Bunte Eier im Handel

Mindesthaltbarkeitsdatum bei loser Ware oft Fehlanzeige – Gekochte und gefärbte Eier im Handel

Der Griff nach fertig gekochten und fix bemalten Eiern im Handel wird immer beliebter: 160 Millionen bunte Hühnereier wanderten allein letztes Jahr zu Ostern – entweder fertig verpackt aus Supermärkten oder Dis­countern, aber auch einzeln erstanden in Bäckereien, Metzgereien und am Marktstand – über die Ladentheke ins Osterkörbchen. „Wo das gekochte Ei herkommt, wie die Henne gehalten wurde, welche Farb­stoffe verwendet wurden und wie alt es ist – solche Angaben sind für Händler, die die vorgekochte, bunte Pracht lose anbieten, meist jedoch ungelegte Eier“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW mit Blick auf eine Stichprobe im Handel. „Damit Verbraucher einschätzen können, wie lange ein gekauftes gekochtes Ei genießbar ist, brauchen sie auch bei verzehrfertigen, bemalten Eiern im Einzelhandelsgeschäft oder auf dem Wochenmarkt verlässliche Angaben“, plädieren die Verbraucherschützer zumindest dafür, bunte Eier nicht ohne Mindesthaltbarkeitsdatum anzu­bieten.

Folgende Hinweise helfen Kunden, ein unbedenkliches Osterei im bunten Sortiment zu finden:
Kennzeichnungsvorschriften: Gefärbte und gekochte Eier unter­liegen nicht der strengen Kennzeichnungspflicht, die EU-weit für rohe Eier gilt. Zudem wird auch noch zwischen verpackter und loser Ware unterschieden. Bei verzehrfertigen bunten Eiern im Karton oder in der Plastikschale müssen Mindesthaltbarkeitsdatum, Ver­kehrsbezeichnung, Stückzahl oder Gewichtsangabe, Name und Anschrift des Anbieters sowie das Zutatenverzeichnis angegeben sein. Zudem sind auf der Packung auch noch die verwendeten Farb­stoffe aufgelistet. Bei lose angebotener Ware auf Wochenmärkten, in Bäckereien und Metzgereien reicht es, wenn auf einem Schild neben den bunten Eiern lediglich der Hinweis „mit Farbstoff“ steht. Doch selbst diesen Hinweis suchen Kunden oftmals vergeblich.
Mindesthaltbarkeitsdatum: Im Winter gelegt – zu Ostern verspeist, dass industriell bemalte Eier erst im Methusalem-Alter auf dem Frühstückstisch landen, ist nicht ungewöhnlich. Denn damit die zer­brechliche Schale beim Kochen nicht kaputtgeht, werden die Laden­eier erst drei bis acht Wochen später gekocht und gefärbt. Sind sie mit einem bunten Anstrich versehen, gilt für sie noch ein Mindest­haltbarkeitsdatum von 36 Tagen. Dies wird bei abgepackten Eiern auch angeben. Bei losem Verkauf ist hingegen das Haltbarkeits­datum bei vier von fünf Händlern nicht das Gelbe vom Ei.
Herkunft und Haltungsform: Dies muss bei gekochten Eiern im Handel nicht angegeben werden. Während Kunden bei verpackter Ware jedoch trotzdem zuverlässig erfahren, dass die bunt gefärbten Produkte überwiegend aus Bodenhaltung stammen, schlagen Anbie­ter loser Ware lieber ein Ei über diese kundenfreundliche Informa­tion: Nur jeder vierte Händler rückt bei seiner losen Produktpalette mit der Haltungsform heraus. Mau ist es hingegen beim gesamten Angebot um die Herkunft bestellt: Wo die Hühner ihre Eier gelegt haben, erfahren Kunden weder im Supermarkt oder beim Discoun­ter, noch im Fachgeschäft oder auf dem Markt.

Preise und Empfehlungen: Die billigsten bunten Eier kosten pro Stück 12 bis 15 Cent beim Discounter. Im Supermarkt zahlen Kun­den zwischen 14 und 40 Cent für ein verpacktes Ei. Mit 20 bis 60 Cent für pro Stück lassen sich Anbieter im Fachgeschäft, Bio-Laden oder auf dem Wochenmarkt das Kochen und Färben recht teuer bezahlen. Im Schnitt sind die bunten Eier jedoch nicht teurer als die rohen. Fürs österliche Ess-Vergnügen muss man also nicht selbst zum Farbtopf greifen, da Qualität und Verzehr der fix und fertigen Ostereier – auch bei langer Lagerung – unbedenklich sind. Bunte Eier ohne Mindesthaltbarkeitsdatum sollten Kunden jedoch besser links liegen lassen! Verbrauchern, die Wert legen auf deu­tsche Eier aus artgerechter Tierhaltung, empfiehlt die Verbraucher­zentrale NRW, „am besten selbst Hand anzulegen und für die indi­viduelle Prozedur natürliche Eiermalfarben zu wählen“.

