Pfifferlinge im Test – Häufig alte Pilze im Handel

Im Handel angebotene Pfifferlinge sind oft mit Vorsicht zu genießen. Häufig sind die beliebten Wildpilze schon alt und nicht mehr zum Verzehr geeignet. Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung des WDR Ernährungsmagazins Servicezeit: Kostprobe. Im Test: Die Frische und Qualität von Pfifferlingen aus 20 Einkaufsstätten in Bochum, Düsseldorf, Köln, Krefeld und Wuppertal.
Gleich nach dem Kauf wurden die Pilzproben von einem Experten der Gesellschaft für angewandte Mykologie in Krefeld untersucht. Das Ergebnis: Nur ein Viertel der getesteten Pfifferlinge schnitt bei der Frischeprüfung „gut“ oder „zufrieden stellend“ ab, die übrigen drei Viertel wurden als „wenig zufrieden stellend“ oder „schlecht“ bewertet. Hiervon war die Hälfte wegen brauner, glitschiger, fauliger oder schimmeliger Stellen nicht mehr zum Verzehr geeignet. Die Pilzproben aus dem Supermarkt erhielten in der Regel noch schlechtere Noten als die meist lose Ware vom Wochenmarkt.

Die im Handel angebotenen Pfifferlinge stammen fast ausschließlich aus Importen, denn in Deutschland stehen die seltenen Wildpilze unter Artenschutz. Pfifferlinge dürfen hierzulande nur für den privaten Bedarf gesammelt werden. Gibt ein Händler „Deutschland“ als Herkunftsland an, ist daher davon auszugehen, dass diese Angabe falsch ist. Bei den 20 Testkäufen war dies immerhin viermal der Fall.

Hauptlieferländer für Pfifferlinge sind Weißrussland, Polen und Litauen. Auch fast 20 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl sind Wildpilze aus bestimmten Regionen noch radioaktiv belastet. Bei der Radioaktivitätsmessung zeigten vier von 20 Proben im Test deutlich erhöhte Werte, eine Probe überschritt den EU-Grenzwert und war damit nicht verkehrsfähig.

Der Test der Servicezeit: Kostprobe zeigt auch: Verbraucher sollten beim Pilzkauf genau hinschauen. Nicht selten werden Pilze verschiedener Güte miteinander vermischt. Zweifelhafte Exemplare sollten zu Hause sofort aussortiert werden. Frische Pfifferlinge sind fest, gelbfleischig und eher trocken. Sie duften angenehm und haben einen aromatischen, leicht pfeffrigen Geschmack.

Die genauen Testergebnisse in: Servicezeit: Kostprobe, WDR Fernsehen, Montag, 05.09.2005, 18.20 Uhr

Traditionshaus Dallmayr eröffnet neue Pasta-Abteilung

Das Münchner Delikatessenhaus Dallmayr hat seinen Ladenbereich im Erdgeschoß des Stammhauses durch neue Abteilungen erweitert. Die neu erschlossene Verkaufsfläche von 55 qm bietet den Kunden eine völlig neuartige Pastatheke, an der frische Nudelwaren handgefertigt werden.
Vor den Augen der Kunden bereitet Frau Maressita Manocchio ihre besonderen Nudelvariationen mit viel Fingerspitzengefühl und besten Zutaten frisch zu.

13 Jahre lang führte sie, bevor Sie nach München kam, in Lanciano, einer kleinen Stadt in den Abruzzen, ihr eigenes Geschäft. Ihr Fachwissen, ihre Erfahrung in der Pastazubereitung und ihre eigenen Familienrezepturen machen sie zu einer großen kulinarischen Bereicherung für Dallmayr. So kommen die vielfältigen Füllungen für die Pasta aus der hauseigenen Spitzenküche von Chefkoch Diethard Urbansky und werden mit italienischer Nudel-Handwerkskunst von Maressita Manocchio kombiniert.

