ÖKO-TEST Schwarzer Tee

Problemstoffe in der Tasse:

Das Labor fand in den schwarzen Tees bis zu 20 Pestizidrückstände!

Schwarze Tees stecken oft voller Pestizide und anderer Schadstoffe. Dieses Resümee zieht das ÖKO-TEST-Magazin in der neuen September-Ausgabe. Ein türkischer Tee ist sogar so hoch belastet, dass er nicht hätte verkauft werden dürfen. Das Verbrauchermagazin kritisiert zudem, dass viele Anbieter nicht ausreichend belegen konnten oder wollten, dass sie sich um faire Löhne und menschenwürdige Verhältnisse in den Anbauländern bemühen.

Die Arbeit auf den Teeplantagen in den klassischen Anbaugebieten ist eine Schufterei und noch immer Handarbeit, die vor allem von Frauen durchgeführt wird. Die Löhne sind oftmals nicht existenzsichernd. ÖKO-TEST wollte wissen, was Teehersteller tun, um die Menschen in den Ursprungsländern zu unterstützen. Es zeigte sich, dass nur wenige bereit oder in der Lage waren, konkrete Fakten zu den Arbeits- und Anbaubedingungen vorzulegen. Einige Anbieter führten Unternehmensgrundsätze, Lieferantenkodizes oder den Verhaltenskodex des Deutschen Teeverbandes als Nachweis für ihre Anstrengungen ins Feld. Keines dieser Papiere sieht jedoch eine unabhängige, externe Kontrolle vor.

Verbraucher, denen faire Löhne und menschenwürdige Verhältnisse wichtig sind, können sich aber laut ÖKO-TEST an bestimmten Labels orientieren. So wiesen acht Tees im Test Siegel wie Fairtrade oder Naturland aus, die die Einhaltung und unabhängige Kontrolle von sozialen und ökologischen Standards vorschreiben.

Ein bitteres Fazit zieht ÖKO-TEST zudem aufseiten der Inhaltsstoffe. Knapp die Hälfte der Produkte fällt durch. Einer der Gründe dafür sind Pestizide. Die Marke Öztürk Tee Yaprak Filiz Cayi Schwarzer Tee enthielt mehr als 20 Rückstände verschiedener Insekten- und Unkrautvernichter, darunter zwei Stoffe in so hohen Mengen, dass gesetzliche Grenzwerte überschritten wurden. Das Labor fand in einigen Tees aber auch das krebsverdächtige Anthrachinon, das sich allerdings nur schlecht im Teegetränk löst, sowie giftige Pflanzenstoffe, sogenannte Pyrrolizidinalkaloide. Zwei Marken wiesen eine deutliche Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) auf. Auch Aluminium ist, gerade in Beuteltee, ein Thema.

Das ÖKO-TEST-Magazin September 2015 gibt im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Nationalmannschaft der Köche

Top Medaillen-Bilanz für deutsche Teams

Nationalmannschaft holt zwei Goldmedaillen- Jugend erreicht Silber und Bronze -Regionalmannschaften gewinnen ebenfalls Edelmetall
„Was für eine Überraschung!“, freute sich Matthias Kleber, Teammanager der deutschen Nationalmannschaft der Köche, nach dem Doppelgold seiner Mannschaft beim Culinary World Cup in Luxemburg.

„Wir sind ohne Zielvorgabe zur Weltmeisterschaft gefahren und wollten nur feststellen, wo wir mit der neuen Mannschaft stehen“, erklärte er seine Strategie. Schließlich trainierte die Nationalmannschaft in der personellen Zusammensetzung erst seit ein paar Monaten. Einen großen Motivationsschub erhielt das Team, nach dem sie in der Kategorie „Plattenschau“ mit Gold bewertet worden sind. Das Feedback der Juroren und die Spitzenleistung der Patisserie in der kalten Schau brachte weiteren Auftrieb in die Nationalmannschaft. In der Königskategorie „warme Küche“ klappte es dann ebenfalls auf Anhieb und am Ende gab es dort ebenfalls Gold.

Beste Vorbereitungsbedingungen während der WM fand die Mannschaft bei VKD-Kollegen Jörg Linden in seiner Pension Linden in Ayl vor.
Der „Culinary World Cup“ fand bereits Ende November 2014 in Luxemburg statt und wird alle vier Jahre ausgetragen. Weltmeister wurde Singapur.

Deutschland holte Gold mit: Goldforelle Sous Vide, gebratene Coquille Saint- Jacques, marinierte Gelbe Beete, Kressesalat mit Apfel-Nuss-Vinaigrette, Steinbutt-Espuma, gepuffter Wildreis in der Vorspeise, Gebratener Hirschkalbsrücken, geschmorte Rinder-Skirts, Stopfleberpraline, Kürbis in Pickelfond, Pilz-Wurzelgemüse-Schnitte in der Hauptspeise und Erdnussmousse, Dulce de leche, Kalamansi Creme, Vanille-Orangen, Haselnuss-Schwamm, Orangenkuchen, Canache von Caribé, Orangen-Buttermilch-Eis, Crumble im Dessert.

Die deutsche Nationalmannschaft der Köche setzt sich aus Spitzenköchen des Landes zusammen: Matthias Kleber, Küchenchef im Seehotel Fontane Neuruppin; Tobias Laabs, Privatkoch beim Drei-Sterne-General der Bundeswehr in der Arnulf Kaserne; Oliver Rickmer von Zobeltitz arbeitet bei Kofler & Kompanie GmbH im Deutschen Historischen Museum, Berlin, Thorben Grübnau, Restaurant Sasso, Oldenburg; Christoph Bartel, Restaurant Alte Schule Fürstenhagen; Yvonne Kollmann; Restaurant Peterchens Mondfahrt, Gersfeld; Pâtissière Sibylle Langner, Café Wessinger, Neu-Isenburg und Patissier Johannes Funtsch, 
Hotel Fire & Ice, Allrounder Mountain Resort Neuss.

Mit der Hoffnung auf Gold ist die deutsche Jugendnationalmannschaft nach Luxemburg gereist. Schließlich galten sie nach ihren Siegen in Costa Rica und Moskau als heimliche Favoriten. Während des Probekochens im Trainingscamp der Jugend im Schulungszentrum bei Nestlé Professional in Frankfurt klappte das Weltmeistermenü problemlos. In der Vorspeise bereiteten sie Gebratenes Rotbarbenfilet/Rotbarbenkrokette/
Nussbutterschaum, Rote-Bete-Mousse/glasierte Rüben/Fenchel-Orangensalat, Brioche/Buttercremen und in der Hauptspeise Variation von Jungschwein/Malzsoße, Schwarzwurzel/Rosenkohlpüree, Spitzkohlmaultasche/Buchweizen/Speck zu. Das Dessert bestand aus einem mehrzackigen Stern aus Kürbisschnitte/Knuspernougat/Sanddorneis, Mandarinensauce. In der Nervosität des Wettkampfes blieb die Geschmackskomponente hinter den Erwartungen und brachte dem Team eine Bronzemedaille. Mehr Erfolg hatten die Nachwuchstalente in der Kategorie „Plattenschau“ und holten dort Silber. Die Exponate überzeugten die strenge Jury und die Tischdekoration aus beleuchteten Buchstaben war an dem Ausstellungstag ein Publikumsmagnet.

