Test Grüntee

VKI testet Grüntee: Leichte Kratzer am gesunden Image – Nur fünf von 20 Tees weitgehend frei von Schadstoffen

Grüner Tee erfreut sich zunehmender Beliebtheit, auch weil er in dem Ruf steht, der Gesundheit besonders zuträglich zu sein. Ob und wie gesund ein Tee jedoch tatsächlich ist, hängt nicht unwesentlich von seiner Belastung mit Schadstoffen ab. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat jetzt 16 Grüntees im Beutel und vier Matcha-Tees (feines Pulver aus getrockneten Grünteeblättern) unter die Lupe genommen. Dabei hat das Image des gesunden Tees ein paar Kratzer hinnehmen müssen: Nur ein Viertel der geprüften 20 Tees war weitgehend frei von Schadstoffen und erhielt eine „sehr gute“ bzw. „gute“ Bewertung.

Abzüge in der Bewertung gab es für jene Tees, die Anthrachinon oder aromatische Kohlenwasserstoffe enthielten. Anthrachinon ist im Tierversuch krebserregend. Diese Substanz ist wasserlöslich und geht zu etwa einem Drittel in den Aufguss über. Gefunden wurde es in größeren, aber gerade noch zulässigen Mengen in Sir Winston Tea, Teekanne und Twinings sowie in den Bio-Tees von Cupper und Spar Natur Pur.

Aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH) fanden sich in auffälligen Mengen in den Beuteltees von Mayfair und Dennree sowie im Pulver von Imogti, dm Das Gesunde Plus und Sticklembke. Mineralölrückstände sind zwar grundsätzlich schlecht wasserlöslich aber bei Matcha-Tees, die man im Wasser anrührt, werden die im Pulver enthaltenen Schadstoffe mitgetrunken. Deshalb wurde bei diesen Produkten eine Belastung mit MOAH strenger bewertet.

Die mit „sehr gut“ und „gut“ bewerteten Grüntees sind nicht nur weitgehend frei von Schadstoffen, sondern liegen mit fünf bzw. zehn Cent pro Beutel auch im kostengünstigen Bereich der Preisskala. Lediglich das „sehr gute“ Matcha-Produkt fällt mit 53 Euro pro 100 Gramm aus der Rolle. Generell zeigte sich im Test, dass die Matcha-Tees preislich wesentlich höher ansetzen (ab 29 Euro pro 100 Gramm).

SERVICE: Den vollständigen Test sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es in der Jännerausgabe des Testmagazins KONSUMENT sowie unter www.konsument.at.

Nordic Diet 2.0

Mit dem Start in den Frühling ist auch das Thema gesunde Ernährung wieder in aller Munde. Für alle, die langfristig ihre Ernährung umstellen und ihr Gewicht halten möchten, ist die Nordic Diet 2.0 der ideale Ernährungsansatz. Dahinter verbirgt sich keine Diät, sondern ein ganzheitlicher, an typisch deutsche Essgewohnheiten angelehnter Ernährungsansatz. Statt Kalorienzählen steht bewusster Genuss auf dem Programm. Entscheidend sind nur die richtigen Lebensmittel:
Traditionell, regional, saisonal und gesund sollten sie sein.

Fettgesunde und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Rapsöl und Margarine, Kohl, Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse und anderes heimisches Gemüse sowie Obst, Roggenvollkorn und Fisch spielen die Hauptrolle.

Die Ursprünge der Nordic Diet 2.0: Die mediterrane Küche mit ihren typischen Zutaten Olivenöl, Tomaten, Zucchini und Seefisch hat sich als eine der gesündesten Ernährungsformen erwiesen. Doch nicht in allen Ländern entspricht dieses Ernährungsmuster den gängigen Essgewohnheiten. Je nördlicher man lebt, desto untypischer und teurer werden diese Lebensmittel. Damit eine Ernährungsumstellung im Alltag langfristig durchgehalten werden kann, ist es jedoch wichtig, viele bekannte und landestypische Lebensmittel in den Ernährungsplan zu integrieren. In Zusammenarbeit mit Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm wurden daher die Grundprinzipien der gesunden mediterranen Kost – regionale und saisonale Lebensmittel, gute Fette sowie bewusster Genuss – auf typisch deutsche Essgewohnheiten und Lebensmittel übertragen. Damit war die Nordic Diet 2.0 geboren!

