Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT prämiert die besten Dornfelderweine

Dornfelder ist die in Deutschland meistangebaute Rotweinsorte und erfreut sich bei den Verbrauchern seit Jahren einer immensen Nachfrage. Grund genug für die Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT aus dem MEININGER VERLAG, die Qualität der Weine auf den Prüfstand zu stellen. Daher hatte die Redaktion Erzeuger aufgerufen, ihre Weine zum Dornfelder Cup einzureichen.

Insgesamt waren 225 Dornfelderweine zum Wettbewerb eingeschickt worden, davon 16 Prozent halbtrocken oder feinherb und 11 Prozent lieblich. „Dornfelder ist mit knapp 10.000 Hektar Rebfläche in Deutschland die Nr. 2 bei den Rotweinsorten. Vor allem in den Anbaugebieten Pfalz und Rheinhessen besitzt die Rebsorte große Bedeutung. Wirtschaftlich stellt sie seit Jahrzehnten die Brot- und Buttersorte bei den Rotweinen dar, die trinkbare, beim Publikum beliebte und kräftige Rotweine liefert. Deshalb haben wir der Rebsorte und ihren Weinen mit dem Dornfelder Cup eine Vergleichsplattform geschaffen, die den Erzeugern und Weinen einen qualitativen Vergleich und Wettbewerb bietet“, erläutert Dr. Hermann Pilz, Chefredakteur der WEINWIRTSCHAFT, die Beweggründe für die Verkostung.

Die Ergebnisse der Blindverkostung, die nach dem 100-Punkte-Schema erfolgte, beweisen dem Dornfelder ein solides Niveau. 139 Weine schnitten mit „gut“ ab, 14 davon mit „sehr gut“. 81 Weine wurden als “zufriedenstellend“ beurteilt. „Die Weine sind unkompliziert und gut zugänglich, qualitativ ist jedoch auch eine klare Grenze nach oben gesetzt. Besonders im Preissegment zwischen vier und zehn Euro findet man oftmals viel massenkompatiblen Wein für faires Geld“, so das Fazit der Redaktion.

Rebsorte des Jahres

Auf Pfälzer Weinfesten ist er eine feste Größe, doch auch die Liebhaber leichterer Rotweine schätzen ihn: den Portugieser. Die Traditionsrebsorte ist nun von der Pfalzwein-Werbung zur „Rebsorte des Jahres 2012“ erklärt worden und steht damit im Mittelpunkt der nächsten Pfälzer Weinmesse (vom 30. März bis 1. April 2012 in Bad Dürkheim). Trotz Flächenrückgangs wachsen in keinem anderen deutschen Weinbaugebiet so viele Portugieser-Rebstöcke wie in der Pfalz. Knapp 2.000 Hektar, das entspricht etwa 8 % der Pfälzer Rebfläche, sind damit bestockt. Portugieser stellt nach dem Dornfelder die zweitwichtigste pfälzische Rotweinsorte dar, jährlich werden etwa 20 Millionen Liter gefüllt.

Besonders gefragt ist die hellrote Sorte als Weißherbst. Meist wird aus früh gelesenen Portugiesertrauben ein unkomplizierter Sommerwein gekeltert, eher neutral im Bukett mit Anklängen von roten Beerenfrüchten, mit einer milden, aber dennoch erfrischenden Säure und einem geringen Alkohol- und Tanningehalt, kurz: ein süffiger, harmonischer, vollmundiger Wein für viele Gelegenheiten – und bei Weinfesten ein absoluter Renner vor allem beim jüngeren Publikum. Doch lassen sich aus den gewöhnlich frühreifen Trauben auch gehaltvollere Weine herstellen bis hin zu auf der Maische vergorenen und im Barrique ausgebauten Festtagsweinen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine deutliche Ertragsreduzierung im Weinberg. So ist der Portugieser vielfältiger als gemeinhin bekannt, und das zeigt sich auch bei Tisch: Die Sorte, die recht anfällig gegenüber Spätfrösten ist, passt zur Brotzeit, zu Salaten und Vorspeisen, aber auch zu Gegrilltem bis hin zu Wildgerichten.

