Tomatenallergie hängt von der Sorte ab – Erdbeere ebenso

Tomaten, Messer

Sie zählen weltweit zu den meistverzehrten Frucht- und Gemüsesorten: Erdbeeren und Tomaten. Viele Menschen reagieren jedoch allergisch auf sie, vor allem bei einer zugleich diagnostizierten Birkenpollenallergie. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat untersucht, welche Erdbeer- oder Tomatensorten weniger Allergene enthalten als andere und inwieweit Anbau- oder Zubereitungsmethoden mitspielen.

Tomaten, Messer
Tomaten – am besten mit scharfen messer schneiden –> www.tomatentest.de 

„Tomatenallergie hängt von der Sorte ab – Erdbeere ebenso“ weiterlesen

Gunnar Tietz & Matthias Diether

Frauenpower im „first floor“ – „Ladies first“  heißt das Motto der 8. Big Bottle Party
 
Vom 30. Mai bis 1. Juni 2014 lädt das Gourmetrestaurant „first floor“ im Hotel Palace Berlin zur 8. Big Bottle Party, ein hochkarätiges Genuss-Event, das sich weit über die Berliner Stadtgrenze hinaus einen Namen gemacht hat.
 
Dieses Jahr ist das größte Großweinflaschen-Event in Deutschland den besten Winzerinnen und Köchinnen unserer Tage gewidmet. Unter dem Motto „Ladies first“ präsentieren Chefsommelier Gunnar Tietz und der aktuelle Berliner Meisterkoch Matthias Diether Winzerinnen und Köchinnen aus der deutschen und europäischen Spitzenriege.
 
Das Feinschmecker-Wochenende verspricht Großes: am Freitag ein Gala-Abend mit befreundeten Winzern und zwei Gastköchen unter anderem Maria Groß (1 Michelin Stern) sowie Käseveredler Maître Bernard Antony, die Gourmetsafari durch Berlin am Samstag und als Höhepunkt die Big Bottle Party am Sonntag. Zur großen Abschlussveranstaltung am Sonntag, den 1. Juni 2014 verwandeln 40 Winzerinnen und fünf Sterneköchinnen die gesamte „first floor“ Bel Etage im Hotel Palace, einschließlich der „first floor“-Küche, in eine Bühne für einzigartige kulinarische Genüsse.
 
Warum dieses Jahr die geballte Frauenpower in das Gourmetrestaurant „first floor“ einzieht, erklären Chef de Cuisine Matthias Diether und Chefsommelier Gunnar Tietz so:
 
„In den letzten Jahren kann man eine deutliche Zunahme der weiblichen Küchenchefs in der Sternegastronomie beobachten. Wir möchten diese Entwicklung unterstützen und freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr so viele ausgezeichnete Sterneköchinnen präsentieren dürfen“, so der Berliner Meisterkoch Matthias Diether. Die Kochlöffel schwingen diesmal Sterneköchinnen wie Sarah Henke (1 Michelin Stern), Anna Sgroi (1 Michelin Stern), Elisabeth Grabmer (1 Michelin Stern), Caroline Baum (1 Michelin Stern), Sonja Frühsammer (17 Gault Millau Punkte) und Maria Groß (1 Michelin Stern).
 
Aber auch im Weinanbau verspürt man einen klaren Wandel. Winzer ist längst kein reiner Männerberuf mehr. „Statt Vater und Sohn sieht man immer mehr, dass Vater und Tochter gemeinsam das Weingut leiten. Wir erwarten dieses Jahr fanstatische Winzerinnen wie Barbara Huber vom Weingut Huber, Winzerin Mathilde Pfeiffer vom französischen Château Batailley sowie Lorenza Sebasti vom Castello di Ama aus der Toskana, die Ihre 3-Liter Doppelmagnum- und 6-Liter Imperial-Abfüllungen präsentieren“, freut sich Chefsommelier Gunnar Tietz.
 
Big Bottle Party 2014 – Feinschmecker-Events:
30. Mai 2014 – Gala-Abend „first floor“ & friends
Sternekoch Matthias Diether und zwei befreundete Gastköche servieren ein 6-Gänge-Menü. Dazu holen befreundete Winzer von Chefsommelier Gunnar Tietz edle Tropfen aus ihren Weinkellern. Für den krönenden Abschluss sorgt Käse Affineur Bernard Antony.
€ 249,00 pro Person / Beginn 19:00 Uhr.
 
