Bib Gourmand Deutschland 2017

Der „Bib Gourmand“ feiert 2017 sein 20-jähriges Bestehen in Deutschland. Anlässlich des Jubiläums erscheint jetzt der Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2017“. Das Buch stellt auf 288 Seiten alle 472 Restaurants vor, die 2017 die Auszeichnung für sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. Die Neuauflage des im vergangenen Jahr erstmals vorgestellten Titels kommt am 2. Dezember in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

Erstmals 1997 im Guide MICHELIN Deutschland
Das Symbol Bib Gourmand erschien erstmals 1997 im Guide MICHELIN Deutschland. Die Auszeichnung verspricht „eine frische Küche mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis“ und wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet, das gleichzeitig als Namensgeber fungiert. Bereits für 37 Euro lässt sich in deutschen Bib Gourmand-Restaurants ein komplettes Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert, genießen.

Die Auszeichnung war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Doch nicht nur bei den Gästen kommt die Empfehlung an, auch bei den Gastronomen ist sie eine erstrebenswerte Auszeichnung, denn sie bringt ihnen zahlreiche Stammgäste.

Zusätzlich zur Preisgestaltung, die das Budget der Gäste im Auge behält, lautet die Grundbedingung für den Bib Gourmand, dass das Essen die Kriterien der Michelin Inspektoren erfüllt: Die Qualität der Produkte muss stimmen, ebenso die Sorgfalt bei der Zubereitung. Hinzu kommen präzise Garzeiten und Techniken, gekonntes Abschmecken und harmonische Verbindung der Aromen.

Markante Zunahme der Bib Gourmand-Adressen
Insgesamt 303 Restaurants erhielten im Premierenjahr einen Bib Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der kulinarischen Adressen für den kleineren Geldbeutel beachtlich zu. Für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Bib Gourmand Deutschland zeichneten die Tester 472 Häuser verschiedenster Küchenstile mit dem Prädikat für das „beste Preis-Leistungs-Verhältnis“ aus. Dies entspricht einer Steigerung um 56 Prozent und spiegelt die dynamische Entwicklung der deutschen Gastronomie wider. Insgesamt 60 Restaurants erhalten 2017 den Bib Gourmand neu. Erstmals erhält mit dem „Lucky Leek“ in Berlin ein rein veganes Restaurant die beliebte Auszeichnung.

Mit 148 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 107 Restaurants. Die deutschen Bib Gourmand-Hauptstädte liegen allerdings im Norden: Hamburg mit 17 und Berlin mit 12 ausgezeichneten Häusern.
Die gesamte Liste finden Sie auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154363402853124 (und folgende Fotos)

Und morgen gibt es beim Gourmet Report die Infos über alle neuen Sterne Restaurants des Guide Michelin 2017

Kaktuswasser und Birkensaft

Energydrinks aus der Natur?

Kokoswasser ist längst vergessen. Heute greifen
Hollywoodstars zu Kaktus- und Birkenwasser, die deutlich weniger
Kalorien haben. Die Pflanzensäfte sollen sehr erfrischend sein und
noch dazu Gesundheit und Schönheit erhalten. Wissenschaftliche
Beweise gibt es dafür allerdings nicht.

Bereits seit Jahrhunderten trinkt man in der mexikanischen Wüste
Kaktuswasser. Das süßlich-zitronige Getränk, wird aus den Früchten
von Feigenkakteen gewonnen, die in kargen Gegenden wertvolle
Wasserspeicher sind. Im Innern der Pflanze sammeln sich Mineralien und
Vitamine wie Vitamin A und C, Magnesium, Eisen, Kalzium und
Omega-3-Fettsäuren. Kaktuswasser ist durch die Säure Taurin, die
auch in Energydrinks enthalten ist, ein natürlicher Wachmacher. Bei
regelmäßigem Genuss soll sogar die Haut straffer werden. Noch ist
das kalorienarme „Wunderwasser“ nicht im deutschen Handel
erhältlich. Das kann aber bei dem derzeitigen medialen Hype nur eine
Frage der Zeit sein.

