Honig Test

Honig ist ein Spiegelbild der Natur, aus der er stammt. Und so stecken teilweise Glyphosat und Gentechnik aus dem Hause Monsanto mit im Glas, wie eine neue Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Das gilt nicht nur für konventionelle, sondern auch für einige Bio-Produkte. Immerhin acht Marken kann das Verbrauchermagazin aber empfehlen.

ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut die Qualität von konventionellem und ökologischem Honig ist, und hat 20 Marken ins Labor geschickt. Richtig zufrieden war das Verbrauchermagazin mit den meisten Produkten nicht, auch einige Bio-Marken enttäuschten. So fand das von ÖKO-TEST beauftragte Labor ausgerechnet in zwei Bio-Honigen Rückstände des Arzneimittels Amitraz. Es wird zur Bekämpfung der Varoa-Milbe eingesetzt, ist in der ökologischen Bienenhaltung aber verboten. In vier Produkten steckte Glyphosat, welches von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wird. Das Monsanto-Spritzgift vernichtet zudem Unkraut, das für Bienen eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Außerdem analysierten die Tester in sechs Honigen das Insektizid Thiacloprid, das den Orientierungssinn der Bienen stört. Dazu kommen in sechs Gläsern erhöhte Mengen von Pyrrolizidinalkaloiden – das sind natürliche Gifte, die Pflanzen als Schutz vor Fraßfeinden bilden, die aber als leberschädigend und krebserregend gelten. In allen getesteten Marken, die Anteile von Honig aus Amerika enthalten, stecken ebenso gentechnisch veränderte Pollen von Soja oder Raps.

Aus welcher Region der Honig stammt, ist aber nicht immer erkenntlich, weil die Anbieter die Verbraucher darüber oft im Unklaren lassen: Auf der Verpackung sind dann Herkunftsangaben wie „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ zu lesen.

Nichtsdestotrotz kann ÖKO-TEST acht Produkte mit dem Testurteil „sehr gut“ oder „gut“ auszeichnen, darunter fünf Bio-Produkte. Das Verbrauchermagazin rät zu Bio-Honig. Dieser ist zwar nicht gesichert pestizidfrei, weil für Bio-Honige die gleichen Rückstandsgrenzwerte wie für konventionelle Produkte gelten. Dennoch ist der Kauf von Bio-Honig sinnvoller, weil Bio-Imker bei der Bienenhaltung deutlich strengere Vorschriften erfüllen müssen. So dürfen sie beispielsweise die Flügel der Bienenkönigin nicht beschneiden, um sie am Schwärmen zu hindern.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

ÖKO-TEST Rooibos-Tee

Unkraut vergeht nicht

Rooibostee gilt als lecker und gesund. Das ist er jedoch nicht unbedingt, wie eine aktuelle Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Denn viele Tees sind erheblich mit giftigen Pflanzenstoffen belastet. Gut zwei Drittel der von ÖKO-TEST untersuchten Tees schießen deutlich über den Zielwert des Bundesinstituts für Risikobewertung hinaus. Einziger Lichtblick sind drei Bio-Tees.

Das südafrikanische Nationalgetränk Rotbuschtee schmeckt mild und enthält kein Koffein. Deshalb wird er oft am Abend oder von Familien mit Kindern getrunken. Leider sind die Tees erheblich mit Pyrrolizidinalkaloiden (PA) belastet, wie ein neuer Test in der August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins zeigt. Pflanzen bilden diese Stoffe zum Schutz vor Fraßfeinden. Doch bestimmte PA gelten – bereits in sehr kleinen Mengen – als leberschädigend und krebserregend. Mittlerweile ist bekannt, dass sie nicht aus den Teepflanzen selbst stammen, sondern durch mitgeerntete PA-haltige Unkräuter eingetragen werden. Das lässt sich nur verhindern, indem die unerwünschten Pflanzen von Anfang an beseitigt werden. Dafür sind aber Schulungen der Arbeiter unerlässlich.

