Käsemarkt am Kiekeberg

Große Geschmacksvielfalt am Kiekeberg, das zeichnet den Käsemarkt mit vielen kleinen Käsereien am Sonntag, dem 31. Mai, aus. Zwischen 10 und 18 Uhr können Besucher die ausgezeichneten, leckeren und geschmacksintensiven Erzeugnisse testen und kaufen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Kleine Käsereien stellen ihr vielfältiges Sortiment vor. Alle Erzeugnisse sind handgemacht und von hoher Qualität. Die Hersteller geben gern Auskunft über ihre Produkte, die vor Ort verkostet und erworben werden können. Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch stehen im Mittelpunkt des Marktes. Das große Angebot wird ergänzt durch weitere Produkte aus Norddeutschland wie Fleisch, Wurst, Wein, Säfte sowie Kräuter und Chutneys. Ein neuer Höhepunkt in diesem Jahr ist die Kinderkäsestraße – Verkostung für die Kleinen Leute.

Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. In einem Bereich des Marktes bieten die Hersteller ausschließlich Produkte an, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation fördert unter anderem Geschmacksbildung und setzt sich für eine umweltfreundliche Lebensmittelproduktion ein. In diesem Jahr findet die traditionelle Verleihung des Käsepreises erstmals auf dem Käsemarkt statt.

www.kiekeberg-museum.de

Rhöner Wurstmarkt

Die Rhön, das Land der offenen Fernen im Herzen Deutschlands, ist nicht nur bekannt für sein Kreuzbergbier und das Segelfliegereldorado Wasserkuppe, sondern auch für seine Wurst- und Schinkenspezialitäten. Die Metzgerskunst hat in den Dörfern und Städtchen des Mittelgebirges seit jeher Tradition, Hausschlachtungen sind bis heute keine Seltenheit. Denn die weiten Kuppen der Rhön bieten Rinder-, Schaf- und Ziegenherden reichlich Platz und feinstes Futter durch die artenreiche Flora des Biosphärenreservats.

Die unglaubliche Vielfalt an Wurst- und Schinkenspezialitäten präsentiert bereits zum siebten Mal der Rhöner Wurstmarkt am 11. und 12. Oktober 2014 im Luftkurort Ostheim vor der Rhön. Wie in den Vorjahren werden rund 20.000 Besucher entlang der malerischen Marktstraße bummeln und an 50 rustikalen Holzhäuschen die ausschließlich handwerklich erzeugten regionalen Erzeugnisse verkosten. Dazu gibt es passende Begleiter, ebenfalls hochwertig und nachhaltig von Bäckern, Brauern, Brennern, Winzern und Direktvermarktern produziert.

Der Bogen spannt sich dabei neben den Klassikern aus der Wursttheke bis zu kreativen Kompositionen. Die Initiatoren der alle zwei Jahre stattfindenden Open-Air-Veranstaltung, die Stadt Ostheim, das Biosphärenreservat und die Metzgerinnung Rhön-Grabfeld erhalten fachliche Unterstützung vom Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken.

Der 7. Rhöner Wurstmarkt ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Livemusik, Kirchenburgführungen und Aktionen des Gewerbes mit verkaufsoffenem Sonntag ergänzen das familienfreundliche Programm. Der Eintritt kostet 2 EURO pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei.

www.rhoener-wurstmarkt.de

Käsemarkt am Kiekeberg

Ausgezeichneter Käse beim Käsemarkt am Kiekeberg
Sonntag, 1. Juni, 10-18 Uhr, 9 Euro


Große Geschmacksvielfalt am Kiekeberg (bei Hamburg), das zeichnet den Käsemarkt mit vielen kleinen Käsereien am Sonntag, dem 1. Juni, aus. Zwischen 10 und 18 Uhr können sich Besucher über die ausgezeichneten, leckeren und geschmacksintensiven Erzeugnisse testen und kaufen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Kleine Käsereien stellen ihr vielfältiges Sortiment vor. Alle Erzeugnisse sind handgemacht und von hoher Qualität. Die Hersteller geben gern Auskunft über ihre Erzeugnisse, diese können vor Ort verkostet und erworben werden. Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch stehen im Mittelpunkt des Marktes. Das große Angebot wird ergänzt durch Produkte aus Norddeutschland wie Fleisch, Wurst, Wein, Säfte sowie Kräuter und Chutneys.

Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. In einem Bereich des Marktes bieten die Hersteller ausschließlich Produkte an, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation fördert unter anderem Geschmacksbildung und setzt für eine umweltfreundliche Lebensmittelproduktion ein.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist mit dem Agrarium Ausstellungszentrum für Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft geworden. Das umfangreiche Kursangebot der Lehrküche im Agrarium verdeutlicht die thematische Vielfalt: Vom Käsereikurs (17. Mai) über Feines aus Wildkräutern (3. Mai) bis hin zu Fit mit Vitaminen und Co (8. Juli) ist für jeden Geschmack etwas dabei.

www.kiekeberg-museum.de

Adventskalender besser selbst gestalten

Süßigkeiten in Adventskalendern sind in der Regel mehr als doppelt so teuer wie normal abgepackte Produkte. Das ist das Resultat eines Marktchecks der Verbraucherzentrale Hamburg, für den zehn Kalender aus sieben verschiedenen Geschäften genauer betrachtet wurden. Die Lebensmitteltester hatten die Preise für die Inhalte mit denen der normal gepackten Zuckerwaren verglichen.

Alle Süßigkeiten in den Adventskalendern waren mindestens zweieinhalb Mal so teuer wie herkömmliche Erzeugnisse. Der höhere Verpackungsaufwand rechtfertige diesen Preisaufschlag nicht, da die Mehrkosten nach Schätzungen höchstens zwei Euro betragen. Ein Kalender kostete 9,99 Euro und damit sogar 323 Prozent mehr als die im gleichen Geschäft erhältlichen Bonbons oder Fruchtgummis in den herkömmlichen Verpackungen (2,36 Euro). Da ist die Zugabe von zwei kleinen billigen Spielzeugüberraschungen nur ein kleiner Trost, kommentieren die Verbraucherschützer. Des Weiteren wurden die schlechte Preisauszeichnung mit fehlenden End- und Grundpreisen und die je nach Geschäft großen Preisunterschiede von über 60 Prozent bemängelt. Auf manchen Verpackungen war viel Werbung und es wurde mehr Inhalt vorgetäuscht. Trotz der hohen Preise sind Adventskalender oft einfallslos und entsprechen laut Verbraucherzentrale dem Standardsortiment der Supermärkte.

Schöner ist ein selbst gestalteter Kalender, in dem die 24 Überraschungen versteckt sind. Beim Inhalt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – von kleinen Süßigkeiten, Plätzchen, Nüssen und Trockenobst, zuckerfreien Kaugummis über Spielzeuge, Radiergummi und Spitzer für die Schule. So lässt sich das Warten im Advent spannender versüßen – und mit mehr Inhalt für das Geld.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.vzhh.de/ernaehrung/322771/adventskalender-gesamtauswertung-mit-bildern.aspx

CHEESE BERLIN 2013

Bei der Cheese Berlin können Berlinerinnen und Berliner in der Markthalle Neun die ganze Vielfalt handwerklicher Käse-Erzeugnisse kennenlernen und genießen – Sonntag, 3. November 2013, 11–19 Uhr, Markthalle Neun

Unter dem Motto „Alles, was man aus Milch machen kann“ bieten über 30 ausgewählte Erzeuger, Affineure und Händler aus der Region und aus ganz Deutschland hochwertige Käse zum Probieren und zum Kauf an.

Zu Gast sind außerdem herausragende Käsemacher aus Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und von den Britischen Inseln. Sie präsentieren besondere Spezialitäten wie z.B. Ahrntaler Graukäse, Chällerhocker, Remeker oder Stichelton.

Im Rahmenprogramm laden die Käse- und Wein-Expertin Ursula Heinzelmann sowie die Bier-Sommelière Sylvia Kopp von der Berlin Beer Academy zu CheeseTalks mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen ein.