Vor gut 150 Jahren wurden die ersten Portugieserreben in der Pfalz gepflanzt, für den Bad Dürkheimer Feuerberg ist dies für 1860 belegt. Die Setzlinge verdrängten andere Sorten, darunter Burgunder und Trollinger. Umstritten bleibt, ob der Portugieser tatsächlich aus Portugal stammt. Dort findet man heute jedenfalls keine Portugieser-Reben. Andererseits legen historische Aufzeichnungen, wonach die Sorte 1772 von Oporto ins österreichische Vöslau kam, und die Namen (Portugieser oder das Synonym Oportorebe) eine Herkunft aus Südeuropa nahe.

In der Pfalz spielt der Portugieser jedenfalls seit 150 Jahren eine beachtliche Rolle, erst seit etwa zehn Jahren schwindet die Anbaufläche. Spätburgunder und vor allem der Neuling Dornfelder verdrängen zunehmend die Traditionssorte. Dadurch hat sich in den vergangenen zehn Jahren die Portugieserfläche in der Pfalz um circa 600 Hektar auf aktuell 1.970 Hektar reduziert. Wer jetzt neugierig auf den Einwanderer aus dem Süden geworden ist, sollte sich den Termin der Pfälzer Wein- und Sektmesse vormerken: Vom 30. März bis 1. April 2012 stehen in der Salierhalle in Bad Dürkheim die ersten 2011er Portugieser und weitere Spitzenweine dieser Rebsorte zum Verkosten bereit.

Deutsche Bahn präsentiert das Weinland Deutschland

Ausschließlich deutsche Weine ab 1. Juli im Ausschank • Weinkarte entstand in Kooperation mit dem Deutschen Weininstitut

Deutsche Weine erfreuen sich im In- und Ausland wachsender Beliebtheit und größer werdender Anerkennung. Die Deutsche Bahn (DB) nimmt dies zum Anlass und schenkt ab Juli in ihren Fernverkehrszügen ausschließlich deutsche Weine aus.
Auf der neuen Weinkarte finden sich drei Weißweine, drei Rotweine und zwei Sorten Sekt. Die Weinauswahl soll den Gästen der Bordgastronomie eine möglichst große Bandbreite der gesamtdeutschen Weinszene bieten. Die Reisenden können sich über die Weine der drei Rheingauer VDP Weingüter Barth (Riesling), August Kesseler (Spätburgunder) sowie Fritz Allendorf (Riesling-Sekt) freuen. Das seit 400 Jahren bestehende Weinhaus Brogsitter (Rheinhessen) liefert einen Grauburgunder und Liebhaber von Biowein können künftig an Bord einen Tropfen vom Bioweingut Lorenz (Dornfelder) genießen. Der dynamische rheinhessische Jungwinzer Matthias Keth, Mitglied der Jungwinzervereinigung „Message in a bottle“, hat für die Bahn einen Weißburgunder gekeltert. Die pfälzische Vier Jahreszeiten Winzergenossen-schaft, laut Bewertung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) auf Platz Zwei der 100 besten Weingüter Deutschlands, beliefert die Bahn mit einem Portugieser. Der Rotkäppchen-Sekt der Keltereien Rotkäppchen-Mumm komplettiert die Weinkarte.

„Die Qualität unserer Weine ist hervorragend. Wir freuen uns, dass die Deutsche Bahn mit ihrer neuen Weinkarte im In- und Ausland für diese Qualitätsprodukte wirbt“, erklärt Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI). Das DWI hat die Bahn in diesem Jahr bei der Entstehung der Weinkarte unterstützt. Von der Ausschreibung über die Weinverprobung bis hin zur finalen Auslobung der ausgewählten Tropfen war das Institut beteiligt. Als zentrale Kommunikations- und Marketingorganisation vertritt das DWI die Interessen aller deutschen Weinerzeuger. Mit insgesamt 13 Weinregionen bietet Deutschland beim Weinbau eine besondere geografische und geschmackliche Weinvielfalt.

Der Weinabsatz in den Fernverkehrszügen der DB ist in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen. Rund 600.000 Flaschen Rot- und Weißwein sowie 150.000 Flaschen Sekt à 0,25 l wurden im vergangenen Jahr in den ICE- und IC-Zügen ausgeschenkt.