Dass diese Strategie derzeit nicht funktioniert, zeigen die Testergebnisse von ÖKO-TEST: 19 der insgesamt 22 untersuchten Rooibos-Tees haben einen erhöhten Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden und überschreiten den Zielwert, den das Bundesinstitut für Risikobewertung festgelegt hat, um das bis zu 35-Fache. Lediglich drei Bio-Tees sind empfehlenswert, weil sie nur Spuren von PA aufweisen. Damit zeigen sie, dass es durchaus möglich ist, Rotbuschtee mit geringerer Pflanzengiftbelastung herzustellen.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Esskastanien enthalten kaum Fett

Auf vielen Märkten in den Mittelmeerländern und in den deutschen Weinanbauregionen sind im Herbst Maroni-Männer mit ihren mobilen Öfen unterwegs und bieten Esskastanien an. Frisch geröstet gelten sie als Delikatesse. Spätestens auf den Weihnachtsmärkten sind die heißen Nussfrüchte dann auch im übrigen Deutschland zu haben.

Doch Esskastanien sind mehr als eine Knabberei. Früher galten sie dank der reichlich enthaltenen Stärke als Grundnahrungsmittel. Heute haben sie sich zur delikaten Beilage gemausert.

Die Vielzahl der essbaren Kastaniensorten wird grob in zwei Gruppen unterteilt: Echte Maronen gelten als besonders edel. Sie sind an ihrer herzartigen Form mit dreieckiger Unterseite und an ihrer rotbraunen Schale mit dunklen Streifen erkennbar. Gewöhnliche Esskastanien sind deutlich größer und haben eine rundliche, einseitig abgeflachte dunkelbraune Schale.

Roh haben alle Esskastanien einen leicht nussigen, aber sehr dezenten Geschmack. Erst beim Erhitzen, wenn die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt wird, entwickelt sich das typische angenehm süße Aroma. Den Genuss muss man sich allerdings ein wenig erarbeiten: Zunächst werden die harten Schalen mit einem scharfen Messer kreuzweise an der gewölbten Seite eingeschnitten. Dann kommen die Früchte entweder auf einem Blech zehn bis fünfzehn Minuten bei 200 Grad in den Ofen oder fünf Minuten in sprudelnd kochendes Wasser. Dann wird die nun nach außen gebogene Schale entfernt, die innere Haut ebenfalls. Egal, ob gekocht oder geröstet – von der Hand in den Mund schmecken Maronen genauso lecker wie als Beilage zum Wildbraten, Füllung im Geflügel, Grundlage einer Suppe oder gar als cremige Mousse.

Völlig zu Unrecht sind die leckeren Nussfrüchte als Dickmacher in Verruf geraten. Tatsächlich können sie mit einer ganzen Reihe wertvoller Inhaltsstoffe punkten. „Esskastanien enthalten mehr als 40 Prozent Kohlenhydrate und knapp 50 Prozent Wasser, jedoch nur etwa zwei Prozent Fett. Damit sind sie mit Abstand die fettärmsten Nüsse“, sagt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. 100 Gramm decken fast ein Drittel des täglichen Bedarfs an Ballaststoffen, schlagen jedoch nur mit rund 200 Kalorien zu Buche. „Hier darf also ohne Reue geknabbert werden.“

Frischware kommt von September bis März vor allem aus der Türkei, Spanien, Italien und Südfrankreich, aber auch aus Süddeutschland auf die hiesigen Wochenmärkte und in den Einzelhandel. In offenen Körben oder Kisten und in einem kühlen, trockenen Raum sind frische Esskastanien etwa drei Monate haltbar. Wer außerhalb der Saison Appetit auf Maronen hat, kann zu tiefgefrorenen oder konservierten Esskastanien aus der Dose, dem Glas oder dem Vakuumpack greifen.
Eva Neumann, www.aid.de

Max Aichinger wird Jeunes Restaurateur

Mit Max Aichinger vom Restaurant Delmor im historischen Landhaus zu Appesbach gesellt sich ein weiterer jungen Spitzenkoch in den elitären Kreis der Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d´Europe-Österreich, die mittlerweile aus 20 hochkarätigen Betrieben besteht.