Weitere Informationen zur Haltbarkeit und zum Färben der fragilen Ware gibt’s kostenlos in den örtlichen Beratungsstellen der Verbrau­cherzentrale NRW oder im Internet unter www.vz-nrw.de/haltbarkeit.

Wissenswertes, Küchentipps & Pfannentricks

Lebensmittel richtig einfrieren
Um die Eiskristalle im Lebensmittel während des Einfrierens klein zu halten,
ist eisiges Tempo angesagt. Auch wenn die arktischen Temperaturen von -35
°C kein Tiefkühlgerät im Haushalt erreicht, kann man das Durchfrieren des
Gefrierguts beschleunigen: Falls vorhanden, „Superfrost“-Taste drücken.

Möglichst flach verpackt und luftdicht verschlossen, legt man das Objekt der
Kältebegierde am besten in das oberste (leere) Fach des Tiefkühlschranks bis
es durchgefroren ist.
Bei einer weiteren Lagertemperatur von -18 °C warten
die wertvollen Gaumenfreuden dann geduldig auf ihren großen Auftritt am
Teller. Geräte, die -18 °C nicht erreichen, sind zum Einfrieren nicht geeignet,
denn der Geschmack leidet unter den „warmen“ Temperaturen. *- oder **-Gefrierfächer eignen sich nur zum kurz- bis mittelfristigen Lagern bereits
gefrorener Produkte.

Richtige Verpackung & Lagerung
Einmal geöffnete Packungen werden am besten sofort wieder dicht
verschlossen ins Tiefkühlfach gelegt und innerhalb der nächsten Wochen
aufgebraucht. Gelangt zusätzliche Luft an das tiefgekühlte Lebensmittel
besteht die Gefahr von Gefrierbrand oder Eiskristallbildung.

Lebensmittel richtig auftauen
Da iglo Gemüse bereits vorblanchiert ist, liegt die Garzeit etwa um ein Drittel
unter jener von Frischgemüse. Generell lohnt es sich für den guten
Geschmack, die Produkte bereits tiefgekühlt zu verwenden. Ein Auftauen vor
dem Erhitzen ist meist nicht notwendig. Lesen Sie dazu die Empfehlungen auf
der Packung.

Tipp: Dickere rohe Fleischstücke und ganze Fische werden vor der
Zubereitung an- bzw. aufgetaut. Lebensmittel dazu aus der Verpackung in
einen verschließbaren Behälter umfüllen. Auftausaft bei Geflügel
wegschütten, bei anderem Fleisch für den Bratensaft weiterverwenden.

Deckel drauf:
Lichtempfindliche Vitamine lieben die Dunkelheit auch beim Garen. Jeder Topf
braucht daher seinen Deckel – ob am Herd oder in der Mikrowelle.

Zubereitung von Tiefkühlkost
Die wertvollen Inhaltsstoffe in Gemüse und Fisch fürchten sich vor vier
Angreifern: Luft, Wasser, Licht und Hitze. Bei der Zubereitung sollten die
wertvollen Lebensmittel daher nur so wenig wie möglich mit diesen in
Kontakt kommen.

Leckere Gemüse Ideen
Die Gemüseküche hat viele schöne Seiten! Wie gut, dass mit Tiefkühlgemüse
jederzeit das passende Gemüse küchenfertig zur Verfügung steht. Im
Handumdrehen zaubern auch weniger geübte Köche köstliche Gerichte, die
den Gaumen bei Laune halten: So entsteht aus Strudelteig, etwas Käse und
einer Packung Rahm-Gemüse ein herrlicher Gemüsestrudel.
Gemüsemischungen können nach Belieben mit Couscous, Reis oder
Teigwaren zu einer köstlichen Hauptmahlzeit werden. iglo Gemüse-Ideen
machen sich nicht nur als Beilage zu Steak und Fisch gut, sondern ergeben
auch eine herrliche Füllung für Wraps oder Pita-Brote. Vegetarische Burger
bekommen eine spezielle Note, wenn man sie mit leckeren Gemüse-Stäbchen
füllt. Die Spinatlasagne erntet Lob von jedermann, greift man neben
vorgekochten Teigblättern zu iglo Blattspinat.

