Hot Spots für Skifahrer

Cheapflug.de listet die Top 10 Reiseziele für den Wintersport auf

Für Reisende, die den Schnee mit purer Hingabe begrüßen, ist der Winter die Zeit, um vom frischen Puderschnee zu profitieren – und nicht an den Strand zu flüchten. Begeisterte Skifahrer oder Snowboarder können mit den Top 10 der Skidestinationen, die Cheapflug.de unter www.cheapflug.de/reisetipps/hot-spots-fuer-skifahrer/ zusammengestellt hat, neue Pisten entdecken.

Park City, Utah
Südlich von Salt Lake City gelegen, steht Park City der Schwesterstadt in nichts nach, wenn es um die Beliebtheit bei Reisenden geht. Bekannt ist die Stadt eigentlich für das Sundance Film Festival, das hier jährlich stattfindet, aber sie ist ebenso Ausgangspunkt für ein anspruchsvolles alpines Skivergnügen. Sechs Berge und 114 Wege und Pisten geben Wintersportlern ausreichend Möglichkeiten, sich auszutoben. Und Aprés-Ski ist auch gar nicht so übel.

Whistler, Kanada
Skifahren und Mountainbiking – dafür ist Whistler Blackcomb bekannt. Der Ort wird jedes Jahr erneut zur Top Skidestination gewählt. In Whistler fanden 2010 im Rahmen der Winterolympiade die meisten Abfahrtsrennen, Wettkämpfe der nordischen Kombination, Skeleton- und Bobrennen statt. Wenn Wintersportler also bereit sind, sich auf solchen Pisten zu behaupten, dann sollten sie ins weltbekannte Whistler reisen und in diesem großartigen Gebiet ihr Bestes geben. Aber sie sollten auf die Bären achten – denn die struppigen Freunde in Whistler können angeblich sogar verschlossene Autos knacken, wenn sie auf der Suche nach einem kleinen Snack sind.

Zermatt, Schweiz
In den Schweizer Alpen, nahe der italienischen Grenze, ist Zermatt ein großartiger Ausgangspunkt, um die Haute Route nach Chamonix oder die Patrouille des Glaciers in Angriff zu nehmen. Wintersportler können sich ebenfalls einen internationalen Skipass besorgen, mit dem sie auch auf der italienischen Seite in Cervinia Skilaufen können. Das Skigebiet von Zermatt selbst ist in vier Bereiche aufgeteilt: Sunnegga, Gornergrat, Klein Matterhorn und Schwarzsee. Jedes davon ist anders. Was an Zermatt noch besonders ist: Skifahren ist hier auch im Sommer möglich.

Val d’Isère, Frankreich
Im Südosten Frankreichs, an der Grenze zum Nationalpark Vanoise gelegen, befindet sich Val d’Isère. Das Skiparadies bietet jegliche Schwierigkeitsgrade und heißt Besucher aus der ganzen Welt willkommen, sowohl seine Abfahrten als auch seine lebendige Kultur zu erkunden. Die abwechslungsreichen Pisten passen perfekt zu dem noch vielfältigeren Nachtleben – und der Übergang vom einen zum anderen ist sehr einfach. Ein kostenloser Shuttlebus zwischen den Städten Val d’Isère und La Daille fährt tagsüber alle fünf Minuten und abends alle 30 Minuten. Zum Skigebiet gehören auch die Pisten von Tignes.

Verbier, Schweiz
Bei vielen bekannt als eines der anspruchsvollsten Skigebiete in den Alpen, bietet Verbier wirklich das absolute Hochgefühl. Gelegen an einem hohen und sonnigen Ort, kann dieses wunderschöne Gebiet geradezu einschüchternd wirken, insbesondere auf den schwarzen Pisten, die den Mont Fort hinunterführen. Klassische Abfahrten wie vom Col des Gentianes und Mont Gele sind das Sahnehäubchen.

