Tipps für das perfekte Steak

Kurzgebratenes zum Fest

Kurzgebratenes für das Weihnachtsmenü ist ein ganz
besonderer Genuss. Dabei gehen die Meinungen über das perfekte Steak
auseinander. Besonders beliebt ist ein halb durchgegartes Steak
(medium), das innen butterweich und zart rosa ist und außen eine
Kruste hat. Manche mögen es lieber blutig (rare), andere nur komplett
durchgegart (well done).

Ein Steak auf den Punkt zu bringen ist keine Kunst. Es müssen nur
ein paar Dinge beachtet werden. So sollte das Fleisch Zimmertemperatur
haben, wenn es in die Pfanne kommt. Ansonsten würde es an der
Oberfläche überhitzen und austrocknen, bevor es im Kern heiß genug
ist. Daher ist es wichtig, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem
Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Nun wird ein raffiniertes Öl wie Rapsöl oder Butterschmalz in einer
gusseisernen Pfanne erhitzt. Das Fett muss heiß sein, damit sich eine
Kruste und Röstaromen bilden können und die kurze Bratzeit zum Garen
ausreicht. Das Steak wird mit einem Küchentuch trocken getupft und in
der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten. Beim Wenden sollten
Sie nicht mit der Gabel einstechen, damit kein Fleischsaft verloren
geht. Nach wenigen Minuten ist das Fleisch fertig, wobei die Bratdauer
je nach Art, Größe und Dicke des Stücks variiert. Anschließend
kommt das Fleisch für 5 bis 10 Minuten bei 150 bis 160 Grad in den
vorgeheizten Backofen. So bleibt der Saft erhalten, und es gart noch
etwas nach. Erst kurz vor dem Servieren wird das Steak gewürzt. Denn
beim Braten würde der Pfeffer verbrennen und das Salz dem Fleisch
Wasser entziehen.

Nur wenn die Fleischqualität stimmt, kann ein Steak wirklich
überzeugen. Lassen Sie sich beim Metzger beraten. Das Fleisch sollte
von feinen weißen Fettadern durchzogen sein, damit es saftig und
aromatisch ist. Schweinefleisch muss frisch sein, während Rindfleisch
für zwei bis vier Wochen abgehangen sein sollte. Außerdem ist nicht
jedes Fleisch zum Kurzbraten geeignet. Beim Rind sind Stücke aus
Roastbeef, Filet oder Hüftfleisch zu empfehlen. Filet, Keule und
Rückenkotelett sind beim Lamm mögliche Teile, während beim Schwein
Kotelett, Schnitzel, Nacken und Filet bevorzugt werden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Frischen Fisch einfach online kaufen

Neuer Onlineshop www.fischmaster.net – Sieger des Hessischen Website Awards 2015

Mit dem Start des Online-Shops wurde die Fischmaster-Website grundlegend mit Herzblut und Fachwissen überarbeitet: In klarem Design präsentiert sich das innovative Unternehmen nun mit seinen unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Die neue Website erhielt kurz nach Go-Live eine Auszeichnung: Fischmaster wurde am 7.Oktober in der IHK Frankfurt von der BIEG Hessen zum Sieger des Hessischen Website Awards 2015 ernannt; über 200 Firmen hatten für diesem Wettbewerb ihre Websites eingereicht.

Frisch-Fisch online kaufen – das geht bei Fischmaster ganz einfach: Das Fischmaster-Team verarbeitet den Fisch frisch, verpackt ihn fachgerecht und der Versandpartner UPS bringt das isolierte und gekühlte Paket mit Frischware über Nacht zum Kunden.

Auf der Unternehmensseite finden sich neben der Möglichkeit, Fisch online zu kaufen, Informationen über die hauseigene Zucht des „Hessenauer Zander“, die Besatzfisch-Planung, den Gastroservice, den Hofladen, den Biergarten und über die Geschichte des Unternehmens. Im Blog werden regelmäßig Neuigkeiten, Pläne, Rezepte, Veranstaltungen sowie Informationen von und über Fischmaster veröffentlicht.

