La Plancha

Grillen ist Volkssport, denn knapp sechs Millionen Deutsche grillen mehrmals im Monat und fast 14 Millionen mindestens einmal im Monat (Quelle: Statista 2015).

Doch mehr als zwei Drittel der Grill-Fans nutzen immer noch den Holzkohlegrill (Quelle: Statista 2014), der nach jedem Grillen in aufwendiger Weise von Rückständen gereinigt werden muss und auf dem nur bestimmtes Gargut zubereitet werden kann.
Die Lösung für grillverrückte Deutsche kommt aus Spanien: die „Plancha“.

Komplette Gerichte können jetzt beim Grillen angerichtet werden.
Und: Zeitintensives Reinigen gehört der Vergangenheit an.
Die „Plancha“ ist eine gas- oder elektrobetriebene großflächige Grillplatte, die vor allem in Spanien und Frankreich genutzt wird. Experten wie Delikatessenpapst Ralf Bos sind von der Vielfältigkeit der „Plancha“ beeindruckt: „Leckere Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse kann ich in kürzester Zeit einfach zusammen grillen, selbst Spiegeleier sind möglich. Nichts fällt mehr durch den Grillrost. Auch mit Flüssigkeiten kann gearbeitet werden, damit das Grillgut mit vielen verschiedenen Aromen unterstützt wird. Ob man einen Risottoreis mit Brühe gar zieht oder ein Steak mit Portwein verfeinert, alles ist möglich.“

Für Holger Behrens, Sternekoch vom Behrens am Kai aus Düsseldorf kommt noch etwas hinzu: „Der besondere Reiz liegt für mich und meiner Familie in den fast unerschöpflichen Möglichkeiten. Gegrillte Muscheln als Vorspeise, Steaks als Hauptgericht und zum Nachtisch flambierte Früchte ‒ mit einer „Plancha“ geht das“.

Weitere Vorteile: Mit der „Plancha“ ist es möglich bei hohen Temperaturen von bis zu 350 Grad zu grillen, sodass Grillgut schnell gar und kross wird.

Selbst ein Dessert, das aus mehreren Komponenten besteht, ist auf der „Plancha“ schnell und einfach zubereitet, und auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Tim Tegtmeier von PURE PASTRY auf dem Düsseldorfer Carlsplatz ist ganz begeistert: „ Armer Ritter mit gebranntem Obst und einem rauchigen Whisky Aroma wären mir für ein Grillgericht nie in den Sinn gekommen, aber mit der „Plancha“ gibt es da keine Probleme.“

Laut „Plancha“ Expertin Mona Leone, welche die vielfältigen Möglichkeiten des südeuropäischen „Grillchampions“ zusammen mit Ralf Bos, Chris Sandford, Holger Behrens sowie Tim Tegtmeier in Meerbusch bei einem Event von BOS FOOD gegenüber Journalisten demonstrierte, sorgt die Hitze für schmackhafte Resultate. „Wegen der hohen Temperaturen beim Grillen kann ich mich vielseitig, fettarm und gesund ernähren und der Kreativität bei den Gerichten sind kaum Grenzen gesetzt. Außerdem brauche ich für die Reinigung nur wenig Zeit. Damit gehören Grillkohle und Anblaspumpe der Vergangenheit an.“
Denn: eine aufwendige Reinigung, wie etwa bei einem normalen Holzkohlegrill, entfällt. Ein Glas Wasser reicht zur Reinigung. Durch die große Hitze löst sich alles Angebratene und
lässt sich mittels eines Schabers in den Fettauffangbehälter schieben.

Fazit: wieder Chillen beim Grillen, mit schneller Zubereitung, mehr Gerichten und unkomplizierter Reinigung.

www.bosfood.de/shop-detail/kategorie/non-food-hardware-grillzubehoer/subkategorie/grill-zubehoer-und-non-food-artikel/detail/produkte-von-simogas-plancha.html

Fadi kocht syrisch

Fadi Alauwad war in seiner Heimat Syrien ein Fernsehkoch, dessen Bekanntheitsgrad sich weit über die Grenzen seines Heimatlands hinaus erstreckte. Aufgrund des immer noch andauernden Bürgerkriegs, flüchtete er 2014 mit seiner Familie nach Deutschland, wo er seitdem in Aachen lebt und auch hier als Koch arbeitet.

Die „Dialego Foundation for Children“ hat auf Initiative der Aachener Unternehmerin Andera Gadeib, die selbst syrische Wurzeln hat, ein Kochbuch mit Fadi Alauwad entwickelt, dessen Inhalt sich nicht nur auf 30 ausgewählte Rezepte der syrischen Küche beschränkt, sondern den Lesern auch das gesellschaftliche Leben und die Kultur Syriens nahebringt und das Ganze großformatig bebildert.

Das Projekt wird u. a. von der Mayerschen Buchhandlung unterstützt, die das Buch sowohl über ihren Onlineshop vertreibt als auch in ihren Filialen verkauft und somit die gesamte Logistik für Einzelbestellungen sowie -käufe bereitstellt.