„Tradition erhalten und neue Wege beschreiten“ ist das spannende Motto von Aichinger, der mit besten heimischen Produkten eine moderne österreichische Küche auf sehr kreative und geschmackssichere Weise interpretiert – also im besten Sinne Regionalität fokussieren und zugleich weltoffen kochen. So liegt der Schwerpunkt der Karte auch bei Gerichten mit Basisprodukten „Rund um den Wolfgangsee“, etwa gebeizter Wolfgangseer Saibling, Hochlandbeiried, Consommé vom Almochsen oder „Essbare Gemüselandschaft“ – umgesetzt freilich mit sehr persönlicher Note.

Mit dem historischen Landhaus zu Appesbach in St. Wolfgang (Oberösterreich) hat Aichinger ein ganz besonderes Hoteljuwel als stilvollen Rahmen für sein eigenes Restaurant Delmor (2 Gault Millau-Hauben, 3 A la Carte-Sternen und 2 Falstaff-Gabeln) gefunden, das als kulinarischer Senkrechtstarter im Salzkammergut gilt. In einem prächtigen Seepark direkt am Ufer des Wolfgangsees gelegen, zählt das jeweils nur eine Stunde von Salzburg bzw. Linz entfernte Herrenhaus zu den schönsten Ferienadressen im Salzkammergut. Als Geheimtipp gelten die regelmäßigen Musikevents mit dem Besitzer des Anwesens, Pianist Frank Johnny Schütten.

Insgesamt zählen rund 350 Spitzenköche und Restaurateure aus zwölf Ländern zur Kooperation der Jeunes Restaurateurs d’Europe. Eine absolute Elitevereinigung, wie auch ein Blick auf die in allen Restaurantguides bestens bewerteten österreichischen Mitglieder zeigt. Die 20 Restaurants bringen es insgesamt auf unglaubliche 47 Gault Millau-Hauben, 60 Falstaff-Gabeln und 74 A la Carte-Sterne. die JREs aus Österreich stehen in allen Restaurantführern und bei nationalen wie internationalen Auszeichnungen regelmäßig im Rampenlicht.

www.delmor.at , www.appesbach.com

Das Landhaus zu Appesbach und das Restaurant Delmor sind nach der Winterpause ab Anfang März wieder geöffnet.

Guide MICHELIN Schweiz 2014

Aktualisierte Ausgabe mit 852 Hotels und 887 Restaurants

Mit einem neuen 2-Sterne-Restaurant und 15 neuen 1-Stern-Häusern belegt die Ausgabe 2014 des Guide MICHELIN Schweiz die dynamische Entwicklung und das hohe Niveau der Schweizer Gastronomie. Insgesamt zeichneten die unabhängigen Michelin Inspektoren 110 Adressen mit einem oder mehreren Sternen aus. Dies sind 30 Prozent mehr als noch vor vier Jahren.

Neues 2-Sterne-Haus in Vitznau am Vierwaldstättersee
Erstmals zeichneten die Tester das Restaurant „focus“ im „Parkhotel Vitznau“ am Vierwaldstättersee mit zwei Michelin Sternen aus.
Küchenchef Nenad Mlinarevic überzeugte die Michelin Inspektoren mit seiner modernen, von einer echten persönlichen Handschrift geprägten Kochkunst, die von sehr subtilen geschmacklichen Kontrasten geprägt ist. Ausserdem versteht es Mlinarevic meisterhaft, Aromen harmonisch miteinander zu kombinieren. Zusammen mit dem Aufsteiger wächst die Zahl der 2-Sterne-Restaurants in der Schweiz auf nunmehr 19 Adressen.