Die Veranstalter wollen mit der Cheese Berlin darauf aufmerksam machen, dass viele Käsesorten und das Wissen um deren Herstellung gefährdet sind. Die Berufsgruppe der Schäfer und Hirten droht auszusterben. Der Verlust kultureller und kulinarischer Traditionen bedeutet zugleich auch ein Verlust an Biodiversität. Wenn alte Nutztierrassen verloren gehen, werden auch weidewirtschaftlich geprägten Landschaften mit ihrer spezifischen Artenvielfalt zerstört. Um diese zu schützen nimmt Slow Food alte Nutztierrassen und traditionelle Käse verstärkt in die internationale „Arche des Geschmacks“ auf.

Die Cheese Berlin fand im November 2012 zum ersten Mal statt und war mit rund 7.000 Besucherinnen und Besuchern auf Anhieb ein Erfolg. Aufgrund des großen Interesses im Vorjahr wird diesmal die Cheese Berlin noch einmal zwei Stunden länger geöffnet sein (11–19 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Veranstalter der Cheese Berlin sind das Slow-Food-Convivium Berlin, die Markthalle Neun und der Berliner Käsespezialist Ivo Knippenberg.

Die Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg ist ein Marktplatz für gute Lebensmittel. Hier treffen sich traditionelles Lebensmittelhandwerk und -handel, Esskultur, Kunst und Engagement. Im Wettbewerb Berliner Meisterköche wurde die Markthalle Neun jüngst als Gastronomischer Innovator 2013 ausgezeichnet.

www.cheese-berlin.de

Peru – Ziel für Feinschmecker

Laut einer Umfrage von CANATUR (Cámara Nacional de Turismo) Peru, besuchen rund 80.000 Touristen Peru aufgrund der hervorragenden Gastronomie. Noch sind die meisten dieser Feinschmecker Besucher aus Lateinamerika. Doch auch der Anteil der Touristen aus Europa und Nordamerika wächst, die nicht nur die Natur und die kulturellen Sehenswürdigkeiten Perus kennenlernen wollen, sondern auch die Erzeugnisse der peruanischen Küche.

Peru im Internet: www.peru.travel

Wer war schon mal in Peru und kann berichten?

Roter Hahn

Von der Saat übers Korn zum Brot, von der Kuh über die Milch zum Käse und vom Baum über die Frucht zum Saft: In den bäuerlichen Manufakturen der Marke „Roter Hahn“ lässt sich der Weg vom Rohstoff bis zum Endprodukt genau zurückverfolgen. Denn wer seine Erzeugnisse in der Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern 2013“ präsentieren darf, verpflichtet sich zu einem Höchstmaß an Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Für die hohen Qualitätsstandards der 52 Direktvermarkter aus Südtirol bürgen darüber hinaus ein strenger Kriterienkatalog sowie regelmäßige Kontrollen und Verkostungen.

So müssen etwa die Grundstoffe für die exklusiven Produkte von „Roter Hahn“ nicht nur im Einklang mit der Natur wachsen und von den bäuerlichen Erzeugern liebevoll von Hand verarbeitet und veredelt werden, sondern auch fast ausschließlich vom eigenen Betrieb stammen. Nur sehr geringe Mengen dürfen von einem anderen Südtiroler Bauernhof zugekauft werden. Außerdem ist die Verwendung von Zusatz- und Hilfsstoffen genau geregelt: Gentechnisch veränderte Organismen sind ebenso wenig erlaubt wie Farb- oder Konservierungsstoffe. Das begehrte Qualitätssiegel erhalten die Hersteller jedoch erst, wenn sie die Überprüfung durch eine unabhängige Fachkommission bestehen. Dabei führen Vertreter der Lebensmittelbranche, des Versuchszentrums Laimburg, des Sennereiverbands und des Südtiroler Bauernbunds eine Blindverkostung durch, die final darüber entscheidet, ob das jeweilige Erzeugnis den gestellten Anforderungen entspricht oder nicht.