„Fadi kocht syrisch“ (Fadi Alauwad)
Hardcover, ca. 120 Seiten
Preis: 19,90€
ISBN 9783000510625

Der gute Zweck
Da das Projekt weitgehend ehrenamtlich organisiert ist, kann der Verkaufserlös an den Verein Syrienhilfe e.V. gespendet werden. Der Verein ermöglicht, durch seine vielen Helfer vor Ort, nicht nur Nahrung und medizinische Versorgung, sondern auch seelischen und moralischen Beistand. Jeder zweiter Syrer/-in ist unter 19 Jahre alt; deswegen ist es eine Herzensangelegenheit für die „Dialego Foundation for Children“, die Kindern und Jugendliche im Land zu unterstützen.

www.fadikochtsyrisch.de

Johann Lafer at the Gainsborough

Das luxuriöse The Gainsborough Bath Spa öffnet am 1. Juli 2015 im UNESCO Weltkulturerbe-Kurort Bath im Westen von England seine Pforten. Für die Gäste stehen 99 luxuriöse Zimmer in aufwändig renovierten historischen Gebäuden mit georgianischen und viktorianischen Fassaden sowie ein unvergleichlicher Spa zur Verfügung. Es ist das einzige Hotel Großbritanniens mit direktem Zugang zu den berühmten heilenden heißen Quellen von Bath in der Grafschaft Sumerset. The Gainsborough Bath Spa ist die neueste Perle von YTL Hotels und ihr erstes Hotel in Großbritannien.

Die Kombination aus modernen Römischen Bad mit natürlichem Thermalwasser, zeitgemäßem Luxus in historischem Ambiente und kulinarischen Genüssen des Namen-Patrons „Johann Lafer at the Gainsborough: Dining without Borders“ bietet Besuchern völlig neue Urlaubserlebnisse in England.

Die exklusive Spa Suite und zwei weitere Spa Zimmer sind die einzigen Hotelzimmer in England, die in ihren Badezimmern über einen zweiten Wasserhahn optional Thermalwasser bieten, um ein Bad im heißem Quellwasser zu bieten.

Zum Soft-Opening im Monat Juli 2015 werden 20% Rabatt auf die veröffentlichten Zimmerraten gegeben.

Das Spa Village Bath im The Gainsborough Bath Spa ist ein neues exklusives Weltklasse-Spa, das mit der natürlichen Kraft des heilenden heißen Thermalwassers den Gästen königliche Spa-Erlebnisse bietet.

Getreu der Philosophie der weltweit vielfach ausgezeichneten Spa Villages von YTL Hotels, lokale Kultur, Heilkunst und Tradition zu leben, ist das Spa Village Bath konzipiert, um die heilenden Traditionen von Bath zu würdigen. Bereits seit vorrömischer Zeit pilgerten Menschen zu den einzigen heißen Quellen Großbritanniens, um ihre Körper in dem mineralhaltigen Wasser zu entspannen. Das hoteleigene Wasserreservoir sprudelt an der Oberfläche bei 47°C und steckt voller reichhaltiger natürlicher Mineralien. Hotelgäste können es rundum genießen, eintauchen in das wohltuende Nass und sich bei angenehmen typisch britischen Aromatherapien entspannen.

Wiederentdeckt wurde auch die antike Gepflogenheit des gesellschaftlichen Bades. The Gainsborough Bath Spa hat dafür einen einstündigen „Bade-Rundkurs“ kreiert. Bei dem ritualisierten Ausflug durch Thermal-Pools, Saunas, Dampfbad, Eis-Alkoven und elegante Ruheräume machen Besucher eine Badereise wie im alten Rom und schließen die selbstgeführte Tour mit einer besonderen Wasserritual-Zeremonie ab. Drei Thermal-Pools liegen im Herzen des Spas, unter einem Glas-Atrium voneinander durch romanische Säulen getrennt.

Die Aroma Bar bietet eine Fülle von Lotionen und Elixieren, aus denen sich Gäste ihre ganz persönlichen Öle mischen können.

Die Historie und das Design des georgianischen Gebäudes ist ein faszinierender Teil der Geschichte des Hotels. Während der frühen Sanierungsphasen wurden bei archäologischen Ausgrabungen 17.000 antike Münzen gefunden, die heute als Beau Street Schatz bekannt sind. Ein Teil dieses Schatzes wird an der Rezeption ausgestellt. Das denkmalgeschützte Gebäude blickt auf eine bunte Vergangenheit zurück. Im 19.Jahrhundert diente es als Krankenhaus und zuletzt beherbergte es bis ins Jahr 2005 das Bath College für Kunst & Design. Der Name ist inspiriert durch den in Bath lebenden Thomas Gainsborough, einer der berühmtesten englischen Portrait- und Landschaftsmaler des 18. Jahrhunderts. In Angedenken seiner Kunst hat das The Gainsborough Bath Spa drei Studenten des Colleges damit beauftragt, exklusive Kunst für das Hotel und seine öffentlichen Bereiche zu schaffen.

