Thai-Basilikum

Aromenvielfalt von Anis bis Limette

Die Deutschen essen ihr Basilikum am liebsten mediterran.
Der Klassiker ist das gewöhnliche Basilikum mit Tomate, Mozzarella
und Olivenöl. Dabei hat das Küchenkraut noch viel mehr zu bieten.
Wer seine Vielfalt entdecken möchte, kann mit dem
„Thai-Basilikum“ beginnen. Auf dem deutschen Markt sind drei
verschiedene Arten unter diesem Namen erhältlich, die einen ganz
unterschiedlichen Geschmack haben.

Am bekanntesten ist das Süße Basilikum (/Ocimum basilicum var.
thyrsiflora/) mit einer deutlichen Anis- und Lakritznote. Die Pflanze
hat rötliche bis dunkelviolette Stängel und dunkelgrüne Blätter.
In der Thaiküche wird sie in verschiedenen Gerichten wie Currys,
scharf-sauren Suppen und Soßen verwendet. Aber auch in anderen
asiatischen Ländern ist das Kraut verbreitet. So werden die Blätter
in Vietnam als Beilage zur bekannten Phó-Suppe serviert.

Das Zitronenbasilikum (/Ocimum citriodorum/) hat hellgrüne Blätter
und verbreitet einen leichten Limettenduft. Das frische Zitronenaroma
passt sehr gut zu Fisch, Meeresfrüchten und Suppen, Eis und
Erfrischungsgetränken.

Das Heilige Basilikum (/Ocimum tenuiflorum/) haben die Hindus dem
Gott Vishnu geweiht. Die rötlichen, leicht behaarten Blätter haben
einen schärferen Geschmack, der bei leichter Erwärmung an Nelken und
Piment erinnert. Es passt in Wok-Gerichte und ist Bestandteil des
traditionellen Thaigerichts „Pad Krapao“. Dabei wird Fleisch mit
viel Chili und Knoblauch angebraten und mit den Blättern vermengt.

Generell sollte Thai-Basilikum nicht mitgekocht, sondern erst zum
Ende der Garzeit hinzugefügt werden. Denn es verliert rasch an Aroma.
Wer das Gewürz in der Küche verwendet, tut auch dem Körper etwas
Gutes. Es hilft bei Magenverstimmungen, fördert den Appetit und die
Fettverdauung. Ein Basilikumtee soll die Nerven beruhigen und
krampflösend wirken.

Am besten wird Thai-Basilikum frisch verwendet. Im Asiamarkt werden
frische Stängel und Blätter in Plastiktüten im Kühlregal
angeboten, die bis zum Verzehr in einem Wasserglas gut aufgehoben
sind. Das empfindliche Zitronenbasilikum fühlt sich allerdings im
Kühlschrank am wohlsten. Für Soßen und Suppen können die gehackten
Blätter mit Brühe in Eiswürfelbehälter gefüllt und eingefroren
werden.

Thai-Basilikum lässt sich aber auch im Garten, auf dem Balkon und in
der Wohnung ziehen. Die Pflanze braucht viel Sonne und nicht zu viel
Wasser. Wenn die Blätter groß, sattgrün und kräftig sind, kann die
Ernte beginnen.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Panama City Beach

Wo die „Seafood Capital of America’s Gulf Coast“ am besten schmeckt

Panama City Beach ist zur „Seafood Capital“ der amerikanischen Golfküste avanciert und besticht durch seine abwechslungsreiche und frische Küche. Von Oyster Bars über Fisch Tacos bis hin zu Fine Dining: Die Panama City Beach Version des „Floridian Way of Life“ zeigt sich lässig, gesellig und bietet Besuchern dank des Golfs von Mexiko vor der Tür zahlreiche kulinarische Eindrücke.

Die Fassade des Restaurants Firefly in Panama City Beach wirkt unscheinbar und lässt in keinster Weise vermuten, was sich hinter seinen Türen verbirgt: In der Library Lounge mutet die Atmosphäre eher britisch an und das Restaurant selbst erinnert an eine italienische Piazza mit einer Eiche, deren Baumkrone über die Tische ragt. Schon die Präsidenten Barack Obama und George Bush ließen sich hier die Fischgerichte schmecken und der Küchenchef im Firefly versorgte als einer von acht Köchen das USA-Team im Rahmen der Olympischen Sommerspiele in London mit den besten Gerichten der Golfküste. fireflypcb.com

Obwohl sein Name so gar nicht auf ein Fischrestaurant schließen lässt, gilt das Boar‘s Head in Panama City Beach als eines der besten seiner Art in der Region. Seit nunmehr 38 Jahren zieht es, am westlichen Ende von Panama City Beach gelegen, Besucher und Einheimische gleichermaßen an, wobei letztere hauptsächlich aufgrund des aus Dänemark importierten Rindfleisches zu Stammgästen werden. Bei Barry Ross und seiner Frau Robin, den Eigentümern des Boar’s Head, kommen einzig frische Zutaten auf den Teller, so wird beispielsweise der Fisch jeden Tag auf dem Fischmarkt im benachbarten Franklin County erworben bevor er auf dem Holzkohlegrill zubereitet wird. www.boarsheadrestaurant.com

