Zehn Fakten über Globetrotter und ihre Reisevorlieben

Woher kommen die meisten Abenteuer-Urlauber im nächsten Jahr? Welche Nationen sind die Vorreiter bei Shopping und Fernflügen? Und welche Globetrotter verbinden am ehesten einen Businesstrip mit einem Kurzurlaub? Das verrät die TripBarometer-Studie. Die Studie zu den „Reisetrends 2016“ wurde unter mehr als 34.000 Reisenden rund um den Globus durchgeführt.
 
1.     Drei von fünf chinesischen Reisenden (61%) erachten es als wichtig, ihr eignes Handtuch mit auf Reisen zu nehmen.
 
2.     Kein Wasserkocher, kein Deal: Mehr als zwei von fünf Reisenden aus Neuseeland (46%), Indien (44%) und Südafrika (44%) würde keine Unterkunft buchen, bei der Wasserkocher, Teebeutel und Kaffee nicht im Preis mitinbegriffen sind.
 
3.     Angst vor Keimen? Australier, Kanadier, Südafrikaner, indische und US-Reisende führen die Liste der Länder an, die ein Hand-Desinfektionsmittel als wichtiges Reiseutensil betrachten.
 
4.     Fast jeder zweite japanische Reisende (44%) der Generation Y (zwischen 18 und 34 Jahre) hat schon einmal einen Ort besucht, weil er diesen zuvor in einer Fernsehshow gesehen hat. Reisende aus China dagegen werden am ehesten von Spiel- und Kinofilmen beeinflusst: 20 Prozent der Befragten geben an, ihr Reiseziel zuvor auf der Leinwand gesehen zu haben.
 
5.     Adrenalin-Junkies kommen 2016 vor allem aus Thailand, Indonesien und Indien: Je ein Drittel der Reisenden aus diesen Ländern gibt an, zum ersten Mal einen Abenteuerurlaub zu planen.
 
6.     Reisende aus Indonesien, Argentinien, Malaysia, China und Mexiko sind die Top fünf Nationen, die am ehesten dazu neigen, einen zusätzlichen Koffer auf Reisen mitzunehmen – was darauf hindeutet, dass sie besonders große Shoppingfans sind.
 
7.     Am ehesten werden technisch-versierte Reisende aus Indonesien und China mit sportlicher Wearable Technology auf ihren Trips gesehen. 16 und 12 Prozent von ihnen geben an, dass sie ohne dieses Gadget nicht das Haus verlassen. Zum Vergleich: Nur zwei Prozent der italienischen und japanischen Reisenden betrachten tragbare Gadgets auf Reisen als wichtig.
 
8.     Die Schweizer sammeln wahrscheinlich die meisten Flugmeilen im Jahr 2016: Einer von zehn Reisenden (10%) aus der Schweiz plant mehr als zehn internationale Reisen im nächsten Jahr.
 
9. Ein Schnappschuss mit dem Smartphone – das reicht für passionierte Hobbyfotografen nicht aus. Reisende aus Russland, Frankreich, Kanada, Australien und Argentinien sind die Top fünf Nationen, die niemals ihre Fotokamera zuhause lassen würden.

10. Amerikaner, Indonesier und Inder verstehen es am ehesten, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden: 23 Prozent geben an, dass sie eine Geschäftsreise zu einer bestimmten Destination schon verlängert haben, um dort im Anschluss Urlaub zu machen.
 
Die TripBarometer-Studie zu den „Reisetrends 2016“ zeigt, was Reisenden bei der Urlaubsplanung für das nächste Jahr besonders wichtig ist. An der Befragung, die vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von TripAdvisor durchgeführt wurde, haben mehr als 44.000 Reisende und Mitarbeiter aus dem Hotelsektor rund um den Globus teilgenommen. Damit ist sie die international größte Untersuchung in Bezug auf Unterkünfte und Reisende.
 