31. Mai 2014 – Gourmetsafari „besuchen, probieren, genießen“
Zusammen mit „first floor“ Chef de Cuisine Matthias Diether und Chefsommelier Gunnar Tietz geht es auf eine Gourmetsafari einmal quer durch die Hauptstadt. Weinliebhaber und Genießer besuchen fünf Berliner Spitzenköche. Begleitet werden sie von drei Top-Winzern.
€ 279,00 pro Person / Beginn 14:00 Uhr.
 
1. Juni 2014 – Big Bottle Party 2014
„Ladies first“ lautet das Motto der 8. Big Bottle Party: Chefsommelier Gunnar Tietz hat 40 Top-Winzerinnen aus ganz Europa eingeladen und Sternekoch Matthias Diether sorgt mit fünf Spitzenköchinnen und einem Hamburger Sternekoch für einen kulinarischen Gaumentanz.
€ 179,00 pro Person / 12:30 bis 18:00 Uhr.
Sonja Frühsammer – Frühsammers Restaurant, Berlin (17 Gault Millau Punkte)
Anna Sgroi – „Anna Sgroi“, Hamburg (1 Michelin Stern)
Sarah Henke – Spices, Sylt (1 Michelin Stern)
Caroline Baum – Reisers am Stein, Würzburg (1 Michelin Stern)
Elisabeth Grabmer – Waldschänke, Grieskirchen, Oberösterreich (1 Michelin Stern)
Thomas Martin – Jacobs Restaurant, Hamburg (2 Michelin Sterne)
Matthias Diether – „first floor“, Berlin (1 Michelin Stern)
Chocolatier Gerhard Skrovanek, Skrovanek Edelpralinen Manufaktur, München
Käseveredler Maître Bernard Antony, Elsass
 
Auch in diesem Jahr wird für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös der Big Bottle Party Tombola geht zu hundert Prozent an den Förderverein Kinder- & Jugendhilfezentrum Neukölln, Buckow e.V. Unter den Charity-Gewinnen sind Preise wie Gourmetgutscheine, Übernachtungsgutscheine oder erlesene Weine.
 
Tickets unter +49(0)30-2502 1126 oder per E-Mail a.vos@palace.de. Weitere Details, Übernachtungs-Arrangements und die komplette Winzerliste unter www.bigbottleparty.de

Gourmet-Festival Sylt 2013

Vom 16. bis 20. Januar 2013 gehen die Sylter Gastgeber des Gourmet-Festivals gemeinsam mit Gastköchen und aus Österreich auf Gourmet-Safari – Gäste 2013: Christian Petz, Adi Bittermann, Elisabeth Grabmer, Sevgi Hartl und Thomas Walkensteiner.

Vier Sylter Spitzenköche, eine Mission: Bereits zum 14. Mal laden Detlef Tappe („Walter’s Hof“), Holger Bodendorf („Landhaus Stricker“), Franz Ganser („Das kleine Restaurant“) und Pius Regli („Manne Pahl“) zum Gourmet-Festival Sylt auf die Insel. Als Gastgeber in diesem Jahr ebenfalls dabei sind zudem Karl Nissen-Hünding vom „Samoa Seepferdchen“ und Peter Kliem vom „Club Rotes Kliff“. Wie schon bei allen vorherigen Ausgaben des Festivals ist eine der Besonderheiten die so genannte Gourmet-Safari: Mit einem Oldtimerbus fahren die Gäste von Station zu Station und lassen sich dort jeweils mit kulinarischen Selektionen der Gastgeber verwöhnen.

Allen Gastgebern gemein ist die hohe Qualität der Zutaten und die Liebe zu hervorragenden Weinen. Das verbindet sie mit den Kollegen, die eigens zum Gourmet-Festival anreisen, um die Sylter Spezialitäten mit dem Besten aus österreichischen Küchen und Kellern zu paaren: Neben den Sylter Koch-Künstlern stehen in diesem Jahr Christian Petz („Badeschiff“, Wien), Adi Bittermann („Bittermann-Vinarium“, Göttlesbrunn), Elisabeth Grabmer („Waldschänke“, Grieskirchen), Sevgi Hartl („Zum Schwarzen Kamel“, Wien) und Thomas Walkensteiner (Hotel „Schloss Fuschl“, Hof bei Sazburg) an den Herdplatten. Dazu präsentieren österreichische Spitzen-Winzer ausgewählte Weine aus der Alpenrepublik.