Roy Centanni, der Eigentümer des Saltwater Grills in Panama City Beach, stammt gebürtig aus New Orleans: So wundert es nicht, dass auch Einflüsse der Cajun-Küche die Speisekarte des Fine Dining Restaurants zieren. Der Besucher darf sich hier nicht nur an einer großen Auswahl glutenfreier Gerichte, stets frischen Zutaten von einem lokalen Fischhändler aus Panama City Beach und ein stets neues Menü inspiriert von den aktuellsten Trends erfreuen, sondern auch am knapp 100 Kubikmeter großen tropischen Aquarium inmitten des Restaurants. www.saltwatergrillpcb.com

Im Capt. Anderson’s haben es sich die Einheimischen zur Tradition gemacht, frühzeitig zu Abend zu essen. Denn nur dann ist es möglich, den Fischern, die mit ihren Booten im Hafen der Saint Andrew Bay anlegen, beim Abladen ihres Fangs zuzuschauen. Die Gründer Jimmy und Johnny Patronis haben die Messlatte für die nächste Generation der Patronis-Familie hochgelegt und mit ihren Ansprüchen an gutes Essen in den letzten Jahren zahlreiche Preise gewonnen: Mit zehn Wine Spectator Awards of Excellence, 16 Golden Spoon Awards und elf Auszeichnungen des Southern Living Magazines als bestes Fischrestaurant zählt das Capt. Anderson’s Restaurant zu einem der 50 besten Restaurants in den USA und zu einem der wohl beliebtesten in der Region. www.captanderson.com

Weitere Informationen unter www.visitpanamacitybeach.de und www.visitpanamacitybeach.com

Muhammed Hançabay

Muhammed Hançabay ist der Küchenchef im neuen Canyon Ranch Wellness Resort at Kaplankaya an der türkischen Ägäis, bei dem Gesundheit auch durch den Magen geht

Gesund, ausgewogen und saisonal – dadurch zeichnet sich die Canyon Ranch Küche aus. Um das gesamte kulinarische Angebot des am 1. Juli eröffnenden Canyon Ranch Wellness Resort at Kaplankaya kümmert sich Muhammed Hançabay. Seit seiner Kindheit liebt Muhammed Hançabay gutes Essen und kocht leidenschaftlich gerne für Freunde und Familie. Entsprechend seiner Wurzeln wird er in den beiden Restaurants des Resorts Gerichte mit traditionellen lokalen Einflüssen kreieren. Was für ihn das Geheimnis der türkischen Küche ist? Ganz einfach: Die Vielfalt der Spezialitäten und Geschmacksrichtungen, die sich von Region zu Region unterscheiden sowie die Tatsache, dass immer frische lokale Produkte verwendet werden.

Seine Karriere begann Hançabay im Jahr 2000 als Commis Chef im Ciragan Palace Kempinski Istanbul bevor er als Demi Chef in das Four Seasons Hotel in London wechselte. Über den großen Teich zog es ihn schließlich 2004, dort war er im Westin Mission Hills Resort & Hotel in Kalifornien tätig und besuchte zeitgleich einen Kurs für Culinary Management. Nach einem Stopp in Dubai kehrte Hançabay schließlich wieder in seine Heimat zurück, wo er als Küchenchef sowohl das Mövenpick Resort Bodrum, das Four Seasons Hotel Bosphorus und letztlich das The Grand Tarabya Istanbul miteröffnete.

Mit seiner Leidenschaft und Zielstrebigkeit übernimmt Hançabay nicht nur die Verantwortung für ein großes Team, sondern auch für die strategische und konzeptionelle Ausrichtung der beiden Restaurants Sage + Sea und Wild Thyme. Bekannt als Vorreiter für gesunde Gourmetküche bietet das neue Haus von Canyon Ranch an der türkischen Ägäis seinen Besuchern eine frische, mediterrane Küche, kombiniert mit traditionellen türkischen Einflüssen. Seine Köstlichkeiten zaubert der überaus sympathische Familienvater mit Zutaten aus der Region, die er raffiniert und ernährungsphysiologisch ausgewogen zubereitet. Sein Motto dabei lautet: „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wie Erfinder sollten auch Köche nie damit aufhören, neue Gerichte zu kreieren, denn für mich ist Kochen vergleichbar mit Kunst.“

Von seinem eigentlichen Traum Lehrer zu werden wich er zwar ab, nutzt aber seine Berufung als Koch um sein Wissen an andere weiterzugeben. In diversen Kochkursen zeigt Hançabay den Canyon Ranch Gästen, dass bei bewusster und gesunder Ernährung der Geschmack nicht auf der Strecke bleiben muss und wie man dieses Kochen in den Alltag integrieren kann. „Ein gesünderes Leben ist zu einem neuen Lebensstil geworden und wir alle achten immer mehr darauf, was wir essen. Die Esskultur der türkischen Ägäis mit regionalem Gemüse, hochqualitativem Olivenöl und frischem Fisch aus den heimischen Gewässern spiegelt eine gesunde Ernährung wider, genau das, was ein ausgewogener Lebensstil verlangt“, fügt Hançabay hinzu.

