Stefania Mezetti

„Es ist schon ein rechter Segen, Stefania Mezzetti persönlich zu kennen, sie zieht einen sofort in ihren Bann“, so Jörg Fischer, Sommelier. „Sie ist eine starke Frau. Nicht nur, weil sie eine erfolgreiche Weinproduzentin und Eigentümerin von drei bezaubernden Urlaubsresidenzen unweit des Lago Trasimeno an der Grenze zwischen der Toskana und Umbrien ist. Nein, Stefania ist eine markante, selbstbewusste Frau, groß gewachsen und mit viel Temperament und Esprit“, erzählt Fischer mit strahlenden Augen. Man muss sie einfach kennen lernen.

Auf „Tripadvisor“ schreibt ein begeisterter Urlauber über Stefania Mezzetti: „Meine Familie und ich waren in der ‚Villa Trasimeno‘ für eine Woche. Es war das erste Mal in Italien und es hätte schöner nicht sein können. Bereits der Empfang mit allerlei Köstlichkeiten und Wein war sehr herzlich. Die Gastgeberin Stefania Mezzetti kümmerte sich reizend und mit viel Charme um uns.“

Jörg Fischer, der auch Sommelier ist, ist ein wahrhafter Fan vom Können Stefanias und ihr Erfolg gibt ihm Recht: „Ihre Weine werden streng nach den Regeln des ökologisch-biologischen Anbaus produziert. Und während sich die Experten streiten, ob die nach traditioneller Methode hergestellten Weine besser als die Tropfen der Modernisten sind (letztere wählen ja gerne neues Eichenholz für den Reifeprozess, so Fischer), setzt Stefania auf beide Pferde: die Azienda Agricola Mezzetti produziert sowohl klassische Weine aus der für den mittelitalienischen Weinbau so typischen Traubensorte Sangiovese, wie auch gehaltvolle Cuvees aus Cabernet Sauvignon und Merlot. Nicht zu vergessen die Weißweine der Azienda und vor allem die ausgezeichneten Schaumweine die nach französischem Vorbild in der Flasche gären und reifen.“

Unterstützt wird sie dabei von ihrer Familie. „Das gibt mir einen wichtigen Rückhalt“, sagt die weltoffene, weit gereiste Winzerin, „Familie und Gastfreundschaft sind für mich die höchsten Werte, der Wein meine größte Passion“. Der Erfolg gibt ihr Recht, so werden Stefanias Weine von der Fachpresse und internationalen Weinführern in höchsten Tönen gelobt – www.vinimezzetti.it

Die „Villa Trasimeno“ (www.siglinde-fischer.de/code=uvt) liegt ganz in der Nähe des gleichnamigen Sees an der Grenze zur Toskana. In dem aufwändig restaurierten und im aktuellen Stil eingerichteten Haus aus dem späten 18. Jahrhundert finden bis zu 18 Personen in drei separaten Wohneinheiten Platz. Zum Preis ab 2760,-/Woche ist sie über www.siglinde-fischer.de oder unter 07355 – 93360 zu buchen.

Exklusive Yacht-Kreuzfahrten mit der Compagnie du Ponant

Ein Neuzugang im Segment der exklusiven Kreuzfahrten ist der airtours Reedereipartner Compagnie du Ponant. Der französische Yacht – Kreuz-fahrtenanbieter ist mit drei Schiffen neu im airtours Katalogband Kreuzfahrten vertreten. Mit ihrem innovativem Design, der schlanken Form und der modernen technischen Aus-stattung bieten die Yachten eine einzigartige Atmosphäre und ein hohes Maß an persönli-chem Freiraum für die Passagiere.

Ausgestattet mit 132 modern eingerichteten Außenkabinen und Suiten haben die Le Bo-réal, die L`Austral und der Neubau Le Soléal, der im Sommer 2013 in Dienst gestellt wird, den großen Vorteil, so tief wie nur möglich in polare Regionen zu gelangen. Nahezu alle Kabinen haben einen Balkon mit Meerblick. Mit dem Konzept der „offenen Brücke“ sind der Kapitän und seine nautische Crew jederzeit ansprechbar. So kann beispielsweise ein Anlegemanöver von der Brücke aus „hautnah“ erlebt werden. Die Auswahl an Speisen und erlesenen Weinen kann sich – ganz nach der kulinarischen Tradition Frankreichs – mit den besten Restaurants an Land messen. Herzlicher Service ist das Markenzeichen der Reederei. Es herrschen freie Sitzwahl und keine Kleiderordnung.