Chamonix, Frankreich
Direkt am Fuß von Europas höchstem Berg gelegen, dem Mont Blanc, bietet Chamonix eine große Bandbreite an Skiabfahrten für fortgeschrittene Skifahrer und solche, die bereits über etwas Erfahrung verfügen. Bekannt als die europäische Hauptstadt für extremes Free-Riding, ist es zudem ein Hot Spot für Snowboarder. Und wenn der Tag sich langsam dem Ende zuneigt, sollten sich Wintersportler für die dynamische Stadt, die mit mehr als 100 Restaurants und Bars aufwartet, bereit machen.

St. Anton, Österreich
St. Anton hat mehr zu bieten als seinen glamourösen Ruf. Hinter seiner glitzernden Fassade begeistert es mit einem Weltklasse-Skigebiet, fantastischem Puderschnee und zahlreichen Pisten. Experten lieben das steile Gefälle nach Zürs und die pudrigen Valluga-Abfahrten. Anfänger haben Spaß an den leichteren Pisten oder können mit dem Bus ins benachbarte Lech fahren, um dort Ski zu fahren – der Skipass gilt auch für die Lifte dort.

Vail, Colorado
Im Laufe der Zeit hat sich Vail zum feinsten Skiressort der Welt entwickelt. Sieben Abfahrtstäler und außergewöhnlicher Puderschnee ziehen erfahrene Skifahrer aus der ganzen Welt an. Die hohen Berge bieten ausreichend Strecken für Anfänger, Stammgäste und Veteranen. Das einzige Problem der Skifahrer könnte sein, dass der Urlaub bereits zu Ende ist bevor sie das gesamte Skigebiet erkundet haben.

Banff, Kanada
Die atemberaubende Landschaft mag es gewesen sein, die Banff berühmt gemacht hat. Die Region bietet jedoch mehr als glänzende Ästhetik: Mit einer langen Skisaison, leichtem und trockenem Schnee und drei großen Skigebieten ist Banff ein wahres Vergnügen. Gelegen in den kanadischen Rockies, ist die unberührte Region unter anderem Heimat von Rothirschen und Elchen. Passend zu der natürlichen Schönheit kommen die großzügigen und luxuriösen Unterkünfte daher: Das Gebiet ist mit Fünfsterne-Häusern übersät, die müde Skifahrer nach einem langen Tag auf den Pisten willkommen heißen.

Jackson Hole, Wyoming
Anfänger aufgepasst, dieses Gebiet ist nur was für Experten. In den Grand Teton Mountains gelegen, lockt Jackson Hole mit steilen Abhängen, Tiefschnee und schmalen Pisten. Einige herausragende Strecken bieten die Cheyenne, die Tensleep und die Laramie Bowl, weitere Herausforderungen erwarten den Skifahrer, nur eine Fahrt mit dem Shuttle entfernt, im Gebiet Grand Targhee.

Cheapflug.de gibt übrigens nicht nur Reisetipps, sondern hilft auch zu sparen: Wer zum Beispiel nach Whistler reisen möchte, findet auf der Website den Hin- und Rückflug ab Frankfurt nach Vancouver bereits ab 614 Euro pro Person inklusive Steuern und Gebühren.*
* Tarif über Cheapflug.de gefunden am 4. Januar 2011

Von Honig bis Lebkuchen – in Gyula und Zalaegerszeg, Ungarn

Auch wer über Land reist, wird in der Weihnachtszeit das ein oder andere winterliche Festival in Ungarn entdecken. Etwa in Gyula in der südlichen Tiefebene oder in Zalaegerszeg in Westtransdanubien, nordwestlich des Balaton gelegen.