Nach anhaltendem Erfolg mit seinem 2014 eröffneten Hofladen hat Eric Nürnberger, Geschäftsführer und Inhaber der Fischmaster IP-Services GmbH, den Online-Shop zum Versand von frischem und geräuchertem Fisch eröffnet. Frischfisch gibt es hier als Filet sowie als ganzen und küchenfertig vorbereiteten Fisch. In der hauseigenen Manufaktur werden Forellen, Saiblinge und Lachs nach Bedarf verarbeitet, geräuchert und gebeizt. Die Lieferung erfolgt mit UPS-Express über Nacht zum Preis von 6,90 Euro, die Zustellung erfolgt zwischen 9 und 12 Uhr. Liefertage sind Donnerstag und Freitag, eine Samstags-Lieferung ist durch höhere Zustellgebühren gegen einen Aufschlag ebenfalls möglich.

Nürnberger ist seit seiner Kindheit passionierter Angler und bringt Fachwissen auf den Gebieten Aquakultur, Zanderzucht und Aquaponik mit. Sein Einkaufs- und Vertriebsleiter Harald Jerke hat knapp vier Jahrzehnte Erfahrung im Einkauf von Frisch- und Lebendfisch im Cash & Carry-Bereich gesammelt und ist ein Kenner der Fisch-Szene. „Von unseren Mitbewerbern setzen wir uns auch deshalb ab, weil wir Dinge anders machen, als es branchenüblich ist“, sagen die beiden. Die hohe Qualität des Fisches spielt schon beim Einkauf eine ebenso große Rolle wie die sorgsame und pure Verarbeitung in der hofeigenen Manufaktur. Dabei und in der eigenen Zanderzucht sind Nachhaltigkeit, regenerative Abläufe und „politische Korrektness“ Faktoren, die einen hohen Stellenwert haben. Fischmaster geht aus Qualitätsgründen bewusst mit einem kleinen, aber feinen Sortiment an Frisch-, Grill- und Räucherfisch an den Start und bietet aus diesem Grund vorerst nur drei Versandtage an.

Das Sortiment umfasst derzeit
Hessenauer Zander (frisch & küchenfertig, Filet)
Forelle weiß (frisch & küchenfertig, geräuchert)
Forelle rot, als Lachsforelle bekannt (frisch & küchenfertig, geräuchert)
Kabeljau (Filet)
Lachs (Filet, Steak, geräuchert, gebeizt, Stremel)
Matjesfielt (pur und eingelegt)
Rotbarsch (Filet)
Saibling (frisch & küchenfertig, geräuchert)
Seelachs (Filet)
Seesaibling (Filet)

www.fischmaster.net

Fisch richtig grillen

Diesen Sommer machen wir den Rost frei für frischen Fisch aus heimischen Gewässern. Besonders geeignet für den leichten Grillgenuss ist der Alpenlachs® Seesaibling. „Der Alpenlachs® hat ein zartes und aromatisches Fleisch und eine dünne Haut, die beim Grillen besonders knusprig wird“, erklärt Alpenlachs® Geschäftsführer Johannes Ambros. Ob als Filet oder im Ganzen gegrillt lässt sich Fisch aufgrund kurzer Garzeiten einfach und schnell zubereiten – und ist obendrein auch noch bekömmlicher und aufgrund seines Gehalts an Omega-3-Fettsäuren gesünder als Fleisch.

Probieren Sie es aus: 5 Tipps für Fisch am Grill

Eine Frage der Qualität! Fangfrischer Fisch ist beim Grillen das A und O. „Verwenden Sie nur beste Produkte“, rät Johannes Ambros. Wichtige Qualitätsmerkmale sind eine glänzende und feuchte Haut ohne Druckstellen, klare, nach außen gewölbte Augen und rote, fest anliegende Kiemen. Ein abgestoßenes Maul und ausgefranste oder abgeschundene Flossen sind hingegen ein Zeichen für tierethisch fragwürdige Haltungsformen.