Weitere Informationen zum TripBarometer, dem globalen Bericht auf Deutsch sowie internationale Reisetrends: www.tripadvisor.de/tripbarometer

Eiswissen

Die wichtigsten Fakten rund um das Thema Eis
 
Eis als Delikatesse, so möchte man meinen, sei eine Erfindung der Moderne. Das aber ist ein großer Irrtum. Denn bereits die alten Griechen und Römer haben es gegessen. In Athen galt der „Schnee vom Olymp“ als Götterspeise, die Gelehrte, wie der Mediziner Hippokrates, bei Bauchschmerzen verordneten. Wegen seiner aufwendigen Beschaffung blieb es jedoch ein Privileg der Adligen. Kaiser Nero ließ sich die Grundzutat von Schnellläufern aus den Alpen holen. Schnee wurde mit Honig, Gewürzen und Früchten, ähnlich wie in China schon knappe 1.000 Jahre zuvor, in eine Leckerei verwandelt. 1295 brachte schließlich Marco Polo solche Rezepte für geeiste Süßspeisen von einer Asienreise mit und löste auch in Europa einen neuen Boom aus, der alle Gesellschaftsschichten erfasste und bis heute andauert.

Eis ist nicht gleich Eis
Geschick im Herstellungsverfahren ist ebenso unabdingbar wie eine hohe Qualität der Rezeptur. Eis bestand lange Zeit aus wenigen natürlichen Zutaten. Einhergehend mit der Verwandlung von einem Luxusgut für Privilegierte hin zu einem Genussmittel für jedermann, wurden in den vergangenen 700 Jahren immer neue Herstellungsverfahren und Ingredienzien gefunden. Die weitreichendsten Innovationen dabei waren die künstliche Kühlung, die Verwendung von Milch und maschinelle Verarbeitungsweisen. Heute gibt es einen Kosmos an Sorten, Variationen und Geschmacksrichtungen, aber auch an Rezepturen, Zutaten und Produktionsbedingungen. Speiseeis in Deutschland kann grob in zwei Herstellungsverfahren unterteilt werden:
→ Industriell hergestelltes Eis
In der Industrie wird Eis in großen Mengen maschinell produziert. Laut Angaben des Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)/Fachsparte Markeneis, dem Konzerne wie Langnese (Unilever Deutschland GmbH) und Schöller (Nestlé Schöller GmbH & Co. KG) angehören, liegt die Produktion seit zehn Jahren annähernd konstant bei ca. 500 Millionen Liter/Jahr.

→ Gewerblich/handwerklich hergestelltes Eis
Hierunter fallen bspw. Eisdielen, die ihre Eissorten selbst herstellen. Aber auch Gastronomiebetriebe, Traditions-Gelaterien und Naturkostunternehmen. Neben den achtsamen Herstellungsverfahren, werden teils freiwillige, teils verbindliche Auflagen, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen, eingehalten.
 
Das deutsche Lebensmittelbuch definiert verschiedene Sorten: Kremeis1, Rahmeis2, Milcheis3, Fruchteis4, Sorbet5 u.a. Weiterhin gibt das Lebensmittelbuch in je ein bis zwei Sätzen Hinweise, was als Milch, Frucht oder Farbstoff erlaubt ist. Das lässt bei zahlreichen Geschmacksorten, Schätzungen für Deutschland schwanken zwischen 70 und 130 Variationen, viel Spielraum in der Rezeptur.

Eine Frage der Zutaten
Die Mindestanforderungen, die die Leitsätze für Speiseeis des Deutschen Lebensmittelbuchs an Milch und Ei, Zuckerarten, Aromen und Farbstoffe stellen, sind weit gehalten. Bei der industriellen Eisproduktion wird dies insbesondere beim Einsatz von Aromen und Farbstoffen, aber auch von Emulgatoren und Bindemitteln deutlich. Meist tragen die Inhaltsstoffe, die zur Geschmacks- und Konsistenzoptimierung eingesetzt werden, Namen wie „Emulgator E 471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren“ oder „Aroma Erdbeergeschmack“.