Beste Vorbereitungsbedingungen fand die Jugend im Europäischen Berufsbildungswerk Bitburg vor. Küchenleiter und Top Ausbilder Uwe Fusenig stand dem Team rund um die Uhr zur Seite.
Die deutsche Jugendnationalmannschaft besteht aus den besten Jungköchen Deutschlands: Teamkapitän Marianus von Hörsten, zuletzt Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg; Mirco Ebers, Maritim-Seehotel Timmendorfer Strand; Lukas Berninger, Hotel Hessischer Hof, Frankfurt; Oscar Fischer, Palmengarten-Gastronomie Lafleur, Frankfurt; Nils Tumbrink, Jagdhaus Wiedehage, Haselünne; Max Dolge, Kempinski Hotel Gravenbruch, Frankfurt; Selina Brandauer, Brenner’s Parkhotel, Baden Baden; Jan Semmelhack, zuletzt Grand Kameha Bonn; Jennifer Burton, Patissière: Dallmayr München. Teammanager und Teamtrainer sind Markus Wolf und René Weiser, Berufsschullehrer an der Bergiusschule Frankfurt bzw. an der Beruflichen Schule des Wetteraukreises Butzbach.

Ein großer Erfolg war die Weltmeisterschaft in Luxemburg auch für die Regionalteams im VKD. Mit einer Goldmedaille im Gepäck fuhren die Mannschaften aus Niedersachsen und die Meistervereinigung Baden-Württemberg heim. Silber holte Berlin-Brandenburg und Bronze gewannen Garde Culinaria aus Köln und die Kochnationalmannschaft der Bundeswehr. Das Bundeswehrteam holte außerdem im Gemeinschaftswettbewerb eine Silbermedaille.

VKD-Präsident Andreas Becker ist mit dem Erfolg der deutschen Mannschaften sehr zufrieden und ist sich sicher, dass die Teams die nächsten Monate nutzen werden um sich auf die IKA/Olympiade der Köche in Erfurt 2016 vorzubereiten.

www.vkd.com

CHEESE BERLIN 2013

Bei der Cheese Berlin können Berlinerinnen und Berliner in der Markthalle Neun die ganze Vielfalt handwerklicher Käse-Erzeugnisse kennenlernen und genießen – Sonntag, 3. November 2013, 11–19 Uhr, Markthalle Neun

Unter dem Motto „Alles, was man aus Milch machen kann“ bieten über 30 ausgewählte Erzeuger, Affineure und Händler aus der Region und aus ganz Deutschland hochwertige Käse zum Probieren und zum Kauf an.

Zu Gast sind außerdem herausragende Käsemacher aus Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und von den Britischen Inseln. Sie präsentieren besondere Spezialitäten wie z.B. Ahrntaler Graukäse, Chällerhocker, Remeker oder Stichelton.

Im Rahmenprogramm laden die Käse- und Wein-Expertin Ursula Heinzelmann sowie die Bier-Sommelière Sylvia Kopp von der Berlin Beer Academy zu CheeseTalks mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen ein.

Die Veranstalter wollen mit der Cheese Berlin darauf aufmerksam machen, dass viele Käsesorten und das Wissen um deren Herstellung gefährdet sind. Die Berufsgruppe der Schäfer und Hirten droht auszusterben. Der Verlust kultureller und kulinarischer Traditionen bedeutet zugleich auch ein Verlust an Biodiversität. Wenn alte Nutztierrassen verloren gehen, werden auch weidewirtschaftlich geprägten Landschaften mit ihrer spezifischen Artenvielfalt zerstört. Um diese zu schützen nimmt Slow Food alte Nutztierrassen und traditionelle Käse verstärkt in die internationale „Arche des Geschmacks“ auf.

Die Cheese Berlin fand im November 2012 zum ersten Mal statt und war mit rund 7.000 Besucherinnen und Besuchern auf Anhieb ein Erfolg. Aufgrund des großen Interesses im Vorjahr wird diesmal die Cheese Berlin noch einmal zwei Stunden länger geöffnet sein (11–19 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Veranstalter der Cheese Berlin sind das Slow-Food-Convivium Berlin, die Markthalle Neun und der Berliner Käsespezialist Ivo Knippenberg.

Die Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg ist ein Marktplatz für gute Lebensmittel. Hier treffen sich traditionelles Lebensmittelhandwerk und -handel, Esskultur, Kunst und Engagement. Im Wettbewerb Berliner Meisterköche wurde die Markthalle Neun jüngst als Gastronomischer Innovator 2013 ausgezeichnet.

www.cheese-berlin.de

ÖKO TEST Mineralwasser mit wenig Kohlensäure

ÖKOTEST fand in einer aktuellen Untersuchung in fast jedem fünften von insgesamt 75 getesteten Wasser – Marken so genannte Pestizidmetaboliten.
Dabei handelt es sich um Abbauprodukte von Pestiziden, die
wiederum aus der konventionellen Landwirtschaft stammen. Kann
ein so belastetes Wasser noch von „ursprünglicher Reinheit“ sein,
wie es der Gesetzgeber fordert?
Fest steht: Ein absolut sauberes und natürliches Produkt ist
Mineralwasser nicht. Denn weil in der konventionellen Landwirtschaft
gerne mal zur Giftspritze gegriffen wurde und wird, sind die
Abbauprodukte der Pestizide mittlerweile in tiefste Tiefen eingedrungen

und können als Rückstände im Mineralwässer wieder auftauchen.
Weil der Gesetzgeber wohl geahnt hat, dass das irgendwann passieren
wird, hat er Orientierungswerte für Pflanzenschutzmittel festgelegt. Im
ÖKO

TEST überschritten sechs Produkte sogar diesen
Wert und dürften
streng genommen gar nicht
als „natürliches Mineralwasser“ verkauft
werden. Insgesamt war fast jedes
fünfte Testprodukt belastet

viele
deutlich unter dem Orientierungswert.
Zum Glück hat der Verbraucher jede Menge Alternativen:
Im
ÖKO

TEST waren erfreuliche zwei
Drittel der Mineralwässer „
sehr gut“ oder „gut“. Neben den Pestizidmetaboliten verhagelten aber
auch Uran und fortpflanzungsschädigendes Bor einigen Marken das Gesamturteil.