Pasta Ripiena (Gefüllte Teigwaren), wie beispielsweise „Ravioli spinaci, pecorino fresco“ gefüllt mit Spinat und Schafskäse oder „Medaglioni coda di bue “ gefüllt mit Ochsenschwanz, Mezzelune gefüllt mit Meeresfrüchten, Klassiker wie „Triangoli funghi“ mit Steinpilzen und Trüffelöl oder die „Pasta del mese,“ die monatlich neue Füllungen mit saisonalen Zutaten bietet. Auch die große Bandbreite an Pasta Liscia (glatte und flache Teigwaren) wie Spaghetti chitarra, Sagnette, Pappardelle oder auch handgemachte Gnocchi weiß Frau Manocchio mit ihrer italienischen Nudelmaschine herzustellen.

Dazu liefern die Küchen des Hauses köstliche frisch zubereitete Saucen wie beispielsweise frische Limettensauce, Fontina Käsesauce oder klassische Sauce Bolognese. Zusätzlich stehen frische Salbeibutter und diverse Pestos für die unterschiedlichen Teigwaren zur Auswahl.

Das Delikatessenhaus führt so seinen konsequenten Weg weiter, die Stärke seiner Produktkompetenz zu zeigen. So werden in allen Fachbereichen selbst hergestellte oder selbst entwickelte Produkte für das Sortiment kontinuierlich hinzugewonnen.

Zusätzlich zur Pastatheke gibt es in den erweiterten Räumlichkeiten eine neue und vergrößerte Brotabteilung sowie Kühlregale, in denen frisch zubereitete Gerichte zum Mitnehmen, so genannte „Convenience Produkte“ angeboten werden. Durch spezielle Zubereitung haben die Gerichte eine Haltbarkeit von 7 Tagen und sind ein zusätzliches Angebot zum „Warmen Buffett“ des Hauses.

Die Architekten Marc von Schmarsow und Albert Weinzierl planten und betreuten die Umsetzung der neuen Abteilung. Alle Einrichtungsgegenstände wurden individuell entworfen und gefertigt. Wie auch in allen anderen Ladenbereichen des Hauses, wo immer an prominenten Plätzen fein gearbeitete Porzellanfiguren oder Vasen aus der Manufaktur Nymphenburg zu finden sind, wurde auch in der neuen Pasta-Abteilung dieses edle Material zur Verschönerung verwendet. Weniger bekannt als die Figuren sind die Majoliken, die aus dem gleichen Hause kommen. Die Majoliken (aufwändig hergestellte, handbemalte Fliesen aus Ton, die mit einer speziellen Zinnglasur überzogen werden) wurden für die Verzierung einer großen Säule verwendet. Sie sind eine Sonderanfertigung aus der Nymphenburger Porzellanmanufaktur und wurden von der Künstlerin Angelika Parrigger speziell für Dallmayr entworfen. Sie zeigen passend zur Abteilung filigran gearbeitete Getreideähren.

„Eine besondere Herausforderung für uns war es, an die Gestaltungsprinzipien des Traditionshauses Dallmayr anzuknüpfen und mit zeitgemäßen Innovationen weiterzuführen. Dies erkennt man an der zurückhaltenden, liebevollen Gestaltung mit handwerklich hochwertigen Details, die sich nicht in den Vordergrund stellen, sondern die Auslagen unterstreichen.“ erklärt Marc von Schmarsow.

Auch die Stuckprofile wurden von Hand gezogen und die Leuchtkörper teilweise darin eingearbeitet. Als Ausstattungsmaterialien wurden, wie im ganzen Erdgeschoß des Hauses, Marmor und dunkel gebeiztes Eichenholz verwendet, so dass sich die neue Abteilung sehr harmonisch in das Gesamtbild des Ladens einfügt.