Das neue Weinangebot im Überblick
Weißwein:
• 2010 Weißburgunder trocken, Weingut Matthias Keth, Offstein, Rheinhessen
• 2010 Grauburgunder trocken, Weinhaus Brogsitter, Grafschaft, Rheinhessen
• 2010 Riesling Classic, Wein- und Sektgut Barth, Hattenheim, Rheingau

Rotwein:
• 2010 Dürkheimer Feuerberg, Portugieser trocken,
Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim, Pfalz
• 2008 Spätburgunder trocken, Pinot N, Weinhaus August Kesseler,
Assmannshausen, Rheingau

Bio-Wein (Rotwein):
• 2009 Dornfelder trocken, Urschrei, Bioweingut Lorenz, Friesenheim,
Rheinhessen

Sekt:
• Rotkäppchen Tradition trocken, Rotkäppchen-Mumm Sektkeltereien,
Freyburg/Unstrut
• 2009 Mönch, Rheingauer Riesling Sekt brut, Weingut Fritz Allendorf,
Oestrich-Winkel

Auggener Rivaner zum Superwein gekürt

Stern-Leser küren Auggener Rivaner zum Superwein

Auch für den Geschäftsführer des Winzerkellers Auggener Schäf, Thomas Basler, war die Überraschung groß, als in der Finalrunde die Siegerflasche in der Kategorie Müller-Thurgau beim „Stern Superwein“ aufgedeckt wurde: Ein 2008er Auggener Schäf Rivaner Kabinett trocken. Nebenbei: Rivaner gilt als Synonym für Müller-Thurgau, wenn er trocken ausgebaut ist. In acht Kategorien wählten Stern-Leser jeweils den „Superwein“. Aus allen dreizehn deutschen Weinbaugebieten konnten Winzergenossenschaften Weine einsenden. Weiß-, sowie Grauburgunder, Riesling, Silvaner, Rivaner, Dornfelder, Spätburgunder und Rotwein-Cuvées lauteten die Kategorien. Mindestens 10.000 Flaschen mussten die Einreicher zur Verfügung haben. Mehr als 100 Müller-Thurgau-Weine buhlten in der Stuttgarter Vorprobe um die Gunst der Jury aus Stern-Lesern, wobei hier schon die Hälfte der Weine ausscheiden musste. In weiteren Vorrunden in Stuttgart und Berlin fanden dann Kick-Off-Proben statt. In jeder Kategorie wurden einer 5-köpfigen Jury immer vier Weine verdeckt vorgesetzt, wobei sich je ein Wein verabschieden musste. Das große Finale fand im Weinsensorium des Deutschen Weininstituts in Leipzig statt. Wieder wurden getrennt nach Kategorien je vier Weine von der Jury in gleicher Weise verkostet. Auch dieses Mal schied von Runde zu Runde ein Wein aus, bis die Sieger schlussendlich feststanden, beim Müller-Thurgau jener vom Winzerkeller im südbadischen Auggen.

Es war dieses Jahr bereits das zweite Mal, dass ein Auggener Müller-Thurgau als Sieger aus einem Wettbewerb hervorging. Beim Müller-Thurgau Cup am Bodensee überzeugte schon der liebliche Müller-Thurgau. Nun war es die trockene Variante. Auf die Frage, ob man in Auggen nun verstärkt auf Müller-Thurgau setze, meinte Basler: „Auch wenn Gutedel unsere Hauptsorte bleibt, freuen wir uns natürlich sehr über diese Anerkennungen.“

Wein zu hause

Ob Riesling, Dornfelder oder Merlot – die meisten Deutschen haben stets einen guten Wein „auf Lager“. Dies ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag der internationalen Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Wein trinkenden Verbraucher lagern ausgewählte Tropfen bei sich zu Hause. Lediglich 22 Prozent der Befragten kaufen Wein nur zum sofortigen Konsum. Dabei zeigt sich, dass dies häufig junge Verbraucher sind: Fast ein Drittel (30 Prozent) der Unter-30-Jährigen trinken den gekauften Wein innerhalb von fünf Tagen. Weinlagerung ist demnach vor allen Dingen für ältere Konsumenten ein Thema: Bei den Über-50-Jährigen lagern sogar ganze 82 Prozent Weine in ihren Kellern.