Anders sieht es im Bereich von Eis aus, das nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hergestellt wird – Vanilleschoten, Nüsse, Kakao, Schokolade und Früchte, alles muss aus biologischem Anbau stammen. Das gleiche gilt für die tierischen Zutaten, wie Milch und Eier. Als Bindemittel kommt bevorzugt Johannisbrotkernmehl zum Einsatz. Zusätzlich ist die Verwendung von Aromen durch die Einschränkung nur „natürliche Aromen“ verwenden zu dürfen, stärker reglementiert.
Vielen Bio-Akteuren reichen aber die gesetzlichen Standards nicht aus und legen noch höhere Maßstäbe an. Der im Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. organisierte Fachhandel bspw. geht mit einer eigenen Aromenempfehlung einen Schritt weiter. „Die Aromenempfehlung gibt all jenen Herstellern eine wichtige Handreichung, die Bio-Produkte mit authentischem Geschmack produzieren möchten. Zahlreiche Innovationen sind so bereits mittels natürlicher Zutaten entstanden, selbstverständlich auch im Bereich Speiseeis. Und die Kreativität der Hersteller scheint noch lange nicht erschöpft“, erklärt Cornelia Dressler aus dem Qualitätsteam des Verbandes. Auch die schonenden Herstellungsverfahren seien äußerst wichtig. So sorgt zum Beispiel ein langsames Verrühren dafür, dass Stabilisatoren vermieden werden können. Anstelle von raffiniertem Zucker wird üblicherweise Vollrohrzucker, Agaven-, Weizen- oder Maissirup eingesetzt.
 
Wonach schmeckt denn nun der Sommer?
Diese Frage kann natürlich nur individuell beantwortet werden. Aber Herstellungsverfahren und Rezeptur sind für den ungetrübten Eisgenuss wichtig. Wer möchte, dass sein Sommer nicht nur nach Erdbeer-, Schokoladen- oder Vanille-Aroma schmeckt, kann ihm durch die richtige Wahl einen nachhaltigen Geschmack verleihen.
 
1 (min. 50 % Milch und pro 1 Liter Milch min. 270 g Vollei bzw. 90   Gramm Eigelb)
2 (Milchfettanteil von min. 18 %)
3 (Milchanteil von min. 70 %)
4 (Fruchtanteil von min. 20 %, bei Zitrusfrüchten min. 10 %)
5 (Fruchtanteil von min. 25 % bzw. 15 %)

Mythen und Fakten zu Milch

Wie bei einigen Lebensmitteln üblich, halten sich einige Merksätze und Mythen über Generationen. Dass Spinat vielleicht nicht die sagenhaft einzige Eisenquelle in der Natur ist – Popeye hin oder her – hat sich bereits herumgesprochen. Bei der Milch halten sich aber einige „Weisheiten“ offenbar hartnäckiger. So ist immer wieder zu lesen, dass Milch ein „Kalziumräuber“ sei. Das ist eine schöne Schlagzeile, weil sie verblüfft; lernt man doch in der Schule und am Frühstückstisch, dass Milch gut für die Knochen sei. Wegen des Kalziums. Schaut man genauer im Internet, findet man gleichzeitig die – mit scheinbar ebenso guten Argumenten – getroffene Aussage, man könne seinen Kalziumbedarf ohne Milch nicht decken und bekäme unweigerlich später eine Osteoporose.
Da fragt sich doch der Durchschnittsdeutsche, wer nun Recht hat. Schwarz oder weiß? Hop oder Top? Ist Milch gesund oder nicht?

Mit den Mythen hat sich ein Wissenschaftlerteam um Luise Schumann vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung, Gießen beschäftigt. Die Ernährungswissenschaftlerin hat in der Zeitschrift „Ernährung im Fokus“ Studien zur Milch auf diese Aspekte beleuchtet und kommt zu dem Schluss: Milch und Milchprodukte sind keine „Kalziumräuber“, sondern liefern Kalzium mit einer guten Bioverfügbarkeit. Zwar tragen die enthaltenen schwefelhaltigen Aminosäuren zu einer vermehrten Kalziumausscheidung über den Urin bei, in der Summe ist die Kalziumbilanz beim Konsum von Milch und Milchprodukten jedoch positiv.