Zum Reinlegen! Eine Marinade aus gutem Olivenöl, Knoblauch, Zitrone und frischen, feuerfesten Kräutern wie Rosmarin verleiht dem Alpenlachs Seesaibling ein köstliches Aroma. Legen Sie ihn dazu vor dem Grillen für mindestens zwei Stunden in die Marinade ein und bewahren Sie den Fisch im Kühlschrank auf.

Haftung ausgeschlossen! Fischfilets zuerst auf der Hautseite grillen und nur einmal wenden. Der richtige Zeitpunkt für einen Seitenwechsel ist nach zirka drei bis vier Minuten, wenn sich das Filet leicht vom Rost lösen lässt. Ganze Alpenlachs® Fische können auch in Grillzangen, Aluschalen, Alufolie oder mit Speck umwickelt zubereitet werden. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass das köstliche Grillgut nicht zerfällt oder am Rost hängen bleibt.

Ich habe fertig! Lassen Sie den Fisch am Grill besser nicht aus den Augen: Seine Garzeit ist wesentlich kürzer als jene von Fleisch. „Fertig gegrillte Alpenlachs Filets sollten innen noch glasig sein, also medium-rare“, empfiehlt Ambros. Bei ganzen Fischen muss sich die Rückenflosse leicht herausziehen lassen, ehe sie vom Rost genommen werden.

Ruhe bitte! Lassen Sie den fertig gegrillten Fisch vor dem Servieren einen kurzen Augenblick rasten. Durch die Pause kann sich das Raucharoma besser entfalten – und Sie haben Zeit, Ihre Gäste zu Tisch zu bitten.

Der Alpenlachs Seesaibling wächst vom Ei weg in der Obhut österreichischer Fischzüchter auf. Nach mindestens 18 Monaten wird der Fisch frisch gefangen, ausgenommen, im Ganzen küchenfertig verpackt und über kurze Transportwege direkt ins Kühlregal geliefert. Aufgrund seiner garantierten Fangfrische und der hohen Qualität kann der Alpenlachs® auch roh genossen werden. „Roher Alpenlachs® ist eine absolute Delikatesse, ob dünn aufgeschnitten als Sashimi oder als Ceviche mit Limettensaft – einfach köstlich“, so Johannes Ambros.

Kurzbesuch Hamburg

Aufgrund eines Todesfalls mussten wir kurz nach Hamburg.
Wir wohnten im – laut Tripadvisor besten Hamburger Hotel – Park Hyatt. Meine Frau meinte trocken, gut dass ich nicht im Zweitbesten gebucht habe. Wieso das Hotel seit Jahren so gut bewertet wurde, erschloss sich uns nicht. Das schön große Zimmer begrüßt den Gast mit einem fleckig-speckigen Teppichboden, der auf meine Bitte etwas gereinigt wurde. Das Zimmer ist sehr unpraktisch gestaltet, das Licht katastrophal und der TV zu klein fürs Zimmer. Zum riesigen und schönen Indoor Pool geht mit 2 Fahrstühlen und durch die gesamte Lobby. Der Service war fast durchgehend luschig, die Mitarbeiter jedoch alle überdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit, wenn auch nicht immer kompetent und zuverlässig. Eine Ausnahme bildete der Concierge. Wenn es eine Auszeichnung für Arroganz gäbe, wäre er hochdekoriert. Durchgehend gut war die Küchenleistung. Dazu später mehr.

Am ersten Abend, erschöpft von der langen Anreise, gingen wir ins Block House. Wie immer wurden wir freundlichst bedient, hatten in kurzer Zeit leckeres Essen zum noch akzeptablen Preis auf dem Tisch. Akzeptabel.

Am nächsten Abend ging es zum Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren zu Tschebull. Auch hier alles tadellos. Der perfekte Service um Yvonne Tschebull verwöhnte, wie auch Schnitzel und Kaiserschmarren. Keine große Küche, aber alles perfekt zubereitet. Wein etwas teuer. Kann man insgesamt empfehlen.