Alternativ darf es etwas Birkensaft sein, den schon die Wikinger
schätzten. In Skandinavien und Osteuropa hat das „Melken“ der
Birke eine lange Tradition. Der Baum wird nur im zeitigen Frühjahr
angezapft, wenn er den nahrhaften Saft aus den Wurzeln in die Knospen
pumpt. Birkenwasser soll frisch und süß-säuerlich schmecken. Nach
dem Volksmund wirkt er belebend, unterstützt bei der Entgiftung und
lindert Kopfschmerzen. Positive Inhaltsstoffe sind unter anderem
Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Natrium. Der Kaloriengehalt
liegt bei nur 5 Kilokalorien pro 100 ml. Denn die Süße ist auf den
Birkenzucker Xylit zurückzuführen, der nur halb so viele Kalorien
wie gewöhnlicher Haushaltszucker hat. In Skandinavien wird
Birkenwasser nicht nur getrunken, sondern auch zum Süßen von Kaffee
und Müsli verwendet. Wer das Getränk kosten möchte, wird in
ausgewählten Biosupermärkten, Naturkostläden und im Internet
fündig. Es gibt den Baumsaft pur, aber auch aromatisiert. Ganz billig
ist das Modewasser aber nicht. Eine 0,3l-Flasche kostet mindestens
2,50 Euro.

Auch wenn Trends kommen und gehen, der gesündeste Durstlöscher ist
nach wie vor einfaches Wasser aus der Leitung oder Mineralwasser. Und
das garantiert kalorienfrei und kostengünstig.

/Heike Kreutz, www.aid.de

Philipp Stein

Im August 2016 wartet das Luxusresort Coco Bodu Hithi erneut mit einem Spitzenkoch auf. Im Rahmen eines Eventjahres verwöhnt Deutschlands jüngster Sternechef Philipp Stein Gäste im „Stars“ sowie den anderen Restaurants der Insel mit exquisiten Kreationen und teilt während einer Masterclass die Geheimnisse seiner Kochkunst mit interessierten Feinschmeckern.

Ausnahmetalent Philipp Stein – Chef de Cuisine im „Favorite“ Restaurant in Mainz
Bereits 2014 erhielt Philipp Stein mit gerade einmal 24 Jahren seinen ersten Michelin-Stern, ein Jahr später verlieh ihm Gault&Millau die Auszeichnung „Junges Talent“ und vergab 16 Punkte und zwei Hauben. Nun richtet er zwei hochkarätige Dinner Events auf Coco Bodu Hithi aus und begeistert Gäste mit besonders exquisiten Menükompositionen. Seine raffinierte Weltküche setzt auf die Frische und Qualität der Zutaten sowie deren punktgenaue Zubereitung und die Verfeinerung durch aromatische Saucen – ein klassischer, unprätentiöser Stil, der nicht zuletzt durch den Einfluss von Kochlegende Dieter Müller geprägt wurde. Dabei stehen für den vom Feinschmecker als „Aufsteiger des Jahres“ betitelten Spitzenkoch der Geschmack und die Zufriedenheit seiner Gäste im Vordergrund.

Ein weiteres Highlight des Eventjahres auf Coco Bodu Hithi ist die Masterclass, bei der der Maître seine Haute Cuisine Kunst exklusiv mit Gästen des Resorts teilt. Während des Workshops schauen die Teilnehmer Philipp Stein nicht nur in die Töpfe und Pfannen, sondern erhalten die einmalige Gelegenheit, persönlich von ihm zu lernen. Der Sternekoch führt damit eine beliebte Tradition auf Coco Bodu Hithi fort: Bereits im Februar gastierten der britische Fernsehkoch Nigel Haworth und weitere Michelin Sterneträger wie Frédéric Doucet und Aktar Islam im einzigartigen Luxusresort. Gemeinsame Workshops, Live Cooking und Weinverkostungen gehörten auch hier zum gastronomischen Programm der Extraklasse.