Chiquita Schulspiel

Über 1.400 Lehrer, u. a. aus Belgien und den Niederlanden, haben das Chiquita Spiel 2004 im Unterricht eingesetzt und weiterempfohlen – jetzt ist es in Deutschland erhältlich. Für das neue Schuljahr bietet Chiquita Grundschulen kostenlos das Brettspiel „Frische Früchtchen auf Tropen-Tour“ an, bei dem sich Kinder spielerisch mit dem Thema Ernährung befassen können. Von den „Kohlenhydrat-Klippen“ bis zum „Tal der Vitamine“ – überall dreht es sich um die Bausteine unserer Lebensmittel.
„Frische Früchtchen auf Tropen-Tour“ richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Aufgebaut wie ein klassisches Brettspiel kann es im Klassenverband, oder im Familienkreis gespielt werden. In dem Spiel stranden die Kinder auf einer tropischen Insel und entdecken auf ihrer Abenteuerreise sagenhafte Welten der Ernährung: Warum sind Kohlenhydrate und Vitamine so wichtig? Was ist der Unterschied zwischen Weiß- und Vollkornbrot? Warum sollen wir viel trinken? In der Ballaststoff-Prärie oder am Wasserfall – spielerisch wird den Kindern bewusst, was zu einer ausgewogenen Ernährung gehört.

Entdecker heben den Schatz: der Chiquita Schulwettbewerb

An das Spiel ist ein Kreativ-Wettbewerb gebunden. Unter dem Motto „Wie stellt Ihr Euch die Tropen vor?“ fordert Chiquita die Schüler auf, ihre Ideen zum Lebensraum Tropen zu malen oder zu basteln. Die gesammelten Werke sollen auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin 2006 ausgestellt werden. Unter den Einsendungen wählt eine Jury aus Pädagogen, Chiquita Vertretern und Tropenexperten der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance die schönsten Werke aus und prämiert sie mit einem Geldpreis. Die ersten drei Plätze sind je mit 2.500 EUR dotiert, die Plätze vier bis 20 erhalten je 500 EUR. Die Spielpakete können kostenlos bei Edelman GmbH bestellt werden.

www.Edelman.com

Tiefkühlkost schafft Freizeit

Mehr Zeit haben für die schönen Dinge des Lebens: Dies wünschen sich viele Menschen. Insbesondere den Einkauf im Supermarkt und das Kochen empfinden die Verbraucher zunehmend als reinen Stress, verbunden mit großem Zeitaufwand. Die deutschen Singles allerdings sind – was das Kochen betrifft – äußerst entspannt. Ihre Devise: Zeit gewinnen mit Tiefkühlkost. Laut einer aktuellen GfK-Umfrage sind 75 Prozent der Befragten überzeugt: „Ich gewinne jeden Tag mehr als 45 Minuten, wenn ich Tiefkühlprodukte beim Kochen verwende.“ Über 11 Prozent glauben sogar, dass sie anderthalb bis zwei Stunden täglich dank tiefgekühlter Produkte sparen. Dies bedeutet mindestens eine Dreiviertelstunde mehr pure Freizeit, beispielsweise zum Relaxen nach der Arbeit. Gleichzeitig kann man sich auf ein genussvolles Essen freuen – ob allein, zu zweit oder gemeinsam mit Freunden. Denn Tiefkühlkost bringt nicht nur Zeitgewinn bei der Essensvorbereitung, sondern jede Menge weitere Vorteile. Optimale Frische, höchste Qualität und jede Menge Abwechslung auf dem Teller sind garantiert. Weiterer Pluspunkt: Mit Tiefkühlkost werden selbst Kochlaien zu Kochprofis, da die Zubereitung denkbar einfach ist. Quasi mit „Gelinggarantie“. Da kann man getrost auf Gemüse putzen, Fisch entgräten und Kartoffel schälen verzichten. Ein bisschen Entspannung stattdessen tut nicht nur den Singles gut …