Das
ÖKO

TEST

Magazin Juli 2013
gibt es im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro.

Wolfgang Becker

Über 400 Gäste feierten die Eröffnung des neuen Becker’s XO in der alten Hauptpost in Trier

Auf diesen Moment haben Zwei-Sterne-Koch Wolfang Becker und sein Team monatelang hingearbeitet, nun ist es endlich soweit: Heute öffnet das Becker’s XO bar resto deli in der Trierer Innenstadt ganz offiziell seine Türen, gestern Abend fand bereits die große Eröffnungsfeier statt. Geladen waren Aktionäre der Genuss AG, Freunde und Gäste des Becker’s Hotel und Restaurants sowie hochdekorierte Kollegen und Partner des Spitzenkochs. Sie durften als erste einen Blick in den alten Posthof werfen und die verschiedenen Bereiche des neuen Gastronomiekonzepts Becker’s XO kennenlernen.

„Es sollte eine große Party werden, und wir wollten es zur Eröffnung richtig krachen lassen. Aber dass gleich so viele der geladenen Gäste meiner Einladung folgen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“, so Wolfgang Becker. „Deshalb haben wir vergangene Woche noch spontan mehrere Pavillons angemietet, die im Innenhof aufgebaut wurden, damit alle – auch bei schlechtem Wetter – im Trockenen feiern können.“ Und das haben sie: Über 400 Gäste waren vor Ort und von dem modernen Ambiente des alten Posthofs begeistert. „Es ist großartig, was Wolfgang Becker hier geschaffen hat“, erklärt ein Gast. „Eine solche Location kennt man normalerweise nur aus Großstädten, für Trier ist das wirklich eine große Bereicherung.“ Ein Porsche-Shuttle-Service sorgte nach der Party dafür, dass die Gäste aus der Trierer Umgebung stilvoll und bequem nach Hause gelangten.

Die Idee, direkt in der Innenstadt einen weiteren Standort zu eröffnen, treibt den gebürtigen Trierer schon eine ganze Weile um. „Allerdings fand ich lange Zeit nichts, was meinen Vorstellungen entsprach.“ Vergangenes Jahr bekam der gelernte Koch und Winzer dann den Zuschlag für die Räumlichkeiten in der alten Hauptpost, und das Projekt Becker’s XO nahm endlich Gestalt an. Mit dem historischen Gebäude hatte er eine einzigartige Location in bester Lage mitten im Stadtzentrum gefunden: „Da konnte ich einfach nicht nein sagen“, erinnert sich der Sternekoch. Auf insgesamt 700 Quadratmetern sind in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit Architekten und Handwerkern ein Restaurant, eine Bar und ein Feinkostgeschäft entstanden, und Wolfgang Becker zeigt sich mit dem Ergebnis höchst zufrieden: „Wir sind beim Interiordesign und der Ausstattung der Räume keine Kompromisse eingegangen, viele Dinge wurden individuell für das Becker’s XO angefertigt. Denn nur so konnte ich meine Vorstellungen wie geplant umsetzen. Jetzt ist alles genau so, wie ich es haben wollte.“

Um das neue Becker’s XO zu finanzieren, gründete der Gastronom im vergangenen Jahr die Genuss AG – eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die sich voll und ganz dem Thema Genuss verschrieben hat. Die Aktionäre haben nicht nur Aussicht auf eine Rendite, sie erhalten darüber hinaus als Mitglied des XO Clubs kulinarische Vorteile, Einladungen zu Events und vieles mehr. „Seit Mai können die Aktien offiziell gezeichnet werden, und der Zuspruch war bisher großartig. Schon in der ersten Woche haben wir fast die Hälfte der Aktien verkauft, darunter auch an einige Großaktionäre aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands“, erklärt Becker und ergänzt: „Wer sich Aktien sichern will, der sollte also schnell sein.“

Auch die Aktionäre sind am gestrigen Abend dem Ruf des Zwei-Sterne-Kochs gefolgt und haben gemeinsam mit ihm die Neueröffnung des XOs gefeiert. „Hier sehe ich heute gleich, wo mein Geld investiert wird“, so ein Aktionär. „Und das, was ich sehe, gefällt mir äußerst gut!“ Ein anderer bestätigt: „Wir sind schon seit Jahren Gäste von Herrn Becker und sind uns sicher, dass unser Geld hier richtig angelegt ist. Dass wir über den XO Club zum Beispiel zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen werden, ist für uns als passionierte Genießer natürlich sehr spannend.“

Der Zwei-Sterne-Koch zeigt sich durchweg zufrieden: „Der gestrige Abend war ein toller Auftakt für das XO, und die viele Arbeit der letzten Monate hat sich mehr als gelohnt. Jetzt freue ich mich darauf, wenn heute der normale Betrieb losgeht und Restaurant, Bar und Feinkostgeschäft mit Gästen und Leben gefüllt werden.“

Neben Aktionären, Stammgästen und Freunden des Becker’s Hotel und Restaurants waren zur Feier auch renommierte Kochkollegen nach Trier gereist. Allen voran Drei-Sterne-Koch Christian Bau, den mit Wolfgang Becker seit vielen Jahren eine enge Freundschaft verbindet. „Wir haben oft über das XO gesprochen, es jetzt fertig zu sehen, ist aber nochmal etwas anderes“, so Bau. „Es ist sensationell, was Wolfgang aus der Location gemacht hat. Ich werde sicherlich Stammkunde im XO, wenn ich in Trier bin.“

Über 400 Gäste feierten die Eröffnung des neuen Becker’s XO in der alten Hauptpost in Trier

Auf diesen Moment haben Zwei-Sterne-Koch Wolfang Becker und sein Team monatelang hingearbeitet, nun ist es endlich soweit: Heute öffnet das Becker’s XO bar resto deli in der Trierer Innenstadt ganz offiziell seine Türen, gestern Abend fand bereits die große Eröffnungsfeier statt. Geladen waren Aktionäre der Genuss AG, Freunde und Gäste des Becker’s Hotel und Restaurants sowie hochdekorierte Kollegen und Partner des Spitzenkochs. Sie durften als erste einen Blick in den alten Posthof werfen und die verschiedenen Bereiche des neuen Gastronomiekonzepts Becker’s XO kennenlernen.