Weine lagern in deutschen Haushalten durchschnittlich ein Jahr
Auch die Anzahl der gelagerten Weine ist abhängig vom Alter der Weinliebhaber. So besitzt die Mehrheit der 18- bis 29-Jährigen (82 Prozent) maximal zehn Flaschen, während 65 Prozent der Altersgruppe „50+“ weitaus mehr als zehn Weine „auf Lager“ haben. 12 Prozent sind sogar im Besitz von mehr als 50 Flaschen. Auch die Lagerdauer ist von Haushalt zu Haushalt verschieden: Während nur 26 Prozent der jungen Altersklasse ihre Weine länger als ein Jahr lagern, sind es bei den Über-50-Jährigen schon 40 Prozent. Die Mehrheit der Befragten (55 Prozent) bewahrt ihre Lieblingstropfen jedoch zwischen einem Monat und einem Jahr auf. Zum Lagern der Weine wird von den Deutschen vorzugsweise ein Weinregal genutzt. Ob aus Stahl, Holz, oder Naturstein – das Regal ist für drei Viertel der Studienteilnehmer (78 Prozent) die beliebteste Lagermöglichkeit. Alternative Orte wie der Weinkühlschrank oder das Tonrohr werden mit drei bzw. vier Prozent bislang eher selten genutzt.

Quelle: Bundesweite repräsentative Umfrage unter 765 Männern und Frauen ab 18 Jahren, die mindestens einmal in den letzten drei Monaten Wein getrunken haben, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Dialego im Auftrag der Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein.

Weinlagerung in Deutschland äußerst populär

ProWein-Studie – Weinlagerung in Deutschland äußerst populär

Ob Riesling, Dornfelder oder Merlot – die meisten Deutschen haben stets einen guten Wein „auf Lager“. Dies ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag der internationalen Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein.. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Wein trinkenden Verbraucher lagern ausgewählte Tropfen bei sich zu Hause. Lediglich 22 Prozent der Befragten kaufen Wein nur zum sofortigen Konsum. Dabei zeigt sich, dass dies häufig junge Verbraucher sind: Fast ein Drittel (30 Prozent) der Unter-30-Jährigen trinken den gekauften Wein innerhalb von fünf Tagen. Weinlagerung ist demnach vor allen Dingen für ältere Konsumenten ein Thema: Bei den Über-50-Jährigen lagern sogar ganze 82 Prozent Weine in ihren Kellern.

Weine lagern in deutschen Haushalten durchschnittlich ein Jahr
Auch die Anzahl der gelagerten Weine ist abhängig vom Alter der Weinliebhaber. So besitzt die Mehrheit der 18- bis 29-Jährigen (82 Prozent) maximal zehn Flaschen, während 65 Prozent der Altersgruppe „50+“ weitaus mehr als zehn Weine „auf Lager“ haben. 12 Prozent sind sogar im Besitz von mehr als 50 Flaschen. Auch die Lagerdauer ist von Haushalt zu Haushalt verschieden: Während nur 26 Prozent der jungen Altersklasse ihre Weine länger als ein Jahr lagern, sind es bei den Über-50-Jährigen schon 40 Prozent. Die Mehrheit der Befragten (55 Prozent) bewahrt ihre Lieblingstropfen jedoch zwischen einem Monat und einem Jahr auf. Zum Lagern der Weine wird von den Deutschen vorzugsweise ein Weinregal genutzt. Ob aus Stahl, Holz, oder Naturstein – das Regal ist für drei Viertel der Studienteilnehmer (78 Prozent) die beliebteste Lagermöglichkeit. Alternative Orte wie der Weinkühlschrank oder das Tonrohr werden mit drei bzw. vier Prozent bislang eher selten genutzt.

Quelle: Bundesweite repräsentative Umfrage unter 765 Männern und Frauen ab 18 Jahren, die mindestens einmal in den letzten drei Monaten Wein getrunken haben, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Dialego im Auftrag der Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein.

Weincommunity weinfreund.de wählt den Besten Wein 2008

Weincommunity weinfreund.de wählt den Besten Wein 2008

Letzten September öffnete das Genießerportal www.weinfreund.de seine Pforten. Auf ihm können sich deutsche und österreichische Winzer mit ihren Weingütern präsentieren und gleichzeitig ihre Weine über einen Online-Shop anbieten. Derzeit präsentieren sich 80 Weingüter der Weinfreunde-Community. Die Community wählt dabei jährlich ihren liebsten Weiß- und Rotwein. Das Rennen machten bei der Wahl 2008 das Weingut Uebel aus der Pfalz mit seinem Cuvée blanc 2007 und das Weingut Klaus Runkel mit seinem Merlot ‚M‘ 2006.

