Schluß mit Air Madrid

Die spanische Billigfluglinie Air Madrid hat ihren Betrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt und Tausende Passagiere ins Ungewisse gestürzt. Für die Entscheidung machte das Unternehmen am Freitag das Verkehrsministerium verantwortlich, das Air Madrid diese Woche ultimativ mit dem Entzug der Fluglizenz gedroht hatte. Dessen ungeachtet hat die Gesellschaft in den vergangenen Tagen noch fast 30 000 Tickets verkauft.

Was mit den Passagieren geschehen soll, die bereits gebucht oder ihre Reise schon angetreten haben, war ungewiss. So müssen rund 130 000 Fluggäste um ihren Rückflug nach Spanien bangen, wie der Rundfunk berichtete. Air Madrid ist auf Flüge nach Lateinamerika spezialisiert und wird vor allem von Einwanderern aus dieser Region in Anspruch genommen.

Lesen Sie weiter:
www.airliners.de/airlines/nachrichten/artikelseite.php?articleid=10451

Orangensaft wieder einwandfrei

Stiftung Warentest hat bei einem Test von Orangensäften den Zusatz
von Fremdzucker im Voelkel Demeter Orangensaft festgestellt.

Dazu nimmt die Voelkel GmbH wie folgt Stellung:
– Der Gesamtzuckergehalt des betroffenen Orangensaftes ist nicht
höher als der übliche fruchteigene Zuckeranteil. Der Saft ist nicht
„überzuckert“ und dadurch aus gesundheitlicher wie
ernährungsphysiologischer Sicht absolut unbedenklich.
– Ein brasilianischer Lieferant hatte unerlaubterweise und ohne
das Wissen von Voelkel geringe Mengen an Rohrzucker zugesetzt. Dies
stellt einen Verstoß gegen die strengen Qualitäts- und
Lieferantenvereinbarungen von Voelkel und die konsequenten
Demeter-Richtlinien dar. Die Zusammenarbeit mit dem betreffenden
Produzenten und Lieferanten ist eingestellt.

– Mit sofortigen Maßnahmen zum Qualitätsschutz hat Voelkel
sichergestellt, dass seit Mitte Mai ausschließlich einwandfreier
Orangensaft anderer Lieferanten ohne Anteile von Fremdzucker
verwendet und an den Handel ausgeliefert wurde. Voelkel Orangensaft,
der ab Mitte Mai mit Ware von anderen Lieferanten hergestellt wurde,
trägt ein Mindesthaltbarkeitsdatum ab 19.05.2007.

Voelkel hat unmittelbar nach der Anbietervorinformation durch
Stiftung Warentest eigene Analysen durch ein akkreditiertes Labor
vornehmen lassen. Demeter hat sofort eine umfassende Kontrolle des
Produzenten durch die brasilianische Bio-Kontrollstelle IBD
veranlasst. Die Untersuchungen haben ergeben, dass ein Zulieferer in
Brasilien dem Voelkel Demeter Orangensaft unerlaubterweise geringe
Mengen an Fremdzucker zugesetzt hat. Nach Erkenntnissen der Firma
Voelkel sind auch Chargen des Voelkel Bio C-Orangensaftes betroffen.
Bei dem Fremdzucker handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um
Rohrzucker. Voelkel ist hier zum Opfer einer individuellen
Betrugshandlung geworden.

Um zu verhindern, dass sich selbst im Falle individuellen
Fehlverhaltens ein solcher Vorgang in Zukunft wiederholt, hat Voelkel
seine strengen Standardkontrollen um zusätzliche
Untersuchungsverfahren erweitert.

In den weiteren Testkriterien der Stiftung Warentest hat der
Voelkel Demeter Orangensaft mit dreimal gut (Sensorisches
Konsumentenurteil, Sensorische Fehlerfreiheit, Aromaqualität), mit
einmal sehr gut (Schadstofffreiheit) und befriedigend (Zweckmäßigkeit
der Verpackung) abgeschnitten. In den Kriterien „Chemische Qualität“
und damit auch „Deklaration“ erfolgte wegen des unerlaubten Zusatzes
von Fremdzucker durch den Zulieferer eine Bewertung als mangelhaft,
die insgesamt zu einer entsprechenden Abwertung führte.

Zur Information der Verbraucher hat Voelkel eine Hotline
eingerichtet, bei der sich Verbraucher über den genauen Sachverhalt
informieren können. Die Hotline ist vom 26.06.06 bis zum 07.07.06
unter der Nummer 05846 / 950 555 Montag bis Freitag von 9:00 bis
17:00 Uhr und Samstag von 9:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

www.voelkeljuice.de

WARNUNG: Gute Geschäfte mit eBay – zumindest für Betrüger

Bei eBay lassen sich trefflich Geschäfte machen. Vor allem, wenn man es dabei mit der Ehrlichkeit nicht gar so genau nimmt. Zahlt man seine Gebühren, ist eBay großzügig und lässt einem die lange Leine.