www.canyonranchturkey.com

Canyon Ranch® ist seit nahezu 40 Jahren Pionier und Vorreiter, wenn es um einen gesunden Lebensstil geht. Das Unternehmen betreibt eine weltweit hochgelobte Kollektion von Spas und Resorts, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Verbesserung der individuellen Lebensqualität. Canyon Ranch führt Wellness Resorts in Tucson im US-Bundesstaat Arizona und Lenox im US-Bundesstaat Massachusetts, betreibt einen SpaClub® als Day-Spa in den Hotels The Venetian & The Palazzo in Las Vegas (Nevada) und den Canyon Ranch SpaClub at Sea® mit Einrichtungen an Bord des Cunard-Luxusliners Queen Mary 2® sowie den Schiffen von Oceania®, Regent Seven Seas Cruises® und Celebrity Cruises®. Canyon Ranch ist stolz darauf, mit seinem neuen Destination-Resort, dem in der Nähe von Bodrum in der Türkei gelegenen Canyon Ranch Wellness Resort at Kaplankaya, seinen ganzheitlichen und integrativen Wellness-Ansatz auf die internationale Bühne zu bringen.

Fenchel

Heilpflanze für die Küche

Am Fenchel scheiden sich die Geister: Manche lieben ihn,
andere hassen ihn. Dabei ist die Knolle mit dem anisartigen, leicht
süßlichen Aroma eigentlich ein ganz besonderer Genuss. Wer sich erst
an den intensiven Geschmack gewöhnen muss, kann Fenchel mit anderem
mediterranen Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Oliven kombinieren.

Seine würzige Frische passt hervorragend zu Geflügel, Fisch und
Meeresfrüchten. Die Knollen lassen sich dünsten, schmoren und
gratinieren, schmecken aber auch roh in einem Salat mit Radicchio und
Roter Beete.

Schon die Römer und Griechen wussten auch die Heilkraft der Pflanze
zu schätzen. Die enthaltenen ätherischen Öle wie Anethol und
Fenchon lindern Blähungen und helfen bei Verstopfungen und
Völlegefühl. Auch bei Erkrankungen der Bronchien und Erkältungen
hat sich ein Fencheltee bewährt.

Erst seit dem 17. Jahrhundert wird Fenchel auch als Gemüse genutzt.
Vor der Zubereitung muss die Knolle gründlich gewaschen werden, um
den Sand zwischen den Blättern zu entfernen. Das Blattgrün wird
abgeschnitten und eignet sich fein gehackt zum Würzen. Anschließend
den Strunkansatz und die Stiele beseitigen sowie die dicken Fasern in
Richtung Spitze abziehen. Die Knolle wird halbiert, der harte Kern
entfernt und der Rest in Spalten, Scheiben oder Würfel geschnitten
– je nach Verwendungszweck und Geschmack. Der einfachste Weg der
Zubereitung ist das Dämpfen des Gemüses für 10 Minuten in wenig
Salzwasser. Dann mit etwas Butter beträufeln und fertig.

Fenchel ist mit 20 bis 24 Kalorien pro 100 g wie jedes Gemüse sehr
kalorienarm. Dafür kann er mit vielen positiven Inhaltsstoffen
punkten: Vitamin A, C und E, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Im Sommer finden Verbraucher heimischen Fenchel im Angebot. Frische
Knollen sind weiß bis hellgrün gefärbt und haben eine feste
Konsistenz. Das kräftige Blattgrün duftet leicht nach Anis. Im
Gemüsefach des Kühlschranks ist Fenchel, in ein feuchtes Tuch
eingewickelt, bis zu zwei Wochen haltbar.

/Heike Kreutz/, www.aid.de

Zeig deinen "Signature Patisserie Dish"

Wie kannst du mitmachen?
Entwickele ein kreatives Dessert und verwende dafür Spitzenschokoladen von Original Beans und frische Zutaten aus dem Sortiment von METRO. Sende uns das Rezept, ein Foto von deinem Dessert sowie ein Foto von Dir und Deinen Kurzlebenslauf mit dem Stichwort “Patisserie Award“. Das ganze schickst Du dann per Post an:
Port Culinaire
Werderstraße 21
50672 Köln

oder per E-Mail an:
info@port-culinaire.de

Einsendeschluss ist der 22. August 2016.

Wer kann mitmachen?
Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien ausgetragen.
1. Master of Pastry – Für alle Patissiers, Köche/ innen und Konditoren/innen
2. Next Generation – Für alle Auszubildenden zum Koch/Köchin oder Konditor/in

Wie läuft der Wettbewerb ab?
Die Jury wählt unter allen Einsendungen pro Kategorie die besten drei Kandidaten aus. Sie haben es in die Endrunde geschafft und tragen den Wettbewerb am Montag den 26. September 2016 auf der CHEF-SACHE in Köln aus. Auf der Bühne präsentieren sich die drei Kandidaten mit ihrem Können einer fachkundigen Jury, der Presse und dem großen Publikum. Der Kampf um den 3., 2. und 1. Platz beginnt.