Von den 15 neuen Schweizer 1-Stern-Häuser finden sich mit den Restaurants „Bayview“, „Il Lago“ und „Le Flacon“ allein drei in Genf. Zwei weitere sind in Zürich beheimatet: das „Pavillon“ im historischen Hotel „Baur au Lac“ und das „mesa“. Sie stehen stellvertretend für den Aufschwung der Top-Gastronomie vor allem in den grossen Städten des Landes.

Die Ausgabe 2014 des Guide MICHELIN Schweiz bestätigt ausserdem den Top-Restaurants „Schauenstein“ in Fürstenau und „l’Hôtel de Ville“ in Crissier die Höchstwertung von drei Michelin Sternen. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-Prädikat für exzellente Kochkunst.

Zwölf neue Bib Gourmand Adressen
Ungebrochener Beliebtheit erfreut sich der Bib Gourmand, dargestellt durch das Gesicht des Michelin Männchens, das sich die Lippen leckt. Die Auszeichnung empfiehlt Gasthäuser, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ein 3-Gang-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) ist hier bereits für 65 Franken erhältlich. Zusammen mit den zwölf neuen Bib Gourmand Adressen verzeichnet die aktualisierte Auflage des Guide MICHELIN Schweiz 94 Häuser dieser Kategorie.

Ab morgen, 21. November im Buchhandel
Der Guide MICHELIN Schweiz 2014 ist ab 21. November zum Preis von 33,00 Franken im Handel erhältlich (ab 3. Dezember für 24,95 Euro in Deutschland und für 25,70 Euro in Österreich). Die Ausgabe empfiehlt insgesamt 852 Hotels und 887 Restaurants, davon:

110 Restaurants mit Michelin Sternen
2 3-Sterne-Restaurants
19 2-Sterne-Restaurants, darunter ein neues
89 1-Stern-Restaurants, darunter 15 neue
94 Bib Gourmand Restaurants, darunter zwölf neue.

Einheitliche Bewertungsmassstäbe rund um die Welt
Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Hotel- und Gastronomieführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle 23 Länder, in denen der Guide erscheint, einheitlich sind.

Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung im Hotel- und Gaststättengewerbe und absolvierten zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Massstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat.

Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Die Vergabe der Sterne erfolgt nach gemeinsamer Beratung der Inspektoren. Als Kriterien gelten hierbei die Qualität der Produkte, die persönliche Note, die fachgerechte Zubereitung und der Geschmack, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die immer gleich bleibende Qualität über die Dauer und über die gesamte Karte hinweg. Diese Kriterien gelten für alle Küchenstile. Um eine maximale Objektivität zu gewährleisten, zahlen die unabhängigen Inspektoren stets ihre Rechnungen für Übernachtungen und Restaurantbesuche.

Alle neuen Sterne der Schweiz: www.gourmet-report.de/artikel/344818/Neue-Sterne-Schweiz-2014/
Die komplette Liste im Download: www.gourmet-report.de/download/guide-michelin-schweiz-2014.pdf

Austern Saison startet in Zeeland

Im September beginnt in der niederländischen Provinz Zeeland wieder die Muschelsaison. Die Provinz im Süden des Landes ist bekannt für ihre Meeresfrüchte, insbesondere die Dörfer Yerseke, Bruinisse und Philippine gelten als Hochburgen des Muschelgenusses. In Yerseke können Urlauber Bootstouren entlang der Muschelfarmen machen und erleben, wie Muscheln gezüchtet werden. In der selbsternannten „Muschelstadt Nummer Eins“, Philippine, gibt es nicht nur zahlreiche Muschelrestaurants, sondern hier stehen auch besonders fotogene Muschelskulpturen. Muscheln sind am leckersten, wenn sie einfach kurz zusammen mit etwas Zwiebel, Sellerie und Möhre gekocht und dampfend im Topf serviert werden. Weißwein oder ein für die Region typisches Muschelbier runden das Mahl ab.