Eröffnet wird das Gourmet-Festival Sylt am 16. Januar mit allen teilnehmenden Köchen, Winzern und Gastgebern im „Manne Pahl“ in Kampen. An den vier darauf folgenden genussreichen Tagen präsentiert Franz Ganser Süßweine aus Altösterreich, tritt Festival-Präsident Detlef Tappe zum „Genuss-Duell“ an, präsentiert Sternekoch Holger Bodendorf „sechs asiatische Gänge“, und heißt es im „Samoa Seepferdchen“: „Meeresbrise trifft Alpenwiese“. Am Samstag, 19. Januar, findet traditionell die Pommery-Küchenparty im „Landhaus Stricker“ statt, bevor es um Mitternacht zur legendären Abschlussparty in den „Club Rotes Kliff“ geht, bei der alle Gastgeber und Gast-Köche gleichzeitig in Aktion treten. Wer dann noch kann, trifft sich am Sonntag zum Weinbrunch im „Manne Pahl“.

Alle Informationen zum Gourmet-Festival Sylt, Termine, Anmeldungen und Preise finden sich im Internet unter www.sylt.de und www.gourmet-festival-sylt.de.

Frische Früchtchen: "Die besten Wildfruchtrezepte"

Ab in den Wald und auf die Wiesen! Denn dort sprießen vollreife Beeren und Wildfrüchte, an denen sich moderne Jäger und Sammler erfreuen können. Nach bester „Back to Basic“ Manier schöpfen Elisabeth Mayer und Michael Diewald aus dem Vollen des Self-Made-Buffets.

In „Die besten Wildfruchtrezepte“ zeigen sie systematisch und liebevoll, wie der Obstlikör, das Preiselbeer-Orangen-Chutney, Blütenzucker, kandierte Wildkirschen, Preiselbeerkompott oder eingelegte Maroni gelingen. Wem der Schrank vor gefüllten Marmeladengläsern schon überquillt, bekommt Lust, Neues auszuprobieren. Zum Beispiel ein aromatisiertes Bärlauchöl oder ein Waldsirup mit Kiefernsprossen im Frühjahr? Was wie aussieht und wo zu welcher Jahreszeit wächst, verraten Mayer und Diewald ebenso wie ihre Lieblingsfamilienrezepte Monat für Monat.

Elisabeth Mayer, Michael Diewald: Die besten Wildfruchtrezepte.
Bestellink-ISBN-13: 9-78-370201-347-9 (portofrei)

„Heilsames Basenfasten“

Zeit für einen Frühjahrsputz im Säure-Basen-Haushalt! Aber nicht mit dem Staubwedel, sondern mit Gemüse, Früchten, frischen Kräutern und Kartoffeln. Basenfasten lässt unseren Organismus auf Hochtouren laufen, sagt die Autorin Elisabeth Fischer. Bei einem ausgeglichenen Säure-Basen-Verhältnis fühlen wir uns fit, gesund und rundum wohl, behauptet sie.

„Heilsames Basen Ernährungs-Prinzip und zeigt, wie eine gesunde Ernährung dauerhaft gelingt. Vom Speiseplan gestrichen wird bei dieser Art des „Fastens“ nichts. Auf den richtigen Ausgleich kommt es an. Ein paar Trauben oder etwas Birne zum säurebildenden Lieblings-Käse machen die Säure-Sünde wieder wett. Generell gilt: Der Genuss kommt bei Fischers Basenfasten-Rezepten nicht zu kurz: Brokkoli-Mandel-Creme- Suppe, Trauben-Dattel-Salat, Blumenkohl- Curry mit Tomaten oder Salatcocktail mit Kartoffeldressing entschlackt und schmeckt zugleich.