Vom 3. bis 5. Dezember 2010 geht es in Zalaegerszeg nämlich sehr süß zu – dann wird dort am 2. Adventwochenende das Honigfestival gefeiert. Auch wenn das breit gefächerte Programm unter anderem Fachprogramme rund um den Bienennektar enthält, es vor allem Honig- und Imkerprodukte zu bestaunen gibt und der Zug des Honig-Ordens durch den Ort zieht; es geht an den drei Tagen auch lockererer zu. Passenderweise gibt es etwa eine Ausstellung rund um Lebkuchen und einen Adventswettbewerb des Lebkuches. Gefeiert wird auf dem Ball des Ritterordens.

Eine Woche später stehen Honig und Lebkuchen dann auch im Südosten Ungarns im Mittelpunkt. Am 3. Advent (10. bis 12. Dezember 2010) lädt Gyula, unweit der rumänischen Grenze gelegen, ein, in die Fußstapfen von Hänsel und Gretel zu treten. Während der drei Festtage kommen aber nicht nur Honig und Lebkuchen als Leckereien zu Ehren, auch Kosmetika und Wettspiele rund um den Honig sowie Geschmacks- und Schönheitswettbewerbe zum Lebkuchen sind eingeplant. Für Kids gibt es zudem eine Backstube und eine Spekulatius-Werkstatt, für Abwechslung sorgt ein Marionettentheater. Die Großen informieren sich auf der Imker-Messe oder bei den Fachvorträgen und Ausstellungen.

Für auswärtige Besucher gibt es ein Adventsprogramm im Burgmuseum sowie Ausstellungen und Kostproben im Erkel-Haus (erinnert an den ungarischen Komponisten), Ladics-Haus (bekannt für den Zopfstil von Antal Czigler), Hentes Museum und der 100-jährigen Feinbäckerei (ebenfalls erbaut von Czigler, zum Teil noch mit Originalausstattung wie alten Thonetstühlen oder Tischen mit weißen Karrara-Marmorplatten). Außerdem wird extra eine Gyulaer Honigwurst kreiert.

Das Makóer Zwiebelfestival

Das Wurzelgewächs, das es in sich hat

Es gibt in der ungarischen Küche beinahe kein Gericht, das auf Zwiebeln verzichtet – sei es Letscho, Szegediner Gulasch oder ein Hasenpaprikasch. Wo ein Topf vor sich hin schmort, ist meist auch die Gewürzknolle mal grob, mal fein gehackt drin. Doch die Zwiebel wird nicht nur aufgrund ihres Geschmacks genutzt, sondern wird auch in vielen Heilmitteln verwendet. Die mit Abstand wichtigste und bekannteste Zwiebelart Ungarns ist dabei die Makóer Zwiebel. Kein Wunder also, dass man ihr dort – im Südosten Ungarns – sogar ein ganzes Festival widmet. 2010 ist es vom 10. bis 12. September wieder soweit.

Man kommt auf dem Weg nach Makó, das wenige Kilometer von Szeged entfernt unweit der ungarisch-rumänischen Grenze liegt, aber auch kaum umhin, festzustellen, dass sich dort tatsächlich alles um die Zwiebel dreht. Nicht nur die Anbauflächen und vielen Verkaufsstände an der Fernstraße 43 zeugen davon, am Ortseingang wurde am Kreisverkehr sogar eine Zwiebelskulptur aufgestellt.

Früher wurden der Zwiebel sogar magische Kräfte zugesprochen: Gab man Jungen in Zucker gekochte Zwiebelhäute, so hieß es, würden sie sich verlieben. Und wenn Schwangere regelmäßig Zwiebeln aßen, sollte dies der Geburt eines männlichen Nachkommens zuträglich sein. Fakt aber ist, dass die Makóer Zwiebeln einen besonders hohen Zuckergehalt haben und inzwischen als begehrte Spezialität gehandelt werden. Das liegt wohl auch an ihrer etwas ungewöhnlichen zwei-jährigen Anbauart, bedingt durch die eigentlich zu niedrige Bodenfeuchtigkeit in der Region. Zunächst setzen die Bauern die Zwiebelsamen im Frühjahr ein und warten, bis relativ kleine Zwiebeln im Herbst gewachsen sind. Nun werden diese, noch nicht brauchbaren Zwiebeln mit einer speziellen Wärmebehandlung getrocknet und im zweiten Frühjahr wieder in die Erde eingesetzt. Im zweiten Herbst dann kann die köstliche Makóer Zwiebel in normaler Größe geerntet werden. Ihr Pluspunkt: Sie ist bis zu 200 Tage lagerfähig ohne Aroma-Verlust. Den Geschmackstest kann man alljährlich Anfang September beim Zwiebelfestival machen.