Coco Bodu Hithi – Gourmetparadies im Indischen Ozean
Neben dem Gourmetfestival, machen sieben erstklassigen Restaurants und Bars Coco Bodu Hithi zu einem exklusiven Ziel für Feinschmecker. Das Angebot reicht von Fisch- und Meeresfrüchte-Spezialitäten und weiteren saisonalen Speisen über die Länderküchen Japans, Indiens und des mediterranen Raums bis hin zu internationaler Fusion-Küche und steht für die Vielfalt höchster kulinarischer Genüsse.

www.cococollection.com

Frischeparadies Berlin-Charlottenburg mit 15 % Rabatt am Azubi-Tag

Für 22 Auszubildende wird Donnerstag, der 28. April 2016, ein großer Tag und eine neue Herausforderung. Dann nämlich tragen sie selbst die Verantwortung im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. Die knapp zwei Dutzend Azubis aus den Niederlassungen in Stuttgart, Hamburg, Köln, Essen, Berlin und Innsbruck wurden von den Betriebsleitern ihrer Ausbildungsorte im Vorfeld nominiert. Damit haben sie sich qualifiziert, einen Tag lang sämtliche Positionen und Prozesse in einer Filiale von Deutschlands größtem Lieferanten für Feinkost und Delikatessen eigenständig zu leiten. Alle Posten im Markt, von der Gemüseabteilung über die Fischtheke und von den Weinregalen bis hin zu den Kassen, werden mit Nachwuchsmitarbeitern besetzt. „Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass es sich lohnt, wenn unsere Azubis selbstbestimmt arbeiten und auch mal auf sich gestellt sind“, erklärt Matthias Rechel, Betriebsleiter im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. „Die Auszubildenden haben den Markt nicht nur im Griff, sondern auch noch jede Menge Spaß. Das sorgt an diesem Tag auch bei den Kunden für ein neues Einkaufserlebnis.“

Damit die Auszubildenden gut vorbereitet in den Tag starten, haben sie gemeinsam mit Matthias Rechel den Aktionstag im Voraus genau geplant. Der Betriebsleiter stand ihnen dabei beratend zur Seite, versuchte aber, sich nicht zu sehr einzumischen. „Wir geben unseren Auszubildenden die Chance, ihre eigenen Ideen umzusetzen, und sind für sie da, wenn sie unsere Hilfe brauchen. Damit zeigen wir den jungen Leuten, dass wir ihnen absolut vertrauen“, so Rechel.

Der Azubi-Tag findet am Donnerstag, dem 28. April 2016, im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg in der Morsestraße 2 statt. Der Markt ist an diesem Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Kunden erhalten 15 Prozent Cash & Carry Rabatt auf das gesamte Sortiment, mit Ausnahme von Angeboten. Zusätzlich haben die Azubis zehn Lieblingsprodukte aus dem Sortiment ausgewählt, auf die es noch einmal einen gesonderten Rabatt gibt. Verschiedene Frischeparadies-Lieferanten laden außerdem zu Verkostungen im Markt ein.

www.frischeparadies.de

Wegen Bürokratie geschlossen

Auerbachs Keller schließt für einen Tag am 20. April – Grund: Bürokratie

Verordnungen, Vorschriften und Gesetze: Für Bernhard Rothenberger ist eine Grenze erreicht. Der Pächter nutzt den 20. April, um einen ganzen Tag lang seine 110 Mitarbeiter über die neuesten Bestimmungen zu belehren. Ein Verzweiflungsakt.

Bernhard Rothenberger zieht die Notbremse: Für einen ganzen Tag lang schließt der Pächter des Auerbachs Keller Leipzig die Traditionsgaststätte. Die Historischen Weinstuben, der Große Keller, die Bar – am Mittwoch, 20. April, hat nichts geöffnet. Und das zum ersten Mal seit zehn Jahren. So lange wird das weltweit bekannte Traditionslokal von Rothenberger betrieben. Stattdessen nutzen Rothenberger und seine 110 Mitarbeiter die Zeit für gesetzlich vorgeschriebene Unterweisungen. Etwas verzweifelt-sarkastisch nennt Bernhard Rothenberger diese Aktion auch „Tag der Bürokratie“.