Das kann man an einem aktuellen Fall gut ablesen.

Die Fakten: Ein Händler bei eBay bietet Notebooks deutlich unter dem „normalen“ Einstandspreis an, Details zu Händler- und Großabnehmerkonditionen sind natürlich nicht berücksichtigt. Er liefert die Notebooks eine Zeitlang ganz vernünftig aus. Da er aber in der Regel nur wenig oder gar keinen Gewinn macht, muss er eine Abfolge von Angeboten einhalten. Alle Angebote erfolgen in Wellen, die Wellen folgen ca. 14 Tage aufeinander. Mit den Geldeingängen der Welle n+1 werden die Notebooks der Welle n gekauft und bei den Lieferanten bezahlt. Außerdem werden so entstehende Verluste durch Verkäufe unter Einstandspreis ausgeglichen, zu Lasten der möglichen Gewinne der Welle n+1. Ein Pilotenspiel mit nur einem Mitspieler.

Nach einiger Zeit hat der Händler, mittlerweile zum Power-Seller geadelt, seine Primärziele erreicht: Eine ganze Reihe guter Bewertungen (die alle nur unter der verständlichen Einschränkung leiden, dass er zu hohe Lieferzeiten habe), ein ordentliches Standing bei eBay durch seine hohen Umsätze und damit seine hohen Gebührenzahlungen und nicht zuletzt die Möglichkeit, eventuell bei seinen Lieferanten ohne Vorkasse einzukaufen.

Ist diese Phase erreicht, kann kassiert werden: Es werden mit einem Schlag hunderte Notebooks zu 1€ Startgebot eingestellt. Die damit verbundenen Auktionsenden und möglichen Lieferfristen dürfen nur nicht zu weit auseinander liegen. Durch die fast durchwegs guten Beurteilungen werden die Bedenken der potentiellen Käufer besänftigt. Die Auktionen laufen aus, Lieferung erfolgt gegen Vorkasse (ein durchaus übliches Verfahren) und mehrere Hundert Käufer überweisen ihre Kaufpreise.

Das Konto wird abgeräumt, der Power-Seller verschwindet mit mehr als 300.000 €, ein lohnendes Geschäft, allzumal die Staatsanwaltschaft Berlin bereits erste laufende Strafanzeigen wieder eingestellt hat und auch ansonsten seitens offizieller Kanäle das Verfolgungsinteresse gering ist.

Interessant: eBay wurde bereits einige Zeit vor der finalen Welle durch mehrere aufmerksame Händler (aka Konkurrenten) gewarnt, hat es aber nicht für nötig gehalten, Konsequenzen zu ziehen.

Wer’s nicht glauben kann oder noch gerne der Illusion der Bewertungsprofile anhängt, guckt hier:
www.snakecirty.de/board/showthread.php?s=&postid=44017#post44017

Weitere Informationen, Club-Einladungen oder Foren gerne auf Anfrage unter schnieders@istcool.org .

Air Berlin

Jeder vierte Fluggast, der in Palma de Mallorca
ein- oder aussteigt, nutzt ein Flugzeug von Air Berlin. Nachdem die
Airline aus der deutschen Hauptstadt im vergangenen Jahr mit 3,7
Millionen Passagieren bereits ein Plus von gut 30 Prozent auf Europas
wichtigstem Ferienflughafen zu verzeichnen hatte, will sie 2005
nochmals 25 Prozent zulegen. Die Aussichten dafür sind gut, denn bis
31. August hatte man mit drei Millionen Gästen bereits diese
Steigerungsrate erreicht.

Nicht unwahrscheinlich ist, dass das diesjährige Mallorca-Plus
sogar noch höher ausfällt. Denn die Auslastung der Air-Berlin-Jets in
den Monaten September und Oktober nähert sich der 100-Prozent-Marke.
Und mit Beginn des Winterflugplanes am 1. November werden neue
Palma-Strecken aufgelegt. Dann wird die Inselmetropole auch täglich
von Amsterdam aus angeflogen und die Verbindungen nach Barcelona,
Sevilla, Valencia, Bilbao, Lissabon und Porto werden aufgestockt. Neu
im Flugplan ist auch die Strecke Palma – Santiago de Compostela.
Murcia, im Sommer vorübergehend eingestellt, ist auch wieder im
Programm. Insgesamt steuert Air Berlin von Palma aus 16 Ziele auf der
Iberischen Halbinsel und den Balearen an.

In Deutschland startet die Gesellschaft von 17 Flughäfen zu der
Baleareninsel. Weitere Zubringer kommen aus Wien, Salzburg, Zürich
und London. Außerdem sind einige Flüge von Hapagfly im Rahmen des
Codeshare in das Drehkreuz eingebunden. Bereits jetzt ist Air Berlin
schon mit weitem Abstand vor allen spanischen, englischen und
deutschen Airlines Marktführer auf Mallorca.

www.airberlin.com