Restaurant Erwin, Moskau

Wir besuchten diese große Fisch-Brasserie in Moskau und wir waren wirklich überrascht, was es alles gibt

Unsere liebe Freundin Lana Melnikova, PR-Direktor des Baltschug Kempinski Hotels, unser Lieblingshotel in Moskau, gab uns den Tipp, das Erwin mal anzugucken. Das Erwin liegt unterhalb des Hotel Radisson – quasi direkt an der Moskwa, jedoch ohne Blick auf den Fluss – und gegenüber dem russischen Regierungssitz „Weisses Haus“. Es gehört zu der Gruppe von Restaurants, die dem bekannten Moskauer Rechtsanwalt Alexander Rappoport gehört.

Das Erwin – der Name hat auf russisch keine Bedeutung – ist ein ziemlich teuer gemachtes Konzept, aber mit recht zivilen Preisen. Hier geht es in erster Linie um Fisch, speziell um russischen Fisch und Meeresfrüchte.

Es hat eine überdachte Sommerterrasse und einen riesigen, sehr schönen Gastraum über zwei Etagen mit offener Küche. Neben Tischen verschiedener Größen gibt es noch Gemeinschaftstische, wo Gäste mit Fremden zusammen platziert werden. Für diese Tische gibt es keine Reservierungen. Der Laden brummt. Am Wochenende gibt es ohne Reservierung nichts, während der Woche ist eine Reservierung sinnvoll.

Wie in allen besseren russischen Lokalen existiert ungemein viel Personal. Unsere Kellnerin war ganz nett, aber auch eine gute Verkäuferin. Statt russischen Mineralwasser („das ist nur normales Wasser“) wollte sie uns unbedingt überteuerte Nestle Water verkaufen. Ich konnte den Versuch gut abwehren und bekam ein Baikal mit Sprudel (0,5l für ca. 3,50 €). Meine Frau hatte einen schönen Primitivo (0,15l für 7 Euro, während ich einen etwas sprittigen Grünen Veltliner (ebenfalls für 7 Euro) hatte.

Wir baten darum, die Vorspeisen zu teilen. Trotzdem brachte die Bedienung uns alles zusammen. Ich schickte einen Teller zurück, weil wir uns kaum noch bewegen konnten.

Wir starteten mit 50gr Ossietra Kaviar für 16 Euro. Dazu gab es drei kalte, sehr süsse Pfannkuchen mit einer undefinierbaren Butter. Der Kaviar war exzellent. Man konnte noch eine bessere Qualität bestellen für 45 Euro.

Unser nächste Gang war Kabeljauleber (7,50 Euro). Diese war etwas säuerlich zubereitet und gefiel mir weniger, während meine Frau sie mochte und Kindheitserinnerungen bei ihr erweckten.
Dann hatten wir Felchen (Muksun auf russisch) für 6 Euro. Diese waren quasi halbgefrorenes Sashimi. Geschmacklich war der Fisch absolut neutral. Die Kellnerin empfahl, ihn zuerst in eine Cocktail Sosse und danach in Salz und Pfeffer zu tunken. Danach schmeckte die Felche wie Cocktailsauce auf Eis mit Salz und Pfeffer. Die Cocktailsosse selber schmeckte industriell.

Meine Frau hatte als Hauptgericht Königskrabbe (Kamchatka Krabbe – 12,50 €) und ich gebackenen Murmansk Kabeljau (8,50 €). Die Krabbe war okayish, aber nichts für was man Umwege gehen würde.
Mein Kabeljau war in einem Bierteig frittiert, der das gesamte Friteusenfett aufgesaugt hatte. Der Fisch selber war komplett übergart, aber schmackhaft. Die dazugereichte Remoulade war gut.
Wer aber einmal perfekten Fisch & Chips bei Sascha Lenz im Andaz London hatte, weiß, wie das schmecken kann! (Das Fischrestaurant gibt es nicht mehr im Andaz und Sascha Lenz ist jetzt in Goa).