Ebenfalls bekannt sind Austern, deren Geschmack viel über die Qualität des Meerwassers aussagt, aus dem sie stammen. Frisch aus dem sauberen Wasser der Oosterschelde in Zeeland sind die Austern dementsprechend schmackhaft. Es gibt zwei verschiedene Sorten: Die zeeländische Wilde Auster und die zeeländische Platte Auster. Wilde Austern können sowohl roh als auch gebraten gegessen werden. Platte Austern haben von Natur aus hingegen einen so feinen Geschmack, dass sie zum Braten zu schade sind und in der Regel roh verköstigt werden. Mit ein bisschen Pfeffer und Zitronensaft gelten sie als echte Delikatesse. In Yerseke können Besucher zuschauen, wie die frischgefangenen Austern für den Verzehr vorbereitet werden – eine Erfahrung, die das Muschelerlebnis in Zeeland wunderbar abrundet.

www.vvvzeeland.nl

Besser Fremdgehen als stinken

Umfrage für das Magazin Reader’s Digest: Mangelnde Körperhygiene, Untreue und nicht zuhören gelten als die größten Ärgernisse unter Partnern

Was stört Deutschlands Frauen und Männer am meisten an ihrem Partner oder ihrer Partnerin? Auf der Liste der größten Ärgernisse stehen sowohl beim weiblichen als auch männlichen Geschlecht mit rund 90 Prozent die mangelnde Körperhygiene des Partners ganz oben. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest.

In seiner Februar-Ausgabe berichtet das Magazin Reader’s Digest über die Ergebnisse der Umfrage, für die 1006 Teilnehmer repräsentativ befragt worden waren. Auf Platz zwei der Ärgernisse kommt mit 87 Prozent die Untreue des Partners, gefolgt von 84 Prozent der Befragten, die sich darüber ärgern, wenn er oder sie nicht zuhört.

Apropos reden: 42 Prozent der Männer stören sich an einer dauerquasselnden besseren Hälfte, aber nur 34 Prozent der Frauen geht es auf die Nerven, wenn ihr Liebster den Mund nie halten kann.

Die weiteren Ergebnisse der Umfrage: 36 Prozent der Frauen, aber nur 21 Prozent der Männer empfinden es als nervend, wenn die bessere Hälfte zu viel Sex will. Und auch an einem anderen Punkt sind die Lager klar verteilt: Nahezu jede zweite Frau, nämlich 48 Prozent der Befragten, aber nur 36 Prozent der Männer finden es nicht gut, wenn der Partner bzw. die Partnerin zu viel Zeit mit anderen Leuten oder den Hobbys verbringt.

Was sich 2013 ändert

Verbindliche Höchstmengen und neue Kennzeichnungsregelungen für Energy-Drinks

Am 2. Juni 2013 tritt die Zweite Verordnung zur Änderung der Fruchtsaftverordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften in Kraft. Die Verordnung legt verbindliche Höchstmengen für die in Energy-Drinks verwendeten Stoffe Koffein, Taurin, Inosit und Glucuronolacton fest. Damit wird die Ausnahmeregelung abgelöst, nach der Hersteller für Getränke mit diesen Inhaltsstoffen bisher eine Genehmigung für jedes Produkt beantragen mussten. Die neue Verordnung sorgt für mehr Klarheit und Rechtssicherheit, was den Zusatz dieser Stoffe betrifft. Die einheitlichen Höchstmengen, die für alle diese Getränke gleichermaßen gelten, tragen zu einem verbesserten gesundheitlichen Verbraucherschutz bei. Die Höchstmengen entsprechen denen, die bisher durch die Ausnahmeregelungen nach dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch festgelegt sind. Neu geregelt wird außerdem die Kennzeichnung von Energy-Drinks: Mussten bisher nur verpackte Energy-Drinks mit der Angabe „erhöhter Koffeingehalt“, gefolgt von der Angabe der Koffeinmenge in Milligramm pro 100 Milliliter, gekennzeichnet werden, gilt diese Kennzeichnungspflicht nun auch für „lose“ abgegebene koffeinhaltige Erfrischungsgetränke. Darunter sind Getränke zu verstehen, die beispielsweise in Gaststätten oder Diskotheken im Glas an Gäste abgegeben werden. Die Angabe wird zum Beispiel in der Getränkekarte oder mit einem Aushang erfolgen.