Saisonal und regional essen mit der Natur: In der „Brotnation“ Deutschland spielen Backwaren eine wichtige Rolle. Hierbei ist Roggenvollkorn die beste Wahl, Weizenmehl sollte eher im Hintergrund stehen. Raps von deutschen Feldern liefert das perfekte Fett, denn es enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Genießen Sie das Öl pur für die Zubereitung von z.B. Salaten oder für das tägliche Frühstücks- oder Abendbrot in Form von Margarine oder pflanzlichen Streichfetten. Auch heimisches Gemüse (Kohl, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte) und Obst (Äpfel, Birnen und Beeren) stehen im Fokus. Dreimal die Woche sollte Fisch, wie Hering, Lachs, Makrele, Forelle aus Atlantik, Nord- und Ostsee sowie Flüssen und Seen, auf den Tisch kommen. Fleisch hingegen sollte die Ausnahme bilden und möglichst aus Freilandhaltung oder vom Wild stammen. Wildkräuter (z.B. Bärlauch, Rauke, Brunnenkresse und Sauerampfer), Nüsse und Pilze (z. B. Steinpilze, Pfifferlinge) bereichern den Speiseplan zusätzlich. Der große Vorteil frischer und regionaler Produkte: Sie stecken nicht nur voller Vitamine und Mineralstoffe, sie benötigen auch keine langen Transportwege!

Das richtige Fett hat großen Einfluss! Fett ist ein elementarer Bestanteil unserer Ernährung und sollte laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) rund 30 % der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Neben der Menge kommt es vor allem auf die Qualität an: Rapsöl und daraus hergestellte Margarine liefern die gesunden ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren alpha-Linolen- und Linolsäure. Diese sogenannten essenziellen – also lebensnotwendigen – Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden, weswegen sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie regulieren den Cholesterinspiegel und unterstützen so ein gesundes Herz- Kreislauf-System.

Lästiges Kalorienzählen? Nicht nötig! Durch den hohen Anteil an Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch und „guten“ Kohlenhydraten sowie Ballaststoffen, die im Rahmen der Nordic Diet 2.0 aufgenommen werden, ist sogar eine Gewichtsabnahme möglich – auch wenn man sich richtig satt isst. Das richtige Fett spielt auch hier eine wichtige Rolle: Es hält lange satt und verhindet so Heißhungerattacken. Da die Nordic Diet 2.0 auf Langfristigkeit setzt und zwischen den Mahlzeiten kein Hunger aufkommt, ist auch der ungeliebte Jo-Jo-Effekt unwahrscheinlich. Und das Beste: Starre Lebensmittelverbote gibt es nicht, nur Zucker und Salz sollten sparsam verwendet werden.

Garantiert einfache Einbindung in den Alltag: Alle wichtigen Lebensmittel der Nordic Diet 2.0 sind zur Saison überall und relativ günstig erhältlich.

http://dagmarvoncramm.de/de/startseite/

Roher Fisch für ein langes Leben?

Japanische Kost soll Sterblichkeit verringern

Wenn es um das Alter geht, haben Japaner weltweit die Nase
vorn. Die hohe Lebenserwartung wird auch mit der gesunden japanischen
Kost in Verbindung gebracht. Eine aktuelle Studie aus dem britischen
Ärzteblatt bekräftigt die Vermutung, dass eine Ernährung mit viel
Reis, Gemüse und Fisch einen Beitrag zu einem langen Leben leisten
kann.

An der Untersuchung nahmen knapp 80.000 Menschen im Alter von 45 bis
70 Jahren teil. Sie wurden zu ihren Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten befragt.

In Deutschland ist es eine Pyramide, in Japan ein Kreisel: Im Jahr
2005 hatten die japanischen Behörden einen „Nahrungskreisel“ mit
vier Stufen von hohem zu niedrigem Verzehr entwickelt, um der
Bevölkerung die Prinzipien einer gesunden Ernährung zu
veranschaulichen. Der Japaner soll viel Getreide, also Reis, Nudeln
und Brot essen, gefolgt von Gemüse. Auf der dritten Ebene stehen
Fisch, Sojabohnen, Eier und Fleisch, während Obst und Milchprodukte
in nur geringen Mengen gegessen werden sollen.