Am nächsten Abend etwas ungewöhnliches für uns: wir aßen im Hotel. Das Restaurant Apples ist auch Frühstücksstube. Wir wählten das Dreigang Menü (39 Euro) und konnten aus 7 Positionen wählen. Ein Kracher war die Vorspeise: Taramasalat, entworfen von der Souschefin von Kuechenchefs Christopher Gehring, wie uns der Kuechendirektor Thomas Heß später verriet. Das Entenravioli war etwas groß und trocken, trotzdem lecker. Der Kalbsrücken blass und bissfest. Der war kein Liebling, wohl aber die Kalbsbacke mit Filet. Das Filet hätte man sich sparen können, die Backe war an einer großartigen Sauce. Sehr gut. Am Ende gab es noch einen ordentlichen Schweizer Kaseteller. Auch hier die Note „empfehlenswert“.

Für den letzten Abend haben wir uns den Off-Club von Tim Mälzer vorgenommen. Hier arbeitet der Christian Bau Schüler Thomas Imbusch. Der OffClub erinnert zuerst an Tim Raues Soup Populaire in Berlin, jedoch ist das Konzept unterschiedlich. Im ersten Speisezimmer gibt es eher preiswerte Sachen wie Hamburger, aber auch großartigen Sushi. Der Sushi-Chef kommt aus dem Düsseldorfer Nagaya. Es legt ein DJ auf.
Das Hinterzimmer nennt sich Madame X und sieht wie ein Puff aus. Hier gibt es ein 7 Gang Menü für 77 Euro. Weine auch hier sehr teuer. Die Bedienung ist locker und nett. Das Essen von Imbusch ist durchweg sehr gut, bis aufs Dessert, das uns nicht überzeugte. Allerdings vermissten wir Brot und aufgrund der kleinen Portionen waren wir noch fast hungrig am Ende des Essens. Zu Zweit bezahlten wir 220 Euro. Aufgrund der sehr eigenständigen und durchweg interessanten Küche von Imbusch ist das Madame X auch sehr empfehlenswert.
Tim Mälzer schafft interessante Restaurantkonzepte. Auch seine Bullerei und das Alte Mädchen sind zu empfehlen.

Www.blockhouse.de
Www.hyatt.de
Www.tschebull.de
Www.offclub.de

Fotos wie immer auf unserer Facebook Seite: www.facebook.com/media/set/?set=a.10152646052883124.1073741916.168996673123&type=3

Update: Auf meine Beschwerde beim Hotel bekam ich sehr nett eine Antwort, dass es im Laufe des Jahres 2015 größere TVs geben wird. Man habe das Problem erkannt.

Filet & Co, Berlin

Die Online-Markthalle von Havelland Express baut ihre Marktstände am 21. und 22. November und an allen 4 Advents-Wochenenden auch jenseits der Netzwelt im Mutterhaus – der Gottlieb-Dunkel-Straße auf.

In das Logistikzentrum zieht dann freitags und samstags der Filet&Co-Abholmarkt, der mit regionalen wie internationalen Frischespezialitäten, einer reichen Auswahl an fangfrischem Fisch, bestem Fleisch und erlesener Feinkost aufwartet. Außerdem DIE Gelegenheit für Liebhaber exquisiter Qualität beim Platzhirsch unter den Food-Lieferanten einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Zarter Bachsaibling – frisch oder geräuchert, passend zur Weihnachtszeit die beliebte Dithmarscher Gans, zartes Linumer Wiesenkalb oder Brandenburger Wild aus unberührter Natur. Hier kommt alles auf den Markttisch, was Brandenburgs Flora und Fauna zu bieten hat. Und darüber hinaus: Getreu seiner world wide web-Philosophie kennt FILET & CO auch vor Ort keine Grenzen. Und so kommen Fans internationaler Spezialitäten, wie französischem Geflügel, amerikanischen Jacobsmuscheln oder grünem Spargel aus Peru auch beim Direktverkauf auf ihre Kosten.