Dieses Jahr konnten sich insgesamt 52 Direktvermarkter qualifizieren. Ihre wertvollen Erzeugnisse finden Interessierte ab sofort in der Gratis-Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern 2013“. Die Vielfalt der regionalen Köstlichkeiten aus überschaubaren bäuerlichen Strukturen reicht von feinen Fruchtaufstrichen, Säften, Sirup, Trockenobst, edlen Destillaten und Essigen über handgepflückte Kräuter- und Teemischungen bis hin zu würzigem Käse, erlesenen Milchprodukten, traditionell gebackenen Broten sowie frischen Eiern von glücklichen Freilandhühnern. Der Verkauf erfolgt zum einen direkt ab Hof, aber auch in ausgewählten Südtiroler Lebensmittelgeschäften – vom lokalen Supermarkt bis hin zum kleinen Feinkost-Paradies.

Die Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern 2013“ mit allen Verkaufsadressen kann kostenlos bestellt werden unter Fon +39 (0471) 99 93 08 oder www.roterhahn.it

Weingut Alois Lageder

Erstmalig lud Alois Lageder in Zusammenarbeit mit der ARGE Südtirol am Samstag, den 9. Juni 2012 zu einem Tag im Zeichen der Biodynamie und der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners auf das Weingut in Margreid. Bei schönem Wetter und in heiterer Atmosphäre machten rund 1000 Besucher das Biodynamische Fest – Open Day@Alois Lageder zu einem vollen Erfolg.

Vor der herrlichen Kulisse des historischen Ansitzes Casòn Hirschprunn präsentierten regionale, biologisch-dynamisch arbeitende Landwirte ihre Erzeugnisse. Nicht nur das kulinarische Angebot traf auf positive Resonanz, auch die zahlreichen Seminare, Kurse und Führungen durch Weinberg, Garten und Keller fanden rege Teilnahme. Für Groß und Klein wurde so über den ganzen Tag das breite Spektrum von Anthroposophie bis Biodynamie erlebbar.

Zum krönenden Abschluss des vielfältigen Rahmenprogramms, in Kooperation mit den umliegenden Waldorfschulen erarbeitet, spielte die herausragende ATB-Bigband des Bozener Franziskanergymnasiums.

„Markt am Meer“ in Warnemünde

Die Veranstaltungsreihe der Yachthafenresidenz Hohe Düne geht in die zweite Runde

Nach der Winterpause setzt die
Yachthafenresidenz Hohe Düne ab April 2012 ihre
erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Markt am Meer“
fort: An sechs Sonntagen im Jahr präsentieren
Produzenten aus der Region ihre Erzeugnisse in
der Bootshalle.
Mit der Kooperation unterstreicht die
Yachthafenresidenz Hohe Düne gemeinsam mit
Küchendirektor und Sternekoch Tillmann Hahn ihr
Engagement für das kulinarische „Genussland“
Mecklenburg-Vorpommern.

An den „Markt am Meer“-Sonntagen dürfen sich Besucher auf ein spannendes kulinarisches
Angebot freuen, das von frischen Fisch- und Fleischspezialitäten über Bio-Gemüse und feine
Öle bis zu handgerührten Fruchtaufstrichen reicht. Außerdem präsentiert sich auch das loka-le (Kunst)-Handwerk, mit Produkten aus Tonkeramik, handgesponnener Wolle, Leinen, Holz
und Steinen. Wer beim Bummeln über den Markt Appetit bekommt, kann direkt vor Ort vom
Besten der Region kosten: Begleitend zum „Markt am Meer“ lädt Tillmann Hahn zum Brunch
mit Köstlichkeiten aus der Umgebung ein.

„Markt am Meer“ – Termine 2012
08.04.2012 Ostersonntag
13.05.2012 Muttertag
10.06.2012
15.07.2012 Warnemünder Woche
12.08.2012 Hanse Sail
30.09.2012

DLG prämiert Bio-Produkte

Anlässlich der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Erzeugnisse, hat die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in Nürnberg die Preisträger ihrer Internationalen Qualitätsprüfung für Bio-Produkte ausgezeichnet. Insgesamt erhielten Produkte von 190 Herstellern aus dem In- und Ausland eine DLG-Prämierung in Gold, Silber oder Bronze. Das DLG-Vorstandsmitglied Claudia Müller überreichte die Urkunden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 16. Februar.