Johann Lafer im The Gainsborough: Essen ohne Grenzen
Johann Lafer ist Namenspatron des Hotelrestaurants „Johann Lafer at The Gainsborough“. Kreiert und serviert wird ein Leben für den guten Geschmack unter dem Titel „Essen ohne Grenzen“ – ein Konzept, das lokal und saisonal produzierte englische Produkte mit den besten Aromen aus Asien miteinander kombiniert und so ganz neue Geschmacksnoten kreiert, die die Gaumen von Gourmets und Gourmands aus Nah und Fern verwöhnen. Die Gerichte sind inspiriert durch sein international ausgezeichnetes Koch- und Reise-Table Book „Two Friends – One Cuisine – Zwei Freunde – Eine Küche“, das gemeinsam mit dem malaysischen Chef Wai, Group Corporate Chef von YTL Hotels, entstanden ist. Ein kulinarisches Abenteuer dieser beiden langjährigen Freunde und Spitzenköche, die sowohl verschiedenste Zutaten aus den jeweiligen Heimatländern erkunden und neu interpretieren, als auch ihre unterschiedlichen Kochtechniken. Diese Innovation, Passion, Frische und Qualität der Gerichte sind Basis für herrliche Gourmeterlebnisse im Johann Lafer at The Gainsborough.

Das The Gainsborough Bath Spa, Mitglied von The Leading Hotels of the World, liegt im Zentrum der antiken altrömischen Stadt Bath an der Beau Street, nur Minuten entfernt von den Shopping- und Restaurantgegenden, dem Theatre Royal, sowie den historischen Römischen Bädern. Direkt gegenüber vom Hotel sind die Thermae Bath Spa. Nur fünf Minuten zu Fußweg vom Bahnhof in Bath entfernt, ist das neue The Gainsborough Bath Spa in nur 90 Minuten Zugfahrt von London aus erreichbar. Der Flughafen Bristol ist 20 Kilometer entfernt.

Um das Soft-Opening des Hotels gebührend zu feiern, wird The Gainsborough Bath Spa alle Einnahmen am 1. Juli 2015 – dem Eröffnungstag – der lokalen Wohltätigkeitseinrichtung St John’s Charity spenden. Sie setzt sich seit dem Jahr 1174 für die Pflege und Unterstützung benachteiligter Bewohner von Bath ein.

Während der Soft-Opening-Phase des The Gainsborough Bath Spa bietet das Hotel im Monat Juli 2015 auf die veröffentlichten Zimmerraten 20 Prozent.

Buchbar ist das The Gainsborough Bath Spa ab £285 (circa 391,– EUR) auf Nur-Zimmer-Basis.

www.thegainsboroughbathspa.co.uk

Heinz O. Wehmann

Sternekoch Heinz O. Wehmann steht seit mehr als 30 Jahren für nordisches Understatement in Bioqualität und gilt als Vorreiter für viele aktuelle Koch- und Küchen-Trends. Seine heimatverbundene Haltung, sein überaus humorvolles und bodenständiges Wesen und die stets sachliche Erscheinung machten ihn schnell zu einem festen Bestandteil der Norddeutschen TV-Landschaft. Jeden Montag ist er in der Sendung „Mein Nachmittag“ des NDR live zu sehen und zieht über 100.000 Zuschauer in seinen Bann. Seine Gerichte sind eine Mischung aus Klassik und Moderne und häufig aus regionalen Produkten hergestellt. Selbst nach über 30 Jahren am Herd hat Heinz O. Wehmann nichts von seiner Begeisterungsfähigkeit verloren: Seinem Ideenreichtum für neue und schmackhafte Rezepte sind keine Grenzen gesetzt. Es ist ihm wichtig immer authentisch zu bleiben und er lässt keinen Zweifel daran, dass Kochen wirklich Arbeit bedeutet, die nicht einfach im Vorbeigehen zu bewältigen ist. Auch in seinem Gourmet-Restaurant an der Elbe, werden die Besucher mit einer Echtheit konfrontiert, die Manch einer erst einmal verdauen muss. Er gehört zu den absoluten Spitzen-Köchen im Land und wer einen Platz in seinem Restaurant „Landhaus Scherrer“ ergattern will, muss sich rechtzeitig anmelden.

www.landhausscherrer.de

Gesucht: Das beste Weihnachtsplätzchenrezept 2012

Kustermann am Münchner Viktualienmarkt sucht das beste Weihnachtsplätzchenrezept in 2012

Ob ganz traditionell, von der Oma überliefert, modern, einfach, verspielt oder kreativ – der Phantasie und Backleidenschaft aller Hobby-Konditorinnen und -Konditore sind keine Grenzen gesetzt.

Das gesamte Kustermann-Team freut sich auf die Rezepte von Kunden und Freunden des Hauses und damit auf die Weihnachtszeit mit funkelnden Dekorationen und Lichtern und dem Duft von Tannengrün und Selbstgebackenem.

Bis Mittwoch, 12. Dezember 2012, können Sie Rezepte mit Plätzchenfoto und Kontaktdaten, einschließlich Telefonnummer in die Gewinnbox auf dem Kustermann-Weihnachtsmarkt in München eingeworfen werden. Die Gewinner werden am Freitag, den 14. Dezember 2012 um 13 Uhr bei Kustermann bekanntgegeben.

Es locken interesante Preise: Für den Gewinner gibt es eine originale KitchenAid im Wert von €629, der zweite Preis ist ein Gutschein von Villeroy & Boch Winter Bakery im Wert von €250, und der dritte Preis ist eine professionelle Backwaage.