Die Sieger beider Kategorien werden in einer vierseitigen Strecke in den begleitenden Medien Konditorei & Café und Port Culinaire vorgestellt. Auch den anderen Teilnehmern winken attraktive Preise.

Darüber hinaus vergibt die Jury an herausragende Bewerber, deren Dessert die Endrunde nur knapp verfehlte, “FOR EXCELLENCE“ Urkunden.

Um richtig trainieren zu können, erhalten die Finalisten im Vorfeld eine Auswahl an Original Beans Schokoladen. METRO Cash & Carry stellt für den Wettbewerb einen individuellen Warenkorb mit hochwertigen Zutaten zur Verfügung. Die Bestellung wird den Kandidaten kurz vor der CHEF-SACHE nach Hause geliefert.

Die Veranstalter übernehmen außerdem die Hotel und Fahrtkosten für die Kandidaten.

Was sind die Vorgaben?
Auf der CHEF-SACHE sind von jedem Kandidaten fünf identische Desserts anzurichten, die ausschließlich Schokolade von Original Beans und frische Zutaten aus dem Sortiment von METRO beinhalten. Hierfür steht ein Zeitfenster von 2 ½ Stunden zur Verfügung, dann muss der Jury das Dessert vorgestellt werden, die es eingehend prüft.
Die Kandidaten starten zeitversetzt mit einem Abstand von 15 Minuten.
Eine Mengenvorgabe der Zutaten gibt es nicht.
Angerichtet wird auf Tellern der Marke ASA Selection.

Die Bewertungskriterien
In erster Linie werden die Einzigartigkeit und die Innovation des Desserts und somit die Kreativität des Teilnehmers beurteilt: Es soll eine eigene Handschrift, eine “Signatur“ deutlich werden. Ebenso wichtig ist der Geschmack, gefolgt von handwerklichen Fähigkeiten und die Einheitlichkeit der Teller.

Die Jury
Den Vorsitz der Jury hat Patissier Andy Vorbusch. Ihm zur Seite stehen seine Kollegen René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter, Chefredakteur der Fachzeitschrift KOCA.

Die Award Ausrichter:
Original Beans beweist seit einigen Jahren, dass anspruchsvoller Genuss und Naturschutz hervorragend zusammen passen. Immer mehr Patissiers und Köche der internationalen Spitzengastronomie entscheiden sich für die preisgekrönten Edelschokoladen aus den seltensten Kakaosorten der Welt. Hierzu zählen Massimo Bottura, Christian Hümbs, René Frank oder Johannes King. Diese Spitzenköche und Patissiers schätzen nicht nur die erstklassige Qualität der Schokoladen, sie übernehmen mit ihrer Wahl auch Verantwortung: Für
jede Tafel pflanzt Original Beans einen Baum im Regenwald und hilft so, bedrohte Tierarten zu schützen und das Klima zu stabilisieren. Außerdem sind alle Teile der Verpackung hundertprozentig biologisch abbaubar. Die Rezepte von Original Beans basieren auf minimalen Zutaten und sind frei von Lecithin und Vanille oder weiteren Zusätzen. Das Ergebnis: intensiver Schokoladengeschmack, schillernde Kakaofruchtaromen und ein sagenhafter Schmelz.

Tomaten

Am 20. März ist Frühlingsbeginn und gleichzeitig internationaler Tag des Glücks. Zeit, die neue Saison mit leckerem Gemüse aus der Heimat einzuläuten. Selbst wenn der Frühling wettertechnisch noch auf sich warten lässt – aromatische Tomatengerichte holen die Jahreszeit im Handumdrehen auf den Esstisch und sorgen für genussvolle Glücksmomente.

Christoph Kolumbus brachte die aus Süd- und Mittelamerika stammende Frucht bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa, wo ihre Beliebtheit über die Jahrhunderte hinweg stetig zunahm. Heute ist sie Spitzenreiter, was den heimischen Gemüseverbrauch betrifft – allein 2015 wurden 90.000 t Tomaten in Deutschland geerntet. Jeder Deutsche hat im letzten Jahr im Schnitt 5,7 kg gekauft.*

Zahlreiche Sorten, unzählige Zubereitungsmöglichkeiten
Ob klein, groß, rot oder gelb – Tomaten gibt es in vielen Formen und Farben. Jede Sorte unterscheidet sich dabei durch ihre geschmacklichen Nuancen und ihre Festigkeit. Kleinere Tomaten, wie beispielsweise Cherry- oder Cocktailtomaten, sind in der Regel intensiver im Geschmack. Das liegt daran, dass ihr Wassergehalt geringer ist, als der ihrer großen Schwestern. Dadurch eignen sich kleine Tomaten besonders gut für den Frischverzehr, aufgeschnitten als Belag für ein leckeres Tomatenbrot oder zur Zubereitung einer schmackhaften Pastasoße. Rundtomaten hingegen sind etwas größer als Cherrytomaten. Sie werden auch als Salattomaten bezeichnet – schon mit etwas Salz und Öl werden sie zur leckeren Beilage. Ihr Aroma ist süß-säuerlich und ihre Konsistenz saftiger als die der kleineren Tomaten. Daher sind sie eine hervorragende Wahl für die Zubereitung von Suppen. Fleischtomaten sind noch größer und werden daher hauptsächlich zum Kochen verwendet. Außerdem lassen sie sich gut füllen und machen sich perfekt auf dem Grill. Viele der Sorten gibt es im Supermarkt als Rispentomaten zu kaufen. Praktisch: Die Tomaten sind durch die Rispe verbunden und können so zum Beispiel als Snack zwischendurch einfacher transportiert werden.