Dies wird in und rund um das Makóer Zwiebelhaus gefeiert, das sein Architekt Imre Makovecz wie folgt beschreibt: „Der untere Teil des Gebäudes scheint direkt aus der Erde zu wachsen, er wirkt etwas schwerfällig, doch der obere Teil bewegt sich schon. Die Tragelemente ragen auf wie Stengel, und in den Türmen kann man ebenfalls merken, dass da ein kleiner, innerer Turm und dann ein größerer im Wachsen sind.“

Die Stadt Makó hat leider unter www.mako.hu nur einen kleinen Webauftritt, der aber immerhin auch auf Englisch vorliegt.

WORLD-TOQUES *EURO-TOQUES und WWF informieren über Fisch

„Frischen Fisch gefischt?“ – WORLD-TOQUES *EURO-TOQUES und WWF informieren gemeinsam

Ohne Übertreibung kann man behaupten, dass einige Zonen der Weltmeere bereits überfischt oder bis an die Grenze befischt sind. Soll heißen, total ausgereizt. Die Nahrungsquelle „Fisch“ steht vor dem Kollaps. Drei Viertel der weltweiten Bestände gelten als überfischt. Damit nicht genug, denn es sterben im Einhergehen mit dem „Massenfischen“ unzählige Meereslebewesen als Beifang in Netzen und an Haken. Schwere Fanggeräte zerstören zudem die wertvolle Meeresnatur. Der WWF(World Wide Fund For Nature) setzt sich gegen die Verschwendung der Meeresressourcen ein, um diese wichtige Nahrungsquelle zu sichern. Es gibt bereits umweltschonende Fangmethoden, die gezieltes Fischen ermöglichen. Auch Aquakultur“ kann eine Lösung sein – wenn sie nach Öko-Kriterien betrieben wird. MSC-Logo und Biosiegel stehen für diese umweltfreundlichen Fischereien und Zuchten. WORLD-TOQUES* EURO-TOQUES aus Kaisersbach um seinen Presidenten Ernst-Ulrich W. Schassberger, von je her ein Garant des guten regionalen wie naturbelassenen Geschmacks zum Schutze der Verbraucher, aber auch als Verfechter einer Nachhaltigkeit in der Ökologie, unterstützt die Idee und Kamapgne, was die Aufklärung der Verbraucher durch den „Einkaufsratgeber“ Fische & Meeresfrüchte betrifft. WWF und WORLD-TOQUES*EURO-TOQUES arbeiten zusammen. Dazu gehört auch, dass WORLD-TOQUES*EURO-TOQUES aus Kaisersbach nun einen zusätzlichen Link auf der hauseigenen Homepage für seine Sterneköche und Sterne-Gastronomien wie Unternehmen aufführt , in dem ausdrücklich darauf hingewiesen wird, welche Fische gemäß dem WWF-Einkaufsratgeber bedenkenlos gekocht und verkauft werden können, und welche Fischarten eben besser nicht. WORLD-TOQUES*EURO-TOQUES und WWF unterscheiden hier übersichtlich für die Verbraucher in den Kategorien, „Gute Wahl – annehmbar“ bis hin zu „Zweite Wahl- bedenklich“ oder gar „Kritisch- lieber nicht“. Zudem möchte „President“ Ernst-Ulrich W. Schassberger all seine ausgezeichneten Sterneköche und Unternehmen in einem Rundschreiben auf das „Fischthema“ aufmerksam machen. Denn, die Nachhaltigkeit des guten Geschmacks, so Schassberger, gehe einher mit der Nachhaltigkeit der Ökologie und unserer „natürlichen Ernährungsressourcen“.