Elisabeth Fischer: Heilsames Basenfasten. Genießen, entschlacken und schlank werden. 120 Rezepten für jeden Tag, Wien (Kneipp-Verlag), 2012, 132 S., Hardcover,
Bestellink: ISBN: 978-3-7088-0545-0 (portofrei)

Annika Strebel ist die 63. Deutsche Weinkönigin

Die neue Weinkönigin war einfach überwältigt. „Ich kann es gar nicht glauben“, sagte Annika Strebel. Die 23 Jahre alte Weinbaustudentin aus dem kleinen Ort Wintersheim in Rheinhessen ist die 63. Deutsche Weinkönigin. Damit kommt nach 1999 erstmals wieder eine Deutsche Weinkönigin aus dem größten deutschen Weinanbaugebiet.

Eine 80-köfpige Jury aus Politik, Medien und Weinwirtschaft wählte die junge Rheinhessin am Freitagabend in Neustadt an der Weinstraße zur höchsten Repräsentantin des Deutschen Weins. Ramona Sturm von der Mosel und Elisabeth Born aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut werden Annika Strebel als Deutsche Weinprinzessinnen unterstützen.

„Das ist ein großer Tag für den rheinland-pfälzischen Wein“, sagte Annika Strebel nach ihrer Wahl. Die 23-Jährige wusste schon als kleines Kind, dass sie Winzerin werden wollte. Zurzeit studiert sie Weinbau an der renommierten Fachhochschule Geisenheim. Als Genussmensch sammelt sie gerne Wildkräuter für die Küche oder baut ihre eigenen Kürbisse an. Dafür wird Annika im nächsten Jahr wenig Zeit haben: Auf rund 200 Terminen im In- und Ausland vertritt sie die deutsche Weinwirtschaft.

Unterstützt wird sie dabei von zwei Weinprinzessinnen. Die 22 Jahre alte Ramona Sturm kommt aus Moselkern und studiert Mathematik und Wirtschaft für das Lehramt. Die Tochter eines Nebenerwerbswinzers glänzte in der Vorausscheidung unter anderem mit der Erklärung, warum der Jahrgang 2011 so gut wird, und welche Begriffe auf den Weinetiketten besonders wichtig sind. Im Finale überzeugte sie dann in ihrer Bewerbungsrede mit ihrer Leidenschaft und ihrer Begeisterung, die sie für den deutschen Wein in die Welt hinaus tragen will.

Die 26 Jahre alte Elisabeth Born bezauberte die Jury mit ihrem natürlichen Charme. Die 26-Jährige ist bereits studierte Winzerin und arbeitet im Weingut ihrer Eltern in Höhnstedt mit. Ihr Großvater schenkte ihr den ersten eigenen Weinberg, auf dem sie, ganz innovativ, Sauvignon Blanc anbaut. Weinerfahrung sammelte sie außerdem in Neuseeland und in Südafrika – die Kombination aus Charme und Erfahrung macht Elisabeth zur perfekten Deutschen Weinprinzessin.
von links: Ramona Sturm (Mosel), Deutsche Weinkönigin Annika Strebel (Rheinhessen) und Elisabeth Born (Saale-Unstrut)
Drei neue Weinmajestäten: Prinzessin Ramona Sturm (Mosel), Deutsche Weinkönigin Annika Strebel (Rheinhessen) und Weinprinzessin Elisabeth Born (Saale-Unstrut).

Die Entscheidung fiel der Jury tatsächlich so schwer wie selten zuvor: Sechs junge Damen hatten sich im Saalbau von Neustadt an der Weinstraße den kritischen Augen der Jury und von einem Millionenpublikum an den Fernsehern gestellt.

Die sechs Finalistinnen waren eine Woche zuvor in einer Vorausscheidung in Neustadt gekürt worden. Zur Wahl der Deutschen Weinkönigin treten jedes Jahr die Gebietsweinköniginnen der dreizehn deutschen Weinanbaugebiete an. Die jungen Damen im Alter zwischen 21 und 26 Jahren mussten dabei ein umfangreiches Spezialwissen über Weinbau und Weinmarketing beweisen. Annika Strebel bewies da schon, dass sie auch schwierige Fachfragen wie Blanc de Noir verständlich und fachkundig erklären kann.