Mitarbeiter des Nationalen Zentrums für globale Gesundheit und
Medizin in Tokio brachten die Angaben zur Ernährungsweise der
Studienteilnehmer mit späteren Todesfällen in Zusammenhang. Anhand
einer Skala von 0 bis 70 bestimmten die Wissenschaftler, wie stark
sich die Probanden an die Empfehlungen des japanischen
Gesundheitsministeriums hielten. Das Fazit: Wer sich stark an die
Empfehlungen des „Nahrungskreisels“ hielt, hatte im Laufe der
folgenden 15 Jahre eine um 15 Prozent geringere
Sterbewahrscheinlichkeit. Jeder 10-Punkte-Anstieg auf der Skala
führte zu einer Reduktion der Sterblichkeit um 7 Prozent.

Doch trotz aller Forschungen, Statistiken und deren Interpretation:
Ein Rezept für ein langes Leben gibt es nicht. Die Lebenserwartung
ist von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Lebensstil, der
Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt auch von den Genen abhängig.
Wie stark der Einfluss der Ernährung ist, darüber kann nur
spekuliert werden.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen: www.bmj.com/content/bmj/352/bmj.i1209.full.pdf

Michael Kammermeier

An den 8. Oktober werden sich die Kinder der Anton-Gruner-Schule in der Lehrstraße 10 in Wiesbaden wohl noch lange erinnern: Michael Kammermeier (37), Küchenchef im Sterne-Restaurant „ENTE“ in Wiesbaden, hat für sie im Rahmen der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ leckere und gesunde Pausenbrote geschmiert. Gemeinsam mit seinen 38 kleinen Helfern aus der Schule kreierte der Starkoch viele bunte Pausenbrote. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß beim Belegen ihrer Lieblingsbrote, sie lernten obendrein noch, dass das Pausenbrot eine wichtige Mahlzeit im Schulalltag ist. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der bundesweiten Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold.

Der Sternekoch zeigte den Grundschülern, dass ein gesundes Pausenbrot nicht nur lecker, sondern auch kinderleicht zu machen ist. „Wir haben die Pflicht unseren Kindern zu zeigen, was richtiges Essen bedeutet“, sagt Michael Kammermeier. Bei einem gesunden Pausenbrot kommt es vor allem auf das Brot selbst an. Ein gutes Brot enthält viele Nährstoffe wie zum Beispiel Mineral- und Ballaststoffe, welche sich vor allem in Roggenmischbroten oder Vollkornbroten befinden. Beispielsweise kann ein gesundes Pausenbrot mit Butter, Käse- oder Wurstprodukten und Gemüsestreifen belegt werden. Dazu kommt noch etwas Obst in die Brotdose – fertig ist das gesunde Frühstück. Lehrerin Annegret Kilian hat den Tag organisiert und zieht ein erfreuliches Fazit: „Die Teilnahme an der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ ist wichtig, um den Kindern gesunde Ernährung wieder ein Stück näher zu bringen. Dieses Thema ist ein fester Bestandteil des Sachunterrichts sowie des Schulalltags in der Anton-Gruner-Schule. Ein guter Start in den Tag mit einem gesunden Pausenbrot ist äußerst wichtig, da es die Kinder beispielsweise bei ihrer Konzentration unterstützt“, sagt Annegret Kilian.

Das Ziel der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold ist es, gesunde Ernährung in Schulen wieder in den Fokus zu rücken. Denn laut einer Untersuchung der Universität Bielefeld startet jedes dritte Kind ohne Frühstück in seinen Tag. Kinder brauchen viel Energie um im Schulalltag konzentriert und leistungsfähig zu sein. Diese Energie lässt sich am besten aus gesunden Lebensmitteln gewinnen.

Ein gesundes Pausenbrot eignet sich deshalb hervorragend als Energielieferant für kleine Abc-Schützen. Deshalb engagiert sich Kerrygold schon seit Jahren mit der Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ für eine gesunde Ernährung in der Schule. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der Initiative. Einzelne Schulaktionen werden dabei von prominenten Köchen regional unterstützt.

www.gesundespausenbrot.de

Die besten gesunden Lebensmittelprodukte gesucht

eathealthy Awards 2015 gestartet

Die Publikumszeitschrift eathealthy aus dem DoldeMedien Verlag hat den Startschuss für einen neuen Branchenpreis in der Lebensmittelwirtschaft gegeben: Die eathealthy Awards würdigen die besten gesunden Produkte in 31 ausgeschriebenen Kategorien. Die Fachjury unter dem Vorsitz der Publizistin und eathealthy-Chefredakteurin Dagmar von Cramm besteht aus Experten für Ernährung, Gesundheit, Handel und Gastronomie.