Weitere Informationen unter www.kustermann.de
Kustermann am Münchner Viktualienmarkt führt auch die berühmten CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche

SUSHI IN SUHL

Durch Einfallsreichtum und unbändigen Ehrgeiz wird Rolf Anschütz zu einem wahren Japanexperten und richtet sich im beschaulichen Südthüringen ein Restaurant ein, das weit über die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik hinaus bekannt wird – eine schier unglaubliche Geschichte

Nach wahren Begebenheiten erzählt SUSHI IN SUHL die unglaubliche, aberwitzige Geschichte des Rolf Anschütz, der mitten in der DDR gegen alle staatlichen wie gesellschaftlichen Bedenken und Widerstände seinen Traum vom Japan-Restaurant verwirklichte. Sein kulinarischer Ruf drang sogar bis nach Japan.

Suhl, Anfang der 70er Jahre – Rolf Anschütz ist Koch und Gastronom aus Leidenschaft. Allerdings hat er die traditionelle Thüringer Küche satt. Während er Klöße formt und Gulasch rührt, träumt er von ausgefallenen Speisen, die in der Planwirtschaft der DDR vorerst keinen Platz finden.

Inspiriert von dem Buch „Die Küchen der Welt“, lässt er seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf und überrascht seine anfangs verunsicherten Freunde mit kulinarischen Zaubereien aus seinem Japan. Der Traum der internationalen Küche scheint lange nur diesen vorbehalten. Bis ein „echter“ Japaner vor der Tür steht und wünscht im „Waffenschmied“ japanisch zu speisen.

Durch Einfallsreichtum und unbändigen Ehrgeiz wird Rolf zu einem wahren Japanexperten und richtet sich im beschaulichen Südthüringen ein Restaurant ein, das weit über die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik hinaus bekannt wird. Jedoch nicht ohne die Aufmerksamkeit der Partei auf sich zu ziehen, die nun natürlich ebenfalls von den westlich geknüpften Kontakten profitieren möchte.
Von der politischen Führung geduldet, von den Gästen kulinarisch geschätzt, ist er König in seiner Welt. Dennoch – alles hat seinen Preis: je mehr Anerkennung Rolf von den Japanern und der Parteispitze erntet, umso weiter entfernt er sich von seiner Familie und seinen Freunden.

Rolf Anschütz ist ein Gastronom aus Leidenschaft, schon in der dritten Generation führt er die Tradition seiner Familie fort. Mitte der 60er Jahre betreibt der gelernte Koch und spätere Gastronomie-Ingenieur im thüringischen Suhl die Gaststätte „Waffenschmied“, ein Weinlokal, das seine Gäste mit heimischen Gerichten verwöhnt. Rolf ist verheiratet und hat zwei Kinder. Man hat sich im real existierenden Sozialismus häuslich eingerichtet und alles könnte in geregelten Bahnen verlaufen. Doch mit der Einführung des arbeitsfreien Samstags in der DDR sollte sich das Leben des Rolf Anschütz gründlich ändern. Angespornt von einigen Lokaljournalisten, die bei ihm Stammgast sind, lässt sich Rolf für die arbeitsfreien Samstage etwas Besonderes einfallen. Er erinnert sich an eine geheime Leidenschaft aus seiner Ausbildungszeit, die er aber nie praktizieren konnte – die japanische Küche!

Im hinteren Teil des „Waffenschmied“ stand ein Raum leer, dort wollte er sein erstes original japanisches Gastmahl servieren. Während ihn die Genossen von der HO für völlig verrückt halten – Originalton: „Anschütz, haben Sie überhaupt eine Ahnung, wo Japan liegt?“ – lässt sich Rolf nicht mehr von seinem Vorhaben abbringen. Sogar das Problem mit der Sojasoße wird gelöst: Einer der Journalisten hat einen Kontakt zum Außenministerium in Ost-Berlin. Dort sitzt ein Genosse in der Pressestelle, der jeden Morgen über den Checkpoint Charlie marschiert und zur Systeminformation die neuesten West-Tageszeitungen erwirbt. Bei dieser Gelegenheit wird eine Flasche Sojasoße organisiert und nach Suhl geschickt.

Doch Rolf Anschütz wäre nicht Rolf Anschütz, wenn er sich schon damit zufrieden geben würde, nur „japanisch“ zu kochen – auch das Ambiente ist ihm wichtig. Rolf holt sich kurzerhand die Genehmigung, einige Tische und Stühle aus dem Mobiliar einer Gaststätte verwenden zu dürfen, deren Inhaber ihr Glück im Westen gesucht hatten und sägt sie dann höchstpersönlich auf japanische Maße zurecht. Schließlich dekoriert er noch die Wände mit Stoffbahnen, japanischen Mustern oder, was er dafür hält, dann kann das Gastmahl beginnen. Der Abend wird ein voller Erfolg, die Journalisten sind begeistert und Rolf verspricht eine baldige Wiederholung. Er überlegt, wie er die japanische Küche als dauerhafte Einrichtung erhalten kann, doch weiß er auch, dass dies den Genossen in der HO nicht gefallen wird. Was er nicht weiß, ist, dass das Schicksal schon längst für ihn entschieden hat. Einer der Journalisten veröffentlicht in der örtlichen Suhler Tageszeitung „Freies Wort“, einen Artikel über den netten Abend und – wie es der Zufall will, gelangt der Artikel auch nach Leipzig. Nur wenige Tage später stürmt eine Kellnerin aus dem Gastraum in Anschütz‘ Büro und ruft aufgeregt:
„Chef, da draußen sitzt ein Schlitzauge, ein Japaner, ein echter Japaner, der extra aus Leipzig gekommen ist und der will, dass SIE für ihn kochen“.