Reise an die Grenze der Polarregion * Arktis
Bis ans Ende der Welt, wo die Sonne niemals untergeht, führt die Expeditionskreuzfahrt mit der Le Boréal. Das vierzehntägige Arktisabenteuer bis an die Grenze der Polarregion beginnt und endet in Kangerlussuaq, Grönland, und führt die Passagiere entlang der Küste Grönlands zum Nunavut Territorium im Norden Kanadas. Imposante Landschaften aus Eis und Schnee, unberührte arktische Weite sowie Wale und Eisbären prägen das Bild.

Die vierzehntägige Arktisexpedition kostet inklusive Flügen, allen Transferleistungen, Ha-fengebühren und Vollpension an Bord ab 7.589 Euro pro Person in der Superior Kabine. Trinkgelder, alle Zodiacausflüge sowie ein Polarparka pro Person sind eingeschlossen. airtours Gäste erhalten einen Bordkredit in Höhe von 150 Euro pro Person.

Expedition zum weißen Kontinent * Antarktis
Auch der weiße Kontinent am anderen Ende der Welt verspricht Außergewöhnliches: Die siebzehntägige deutschsprachige Reise mit der L Austral ins gewaltige Land aus Eis, be-ginnt in Ushuaia am Südzipfel Argentiniens. Die Expedition führt über die Falkland Inseln und Teile Südgeorgiens zur mystischen Antarktis – ein einzigartiges Erlebnis für Naturfreunde und Tierliebhaber gleichermaßen. Neben landschaftlicher Schönheit bietet die Antarktis ein Refugium für Pinguine, Seelöwen, Wale und Orcas. Ein Höhepunkt dieser Reise ist der Besuch des Salisbury Plain in Südgeorgien. In dieser Bucht lebt eine Kolonie Königspinguine mit einer beeindruckenden Population von über einer Viertelmillion. Sie gehören mit einer Größe von bis zu 90 cm neben den Kaiserpinguinen zu den Größten ihrer Art. Die siebzehntägige Yachtkreuzfahrt inklusive der Charterflüge von Buenos Aires nach Ushuaia und zurück sowie einer Vor- und Nachübernachtung in Buenos Aires kostet ab 10.539 Euro pro Person in der Superior Kabine. Vollpension an Bord, alle Zodiacausflüge, die Hafengebühren, ein Polar Parka, alle Transfer
sowie qualifizierte deutschsprachige Lektoren sind im Reisepreise eingeschlossen. airtours Gäste erhalten einen Bord-kredit in Höhe von 150 Euro pro Person. Bei Buchung dieser Reise erhalten Kunden di-rekten Zugang zum inner circle, dem exklusiven airtours Kundenclub mit besonderen Konditionen und limitierten Privilegien.

Wundersame Wallonie

Endlose, grüne Hügellandschaften, tiefe Wälder, kilometerlange Wanderrouten durch unberührte Natur. Das sind die Ardennen in der belgischen Wallonie. Nur eine knappe Autostunde hinter der deutschen Grenze, südlich von Liege (Lüttich) beginnt eine Welt, die sich völlig unterscheidet von der Region jenseits der Grenze.

Wir beginnen unsere Tour durch die Ardennen vom
Städtchen Verviers aus, um die Wallonie und ihre versteckten Möglichkeiten
zu entdecken. Herausgeputzte Dörfchen tauchen plötzlich wie aus dem Nichts
am Ende einer sich durch die Landschaft schlängelnden Bergstraße auf. Meist
übergroße Kirchen und niedliche-gedrungene Bürgerhäuser, die sich an
verwundene Gassen drücken, prägen diese Ortschaften mit unaussprechlich
französichem Namen wie Theux, Samreè oder Queqe de Vache. Die meisten von
Ihnen sind auf einer Karte kaum wahrnehmbar und bilden für uns daher eine
immer eine besondere Überraschung ob ihrer Schönheit.