Am Freitagabend dann glänzte die sympathische Blonde mit dem langen Zopf vor allem mit ihrem Charme, ihrer Spontanität und ihrer Natürlichkeit. Beim Erkennen der Aromen einer 2007er Riesling Trockenbeerenauslese überzeugte sie mit ihrem Wissen: Honig, reifer Pfirsich und Ananas wählte die Rheinhessin, und lag damit goldrichtig. Beim Darstellen von Weinfachbegriffen auf offener Bühne sorgte Annika dann für wahre Begeisterungsstürme: Sie „spielte“ Kronkorken und vor allem den Sexuallockstoff der Traubenwickler so überzeugend, dass der Saal hingerissen war.

„Ich habe ein wenig Ähnlichkeit mit der Loreley“, sagte Annika Strebel schließlich in ihrer fiktiven Bewerbungsrede vor Delegierten vom Mittelrhein. Sie werde aber „keine Märchen erzählen und keine Schiffe versenken, sondern mit Charme und Leidenschaft den deutschen Wein voran bringen.“ Und als sie zum Schluss sagte: „Wählen Sie heute mich zu Ihrer Deutschen Weinkönigin“, konnte die Jury nur zustimmen.

Um 22.05 verkündete DWI-Geschäftsführerin Monika Reule dann einem spannungsgeladenen Saal das Ergebnis: Die 63. Deutsche Weinkönigin heißt Annika Strebel. Die neue Weinmajestät ist damit die achte Deutsche Weinkönigin aus Rheinhessen.

Pilze – aromatisch und gesund?

Sie ist in vollem Gange – die Pilzsaison. Scharen von mehr oder weniger erfahrenen Pilzsammlern streifen durch die Wälder und füllen ihre Sammelkörbe. Aber wie gesund sind Pilze eigentlich und was sollte man beim Sammeln und beim Verzehr beachten? Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK gibt einen Überblick.

Pilze sind grundsätzlich nicht ungesund. Sie bestehen zu ungefähr 90 Prozent aus Wasser, haben einen sehr geringen Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettgehalt und sind deshalb äußerst kalorienarm und auch für Diabetiker gut zum Verzehr geeignet. „Sie haben außerdem reichlich sättigende Ballaststoffe, einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen und sind sehr reich an Geschmacks- und Aromastoffen.“, weiß Elisabeth Lenz, Ernährungsexpertin bei der SBK. „Pilze sollten aber immer möglichst frisch gegessen werden, da sie sehr druckempfindlich sind und schnell verderben. Sie sind außerdem schwer verdaulich und können den Magen sehr belasten, weshalb sie nicht in zu großen Mengen verzehrt werden sollten.“

Vor allem Wildpilze stehen oft in Verruf, Umweltgifte aufzusaugen, wie ein Schwamm und dadurch stark schadstoffbelastet zu sein. „Pilze nehmen Schadstoffe tatsächlich in höherem Maß auf, als beispielsweise Pflanzen“, so Elisabeth Lenz. „In der Regel konsumieren wir aber schon alleine durch die sehr kurze Erntezeit im Jahr Pilze in so geringen Mengen, dass das völlig unbedenklich ist. Kleinkinder, Schwangere und Stillende sollten dennoch lieber ganz auf Pilze verzichten oder alternativ gekaufte Zuchtpilze verwenden. Diese sind bei der Erzeugung in der Regel keinerlei Schadstoffen ausgesetzt.“

Viel gefährlicher kann hingegen das Gift sein, das der Pilz möglicherweise selbst produziert. Zwar sind nur wenige der heimischen Pilzarten so giftig, dass sie für den Menschen lebensgefährlich werden können – aber diese sehen essbaren Pilzen teilweise so ähnlich, dass große Verwechslungsgefahr besteht. Pilzsammler sollten deshalb Bücher zu Rate ziehen, die bei der Bestimmung helfen beziehungsweise im Zweifelsfall lieber darauf verzichten, den Pilz mitzunehmen.

Was tun bei einer Pilzvergiftung?

Vorbeugen ist die beste Medizin:
– Sammeln Sie nur Pilze, die Sie kennen und sicher bestimmen können.
– Achten Sie auch bei gekauften Pilzen unbedingt auf Frische! – Vergiftungen können auch durch essbare Pilze verursacht werden, die falsch oder zu lange gelagert wurden!
– Verzichten Sie auf den Genuss von rohen Pilzen. Viele Pilze, die als essbar gelten, sind im rohen Zustand ungenießbar oder sogar giftig.
– Essen Sie Pilze nicht in großen Mengen.