Trier, 4. Juni 2013. „Es sollte eine große Party werden, und wir wollten es zur Eröffnung richtig krachen lassen. Aber dass gleich so viele der geladenen Gäste meiner Einladung folgen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“, so Wolfgang Becker. „Deshalb haben wir vergangene Woche noch spontan mehrere Pavillons angemietet, die im Innenhof aufgebaut wurden, damit alle – auch bei schlechtem Wetter – im Trockenen feiern können.“ Und das haben sie: Über 400 Gäste waren vor Ort und von dem modernen Ambiente des alten Posthofs begeistert. „Es ist großartig, was Wolfgang Becker hier geschaffen hat“, erklärt ein Gast. „Eine solche Location kennt man normalerweise nur aus Großstädten, für Trier ist das wirklich eine große Bereicherung.“ Ein Porsche-Shuttle-Service sorgte nach der Party dafür, dass die Gäste aus der Trierer Umgebung stilvoll und bequem nach Hause gelangten.

Die Idee, direkt in der Innenstadt einen weiteren Standort zu eröffnen, treibt den gebürtigen Trierer schon eine ganze Weile um. „Allerdings fand ich lange Zeit nichts, was meinen Vorstellungen entsprach.“ Vergangenes Jahr bekam der gelernte Koch und Winzer dann den Zuschlag für die Räumlichkeiten in der alten Hauptpost, und das Projekt Becker’s XO nahm endlich Gestalt an. Mit dem historischen Gebäude hatte er eine einzigartige Location in bester Lage mitten im Stadtzentrum gefunden: „Da konnte ich einfach nicht nein sagen“, erinnert sich der Sternekoch. Auf insgesamt 700 Quadratmetern sind in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit Architekten und Handwerkern ein Restaurant, eine Bar und ein Feinkostgeschäft entstanden, und Wolfgang Becker zeigt sich mit dem Ergebnis höchst zufrieden: „Wir sind beim Interiordesign und der Ausstattung der Räume keine Kompromisse eingegangen, viele Dinge wurden individuell für das Becker’s XO angefertigt. Denn nur so konnte ich meine Vorstellungen wie geplant umsetzen. Jetzt ist alles genau so, wie ich es haben wollte.“

Um das neue Becker’s XO zu finanzieren, gründete der Gastronom im vergangenen Jahr die Genuss AG – eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die sich voll und ganz dem Thema Genuss verschrieben hat. Die Aktionäre haben nicht nur Aussicht auf eine Rendite, sie erhalten darüber hinaus als Mitglied des XO Clubs kulinarische Vorteile, Einladungen zu Events und vieles mehr. „Seit Mai können die Aktien offiziell gezeichnet werden, und der Zuspruch war bisher großartig. Schon in der ersten Woche haben wir fast die Hälfte der Aktien verkauft, darunter auch an einige Großaktionäre aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands“, erklärt Becker und ergänzt: „Wer sich Aktien sichern will, der sollte also schnell sein.“

Auch die Aktionäre sind am gestrigen Abend dem Ruf des Zwei-Sterne-Kochs gefolgt und haben gemeinsam mit ihm die Neueröffnung des XOs gefeiert. „Hier sehe ich heute gleich, wo mein Geld investiert wird“, so ein Aktionär. „Und das, was ich sehe, gefällt mir äußerst gut!“ Ein anderer bestätigt: „Wir sind schon seit Jahren Gäste von Herrn Becker und sind uns sicher, dass unser Geld hier richtig angelegt ist. Dass wir über den XO Club zum Beispiel zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen werden, ist für uns als passionierte Genießer natürlich sehr spannend.“

Der Zwei-Sterne-Koch zeigt sich durchweg zufrieden: „Der gestrige Abend war ein toller Auftakt für das XO, und die viele Arbeit der letzten Monate hat sich mehr als gelohnt. Jetzt freue ich mich darauf, wenn heute der normale Betrieb losgeht und Restaurant, Bar und Feinkostgeschäft mit Gästen und Leben gefüllt werden.“

Neben Aktionären, Stammgästen und Freunden des Becker’s Hotel und Restaurants waren zur Feier auch renommierte Kochkollegen nach Trier gereist. Allen voran Drei-Sterne-Koch Christian Bau, den mit Wolfgang Becker seit vielen Jahren eine enge Freundschaft verbindet. „Wir haben oft über das XO gesprochen, es jetzt fertig zu sehen, ist aber nochmal etwas anderes“, so Bau. „Es ist sensationell, was Wolfgang aus der Location gemacht hat. Ich werde sicherlich Stammkunde im XO, wenn ich in Trier bin.“

Über 400 Gäste feierten die Eröffnung des neuen Becker’s XO in der alten Hauptpost in Trier

Auf diesen Moment haben Zwei-Sterne-Koch Wolfang Becker und sein Team monatelang hingearbeitet, nun ist es endlich soweit: Heute öffnet das Becker’s XO bar resto deli in der Trierer Innenstadt ganz offiziell seine Türen, gestern Abend fand bereits die große Eröffnungsfeier statt. Geladen waren Aktionäre der Genuss AG, Freunde und Gäste des Becker’s Hotel und Restaurants sowie hochdekorierte Kollegen und Partner des Spitzenkochs. Sie durften als erste einen Blick in den alten Posthof werfen und die verschiedenen Bereiche des neuen Gastronomiekonzepts Becker’s XO kennenlernen.

Trier, 4. Juni 2013. „Es sollte eine große Party werden, und wir wollten es zur Eröffnung richtig krachen lassen. Aber dass gleich so viele der geladenen Gäste meiner Einladung folgen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“, so Wolfgang Becker. „Deshalb haben wir vergangene Woche noch spontan mehrere Pavillons angemietet, die im Innenhof aufgebaut wurden, damit alle – auch bei schlechtem Wetter – im Trockenen feiern können.“ Und das haben sie: Über 400 Gäste waren vor Ort und von dem modernen Ambiente des alten Posthofs begeistert. „Es ist großartig, was Wolfgang Becker hier geschaffen hat“, erklärt ein Gast. „Eine solche Location kennt man normalerweise nur aus Großstädten, für Trier ist das wirklich eine große Bereicherung.“ Ein Porsche-Shuttle-Service sorgte nach der Party dafür, dass die Gäste aus der Trierer Umgebung stilvoll und bequem nach Hause gelangten.