Wegen des Essens braucht man nicht ins Erwin zu gehen. Wegen der Atmosphäre und den anderen Gästen sollte man ins Erwin gehen und Spaß haben. Selbst als Berliner Junge kam ich mir wie ein kleiner Provinzler vor. Ich fragte den Kellner, der schon stundenlang nutzlos hinter mir stand, er möge doch ein Foto von mir und meiner Frau machen. Zuerst verstand er gar nicht und dann war er komplett entsetzt und meinte Njet, njet!!! und drei Kellnerinnen stürzten auf uns zu und übernahmen das Fotografieren. Der nutzlose Kellner war kein Kellner sondern ein Leibwächter.
Am Ende unseres Essens – alles zusammen incl. 10 % Tip 75 Euro – spazierten wir einmal durch das riesige Lokal, um uns alles genau anzugucken. Jede zweite Frau hatte eine sehr teure Channeltasche (ab 3000 Euro/Stück). Insgesamt waren ungefähr 12 Leibwächter im Lokal und acht weitere draussen. Wen die bewachten, war für uns nicht auszumachen. Alle Gäste sahen normal aus und benahmen sich unauffällig. Vor der Tür auf der Strasse war mittlerweile ein toller Wagenpark der obersten Klasse. Man parkte in der zweiten und selbst in der dritten Reihe. Auf dem Bürgersteig sowieso.

Würden wir noch einmal hingehen? Auf jeden Fall. Es machte Spaß. Die Leute sind nett und es gibt viel zu sehen. Kulinarisch wird man zwar nicht verwöhnt, aber verhungern tut man auch nicht. Das Erwin könnte genauso in NYC oder Paris stehen. Nur hätten die nicht so originelle Gäste wie in Moskau. Hingehen & Spaß haben!

Hier unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10153856113163124

Adresse: Kutuzovsky Ave, 2/1, стр. 6, Moscow
Telefon:+7 (495) 785-02-22
Öffnungszeiten: Täglich 12:00–01:00Uhr

Singapur: Himmel für Feinschmecker und Vielesser

Das Wortspiel Gourmet und Gourmand kann man auf die Millionen-Metropole am Äquator einfach extrem gut anwenden. Wenn ich – als Blogger – jetzt auch noch gestehe, dass ich mich auf die Suche nach der ultimativen Hauptstadt des guten Essens gemacht habe, und bis dato nur sagen kann, dass Singapur zu den Top-Favoriten gehört, verrate ich ohnehin schon viel. Ich finde jedenfalls zig Gründe, um so oft wie möglich hierher zurückzukommen und noch etwas Neues auszuprobieren. Ein Artikel in einer englischen Zeitschrift gab dem Stadtstaat am Südzipfel der Malayischen Halbinsel einmal den Namen: Ganz Asien in einer City. Das ist ziemlich gut formuliert – und bezieht sich nicht nur auf die große Zahl verschiedener Ethnien, die hier leben und/oder arbeiten, sondern auch auf die Küche. Das schlimmste Unglück ist, wenn man in Singapur weilt, und einem aus irgendeinem Grund, der Hunger ausgeht. Über diese Misere will ich hier aber gar nicht schreiben, geschweige denn nachdenken.

von Wolfgang Weitlaner

Weiterlesen: http://www.amliebstenreisen.at/singapur-himmel-fuer-feinschmecker-und-vielesser/

Sehen Sie auch das beste Restaurant in Singapur, das Andre:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152799380188124.1073741925.168996673123&type=3

Die kommunikative Dimension des Essens

Essen ist reden mit anderen Mitteln

Essen dient nicht nur dem Überleben. Es ist auch Ausdruck der eigenen Kultur, des sozialen Umfelds und der eigenen Identität. Im Sinne von „Essen ist reden mit anderen Mitteln“ sind Mahlzeiten eine Form der Kommunikation. Das Forschungsprojekt „Kulinarische Diskurse als Indikatoren sich wandelnder Gesellschaften“ an der Universität Flensburg beschäftigt sich intensiv mit diesem Themenbereich. Die Wissenschaftler untersuchen Essmuster als Mittel der Kommunikation und konnten drei kommunikative Ebenen identifizieren: Gespräche und die kommunikative Atmosphäre beim Essen, das Reden über das Kochen und Essen und das Essen selbst, also Auswahl, Gestaltung und Verzehr. „Was immer Menschen kochend und essend gemeinsam tun, es fördert Beziehungen und erhält die Kommunikation“, so Professor Ines Heindl in der Fachzeitschrift Ernährungsumschau.

Eine angenehme Atmosphäre beim Essen fördert gute Gespräche. Aber nicht nur die direkte Kommunikation bei den Mahlzeiten spielt eine Rolle. Die Auswahl der Speisen bis hin zu deren Verweigerung sind Mittel des individuellen Ausdrucks. Im größeren Rahmen sind Esskultur, Kommunikation und auch die Küche als Ort des Kochens und Essens Ausdruck der geistigen, kulturellen und politischen Werte einer Gesellschaft. Erkenntnisse zu Essmustern als Mittel der Kommunikation können neue Impulse für die Erziehung, Bildung und Beratung geben.
Annalena Schraut, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.uni-flensburg.de/ihl/

Mannheim und Frankfurt sind gesund

Auch 2012 wurde Pizza in fast allen deutschen Städten doppelt so oft bestellt wie Salat. Ernährungsbewusste Ausnahmen sind Mannheim und Frankfurt am Main, wo die Anzahl der bestellten Pizzen und Salate jeweils nahezu identisch ist. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie der Online Essens-Bestellplattform Lieferheld.