Weitere Informationen unter www.eurotoques.org oder unter der WWF-Webside: www.wwf.de .

Landgasthäuser

Bayern, Samstag, 28.11., 15:45 – 16:15 Uhr

– Schweinemedaillons mit Brezenknödel
– Kaninchenfilets auf Sauerrahm
– Lammleber auf Heidelbeer-Pfeffersauce
– Gamsrücken mit Eierschwammerl und Schupfnudeln

Berühmte Klöster und Kirchen prägen das Donauland. Von Melk bis an die böhmische Grenze sind es mehr als ein Dutzend. Viele sind das Ziel von Wallfahrten. Und da die Pilger mit Speis und Trank verpflegt werden müssen, siedelten sich in ihrer Nähe kleine Landgasthäuser an. Die prächtigen Klöster und die schmucken Landgasthäuser mit all ihren leckeren Spezialitäten stellt Werner Teufl auf seiner Reise durch Österreich vor.

Die Reise beginnt im Kloster Melk, der größten barocken Klosteranlage Österreichs mit seinen prächtigen Fresken und der weltberühmten Bibliothek. Im Pavillon des mächtigen Klosters trafen sich die Padres nach der Fastenzeit und schlemmten nach Herzenslust – wie die wunderbaren Malereien in der Kuppel beweisen.

Über das barocke Kloster Geras im Waldviertel geht es weiter in den südlichen Wienerwald zur Wallfahrtskirche Mariazell auf dem Hafnerberg. Nach der Messe ziehen die Pilger ins nahe gelegene Wirtshaus ‚Zum kleinen Semmering‘. Hier serviert der Wirt Bodenständiges wie Kaninchenfilets und Scherzel vom Weiderind.

Es war eine Weltsensation, als Kaiser Franz Joseph 1854 die Semmeringbahn eröffnete. Mit ihren unzähligen Brücken und Viadukten verbindet sie Wien mit Graz. Auch heute noch zieht es die Wiener ins Grazer ‚Restaurant Kreuzberg‘. Hier genießen sie die Kochkunst der Wirtin: zum Beispiel Lammleber-Streifen auf Heidelbeer-Peffersauce.
Die Kirche ‚Maria Schutz‘ am Semmering ist ein besonderes Gotteshaus. Aus dem Brunnen hinter dem Hochaltar soll heilsames Wasser fließen. Doch ehe die Pilger es mit nach Hause nehmen, stärken sie sich im ‚Kirchenwirt‘ mit seinen berühmten Klosterkrapfen.

Ins Hügelland zwischen Amstetten und Steyr schmiegt sich das Benediktinerstift Seitenstetten. Wie im Kloster die Mönche setzt auch der ‚Mostviertler Ott‘ auf heimische Produkte. Er verwöhnt die Gäste mit Schweinskarree (Mostbraten) und Gemüse.
Nachdem er sich im Dorf Kirchberg in Niederösterreich bei Gamsrücken mit Kirschkompott gestärkt hat, stellt Werner Teufl das nicht weit entfernte Kloster Lilienfeld vor. Durch sein gewaltiges Kirchenschiff mit romanischen und gotischen Elementen ist der Besuch der größten Klosteranlage der Zisterzienser in Mitteleuropa auch eine Reise durch die Zeit.

Donau kulinarisch

WDR, Freitag, 06.11., 13:45 – 14:15 Uhr

Die kulinarische Donaureise wird fortgesetzt entlang der slowakisch-ungarischen Grenze, es geht bis zum Donauknie und bis kurz vor Budapest.

Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava, dem früheren Pressburg, thront der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen. Bratislavas Altstadt ist fast vollständig restauriert. Im Norden der Stadt beginnen die Kleinen Karpaten. Schon seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut. Nach der Wende haben sich die Winzer zusammengeschlossen und vermarkten nun ihre Produkte entlang der so genannten ‚Karpatenweinstraße‘. Die südliche Mosoni-Donau fließt durch die Kleine Ungarische Tiefebene und erreicht dort Györ. In Györ findet einmal im Jahr eine Barock-Hochzeit statt. Die Trauung ist kein Spiel, das ausgewählte Brautpaar heiratet tatsächlich. Kulinarischer Höhepunkt des Festes ist eine riesige Hochzeitstorte.

Bei Visegrad beginnt das Donauknie. Hier teilt sich die Donau. Am kleineren Donauarm liegt Szentendere, das ‚Montmartre‘ der Donau. Schon seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt es hier eine Künstlerkolonie. Im Restaurant Aranysárkány holt der Gastwirt und Koch Attila Mahr sich jedes Jahr ein Dutzend Künstler zum Kochen oder Backen. Immer wieder entsteht ein neues Gericht, das dann auf der Speisekarte auftaucht und das der mitkochende Künstler in einem Kunstwerk verewigt.

Schlemmerreise Alpen

Eins Plus, Donnerstag, 15.10. um 09:30 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Von Venedigs Lagune in die Dolomiten

Mit den ersten Morgenstrahlen erreicht ‚Schlemmerreise‘ Portobuffolé an der Grenze zwischen Venetien und dem Friaul. Hier ließ sich die venezianische Adelsfamilie Giustinian im späten 17. Jahrhundert einen prächtigen Landsitz mit weitläufigem Park errichten. Heute ist die Villa ein luxuriöses Hotel. Küchenchef Antonio Tubiana empfiehlt: Stör in der Salzkruste mit blanchierten Kartoffeln, Zucchini und Karotten. Wie ein Amphitheater steigen die Berge rund um Cortina d’Ampezzo, der Olympiastadt von 1956, auf: Die Tofana, die Faloria und der Monte Cristallo. Und gegenüber der Tofana tummeln sich fünf bizarre Felstürme, die Cinque Torri. In strategisch günstiger Lage, am Ziel der Ski-Weltcup-Abfahrt in Cortina, betreibt Stefano Tabacchi das Restaurant el Camineto. Prominente wie Bill Gates gehen hier ein und aus. Für ‚Schlemmerreise‘ hat Tabacchi folgendes Menü zusammengestellt: Gezogene Teigtaschen mit Cremesauce und Speck, Ravioli mit Pfifferlingen, Ruccola und Taleggio-Frischkäse, Rehrücken-Filets mit Kräuter-Frischkäse-Nockerln und Blaukraut. Und zum Schluss ein Dessert aus Waldfrüchten, Schokoladenkeksen und Erdbeersauce. Über die Prosecco-Weinstraße geht’s zurück nach Castelfranco. In der Küche des Restaurants Tamburello zaubert Matteo Bergamin sein Dessert Delizia Regina.

Schlemmerreise Alpen

Eins Plus, Montag, 12.10. um 20:30 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Von Venedigs Lagune in die Dolomiten