Praktisch portionierbar
Die 1.000g-Gemüsepackungen sind eine gute Sache für mehrköpfige
Familien. Singles und Paare, denen eine ganze Packung Spinat oder Rotkohl
für eine Mahlzeit zu viel ist, greifen am besten zu den Packungen mit dem
„portionierbar“-Aufdruck. Hieraus können beliebige Mengen entnommen
werden, der Rest wandert gut verpackt wieder in den Tiefkühler.

Was tun bei Stromausfall?
Einer gefüllten Tiefkühltruhe gilt bei Stromausfall große Aufmerksamkeit.
Folgende Tipps helfen Ihnen für den Fall des Ausfalls:
Gerät möglichst nicht öffnen: Ein geschlossenes Gerät bewahrt die Kälte über
mehrere Stunden. Im Winter können die Produkte gut eingepackt
vorübergehend auch bei Minusgraden ins Freie gelegt werden. Bei
Gerätedefekt den Kundendienst des Herstellers so bald wie möglich
kontaktieren. Die in der Produktinformation und Gebrauchsanweisung für das
Gerät angegebenen Lagerzeiten bei Störung beachten. Bei länger anhaltender
Störung oder wenn die Ausfallzeit des Geräts nicht bekannt ist (z.B. nach
Presseinformation
einem Urlaub), den Gefrierzustand der tiefgefrorenen Lebensmittel
begutachten. Solange die Ware noch nicht an- oder aufgetaut ist, kann sie
problemlos wieder eingefroren werden. Vorsicht gilt aber bei empfindlichen
Lebensmitteln wie Faschiertem oder Rohgeflügel. Diese Produkte sollten Sie
nach Ausfall der Tiefkühlung nicht wieder einfrieren.

Vitaminerhalt
Braten in Wok oder Pfanne, Dampfgaren oder die Zubereitung in der
Mikrowelle sind besser geeignet als Kochen in Wasser. Darin werden Vitamine
und Mineralstoffe aus dem Gemüse nur unnötig ausgelaugt.

Bierkultur 2.0: BierWiki am Start

Private Brauereien laden Bierliebhaber zum Mitwirken ein

Pünktlich zu den Weihnachtsfeiertagen startet das neue BierWiki unter www.bierwiki.org . Es ist das erste Wiki rund um Biervielfalt und Bierkultur und wurde von den Privaten Brauereien ins Leben gerufen. Mit der neuen Wissensplattform möchte der Verband bestehendes Wissen rund um Bierspezialitäten und Braukunst sammeln und für alle Interessierten im Netz praktisch zur Verfügung stellen. Das BierWiki basiert auf der gleichen Software wie das bekannte Wikipedia. Alle Bierliebhaber sind dazu eingeladen, die Enzyklopädie mit eigenen Beiträgen zu ergänzen.

Bierspezialitäten, Bierkultur und Braukunst – diese Kategorien stehen im Zentrum der freien Wissensplattform www.bierwiki.org . Wie unterscheiden sich die 50 Biersorten, auf die allein in Deutschland über 5.000 Biere zurückgehen? Hat das Bockbier tatsächlich etwas mit dem Ziegenbock zu tun? Warum sind Privatbrauereien für Deutschland wichtig? Für viele verschiedene Wissensbereiche gibt es mittlerweile eigene Wikis. Für Bier fehlte ein solches jedoch bis dato. Diese Lücke schließen nun die Privaten Brauereien durch das BierWiki und machen vorhandenes Wissen zum Thema Bier im Web 2.0 für jeden erlebbar. Einen ersten Grundstock, der ehemals unter www.private-brauereien.de zu finden war, haben die Privaten Brauereien gelegt – nun sind freie Autoren gesucht, die ihr Wissen beitragen möchten.
Erklärt werden grundlegende Begriffe aus der Welt des Bieres und des Brauens, Brauereien aus ganz Deutschland können sich mit ihrer Philosophie und ihren besonderen Spezialitäten vorstellen.

Das BierWiki hat die gleichen Funktionalitäten wie das bekannte Wikipedia. Jeder Bierfan ist dazu eingeladen, das Wiki durch eigene Artikel auszubauen und kann direkt ohne Anmeldung loslegen. Die Privaten Brauereien freuen sich über gute Autoren, die das Wiki mit ihren Beiträgen bereichern.