Einmal jährlich untersucht das Unternehmen die Essgewohnheiten der Deutschen und analysiert regionale Unterschiede. So bestellt der Duisburger am häufigsten seine Speisen im Internet – gefolgt von den Einwohnern der Stadt Essen. Allerdings ist der Wert pro Bestellung geringer als in München. Dort werden generell – auch im Vergleich zu anderen deutschen Städten – mindestens 3 Euro mehr ausgegeben.

Am meisten wird Pizza geordert – noch vor Pasta & Co, die auf Platz 2 folgen. Die asiatische Küche hat aufgeholt und liegt weit vor den indischen und amerikanischen Restaurants und Lieferservices. Auch Sushi wird vergleichsweise wenig über die Bestellplattform bestellt, ist jedoch beliebter als chinesische oder griechische Speisen.

In den großen Städten wird durchschnittlich alle 20-23 Tage bestellt. Ausnahme ist Frankfurt am Main, wo ein Kunde oft alle zwei Wochen eine Essens-Bestellung über das Internet aufgibt.

Eine Überraschung gibt es bei der Bestellzeit. Die Mittagspause taucht in der Top 10 nicht auf. Am häufigsten wird der Hunger zwischen 18 und 20 Uhr per Internet gestillt, selbst 21 Uhr verzeichnen Plattformen wie Lieferheld immer noch immense Bestelleingänge. Je später der Nachmittag, desto häufiger wird per Internet geordert. Die Lieferdienste haben 15 Uhr mehr zu tun als 12 oder 13 Uhr.

Jeff Seizer

GRAMERCY PARK HOTEL New York City: Chefkoch Jeff Seizer hat amerikanische Essens- und Cocktailklassiker modern interpretiert: Serviert werden vorwiegend saisonale Produkte sowie Fisch und Fleisch aus regionaler Zucht – Danny Meyer’s Group betreibt Dachterrasse

Nach achtwöchigem Umbau präsentiert sich die Dachterrasse im 18. Stock des Gramercy Park Hotels in New York frisch renoviert und mit neuem kulinarischem Konzept. Das Restaurant der Gramercy Terrace steht neuerdings unter der Leitung der preisgekrönten Danny Meyer’s Group. Sie betreibt auch das Maialino Restaurant im Erdgeschoss des Hotels sowie das beliebte Union Square Café. Die Atmosphäre dieser üppig bewachsenen, grünen Oase erinnert an Wiener Kaffeehaustreiben gepaart mit englischem Privatclub. Mit einem ausfahrbaren Glasdach und ineinander übergehendem Innen- und Außenbereich ist sie zu allen Jahreszeiten ein idealer Treffpunkt.

Das Design
Das Erscheinungsbild der Terrasse greift das Design von Julian Schnabel auf, der sich beim Interieur des Hotels von den Farben der Renaissance inspirieren ließ. Originalkunstwerke von Damien Hirst und Andy Warhol treffen auf handgefertigte Möbel in der Lounge im Inneren des Hotels, die fließend in den Außenbereich übergeht. Die neue Terrasse zeigt sich mit einer sandfarbenen Bar aus italienischem Travertinstein und einer kupfernen Theke, bequemen Sofas und französischen Bistrostühlen in sattem Grün sowie drapierten Vorhängen, die sie auf Wunsch in separate Bereiche unterteilen. Große Ficusbäume, Efeuranken und Glaslaternen verleihen diesem Ort eine entspannte, Lounge-ähnliche Atmosphäre und geben Gästen das Gefühl, fernab des Trubels der Stadt zu sein. Das neue, romantische Erscheinungsbild macht die Terrasse auch zu einem perfekten Ort für Hochzeiten oder private Feiern.