Die DLG testete in diesem Jahr insgesamt 1015 Produkte aus nahezu allen Lebensmittelbereichen. Dazu zählten Fleisch- und Wurstwaren, Molkereiprodukte, Back- und Süßwaren, Tiefkühlkost, Fertiggerichte, Feinkost sowie Fruchtgetränke, Speiseöle und Tee. Im Rahmen seiner Internationalen Qualitätsprüfung unterzog das DLG-Testzentrum Lebensmittel alle Erzeugnisse einer sensorischen Qualitätsprüfung. Weitere Testparameter ergänzten das Prüfspektrum. Die Tests wurden durch Experten durchgeführt, die speziell für die Qualitätsbewertung ökologisch erzeugter Lebensmittel geschult wurden. So wird sichergestellt, dass Besonderheiten, die sich aus den spezifischen Produktionsprozessen ergeben, berücksichtigt werden.

Geschmack entscheidendes Qualitätskriterium
Mit den zunehmenden öffentlichen Diskussionen über Lebensmittelqualität haben Verbraucher gelernt, dass es unterschiedliche Qualitätsdimensionen gibt, nach denen Lebensmittel beurteilt werden können. Dazu zählen neben dem Geschmack, die Produktsicherheit und die gesundheitliche Unbedenklichkeit sowie ethische und soziale Dimensionen in der Herstellung. Das wachsende Bewusstsein für die Vielschichtigkeit von Lebensmittelqualität konnten sich die Hersteller von ökologisch erzeugten Lebensmitteln in den letzten Jahren zunutze machen, indem sie betonten, dass für Bio-Lebensmittel die Produktion unter bestimmten Qualitätskriterien genauso wichtig ist wie die Qualität des einzelnen Produkts. Das dankten die Bio-Käufer der Branche im vergangenen Jahr wieder mit einem geschätzten Gesamtumsatz von rund 5,9 Mrd. Euro.

Das entscheidende Qualitätskriterium für den Kauf von Lebensmitteln bleibt aber ihr Geschmack. In der Verbraucherstudie „Consumers’ Choice 2011“ der GfK und des BVE (Bundesverband der Ernährungsindustrie) antworteten 96 % der Verbraucher, Lebensmittel müssten schmecken, sonst sei es keine Qualität. Appetitlichkeit und Frische seien dabei genauso wichtig wie Rückstandsfreiheit und gesunde Inhaltsstoffe. 81 % der Haushalte fänden es jedoch schwierig, die Qualität von Lebensmitteln richtig beurteilen zu können. Obwohl der Geschmack als das dominante Qualitätsmerkmal genannt wird, trauen sich viele Verbraucher ein eigenes Qualitätsurteil nicht mehr recht zu. Entsprechend hoch seien deshalb der Informationsbedarf und die Suche nach Möglichkeiten der Qualitätsorientierung.

Die DLG-Qualitätsprüfung stellt den Verbraucherwunsch nach Geschmackssicherheit und damit nach der sensorischen Qualität von Lebensmitteln in den Mittelpunkt ihrer Tests. Zur sensorischen Charakterisierung von Lebensmitteln hat die DLG eine beschreibend-bewertende Prüfung entwickelt. Hinsichtlich der Merkmalsgruppen Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack werden die sorgfältige Rohstoffauswahl, die optimale stoffliche Zusammensetzung (Rezeptur), die Verarbeitung sowie Produktgestaltung (Herrichtung der Ware) einschließlich Verpackung bei Einhaltung der gesetzlich fixierten stofflichen und hygienischen Parameter geprüft. Unter diesen standardisierten Bedingungen erfolgte auch die sensorische Prüfung der Bio-Lebensmittel. Vor jeder Prüfung erfolgte eine Einweisung hinsichtlich der eingeschränkten Verwendung bestimmter Zusatzstoffe und Technologien, wie sie das Lebensmittelrecht sowie ergänzend die Bio-Verbände bei den einzelnen Lebensmittelgruppen vorsehen.

Produkte, die diesen wissenschaftlich aktuellen Qualitätsstandards entsprachen, wurden mit einer DLG-Medaille in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet. Die prämierten Erzeugnisse gehören damit zu den Qualitätsprodukten der Bio-Branche.