Die Idee, direkt in der Innenstadt einen weiteren Standort zu eröffnen, treibt den gebürtigen Trierer schon eine ganze Weile um. „Allerdings fand ich lange Zeit nichts, was meinen Vorstellungen entsprach.“ Vergangenes Jahr bekam der gelernte Koch und Winzer dann den Zuschlag für die Räumlichkeiten in der alten Hauptpost, und das Projekt Becker’s XO nahm endlich Gestalt an. Mit dem historischen Gebäude hatte er eine einzigartige Location in bester Lage mitten im Stadtzentrum gefunden: „Da konnte ich einfach nicht nein sagen“, erinnert sich der Sternekoch. Auf insgesamt 700 Quadratmetern sind in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit Architekten und Handwerkern ein Restaurant, eine Bar und ein Feinkostgeschäft entstanden, und Wolfgang Becker zeigt sich mit dem Ergebnis höchst zufrieden: „Wir sind beim Interiordesign und der Ausstattung der Räume keine Kompromisse eingegangen, viele Dinge wurden individuell für das Becker’s XO angefertigt. Denn nur so konnte ich meine Vorstellungen wie geplant umsetzen. Jetzt ist alles genau so, wie ich es haben wollte.“

Um das neue Becker’s XO zu finanzieren, gründete der Gastronom im vergangenen Jahr die Genuss AG – eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die sich voll und ganz dem Thema Genuss verschrieben hat. Die Aktionäre haben nicht nur Aussicht auf eine Rendite, sie erhalten darüber hinaus als Mitglied des XO Clubs kulinarische Vorteile, Einladungen zu Events und vieles mehr. „Seit Mai können die Aktien offiziell gezeichnet werden, und der Zuspruch war bisher großartig. Schon in der ersten Woche haben wir fast die Hälfte der Aktien verkauft, darunter auch an einige Großaktionäre aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands“, erklärt Becker und ergänzt: „Wer sich Aktien sichern will, der sollte also schnell sein.“

Auch die Aktionäre sind am gestrigen Abend dem Ruf des Zwei-Sterne-Kochs gefolgt und haben gemeinsam mit ihm die Neueröffnung des XOs gefeiert. „Hier sehe ich heute gleich, wo mein Geld investiert wird“, so ein Aktionär. „Und das, was ich sehe, gefällt mir äußerst gut!“ Ein anderer bestätigt: „Wir sind schon seit Jahren Gäste von Herrn Becker und sind uns sicher, dass unser Geld hier richtig angelegt ist. Dass wir über den XO Club zum Beispiel zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen werden, ist für uns als passionierte Genießer natürlich sehr spannend.“

Der Zwei-Sterne-Koch zeigt sich durchweg zufrieden: „Der gestrige Abend war ein toller Auftakt für das XO, und die viele Arbeit der letzten Monate hat sich mehr als gelohnt. Jetzt freue ich mich darauf, wenn heute der normale Betrieb losgeht und Restaurant, Bar und Feinkostgeschäft mit Gästen und Leben gefüllt werden.“

Neben Aktionären, Stammgästen und Freunden des Becker’s Hotel und Restaurants waren zur Feier auch renommierte Kochkollegen nach Trier gereist. Allen voran Drei-Sterne-Koch Christian Bau, den mit Wolfgang Becker seit vielen Jahren eine enge Freundschaft verbindet. „Wir haben oft über das XO gesprochen, es jetzt fertig zu sehen, ist aber nochmal etwas anderes“, so Bau. „Es ist sensationell, was Wolfgang aus der Location gemacht hat. Ich werde sicherlich Stammkunde im XO, wenn ich in Trier bin.“

www.xo-trier.de/

ÖKO-TEST Erdbeerjoghurt

Kaum Früchte aber massig Zucker – Das von ÖKO-TEST beauftragte Aromenlabor fand im Erdbeerjoghurt von Landliebe Stoffe, die nicht in der Erdbeere vorkommen – Joghurt macht fett: Über 10 Stk Würfelzucker im 250 gr. Becher!

In einigen Erdbeerjoghurts steckt nur sehr wenig Frucht, gerade mal eine einzige kleine Erdbeere, während sie gleichzeitig zu viel Zucker enthalten. Das ist das Resümee eines aktuellen Tests von 20 Erdbeerjoghurts, den das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST durchgeführt hat.
Auch wenn die Joghurts nach Erdbeere schmecken, muss nicht immer viel Erdbeere drin sein. Fünf Produkte im Test haben einen Fruchtgehalt von nicht einmal zehn Prozent. Das heißt, dass in einem Becher gerade einmal eine einzige Erdbeere steckt. Weil wenig Beeren drin sind, der Joghurt aber nach viel Frucht schmecken soll, helfen die Hersteller mit Aromen nach. Interessanterweise fand das von ÖKO-TEST beauftrage Aromenlabor in den Produkten von Weihenstephan und Landliebe Stoffe, die nicht in der Erdbeere vorkommen und damit auch nicht im Becher stecken sollten, wenn „natürliches Erdbeeraroma“ deklariert ist.
Die Hersteller sparen zwar mit Frucht, aber nicht mit Zucker. Alle Joghurts sind viel zu süß. Spitzenreiter ist ein Joghurt, der den Gehalt von 10,4 Stück Würfelzucker in einem 250-Gramm-Becher enthält.

Außerdem sollten sich Verbraucher nicht von Werbung mit Weidemilch und grünen Wiesen auf der Verpackung blenden lassen. Die Laboruntersuchung zeigt, dass einige Kühe wohl nur selten Gras gesehen und vor allem Kraftfutter erhalten haben. Rückschlüsse auf die Fütterung kann man machen, indem man den Anteil bestimmter Fettsäuren in der Milch analysiert. Hier zeigte sich, dass die Joghurts der konventionellen Hersteller praktisch durchweg Werte aufweisen, die als „nicht grünfuttertypisch“ bezeichnet werden müssen. Bei Bio-Produkten war der Anteil dieser Fettsäuren dagegen allesamt hoch, was zeigt, dass die Kühe hier viel Grünfutter bekommen haben.

Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2013 gibt es aktuell im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Urbayerische Geschichte

Straubing feiert in diesem Jahr den 200. Geburtstag des Gäubodenvolksfestes. Zum Jubiläumsfest vom 10. bis 20. August werden in Straubing 1,3 Millionen Besucher aus aller Welt erwartet.

1812 organisieren die Bürger in Straubing zum ersten Mal ein Landwirtschaftsfest. Zunächst als Informationsveranstaltung für die ländliche Bevölkerung geplant, wurde daraus im Laufe von zwei Jahrhunderten Bayerns zweitgrößtes Volksfest mit jährlich rund 1,3 Millionen Besuchern. Zwischen dem 10. und 20. August wird der 200. Geburtstag des Straubinger Gäubodenvolksfestes in diesem Jahr mit einem spektakulären Jubiläums-Volksfest angemessen gefeiert.