Dresdner Köchinnen & Köche und ihre Karrieren

Eines der Schlemmerparadiese Sachsens heißt ohne Zweifel Dresden. In der Punktwertung vieler Gourmetkritiker führen die „Elbflorenzer“ Restaurants die Ranglisten des Bundeslandes an.
So fasst beispielsweise die jährlich veröffentlichte Gastrotel-Bestenliste zusammen, welche Michelin-Sterne, Gault-Millau-Punkte, Aral-Schlemmeratlas-Kochlöffel, Varta-Tipps und Feinschmecker-„F“s vergeben wurden. Unter den 1.000 gelisteten besten Restaurants für das Jahr 2005 befinden sich immerhin neun aus Dresden, die aber hier nicht erwähnt werden sollen. Zum Vergleich: Leipzig kommt auf sechs Nennungen, Chemnitz, Freiberg und Zwickau werden jeweils einmal erwähnt. Verdiente Profiköchinnen und -köche mit beeindruckenden Lebensläufen hat Dresden also genug. Hier sind – stellvertretend für alle anderen – fünf von ihnen: zwei Damen und drei Herren.

Monika Albeluhn
Die Hotelkette Hilton hat international bei Fachkräften aus der Hotellerie und Gastronomie einen ausgezeichneten Ruf – das gilt auch für das Hilton Dresden An der Frauenkirche, das neben 333 Hotelzimmern insgesamt 13 Restaurants, Cafés und Bars bietet. In der Abteilung Küche sind rund 30 Auszubildende auf dem Weg zum Beruf Koch/Köchin, verteilt auf drei Lehrjahre. Die Herausforderung, ihnen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben und sie Tag für Tag aufs Neue zu motivieren, hat Ausbilderin und Küchentrainerin Monika Albeluhn angenommen. Die heute 52-Jährige, staatlich geprüfte Betriebswirtin und Küchenmeisterin, bildet seit 1979 erfolgreich aus, die letzten 15 Jahren davon im Hilton. „Die Anforderungen an den Berufsnachwuchs steigen stetig“, sagt die gebürtige Dresdnerin. „Nicht nur das einwandfreie fachliche Know-how, sondern auch ein gewisses Maß an Disziplin und natürlich die Grundlagen der modernen Technik sind heute Teil einer fundierten Ausbildung.“ Der Erfolg gibt der engagierten Ausbilderin Recht: „Ihre“ Azubis kochen bei regionalen und überregionalen Wettbewerben stets ganz vorne mit.

Steffi Prox
„Alles was mit Kochen zu tun hat“, begeistert Steffi Prox. Seit mehr als 30 Jahren hat die gebürtige Dresdnerin sich dem Berufsnachwuchs verschrieben, auch wenn sie anfangs „eher zufällig in diesem Bereich “ landete. Inzwischen ist die erfahrene Ausbilderin, eine ausgebildete Restaurantfachfrau, Köchin sowie Küchenmeisterin, seit acht Jahren für den „gerätegestützten Unterricht“, also den fachpraktischen Teil der Ausbildung, im Berufsschulzentrum (BSZ) Gastgewerbe Dresden mitverantwortlich. Ein starkes Kollegenteam im BSZ sorgt dafür, dass die jungen Menschen – Steffi Prox nennt sie liebevoll „die Halbwilden“ – dort optimal auf den Kochberuf und den Alltag in der Profiküche vorbereitet werden. Und auch die eigene Weiterbildung hat die heute 52-Jährige stets ernst genommen, zum Beispiel mit verschiedenen Kursen, Praktika und Exkursionen im In- und Ausland. Ihre „heimliche Liebe“ gilt der Kalten Küche, ein Thema, das sie auch im Rahmen von Jugendwettbewerben gern unterstützt. Mit ihrem Lebensmotto „Nicht alles so ernst nehmen“ bewältigt die energiegeladene, humorvolle Fachfrau die Anforderungen einer Berufsschule, in der es auf fachliches Wissen mindestens ebenso ankommt wie auf Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl im Umgang mit anderen.