Gerichte, die glücklich machen
Frische Tomaten bereichern die heimische Küche mit ihrem unverwechselbaren Geschmack und bringen im Handumdrehen den Frühling auf den Esstisch, etwa mit einer leckeren Minestrone. Dafür eine Zwiebel, Möhren, Tomaten und Sellerie grob würfeln und mit etwas Öl in einem Topf andünsten. Anschließend mit Gemüsebrühe auffüllen und köcheln lassen. Danach Nudeln hinzugeben und diese al dente kochen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend mit gehacktem Schnittlauch verfeinern. Schnell zubereitet ist auch ein leckeres Tomaten-Carpaccio mit feinem Basilikum-Pesto. Hierfür Strauchtomaten in dünne Scheiben schneiden und mit selbstgemachtem Pesto aus frischem Basilikum anrichten. Schmackhafte Tomatengerichte zaubern nicht nur Farbe auf den Esstisch, sondern sorgen auch für genussvolle Glücksmomente. Denn das rote Gemüse enthält den Botenstoff Serotonin – ein sogenanntes „Glückshormon“, das entspannend wirkt und Stress abfangen kann. Der Großteil der Tomate – mehr als 90 Prozent – besteht allerdings aus Wasser. Zusätzlich vereint die Frucht aber auch eine Vielzahl an Vitaminen: Vitamin C, Provitamin A, Vitamin E sowie verschiedene Vitamine des B-Komplexes. Auch Mineralstoffe sind in Tomaten enthalten, allen voran Kalium, welches die Muskeln und Nerven stärkt.

Frische – vom Einkauf bis zur Zubereitung
Eine frische Tomate erkennt man an der prallen Haut und am aromatischen Duft. Die kälteempfindlichen Früchte fühlen sich bei Zimmertemperatur am wohlsten. Da Tomaten den Pflanzenbotenstoff Ethylen verströmen, sollten sie zudem stets getrennt gelagert werden, andere Obst- und Gemüsearten könnten sonst schneller reifen. Die roten Früchte vor der Zubereitung immer waschen und Stiel und Strunk entfernen.

Tipp: Um die Haut der Tomate einfacher abzuziehen, das Gemüse über Kreuz einschneiden und anschließend kurz in kochendes Wasser geben. Danach mit kaltem Wasser abschrecken – die Schale lässt sich jetzt leicht lösen.

*Quelle: AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH, 2016)

Metro kaufte Rungis Express

Die Metro wird durch die Übernahme des Premium-Lebensmittellieferanten RUNGIS express das Belieferungsgeschäft ihrer Großhandelssparte METRO Cash & Carry gezielt ausbauen. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden und Gremien, erwirbt das Düsseldorfer Handelsunternehmen das deutsche und internationale Geschäft von RUNGIS express mit Hauptsitz in Meckenheim. Mit der Investition unterstreicht die METRO GROUP einmal mehr die Neuausrichtung zu einem Mehrkanal-Händler, der stationäres und nichtstationäres Geschäft sinnvoll miteinander verknüpft.

Tim Raue, Netflix, Berlin mit Gästen (Fotocredit: Metro C&C)

RUNGIS express ist einer der führenden Anbieter von Food Service Distribution, der direkten Belieferung von Kunden aus den Bereichen Hotel, Restaurant und Caterer mit Premium-Lebensmitteln. Das Unternehmen ist Teil der Cool Chain Group, die verschiedene Handels- und Logistikaktivitäten betreibt. Die Marke und Eigenständigkeit von RUNGIS express werden auch nach der Übernahme erhalten bleiben. Teil der Transaktion sind auch die Aktivitäten von RUNGIS express in Österreich, Polen, Portugal, der Schweiz und Spanien sowie die Logistik, das Einzelhandelsgeschäft (cc delivery) und die Verwaltung in Deutschland. Der Zukauf ergänzt das bisherige Belieferungsgeschäft von METRO Cash & Carry mit speziellen Kompetenzen und Know-how im FSD-Segment. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Der Erwerb von RUNGIS express ist ein wichtiger Schritt für METRO Cash & Carry auf dem Weg zum führenden Multi-Channel Food Service-Anbieter in Deutschland“, so Pieter C. Boone, Mitglied des Vorstands der METRO AG und CEO von METRO Cash & Carry. „RUNGIS express verfügt über eine große Expertise und langjährige Erfahrung im Premium-Lebensmittel-Segment. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, in diesem Bereich die Expansion in Deutschland voranzutreiben und unser bestehendes Food Service Distribution-Konzept weiter auszubauen. Indem wir die Stärken beider Partner zusammenführen, entwickeln wir METRO Cash & Carry Deutschland zudem zu einem immer wichtigeren Partner und Serviceanbieter für die zahlreichen Kunden aus der Gastronomie, die von einem modernen Großhandelsunternehmen kompetente Belieferung und Beratung erwarten.“

„Die METRO GROUP ist der ideale Partner für RUNGIS, da die organisatorische Eigenständigkeit erhalten bleibt und wir gute Chancen sehen, in Zukunft gemeinsam zu wachsen“, sagt Christian Helms, Vorstandsmitglied und CEO von RUNGIS express.