Nun kommt die Stunde der Wahrheit: ein echter Japaner. Jetzt wird sich zeigen, ob die Vorstellungen, die Rolf Anschütz von japanischem Essen hat, sich mit denen eines echten Japaners decken – sie tun es. Diesmal bringt sogar die ADN – die Nachrichtenagentur der DDR – eine Meldung, die im ganzen Land über die Ticker läuft. Damit beginnt der kometenhaften Aufstieg des Rolf Anschütz und der neugegründeten Japan-Abteilung der thüringischen Gaststätte „Waffenschmied“.

Innerhalb weniger Wochen spricht es sich anscheinend bei allen in der DDR verweilenden Japanern sowie der einheimischen Bevölkerung herum, dass in Suhl ein Restaurant entstanden ist, wie man es sonst nur im Westen (und natürlich in Japan!) findet.
Rolf Anschütz versteht es schnell, mit der neuen Situation zurechtzukommen. Während seine Frau sich um den thüringischen Teil des Waffenschmieds kümmert, gilt seine ganze Aufmerksamkeit der „Japan-Abteilung“. Neue Rezepte müssen her, die Speisekarte wird erweitert und auch exotische Gerichte sind jetzt zu haben. Aber nicht nur das, auch das Drumherum soll so japanisch wie möglich sein.
Innerhalb weniger Jahre stehen Anschütz Westdevisen für mehrere 100.000 DM zur Verfügung, um sich in Düsseldorf beim exklusivsten Feinkostspezialisten für asiatische Lebensmittel einzudecken.
LKW-Ladungen mit seltenem Fisch, Krabbenfleisch und Bambussprossen werden nach Suhl transportiert, um japanischen Wirtschaftsdelegationen, Messebesuchern aus Leipzig und volkseigenen Brigaden die exotischsten japanischen Gerichte servieren zu können. Rolf Anschütz hat inzwischen den Status des Itamae, eines japanischen Meisterkochs erreicht.

Alles, was er weiß, hat er sich selbst beigebracht. Er lernt japanisch aus Büchern, studiert Tag und Nacht die Gebräuche dieses fremden Volkes, das ihm doch irgendwie so nah ist und verfeinert seine Kochkünste immer und immer wieder. Er gibt 11.000 Ostmark für die Übersetzung eines japanischen Kochbuches aus und nimmt dabei das Scheitern seiner Ehe in Kauf. Der „Waffenschmied“ gehört inzwischen zu den anerkanntesten japanischen Restaurants außerhalb Japans. In Europa ist er die unumstrittene Nummer Eins, erst danach kommen Brüssel und Paris.

Auch in der DDR ist er längst eine Institution, ein Muss für jeden Japaner und Höhepunkt jeder Diplomatenreise. Der kleine Koch aus Suhl ist König in seiner Welt. Dabei hält Anschütz jedem Versuch stand, das nun berühmte Lokal nach Ost-Berlin zu verlegen. Wer seine Kochkünste genießen will, muss in die Provinz reisen. Doch Anschütz kann sich auf Dauer dem politischen Willen seiner Genossen nicht entziehen. Er wird gebeten, seine Kochkünste auch bei entsprechenden Anlässen in Ost-Berlin zum Besten zu geben. So wird der Koch ein Botschafter seiner Kunst und Teil der Politik.

Er wird zum Vermittler zwischen Ost und West und löst einen wahren Japan-Boom in der DDR aus.

In seinem Beisein werden millionenschwere Geschäftsabschlüsse getroffen und gefeiert. Der real existierende Sozialismus arrangiert sich – mitten im Kalten Krieg – prächtig mit dem wohl kapitalistischsten Land seiner Zeit. Rolf Anschütz interessiert das nicht, er kocht für die friedliche Koexistenz der Völker und bleibt zeitlebens einfacher Angestellter der HO mit einem Monatseinkommen von 700 Ostmark. Mitte der 70er Jahre läuft das Restaurant auf Hochtouren, wer im „Waffenschmied“ ein Gastmahl genießen will, muss zwei Jahre im Voraus buchen. Rolf Anschütz muss anbauen und legt noch einen drauf. Ab sofort gibt es das original japanische Gastmahl nach streng traditionellen Regeln – dem rituellen Waschen. Die Gäste nehmen vor dem Essen ein gemeinsames Bad – nackt. Der „Waffenschmied“ ist ein Schmelztiegel. Nirgendwo sonst in der DDR treffen Ost und West so ungezwungen aufeinander wie dort. Nirgendwo sonst werden auf so unkonventionelle Art Geschäfte abgeschlossen und Politik gemacht. Was als Gag entstand, hatte längst eine Eigendynamik entwickelt. Die Partei, die Anschütz und seinem abenteuerlichen Projekt zunächst skeptisch gegenüberstand, kann schon lange nicht mehr eingreifen, da die japanische Regierung Anschütz mit Ehrungen überhäuft und schützend ihre Hand über ihn und sein Lokal hält.