Wo die Zwerge das Bier brauen

Weiter geht’s zu unserem ersten Tagesziel. Hinter den Bergen, tief in den
Wäldern der Ardennen, wo kaum jemand noch eine Ortschaft vermutet taucht
plötzlich ein Schild mit dem dem Namen „Achoûfe“ auf und ein gewaltiger
Wichtel auf einem Sockel weist uns den Weg zu der nahegelegenen Brauerei
„La Chouffe“. Der Zwerg ist Sinnbild dieser Stätte der Braukunst, in der
sich eine Mannschaft aus 5 mal 7 Zwergen emsig das ganze Jahr bemüht, den
köstlichen Gerstensaft zu brauen und in die ganze Welt zu verbreiten. Wir
treffen dort auch auf drei Jungs aus Italien, die in ihrer Europa-Route
eigens zur Verkostung dieses Biers jenes Ardennen-Nest ausgewählt haben
Und die Zwerge lassen sich hier auch ins Handwerk schauen. Täglich, am
liebsten mit Anmeldung, findet eine Führung statt, in der der Prozess der
Braukunst bewundert und das Ergebnis anschließend verkostet werden darf.

Süße Versuchungen in den Bergen

Beschwingt machen wir uns auf zur nächsten Attraktion der Wallonie. Belgien
ist bekannt für seine Vielfältigkeit und hohe Qualität der
Schokoladenkünste. So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Handwerk
selbst in den kleinsten Orten noch anzutreffen ist. In Erzee, mitten im
Ardennen-Hochland begüßen uns Wendy und ihr Mann von der Chocolatier
Defroidmont freundlich – sogar auf deutsch – in der eigenen Cholotier, die
nicht nur eine Werkstatt, sondern auch ein verhältnismäßig großes Museum
und natürlich einen Laden beinhaltet. Wir dürfen zusehen, wie in der
Schokoladen-Werkstatt die Kreationen ihre Form finden, wenn die flüssige-
süße, braune Masse in einem nie enden wollenden Strom aus dem Hahn in die
Schablonen läuft. Und dann heißt es verkosten. Da lässt sich Wendy gar
nicht lange bitten und kredenzt uns auf einem Silbertablett die
außergewöhnlichsten Kreationen hausgemachter Pralinès.

Wenn Oma Marmelade kocht

So verwöhnt setzen wir unsere Tour fort zu unserem nächsten Ziel, welches
nicht weniger Süße verspricht. Es ist das „Winkel-Atelier“ der Confiturie
Saint Amour in Durbuy. Eline, eine liebe Omi wie aus dem Märchenbuch
begrüßt uns freundlich und zeigt uns das „Atelier“, in dem täglich
vormittags bis zu 40 verschiedene Sorten Marmelade und Gelee hergestellt
werden – und das nun schon seit über 90 Jahren. Da finden wir Löwenzahn-
oder Fliedermarmelade, staunen über Mispelgelee und lassen uns von
köstliche Passionsfrucht-Marmelade hinreißen. Aus Blumen und Früchten werden
hier täglich die erstaunlichsten Sorten des köstlichen Brotaufstrichs
gezaubert. Da nehmen wir natürlich eine Sorten mit uns, bevor wir unsere
Reise fortsetzen.

Zickenalarm oder alles Käse?

Nach soviel Süßem steht uns der Sinn nach einer herzhaften Abwechslung. Und
so kommt uns der letzte Ausflugspunkt an diesem ereignisreichen Tag sehr
gelegen: Die Ziegenkäserei „Chèverie d`Ozo, im gleichnamigen Stadtteil des
Städtchen Izier. Schon wieder ein Ort, der auf keiner Landkarte zu finden
ist. Oben auf dem Hochplateau des Hügels treffen wir dann auf den Hof. Auch
an diesem familienfreundlichen Ausflugsziel werden wir freudig in Empfang
genommen. Ziegenbauer Lùc und führt hier mit seiner Familie den Hof und die
zugehörige Käserei. Etwa 200 Ziegen erwarten uns Meckernd aber zutraulich
im Stall und lassen sich bereitwillig streicheln. Selbst die kleinsten
Zicklein verspüren keine Scheu gegenüber uns Besuchern. Im Sommer ist das
Vieh auf den Weiden des Hofes, aber jetzt, im März ist der Stall noch ihr
Aufenthaltsort. Wir dürfen zusehen, wie sich die Ziegen melken lassen. Da
wird sich ordentlich in Reih` und Glied aufgestellt, damit die schweren
Euter zur täglichen Leerung an die Melkmaschine angeschlossen werden
können. Derweil ist Lùc schon nebenan mit der Käseherstellung beschäftigt
und produziert in hofeigener Käserei kleine, aber abwechslungsreiche
Käsevariationen, die uns das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.
Natürlich können wir auch diese im Hofladen erwerben.