RUNGIS express liefert hochwertige Lebensmittel und Delikatessen, der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Frische/Ultra-Frische, insbesondere Fleisch und Geflügel sowie Fisch und Meeresfrüchte. Darüber hinaus zählen Obst und Gemüse, Mise-en-place-Produkte und handgemachte frische Pasta zum Angebot. Das Sortiment umfasst rund 3.000 Produkte aus mehr als 60 Ländern. Der Großteil der mehr als 6.000 Kunden stammt aus der gehobenen Gastronomie. Insgesamt sind rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei RUNGIS express beschäftigt. Im Jahr 2014 betrug der Umsatz des Unternehmens rund 130 Mio. €.

In der Schweiz firmiert RUNGIS express unter dem Namen Fideco und ist vor allem in der gehobenen Gastronomie für sein Frischfisch-Angebot bekannt. Das Einzelhandelsgeschäft cc delivery liefert an die besten Feinkostläden Deutschlands ein Sortiment von über 1.000 Artikeln. Neben dem etablierten Belieferungsgeschäft übernimmt die METRO GROUP auch die Logistikaktivitäten der Cool Chain Group in Deutschland. Deren Kernkompetenz liegt im temperaturgeführten Transport von verderblichen Gütern mit einer Fahrzeugflotte von 150 modernen Transportern sowie LKWs mit Dreikammersystem.

Der 1978 gegründete Gastronomielieferant RUNGIS express kaufte einst hauptsächlich in Rungis, dem Großmarkt von Paris, diverse Spezialitäten ein, um diese dann auf dem schnellsten Weg nach Deutschland zu bringen. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich das Unternehmen zum Marktführer in diesem Bereich. Innovationskraft, höchste Lebensmittel-kompetenz und Serviceorientierung sind die wichtigsten Säulen des Erfolgs von RUNGIS express. Eine Besonderheit ist die Verknüpfung von RUNGIS mit der Muttergesellschaft Cool Chain Group (CCG), die als Kühlkettenexperte und Frische-Garant fungiert. Der Name „RUNGIS express“ sowie der Eiffelturm im Logo spiegeln bis heute den Ursprung des Unternehmens wider.

www.rungisexpress.com

kulinart Frühling

Pünktlich zum Frühlingsanfang, am 19. und 20. März 2016, präsentiert die Genussmesse kulinart frühling im Römerkastell Stuttgart wieder ausgesuchte Delikatessen und Designideen.

„Genießen Sie die Frühling“, fordert die Messe für Genuss und Stil ihre Besucher in gewagter Grammatik auf. Das Angebot ist glücklicherweise weniger irritierend: kulinart frühling lockt auch in diesem Frühjahr mit kulinarischen Überraschungen und Klassikern, ausgefeilter Grilltechnik und aktuellen Outdoortrends.

Im Jahr 2011 als „kleine Schwester“ der Herbstmesse gestartet, hat sich kulinart frühling inzwischen sehr eigenständig etabliert. Michael Kupka, mit „Kupkas Garten“ Aussteller der ersten Stunde, erklärt es so: „Es ist ein Glück, dass es noch besondere Plätze gibt, an denen schöne Dinge auf nette Menschen treffen.“. Für schöne Dinge sind die kulinart Messen bekannt. Und auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche davon zu entdecken – neben einigen bereits beliebten Ausstellern werden auch viele interessante neue Trends und Food-Innovationen präsentiert.

Andreas Walter beispielsweise ist mit „caviar and more“ zum ersten Mal überhaupt auf einer Messe. Dabei ist er alles andere als ein Neuling auf dem Genussmarkt. Seit 2001 ist er mit seinem hochwertigen, aber moderat bepreisten Caviar etablierter Partner von Edelgastronomie und zahlreichen Spitzenköchen. Seit 2016 beliefert „caviar and more“ nun erstmals auch Privatkunden, was die Messepremiere erklärt.

Manche Aussteller sind so neu, dass sie noch nicht mal im Internet zu finden sind. Aber dafür auf der kulinart frühling. So wie Nina Bulgrin mit „N’ICE POPS“: Weil ihr selbstgemachtes Eis am Stiel zwar begeistert angenommen wurde, aber eben nur im Sommer, entwickelte sie in der alten Bäckerei ihrer Eltern kurzerhand den Kuchen am Stiel – Kostproben gibt’s an ihrem Stand.