Auch dieses Jahr stehen wieder interessante neue Weine zur Wahl. Weinkenner, die sich an der Abstimmung beteiligen wollen, aber noch nicht zu den eingetragenen Weinfreunden gehören, können sich auf dem Genießerportal kostenlos anmelden. Wer sich bis 30. März dazu entschließt, der Community beizutreten, hat die Chance, einen guten Tropfen zu gewinnen. Auf die Gewinner wartet eine edle Weinauswahl der beiden Siegerweingüter Uebel und Klaus Runkel.

Cuvée blanc und Merlot sind die ‚besten‘ deutschen Weinen 2008

“Weine mit Charakter und eigener Persönlichkeit”, so beschreibt Winzer Jochen Uebel seine Wein-Kollektion. Die Ausdruckskraft der Uebel-Weine kann die Community auf www.weinfreund.de nur bestätigen. Sie wählte den Cuvée blanc 2007 zum Weißwein des Jahres 2008. Der zusätzlich goldprämierte Weißwein (Landesprämierung) zeichnet sich durch eine kaum zu übertreffende Vielfalt an fruchtigen und blumigen Aromen aus. Im Geschmack ist er ausgewogen und mineralisch zugleich mit einem langen würzigen Abgang.

Das Weingut Uebel ist eines der jungen Weingüter, die die Pfalz derzeit zum dynamischsten Weinbaugebiet Deutschlands macht. Es liegt in Nußdorf an der südlichen Weinstraße. Auf 10 Hektar gedeihen hier die Reben für Riesling, Chardonnay, Grauer Burgunder Sauvignon Blanc, Dornfelder, Portugieser, Merlot und Cabernet Sauvignon.

‚M‘ steht für den Gewinnerwein unter den Roten. Der Merlot aus dem Jahr 2006 vom Weingut Klaus Runkel besticht durch den Geschmack nach Waldbeeren und Dörrobst. Durch seine 18 monatige Lagerung hat der Wein zusätzlich feine Aromen von Tabak und Edelvollmilch Schokolade. Dafür bekam er auch die silberne Kammerpreismünze.

Das Familienweingut Klaus Runkel stammt aus der Weinbaugemeinde Bechtheim in Rheinhessen. Neben 10 Hektar Weinbau besitzt die Winzerfamilie den ältesten verbrieften Weinkeller aus dem Jahr 1559. Runkels Sortiment umfasst auserlesene Rotweine in den Sorten Portugieser, Dornfelder, Spätburgunder, Merlot sowie ganz neu St. Laurent. Die Weißweine von den Rebsorten Chardonnay, Silvaner, Weißer Burgunder, Grauer Burgunder und Riesling sind geprägt von sortentypischen Fruchtaromen. Typische rheinhessische Rebsorten, z.B. Ortega und Gewürztraminer mit ihrer edlen Süße und vollen Aromen, ergänzen das Weinsortiment.

Kaffee oder Tee?

SWR, Mittwoch, 19.11., 16:05 – 17:00 Uhr

Mein Grüner Daumen: Wir pflegen unseren Gemüsegarten
Mit Peter Berg, Gärtnermeister
16.06
Filmbeitrag: Hierzuland – Großkampenberg
16.15
Kochen live am Mittwoch: Eifeler Rehrücken auf Dornfelder Rotkraut
Mit Ingo Beth, Spitzenkoch
ab 16.25

Trauben, Treatments, Tafelfreuden – Wein-Wellness a la Pfalz

In vino veritas! Doch im Wein liegt nicht nur die Wahrheit. Medizinisch erwiesen sorgt er unter anderem für einen stabilen Blutdruck, regt die Verdauung an und verbessert sogar die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Aber auch im Bereich Wellness vertrauen Experten auf die Wirkstoffe der Trauben, unter anderem bei Massagen, Peelings, Bädern und Packungen. Besonders gut lässt sich die positive Wirkung von Wein & Co da testen, wo die wertvollen Rebstöcke wachsen, zum Beispiel in der Pfalz, Deutschlands größter Weinbauregion. Das Lindner Hotel & Spa Binshof in Speyer hat jetzt zwei Arrangements rund um den Wein kreiert, bei denen auch der Gaumen nicht zu kurz kommt. Und zwischendurch bietet sich ein Spaziergang durch die Weinberge an, um den Winzern über die Schulter zu schauen.