Am 11. und 12. Oktober 1812 fand in Straubing, einer Stadt mit damals etwa 7.300 Einwohnern, das erste Landwirtschaftsfest für den „Unterdonaukreis“ statt (mit dem heutigen Regierungsbezirk Niederbayern vergleichbar). Es bestand aus einer Viehmusterung, einer Preisverteilung und einem Pferderennen.

Die Landwirtschaftsfeste wurden vom „Landwirtschaftlichen Verein“ in Bayern initiiert mit dem Ziel, die Bauern zum Fortschritt anzuregen, neue Techniken der Landbestellung und Tierzucht zu vermitteln, die „ausgezeichneten Viehstücke, Hengste, Stuten, Stiere, Kühe, Widder, Schweinbären und Schweinsmütter“ zu prämieren. Mit der Genehmigung des Landwirtschaftsfestes für den Unterdonaukreis 1812, zwei Jahre nach dem Start des Münchner Oktoberfests, wollte Maximilian I. Joseph auch die Menschen in Niederbayern feiern lassen. Mit einem entsprechenden königlichen Dekret des ersten Königs von Bayern begann die Geschichte des Gäubodenvolkfestes.

Zweitgrößtes Volksfest in Bayern

Trotz der mittlerweile über 200-jährigen Geschichte ist es in diesem Jahr erst das
104. Gäubodenvolksfest. Während der beiden Weltkriege beispielsweise hatten die Straubinger keinen Anlass zum Feiern und vor allem in der Anfangsgeschichte fand das Landwirtschaftsfest an wechselnden Standorten, in Passau und Landshut statt. Bis 1960 fand das Fest überdies nur alle zwei Jahre statt. Seit 1906 aber war das Gäubodenvolksfest nach dem Münchner Oktoberfest und der Fürther Kerwa dann bereits das drittgrößte Volksfest in Bayern. Seit Ende der 80er-Jahre stieg es mit in diesem Jahr voraussichtlich 1,3 Millionen Besuchern auf Platz zwei in der bayerischen Volksfest-Hitparade.

Sonderausstellung über die Geschichte
des Gäubodenvolksfestes

Zum 200-jährigen Jubiläum 2012 gibt es zur Zeit eine große Sonderausstellung im Gäubodenmuseum und eine Festschrift als Chronik des Volksfestes und zugleich als Begleitband zur Sonderausstellung. Gezeigt werden in dieser Ausstellung historische Fotos, Billetts und Biermarkerl, Plakate, Auszeichnungen von der Ostbayernschau, alte Lospreise, Fahrgeschäftemodelle, Bierkrüge und vieles mehr. Auch eine eigene Briefmarke zum 200. Geburtstag wird es geben. Sie soll kurz vor Beginn des diesjährigen Jubiläumsvolksfests am
10. August um 13.00 Uhr im Gäubodenmuseum vorgestellt werden.

Der Bierpreis: Vergleichsweise günstig

Das Gäubodenvolksfest 2012 ist auch im deutschlandweiten Vergleich ein Mega-Event: 26.000 Komfort-Sitzplätze in sieben Bierzelten warten auf die Besucher. Über 700.000 Maß Bier wollen die Festwirte in diesem Jahr ausschenken.

Auch weil der Bierpreis im Vergleich zum Münchner Oktoberfest auf dem Gäubodenvolksfest traditionell deutlich günstiger ist: Durchschnittlich 9,10 Euro wollen die Münchner Oktoberfestwirte in diesem Jahr verlangen. Nur 7,90 Euro kostet die Maß auf dem Gäubodenvolksfest – ebenfalls ein Rekord.

Im Zentralbereich des Gäubodenvolksfests haben die Besucher die Qual der Wahl zwischen 140 unterhaltsamen Attraktionen, darunter alleine 30 spektakuläre Fahrgeschäfte.

Neu: Reise in die gute alte Zeit,
auf dem historischen Volksfest

Neu in diesem Jahr ist ein historischer Volksfestbereich mit Volksfestattraktionen, die bereits unsere Großeltern und Urgroßeltern begeisterten. Erstmals gibt es beim Gäubodenfest in diesem Jahr einen historischen Bereich auf dem Festgelände. Dort wird das Rad der Zeit zurückgedreht. Im historischen Festzelt und mit Fahrgeschäften aus der guten alten Zeit erleben die Besucher, was bereits unsere Großeltern begeisterte.

Festzelt Nr. 7 beispielsweise ist ein schnörkellos gestaltetes Festzelt ganz im Flair der früheren Jahre, in dem Gstanzl-Singen, Schuhplatteln, Blech- und Blasmusik dominieren und sich als besonderes Schmankerl ein Ochs am Spieß dreht. Bei den Fahrgeschäften werden im historischen Bereich die Hexenschaukel, quasi der „Fünferlooping“ der vorletzten Jahrhundertwende und die Teufels-Rutsche „Toboggan“ sowie Steilwand-Akrobatik der Meisterklasse im Original, Pitt“s Todeswand auf Indian Scout 101 oder eine Schmuserunde in der Raupenbahn von 1926 mit den wundeschönen Dachbildern die Festbesucher heute ebenso wie in der guten alten Zeit begeistern.

Ein glitzerndes Relikt aus der Vergangenheit ist auch der Kristall-Palast mit dem größten Kristall der Welt, ein historisches Holzriesenrad, um 1900 gebaut, und der Märchenlandexpress, die älteste transportable Kindereisenbahn. Auch ein nostalgisches Vergnügen: die·Fahrt ins Paradies, ein Fahrgeschäft-Klassiker von 1939 und auch das Kasperltheater dürfen natürlich nicht fehlen. Süßes Bonbon für die Kleinen und ihre Eltern: am 13. und 17. August ist der Eintritt zur 10-Uhr-Vorstellung kostenlos.

Ostbayernschau:
Eine der besucherstärksten Verbraucherausstellungen

Die dem Gäubodenvolksfest unmittelbar angeschlossene Ostbayernschau ist mit 55.000 Quadratmetern Ausstellungs-, über 22.000 Quadratmetern Hallenflächen, 700 Ausstellern und voraussichtlich wieder 440.000 Besuchern eine der besucherstärksten Verbraucherausstellungen. Entscheidender Unterschied zur Konkurrenz: bei der Ostbayernschau ist der Eintritt kostenlos.

Die Stadt Straubing wird während des Gäubodenvolksfests zur pulsierenden Metropole: Die Zahl der erwarteten 1,3 Millionen Festbesucher entspricht in etwa der 27-fachen Einwohnerzahl.