Das Spektrum der Wettbewerbskategorien umfasst große Teile des klassischen Lebensmittelsortiments und würdigt zugleich vegane, gluten- oder lactosefreie Produkte in eigenständigen Kategorien. Special Awards gibt es unter anderem in den Kategorien „Regionale Produkte“ und „Produkte für Kantinen und Restaurants“ zu gewinnen. Mit einer Nominierung für das Finale am 19. November 2015 in Stuttgart bekommen Teilnehmer die Möglichkeit, ein entsprechendes Label im Rahmen ihrer Marketingkommunikation zu verwenden. Die Preisverleihung der eathealthy Awards erfolgt am 20. November 2015 im Rahmen der Messe veggie & frei von in Stuttgart.

„Clever einkaufen, lecker kochen und gesund essen“ – so lautet das Motto der Zeitschrift eathealthy, die zehnmal pro Jahr in einer Auflage von 100.000 Exemplaren erscheint und ausschließlich von Ernährungswissenschaftlern gemacht wird. „Wir verstehen uns als Ratgeber für alle, die Spaß am gesunden Essen haben“, erläutert Dagmar von Cramm, selber von Haus aus Diplom-Ökotrophologin, die eathealthy-Philosophie. „Die eathealthy Awards unterstreichen diesen Anspruch – auch mit der interdisziplinären Zusammensetzung der Jury.“ Das 15-köpfige Gremium vereint Praktiker aus den einschlägigen Ernährungs- und Gesundheitsfachverbänden, Food-Autoren, TV- und Sterneköche, Delikatessenexperten, Öko-Tester sowie Fachredaktionen für Lebensmittelhandel und Catering.

Einsendeschluss für die eathealthy Awards 2015 ist der 24.09.2015. Informationen zu den Teilnahmegebühren, zur Jury, zum Bewertungsverfahren und zur Einreichung gibt es unter http://awards.eathealthy.de.

Das Magazin eathealthy ist ein Ernährungsratgeber im handlichen Format – für alle, die Spaß am gesunden Essen haben. Die Leitidee: clever einkaufen, lecker kochen und gesund essen. Die Redaktion besteht ausschließlich aus Ernährungswissenschaftlern. eathealthy erscheint im DoldeMedien Verlag.

Mandeln als Healthfood

Eine neue Studie, veröffentlicht im Journal of the American Heart Association, hat gezeigt, dass der tägliche Verzehr von 42 g Mandeln anstelle eines kohlenhydratreichen Muffins mit dem gleichen Kaloriengehalt im Rahmen einer gesunden Gesamternährung die Risikofaktoren für Herzerkrankungen senken kann1. Neben einer erheblichen Verbesserung des LDL- und Gesamtcholesterinwerts reduzierte sich bei Verzehr von Mandeln anstelle von Muffins das Bauchfett. Alle drei Faktoren gelten als unbestrittene Risikofaktoren für Herzerkrankungen.

Herzerkrankungen gelten weltweit als die häufigste Todesursache. Schätzungen zufolge könnten allerdings 80 % der frühzeitigen Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch eine bessere Kontrolle der durch die Ernährung und die Lebensweise bedingten Risikofaktoren vermieden werden2. Während die herzgesunde Wirkung von Mandeln bereits umfassend belegt ist, ist dies die erste und bisher größte kontrollierte Ernährungsstudie, bei der (mit Ausnahme von Mandeln als Snack vs. einen entsprechenden kalorienhaltigen Snack) identische Ernährungspläne eingesetzt wurden, um neben dem allgemeinen positiven Beitrag von Mandeln zu einer herzgesunden Ernährung die herzschützenden Eigenschaften von Mandeln genau zu untersuchen und einzeln zu bestimmen. Die Ergebnisse zeigen erstmals, dass der Verzehr von Mandeln auch die partielle Körperfettmenge senken kann, insbesondere an Bauch und Beinen. Die Reduktion von Bauchfett ist ein besonders wichtiger Vorteil, da Bauchfett als Risikofaktor für das metabolische Syndrom und Herzerkrankungen gilt3.