Ebenfalls nicht ganz alltäglich ist das „Albpicknick“: Mit charmanten kulinarischen Events auf der Schwäbischen Alb füllt Picknickveranstalterin Waltraud Langer eine echte Marktlücke. Was es mit dem „Feschtdagsdisch“ oder der „Bauralodde“ auf sich hat, kann man auf der Messe persönlich in Erfahrung bringen.

Wer lieber auf der eigenen Terrasse picknickt, findet bei kulinart frühling natürlich auch alles, was das Grillerlebnis perfektioniert: frische Salzkreationen aus dem Taunus-Salzgarten, Grillsaucen aus USA und dem Schurwald, frische Kräuter aus der regionalen Biogärtnerei, eine Auswahl cooler Sommerweine sowie praktische Tipps von Profigrillern und ausgefeilte Grilltechnik, mit der man schnell selbst zum Profi wird.

Dass gutes Olivenöl nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund ist, das ist bekannt. Noch nicht so bekannt sind die beiden Anbieter auf der kulinart frühling: „Papagallos“ bringt feinstes Olivenöl aus dem Süden Griechenlands mit – schonend hergestellt und vom Pflanzen der Bäume bis zum Abfüllen des Öls in Familienhand. Das kaltgepresste Olivenöl von „Villa Masecri“ stammt aus Italien – hergestellt komplett ohne Zusatzstoffe und nach ökologischen Richtlinien. Gerade vor dem Hintergrund der kürzlich erschienenen Testergebnisse der Stiftung Warentest, bei dem jedes zweite in Deutschland erhältliche Olivenöl mit „mangelhaft“ bewertet wurde, lohnt sich eine Verkostung vor Ort.

Um vitale Flüssigkeiten geht es auch in der Kräuterei „Mutter Erde“. In Eigenbau und Handarbeit werden hier exklusive Ganzblatt-Kräutertee-Mischungen wie ToskanaDuft, HollerGeist, VivaMelissa, MunterWunder und GeistesBlitz produziert. Natürliche Energie hat auch die mobile Smoothiebar „grün-gut“ von Beate Kringler zu bieten. Ihre grünen Smoothies trinkt man nicht nur gegen den Durst (obwohl sie da auch sehr wirkungsvoll sind), sondern auch als Vitaminspritze zur Vitalisierung. Die Hamburger „Elbler“ bieten mit ihrem Bio-Apfel-Cider eine ebenfalls erfrischende Alternative dazu – zwar mit Alkohol, aber trotzdem kalorienarm, glutenfrei und vegan.

Wer sich zwischen all den Angeboten nicht entscheiden kann, sich aber gerne kulinarisch überraschen lässt, der findet bei Foodist aus Hamburg eine Lösung: man schließt einfach ein Delikatess-Abo ab und freut sich auf die regelmäßig eintreffenden Lieferboxen für Genießer.

Weil schönes Essen in schöner Umgebung einfach besser schmeckt, gibt es auf der kulinart frühling immer auch neue Designtrends zu entdecken. Dieses Jahr zum Beispiel präsentiert von „Zandburg“, den Stuttgarter Wohnraumstylisten und natürlich von „Kupkas Garten“. Michael Kupka hat es sich zum Ziel gesetzt, individuelle Gartenträume zu erfüllen – mit Ideen vom Loungemöbel über die Gartenküche bis zum Swimmingpool.
 
Für bezaubernde Unterhaltung zwischendurch sorgt Thorsten Strotmann, dessen „Magic Lounge“ die Messe bereits seit vielen Jahren als Partner unterstützt und Besuchern einen exklusiven Messerabatt für seine Shows anbietet. Zu seinen hautnahen Kunststückchen genießt man am besten ein erfrischendes Bier des langjährigen kulinart Partners Brauerei Meckatzer – deren alkoholfreies Weizen feiert nämlich auf der kulinart frühling seine Premiere.

Hanseatische Lebenslust und Berliner Charme, verführerische Aromen und stylische Möbel, Kaviar und Champagner – auf der kulinart frühling blüht die Vielfalt.

kulinart frühling 2016 – Messe für Genuss und Stil
19. und 20. März in Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €
www.kulinart-messe.de

Fisch: Frische erkennen, restlos genießen!

Weihnachten und Silvester ist die Zeit der Festessen. Eine leichte und leckere Alternative zum klassischen Braten sind Fischgerichte. Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gibt Tipps zu Einkauf, Zubereitung und Resteverwertung.

Fisch ist gesund: Er enthält neben Eiweiß, Jod und Vitaminen auch Omega-3-Fettsäuren, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Fette Fische wie Lachs enthalten besonders viel dieser gesunden Fettsäuren. Wild- ist dabei magerer als Zuchtfisch, weil sich die Tiere in freier Wildbahn mehr bewegen.

Wie erkenne ich Frische?      

Diese Merkmale zeigen, dass der Fisch frisch ist:

–        leuchtende, farbige Haut und hellrote, klare Kiemen,

–        klare, hervortretende, pralle Augen,

–        frischer, nicht süßlicher Geruch,

–        festes, elastisches Fleisch.