Horst Giese
Horst Giese ist mit Leib und Seele Koch und fühlt sich vielem verpflichtet: seinen Gästen, seinen Auszubildenden und seinen Prinzipien rund um die Kochkunst. Der engagierte Küchenchef im Hotel Dresden Domizil hat sich seit seiner Ausbildung vor mehr als 40 Jahren dem Kochberuf verschrieben: „Natürlich ist unser Beruf manchmal mit Mühen und Ärger verbunden“, sagt der 58-jährige Küchenmeister, „aber es gibt so viel Positives und so viele neue Erkenntnisse und Anregungen im Umgang mit Gästen oder Kollegen, dass die Anstrengungen meist schnell vergessen sind.“ Sein hohes Qualitätsbewusstsein und das Bemühen um die Zufriedenheit seiner Gäste sind wichtige Triebfedern des gebürtigen Dresdners, der bei beruflichen Kurz-Einsätzen in Moskau, Mailand, Turin, Genua, Rom, Wien, St. Petersburg, Prag und Budapest wertvolle Erfahrungen sammelte. Zu den beliebten Spezialitäten im Hotel Dresden Domizil, in dem Horst Giese seit nunmehr fast 13 Jahren Küchenchef ist, gehört unter anderem das Zubereiten der Speisen auf dem so genannten „heißen Stein“. Egal, ob Fleischgericht oder flambiertes Früchtedessert: Bei innovativen Ideen fängt der Chef eben gerne Feuer!

Peter Glöckner
Frische Produkte und mediterrane Spezialitäten haben es Peter Glöckner angetan. Ob als Küchenchef im Restaurant Rossini des Dresden Hilton (1990-1994) oder in der Botschaft der ehemaligen DDR in Paris (1982-1986): Der Küchenmeister und Handelskaufmann ist seit jeher ein Fan der unkomplizierten Frischeküche. Seit 1994 behauptet sich der gebürtige Dresdner, der im Luisenhof Dresden zum Koch ausgebildet wurde, an einem der außergewöhnlichsten Standorte der Stadt: Als Gesellschafter und Küchenchef auf dem Theaterkahn „Kahnaletto“ bietet der heute 57-Jährige eine kreative, viel gerühmte italienische Küche sowie mit dem Kleinkunst-Theater an Bord beste Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Besuch. Der Schiff mit rund 90 Restaurantplätzen und einer Bar mit 50 Plätzen wird gastronomisch von einem 14-köpfigen Mitarbeiterteam betreut und ist ein beliebter Treffpunkt für Politik und Wirtschaft. Ehemals ein verrosteter Elbkahn, ist das Kahnaletto unterhalb des Theaterplatzes heute eines der gastronomischen (und kulturellen) Highlights inmitten der Altstadt.

Frank Rehwald
„Ich wollte schon als Zehnjähriger Koch werden und habe früh mit einfachen Gerichten angefangen“, erinnert sich Frank Rehwald, der seit 1995 in der Küche des Ringhotels Residenz Alt Dresden die Gesamtverantwortung trägt. Sein bisheriger Werdegang führte Rehwald in den 80er Jahren für einige Jahre nach Berlin und danach wieder zurück in seine Heimatstadt in das damals erste Haus am Platze, das Hotel Bellevue. Es folgten die Weiterbildung zum Küchenmeister und ein Abstecher in die Hotelfachschule Leipzig, die er 1990 mit dem Abschluss Betriebswirt verließ. Dem Herd ist der heute 47-Jährige dabei immer treu geblieben: „Frische, saisonale und leichte Gerichte, gern auch mit mediterranem Einschlag, liegen mir besonders“, sagt der Kochkünstler, der sich „nebenbei“ im Prüfungsausschuss engagiert und Kochkurse an der Volkshochschule gibt. „Wichtig sind immer wieder neue und kreative Ideen, um das Angebot für den Gast lebendig zu halten.“ Das bestätigt nicht zuletzt auch ein Blick in die Speisekarte und in den Kulinarischen Kalender, der im Ringhotel Residenz Alt Dresden jeden Monat für schmackhafte Abwechslung sorgt.
(Quelle: VKD)

Holzteller ungeeignet für Käse

Wer verschiedenen Käsesorten im Kühlschrank ihren geschmacklichen Charakter erhalten will, soll sie nicht auf einem Holzteller lagern, rät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Jede Käsesorte hat seine charakteristischen Schimmelpilze, Bakterien und Hefen, die sich über die Holzritzen auf die anderen Sorten übertragen können. Am besten belässt man den Käse in der Verpackung aus der Käsetheke. Ebenfalls geeignet sind Pergamentpapier, Alu- oder gelochte Frischhaltefolie. Eine Kühlschranktemperatur um vier Grad ist für Käse am günstigsten.