Tomate bei Konsumenten beliebter als Kartoffel

Die Ergebnisse der ersten real,- Frische-Umfrage

Fisch, Geflügel, Kartoffeln oder Orangen: In einer großen Online-Umfrage hat real,- deutsche Verbraucher nach ihren Einkaufsgewohnheiten gefragt.* Was steht auf den Einkaufszetteln ganz oben? Worauf wird nicht so viel Wert gelegt? Die Umfrage führte zu interessanten Ergebnissen: Frisches Brot darf nicht fehlen, generell ist die Frische den Konsumenten wichtiger als der Preis – und die Hälfte aller Befragten ist sicher: Der Inhalt des Einkaufskorbs lässt Rückschlüsse auf den Käufer zu.

Kartoffel mit Kotelett war einmal: Laut der aktuellen real,- Online-Umfrage ist nicht die Kartoffel das liebste Gemüse in Deutschland, sondern die Tomate. 66 Prozent zählen sie zu ihrer Favoritin unter den Gemüsesorten – wobei es sich streng genommen bei Tomaten um eine Beerenfrucht handelt. 54 Prozent der Befragten wählten die Gurke auf Platz zwei, und die Kartoffel landete erst auf Platz vier. Womit bewiesen wäre: den Spitznamen „Kartoffel“ tragen die Deutschen inzwischen zu Unrecht. Auch das Lieblingsobst wurde in der Umfrage gewählt: 58 Prozent der befragten Teilnehmer essen sehr gerne Äpfel und wählten diese sogar auf die Frage, welches Produkt immer im Haus sein müsse, auf Platz drei. Davor liegen mit 55 Prozent nur noch frisches Brot und mit 53 Prozent die Milchprodukte. Fleischprodukte erscheinen mit 23 Prozent relativ weit hinten in der Favoritenliste, und das klassische Kotelett scheint aus der Mode zu kommen – Geflügel wird von den Befragten eher in den Einkaufskorb gelegt als Schweinefleisch (63 zu 45 Prozent).

Frische vs. Preis
Frische ist wichtiger als der Preis: Als wichtigstes Kriterium für den Kauf nannten die Teilnehmer der Umfrage mit 85 Prozent die Frische der Lebensmittel, dann erst folgt mit 58 Prozent der Preis. Auch die Herkunft der Produkte spielt eine entscheidende Rolle beim Einkauf: 42 Prozent der befragten Personen achten darauf, woher die Lebensmittel stammen – ein erstaunlich großer Anteil. Zudem wollen sich 26 Prozent in Zukunft auch besser über die Anbauweise oder Produktion von Lebensmitteln informieren.
Bei real,- selbst sind mehr als 60 Lebensmittelchemiker, Ernährungswissenschaftler und andere Fachleute beschäftigt, die ständig die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards sicherstellen. real,- ist sich dieser Verantwortung bewusst und setzt neben den staatlichen Kontrollen auf zusätzliche Überprüfungen durch unabhängige Qualitätssicherungsinstitute. Zu den Produktkennzeichnungen gehören unter anderem das EU-Bio-Siegel, das QS-Prüfzeichen, eine freiwillige Initiative des deutschen Handels, der Lebensmittelindustrie und der Agrarwirtschaft sowie die MSC-Zertifizierung des Marine Stewardship Council, eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, weltweit Fischbestände zu sichern.

Zeig mir Deinen Einkaufskorb, und ich sag Dir, wer Du bist
Und wer kauft wie ein? Knapp über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) sind sicher: Vom Inhalt des Einkaufswagens lassen sich Rückschlüsse auf den Einkaufenden ziehen. So erkenne man einen Fußballfan am obligatorischen Bier und an Tiefkühlprodukten. Bei Tiefkühlprodukten in Kombination mit Schokolade und frischem Obst und Gemüse schließen die Befragten, dass es sich um Studierende handelt. Mütter erkenne man an frischem Obst und Gemüse, frischer Milch und Bio-Produkten. Ein weiblicher Single wird wiederum mit Prosecco sowie frischem Obst und Gemüse im Einkaufswagen in Verbindung gebracht.
Ein Tipp zum Abschluss für alle männlichen Singles, die gern das Herz einer Frau erobern möchten: Sie sollten sich schleunigst an den Herd stellen: 86 Prozent der befragten Frauen gaben an, dass sie sich über ein selbst zubereitetes Dinner bei einem Date freuen würden.