Wie hält Fisch möglichst lange?

Fisch und Meerestiere sollten zu Hause sofort in den Kühlschrank auf die Glasplatte über dem Gemüsefach gelegt werden. Und zwar nahe der Rückwand, weil die Temperatur dort am niedrigsten ist. Ideal ist als Behälter eine gut abgedeckte Porzellanschale. Sie lässt sich später leicht säubern. Tiefkühlfisch kommt in die Gefriertruhe bei -18 Grad Celsius.

Wie lange kann ich Fisch lagern?

–        Fisch, roh: 1 Tag

–        Fisch, zubereitet: 1 – 2 Tage

–        magerer Fisch, tiefgefroren (Alaska-Seelachs, Kabeljau, Zander): bis zu 8 Monate

–        fetter Fisch, tiefgefroren (Lachs, Aal, Waller): 2 Monate

–        Muscheln, roh oder gegart: 1 Tag

–        Garnelen, roh oder gegart: 1 – 2 Tage

–        Garnelen, tiefgefroren: bis zu 1 Monat

Bei Verpacktem wie industriell eingefrorenem Fisch sind Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verbrauchsdatum ausschlaggebend. Ist das Verbrauchsdatum überschritten, sollte man den Fisch nicht mehr essen. Achtung: Verdorbene Garnelen erkennt man am weichen, leicht grünlichen Fleisch, das salmiak-ähnlich riecht.

Wann sind Fisch und Garnelen gar?
Fisch ist fertig, wenn er an Gräten und Fleisch nicht mehr glasig ist. Garnelen sind gar, wenn sie sich zu einem U gekrümmt haben.

Wohin mit den Resten?
Es stimmt nicht, dass man Fische und andere Meerestiere nicht aufwärmen kann. Wichtig ist nur, sie auf über 70 Grad zu erhitzen, um mögliche Mikroorganismen zu vernichten. Ideen für Resterezepte zu Fisch und Meeresfrüchten gibt es in der digitalen Rezeptdatenbank von Zu gut für die Tonne!. Reste lassen sich auch in einer Box oder einem Gefrierbeutel verschlossen einfrieren – roh oder bereits zubereitet. Nur Muscheln sollten vor dem Einfrieren schon gegart sein, sonst verlieren sie an Aroma.

Fisch kaufen und Überfischung bekämpfen – geht das?
Wer Produkte aus nachhaltiger Fischerei kauft, setzt sich gegen die Überfischung ein. Das heißt: Man isst keine Fische oder Meerestiere aus Gegenden, in denen mehr Exemplare einer Art gefangen werden, als Jungtiere nachwachsen. Nachhaltige Produkte erkennt man am blauen MSC-Siegel des unabhängigen Marine Stewardship Councils (MSC) für Wildtiere und am türkisen ASC-Siegel des unabhängigen Aquaculture Stewardship Councils (ASC) für Zuchttiere.

Gewürznelke

Der süßlich-scharfe Duft von Gewürznelken erinnert an Weihnachten. Die feurigen Blütenknospen verfeinern Lebkuchen, Pfeffernüsse, Spekulatius und Heißgetränke wie Glühwein und Früchtepunsch. Sie geben aber auch Wild, Lamm, Geflügel und Fisch, Chutneys, Gewürzreis, Suppen und Eintöpfen eine würzige Note. Ein Klassiker sind ganze Nelken im Rotkohl und Sauerkraut, die sparsam verwendet und vor dem Verzehr wieder entfernt werden. In der niederländischen Provinz Friesland werden die getrockneten Knospen für die Produktion des Friesischen Nelkenkäses verwendet, der aus Magermilch hergestellt wird. Zudem sind Nelken ein Bestandteil des Currypulvers. Eine frische Orange, bespickt mit einer Handvoll Nelken, erfüllt den Raum mit einem dezenten Adventsduft.

Gewürznelken sind die getrockneten Knospen des Gewürznelkenbaumes ( Syzygium aromaticum ) aus der Familie der Myrtengewächse. Der Baum stammt ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe im Pazifik und erreicht eine Höhe von über zehn Metern und ein Alter von etwa 100 Jahren. Die Knospen müssen vor dem Erblühen von Hand gepflückt werden. Beim anschließenden Trocknen werden sie braun und verlieren drei Viertel ihres Gewichts.

Gewürznelken können bis zu 15 Prozent ätherische Öle enthalten, wobei der Hauptbestandteil das Eugenol ist. Nelkenöl wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und bremst das Bakterienwachstum. So wird traditionell bei Zahnschmerzen empfohlen, eine Nelkenblüte vorsichtig auf dem betroffenen Zahn zu zerkauen.

Am besten kaufen Sie frische Nelken, die sich fettig anfühlen und etwas Öl absondern, wenn man mit dem Fingernagel gegen ihren Stiel drückt. Nelkenpulver sollte stets dunkel und gut verschlossen aufbewahrt werden, da es durch Licht, Wärme und Feuchtigkeit rasch an Aroma verliert.
Heike Kreutz, www.aid.de