Auch was den Bedarf, beziehungsweise die „drohende Osteoporose“ bei Nicht-Milchtrinkern angeht, gibt es eine klare Aussage. „Kalzium ist ein kritischer Nährstoff in der deutschen Gesamtbevölkerung, insbesondere bei Teenagerinnen und älteren Menschen“, so die Aussage der Wissenschaftler. Sie geben weiter Entwarnung: „Eine ausreichende Kalziumzufuhr ist jedoch auch ohne den Konsum von Milch und Milchprodukten umsetzbar, etwa bei veganer Ernährung. Allerdings haben viele Veganer eine sehr niedrige Kalziumzufuhr und damit vermutlich ein erhöhtes Osteoporoserisiko.“ Allerdings zeige sich dieser Zusammenhang nicht in allen Studien. Veganer sollten dennoch auf einen ausreichenden Verzehr kalziumreicher Lebensmittel achten.
Harald Seitz, www.aid.de

Reisende sind bereit für gutbewertete Hotels mehr auszugeben

Eine Studie des Robert Tisch Center for Hospitality der New York University (NYU) und trustyou untersuchte das Verhalten von Hotelgästen – 76 % der Reisenden sind bereit, mehr zu zahlen, wenn das Hotel von anderen Gästen gut bewertet wurde – es lohnt sich auch finanziell, besser zu sein!

Eigentlich sollte das Ergebnis dieser Studie keine wirkliche Überraschung sein: Gäste möchte gerne gute Hotels und sind bereit, dafür mehr auszugeben.

Wenn Sie alle Fakten der – englischsprachigen – Studie lesen wollen, können Sie diese hier downloaden:
http://marketing.trustyou.com/acton/fs/blocks/showLandingPage/a/4951/p/p-00d6/t/page/fm/0

Michael und Petra Lübbert

Michael und Petra Lübbert vom Schlosshotel Hugenpoet wurden in Berlin mit dem Preis „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet. Bereits seit 1990 ehrt die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) mit dieser namhaften Auszeichnung herausragende Leistungen in der Hotellerie. Der „Special Award“ geht an die Design Hotels AG mit Sitz in Berlin.

Hotelier des Jahres
Im Jahr 1995 übernahmen Michael und Petra Lübbert die Geschicke des traditionsreichen Schlosshotels Hugenpoet im Essener Stadtteil Kettwig. Seit 2000 sind sie alleinige Besitzer, und als solche haben sie das Schlosshotel konsequent in die erste Liga der Luxushotellerie geführt: Das Hugenpoet ist Essens einziges 5-Sterne-superior-Hotel und Mitglied bei The Leading Hotels of the World. Bei allen Erweiterungen des Hauses hat das Hotelierspaar den Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart hervorragend bewältigt und das Haus zukunftsfähig gemacht, urteilt die Jury. So haben die Lübberts einen Ort abseits des Großstadtgetriebes geschaffen, der Kulinarik und Kultur miteinander verknüpft. Eine der großen Neuerungen im gastronomischen Sektor: Die Inhaber machten aus einem Restaurant zwei. In einer der Remisen entstand das Hugenpöttchen, das kreative Landhausküche serviert. Aushängeschild des Hauses ist das Gourmetrestaurant Nero. Chefin am Herd ist Erika Bergheim, eine von vier Sterneköchinnen in Deutschland.
Heute erwirtschaftet das Hugenpoet mit rund 88 Vollbeschäftigten einen Jahres-Nettoumsatz von knapp 5 Mio. Euro, 56.000€ pro Mitarbeiter.