Aber da das Restaurant sehr profitabel läuft und pro Jahr Millionen an Devisen bringt, kann auch die Partei gut damit leben. Genossen, vor allem Vorgesetzte, die versuchen Anschütz das Leben schwer zu machen und ihm den Erfolg nicht gönnen, gibt es trotzdem genug. Doch jeder kann das aus dem „Waffenschmied“ mitnehmen, was ihm nahe liegt. Die Arbeiter von der Brigade sehen in ihm einen Themenpark, eine einmalige Abwechslung, wie man sie sonst nicht findet in der DDR, die Partei nutzt ihn als Geldquelle und Aushängeschild der Völkerverständigung und Rolf Anschütz als Mittel seinen Landsleuten eine fremde Kultur näherzubringen. 1979 kommt, was kommen musste.An einem Sonntag im Mai sitzt eine japanische Delegation im „Waffenschmied“ und lässt sich von Rolf Anschütz verwöhnen. Als das Mahl beendet ist, bedankt man sich höflich und lädt Anschütz zum Gegenbesuch nach Japan ein und zwar am kommenden Wochenende!

Ost-Berlin hat keine andere Wahl als der Einladung zuzustimmen und so fliegt Rolf Anschütz von Berlin-Schönefeld über Moskau nach Tokio. Er, der Japan nur aus Büchern kennt, hat endlich die Gelegenheit, das Land seiner Träume kennen zu lernen. Der Flughafen in Tokio ist riesig, die Eindrücke überwältigend. Rolf Anschütz hofft inständig, dass er sich nicht verläuft und dass ihn jemand abholt. Als er aus der Gepäckausgabe kommt, hört er eine vertraute Melodie: „Das Heideröslein“. Vor ihm stehen 6 Japaner, alles ehemalige Gäste des „Waffenschmied“ und bringen ihm ein Ständchen. Rolf ist angekommen, er ist zuhause. Was folgt, sind vier ereignisreiche Wochen, in denen er Dutzende von japanischen Restaurants kennen lernt und im Gegenzug die Japaner auch in die Geheimnisse der thüringischen Küche einweihen muss. Die Japaner sind inzwischen davon überzeugt, dass es eine Laune der Natur gewesen sein muss, dass Rolf auf der anderen Seite des Globus in Thüringen das Licht der Welt erblickt hat, für sie ist er eigentlich einer der ihren.

Während seiner Reise werden ihm höchste Ehren zu Teil, er wird in Kreise eingeführt, die dem normalen Besucher aus dem Westen für immer verborgen bleiben.

Rolf wird bewusst, hier kann er nicht bleiben, er muss zurück nach Suhl – dort sind seine Wurzeln, da ist seine Heimat.

Im Laufe der 80er Jahre wird der Druck auf Rolf Anschütz von Seiten der Partei immer stärker. Es gibt immer mehr Neider, die ihm den Erfolg nicht gönnen wollen und denen es auch egal ist, dass der „Waffenschmied“ eine großartige Devisenquelle ist. Die Planvorgaben an die Umsätze, die Anschütz bringen muss, werden von Jahr zu Jahr erhöht. Rolf Anschütz verlässt gegen Ende der 80er Jahre die Lust, sich immer wieder gegen neue Hürden der HO hinwegzusetzen. Er beginnt ernsthaft über einen Ausstieg aus seinem Geschäft nachzudenken, als abermals die Ereignisse seinen Überlegungen vorauseilen. Im Herbst 1989, als auch in der Provinz jedem klar wird, dass die DDR ihrem Ende zugeht, sieht er noch einmal eine Chance. Jetzt, wo ein neues Klima einsetzt, die Partei immer mehr in den Hintergrund tritt, jetzt wo die Leute anfangen, offen und ohne Angst über alle Probleme des täglichen Lebens zu diskutieren, jetzt scheint ihm die Zeit, das Heft noch einmal selbst in die Hand zu nehmen. In der Stadthalle in Suhl findet im Dezember 1989 eine Diskussionsrunde statt. Die Halle ist bis zum letzten Platz besetzt, die Bürger wollen die Gelegenheit nutzen, das erste Mal frei über die Dinge zu sprechen, die Ihnen am Herzen liegen. Auch Rolf Anschütz steht auf der Rednerliste. Er will von „seinen“ Suhlern wissen, ob sie ihn dabei unterstützen würden, den „Waffenschmied“ alleine weiterzuführen, ohne die Kontrolle der HO, dafür will er sich einsetzen, dafür will er kämpfen und dafür benötigt er die Unterstützung der Suhler Bevölkerung, so wie sie ihn und seine Ideen immer unterstützt haben. Noch ein Redner ist vor ihm, dann kommt er an die Reihe.

In diesem Moment geht die Tür auf und eine ortsansässige Rechtsanwältin stürmt in den Saal, geht auf die Bühne und verkündet durch das Mikrofon, dass die hiesige Stasi-Abteilung gerade dabei wäre, ihre Büros aufzulösen und Akten fortzuschaffen. Das müsse verhindert werden. Der Saal leert sich innerhalb weniger Minuten, alle machen sich auf, um die Vernichtung ihrer Akten zu stoppen. Alle? Nein, nicht alle, zurück bleibt Rolf Anschütz, der nicht mehr dazu kommt, eine Rede für seinen „Waffenschmied“ zu halten. Erneut hat ihm das Schicksal eine Entscheidung abgenommen. Noch lange sitzt er ganz alleine in der großen Halle und tief im Inneren weiß er, dass soeben eine Ära zu Ende gegangen ist.