„In den vergangenen Jahren haben die gesetzlichen Belehrungen und Vorschriften überhandgenommen. Wir ersticken in Verordnungen. Das ist während der Arbeitszeit nicht mehr zu bewältigen. Die Arbeitszeitordnung zwingt uns in ein enges Korsett, unternehmerische Entscheidungen werden dadurch konterkariert. Deshalb musste ich schweren Herzens diese Entscheidung treffen“, sagt der Chef des Auerbachs Keller. Er habe damit auf einen Hilferuf seiner Abteilungsleiter reagiert, die mit den gesetzlichen Belehrungen und Vorgaben nicht mehr nachkamen. „Wegen der Arbeitszeitordnung hatten wir einfach keinen Spielraum mehr und keine Arbeitszeit für den Gast übrig, weil wir nicht mehr ohne weiteres Überstunden machen dürfen.“

Um Missverständnissen vorzubeugen sagt Rothenberger: „Dinge wie Brandschutz und Erste Hilfe sind wichtig und werden bei uns penibel umgesetzt. Aber bei uns in Deutschland wiehert immer mehr der Amtsschimmel.“

Drei Beispiele:
* In Auerbachs Keller gibt es gesetzlich zwingend einen Bildschirmbeauftragten. Der kontrolliert den Abstand der Bildschirme. Eingeführt wurde das vor Ewigkeiten wegen der Strahlung der Röhrenbildschirme. Mittlerweile wurden diese natürlich längst durch Plasmabildschirme ersetzt. Den Bildschirmbeauftragten gibt es per Gesetz aber immer noch.

* Wegen des Datenschutzes gibt es einen weißen und einen roten Mülleimer. In den roten Mülleimer kommen Briefe, Zettel oder Dokumente, auf denen Namen und Adressen zu sehen sind. Jeden Abend wird der Inhalt geschreddert. Die Schreddermaschine des Auerbachs Keller zerkleinerte in Streifen. Sie musste ausgetauscht werden, weil die Maschine Schnipsel schreddern muss.

* Alle Mitarbeiter erhalten eine Kohlendioxid-Unterweisung. Die ist wichtig bei Schankanlagen, wenn die Ventile für Bier geöffnet werden. Allerdings müssen auch die Mitarbeiter in der Verwaltung diese Unterweisung erhalten. Dabei arbeiten die nur im Büro und bekommen Kohlensäureflaschen gar nicht zu Gesicht.

Am Donnerstag, 21. April, 12 Uhr, können die Gäste dann wieder die besondere Herzlichkeit und Gastfreundschaft in Auerbachs Keller genießen. Inklusive frisch belehrter Mitarbeiter.

Michelin Nordic Guide 2016

Sterneregen nun auch außerhalb der schwedischen Großstädte

Schwedische Küchenchefs sind kreativ, innovativ und legen Wert auf beste Zutaten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung – und das nicht nur in den schwedischen Großstädten. Das stellt nun der neue Restaurantführer Michelin Nordic Guide 2016 eindrucksvoll unter Beweis: 28 Sterne verteilt auf 24 Restaurants hat der Guide Michelin in diesem Jahr an Schweden vergeben. Das Besondere in diesem Jahr: Erstmals dürfen sich nun auch Restaurants außerhalb der drei Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö über die begehrten Sterne freuen, da sich die Inspektoren zum auch in ländlicheren Regionen umgesehen haben.