Havelland Express-Geschäftsführer Michael Kunzmann über das neue Konzept:„Wir freuen uns, dass die Markthalle von FILET & CO zur Vorweihnachtszeit regelmäßig bei uns im Haus zu Gast ist und mit den Kunden noch mehr Leben einkehrt. Mit dem Angebot vor Ort wollen wir den Einkauf zum haptischen Erlebnis werden lassen und selbstverständlich freuen wir uns auch über das eine oder andere Gespräch mit unseren Kunden. Die Ware selbst aussuchen, vor Ort in Augenschein nehmen und dabei vielleicht noch einem Spitzenkoch über den Weg laufen – dass kann das Internet nicht bieten“.
Ob die Kunden mit der Maus ihren digitalen Warenkorb füllen oder zwischen den Markttischen vor Ort schlendern. Ihrer Lebensmittelkultur, die geprägt ist vom Frischeprinzip mit dem Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit wird Filet & Co an beiden Verkaufsfronten gerecht.

Der Marktstand und Abholmarkt ab 21./22. November und an den vier Adventswochenenden: Freitag: 12 Uhr -18 Uhr
Samstag 10 Uhr -14 Uhr
In der Gottlieb-Dunkelstraße 20/21 12099 Berlin-Tempelhof
Bei Havelland Express

Lachs beliebtester TK-Fisch der Deutschen

Lachsfilet ist deutschlandweit der beliebteste TK-Fisch. Lediglich im Osten liegt der Plattfisch Limanda knapp vor dem Lachs. Das ergibt eine Studie der eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH.

Grundsätzlich sind die Geschmäcker der Deutschen, was Fisch betrifft, regional unterschiedlich.

Kabeljau: Dieser Speisefisch liegt in der Mitte und im Süden Deutschlands auf Platz zwei, im Osten dagegen auf Platz fünf.

Alaska Seelachs: Der Fisch aus der Familie der Dorsche landet als Filet deutschlandweit auf dem dritten Platz. Nur im Süden der Republik bildet der Seelachs das Schlusslicht auf der privaten Speisekarte. Am liebsten wird Alaska-Seelachsfilet als Backfisch gegessen.

Limanda: Auch Eisflunder oder Rauhe Scholle genannt, kommt im Osten am häufigsten auf den Teller. Im übrigen Deutschland rangiert der Plattfisch dagegen eher unter Fernerliefen auf Rang vier (im Süden) und Rang fünf (im Westen).

„Die Deutschen essen immer mehr Fisch, weil er gesund und kalorienarm ist. Dabei werden sie auch immer experimentierfreudiger was die Fischsorten angeht. In diesem Jahr war etwa der schwarze Heilbutt bei den Verbrauchern sehr beliebt. Auffällig ist der Trend zu traditionellen Fischsorten. Die Forelle hat 2014 Potenzial zum Trendfisch“, prognostiziert Marga Hamacher, Ernährungsexpertin bei eismann.

Marga Hamachers Tipps und Tricks zum optimalen Fischgenuss:
Wie viel Fisch pro Gast einkalkulieren?
Als Faustregel für den Fischeinkauf gilt: 200 Gramm Fischfleisch pro Person. Für den Kinderteller reichen oft 150 Gramm. Bei ganzen Fischen muss man bedenken, dass viel Abfall – Kopf, Flossen, Gräten – entstehen kann. Hier gilt: Für 200 Gramm Fischfleisch 250 Gramm vom ganzen Fisch einkaufen.

Wie taut man Fisch – als Filet oder mit Panade – am besten auf?
Fischfilet: Am besten im Kühlschrank. Dazu den Fisch aus der Verpackung nehmen und in einer abgedeckten Schale etwa 24 Stunden vor der Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Fisch mit Panade: Panierter Fisch kann unaufgetaut in der Pfanne gebraten werden.

Knusprige Panierung in 3 Schritten:
Fische und Fischfilets werden nicht wie Fleisch mit üblichem „Paniermehl“ paniert, sondern mit einer extra zarten Panierung. Je nach Menge des Fisches kann man etwas Zwieback in der Mandelmühle ganz fein gemahlen.
Schritt 1: Den trockengetupften, gewürzten Fisch in Mehl wenden, überflüssiges Mehl abklopfen.
Schritt 2: Den mehlierten Fisch in 1-2 Eiern, die mit 1 EL Milch verquirlt wurden, wenden.
Schritt 3: Im Zwiebackmehl wälzen und danach sofort braten

Fisch braten wie der Profi
Den Fisch beim Einlegen in das heiße Fett immer von vorn einlegen und nach hinten weggleiten lassen – so spritzt nichts.