Wenn es doch passiert ist:
Sollten Sie nach dem Genuss eines Pilzgerichtes allergische Reaktionen oder Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Schwindel feststellen, ist schnelles Handeln wichtig.

– Als erstes – Ruhe bewahren!
– Konsultieren Sie sofort einen Arzt oder wenden Sie sich an den Giftnotruf und folgen Sie dessen Anweisungen.
– Anders als bei Vergiftungen durch beispielsweise Putzmittel, die die Speiseröhre verätzen können, kann es bei einer Pilzvergiftung hilfreich sein, Brechreiz auszulösen und den Magen zu entleeren.
– Nehmen Sie Essensreste, Abfälle vom Putzen oder auch Erbrochenes mit zum Arzt. Dieser kann dann das Gift ggf. leichter bestimmen und schneller die geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen.

Oberösterreichs Kochchampion

„Das Koch-Championat ist die Haube des Hobby-Kochs“, sagt Jurymitglied und Haubenköchin Elisabeth Grabmer. Jurorin Elisabeth Irndorfer, Koch-Lehrerin aus Steyr: „Ich sage heute gar nichts – ich genieße viel lieber! Hier kochen ja die besten aller Hobby-Köche des Landes.“ Und was sagt Vorjahressieger Helmut Dürrschmid? „Ich bewerte heute streng, immerhin muss ich nun das Zepter – also quasi den Löffel – an den nächsten abgeben.“

Lesen Sie den gesamten Artikel bei Nachrichten.at:
www.nachrichten.at/ratgeber/essen_trinken/kochchampion/art60158,647376

„Das perfekte Dinner – Frisch vom Land“

Schlemmen auf dem Bauernhof (12. bis 16. Juli 2010 um 19:00 Uhr bei VOX)

In der kommenden Woche geht es bei der beliebten Koch-Doku „Das perfekte Dinner“ aufs Land. In dem Special „ Frisch vom Land“ kochen fünf Landwirte um die Wette. Da ist klar, dass nicht nur Koch- und Gastgeberqualitäten genauestens unter die Lupe genommen werden, sondern auch Haus und Hof. Bei den fünf Kandidaten aus NRW zeigt sich schnell, dass Bauernhof nicht gleich Bauernhof ist. Aber wenn es darum geht, stilecht aufzutreten, dann halten alle zusammen und reisen im „Traktor-Korso“ an.

Bioladen, Kornbrennerei und ein Abenteuerhof

Agnes (47) ist Geschäftsführerin auf dem „Gut Forstmannshof“. Vor 20 Jahren hat sie in den Hof eingeheiratet. Seitdem hat sich einiges getan. Aus einem kleinen Biomarkt wurde ein Bio-Supermarkt, der Korn aus der Schnapsbrennerei wird inzwischen bis nach Russland geliefert und mittlerweile helfen rund 90 Erntehelfer während der Spargel- und Erdbeersaison. Trotzdem lässt es sich die patente Bauerntochter nicht nehmen, stets den ersten Spargel der Saison selbst zu stechen. Bei Hanno (35) dreht sich nicht nur alles um seinen Hof – der „Teilzeitlandwirt“ arbeitet im Sommer in einer Gärtnerei. Seine brasilianische Frau kümmert sich um die Gästezimmer und pflegt einen Nutzgarten. Das „Gut Körtlinghausen“ von Elisabeth (47) hingegen wird unter anthroposophischen Aspekten geführt. Bei ihr kommen keine Produkte aus dem Supermarkt auf den Tisch. Angebaut und geerntet wird nach dem Mondzyklus und gedüngt wird mit homöopathischen Mitteln. Sie kocht täglich für bis zu 15 Personen und liebt die große Gemeinschaft. Wenn es nach dem vierten im Koch-Bunde, Bauer Rudi (50) ginge, dann würde er täglich grillen. Alle anderen Gerichte zaubert dann eher seine „Madame“. Nach einem Bandscheibenvorfall von 15 Jahren hat der selbsternannte „Kinderversteher“ aus seinem Hof den „Erlebnisbauernhof Sprikeltrix“ gemacht. Dort sorgt er als Zirkusdirektor für Aufregung bei den großen und kleinen Gästen. Die fünfte Kochkonkurrentin, die gebürtige Bauerstochter Katharina (30), wollte ursprünglich in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. Doch dann brach sie das Studium der Agrarwirtschaft ab und studierte in Düsseldorf Heilpädagogik. Trotzdem übt sie einen Spagat zwischen Stadt und Land: Halbtags arbeitet sie als Heilerzieherin, lebt jedoch mit ihrem Mann auf dem elterlichen Hof und hilft dort im Hofladen.