Das Ergebnis: sechs neue Glanzlichter am kulinarischen Sternenhimmel Schwedens. Das größere Bewertungsgebiet hat z. B. dazu geführt, dass das beliebte „Fäviken Magasinet“ in Järpen in der nordschwedischen Region Jämtland auf einen Schlag mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Die Begründung der Michelin-Chefredakteurin Rebecca Burr: „Das Fäviken Magasinet bietet ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis in einem abgelegenen und idyllischen Jagdrevier. Die Küche ist sehr geschmackvoll und tief in der Region verwurzelt.“

Daneben darf sich Schweden aber auch über fünf weitere Restaurants freuen, die sich nun erstmals mit einem Michelin-Stern schmücken können. Dazu zählen das Restaurant des Hotell Borgholm auf der Insel Öland, das familiengeführte Restaurant Daniel Berlin Krog in Skåne sowie das Restaurant PM & Vänner im småländischen Växjö. Die bisherigen Sternerestaurants in Stockholm und Göteborg erhalten zudem Zuwachs von Sushi Sho in Stockholm sowie vom Upper House in Göteborg.

Einen neuen Bib Gourmand erhalten auch das Nook in Stockholm und das Somm in Göteborg. Weitere Infos zu kulinarischen Erlebnissen in Schwedens Großstädten gibt es unter www.malmotown.com, www.goteborg.com und www.visitstockholm.com.

UTZ ist einfach gut

Die Teilnahme am UTZ-Programm wirkt sich positiv auf die ökonomischen und sozialen Lebensumstände von Farmern aus und trägt zum Schutz der Umwelt bei. UTZ-zertifizierte Farmer erreichen ein höheres Einkommen und eine verbesserte Produktqualität, haben stabileren Zugang zum Weltmarkt und zu sauberem Wasser, schaffen verbesserte Arbeitsbedingungen und verfügen über effektivere Anbaupraktiken, um ihre Böden zu schützen. So lautet das Ergebnis des soeben erschienenen “Impact Report 2016” von UTZ.

Für seine Wirksamkeitsstudie hat das Nachhaltigkeitsprogramm für Kaffee, Kakao und Tee eigene Erhebungen sowie neue Studienergebnisse von unabhängigen Institutionen, zum Beispiel Non-Profit-Organisationen, kombiniert. “Wir legen sehr großen Wert darauf, die Wirkung des UTZ-Programms regelmäßig zu messen”, sagt Geschäftsführer Han de Groot. “Nur so können wir unsere Standards anpassen und weiter verbessern. Denn wir wollen, dass UTZ alle Möglichkeiten ausschöpft, um das Leben der teilnehmenden Farmer und der Menschen in ihrem Umfeld zu verbessern sowie die natürlichen Ressourcen zu erhalten. UTZ will einen Unterschied machen.”
Der “Impact Report 2016” zeichnet nach, wie das UTZ-Programm zwischen 2009 und 2014 weiter an Reichweite sowie Relevanz zugenommen hat. Die Wirksamkeitsstudie untersucht darüber hinaus die Nachhaltigkeitstrends in ausgewählten Ländern, die eine führende Rolle in der Produktion von Kaffee, Kakao und Tee spielen.

Hohe Zufriedenheit: Farmer bewerten das UTZ-Programm als attraktiv
Die Erwartungen der Farmer an die Zertifizierung sind ein wichtiger Baustein im UTZ-Programm. Dass die Farmer vom UTZ-Programm profitieren, zum Beispiel im Sinne von steigenden Produktivitätszahlen oder einem verbesserten Einkommen, beweisen die Zahlen: Im Jahr 2009 nahmen rund 100.000 Farmer am UTZ-Programm teil, 2014 war es über eine halbe Million (578.012 Farmer). Diese zunehmende Verbreitung wird gestützt von einer Studie unter UTZ-zertifizierten Kaffeefarmern in Brasilien. 90 Prozent von ihnen gaben an, mit dem UTZ-Programm zufrieden zu sein.