Die zwölfwöchige randomisierte, kontrollierte klinische Studie, geleitet von Wissenschaftlern der Penn State University (USA), wurde mit 52 übergewichtigen Erwachsenen mit erhöhten LDL- Cholesterinwerten, aber ansonsten gesunden Probanden durchgeführt. Die Teilnehmer hielten sich zweimal an die gleiche cholesterinsenkende Diät, die sich nur durch den täglichen Zwischensnack unterschied, der einmal aus 42 g naturbelassenen, ganzen Mandeln und einmal aus einem Bananen-Muffin mit identischer Kalorienzahl bestand. Alle Mahlzeiten und Snacks wurden auf den Kalorienbedarf zugeschnitten, der zum Erhalt des Gewichts der einzelnen Teilnehmer benötigt wurde. Die Teilnehmer befolgten die Ernährungspläne über jeweils sechs Wochen.

Die Mandel-Diät senkte gegenüber der Muffin-Diät das Gesamtcholesterin (-5,1 ± 2,4 mg / dL; P = 0,05), das LDL-Cholesterin (-5,3 ± 1,9 mg / dL; P = 0,01), das Nicht-HDL-Cholesterin (-6,9 ± 2,4 mg / dL; P = 0,01) und sonstige Lipoproteine (-2,8 ± 1,2 mg / dL; P = 0,03). Die Muffin-Diät senkte das HDL-Cholesterin („gutes“ Cholesterin) stärker als die Mandel-Diät.

Obwohl beim Gesamtkörpergewicht und der Gesamtfettmasse kein Unterschied zu beobachten war, verringerten sich unter der Mandel-Diät die abdominale Fettmasse (-0,07 ± 0,03 kg; P = 0,02), der Taillenumfang (-0,80 ± 0,30 cm; P = 0,03) und die Fettmasse an den Beinen (-0,12 ± 0,05 kg; P = 0,02) gegenüber der Muffin-Diät.
„Unsere Forschung zeigt, dass der Austausch eines kohlenhydratreichen Snacks durch Mandeln mehrere Risikofaktoren für Herzerkrankungen verringern kann, unter anderem auch die Erkenntnis, dass der Verzehr von Mandeln den Bauchfettanteil reduzieren kann“, sagt Claire Berryman, PhD, Leiterin der Studie. „Der Verzehr von Mandeln als Snack kann eine einfache und herzgesunde Ernährungsmaßnahme zur Vorbeugung gegen das metabolische Syndrom oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.“

Die Studie ergänzt rund 20 Jahre Forschung, die belegt, dass Mandeln die Herzgesundheit fördern und die Cholesterinwerte auf einem gesunden Niveau halten können. Sie belegt, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln anstelle eines kohlenhydratreichen Snacks positive Auswirkungen auf die Körperfettverteilung haben kann. Aus früheren Studien ist bekannt, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln zu keinen signifikanten Veränderungen des Körpergewichts führte und sie damit als Bestandteil einer gewichtserhaltenden oder gewichtsreduzierenden Ernährung geeignet sind4-6.
Eine 30 g-Portion Mandeln enthält 170 Kalorien7, Eiweiß (6 g), Ballaststoffe (4 g), Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin E (8 mg), Magnesium (81 mg) und Potassium (220 mg). Mandeln sind also ein sättigender Snack und ideal für eine herz- und gewichtsbewusste Ernährung.