Dornfelder und Ruländer gegen freie Radikale

Pfälzer Wein-Wellness à la Binshof bedeutet: Sich vom Küchenchef mit kreativen Weinmenüs überraschen lassen – und in der „Welt der Wellness“ im Lindner Hotel & Spa Binshof verwöhnt werden. Je nach persönlichem Weingeschmack bilden Dornfelder oder Ruländer die Basis der Anwendungen. Beide Varianten beinhalten neben zwei Übernachtungen mit Frühstück eine Weinbutterpackung, jeweils mit Traubenkernpeeling und Weinsalzbad. Für den kulinarischen Genuss sorgt ein passendes Weinmenü mit Spezialitäten wie „Gebackene Gänseleberpraline an Pflaumenmarmelade und Portweingelée“, „Ruccolasorbet mit Rieslingsekt“ oder „Papayamousse im Mandel-Krokantkörbchen mit Gewürztraminer-Eiswein parfümierten Waldbeeren“.

Das Gesamtpaket kostet 319 Euro pro Person im Doppel- und 339 Euro im Einzelzimmer und ist mit einer zusätzlichen entspannenden Ganzkörpermassage mit Traubenkernöl ab 409 Euro buchbar.
Buchungen und weitere Angebote unter www.lindner.de

Spitzenweine in Freiburg

Zur 5. Verkostungsrunde des Busche Deutscher Weinpreis traf sich die hochkarätig besetzte Fachjury diesmal im renommierten Colombi Hotel in Freiburg.

Das seit über 27 Jahren vom engagierten Ehepaar Waltraud und Roland Burtsche geleitete Haus war der ideale Austragungsort dieser Verkostung. In den herrlichen Räumen verkosteten die Sommeliers und die zahlreichen Gäste, darunter Wissenschaftsminister a.D Helmut Engler, unter Aufsicht der Sommelier-Union Deutschland e.V., vertreten durch den Supervisor Rüdiger Meyer, über 100 Weine.

Die professionelle Blindverkostung beinhaltete die Rebsorten Riesling, Chardonnay, Sauvignon blanc, Gewürztraminer, Silvaner, Cuvées weiß, Spätburgunder, Dornfelder sowie edelsüße Auslesen und Beerenauslesen.

Tipp des Tages wurde für die Jury eine 2005 Dornfelder QbA trocken aus der Pfalz für unter € 5,-. Der Wein präsentierte sich den Sommeliers feinfruchtig mit Aromen von roten Beeren und guter Tanninstruktur. Die Bekanntgabe des Winzers erfolgt nach Abschluss der Verkostungsreihe Ende November im Jahrbuch „Busche Deutscher Weinpreis“ 2006.

Bei der Verkostung wurde das Organisationskomitee von folgenden Sommeliers unterstützt:

1. Meyer, Rüdiger (Supervisor Busche Deutscher Weinpreis)
2. Pietzonka, Jens (Restaurantleiter, Villa Merton, Frankfurt)
3. Brandstätter, Magdalena (Sommelière, Speisemeisterei, Stuttgart)
4. Odenthal, Andrea (Sommelière, Hotel Zur Sonnenuhr, Freyburg)
5. Schloter, Christine (Sommelière, Schloterseminare, Dieburg)
6. Thuriot, Stephane (Sommelier, Restaurant Königshof, München)
7. Emmert, Matthias (Sommelier, Goldene Traube, Coburg)
8. Klein, Tanja (Sommelière, AvE, Bonn)
9. Kraft, Oliver (Restaurantleiter, Speisemeisterei, Stuttgart)
10. Wagner, Melanie (Sommelière, Schwarzer Adler, Oberbergen)
11. Richter, Anja (Sommelière, Schloßhotel Bühlerhöhe, Bühl)
12. Vaculik, Nicole (freiberufliche Sommelière, Daisendorf)

Die nächste Blindverkostung findet am Sonntag den 06.08.2006 in der Villa Merton im Union International Club, Frankfurt am Main statt. Alle weiteren Daten und Fakten zum Wettbewerb finden Sie hier: www.busche-deutscher-weinpreis.de