Special Award
Die Design Hotels AG hat sich einer Marktnische in der Tourismuswirtschaft verschrieben und eine Vorreiterrolle bei der Hotel- und Markenentwicklung, Trendberatung, Vertrieb, Marketing und Public Relations eingenommen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin expandierte kontinuierlich und entwickelte sich zu einer Dachmarke und Marketingplattform für eine Kollektion erlesener Hotels. Dass Design zu einem unverzichtbaren Kern der Hotellerie geworden ist, hat Gründer und CEO Claus Sendlinger vor 20 Jahren vorausgesehen, heißt es in der Jurybegründung. Inzwischen gehören der Kooperation rund 250 individuell geführte Hotels in 46 Ländern an; 26 Hotels befinden sich in Deutschland. Individualität, eine eigenständige Interpretation von Luxus, Authentizität und eine starke kulturelle Verbindung mit ihrer Region charakterisieren die Mitgliedshäuser der Design Hotels. „Was unsere Hotels so besonders macht, ist ihre starke lokale Verwurzelung. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Umgebung und schaffen für Gäste dadurch authentische Erlebnisse“, sagt Sendlinger.

Der unternehmerische Erfolg schlägt sich in den wirtschaftlichen Kennzahlen nieder: Im ersten Halbjahr 2012 stieg der Umsatz um rund 20 Prozent auf 5,86 Mio. Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 4,88 Mio. Euro.

Zahlen und Fakten: Schlosshotel Hugenpoet
Eröffnet: 1955 durch Kurt Neumann, 1995 übernehmen Michael und Petra Lübbert das Schlosshotel
Eigentümer Immobilie: Maximilian Freiherr von Fürstenberg
Inhaber : Michael und Petra Lübbert
Geschäftsführung: Michael Lübbert
Kategorie: 5 Sterne superior
Kooperation: The Leading Hotels of the World, Feine Privathotels, L’Art de Vivre
Zimmer: 31 Zimmer, nach Ausbau 40
Auslastung: 50,6 Prozent
Durchschnittsrate: 218 Euro
Umsatz netto: 4,8 Mio. Euro
Mitarbeiter: 88 Festangestellte
Kontakt: www.hugenpoet.de

Zahlen und Fakten: Design Hotels
Gegründet: 1993 Sausalito, Kalifornien, Firmenhauptsitz ist Berlin
CEO und Gründer: Claus Sendlinger
Umsatz netto: Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten 2012 um rd. 20 Prozent auf 5,86 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 4,88 Mio).
Niederlassungen: Barcelona, London, New York, Singapur, Perth
Mitgliedshäuser: 250 in 46 Ländern, 153 Destinationen, davon 26 in Deutschland
Zimmerzahl: ca. 18.950 (weltweit)
Durchschnittliche Zimmerrate: 230 Euro (weltweit)
Kontakt: www.designhotels.com

Weitere Informationen zum Award und eine Liste der Jurymitglieder finden sich unter www.hotelier-des-jahres.de

Alfred Schuhbeck

Ab sofort finden Schuhbeck-Fans auf www.schuhbecks-video-kochschule.de die größte Rezept- und Video-Sammlung des Sternekochs im Internet. Mit über 100 exklusiven Videos und mehr als 500 ausgewählten Rezepten lernen Hobbyköche Schritt für Schritt ein Gourmet Menü nach Schuhbeck Art zu kochen und werden so unter professioneller Anleitung zum Profikoch.

Exklusive Tipps und Tricks zum Kochen sowie das gesammelte Wissen des Sternekochs sind in der Video Kochschule zu finden. Die Rubrik Gewürze & Kräuter beinhaltet Fakten zur Gewürz- und Kräuterkunde und informiert über Herkunft und Geschichte, Qualität und Inhaltstoffen, gesundheitsfördernden Eigenschaften sowie die richtige Verwendung in der eigenen Küche.

Der Zugang zu Schuhbecks Video Kochschule ist kostenpflichtig und im Rahmen eines monatlichen Abonnements von 4,95 € erhältlich.
www.schuhbecks-video-kochschule.de ist ein Muss für alle Kochbegeisterten und Schuhbeck Fans.