www.Almonds.de

1 Berryman CE, West SG, Fleming JA, Bordi PL, Kris-Etherton PM. Effects of Daily Almond Consumption on Cardiometabolic Risk and Abdominal Adiposity in Healthy Adults with Elevated LDL-Cholesterol: A Randomized Controlled Trial. Journal of the American Heart Association 2015; 4:e000993 DOI: 10.1161/JAHA.114.000993.
2 World Heart Federation, About World Heart Day,“ Web. 24 Sept. 2014. http://www.world-heart-federation.org/what-we- do/awareness/world-heart-day-2014-home/about-world-heart-day/
3 Britton KA, Massaro JM, Murabito JM, Kreger BE, Hoffmann U, Fox CS. Body Fat Distribution, Incident Cardiovascular Disease, Cancer, and All-cause Mortality. Journal of the American College of Cardiology, 2013; 62(10):921-5.
4Hollis J, Mattes R. Effect of chronic consumption of almonds on body weight in healthy humans. Br J Nutr 2007;98(03): 651– 656.
5 Tan S, Mattes R. Appetitive, dietary and health effects of almonds consumed with meals or as snacks: a randomized, controlled trial. Eur J Clin Nutr 2013;67(11):1205–1214.
6 Fraser GE et al. Effect on body weight of a free 76 kilo-joule (320 calorie) daily supplement of almonds for 6 months. J Am Coll Nutr 2002;21(3):275–283.
7 In einer aktuellen Studie wendeten die Forscher eine andere als die traditionelle Methode zur Ermittlung des Kaloriengehalts an und fanden heraus, dass diese ca. 20 % weniger Kalorien enthalten als ursprünglich angenommen. Novotny JA et al. Discrepancy between the Atwater factor predicted and empirically measured energy values of almonds in human diets. Am JClin Nutr 2012 ajcn.035782; Erstmals online veröffentlicht am 3. Juli 2012.doi:10.3945/ajcn.112.035782.
8 2007 USDA Agricultural Census. http://www.agcensus.usda.gov/Publications/2007/

Nicole Just

Für ein kulinarisches Highlight in einem der führenden Wellnesshotels im Salzkammergut, dem G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee, sorgt die deutsche Kochbuch-Bestsellerautorin Nicole Just am 13. und 14. Dezember 2014.

In einem exklusiven Kochkurs am 13. Dezember 2014 verrät Nicole Just alles über „Feine vegane Winterküche“ und am 14. Dezember 2014 präsentiert sie bei einem veganen Frühstück ihre Bücher und erzählt auf sehr persönliche Weise, dass vegane Ernährung keine Einschränkung darstellt – ganz im Gegenteil: Für Nicole Just ist es eine „kulinarische Offenbarung“.

„Der Philosophie G’sund & Vital des Hauses folgend, bietet die WASNERIN schon seit langem ein rein veganes Abendmenü zur Wahl für Gäste an. Mit „La Veganista“ Nicole Just möchten wir unser Bekenntnis zu bewusster Ernährung als Teil einer gesunden Auszeit unterstreichen und den Gästen die Möglichkeit geben, hautnah mit Persönlichkeiten wie Nicole Just zu kochen. Unsere Gäste genießen ganz bewusst die Leichtigkeit unserer vielfältigen Speisevariationen und schätzen die Qualität der biologischen Produkte. Wichtig erscheint uns, sich dafür Zeit zu nehmen und zu genießen. Wir verstehen die WASNERIN einfach als Resonanzraum für das Ich“, so Petra und Davor Barta, Gastgeber die WASNERIN im Gourmet Report Gespräch.

Mit ihrem veganen Kochbuch „La Veganista“ ist Nicole Just ein Bestseller gelungen, der zeigt, wie sich Leben und Ernährung ganzheitlich gestalten und genießen lassen. – Ganz ohne tierische Produkte. Nicole Just hat 27 Jahre gebraucht, um zur Veganerin zu werden. Als Enkelin eines Metzgers suchte sie 2009 einen Perspektivenwechsel zum fleischessenden Mainstream. Heute steht sie für gesunden veganen Genuss und stellt fest, dass sie damals als Allesesserin nie so abwechslungsreich und bunt gegessen hat, wie heute als Veganerin. „Es ist eine völlig neue Art zu kochen und an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen“, so Just, die die Bestsellerlisten im Sturm erobert hat. Ihre veganen Kochbücher haben sich bereits über 160.000 Mal verkauft.

Package: DIE WASNERIN & „La Veganista“. Das vegane Kochevent mit Deutschlands berühmtester Veganerin Nicole Just. „Vegan ja, Verzicht nein!“ – Nicole Just ist Kochbuchbestseller-Autorin, soeben erschien ihr neuestes Buch „La Veganista backt“. In ihrem Kochkurs zaubert sie mit Ihnen ein Menü zum Thema „Feine vegane Winterküche“.