Interview mit dem Regisseur Carsten Fiebeler

Was war Ihre Motivation, den Film SUSHI IN SUHL zu machen?
An SUSHI IN SUHL reizte mich sofort die Unglaublichkeit der Geschichte. Ein Koch in der Provinz der DDR setzt sich über sämtliche Grenzen hinweg und lebt den eigenen Traum. In einem
auf Gleichschaltung ausgerichteten System schafft dieser Anschütz eine exotische Insel, „sein eigenes kleines Japan“ mitten in Thüringen. Ein Einzelkämpfer trotzt allen Widerständen und macht sein Märchen wahr. Beeindruckend bei der Vorstellung, dass die Geschichte auf Tatsachen beruht und bis zum Fall der Mauer fast zwei Millionen Besucher im Waffenschmied einkehrten. Unser Protagonist steht damit exemplarisch, für all die Individualisten dieser Welt, die sich nicht von gesellschaftlichen Konventionen schrecken lassen und für die Umsetzung ihrer Ideen Entbehrungen auf sich nehmen und kämpfen.

Waren Sie selbst einmal zu Gast im Waffenschmied?
Die Legende von der Existenz eines kuriosen Japan-Restaurants mitten im Thüringer Wald erreichte in den Achtzigern auch mein Ohr. Doch die Aussicht, auf einen Platz in der Japanabteilung des „Waffenschmied“ ein bis zwei Jahre warten zu müssen, schreckte mich wohl schon damals ab.

Welche Art von Film erwartet den Zuschauer?
SUSHI IN SUHL ist eine emotionale Heimat-Komödie, die wie ein Märchen erzählt wird. In seiner epischen Tonalität betritt der Film damit Neuland. Das Thema: „Was geschah noch so, hinter dem Eisernen Vorhang?“ wird hier neu behandelt. Weder Anklage, noch Abrechnung oder jegliche Form von Nostalgie (Ostalgie) finden darin ihren Platz.

Rolf Anschütz, der „Koch für den Weltfrieden“, der Land, Leute und seinen Beruf liebt , schafft für Unzählige eine Art Transitraum in eine andere Welt. Er holt diese fremde Kultur in das verschlafene Suhl und tritt so, auf seine Art, für Völkerverständigung ein. Das ist komisch, amüsant, manchmal verquer, dann wieder rührend. Aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Ernährungsmitbedingte Krankheiten

Ernährungsmitbedingte Krankheiten sind heute für rund zwei Drittel aller
Leistungen und Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich. Damit gewinnt die
Frage danach, welches Potenzial Ernährung und Lebensstil in der Prävention
zukommt, zunehmend an Bedeutung.

Mit dem Schwerpunktthema „Ernährung und Prävention – Chancen und Grenzen“ sucht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung
e. V. (DGE) auf ihrem 49. Wissenschaftlichen Kongress vom 14. – 16. März 2012 an der TU München in Freising-Weihenstephan Antworten auf diese und weitere
Fragen. Neuere Studien – auch aus Deutschland – unterstreichen, dass mit einer
annähernd gesundheitsfördernden Lebensweise bis zu 90 % aller
Diabeteserkrankungen, bis zu 80 % aller Herzinfarkte und rund 50 % aller
Schlaganfälle vermieden werden könnten.

Aber wann beginnt eigentlich Prävention? „Dicksein beginnt heute bereits im
Mutterleib“ erklärt Prof. Dr. med. Andreas Plagemann, Charité Berlin, in seinem
Plenarvortrag zu Überernährung und fetaler Prägung. Er stellt den prägenden
Einfluss der Ernährung während der pränatalen, also vorgeburtlichen, und
frühkindlichen Ernährung auf die spätere Entstehung von Übergewicht und
Diabetes mellitus Typ 2 vor.

Auf die viel diskutierte Rolle der Ernährung bei
der Entstehung von Krebs geht Prof. Dr. Cornelia Ulrich, Deutsches
Krebsforschungszentrum Heidelberg, ein. Dabei kristallisiert sich heraus, dass
Krebs nicht gleich Krebs ist, denn nicht jede Tumorart hat einen Bezug zur
Ernährung. Mit „Metabolic insights into the benefits and risks of nutritional
interventions“ beschäftigt sich Dr. Elaine Holmes, Imperial College London,
schließlich im dritten Plenarvortrag. Denn auch wenn das große präventive
Potenzial von Ernährung und Lebensstil hinsichtlich ernährungsmitbedingter
Krankheiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft zu sein scheint, hat Prävention
auch ihre Grenzen: Trotz erfolgreicher Forschung stehen wir in vielen Bereichen
ganz am Anfang und sind von einer personalisierten Ernährung noch weit
entfernt.