Schnelles Gericht: Lachssoße zu Pasta
Tiefgefrorenen Lachs kurz antauen lassen, um ihn besser schneiden zu können. Dann würfeln und mit Zwiebeln in der Pfanne anbraten, nach Belieben würzen und mit Weißwein, Creme Fraiche oder Sahne ablöschen und kurz einkochen lassen. Fertig ist eine schnelle Soße zu Pasta.

Gerald Zogbaum

Sous-Vide-Rezept von Gerald Zogbaum – Sterne- und Partnerkoch von KitchenAid

Kabeljau mit Estragon-Karotten für 4 Personen
Zutaten Kabeljau
600 g Filet vom Kabeljau aus dem Sattelstück 50 g Olivenöl
Eine Prise Meersalz
Zutaten Estragon-Karotten
16 kleine Bundmöhren
200 g frisch entsafteter Karottensaft
2 EL frisch gehackter Estragon
1 Prise Meersalz
Ein wenig Olivenöl

Zubereitung Kabeljau
Das Filet vom Kabeljau in vier gleich große Stücke teilen und jeweils mit etwas Olivenöl und Meersalz vakuumieren. Danach die Filets bei 60 Grad acht Minuten im Dampfgarer von KitchenAid garen und fünf Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

Zubereitung Estragon-Karotten
Die Bundmöhren mit dem Karottensaft, dem Meersalz und dem Olivenöl im Vakuumierer in der Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid einvakuumieren, danach die Zutaten bei 90 Grad ungefähr 40 Minuten im Dampfgarer garen. Die Karotten sollen weich, aber nicht zerkocht sein. Die Karotten können jetzt im Schockfroster gekühlt oder direkt weiterverarbeitet werden. Die Karotten für die Zubereitung mit dem Saft in einen Topf geben und einkochen, bis der Saft eine leicht gebundene Konsistenz hat. Zum Schluss das Gericht mit dem Estragon verfeinern.

Anrichten Kabeljau mit Estragon-Karotten
Die Karotten mit ihrem Saft in einen tiefen Teller geben und das Filet darauf platzieren. Mit Meersalz nachwürzen und nach Wunsch mit Estragon verfeinern.

Carmelo Greco

Sous-Vide-Rezept von Carmelo Greco Sterne- und Partnerkoch von KitchenAid – Carmelo Greco betreibt in Frankfurt Sachsenhausen seit vielen Jahren das sehr erfolgreiche Ristorante Carmelo Greco.

Kalbsfilet in Nussbutter für vier Personen

Zutaten
800 g Kalbsfilet
2 Knoblauchzehen
3 EL Butter
1 Lorbeerblatt
Olivenöl
Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen – am besten mit der CHROMA ProCuTe für intensivsten Geschmack)
Salz

Zubereitung:
Das Filet mit etwas Olivenöl einreiben und danach das Fleisch mit Knoblauchscheiben und dem Lorbeerblatt belegen. Anschließend alle Zutaten mit Hilfe des Vakuumierers in der Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid einvakuumieren. Im Dampfgarer die Zutaten für ungefähr 80 Minuten bei 60 Grad garen. Anschließend das Filet herausnehmen, Butter in einer heißen Pfanne aufschäumen lassen bis sie eine goldbraune, nussige Farbe erhält und das Fleisch kurz darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und aufschneiden.

Guten Appetit!

Wer Carmelo Grecos andere Kunstwerken probieren möchte, sollte in sein Restaurant kommen. Reservierung empfehlenswert!
www.carmelo-greco.de/

Mirko Reeh

Es ist vollbracht! Auch diesmal reiste Küchenstar Mirko Reeh wieder nach St. Petersburg, um beim „SPIEF – St. Petersburg International Economic Forum“ (21. bis 23. Juni 2012) Wirtschafts-Größen, Politiker und ihre Gäste zu bekochen. Zum Kochlöffel musste der Herr über die Töpfe und Pfannen allerdings nicht greifen. Reeh ließ kochen. Wie bereits im vergangenen Jahr instruierte er die vielköpfige Brigade. Auch die Rezept-Vorschläge und die Organisation des Einkaufs lagen in Reehs Händen. Die Rechnung ging auf, allen hat’s geschmeckt.