Ein abwechlungsreicher und spannender Ausflugstag geht zu Ende für uns. Und
wir stellen fest, dass wir gar nicht so weit fahren mussten, um alle diese
herrlichen Genuss-Attraktionen der Ardennen zu erleben. Diese Route südlich
von Liège durch die Ardennen umfasste kaum mehr als 100 Kilometer. Jedes
Dorf hat hier etwas zu bieten. Ob Töpferei, Imkerei oder Klöppelkunst – es
gibt noch viel zu erleben in der Wallonie und wir freuen uns schon heute
auf unsere nächste Tour, die sicherlich nicht weniger spannend werden wird.
Philip Duckwitz

Léa Linster

Sterneköchin Léa Linster & VDP-Winzer von Hövel kreieren Wein als perfekten Essensbegleiter

Der Winzer Max von Kunow, aus dem Weingut von Hövel in Oberemmel bei Trier, hat zusammen mit der luxemburgischen Sterneköchin Léa Linster einen Wein kreiert. Dieser Wein, ein feinherber Riesling der Lage Oberemmel, wurde speziell als Essensbegleiter ausgebaut. Feinherbe Weine weisen einen Restzuckergehalt zwischen 9 und 18 g pro Liter auf. Der Geschmack ist dadurch keinesfalls süß, aber auch nicht zu trocken. Die natürliche Rieslingsäure wird durch den mäßigen Zuckergehalt abgepuffert und der Wein bildet ein harmonisches Geschmacksbild. Genau richtig für eine Vielzahl von Gerichten die in Linsters Sterne-Restaurant in Frisange/ Luxembourg angeboten werden.

Dieser Wein heißt LMEAAX, eine Wortneuschöpfung aus den beiden Vornamen Lea und Max, und ist nur in limitierter Auflage erschienen unter der neuen Marke Crossmosel. Der Begriff Crossmosel soll dabei die Überwindung der Grenze von Luxemburg und Deutschland darstellen- Linster und von Hövel wohnen beide nahe der Deutsch-Luxemburgischen Grenze. Der Fluss Mosel vereint beide Länder und steht dabei symbolisch für den Weinbau. Unter dieser Marke „Crossmosel“ wird eine Serie an Weinen entstehen, die passend zu gewissen Anlässen und Gerichten ausgebaut werden.

Der Wein ist hauptsächlich für Restaurants bestimmt, eine geringe Anzahl an Flaschen geht auch in den freien Handel. So kann jedermann diesen Riesling unter www.weine.de für 12,80 Euro erwerben – so lange der Vorrat reicht.

Landhotel Tetens: "Nahe der dänischen Grenze – Feiern und Schlemmen zwischen Marsch und Geest"

Direkt vor den Toren Dänemarks zwischen Nord- und Ostsee lädt das Landhotel Tetens zum Feste feiern auf nordfriesisch ein. Ob Weihnachten, Silvester, Hochzeitsfeiern oder andere Anlässe – die Landschaft Süderlügums und die typisch nordische Gastlichkeit bieten den idealen Rahmen für ein unvergleichliches Erlebnis mit Freunden oder Familie. Hier wird zudem gesund gekocht – mit heimischen Produkten. Informationen und Buchungen unter www.landhotel-tetens.de

Friesisch gemütlich und heimelig – das zeichnet das beschauliche Landhotel Tetens im Norden Deutschlands, an der Grenze zwischen Marsch und Geest, aus. Ideal ist das Hotel samt Restaurant vor allem für Feste jeglicher Art. Egal ob Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachtsfeiern oder Firmenevents – Gastgeberin Maren von Eitzen und ihr Team übernehmen die gesamte Organisation und machen jede Feier unvergesslich.