Terminhinweis:
Großer Festzug zum Jubiläums-Gäubodenvolksfest:

Mit dem traditionellen Auszug starten in jedem Jahr als farbenprächtiger Auftakt die Gäubodenvolksfest-Tage. In diesem Jahr ist im Rahmen des Gautrachtenfestes zusätzlich ein großer der Festzug geplant: Über 4300 Mitwirkende, über 60 Gautrachten-gruppen, 15 Motivwagen, 25 Musikgruppen, diverse Festwagen und Pferdegespanne sind Teil des farbenprächtigen Festzugs, der am Sonntag, 19. August ab 14 Uhr startet und über Landshuter Straße, Bahnhofsplatz, Schildhauer Straße, Innere Passauer Straße, Ludwigstor, Ludwigsplatz und Theresienplatz zum Gäubodenvolksfest-Gelände führen wird.

Taj Palace Hotel, Delhi Indien

Zum Abschluß unserer Indienreise wollte ich uns noch mal was Gutes gönnen und buchte ein teures Club Zimmer im Taj Palace Hotel. Als wir ankamen, wurden wir von einer Rezeptionistin in der Halle abgefangen, die mit uns erst zur Rezeption und danach in den 8 Stock zu der Club Rezeption ging. Die Club Rezeption erinnerte an alte Sowjetzeiten. Es war ein Schreibtisch mitten im Flur an den Fahrstühlen. Der Rezeptionist hatte die Schnelligkeit nicht erfunden. Er bot uns Saft an. Der dann nicht kam. Ich musste 2x nachfragen, das letzte Mal nach 30 Minuten auf dem Zimmer. Auf meine Frage, ob ich auch Roomservice Breakfast bekäme, meinte er: „Yes, but you have to pay it!“.
Ich bat um ein ruhiges Zimmer in der Reservierung. Ich bekam direkt an der Rezeption/Fahrtsuhl ein Zimmer zugewiesen, dass ich ablehnte.

Das nächste Zimmer roch unangenehm. Es war eine Mischung aus Rauch und Formaldehyd. Das folgende Zimmer hatte diesen Geruch auch, aber nicht so stark. Es kommt wohl aus der Klimaanlage, so war unser Eindruck später. Das Zimmer hat ein dreigeteiltes Fenster, mit zwei Flügeln zum Öffnen. Jedoch waren die Griffe abgeschraubt. Lüften geht also nicht. Ich frage mich, wie die Raucherzimmer riechen müssen. Vom 8. Stock gucken wir auf den Pool, der romantisch direkt an der stark befahrenen Ringsrasse liegt. Vor dem Fenster ist ein wilder Taubenschlag. Gottseidank schlafen die Tauben nachts, aber das Gegurre am Tag ist schon nervend. Warum das Hotel nichts dagegen tut?

Das Zimmer ist gut eingerichtet. Ein neuer Teppichboden. 32er TV mit DVD Spieler und Bose Boxen. Das Zimmer ist in einem guten Zustand und zeitgemäss.

Das relativ kleine Bad ist nett. Glasscheibe zum Schlafzimmer statt Mauer. Eine Badewanne ist direkt an der Scheibe, die schwer zu bedienende separate Glas-Dusche hinten. Ein Waschbecken, keine Möglichkeit die Handtücher, die man benutzt, aufzuhängen. Kein Bidet. Das Bad war nicht gut gereinigt. Seifenflecken in der Ablage, Haare auf dem Bademantel.
Ich wollte gerne die Toilette benutzen. Es erschien mir opportun, das Rollo runterzulassen. Nur wo? Nach langer Suche fand meine Frau den Schalter unter dem Bademantel versteckt.

Ich suchte das Hotel-Directory oder ABC. Ich fand es nicht. Ich rief also die Rezeption an, die zuerst nicht verstand, was ich will und dann mir nicht erklären konnte, wo sich das Directory befindet. Der Butler, der dann endlich unsere Säfte brachte, konnte aufklären. Eigentlich leicht zu finden, wenn man das Geheimfach kennt! (Im Scheibtisch links ist noch ein Fach).

Ich hatte um 19 Uhr eine Verabredung mit dem Executive Chef. Ich bat, da ich erst um 19.30 eintraf, ihm schnell Bescheid zu sagen, ob wir auf Morgen oder Übermorgen verschieben können. Ich musste viermal nachfragen, ob das erledigt wurde. Und erst beim 4. mal bekam ich eine Antwort.

Mit dem Licht stehen wir auf Kriegsfuß. Wir haben noch nicht verstanden, für was welcher Schalter ist! Es gibt ganz viele Schalter. Immer sind es zwei Knöpfe, alles kann stufenlos geschaltet werden. Vermutlich wissen wir es, wenn wir auschecken. Leider nicht intuitiv bedienbar.

Da wir von der langen Fahrt etwas erschöpft gewesen sind – Sie können sich nicht vorstellen, was Ihnen auf der geteilten Autobahn auf Ihrer Seite alles entgegenkommen kann! – bestellten wir den Room Service. Es sollte 25 Minuten dauern. Nach 25 Minuten rief jemand an, es dauert 5 Minuten länger. Das fand ich gut! Als dann mein „medium“ bestelltes Steak kam, musste ich es zurückgehen lassen. Es war durch durch durch. Tot gebraten. Meine Frau wollte dann auch nicht alleine essen, so dass wir das essen komplett zurückgehen ließen. Obwohl ich ein DND (Nicht stören) Schild draußen hatte, klingelte es. Der F&B Manager persönlich kam um 22 Uhr um ein medium-gebratenes Steak zu bringen. Da lag ich bereits im Bett und war grantig und lehnte das ab.
War aber nett gemeint.
Am nächsten Tag entschuldigte sich der F&B Manager nochmals.

Ich habe ein Clubzimmer genommen, da ich gerne in die Lounge gehe. Aber die Lounge ist wegen Renovierung geschlossen. So wurde es mir mitgeteilt. Ich beschwerte mich dann und durfte im Coffee Shop Kaffee trinken und zwischen 18 und 20 Uhr in der Bar trinken. Hätte ich nicht insistiert, wäre nichts passiert. Warum teilt man das den Gästen nicht vorher bei der Buchung mit?

Auf der Homepage verspicht das Taj Palace neben „Daily Housekeeping“ auch Taj Schokolade, ein Faxgerät und personalisiertes Briefpapier. Bis auf das Housekeeping war nichts da.

Im Coffee Shop hatten wir einen 5 p.m. High Tea, der eher ein Afternoon Tea mit einer Etagere leckerer Sandwiches, Scones und Petit Fours ist. Dazu sehr guten Cappuccino. Weltklasse. Das versöhnte etwas.

In der Blue Bar haben wir draussen in angenehmer Atmosphäre Longdrinks genossen. War auch ganz prima!