Das Menü
Ein Highlight ist die neue Kaffeebar der bekannten New Yorker Stumptown Coffee Roasters. Chefkoch Jeff Seizer hat amerikanische Essens- und Cocktailklassiker modern interpretiert. Serviert werden vorwiegend saisonale Produkte sowie Fisch und Fleisch aus regionaler Zucht. Zum Frühstück gibt es eine Variante von Eggs Benedict, mittags stehen Gerichte wie Lobster Roll mit Frühlingszwiebeln und Wassermelonenrettich oder Soft Shell Crab Sandwich mit Dill-Gurken-Mayonnaise auf der Karte. Der Barkeeper kreiert neu interpretierte Cocktailklassiker wie den Hemingway 75, eine Mischung aus Grapefruit, Gin, Maraschino, Limonen und Sekt, oder ein Whisky Cobbler mit amerikanischem Whisky, Himbeere und Zitrone. Die Gramercy Terrasse ist für Frühstück, Mittagessen und Brunch an den Wochenenden geöffnet.

http://eu.vocuspr.com/Url.aspx?519518x12830711x-3926094

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Religiöse Kulinaristik

Irdischer Genuss und himmlische Freude

Brot und Wein und symbolisch noch ein Fisch – das Christentum scheint nicht eben sinnenfroh. Doch weit gefehlt: Bibel und Kirche kennen lustvolles Essen und berauschenden Weingenuss, die Freuden gemeinsamer Mahlzeiten und das Lob der guten Küche. In zwölf anregenden, an die Monate angelehnten Kapiteln handelt dieses Buch von Alltag und Fest, Genuss und Sünde, Bitte und Dank, Gastfreundschaft und Gastlichkeit, Küche und Katechese. Es thematisiert aber auch Themen wie Verzicht und Fasten sowie die Verantwortung für die Schöpfung und Solidarität, die manchmal auf dem Teller beginnen. Jedem Kapitel folgt ein Rezept und ein besinnlicher Text zum jeweiligen Kapitelthema. Ein Buch, das verständlich, gelegentlich augenzwinkernd und bislang einzig in seiner Art der Theologie und religiösen Bedeutung des Essens und Trinkens nachspürt. Guido Fuchs ist kath. Theologieprofessor und leitet die Forschungsstelle „Kulinaristik und Religion“ am Institut für Liturgie- und Alltagskultur in Hildesheim.

Fuchs, Guido:
Gott und Gaumen
Eine kleine Theologie des Essens und Trinkens,
Claudius-Verlag München 2010
160 S. Geb. 21 x 24 cm durchgehend vierfarbig
€[D] 19,80; €[A] 20,40; sFr 28,50

ISBN 978-3-532-62411-1 (portofrei bestellen)

BMELV Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung

Die von Bundesverbraucherministerin Aigner gestartete Kampagne zur Lebensmittelverschwendung ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt der aber das Kernproblem ignoriert, so Slow Food Deutschland e.V.

Erforderlich ist vielmehr eine umfassende Reform des vorherrschenden Ernährungssystems auf allen Ebenen, die weit über die Symptombehandlung der Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten hinausgeht. „Unser Lebensmittelsystem beruht auf einem industriellen Modell, das auf Masse, schnellem Warenumschlag, Konformität und hohem Konsum beruht,“ kritisiert Dr. Ursula Hudson, amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V. Der kulturelle, soziale und lokalwirtschaftliche Aspekt des Essens wird dabei kontinuierlich untergraben. „Solange unsere Lebensmittel Waren bleiben, wird der wahre Wert des Essens und seine Bedeutung für die Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt unterschätzt.“ Das industrielle landwirtschaftlich-ernährungstechnische Modell, das sich im Laufe der letzten fünfzig Jahre etabliert hat, ist einer der Gründe für die schwerwiegendste Umwelt- und Klimakrise, die die Menschheit je erlebt hat. Auch Übergewichtigkeit in den reichen Ländern, Lebensmittelunsicherheit in wirtschaftlich schwächeren Regionen und der Verlust von traditionellem Wissen und handwerklichem Können sind eng mit dem derzeitig vorherrschenden Ernährungs- und Produktionsmodell verknüpft.

Slow Food Deutschland e.V. macht schon länger durch die Kampagne „Teller statt Tonne“ auf das Thema der Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Knapp 3.000 Bürger nahmen an den „Teller statt Tonne“ Aktionstagen teil, die im September 2011 in Berlin und Stuttgart von Slow Food Deutschland, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und Brot für die Welt durchgeführt wurden. Im Zuge der Kampagne überreichte Dr. Hudson zusammen mit Slow Food Gründer und internationalem Präsidenten Carlo Petrini Ministerin Aigner ein Positionspapier des Vereins, das die Reformnotwendigkeit der europäischen Agrarpolitik im Bezug auf die aktuellen Kernpunkte der Ernährungs- und Verbraucherschutzpolitik darstellt.