Leichter Zugang: UTZ erleichtert Engagement für nachhaltig produzierte Produkte
UTZ-zertifizierte Produkte werden gut angenommen und immer mehr nachhaltiger Kaffee, Kakao und Tee erreichen den Weltmarkt. UTZ-Kaffee verzeichnete zwischen 2009 und 2014 ein Verkaufswachstum von beinahe 90 Prozent (2014: über 250.000 Tonnen). Für UTZ-Tee stieg die verkaufte Menge im gleichen Zeitraum auf mehr als 4.500 Tonnen bzw. um 55 Prozent. Das Kakao-Programm wurde 2009 gegründet. Es war mit einer verkauften Menge von knapp 400.000 Tonnen bereits im Jahr 2014 das größte Programm für den nachhaltigen Kakao-Anbau.
Sowohl die Industrie als auch die Verbraucher sind immer stärker dazu bereit, Nachhaltigkeit zu honorieren. So hat beispielsweise die Absichtserklärung der großen Schokoladenhersteller dazu beigetragen, dass UTZ sein Kakao-Programm ausgeweitet hat. Sie haben sich darauf verständigt, bis 2020 100 Prozent des Kakaos aus nachhaltigem Anbau zu beziehen.

Positive Wirkung: Auf Farmer, ihre Arbeiter, ihre Familien sowie die Umwelt
Die Hälfte der UTZ-Farmer in der Elfenbeinküste berichtet, dass ihr Einkommen gestiegen ist, seitdem sie Teil des Programms sind. Studien belegen, dass ihr Netto-Einkommen um 16 Prozent höher lag als das von nicht-zertifizierten Farmern. In Ghana wurden große Erfolge bei der Abschaffung der Kinderarbeit erreicht. Der Anteil der Kinder, die die Schule besuchen, stieg signifikant an. In Kolumbien hat sich die UTZ-Zertifizierung im untersuchten Zeitraum besonders positiv auf die Umwelt ausgewirkt. Hier wurden Anbaupraktiken angewendet, die den Boden schonen und somit erhalten. Darüber hinaus wurden Methoden zu korrektem Recycling sowie dem effizienten und minimierten Einsatz von chemischen Düngemitteln vermittelt. Der richtige Umgang mit Dünger ist eine der wichtigsten Passagen im Code of Conduct, dem Kriterienkatalog für die UTZ-Zertifizierung.

Ausblick: Mehr Themen, mehr Akteure, breiterer Ansatz
Die Ergebnisse des aktuellen Impact Report werden in die Optimierung des UTZ-Programms einfließen. Doch bei allen positiven Entwicklungen und dem Mehrwert, den Farmer durch eine UTZ-Zertifizierung erfahren, lassen sich nicht alle Probleme durch Zertifizierung alleine lösen. Herausforderungen wie Kinderarbeit, geringe Einkommen oder der Klimawandel verlangen nach einem interdisziplinären Ansatz, an dem sich auch Regierungsorgane, weitere Unternehmen und noch mehr Vertreter der Zivilgesellschaft beteiligen müssen. Diesen Themen wird UTZ sich in den kommenden Jahren verstärkt widmen und die Zusammenarbeit all dieser Akteure vermehrt fördern, um weitreichende und anhaltende Verbesserungen für die Farmer, Produzenten, Arbeiter und deren Familien zu erreichen.

Der “Impact Report 2016” von UTZ kann unter folgendem Link eingesehen werden (engl. Sprache): http://utz.org/impactreport/

UTZ ist ein Programm und Gütesiegel für den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee. Mit dem UTZ-Programm erlernen die Farmer geeignete Anbaumethoden und erhalten Anreize für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und den verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch und Umwelt. Dadurch trägt UTZ dazu bei, dass sich der Ertrag, das Einkommen und die Lebensbedingungen der Farmer verbessern und die natürlichen Ressourcen geschont werden. Die Kriterien und Richtlinien der UTZ-Zertifizierung sind im Code of Conduct festgeschrieben. UTZ hat sich zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee zur natürlichsten Sache der Welt zu machen. Mehr Informationen finden Sie unter www.utz.org.