*Umfragezeitraum: September 2011 auf real.de, 1.014 Teilnehmer, Verteilung: 46 Prozent Männer, 54 Prozent Frauen

Heute ist „Tag des Kaffees“ 2010

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. 150 Liter trinkt jeder Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr. „Kaffee wird vor allem wegen seines Aromas und seiner belebenden Wirkung geschätzt“, so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes. „Seit einigen Jahren häufen sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Kaffee auch noch viele andere positive Eigenschaften haben kann. Kaffee kann – in Maßen getrunken – zu einer gesunden Ernährung dazugehören.“

Der diesjährige „Tag des Kaffees“ am 24. September 2010 steht ganz im Zeichen des Themas „Kaffee und Gesundheit“. Unter der Schirmherrschaft von Ärztin und TV-Moderatorin Dr. Antje-Katrin Kühnemann finden an dem Ehrentag der edlen Bohne wieder zahlreiche Aktionen im gesamten Bundesgebiet statt. Bereits zum fünften Mal zelebrieren über 150 Unternehmen in ganz Deutschland den „Tag des Kaffees“.

Die Schirmherrin Dr. Kühnemann ist selbst Kaffeeliebhaberin und trinkt ihren Kaffee ganz bewusst: „Ich genieße meinen Kaffee mit allen Sinnen. Er gehört für mich zu einem aktiven Start in den Tag dazu.“ Auf den „Tag des Kaffees“ freut sie sich: „Interessenten und Kaffeeliebhaber sind herzlich dazu eingeladen, sich bei kleinen und großen Aktionen rund um Kaffee über ihr Lieblingsgetränk zu informieren, verschiedene Sorten zu probieren oder Experten bei Live-Röstungen über die Schulter zu schauen. Am „Tag des Kaffees“ kann jeder das Produkt Kaffee regelrecht erleben.“

Bundesweite Aktionen zum „Tag des Kaffees“

Von Eckernförde bis München feiern Unternehmen den „Tag des Kaffees“. Neben vielen kleineren und größeren Aktionen finden auch einige große Events statt. Die Kaffeestadt Bremen steht – wie in den Vorjahren – wieder ganz im Zeichen des Kaffees. Der Marktplatz wird mit vielen Aktionen und Informationszelten zur Showbühne der aromatischen Bohne. Passend zum diesjährigen Motto wird der Fokus auf das Thema „Kaffee und Gesundheit“ gelegt. Auch die Hauptstadt feiert den Kaffee: Im Berliner KaDeWe steht die Oecotrophologin des Deutschen Kaffeeverbandes Frau Birgit-Christin Wittek von 15 bis 18 Uhr Rede und Antwort über die gesundheitlichen Wirkungen von Kaffee. In Magdeburg wird an der 300qm breiten Wand der Rösterei „Röstfein“ das größte deutsche Kaffee-Graffiti gesprüht und in Lübeck informiert die Ausstellung „Kaffee – entdecke das schwarze Gold“ über das Lieblingsgetränk der Deutschen.

Weitere Aktionen nach Postleitzahlen sortiert und weitere Informationen zu Kaffee sind unter www.tag-des-kaffees.de abrufbar.

Der „Tag des Kaffees“ wird seit 2006 immer am letzten Freitag im September gefeiert. Wie in den Vorjahren wird die internationale Köstlichkeit wieder im Mittelpunkt stehen und Kaffeeliebhaber aus ganz Deutschland begeistern. Informationen und Kontakt unter www.tag-des-kaffees.de .

Die Lüge von der Zahnfee schadet nicht

Warum es manchmal richtig ist, Kindern die Unwahrheit zu sagen – Magazin Reader’s Digest beschreibt die „Überlebenstrickkiste für Eltern“

Sollten Eltern ihren Kindern immer die Wahrheit erzählen oder ist es manchmal hilfreich, ja sogar notwendig, die Unwahrheit zu sagen? Das Magazin Reader’s Digest geht in seiner September-Ausgabe dieser Frage nach und gibt Ratschläge, warum sich Lügen manchmal lohnt.

Wer kennt sie nicht: die Geschichten vom Osterhasen, vom Weihnachtsmann oder von der Zahnfee, von der man sich etwas wünschen darf, wenn der ausgefallene Milchzahn beim Gute-Nacht-Sagen unters Kopfkissen gelegt wird? Diese Episoden schaden keinem Kind, sondern regen die Fantasie an. Viele Kinder machen aus Neugier das Spiel mit, auch wenn sie die Lüge längst erkannt haben. Vor allem bei Anlässen wie Weihnachten nehmen die Einflussmöglichkeiten der Eltern auf ihre Kinder zu, weil der Nachwuchs aus Sorge, es könnte keine Geschenke geben, vieles glaubt und mitmacht.