Mit den ersten Morgenstrahlen erreicht ‚Schlemmerreise‘ Portobuffolé an der Grenze zwischen Venetien und dem Friaul. Hier ließ sich die venezianische Adelsfamilie Giustinian im späten 17. Jahrhundert einen prächtigen Landsitz mit weitläufigem Park errichten. Heute ist die Villa ein luxuriöses Hotel. Küchenchef Antonio Tubiana empfiehlt: Stör in der Salzkruste mit blanchierten Kartoffeln, Zucchini und Karotten. Wie ein Amphitheater steigen die Berge rund um Cortina d’Ampezzo, der Olympiastadt von 1956, auf: Die Tofana, die Faloria und der Monte Cristallo. Und gegenüber der Tofana tummeln sich fünf bizarre Felstürme, die Cinque Torri. In strategisch günstiger Lage, am Ziel der Ski-Weltcup-Abfahrt in Cortina, betreibt Stefano Tabacchi das Restaurant el Camineto. Prominente wie Bill Gates gehen hier ein und aus. Für ‚Schlemmerreise‘ hat Tabacchi folgendes Menü zusammengestellt: Gezogene Teigtaschen mit Cremesauce und Speck, Ravioli mit Pfifferlingen, Ruccola und Taleggio-Frischkäse, Rehrücken-Filets mit Kräuter-Frischkäse-Nockerln und Blaukraut. Und zum Schluss ein Dessert aus Waldfrüchten, Schokoladenkeksen und Erdbeersauce. Über die Prosecco-Weinstraße geht’s zurück nach Castelfranco. In der Küche des Restaurants Tamburello zaubert Matteo Bergamin sein Dessert Delizia Regina.

Flüsse der Genüsse

WDR, Freitag, 11.09. um 13:45 Uhr

Flüsse der Genüsse

Der Doubs – Von Villers-le-Lac bis Besançon

Kulinarische Reportage

In Villers-le-Lac endete der erste Teil unserer kulinarischen Flussfahrt am Doubs entlang, und hier setzen wir die Reise fort. Der Doubs bildet auf einer kleinen Strecke die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz. So kann man übers Wasser von einem Land ins andere springen. Die kleine Stadt Villers-Le-Lac, berühmt für ihre Uhrmacher, liegt nahe der Schweiz am Ufer des Doubs. Hier zeigt sich der Fluss von seiner vielleicht schönsten Seite. Mit dem beeindruckenden Wasserfall und den davor liegenden Bassins zählt diese Landschaft zu den schönsten Naturschutzgebieten Frankreichs. Der Wasserfall des Doubs ist hier 27 m hoch. In Villers-le-Lac besuchen wir Hugues Droz, der mit 24 Jahren der jüngste mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Koch Frankreichs ist. Er gibt uns einen kleinen Einblick in seine große Kunst. Die Reise führt weiter durch Goumois, Saint-Hippolyte. Wir stellen Ihnen den Fleischer Philippe Andriani und den Bäcker Serge Curie vor. Weiter führt die Reise nach Montébéliard, einem Zentrum der französischen Autorindustrie und Geburtsstadt des Naturforschers Georges Cuvier, des Begründers der Paläontologie. Nun führt uns die Reise von Dlerval nach Crossey-le-Petit. Auch dort stellen wir Ihnen besondere Menschen vor und zeigen Ihnen romantische Orte. Wir lernen zwei Niederländer kennen, die sich hier in der Idylle von Ougney-la-Roche niedergelassen haben und nun Fremdenzimmer vermieten. In Corcelle treffen wir Josiane Duchaine, die dort mit 36.000 afrikanischen Schnecken lebt. Mit dem Blick auf die Stadt Besançon endet unsere zweite Etappe der Reise entlang des Doubs.

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Montag, 07.09., 09:05 – 10:30 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Schauspieler Hans-Werner Meyer. Der gebürtige Hamburger startete seine Karriere an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 1992 wurde er von Regisseur Joseph Vilsmaier für den Film ‚Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen‘ entdeckt. Es folgten weitere hochkarätige Kino- und TV-Produktionen wie ‚Es geschah am helllichten Tag‘, ‚Busenfreunde‘, ‚Ich leih mir eine Familie‘ oder ‚Der Baader-Meinhof-Komplex‘. Am 07.09.2009 ist Hans-Werner Meyer um 20.15 Uhr in ‚Bis an die Grenze‘ im ZDF zu sehen.

Top-Thema: Handwerker-Abzocke
Einfach lecker: Chorizo-Olivenbrot
Kochen mit Armin Roßmeier
PRAXIS täglich: Schnappender Finger
Reihe: Hausbesuch in einer Schule in Rösrath
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