Petersilienwurzel

Petersilienwurzel ist ein typisches Wintergemüse und ideal für Eintöpfe und feine Cremesuppen. Denn der Petersiliengeschmack bleibt beim Kochen erhalten. Die eher unscheinbaren Wurzeln haben aber noch viel mehr zu bieten. Feinschmecker glasieren sie in Honig, schmecken mit Weißwein ab und reichen sie zu Wild und Geflügel. Für ein köstliches Püree wird das Gemüse mit Kartoffeln in wenig Flüssigkeit 15 Minuten gegart, je zur Hälfte Salzwasser und Milch. Anschließend Butter, Salz, Pfeffer und Muskat hinzugeben und zerstampfen. Auch im Risotto, aus dem Wok, mit Parmesan überbacken und geraspelt in einem winterlichen Salat sind die delikaten Wurzeln ein Genuss. Die Blätter kann man hacken und für eine feine Würze über das Gericht streuen.

Das Aroma ist auf die ätherischen Öle zurückzuführen, die nebenbei die Verdauung und die Nierentätigkeit unterstützen. Zudem versorgt die Petersilienwurzel den Körper mit Vitamin C, Provitamin A, B-Vitaminen und den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Eisen.

Die Petersilienwurzel gehört botanisch zur Familie der Doldenblüter und ist eng mit der Blattpetersilie verwandt. Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum und ist dort bereits seit der Antike als Würz- und Arzneipflanze bekannt. Die Petersilienwurzel ist außen gelblich mit dunkleren Ringstreifen und innen weiß gefärbt. Sie sieht der Pastinake zum Verwechseln ähnlich, ist aber länglicher und läuft nach vorn spitz zu. Die Pastinake hat ein dickeres Kopfteil und ist mit bis zu 40 Zentimetern deutlich größer als die Petersilienwurzel mit höchstens 20 Zentimetern Länge.

Petersilienwurzel ist direkt beim Erzeuger, auf dem Wochenmarkt, aber auch in gut sortierten Supermärkten zu finden. Die Wurzeln sollten fest, glatt und knackig sein mit frischem Grün, wobei kleinere Exemplare besonders zart sind. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich Petersilienwurzeln, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, zwei bis drei Wochen. Vor der Zubereitung werden sie ähnlich wie die Möhre gründlich gebürstet, gewaschen und mit einem Sparschäler geschält. Man entfernt die Enden und schneidet sie je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel.
Heike Kreutz, www.aid.de

Patrick Bittner

französisch inspirierte Küche von Chefkoch Patrick Bittner im Sternerestaurant Français wurde nach dem neuesten Testbericht des Gourmetführers Gusto von 8,5 auf 9 Pfannen aufgewertet. Sternekoch Patrick Bittner freut sich über diese Würdigung: „Eine Gusto-Aufwertung zu erhalten, ist nicht einfach, denn dahinter steckt gewaltige Anstrengung mit einem sattelfesten Team. Wir freuen uns über die Ehrung mit 9 Pfannen, denn im Vergleich entsprechen diese Gusto-Bewertungen, denen des international agierenden Michelin-Führers im Bereich von 2 Sternen. Und mit 9 Pfannen im Restaurantführer Gusto wird wiederum das herausragende Niveau von Küche und Service unseres Sterne-Restaurants bestätigt“.

Ein Jahr lang waren die Tester des Restaurantführers wieder anonym in der ambitionierten deutschen Gastronomie unterwegs, um interessierten Gourmets und solchen, die es werden wollen, ein möglichst detailliertes und objektives Bild der Spitzengastronomie des Landes zu zeichnen. Der Restaurantführer Gusto weiß das qualitativ hochwertige Angebot und die ausgefallene, exklusive Küche von Bittner zu schätzen. Denn Bittners Küche verspricht einen Purismus, der immer wieder nach wahrer Reinheit mit erlesenen Zutaten strebt. Brillierend durch die Konzentration auf das Wesentliche, gepaart mit schöpferischer Fantasie und origineller Zubereitung, stehen seine Menüs im Einklang mit der Harmonie der Aromen. Spannungsgeladen wird jedes Gericht, basierend auf der klassischen französischen Haute Cuisine, beherzt und extraordinär serviert.