Regionale Rezepte

Die deutsche Küche ist aktuell wie nie zuvor. Frische Produkte aus heimischem Anbau, regionale Spezialitäten und innovative Kreationen zeichnen unsere Regionalküche aus. Die Rezeptdatenbank „Deutsche Küche“ für Gastronomie und Großverbraucher der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH bietet regionaltypische und innovative Rezepte aus ganz Deutschland. Unter www.cma.de/deutsche-kueche finden sich Rezeptideen aus dem Norden, Osten, Süden und Westen – von der „Mecklenburgischen Deichlammkeule“ über das „Mikado vom Niederrhein“ bis hin zum „Knusprigen Wiesn-Hendl“.
Spezialitäten aus ganz Deutschland neu entdecken

Im Mittelpunkt der deutschen Küche stehen neben Gemüse, Kräutern und Obst bekannte regionaltypische Produkte wie Wurst- und Fleischwaren oder Käse und andere Milchprodukte. Mit frischen Ideen interpretieren vor allem junge Köche deutsche Kochkunst völlig neu und beleben damit bekannte Klassiker. Auf diese Weise finden viele Menschen wieder Interesse an Spezialitäten und Produkten aus Deutschland. Frische Zutaten der Saison sind für die deutsche Regionalküche unerlässlich. Und auch in der Gemeinschaftsverpflegung und der Gastronomie ist Frische Trumpf.

Der besondere Service der GV-Rezeptdatenbank: Bei jedem Rezept kann eine beliebige Personenzahl eingegeben werden. Die Datenbank errechnet daraufhin Menge und Preis der benötigten Zutaten. So ist es für die Gastronomie ebenso wie für die Gemeinschaftsverpflegung ein Leichtes, ihren Gästen regionale Gerichte mit frischen deutschen Produkten zu servieren.

www.cma.de/deutsche-kueche

Steaks & Koteletts sind die erste Wahl auf dem Grill

Die Temperaturen steigen und die Grillsaison läuft auf Hochtouren. Aber was kommt eigentlich auf den Grill? Für drei Viertel aller Grillfans ist Fleisch die erste Wahl. Spitzenreiter in den Grillcharts sind Schweinesteaks, gefolgt von Schnitzeln, Koteletts und Rindersteaks. Ob Teilstücke vom Verkaufstresen oder aus der SB-Theke, die Kaufentscheidung richtet sich in erster Linie nach Aussehen, Frische und Qualität. Eine aktuelle Studie der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH ergab: Für jeden Zweiten sind appetitliches Aussehen und eine schöne Farbe die entscheidenden Kriterien beim Fleischeinkauf. Frische und Haltbarkeit spielen aber eine ebenso große Rolle.
Nur: Was heißt eigentlich schöne Farbe und appetitliches Aussehen?
Woran erkennt Otto-Normalgriller, ob das Fleisch frisch ist?
Fleischexperte Prof. Dr. Karl-Otto Honikel von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Kulmbach klärt auf: „Typisch für Rindfleisch ist die kräftige, leuchtend rote Farbe. Schweine- und Kalbfleisch sind hellrosa bis zart rot und Lammfleisch ist an der karminroten Farbe zu erkennen.“ Das Fleisch sollte immer einen natürlichen Glanz haben, also nicht besonders feucht oder trocken sein.

Das Prinzip der kurzen Wege

Besonders frisch ist Fleisch aus heimischen Regionen – schließlich ist der Weg vom Erzeuger zum Verbraucher sehr kurz. Die Herkunft kann vom Verbraucher ganz einfach am Tresen erfragt werden. An der SB-Theke sollte auf das Etikett geachtet werden: Dieses weist das Herkunftsland und das Haltbarkeitsdatum aus.