Rund 6000 Essen, verteilt auf mittags und abends, wurden pro Tag gekocht. Vertilgt wurden sie in der Vip-Area, in der Präsidenten Villa, im Messe-Restaurant, im Sommergarten und im Presse-Zentrum. Da kam viel zusammen. Allein je eine Tonne Rinder- und Kalbsfilet, 2 Tonnen Lachs-Filet und die gleiche Menge Wolfsbarsch-Filet wanderten in Töpfe, Pfannen und Bräter. Neutausend Eier wurden verbacken. On Top gab es viele weitere Köstlichkeiten für den kleinen Hunger zwischendurch. Besonders gut kamen dabei die Thüringer Rostbratwürste à la Mirko an. Sie wurden vor Ort produziert und gebraten. Ein Super-Star aus der Menüfolge von Tag Nummer eins war der Mirkos toskanischer Käsekuchen, der zum Dessert gereicht wurde. Drei verschiedene Menüs standen täglich zur Auswahl. Mit Fleisch oder Fisch, und natürlich hatte man auch an die Vegetarier gedacht.

Doch nicht genug damit, Mirko gelang es auch, 30 First Ladies an den Herd zu locken und sie im Rahmen eines Kochkurses mit der Zubereitung seiner Köstlichkeiten näher vertraut zu machen. Sie dankten es ihm mit viel Applaus und versprachen, zu Hause brav zu üben. Im nächsten Jahr will Reeh dann überprüfen, ob sie Wort gehalten haben. Für 2013 ist er bereits angefragt, die Veranstaltung wieder zu begleiten. Und wie man hört, soll es auch ernstzunehmende Anfragen für weitere Wirtschaftsgipfel wie zum Beispiel den G8 geben. „Ich habe mich bei allem Stress sehr wohl gefühlt. Der Grund dafür sind die Menschen, die mich herzlich aufgenommen und perfekt unterstützt haben“, sagt Mirko Reeh.

Wie andere Spietzenköche arbeitet Mirko Reeh mit CHROMA type 301 und Japanchef Messer.

Usedomer Wildwochen 2011: Spezialitäten aus den Wäldern der Ostseeinsel

Zu den 7. Usedomer Wildwochen vom 15. bis zum 31. Oktober 2011 lockt die Ostseeinsel mit kulinarischen Köstlichkeiten aus den Wäldern der Region. Neben den Wildspezialitäten, die es in über 30 Hotels und Restaurant auf dem Eiland zu kosten gilt, wird ein buntes Programm rund um das Thema Wild angeboten.

Am 15. Oktober ab 11.00 Uhr können Jagdfreunde bei der Eröffnungsveranstaltung an der Konzertmuschel im Kaiserbad Bansin Wildschwein am Spieß probieren oder zwischen den Verkaufsständen mit regionalen Produkten bummeln. Das Auge isst mit: Pünktlich zu Beginn der Usedomer Modetage werden im Rahmen der Wildwochen außerdem beim „Wild(en) Fashion Dinner“ am 28. Oktober ab 19.00 Uhr im Forsthaus Damerow auf einer Modenschau exklusive Kreationen aus Pelz und Leder präsentiert, während die Geschmacksnerven der Besucher von fünf Usedomer Spitzenköchen verwöhnt werden, die jeweils einen Gang zum Menü des Abends beisteuern, beispielsweise „Domino von der Hirschleber“ als Vorspeise oder „Filet vom Rehbock im Strudelteig“ zum Hauptgang.

Für die Abschlussveranstaltung der Wildwochen am 29. Oktober im Forsthaus Damerow sind neben dem Verkauf von Wildprodukten eine Falkner-Show und eine Wanderung zum Klimawald geplant, die von dem Jagdhornbläserverein der Insel Usedom musikalisch begleitet wird.

Weitere Informationen unter: www.usedomer-wildwochen.de