„Hotelier des Jahres“ wird ausgezeichnet

Der Preisträger: Dietmar Müller-Elmau, Schloss Elmau – „Special Award“ für die Robinson Club GmbH

Vor rund 1.000 Gästen aus der Hotelbranche wird am heutigen Abend in Berlin der „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet. Mit diesem namhaften Preis ehrt die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt) seit 1990 herausragende Leistungen in der Hotellerie.

Preisträger in diesem Jahr ist Dietmar Müller-Elmau, Geschäftsführer und Mehrheitseigentümer von Schloss Elmau. Unter seiner Leitung wurde das geschichtsträchtige Haus nach einem Brand 2005 komplett renoviert und zwei Jahre später wiedereröffnet. Heute ist es ein „Leuchtturm der Ressorthotellerie“, von dem die gesamte Region profitiert, urteilt die Jury. Weiter heißt es in ihrer Begründung, Müller-Elmau habe unternehmerischen Mut und Risikobereitschaft gezeigt, indem er sein eigenes Vermögen investiert hat. Mit seinem Spa-Konzept habe Müller-Elmau Maßstäbe für Kinder- und Familienfreundlichkeit gesetzt, sein Kulturprogramm sei in der Welt der Hotellerie konkurrenzlos. Die Zahlen sprechen für sich: Die Auslastung des 5 Sterne Superior-Hotels betrug 2011 durchschnittlich 77 Prozent, der Nettoumsatz 19,8 Millionen Euro.

Der „Special Award“ geht an die Robinson Club GmbH, ein Tochterunternehmen der TUI AG mit Sitz in Hannover. Gegründet wurde das Unternehmen 1970 durch die TUI und die Steigenberger Hotel AG. Heute gehören 25 Clubanlagen und ein Stadthaus in elf Ländern mit einer Kapazität von 13.900 Betten zum Portfolio. Die Jury würdigt mit dem „Special Award“ unter anderem, dass die Robinson Club GmbH für „deutsche Hotellerie mit internationaler Strahlkraft“ stehe. Sie zähle zu den innovativsten Ferienhotels in Europa und überzeuge durch ein gutes Familienkonzept, so die Jury. Nach Angaben von Robinson gehören 48 Prozent der Gäste zu Familienhaushalten mit Kindern, über 70 Prozent sind „Wiederholer“ oder Stammgäste. Ein Beleg für die hohe Qualität des Angebots.

Zahlen und Fakten: Schloss Elmau
Erbaut: 1914 – 1916
Eröffnet: 2007 (Wiedereröffnung nach dem Brand 2005)
Geschäftsführung: Dietmar Müller-Elmau
Klassifizierung: 5 Sterne Superior
Betten: 220
Belegung: 77 Prozent (durchschnittlich im Jahr 2011)
Nettoumsatz 2011: 19,8 Mio. Euro (plus 14 Prozent im Vgl. zu 2010)
Mitarbeiter: 230, inklusive 50 Lehrlinge
Kontakt: www.schloss-elmau.de

Zahlen und Fakten: Robinson Club GmbH
Gegründet: 1970 durch die TUI und die Steigenberger Hotel AG
Geschäftsführung: Ingo Burmester, Max-Peter Droll
Club-Anlagen: 25 (plus ein Stadthaus)
Kategorie: Premiumsegment für Cluburlaub
Betten: 13.900
Kontakt: www.robinson.de

Weitere Informationen und eine Liste der Jury-Mitglieder finden sich unter: www.hotelier-des-jahres.de

Harzer Käse Skandal ohne Rohmilch

HARZER KÄSE SKANDAL – Fakten, Fakten, Fakten….
Im Fokus der Berichterstattungen über die Rückrufaktion zweier Harzer-Käsesorten –
„Reinhardshof, Harzer Käse, 200g und Reinhardshof, Bauernhandkäse mit
Edelschimmel, 200g“ – durch den österreischischen Herstellerbetrieb Prolactal GmbH
und die Handelskette Lidl – wurde in einigen Printmedien fälschlicherweise auf
Rohmilch und Rohmilchkäse verwiesen.