Gemeinsam mit den Wissenschaftlichen Leitern Prof. Dr. Hans Hauner und Prof.
Dr. Hannelore Daniel, beide TU München, begrüßt die DGE 700 Ernährungsexperten
zu ihrem diesjährigen Wissenschaftlichen Kongress. In 72 Vorträgen und 139
Posterbeiträgen stellen mehr als 200 Referenten ihre aktuellen Ergebnisse aus
der ernährungswissenschaftlichen Grundlagenforschung und verwandter Disziplinen
vor. Minisymposien und Workshops, u. a. zur Nationalen Verzehrsstudie II und
zur ernährungswissenschaftlichen Hochschulausbildung, sowie eine
Industrieausstellung erweitern das interessante und umfangreiche 2 1/2-tägige
Kongressprogramm.

PETER MARIA SCHNURR

Endlich ist es soweit: Peter Maria Schnurr, Chef de Cuisine und Patron im Gourmet-Restaurant FALCO im The Westin Leipzig, veröffentlicht sein zweites Buch. In diesem wegweisenden Kochbuch zeigt er in über 150 großartigen Kreationen ein Panorama seiner Kochkunst.

Die kulinarische Philosophie von Peter Maria Schnurr spiegelt sich in seiner selbstbewussten, souveränen und modern interpretierten „cuisine passion légère©“ wider. Seine ungeheure, manchmal maßlose Kreativität verlässt nie das Terrain der Haute Cuisine, sondern erweitert es um verblüffende Geschmackskompositionen, die eigentlich undenkbar sind – bis Schnurr kommt, alle Regeln bricht und beweist, dass es funktioniert! Mit einer absoluten Kompromisslosigkeit hat er an seinem Buch gearbeitet, sich und seinem Team alles abverlangt, um etwas außergewöhnliches zu schaffen – denn Mittelmaß reicht ihm nie aus. Weit über ein Jahr hat er daran gearbeitet, die Gerichte von 7 saisonalen Speisekarten aus dem Gourmet-Restaurant FALCO im Hotel The Westin Leipzig gekocht, angerichtet und von Food-Fotograf Ralf Müller in Szene setzen lassen. Entstanden ist ein ganz besonderes Buch. Allein die Inspirationen, die darin stecken, werden die Kochkunst verändern.

2-Sterne-Koch Peter Maria Schnurr gehört zur Avantgarde der deutschen Spitzenköche. Klassisch ausgebildet, verfolgt der Individualist konsequent seinen eigenen Weg. Mit leidenschaftlicher Kreativität und Experimentierlust sucht er nach dem neuen, überraschenden Geschmackserlebnis und lotet so die Grenzen der klassischen Haute Cuisine immer neu aus.

Im FALCO hat Schnurr seine kulinarische Bastion gefunden: „Dieses Ambiente, diese Aussicht, dieses Team, diese Küche“, sagt der leidenschaftliche Perfektionist, „da geht es um Aufwand, Präzision und Qualität ohne Kompromisse – in allen Bereichen des Restaurants. Ich will 100 Prozent von allem und von jedem – oder gar nichts.“

Bestellink: ISBN 978-3-87515-059-9
Erscheinungstermin 13. Oktober 2011 / Preis € 139

FAHRRADTAXI ZUM LOUISIANA

Moderne Kunst umweltfreundlich und bequem

Das berühmte dänische Kunstmuseum Louisiana bei Kopenhagen bietet jetzt für seine Besucher einen kostenlosen Rikscha-Service. Fahrradtaxis werden den gesamten August sowie Anfang September sieben Tage die Woche zwischen 10.45 und 18.15 Uhr am S-Bahnhof Humlebæk bereitstehen, um Besucher, die mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen, gratis zum Museum zu fahren.

Im Louisiana sind zur Zeit die Sonderausstellungen „Living: Die Grenzen der Architektur“, „David Hockney: Me draw on iPad“ und „Louisiana auf Papier: Josef Albers“ zu sehen. Info: Louisiana Museum of Modern Art, Gl. Strandvej 13, DK-3050 Humlebæk, www.louisiana.dk.

Finger Food: Eine andere Art Gorgonzola zu genießen

Kleine Snacks, die man ohne Teller und Besteck einfach von der Servierplatte nehmen und mit einem Bissen essen kann, sind zu jedem Anlass beliebt. Der Kreation sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Ein neues Rezept hat nun das Hause IGOR mit seinem Gorgonzola kreiert.

Die erforderlichen Zutaten sind milder und würziger Gorgonzola (250 Gramm Gorgonzola dolce, 100 Gramm Gorgonzola piccante) sowie 300 Gramm Mascarpone. Gehackte Nüsse, eine Prise Safran und Ingwer.

Undso funktioniert’s:
Beide Sorten Gorgonzola in den Mixer legen und zu einer Creme schlagen. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und damit kleine Gläser bis zur Hälfte füllen. Die Mascarpone in einer weiteren Schüssel zunächst leicht salzen, dann den frisch geriebenen Ingwer, eine Prise Safran und gehackte Walnüsse hinzugeben und alles vermengen. Die Gläser bis zum Rand mit der Mascarponekombination füllen. Zum Schluss die Gläser mit dünn geschnittenen Gemüse wie Paprika, Karotte, Salat, Tomate oder mit Nüssen garnieren und mit geröstetem Brot servieren.

Das Rezept eignet sich zum Aperitif oder als Vorspeise.