Der Verein, der dieses Jahr sein 20jähriges Jubiläum feiert, stellt gerade die gesellschaftliche Bedeutung der Nahrung in den Mittelpunkt. Slow Food bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent. Essen ist ein landwirtschaftlicher Akt, durch den aufgeklärte, kritische Konsumenten gleichzeitig zu Ko-Produzenten werden, deren Entscheidungen die landwirtschaftliche Produktion und den Zustand des Ökosystems beeinflussen.

Einen gelungenen Nudelauflauf zaubern

Der Nudelauflauf gehört zu den beliebtesten Gerichten der Deutschen. Kein Wunder also, dass sich viele Köche darüber Gedanken machen, wie man einen solchen verfeinern kann. Eine wichtige Entscheidung beim Kochen ist die Wahl der richtigen Auflaufform. Abhängig davon, wie viele Münder mit dem Gericht gefüllt werden wollen, muss auch eine bestimmte Menge an Nudeln und Sauce eingekauft, gekocht und zubereitet werden.

Je nachdem, welche Nudelsorte man wählt, ist davon auch abhängig, wie viel Sauce man besorgen muss, denn die ein oder andere Nudelsorte vermag mehr Sauce während des Backvorgangs aufzunehmen als andere Nudelsorten. Für einen optimalen Nudelauflauf muss also schon die Wahl von Käse, Nudeln und Sauce harmonieren. Der Käse macht ohnehin vieles vom Nudelauflauf aus, da er es hauptsächlich ist, der das Aussehen des Auslaufs bestimmt – das Auge isst bekanntlich mit, somit ist das Aussehen des Essens ein durchaus wichtiger Faktor, auch hinsichtlich des Geschmacks.

Damit es am Essenstisch auf keine Fälle einen Streit gibt, ist es besonders bei Familien wichtig, wohl zu rationieren und zu überlegen, wie viele Mägen mit dem leckeren Essen gefüllt werden möchten. Gerade bei Kindern zeigt sich bei einem Nudelauflauf stets die erstaunliche Erkenntnis, dass eine Nudelauflaufform wohl zu wenig ist, denn von leckerem Nudelauflauf können Kinder nicht genug bekommen.

Für einen perfekt zubereiteten Nudelauflauf ist es ebenfalls wichtig, dass man die richtigen Gewürze benutzt. Alleine Pfeffer gibt es in unzähligen Varianten und Geschmacksrichtungen, sodass jeder Koch seinen eigenen Stil kreieren kann, um einen unvergesslichen Nudelauflauf zu zaubern. Kaum ein Gericht sorgt für derart viel Freude und Genuss.

Weitere Informationen finden Sie auf www.nudelauflauf.com

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

Der Landgasthof ‚Forellenhof‘ im oberpfälzischen Breitenbrunn ist idyllisch gelegen und hat einen traumhaften Biergarten mit schönem Ausblick auf das Labertal. Dem Gast werden hier auf der Karte auch frische oder geräucherte Forellen aus eigener Aufzucht angeboten.
Doch im ‚Forellenhof‘ steht statt leckerem Essen ständiger Ärger auf dem Speiseplan. Eigentlich wollten die beiden Freunde Markus (26) und Tobias (28) das Lokal gemeinsam führen, doch die permanenten Streitereien machen jeden Erfolg im Ansatz zunichte.

Der Frust schlägt sich auch in der Qualität des Essens nieder. Am Wochenende kocht der gelernte Mechaniker Tobias ohne viel Liebe zum Detail. Unter der Woche schwingt Restaurantfachmann Markus das Küchenzepter, obwohl Kochen eigentlich gar nicht sein Ding ist.
Die Kochprofis merken schnell: Hier fehlt nicht nur die Motivation, sondern auch das Knowhow. Trotzdem ist die größte Herausforderung für die Starköche Mike Süsser, Ole Plogstedt und Frank Oehler nicht die Essensqualität. Denn plötzlich droht der Streit zwischen Markus und Tobias zu eskalieren. Können die Kochprofis das zerrüttete Verhältnis kitten?

RTL2, Donnerstag, 13.10., 20:15 – 21:15 Uhr

Anton Mosimann

Sir Anton Mosimann in Baden-Baden

Die Kultur des Essens und Genießens vom 16.3. bis 20.4.2012 ist Thema einer Ausstellung in Baden-Baden.

Am 16. März 2012 wird die Ausstellung: „Die Kultur des Essens und Genießens – Gastrosophie“ im Zentrum von Baden-Baden eröffnet. Der Grandseigneur der Kochkunst fördert die Kulturschaffende Andrea Schmoll und nimmt die Einladung nach Baden-Baden an. An jedem Freitagabend erwartet den Gast ein Erlebnismenü – bon appetit!

Kontakt: schmoll-andrea@t-online.de