DER IRRTUM
Beide beanstandeten Harzer Käsesorten wurden laut Aussage der Prolactal GmbH
ausschließlich aus pasteurisierten Michprodukten hergestellt. Somit ergibt sich kein
Zusammenhang mit dem Naturprodukt ROHMILCH und dem daraus handwerklich
und traditionell hergestellten ROHMILCHKÄSE.

WELTKULTURERBE „ROHMILCHKÄSE“
Käse ist Kultur, Erlebnis, Gaumenfreude und Genuss.
Rohmilchkäse ist ein Weltkulturerbe, das unter ein UNESCO-Kulturgut gestellt
werden müsste.
Am Anfang des Rohmilchkäses stehen die Weide, die Ernährung und die spezielle
Rasse der Milchtiere aus der Region, sowie der fachgerechte Umgang und die Pflege
der gesunden Tiere und die Organisation des landwirtschaftlichen Betriebes. Darüber
hinaus spielen die klaren Vorschriften der Gesundheitsbehörden zur Güteklasse und
die Qualitätsvorschriften für Rohmilch eine wichtige Rolle. Das Fachwissen des
Milcherzeugers und des handwerklichen Käseproduzenten in Mikrobiologie
und Käseherstellung beeinflussen die Qualität des Produktes ebenso wie die
Lagerung und der Reifeprozess, bis hin zum kontrollierten Vertrieb, wobei eine
vertrauensvolle Zusammenarbeit bis hin zur Theke und letztendlich zum Kunden
unerlässlich ist. Rohmilchkäse ist gegenüber pasteurisierten Käsesorten ein
einzigartiges, lebendiges Naturprodukt.
Listerien sind keine Bakterien, die sich ausschließlich in Rohmilch oder
Rohmilchkäse ansiedeln. Pasteurisierte Käsesorten können ebenso befallen werden wie man jetzt sieht.
Jeder handwerklich hergestellter Käse ist einzigartig und trägt den Charakter seiner
Region in sich. Die Guilde Internationale des Fromagers“ mit weltweit über 5.300
Mitgliedern, steht für „naturbelassenen & ehrlichen“, traditionellen Käse und das
Reinheitsgebot für Lebensmittel – von der Weide bis zur Theke.

Mehr Info zum guten Rohmilchkäse: www.Kaese-guilde-saint-uguzon.de

Das kleine Buch vom Salz

Der Klassiker unter den Gewürzen neu entdeckt: mit der kleinen TEUBNER Edition eintauchen in die Welt der Salze

Bis heute ist es weltweit das wichtigste Würzmittel in der Küche. Sein Geschmack ist durch
nichts zu ersetzen: Salz. Und dennoch wurde es bei uns als „Allerweltswürze“ lange Zeit eher
gering geschätzt. Das hat sich geändert. Inzwischen wissen nicht nur Feinschmecker: Salz kann
so viel mehr sein. Je nach Herkunftsort und Gewinnungsart ergeben sich feinste Geschmacksnuancen. Ganz zu schweigen vom mannigfaltigen Farbenspiel der zahllosen Gewürzsalze und Salzmischungen, die es allzeit neu zu entdecken gibt. Deshalb widmet TEUBNER auch einen der ersten beiden Bände seiner „kleinen Edition“ dem feinen Genuss-Thema.

Das kleine Buch vom Salz stellt auf knapp 200 Seiten dieses einmalige und qualitativ hochwertige Produkt umfassend und opulent vor. Die einzigartige Verbindung aus Warenkunde, ausführlicher Küchenpraxis und neuen, innovativen Rezepten von 9 Spitzenköchen lädt zum Schwelgen und Nachkochen ein.