Ganz wichtig nach dem Einkaufen: Bei hochsommerlichen Temperaturen führt der Weg vom Fleischer-Fachgeschäft oder Supermarkt immer direkt zum häuslichen Kühlschrank. Keinesfalls das Fleisch längere Zeit im heißen Auto liegen lassen. Im Kühlschrank hält sich frisches Fleisch etwa zwei bis drei Tage. Bevor es ab auf den Grill geht, zeigt ein kleiner Geruchs-Check, ob das Fleisch frisch ist. Dazu Honikel: „Frisches Fleisch muss neutral oder leicht wie Buttermilch riechen, am besten nach fast gar nichts.“

Tipps zum gut Kirschen essen

Von Juni bis August ist in Deutschland besonders gut Kirschen essen – die heimische Süßkirsche hat Saison. Ob auf Wochenmärkten oder im Supermarkt, überall locken die saftigen roten Früchte. Was viele Verbraucher nicht wissen: Süßkirschen sind ein echtes Powerobst mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, aber wenigen Kalorien. Die Ernährungsexperten der Gesundheitskampagne 5 am Tag empfehlen daher, kräftig zuzugreifen, denn frisch geerntet schmecken Süßkirschen besonders lecker.
Deutschland ist das Kirschenland schlechthin und so verwundert es nicht, dass der Verbraucher bei dem vielfältigen Kirschangebot fast schon die Qual der Wahl hat. Besonders begehrt sind die tiefroten, festfleischigen Knorpelkirschen wegen ihres bissfesten und aromatischen Fruchtfleischs. Die Herzkirsche gehört zu den Süßkirschen mit etwas weicherem Fruchtfleisch. Ihren Namen verdankt sie ihrem herzförmigen Aussehen und herrlich süßen Geschmack.

Powerobst Süßkirsche

Süßkirschen versprechen mehr als nur geschmacklichen Hochgenuss. Bei nur 60 Kalorien pro 100 Gramm sind Süßkirschen ein ideales Schlankobst. Die kleinen roten Früchte sind wahre Vitalbömbchen und somit sehr gesund. Zahlreiche Inhaltsstoffe wie z.B. Vitamin B1, B2, B6, C, Betacarotin, Folsäure, Kalium, Zink, Phosphor und Eisen wirken unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen entgegen und unterstützen die Struktur des Bindegewebes. Verstärkt wird die gesundheitsfördernde Wirkung des Steinobstes durch den hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Besonders reichlich vorhanden sind Anthocyane, also rote Pflanzenfarbstoffe, die aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzstillenden Wirkung Erkrankungen wie zum Beispiel Gicht entgegenwirken. Darüber hinaus schützen sie den Organismus vor zellschädigenden freien Radikalen. Aber nicht nur Ernährungsexperten kommen bei Süßkirschen ins Schwärmen. „Süßkirschen gehören zu den Obstsorten, die es mir besonders antun: Sie erfrischen, schmecken köstlich nach Sommer und sind darüber hinaus auch sehr gesund. Besonders lecker sind sie natürlich selbst gepflückt vom Baum“, beschreibt die ehemalige Leichtathletin Heike Drechsler ihre Vorliebe für die roten Powerfrüchtchen. Wer in den Kirschmonaten also kräftig zugreift, hat ganz schnell eine der fünf empfohlenen Portionen Obst und Gemüse am Tag „vernascht“.