Einkaufen auf dem eigenen Hof

Diese Dinner-Runde ist anders als alle anderen zuvor. Um den Supermarkt wird einen großen Bogen gemacht, denn es ist ja, dank Hofladen und Gemüsebeet alles frisch vorhanden. Während Agnes Spargel, Kartoffeln und Erdbeeren einfach in ihrem Hofladen abholt, wird bei Hanno Geflügel aus eigener Schlachtung serviert. Ökologisch korrekt pflückt Elisabeth Brennnesseln für ihre Suppe im eigenen Garten. Auch bei Rudi wird gepflückt, hier allerdings Schnittlauch und Minze. Bei Katharina, deren Eltern eine Ochsenzucht betreiben wird das Fleisch einfach nur im Hofladen abgeholt. Das Leben auf dem Land scheint entgegen allen Vorurteilen also doch sehr praktisch zu sein.

Das Ding mit den Autoreifen

Natürlich gibt es in dieser Dinner-Runde ein Hauptthema: das Landleben. Doch auch, wenn alle Fünf sich für ein Leben auf dem Land entschieden haben, so könnten ihre Aufgabe unterschiedlicher nicht sein. Ökobauerin Elisabeth trifft auf Spaßvogel Rudi und die „Teilzeit-Landwirte“ Hanno und Katharina auf Gutsbesitzerin Agnes. Natürlich wird da gefachsimpelt und der Zuschauer erhält spannende Einblicke in das Leben auf dem Land. Dank Katharina gibt es sogar noch einen Hilferuf an die „Städter“. Ihre Eltern können sich vor lauter Autoreifen nicht retten. Ständig werden alte Reifen als vermeintliches Geschenk zur Abdeckung von Planen vorm Hof abgelegt. „Die tun uns echt keinen Gefallen“, jammert die Bauerstochter. Bei all’ der Fachsimpelei kommt das Kochen jedoch nicht zu kurz. Ein Blick auf die Menükarte verrät, was die Höfe NRWs hergeben. Von Spargel mit Maibock, über Hühnchen an Salat bis hin zum Hirsebratling nebst Ziegenkäse – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das wird sogar der passionierte Fleischliebhaber für einen Abend lang zum Vegetarier.

Wer am Ende mit seinen Gastgeberqualitäten überzeugt hat, erfahren Sie vom 12. bis 16. Juli 2010 um 19:00 Uhr bei VOX.

Benefiz-Dinner von den Spitzenköchen des Ruhrgebiets

Zum 20jährigen Jubiläum des Einsatzes von Dr. Elisabeth Alemany für die Osteuropahilfe kochten Spitzenköche des Ruhrgebiets im Hackbarth´s Restaurant in Oberhausen ein 7Gang Menü der Neuen Ruhrgebietsküche. Der Soroptimist International Club Gelsenkirchen-Buer lud zu diesem Benefiz-Dinner ein. Es kochten Heinrich Wächter (kulinarischer Botschafter der RUHR2010), Björn Freitag (1 Michelin Stern, Restaurant Goldener Anker in Dorsten), Jörg Hackbarth (Hackbarth’s Restaurant Oberhausen), Matthias Ruta (TV Koch und Kochschule Brinkmann in Gelsenkirchen-Buer) und Bester ausgezeichneter deutscher chocolate-Künstler Lothar Buss (Chocolatroom Mülheim). Der Erlös der Veranstaltung 17.000,00 € wird durch Frau Dr.Alemany für das Elisabeth-Alemany-Behindertenheim in Ungarn weitergeleiten.