Kulinarisch können sich Feinschmecker auf traditionelle und raffinierte Köstlichkeiten freuen. So stehen klassische Gerichte wie saftige Scholle mit Bratkartoffeln neben raffinierten norddeutschen Leckereien auf der Speisekarte. Dabei verwendet die Küchencrew regionale Produkte: der Fisch kommt aus heimischen Gewässern, das Rindfleisch aus der norddeutschen Tiefebene, das Geflügel aus Dithmarschen und das Gemüse von nahegelegenen Landwirten. Zu den Speisen wählen die Besucher aus erlesenen Weiß- oder Rotweinen ausgewählter Weingüter und genießen die warme Atmosphäre des reetgedeckten Gasthauses.

Wer das Auto nach einem langen Abend lieber stehen lässt oder gar eine weite Anreise hat, übernachtet im gemütlichen Landhotel in friesischem Ambiente ab 48 Euro im Einzelzimmer und 78 Euro im Doppelzimmer pro Nacht inklusive Frühstück. 13 Zimmer, dekoriert mit historischen Bildern und antiken Möbelstücken, versprühen nordischen Charme und laden zum Entspannen ein.

http://www.landhotel-tetens.de

An einem Wochenende durch ganz Niedersachsen schlemmen

Großes Bauernhof-Familien-Kochfest findet am 25. September im Emsland statt

Am 25. September präsentieren 25 Urlaubsbauernhöfe aus ganz Niedersachsen in Haren an der Ems ihre Leibgerichte, darunter „Friesisches Grabbelessen“, Heidschnucke nach Omas Geheimrezept und Kuhhirten-Essen. An über 70 Ständen dürfen Urlauber alles probieren, Kinder sogar den Kochlöffel schwingen und hausgemachte Waffeln backen. Bei dem Kochfest, das bereits zum 5. Mal in verschiedenen Städten in Niedersachsen stattfindet, locken außerdem Maislabyrinth, Trecker-Diplom, Bauern- und Handwerkermarkt. Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.bauernhofferien.de

Veranstaltet wird das Fest, das beim letzten Mal vor zwei Jahren in Bremen rund 7000 Besucher zählte, von der Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande e.V. Niedersachsen. Es soll, so Geschäftsführerin Elke Boggasch, Urlauber dazu einladen, in den gut ausgestatteten Küchen in den Ferienhäusern wieder zu lernen, „wie einfach und lecker gekocht werden kann, mit Produkten, die quasi vor der Haustür wachsen“. Inspirieren soll die Urlauber beim Kochen mit heimischen Produkten ein neues Kochbuch, das von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann vorgestellt wird. Wer in Haren an der Ems oder Umgebung übernachten möchte, findet unter www.emsland.com Unterkünfte.

Über das Emsland
Das Emsland erstreckt sich von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig der zweitgrößte Landkreis in Deutschland, größer als das Bundesland Saarland.

www.bauernhofferien.de

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Österreich

Im Burgenland, im Osten Österreichs an der Grenze zu Ungarn, liegt der Neusiedler See, das ‚Meer der Wiener‘, den auch Sarah Wiener als Kind mit ihrer Familie oft besucht hat. An seinem Westufer findet die Starköchin ihren nächsten Gastgeber. Max Stiegl hat sein Restaurant in Purbach im ältesten Haus der Stadt eröffnet.

Auf ihrem Weg durch das Burgenland begegnet Sarah Wiener den glücklichsten Schweinen der Welt. Auf dem Hof von Richard Triebaumer, einem Gentleman der alten Schule, dürfen die Tiere sich im Freien aufhalten. In Purbach serviert Max Stiegl seinem Gast dann eine Halászlé-Fischsuppe – mit Fischen, die Sarah Wiener direkt aus dem See geangelt hat, vielen Tomaten und noch mehr Paprika. Denn gleich hinter der Stadt beginnt die Puszta, die große ungarische Steppe.

arte, Donnerstag, heute, 19:30 – 20:15 Uhr (VPS 19:30)

Mit dem Linienzug durch Südostasien

Mit Geoplan durch Südostasien per Bahn. Neue Reisen mit dem Linienzug von Singapur über Malaysia bis nach Bangkok

Der Berliner Spezialveranstalter Geoplan hat eine Südostasien-Zug-Reise der Extraklasse aufgelegt: In 18 Reistagen geht es auf Schienen vom Stadtstaat Singapur in Richtung Norden durch Malaysia bis in die thailändische Hauptstadt Bangkok. Dabei werden die Reisestationen komfortabel mit Zugfahrten in der ersten Klasse des jeweils lokalen Linienzuges verbunden. Die Bahnfahrten finden tagsüber statt und dauern maximal sechs Stunden pro Tag, gewohnt wird ausschließlich in ausgesuchten First-Class-Hotels.