Der Kochworkshop beinhaltet folgende Leistungen:
2 Nächte (12.-14.12.) im DZ mit HP, am Samstag, 13.12.2014 Kochkurs (Thema: Feine vegane Winterküche), Sonntag, 14.12.2014 Veganes Frühstück mit Nicole Just und Buchpräsentation
sowie alle weiteren WASNERIN-Verwöhnleistungen ab 423,- p.P.

www.diewasnerin.at

Hummus und Falafel

Die Kichererbse sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. Vor allem in der orientalischen und mediterranen Küche dürfen die gesunden Hülsenfrüchte nicht fehlen. Im Nahen Osten wird aus Kichererbsen und Sesammus ein köstlicher Brotaufstrich hergestellt: das „Hummus“. Die Menschen im arabischen Raum kombinieren die runzeligen „Erbsen“ meist mit Couscous, während die Spanier sie zu einem köstlichen Eintopf (Ropa vieja) verarbeiten. Die bei uns bekannteren würzigen Falafel-Bällchen sind dagegen eine türkische Spezialität.

Immer häufiger werden die fein-aromatischen Hülsenfrüchte auch in der deutschen Küche verwendet. Sie sind mehligkochend, behalten aber auch im gegarten Zustand ihre Form. Das nussige Aroma passt zu Suppe, Aufläufen, Reis- und Currygerichten. Auch im Salat und als Beilage zu Fleisch und Meeresfrüchten sind sie ein Genuss. Das Mehl kann als Basis für Brot, Pizzateig oder süße Backwaren verwendet werden.
Kichererbsen ( Cicer arietinum ) gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler und sind mit der Erbse nicht näher verwandt. Die deutsche Bezeichnung bedeutet interessanterweise Erbse-Erbse, da „kicher“ auf das lateinische Wort „cicer“ für Erbse zurückgeht. Die Samen der Hülsenfrüchte haben eine kantige, unregelmäßige Form und sind eine gute Alternative zu üblichen Sättigungsbeilagen wie Nudeln oder Kartoffeln. Sie enthalten reichlich Ballaststoffe, wertvolles Eiweiß, B-Vitamine, Vitamin A, C und E sowie die Mineralstoffe Eisen, Zink und Magnesium.

Im Handel sind meist die rundlichen, beige-gelben Kichererbsen aus dem Mittelmeerraum erhältlich. Getrocknete Erbsen müssen vor dem Garen mindestens zwölf Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingeweicht werden. Das Einweichwasser sollte man entsorgen, da es Bitterstoffe enthält. Die oben schwimmenden Exemplare werden aussortiert, denn sie würden beim Kochen hart bleiben. Die Garzeit beträgt 30-120 Minuten. Schneller geht es mit vorgegarten Dosenerbsen, die nur kurz mitgekocht werden. Trockenerbsen sind aber geschmacklich die bessere Wahl.
Heike Kreutz, www.aid.de

Gesünder mit Sous-Vide?

Wie bleibt man langfristig gesund und fit? Gesundheitsberaterin Annette Dietzler erklärt im Rahmen des Tages der gesunden Ernährung am 7. März, warum sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln besonders auf den Erhalt von Nährstoffen achtet, auf das bekannte Sous-Vide-Garverfahren setzt und welche Vorteile die Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid hierbei bietet.

Allergien, Übergewicht und Stoffwechselstörungen: In unserer Gesellschaft leiden immer mehr Menschen an den Folgen einer ungesunden Ernährung. „Grund dafür ist der starke Konsum von Fertiggerichten und der hierin enthaltene hohe Anteil an Fetten und schnellen Kohlehydraten. Hinzu kommt der nachhaltige Verlust von natürlichen Vitaminen und Mineralien in unseren Lebensmitteln“, erklärt Gesundheitsberaterin Annette Dietzler. „Lebenswichtige Mikronährstoffe befinden sich hauptsächlich in frischem Obst und Gemüse und sind nicht nur wasser- oder fettlöslich, sondern vor allem hitze- und lichtempfindlich. Leider haben die frischen Produkte heute längst nicht mehr den Nährstoffgehalt wie noch vor zwanzig Jahren, da sie meist schon vor der Reife geerntet und weit transportiert werden. Spinat hat nach zwei Tagen Liegezeit im Supermarkt 80 Prozent Folsäure verloren, Brokkoli und Kartoffeln bis zu 70 Prozent des wertvollen natürlichen Kalziums. Das Wenige, was beim Kauf noch im Gemüse drin ist, sollte also unbedingt durch direktes Verarbeiten und schonendes Garen erhalten werden“, rät die Ernährungsexpertin.