Neue Regelungen für Farbstoffe in Lebensmitteln

Ab 1. Juni 2013 gelten neue Regelungen für die Lebensmittelfarbstoffe Chinolingelb (E 104), Gelborange S (E 110) und Cochenillerot A (Ponceau 4R – E 124). Sie schränken die Verwendungsmöglichkeiten der Stoffe bei der Herstellung von Lebensmitteln stark ein. Nachdem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA die Stoffe neu bewertet hatte, wurden die bisherigen Zulassungen revidiert, um sicherstellen zu können, dass die Stoffe nur in gesundheitlich unbedenklichen Mengen aufgenommen werden. Bereits seit dem 20. Juli 2010 müssen diese Farbstoffe durch einen besonderen Hinweis – „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ – gekennzeichnet werden.

Positivliste für Aromastoffe in Lebensmitteln

Ab 22. April 2013 gilt eine EU-weite Positivliste für Aromastoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen. Aromastoffe, die nicht auf der Liste stehen, dürfen nach einer Übergangsfrist von 18 Monaten nicht mehr verwendet werden. Unter Aromastoffen versteht man Stoffe mit Geschmack und/oder Geruch gebenden Eigenschaften, die zur Herstellung von Aromen eingesetzt werden. Rechtsgrundlage für die Positivliste mit über 2100 zulässigen Aromastoffen ist die EU-Verordnung (EG) Nr. 1334/2008. Für weitere rund 400 Aromastoffe fehlt noch die abschließende Bewertung durch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA. Diese Stoffe gelten seit langem als gesundheitlich unbedenklich und dürfen bis zur abschließenden Bewertung vorläufig weiter verwendet werden.

Es gibt keine Diabetiker-Lebensmittel mehr

Vollwertige Ernährung größeres Plus als teure Produkte – bereits am 12. Oktober 2012 verschwanden die letzten Lebensmittel mit der
Bezeichnung „Für Diabetiker geeignet“ aus den Regalen der Supermärkte – Für Diabetiker gelten die gleichen Empfehlungen für eine vollwertige Ernährung wie für alle

Mit der 16. Änderung der
Diätverordnung wurde im Oktober 2010 die Diätverordnung dem
aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst und die
Kategorie Diabetiker-Lebensmittel ersatzlos gestrichen. Im
Oktober 2012 endete die Übergangsfrist von zwei Jahren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung
e. V. (DGE) beurteilte spezielle Lebensmittel für Menschen mit
Diabetes mellitus schon seit langem für unnötig. Sie enthielten
häufig große Fett- und Energiemengen und waren meist teurer als
normale Lebensmittel. Durch den Verzehr dieser Lebensmittel
konnte es zu einer erhöhten Energiezufuhr kommen, was sich
besonders beim Diabetes mellitus Typ 2, der häufig mit
Übergewicht einhergeht, nachteilig auswirken kann. Auch die
Verwendung von Fructose und Zuckeraustauschstoffen anstatt des
üblichen Haushaltszuckers brachte keine Vorteile. Abgesehen von
ihrem verringerten Energiegehalt wirken die meisten
Zuckeraustauschstoffe abhängig von ihrer Verzehrmenge abführend.

Die DGE sieht in dem Aus für Diabetiker-Lebensmittel eine Chance
für Diabetiker: Es ist sinnvoller, seine Ernährungsweise kritisch
zu überdenken und den Lebenstil in Richtung vollwertiger
Ernährung zu lenken, statt überflüssige Produkte zu konsumieren.
Wer Schritt für Schritt lernen möchte, wie er seinen Ess- und
Lebensstil in die richtige Richtung lenkt, kann sich
Unterstützung bei einer qualifizierten Ernährungsfachkraft
holen.