Ganz im Geoplan-Stil werden auf dieser Reise außergewöhnliche und authentische Begegnungen mit Land, Leuten und Natur ermöglicht: So steht in Singapur einen Fahrt mit dem „Singapore Flyer“ in 165 Metern Höhe auf dem Plan, in Malakka, der ältesten Stadt Malaysias wird Station gemacht und ein einheimischer Stamm in den Cameron Highlands besucht. Nach dem Überqueren der malaysisch-thailändischen Grenze dann Natur-pur-Erlebnisse bei einem Dschungelwalk durch den Khao Sok–Nationalpark, der Besuch des schönen, königlichen Seebades Hua Hin und als krönender Abschluss die Stadt der Engel, Bangkok.

Die Reise mit deutschsprechender Reiseleitung wird mit mindesten sechs und maximal zwölf Teilnehmern durchgeführt und kostet inklusive zahlreicher Mahlzeiten, Ausflügen und Lufthansa-Flügen an/ab Frankfurt 4.480 Euro im Doppelzimmer. Fünf Reisetermine ab Dezember 2012.

www.geoplan-reisen.de

Hauskatze belastet die Umwelt so stark wie ein Kleinwagen

Reader’s Digest über den „ökologischen Fußabdruck“ von Haustieren, den Boom bei Leihfahrrädern und das „Grüne Band“ – Schwerpunkt Umwelt in der Juni-Ausgabe

Haustiere sind der beste Freund des Menschen, aber wie umweltverträglich sind Waldi & Co? Der „ökologische Fußabdruck“ von Haustieren bringt es an den Tag: Demnach belastet eine Hauskatze die Umwelt so stark wie ein Kleinwagen, zwei Hamster sind so schädlich wie ein Plasmafernseher und ein Goldfisch entspricht in Sachen Umweltbelastung in etwa zwei Handys. Das berichtet das Magazin Reader’s Digest in seiner Juni-Ausgabe unter Berufung auf eine Studie der neuseeländischen Experten Robert und Brenda Vale.

Die europäischen Juni-Ausgaben von Reader’s Digest setzen mit Blick auf den Weltumwelttag am 5. Juni einen redaktionellen Schwerpunkt. Weitere Themen sind neben dem „ökologischen Fußabdruck“ von Haustieren die zwischenzeitlich grüne Grenze zwischen Westdeutschland und der ehemaligen DDR, der Boom von Leihfahrrädern in zahlreichen Städten Europas sowie ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung: „Wie grün sind Sie?“

Der „ökologische Fußabdruck“ misst ursprünglich den Umweltverbrauch von Menschen. Bei der Berechnung werden unter anderem die Fläche für Getreideproduktion, für Weidevieh sowie CO2-Emissionen berücksichtigt. Neuseeländische Wissenschaftler übertrugen das Modell auf Haustiere und fanden dabei heraus, dass der ökologische Fußabdruck vor allem von der Nahrung abhängt.

So braucht ein Körner knabbernder Hamster nur 0,014 Hektar Fläche pro Jahr, ein Fleisch fressender Schäferhund hingegen verspeist umgerechnet jährlich 1,1 Hektar. Ein Pferd vertilgt rein rechnerisch etwa 0,7 Hektar Fläche. Zum Vergleich: Der ökologische Fußabdruck eines Nordamerikaners liegt bei acht Hektar pro Person und Jahr, der eines Deutschen bei rund fünf Hektar. Die Redaktion von Reader’s Digest in Stuttgart freut sich über Rückmeldungen und Kommentare zu diesem Thema unter meinung@readersdigest.de.

In der Juni-Ausgabe stellt die Zeitschrift auch den Erfinder der Leihfahrräder vor: Der gebürtige Niederländer Luud Schimmelpennink wirbt europaweit für die Idee vom mietbaren Drahtesel. „Im 16. Jahrhundert ließen die Leute ihre Pferdefuhrwerke vor den Stadttoren und gingen zu Fuß weiter. Wieso kann es heute nicht genauso sein? Jeder könnte sein Auto am Stadtrand parken, um den Rest der Strecke zu Fuß, radelnd, mit der Straßenbahn oder einem öffentlichen Elektroauto zurückzulegen“, lautet sein Credo.