Ich bin kein Freund der indischen Küche. Das Masala Art ist für mich okay. Hemant Oberoi, der Chefkoch aller Taj Hotels, entwickelte ein Konzept, das einer Sushi Bar gleicht. Die Köche kochen vor den Augen des Gastes und erklären, was sie gerade so machen. Wir hatten ein Degustationmenü der nordindischen Küche. Das war alles ganz okay. Kenner sagen, dass das Masala Art eines der besten Restaurants in Delhi ist. Wer also gerne indisch isst, sollte unbedingt ins Masala Art gehen und dort die nordindische Küche probieren.
Mir gefiel das Essen im Masala Art besser als im THE SPICE ROUTE ( www.gourmet-report.de/artikel/342454/THE-IMPERIAL-HOTEL-New-Delhi/ )

Über Hemant Oberoi:
www.gourmet-report.de/archiv/hemant+oberoi

Am letzten Tag öffnete dann die recht chice Lounge. Das Frühstück war okay, wie immer in Indien kein gutes Brot. Ausserhalb der Happy hour von 18-20 Uhr gibt es nur Kaffee und Kekse. Gegen 17 Uhr auch Kuchen.

Am Ende mochten wir das Taj Hotel besser. Die Mitarbeiter sind stets so bemüht, einen glücklich zu machen. Kulturelle Unterscheide verhindern das manchmal. Trotzdem würden wir eher nicht in dieses Taj Hotel gehen, die Location ist für uns zu abseits. Wir mögen es eher ultrazentral und sind gerne gleich mitten im prallen Leben. Da ist das Imperial ( www.gourmet-report.de/artikel/342454/THE-IMPERIAL-HOTEL-New-Delhi/ ), das auch preiswerter ist, die bessere Wahl für uns – auch wenn ich da gebückt duschen muss.

Tajhotels buchten wir preiswert über booking , bzw. www.gourmet-report.de/goto/hotel-de

Lesen Sie auch unseren Bericht über Taxis in Delhi: www.gourmet-report.de/artikel/342455/Taxi-im-Flughafen-Delhi/

Von Delhi sollte man einen Ausflug nach Agra machen: lesen Sie über das Oberoi Hotel Amarvilas in Agra, Indien
http://www.gourmet-report.de/artikel/342575/Oberoi-Hotel-Amarvilas-in-Agra-Indien.html

Alpen Adria Barbecue Championship 2012

Im schönen Stainz fand dieses Jahr die 14. Österreichische Staatsmeisterschaft der Profigriller und die internationale Alpen-Adria-Barbecue Championship 2012 statt. Bei schönstem Grillwetter haben über 30 Teams an den Rosten gestanden und kulinarische Grillkunst präsentiert.

Ein genialer Samstag! Gestartet mit Regenschauern, doch durch die Anzahl der heißen Grills wurden die Wolken verschoben und die Sonne lachte allen über die Schulter – feinstes Grillwetter in Stainz. Das Grillteam GutGlut e.V. ist eingeflogen und bekam vom Veranstalter Zelte und Grills sowie ein wenig Ausstattung gestellt, ein kurzer Großeinkauf und gute Vorbereitung haben den Freitag eingenommen. Am Samstag fiel der Startschuss und es wurde losgelegt mit einem kulinarischen 5. Gänge Menü: 1. Gang – Schwein – gezupfter Schweinenacken nach BBQ-Methode; 2. Gang – Gourmet-Hendl-Lollipops; 3. Gang – Straußhüfte auf Spießen; 4. Gang – Rosa gegrilltes Beiried in Scheiben; 5. Gang – Dessert – Montafoner Apfelstrudel mit feinem Vanilleeis-Kern. Es wurde gegrillt, gesmoked und gezaubert, gerade das Dessert hat die Jury dann auch verzaubert.

Bei einer langen und spannenden Siegerehrung, wo erst die Amateure und Freizeitgriller prämiert wurden, ging es dann über zur 14. Österreichischen Staatsmeisterschaft und zum guten Schluss ging es um den internationalen Alpen Adria BBQ Championship Cup – was ein Samstag. Aus 5 Kategorien wurde es Platz 3. beim gezupften Schwein nach Pulled Pork Art und beim Dessert Platz 2. – in der gesamten Klasse hat das Team den Vizemeister-Titel geholt. Zudem bekam der Teamchef Michael Hoffmann den Titel „Mister Barbecue 2012 – The sexiest Griller alive“ verliehen. Der Jubel und die Freude ist noch lange zu hören – das Grillteam GutGlut e.V. freut sich jetzt schon auf kommendes Jahr wenn die Austrian Barbecue Association den nächsten Wettbewerb organisiert.

Michael Hoffmanns Team arbeitete mit CHROMA type 301 von Kochmesser.de

Datenschutz bei Apps

Viele Apps übertragen persönliche Informationen der Smartphone-Besitzer ungesichert und nicht anonymisiert an Datensammler. Dazu gehören Passwörter, sowie Inhalte von Adressbüchern mit echten Namen, realen Telefonnummern und E-Mailadressen. Bei einem Test der Datensicherheit von 63 beliebten Apps für Smartphones fand die Stiftung Warentest neun „sehr kritische“, 28 „kritische“ sowie 26 „unkritische“. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test.

Clever tanken und das Navigations-App von ALK senden Benutzernamen und Passwörter unverschlüsselt. Wer stets dasselbe Passwort und ein ungesichertes W-Lan-Netz nutzt, gefährdet so Online-Banking und E-Mail-Postfach. Die Apps Foodspotting, Gowalla, Whatsapp und Yelp übertragen Teile des Adressbuchs, ohne vorab die Zustimmung des Nutzers einzuholen. Andere Apps senden den Standort, den Mobilfunkanbieter, die Benutzungsstatisik und die Geräteerkennung oder sie kommunizieren mit Servern von Fremdfirmen. Häufig gehen die Informationen an Datensammler wie flurry, Localytics und mobclix. Sie analysieren und verknüpfen die Daten und generieren daraus Kundenprofile, die auch für individuelle Werbung genutzt werden.

Die Tester sind nicht gegen Apps, fordern aber ein Umdenken der Anbieter kritischer Programme. Jeder Nutzer sollte wissen, welche Daten gesammelt und an wen sie gesendet werden. Eine App sollte den Kunden nicht heimlich ausspähen und Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sollten anonymisiert werden. Apps sollten nicht ganze Adressbücher abgleichen, sondern nur vom Nutzer ausgewählte Einträge im Adressbuch.

Dass Nutzwert auch ohne die Preisgabe der Privatsphäre zu haben ist, zeigen die unkritischen Apps, z. B. von YouTube, Wikipedia mobile, Mahjong oder der Sportschau.