Anders verhält es sich bei Lügen, die helfen sollen, die kindliche Unschuld zu schützen. Das gilt für negative Aspekte im täglichen Leben, aber auch für peinliche Situationen im privaten Umfeld. Wer seinen Kindern zum Beispiel beim Thema Sex wiederholt Märchen erzählt, statt eine vernünftige Erklärung zu geben, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages von unerwarteten Fragen überrascht wird.

Lügen können aber auch nützlich sein – zum Beispiel im Dienst der gesunden Ernährung. Hier gilt: Es darf fröhlich drauflos geflunkert werden, damit die Kinder sich ausgewogen ernähren und somit eine Basis für die Gesundheit im Erwachsenenalter gelegt wird. Wenn Kinder keine Möhren mögen, könnte dieser Spruch helfen: „Wenn Du als Kind Möhren isst, wirst Du später durch Wände sehen können – wie Supermann.“ Oder, ein anderes Beispiel, das bei Jungs Wirkung zeigt: „Wenn Du Brokkoli isst, musst Du öfter pupsen.“

Im Übrigen können Lügen auch helfen, das Fehlverhalten von Kindern zu korrigieren. So berichtet Reader’s Digest von einer Mutter, die mit ihrem Auto anhält, sobald sich eines der Kinder während der Fahrt abschnallt. „Hat jemand seinen Gurt aufgemacht?“, fragt die Mutter, um sogleich hinzuzufügen: „Das Auto funktioniert erst dann wieder, wenn alle ihre Gurte angelegt haben.“

In einem anderen Fall erzählte eine Frau dem Nachwuchs, der Arzt habe ihre Ohren neu eingestellt, damit sie das Quengeln nicht mehr hören könne. Erst wenn die Kinder sie wieder in normalem Tonfall ansprechen würden, könne sie etwas hören. Eine Lüge, die erfolgreich war.

Das beste Essen für Kleinkinder

Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen

Wenn Babys sich langsam für „richtiges“ Essen interessieren, beginnt für Familien eine neue und spannende Zeit. Dabei kann der Weg vom Brei ins kulinarische Neuland Eltern durchaus verunsichern. Weshalb isst mein Kind wie ein Spatz? Sollte es jetzt nicht langsam Lust auf Brot bekommen oder aus dem Glas trinken können? Hier die Entwarnung: Natürlich gibt es Erfahrungswerte für diese Phase. Aber jedes Kind durchläuft die Ess-Entwicklung in seinem eigenen Tempo. In jedem Fall wichtig zu wissen ist: Gerade jetzt, in den ersten zwei bis drei Lebensjahren, wird die Basis für ein genussvolles und gesundes Essverhalten gelegt. Selber Essen und Trinken lernen, Lebensmittel sinnlich erleben, gemeinsame Mahlzeiten kennen lernen und in der Küche mithelfen – all das sind wichtige Schritte für Kleinkinder. Wie Eltern mit klaren Regeln und der nötigen Portion Gelassenheit die Ess-Entwicklung ihres Kindes positiv fördern können, erfahren sie im neuen aid-Heft „Das beste Essen für Kleinkinder“. Es enthält viele praktische Anregungen und alltagsnahe Tipps, die den Übergang von der Babykost zum Familienessen erleichtern. Dank der im Heft erklärten aid-Ernährungspyramide erfahren Eltern, wie sie ausgewogene Mahlzeiten kinderleicht zusammenstellen können. Wer sich zusätzliche Unterstützung wünscht, kann auf konkrete Vorschläge für kindgerechte Mahlzeiten zurückgreifen oder sich bei kompetenten Stellen aus dem Adressverzeichnis informieren. Der aid infodienst hat diese praxisnahe Hilfestellung für Eltern gemeinsam mit dem Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg herausgebracht. Es eignet sich für Familien genauso wie für die Eltern- und Ernährungsberatung.

aid-Heft „Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“
52 Seiten, Bestell-Nr. 61-1566, ISBN/EAN: 978-3-8308-0904-3 , Preis: 2,50 EUR, zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

www.aid-medienshop.de

Ergänzend empfiehlt der Gourmet Report die hervorragenden Bücher von Dagmar von Cramm: www.dagmarvoncramm.de/buecher.shtml

Das große GU Kochbuch für Babys und Kleinkinder
Erschienen bei Gräfe und Unzer, München
ISBN: 978-3-8338-0649-0 (Bestellink)