Mehr als 100 europäische Metropolen, darunter Paris, London und Berlin, haben in den vergangenen Jahren Leihräder eingeführt. Die Probleme der Anfangszeit, als Vandalismus und Diebstahl immer wieder für Rückschläge sorgten, scheinen inzwischen weitgehend gelöst. In den meisten Städten benötigt man zum Ausleihen eines Fahrrads eine Codekarte, die die Identifikation des Benutzers möglich macht.

Außerdem stellt Reader’s Digest den Vater des „Grünen Bandes“ vor. Der Geologe Kai Frobel, der Naturschutz an der Universität Bayreuth lehrt, hat seit dem Mauerfall dafür gesorgt, dass aus dem früheren Todesstreifen an der deutsch-deutschen Grenze ein Naturschutzgebiet geworden ist, in dem 600 gefährdete Tier-, Insekten- und Pflanzenarten eine Heimat gefunden haben. „Ich bin sehr stolz auf alles, was wir bisher erreicht haben“, sagt der 51-Jährige. „Doch es gibt noch viel zu tun.“

Inzwischen wird das Projekt von regionalen Behörden, vom Bund sowie vom früheren sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow und 17 europäischen Ländern unterstützt. Längst umfasst das Projekt nicht mehr nur die Grenzregion zwischen der ehemaligen DDR und Westdeutschland, sondern die gesamte ehemalige Grenze zwischen Ost und West über 12.300 Kilometer, die sich von der Barentssee bis ans Schwarze Meer zog.

Lammefestival: Geschmack des Wattenmeeres

„Vadehavs Lammefestival“ vom 4.–12. Juni: DER GESCHMACK DES WATTENMEERES – Foodevent mit lokalen Spezialitäten zwischen deutsch-dänischer Grenze und Esbjerg

Die dänische Wattenmeerregion erhält ein eigenes Gourmetfest. Das neue „Lammefestival“ stellt vom 4. Juni bis 12. Juni zum ersten Mal eines der bekanntesten Produkte der als Nationalpark geschützten Region zwischen dänisch-deutscher Grenze im Süden und Esbjerg und Fanø im Norden in den Mittelpunkt: frisches Lammfleisch.

Zusammen mit anderen Produkten der Region soll die traditionelle Spezialität den Geschmack der durch sein besonderes Meeresklima, seine Lage und Vegetation bevorzugten Landschaft einem breiten Publikum näherbringen. Initiator des „Lammfestivals“ ist Henning Kohl, Küchenchef des Schackenborg Slotskro in Møgeltønder: „Am Wattenmeer wachsen die Lämmer langsamer, sie sind immer draußen in der Natur und in Bewegung. Das macht ihr Fleisch kräftig und zart.“

Insgesamt beteiligen sich am ersten „Lammefestival“ mehr als 20 Restaurants sowie zahlreiche weitere Anbieter und Produzenten. Eröffnet wird das neue Foodevent am 4. Juni von 18 bis 21 Uhr mit einer großen „Kulinarischen Lammtafel“ am Restaurant Kammerslusen bei Ribe, das unmittelbar am Deich zur Nordsee liegt. Neben Ideengeber Henning Kohl kochen die vier renommierten Köche Jakob Sullestad vom Sønderho Kro auf Fanø, Preben Madsen vom Restaurant Herregårdskælderen in Brørup, Jacob Justesen, Restaurant Justesen in Varde, und Bo Ross Mogensen, vom Restaurant Kolvig in Ribe, klassische und moderne Lammgerichte.

Dazu können Besucher hausgebraute Biere aus lokalen Minibrauereien und andere Gaumenfreuden kosten. Das verwendete Lammfleisch kommt vom Biohof Havervadgård bei Brøns, dessen Schafe und Lämmer ausschließlich in Deich- und Meernähe weiden. An den folgenden Festivaltagen stehen neben Lammmenüs auch Unterhaltung wie Schafescheren, Vorführungen von Hütehunden und weitere Highlights auf dem Programm.

Das dänische Lammfestival soll künftig jedes Jahr im Juni stattfinden. Mehr Informationen und das komplette Programm des Lammfestivals auf www.lammefestival.dk (dänisch). Weitere Informationen: www.sydvestjylland.com