Stein-, Koch- oder Meersalz, Fleur de Sel, Lava- oder Himalaya-Salz, in der Warenkunde werden die verschiedenen Salzsorten ausführlich in Wort und Bild vorgestellt. Dabei werden auch salzende Zutaten aus anderen Kulturen wie Soja oder Miso berücksichtigt. Fragen wie „Welche Salzsorte eignet sich für welches Gericht?“ oder „Wie geht man beim Pökeln vor?“ beantwortet der Küchenpraxisteil. Hier wird auch Schritt-für-Schritt die Herstellung aromatisierter Salze gezeigt.

Schwerpunkt des Buches bilden die von neun Spitzenköchen rezeptierten Gerichte: Angefangen bei Klassikern wie „Gravlax“ und internationalen Spezialitäten wie „Papas arrugadas“ über innovative Rezeptideen wie „Kalbfleischröllchen mit Rote Bete-Salz“ bis hin zu ausgefallenen Kreationen mit Salz aus der Nachspeisenküche wie „Schokoladenkonfekt mit Orangensalz“.

Locker ins Buch eingestreute feuilletonistische Sonderseiten beschäftigen sich mit den zahlreichen Mythen und Fakten, die sich rund um das „Weiße Gold“ ranken. So erfährt der Leser wie die Arbeit der Paludiers im sog. „weißen Land“ aussieht, was Salz in Salami und Waschpulver bewirkt oder was Hawaii mit Lüneburg vereint.

Das kleine Buch vom Salz
TEUBNER Kleine Edition
192 Seiten mit etwa 200 Farbfotos
Format 16,5 x 20 cm
24,90 € (D) / 25,60 € (A) / 44,90 sFr
ISBN: 978-3-8338-1655-0 Bestelllink

Wir kaufen unsere Salze bei www.bosfood.de

Ein sehr interessanter Artikel, welche Salzmühlen machen nehmen sollte: http://block.kochmesser.de/41/natursalz-und-salzmuehlen/

Das Oberland wird zum Schlemmerland

Das Oberland wird zum Schlemmerland

oberland-kurier.de präsentiert die gastronomischen Betriebe der drei Allianz-Gemeinden.

Das Schweinfurter Oberland ist die Allianz der Gemeinden Schonungen, Üchtelhausen und des Marktes Stadtlauringen. Rund 17.000 Menschen leben in den insgesamt 33 Orten. Annährend 60 verschiedene Gastronomiebetriebe gibt es, die nicht nur die Einwohner selbst ansprechen und einladen sollen. Vom Sportheim über den Landgasthof, den Griechen und Italiener bis hin zur Dönerbude und Eisdiele reicht das kulinarische Angebot des Oberlandes.

Das Internetportal www.oberland-kurier.de , entwickelt und betreut von der Üchtelhäuser Multimedia-Agentur ::ledermann.biz, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, nach und nach alle Gastronomiebetriebe der Region vorzustellen. Mit lesenswerten Texten und Bildern, die neugierig machen sollen auf „das Oberland als Schlemmerland“. Zum Start gibt es online unter anderem nachzulesen, dass in Mainberg Graf Dracula nur in Nudelform kommt, in Hausen bernsteinfarbenes Bier zu g´schnippelten Klöß´ serviert wird und warum sich in Oberlauringen der wahrscheinlich romantischste Biergarten des gesamten Landkreises befindet. Inhalt der individuellen Erlebnisberichte sind natürlich auch zahlreiche Fakten rund um die Einrichtung wie Preise, Beispielgerichte, Anzahl der Plätze, Zusatzangebote usw.

Fortsetzung folgt. Stück für Stück wollen die Verantwortlichen im Online-Portal alle Gastronomen und ihre Bemühungen mit Worten und Fotos würdigen. Ein regelmäßiger Blick auf die Seite lohnt sich also, wenn man das Schlemmerland zwischen der Stadt Schweinfurt und den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge Speis´ kennenlernen möchte.