Das Rundum-Sorglos-Paket für werdende und frischgebackene Mütter
Was geb‘ ich meinem Kind zu essen?“ Diese Frage begleitet Mütter vom Babyalter bis der Nachwuchs flügge wird. Doch der Grundstein für eine ausgewogene Ernährung wird schon früher gelegt – nämlich im Mutterleib. Das große GU Kochbuch für Babys und Kleinkinder beginnt daher bereits mit der richtigen Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit. Was hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit? Was tun, wenn in der Stillzeit zu wenig Milch da ist? Kann man Babyblähungen verhindern? Welche Vitamine sind in der Schwangerschaft notwendig und welche Nährstoffe braucht man während der Stillzeit? Neben der kompakten und eingängigen Theorie gibt es zudem über 120 abwechslungsreiche, auf den jeweiligen Nährstoffbedarf abgestimmte Rezepte sowie viele alltagstaugliche Tipps und Hinweise. Vom Energie-Couscous für Schwangere bis zum Fitness-Salat in der Stillzeit, vom ersten Gemüse-Mittagsbrei für das 6-monatige Baby bis zum Leoparden-Pfannkuchen für mittelgroße Genießer.

Ein echtes Allroundbuch, das alle Fragen rund um das Thema Baby- und Kleinkinderernährung bis zum dritten Lebensjahr abdeckt.

Empfohlen vom Gourmet Report

Das perfekte Picknick

Tipps für ein gelungenes Picknick – Daheim in Deutschland sagt, was man beim Ausflug ins Grüne nicht vergessen sollte

Was muss man alles für ein gelungenes Picknick mitnehmen? Die Zeitschrift Daheim in Deutschland widmet sich in ihrer April/Mai-Ausgabe ausführlich diesem Thema und bietet viele Informationen, damit der Ausflug ins Grüne wirklich zu einem Erfolg wird. Die Tipps reichen von der richtigen Auswahl des Picknick-Platzes über Rezepte bis zu der Frage, was man für die Momente nach dem Essen mitnehmen sollte.

Während das Picknick im 17. und 18. Jahrhundert vor allem ein Privileg der Adligen war, hat sich diese Art des Ausflugs in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend in allen Bevölkerungskreisen etabliert. Jetzt ist wieder die beste Zeit für Familien, Liebespaare und Cliquen, um unter freiem Himmel zu essen und sich zu unterhalten. Geeignete Plätze sind Bach- und Seeufer, wo gleich noch die Getränke gekühlt werden können, Aussichtshügel, öffentlich zugängliche Bootsstege, vor allem aber Wiesen, wobei man im Sommer auf Schatten spendende Bäume achten sollte. Wer Kinder dabei hat, sollte den Picknickort so auswählen, dass ein Spielplatz in der Nähe ist, damit keine Langeweile aufkommt.

Damit das Picknick gelingt, bedarf es auf jeden Fall einer guten Ausrüstung. Wer keine Kühltasche besitzt, sollte sich Kühlakkus besorgen, die am Abend zuvor in den Gefrierschrank gelegt werden und am nächsten Morgen vor der Abfahrt in ein Handtuch gewickelt in den Picknickkorb kommen. So bleibt das Essen, das man am besten in verschließbare und stapelbare Plastikbehälter füllt, länger frisch.

Bei der Vorbereitung ist es ratsam, Speisen auszuwählen, die mit Händen, Gabel und Löffel gegessen werden können, zum Beispiel Hühnerschlegel, Frikadellen, belegte Brote, gefüllte Pfannkuchen, kleine Tortelettes, Quiche Lorraine, Gemüsesalate oder Rohkost. Hingegen sollte leicht verderbliche Ware wie Fisch, druckempfindliches Obst oder mit Mayonnaise angemachte Salate lieber daheim gelassen werden.

Zur Grundausrüstung eines solchen Ausflugs gehört auf jeden Fall eine Picknickdecke – wenn möglich mit einer abwaschbaren Unterseite, falls die Wiese noch nass oder der Untergrund dreckig ist.

Wichtig ist auch die richtige Wahl des Geschirrs, um unnötigen Ballast zu vermeiden. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann Teller, Tassen und Gläser von daheim einpacken und schont damit die Umwelt. Wer zum Picknickort wandert oder mit dem Rad fährt, für den empfiehlt es sich, das leichtere Plastikgeschirr mitzunehmen. Picknickkörbe oder Picknickrucksäcke verfügen meistens über eine entsprechende Grundausstattung, manchmal gehören auch Servietten, Salz- und Pfeffermühle (wir empfehlen für unterwegs den ProCuTe Traveller – www.kochmesser.de/ProCuTe/a-04-titanium-gewuerzschneider-traveller-wenge.html ), Holzbrettchen, Weingläser, Korkenzieher und Taschenmesser dazu.