Annette Dietzler empfiehlt, mindestens sieben bis zehn Portionen frisches Obst und Gemüse am Tag zu sich zu nehmen, um die Nährstoffspeicher gut gefüllt zu halten. Bei der Zubereitungsmethode setzt die Gesundheitsberaterin auf das Sous-Vide-Garen, denn durch eine genau einstellbare Dampftemperatur bleiben Geschmack, Konsistenz, Farbe und die hitzeempfindlichen Vitamine der Lebensmittel weitestgehend erhalten. „Besonders spannend finde ich das aufeinander abgestimmte Gerätekonzept Chef Touch von KitchenAid, das aus einem Vakuumierer, einem Dampfgarer und einem Schockfroster besteht. Hiermit lässt sich Sous-Vide-Garen auch zu Hause ganz einfach umsetzen“, so die Ernährungsexpertin. „Übermäßiges Würzen ist überflüssig, denn die Lebensmittel nehmen durch den Ausschluss des Sauerstoffs beim Vakuumieren die Aromen und ätherischen Öle der Gewürze besonders intensiv an. Nach einem hektischen Arbeitstag ohne Zeit für Besorgungen und Einkäufe ist es sehr praktisch, eine Auswahl vakuumierter, schockgefrosteter Lebensmittel im Gefrierfach gelagert zu haben, die bei Bedarf vitaminschonend im Dampf gegart werden können.“

Annette Dietzler lebt und arbeitet als Gesundheitsberaterin in Köln. Sie begleitet Interessenten, die gesundheitsbewusster leben und zu mehr Energie kommen wollen, bei der Umstellung auf Vollwerternährung und berät sie bei Bedarf hinsichtlich unterstützender Vitalstoffergänzung. Bewegungs- und Entspannungskurse sowie Anleitungen zur Gestaltung eines entspannten Zuhauses auf Feng Shui Basis runden ihr Angebot ab.

www.kitchenaid.de
www.annette-dietzler-gesundheitsberatung.de

Eisiges Baden mit Austern und Champagner

Winterbade-Festivals in Dänemark

Ungefähr 2 Grad Celsius beträgt die durchschnittliche Wassertemperatur im Winter an der dänischen Nordseeküste. Kein Grund, aufs Baden zu verzichten – so sehen das zumindest rund 23.000 Liebhaber des Winterbadens in Dänemark. Im Gegenteil: Der Sprung ins eisige Nass setzt schlagartig Endorphine frei, sorgt für Glücksgefühle und gibt dem Badenden hinterher das Gefühl körperlichen Wohlbefindens.

Auch das Gemeinschaftserlebnis in der Natur spielt eine wesentliche Rolle, und so sind an den dänischen Küsten besondere Winterbade-Festivals entstanden, die das kalte Badevergnügen mit vielseitigen Events begehen: Am 31. Dezember gibt es in Søndervig an der dänischen Nordsee vormittags das Silvester-Winterbade-Festival, das nach dem Baden zum Genießen von Austern und Champagner einlädt.

An der nördlichsten Spitze Dänemarks, dort wo Nord- und Ostsee aufeinandertreffen, kann man vom 23.-26. Januar ein ganzes Wochenende mit Baden, gutem Essen und Wein sowie organisierten Touren Skagen und Umgebung erleben.

Die Tradition des Badens bei eisigen Temperaturen gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts in Dänemark. Das Interesse an einem gesunden Körper rückte damals zunehmend ins Bewusstsein, verbunden mit einer neuen Reinlichkeitskultur entstanden die ersten Winterbadeanstalten. Heute haben sich die meisten Winterschwimmer in einem der 80 Clubs organisiert, um gemeinsam das besondere Erlebnis in der Natur zu genießen.

Informationen und Anmeldung zum Winterbaden in Dänemark: Silvester-Baden: df@hkt.dk; Skagen-Bade-Festival: lh@turisthusnord.dk Teilnehmen können alle gesunden Personen, bitte informieren Sie sich vorab über die jeweiligen Voraussetzungen.