Das Gourmet-Restaurant Français führt 17 der begehrten Gault Millau-Punkte und zählt mit seinem einzigartigen Ambiente deutschlandweit zu den ersten Adressen für Gourmetliebhaber und Feinschmecker. Neben wechselnden tagesfrischen und saisonalen Köstlichkeiten, die Patrick Bittner mit seinem Team zubereitet, bietet das Français mit erlesenen Käsesorten und delikat abgestimmten Weinen ein ausgefallenes kulinarisches Angebot. Sterne-Koch Patrick Bittner gehört zur Avantgarde der deutschen Spitzenköche. Als Künstler der Küche verfolgt er schöpferisch konsequent seinen eigenen Weg in Sachen Speisen und ihre Zubereitung. Mit leidenschaftlicher Kreativität und Experimentierlust sucht er nach dem neuen, inspirierenden Geschmackserlebnis und lotet so die Grenzen der klassischen Haute Cuisine immer wieder neu aus.

Der Gourmetführer Gusto testet jährlich anonym und unabhängig Restaurants in ganz Deutschland. Im Rahmen der alljährlichen Kompetenz-Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“, die in Kooperation mit der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste durchgeführt wird, wählte die Gastronomiebranche den Newcomer unter den bundesweiten Restaurantführern jetzt auf Platz 2. Zur Bewertung standen: Kompetenz, Sorgfalt, Unabhängigkeit, Seriosität, Zuverlässigkeit und Informationsgehalt.

Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2016“

Mit dem Guide „Bib Gourmand Deutschland 2016″ gibt der Guide MICHELIN erstmals eine eigene Ausgabe für die deutschen „Bib Gourmand“-Adressen heraus. Das Buch stellt auf 288 Seiten alle Restaurants vor, die 2016 die beliebte Auszeichnung erhalten. Der Bib Gourmand empfiehlt eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht. „Ein Maximum an Schlemmerei bis 37 Euro: gute Produkte, die schön zur Geltung gebracht werden, eine moderate Rechnung“, verspricht der Guide MICHELIN. Namensgeber für den Bib Gourmand ist das freundliche Michelin Männchen „Bibendum“, das in Frankreich Bibendum oder kurz Bib genannt wird.

Der Guide MICHELIN reagiert mit dem neuen Titel auf den großen Zuspruch der Bib Gourmand-Restaurants bei den Lesern. Die Neuerscheinung kommt am 13. November in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

„Jahr für Jahr feiert der Bib Gourmand große Erfolge sowohl bei den Restaurantbesuchern als auch bei den Gastronomieprofis, die begeistert sind von dieser Marktnische, die Qualität und Einfachheit verbindet“, kommentiert Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN, die große Beliebtheit der Empfehlung für preisbewusste Genießer. „Oft unterschätzt, aber immer zahlreicher und echte Favoriten bei unseren Inspektoren, genießen die Bib Gourmand-Restaurants einen hohen Stellen-wert bei den Lesern des Guide MICHELIN“, so Ellis weiter.

Insgesamt 469 Bib Gourmand-Adressen in Deutschland
In Deutschland erleben die Bib Gourmand-Restaurants einen regelrechten Boom. Mit insgesamt 469 Adressen finden sich in der Erstauflage des Guides „Bib Gourmand Deutschland“ rund 30 Prozent mehr Häuser, die das Prädikat tragen, als noch 2010. Insgesamt 50 Restaurants erhielten die Auszeichnung zum ersten Mal. Mit 151 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg. Die deutsche Bib Gourmand-Hauptstadt liegt allerdings im Norden: Hamburg mit allein 15 ausgezeichneten Restaurants.

Alle ausgezeichneten Restaurants finden Sie auf unserer Facebookseite:

Die gestrichenen Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/p.10153411943223124/10153411943223124/?type=3

Alle neuen Bib Gourmand Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411940428124

Die gesamte Liste aller Bib Gourmands des Guide Michelin Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411954078124