Auf jeden Fall sollte ein Müllbeutel eingesteckt werden, um die Abfälle wieder mit nach Hause nehmen zu können. Ebenfalls ins Gepäck gehören Mückenspray, Sonnenschutz, Regenschirm, Taschenlampe und eine kleine Erste-Hilfe-Tasche mit Pflaster und Desinfektionsspray.

Auch für die Momente nach dem Essen bietet es sich an, bereits daheim vorzuplanen. Während die einen ein Nickerchen im Freien machen, wollen sich die anderen bewegen. Deshalb ist es ratsam, Federballschläger, Frisbeescheibe, Boccia-Kugeln oder einen Fußball einzupacken.

Die Zeitschrift Daheim in Deutschland (Ausgabe April/Mai) ist ab sofort am Kiosk erhältlich. Daheim in Deutschland ist der zweite Zeitschriftentitel von Reader’s Digest.

Rentier-Ranch

Hardys Rentiere: Von Verkaufshelfern zur Attraktion

Ein amerikanisches Märchen mitten in der Prärie des Bundesstaats Illinois

Rentier-Ranch wird Touristen-Magnet – Und Rentiere fliegen doch!

Es geschah in der Weihnachtszeit anno 1995, als der Grundstein für „Hardy’s Reindeer-Ranch“ gelegt wurde – heute ein Markenzeichen für ein außergewöhnliches Ganzjahresziel in Rantoul, gerade mal 200 Kilometer südlich der Weltstadt Chicago gelegen. Rantoul liegt mitten in der Prärie, die dem US-Bundesstaat den Beinamen „Prairie State“ bescherte. Zu den Attraktionen gehört neben der Rentier-Ranch das sehenswerte Chanute Air Museum zur Geschichte der zivilen und militärischen Luftfahrt.

Julie und Mark Hardy hatten damals die Idee, sich zwei Rentiere anzuschaffen, um den Verkauf ihrer farmeigenen Weihnachtsbäume, die inzwischen die stolze Zahl von 5.000 erreicht haben, anzukurbeln. Die tierischen Verkaufshelfer wurden auf der Stelle zu Publikumslieblingen, und die findigen Hardys witterten ihre Chance. Flugs flogen sie nach Alaska und erwarben weitere 13 der beliebten nordischen Geweihträger, die in Boeing 747 ihre Reise in die Prärie von Illinois antraten: „Es ist wahr. Rentiere können fliegen!“, behaupten Mark und Julie deshalb zu Recht, wenn auch in Anlehnung an das Weihnachtsmärchen vom Santa Claus, der auf seinem von Rentieren gezogenen, mit Geschenken beladenen Schlitten vom Himmel herabschwebt.

Die Hardys haben ihr Geschäftsfeld erweitert. Sie veranstalten ganzjährig Rentier-Touren (3 US-Dollar pro Person) mit „Rentier-Kuss“ für Mutige, Feste nach Western-Art in ihrer Banquet Hall mit der 100 Jahre alten Bar und betreiben in einer alten Scheune einen Souvenir- und Geschenke-Laden ( www.reindeerranch.com ).

Nähere Informationen zu Chicago erteilt das Fremdenverkehrsbüro Chicago & Illinois, Frankfurt/Main, Telefon 069-255 38 280, www.gochicago.de .

Feuerzangenbowle

So gestalten Sie lange und kalte Winterabende gemütlich – die Feuerzangenbowle ist ein Kultgetränk.

Spätestens seit dem Film die „Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann ist die Feuerzangenbowle ein Kultgetränk. Aber oft ist die Frage, wie bereitet man die Feuerzangenbowle richtig zu?! Am Besten verwendet man dafür ein Feuerzangenbowlenset (mit Topf, Rechaud, Feuerzange).

Als Zutaten benötigt man einen Zuckerhut, Rotwein, Rum, Orangen, Zitrone und als Gewürze Nelken und Zimtstange. Dann kann es schon losgehen. Denn die ausgepressten Orange und Zitrone werden zusammen mit dem Wein und den Gewürzen erhitzt. Anschließend wird der Zuckerhut auf die Feuerzange gelegt und über dem Topf mit Rum begossen und dann vorsichtig angezündet. Schon sind Sie mitten in dem gemütlichen Winterabend und mit einem Glas Feuerzangenbowle – dazu noch den Film die „Feuerzangenbowle“ von Heinz Rühmann und ein paar gute Freunde – was will man mehr. Alles rund um die Feuerzangenbowle gefunden bei derhobbykoch.de unter http://www.derhobbykoch.de/Topf-Pfanne/Wok-Fondue/Feuerzangenbowle-Set-Heinz-Ruehmann::4771.html