Tipps zum gut Kirschen essen

Beim Kauf von Süßkirschen können die Verbraucher wenig falsch machen, wenn sie die Früchte genau in Augenschein nehmen. So ist der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen besonders hoch, wenn die Süßkirschen frisch auf den Tisch kommen. „Heimische Früchte kommen auf dem kurzen Wege zum Verbraucher und zeichnen sich so durch eine besondere Frische und Qualität aus. Wichtigstes Indiz für Frische ist ein glatter, grüner Stiel. Der sollte nie fehlen, denn Süßkirschen ohne Stiel trocknen schnell aus und verlieren so ihre kostbaren Inhaltsstoffe „, erläutert Walter Strutz, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, das Gründungsmitglied im 5 am Tag e.V. ist. In den Einkaufskorb sollten nur reife Früchte wandern, da Süßkirschen zu den Obstsorten gehören, die nicht nachreifen. Qualitativ gute Früchte sind prall und fest, sie haben eine glänzende Fruchthaut mit intensiver Färbung. Süßkirschen sind sehr druckempfindlich und daher vorsichtig zu transportieren. Falls sie nicht am selben Tag verzehrt werden, halten sich Süßkirschen am besten lose ausgebreitet im Kühlschrank frisch. Die leckeren Früchtchen können so problemlos zwei bis drei Tage aufbewahrt werden.

Mit Süßkirschen (ver-)zaubern

Süßkirschen schmecken nicht nur „solo“, sondern auch in Kuchen, Torten, Kompott, Konfitüre oder Desserts. Kinder lieben eingefrorene Kirschen, die im Sommer als erfrischende und gesunde Bonbons gelutscht werden. Hierfür sind die Kirschen am besten zu entsteinen, damit keine Gefahr des Verschluckens besteht. In Leinenstoff eingenäht sind Kirschkerne wunderbare Bettwärmer oder Wärmepackungen bei Verspannungen oder Unwohlsein.

Frische Kräuter: Würzige Gesundheit aus dem Blumentopf!

Frische Kräuter sorgen nicht nur für den Wohlgeschmack der Speisen, sie haben auch einen hohen Anteil an antioxidativ wirksamen, also zellschützenden, Substanzen und können vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Karima Jung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Kräuter haben viel zu bieten: Zahlreiche Inhaltsstoffe, wie ätherische Öle, Harze, Alkaloide, Bitter-, Gerb- und Schleimstoffe, organische Säuren, Enzyme, pflanzliche Hormone, Mineralstoffe und Vitamine wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Kräuter wie beispielsweise Rotklee finden sogar bei Wechseljahrsbeschwerden Einsatz und können das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Viele dieser oben genannten Verbindungen gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die eine hohe antioxidative Aktivität haben. Antioxidantien schützen die Zelle vor dem Angriff freier Radikale, indem sie die Oxidation von Substanzen wie Fette oder Proteine verzögern oder verhindern. Für den Gehalt an Antioxidantien ist die Art der Zubereitung allerdings entscheidend. Frische und unbehandelte Kräuter enthalten mehr Antioxidantien als getrocknete oder sonstig verarbeitete Kräuter. Kräuter aus dem eigenen Garten, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank sind daher besonders geeignet, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin Jung. Einige sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, andere bekämpfen Bakterien, senken den Cholesterinspiegel und beeinflussen den Blutzuckerspiegel oder die Immunreaktionen des Körpers positiv. Außerdem verbessern die Inhaltsstoffe den Geschmack von Speisen, wirken appetitanregend und verdauungsfördernd. Frische Kräuter haben das ganze Jahr Saison. Sie können einjährig sein (wie Anis, Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Kerbel, Koriander, Kresse, Majoran, Wermut), zweijährig (beispielsweise Fenchel, Kümmel), es können Stauden sein (wie Beifuß, Estragon, Knoblauch, Liebstöckel, Meerrettich, Melisse, Petersilie, Pfefferminze, Schnittlauch, Waldmeister), Halbsträucher und Sträucher (beispielsweise Salbei, Rosmarin und Lavendel) und sogar Bäume (wie Lorbeerbaum). Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Kräuter eine frische, satte, grüne Farbe sowie keine gelblichen Verfärbungen haben, die Blätter kräftig sind und nicht aneinander kleben, sonst ist die Pflanze zu alt. Damit der selbstgezüchtete Kräutergarten zu Hause gelingt, sollte man einen schattigen Platz für die Kräuter aussuchen und sie im Topf wenige Tage nach dem Kauf in einen größeren Topf umpflanzen, rät die Ernährungsexpertin Karima Jung abschließend