Informationen zur vollwertigen Ernährung erhalten Diabetiker auch
über die DGE-Infothek „Essen und Trinken bei Diabetes mellitus“.
Die 28-seitige DGE-Infothek kann unter der Artikel-Nr. 123028 zum
Preis von 1,00 EUR zzgl. Versandkosten beim DGE-MedienService
bestellt werden, Tel.: 0228 9092626, Fax: 0228 9092610,
www.dge-medienservice.de

Kulinarische Städtereisen

Wer hätte das jemals gedacht: ALDI-Reisen bietet im aktuellen Katalog kulinarische Reisen in Städte Mitteleuropas: In Salzburg wartet eine Mozartkugel, in Wien Sachertorte, in Berlin Currywurst-Menü, eine Käseprobe in Amsterdam und in Köln eine originelle Kölner Brauhausführung mit Kölsch. Wie wäre es mit einem Kurzurlaub in der schönen Stadt Zürich, bei der die Verkostung einer Toblerone nicht fehlen darf oder einem landestypischen Orechovnik in der slowakischen Hauptstadt Bratislava? Die Nürnberger Rostbratwürstchen schmecken nirgendwo so gut wie in Nürnberg selbst und wer einmal in die Europäische Hauptstadt Brüssel reisen möchte, wird dort mit original belgischer Schokolade verwöhnt.

Alle Verwöhn-Angebote gelten für 2 Übernachtungen im gewählten Hotel und 2 mal Frühstücksbuffet.

Salzburg
4-Sterne-Hotel Castellani Parkhotel Salzburg
1 Tasse Kaffee und 1 Stück Kuchen sowie original
handgemachte Mozartkugel im Café-Konditorei Fürst ab 109 Euro

Wien
4-Sterne-Hotel Austria Trend Parkhotel Schönbrunn
1 Tasse Kaffee, Tee oder heiße Schokolade sowie 1 Stück
Torte von der Tortenvitrine im Café Central ab 89 Euro

Brüssel
4-Sterne-Hotel Courtyard by Marriott Brussels
1 Geschenkbox mit original belgischen Schokolade-Bonbons
pro Zimmer ab 85 Euro

Zürich
4-Sterne-Hotel Courtyard by Marriott Zürich
1 kleine Toblerone sowie Gutschein für
1 x Toblerone-Cocktail an der maxbar ab 129 Euro

Berlin
4-Sterne-Hotel Holiday Inn Berlin Centre, Alexanderplatz
1 x Tageseintritt in die Erlebnisausstellung des Deutschen
Currywurst Museums inkl. Currywurst-Menü ab 95 Euro

Köln
4-Sterne-Hotel NH Köln Mediapark
1 x Kölner Brauhausführung mit Bier- und Stadtgeschichten
aus der Kölner Altstadt ab 95 Euro

Nürnberg
4-Sterne-Hotel Congress Hotel Mercure
Gutschein für ein Bratwurstessen mit 8 Nürnberger
Rostbratwürstchen mit Sauerkraut oder Kartoffelsalat
und Brot ab 75 Euro

Amsterdam
4-Sterne-Hotel Ramada Apollo Amsterdam Centre
Gutschein für eine Käseprobe mit 6 verschiedenen Sorten
sowie 1 Glas Portwein bei De Reypenaer sowie
1 x Grachtenfahrt (Dauer ca. 75 Minuten) ab 119 Euro

Bratislava
4-Sterne-Hotel Austria Trend Hotel Bratislava
1 Kaffee oder Tee mit Makovnik (Mohnstrudel) oder
Orechovnik (Nusstrudel) ab 75 Euro

Termine, Kinderermäßigungen und weitere Details finden Sie auf www.aldi-reisen.de . Die Zusatzleistung gelten, wenn nicht anders angegeben, pro Vollzahler. Alle Angebote sind nur begrenzt verfügbar

Preisvergleich – jedoch ohne das Kulinarisches Schmankler bei HRS und booking.com