze in der getränkeorientierten Gastronomie – darum erhalten Patrick Rüther und Axel Ohm den Deutschen Gastronomiepreis 2014 in der Kategorie ‚Beverage‘.“

Unermüdliches Wirken und vorbildhafter Einsatz für die Integrationsarbeit in der Gastronomie zeichnen die Ehrenpreisträgerin Carmen Würth aus

In seiner Laudatio formulierte Dr. Bernd Thiemann, Ehrenmitglied des Beirats der Würth-Gruppe und ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Genossenschaftsbank AG: „Anne-Sophie“ ist mehr als ein Hotel – es ist eine Zugewinngemeinschaft für Menschen mit und ohne Handicap und eine beeindruckende Begegnungsstätte für Gäste und Mitarbeiter“. Damit bestätigte er auch die Einschätzung der Jury, die urteilte: „Mit ihrem unermüdlichen Wirken bringt Carmen Würth Menschen mit und ohne Handicap seit mehr als zehn Jahren zusammen.Ihre Vision entwickelte sie weiter zu einem beispielhaften und kreativen Gesamtkonzept, mit dem sie nachhaltig Maßstäbe in der gastgebenden Branche setzt.“

Ansporn zur Bestleistung
„Die heute verliehenen Preise transportieren die Wertschätzung für Gastronomen, die Tag für Tag ihr Bestes geben“, erklärte Juryvorsitzender Lothar Menge. Für ihn seien alle Nominierten des Abends Vollblutgastronomen mit Leib und Seele, die Mut zu Bestleistungen machen. Und er ist überzeugt: „Der Deutsche Gastronomiepreis gibt Ansporn für unternehmerischen Erfolg in einer ebenso faszinierenden wie schwierigen Branche.“

Alle Preisträger sowie nähere Informationen und Fotos stehen unter www.warsteiner-preis.de zum Download bereit.