Welttag der Köche 2005 in Berlin

Der International Chefs Day hatte im vergangenen Jahr in Erfurt Premiere und wird 2005 in Berlin gefeiert. Im Rahmen der dortigen Fachmesse Inhoga laden der Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) und sein Landesverband Berlin-Brandenburg am 18. Oktober zum großen Köche-Treff ein.
Einmal im Jahr, immer im Oktober, wird in den unterschiedlichsten Städten und Ländern dieser Welt ein gemeinsamer Tag der Köche gefeiert. In Deutschland fällt dieser Welttag der Köche in diesem Jahr auf den 18. Oktober, und dessen Feier wird in der Hauptstadt des Landes abgehalten. Ab 16.30 Uhr laden der Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) und sein Landesverband Berlin-Brandenburg zum Köche-Meeting in die Messehallen am Berliner Funkturm. Geplant sind u.a. Informationen zum Engagement des Weltbunds der Kochverbände (WACS) bei der Unterstützung der Tsunami-Opfer. Weitere Informationen zum Programm folgen im Oktober. Ein besonderer Anreiz für VKD-Mitglieder: Sie können unter Vorlage ihres Mitgliedsausweises die Messe Inhoga an allen Tagen kostenlos besuchen.

Initiator und Ideengeber für die Feier des Welttages der Köche in Berlin ist Peter Friedrich, Ehrenvorsitzender des Landesverbandes Berlin-Brandenburg, der für Rückfragen und Informationen gern zur Verfügung steht. Telefon und Fax: 03327/71353. Eine unverbindliche Ankündigung zur Teilnahme an dem Köche-Treff unter Angabe der Personenzahl richten Sie bitte an Frank Langrock, E-Mail: langrock@messegmbh.de, Fax 030/30 67 19 24.

Die Berliner Inhoga, die in diesem Jahr vom 16. bis 19. Oktober 2005 zum fünften Mal ausgerichtet wird, belegt in den Hallen unter dem Funkturm insgesamt mehr als 8.000 Quadratmeter Fläche und erwartet Fachleute und Gäste aus der ganzen Bundesrepublik. Und noch ein Highlight: An zwei Tagen präsentiert die deutsche Köche-Nationalmannschaft ihr Wettbewerbsmenü für den Salon Culinaire Mondial in Basel und kocht außerdem täglich mit den Hobbyköchen in der offenen Showküche.

Weitere Informationen zur Messe unter www.Inhoga.de

Der Tag der 1400 Köche

Mit einmaligen Eindrücken, einem zünftigen Dixieland-Frühschoppen und einigen Superlativen ist am Sonntag der 20. Laurentiustag des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) in Dresden zu Ende gegangen. Mehr als 1400 Köchinnen und Köchen aus ganz Deutschland trotzten dem Regenwetter und bildeten einen bisher nie dagewesenen 1,5 km langen Zug durch das „Florenz an der Elbe“
„Haben Sie Rezepte dabei?“, „Wird hier für mehr Lohn demonstriert?“, „Wo kann ich bei diesen Köchinnen und Köchinnen essen?“, „Das ist ja ein tolles Bild – aber wer steht denn heute Mittag in Deutschland hinter dem Herd?“– so und so ähnlich lauteten die Kommentare am Rande des Umzugs durch Dresden, an dem mehr als 1400 Köchinnen und Köche teilnahmen. Anlass waren der 20. Laurentiustag und dessen traditioneller Umzug der Köche, den der Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) alljährlich veranstaltet. Da staunten die Bürger der sächsischen Landeshauptstadt nicht schlecht, als auf einem gut 1,5 Kilometer langen Zug – einem der längsten, den es je gab – Hunderte von Köchinnen und Köchen in standesgemäßer Berufskleidung ihre Innenstadt bevölkerten.

Angeführt von zehn Harley Davidsons, jeweils mit Sozius bzw. Sozia in Kochkleidung, und ausgestattet mit prachtvollen Vereinsstandarten, Fahnen und Accessoires aus der Küche, zogen die Vertreter der Weißen Zunft durch die Innenstadt. Vorbei an Taschenbergpalais, Zwinger und Semperoper und direkt am Elbufer entlang führte der Weg zur Kreuzkirche am Altmarkt, in dem gemeinsam der Ökumenischen Gottesdienst gefeiert wurde. Aus ganz Deutschland waren sie gekommen: Mit einer Delegation von mehr als 80 Personen stellte dabei Kassel – Ausrichter des Laurentiustages 2006 – die größte Teilnehmergruppe, und mit einer Handvoll Kolleginnen und Kollegen war diesmal Hamburg vertreten.

Die Tradition des Laurentiustages zu Ehren des Heiligen Laurentius, dem Schutzpatron der Köche, blickt auf 20 Jahre zurück. Das Fest, das seinen Ursprung Ende der 70er Jahre im Allgäu hatte und 1986 in Heidelberg erstmal bundesweit durchgeführt wurde, ist für viele Köchinnen und Köche einer der Höhepunkte im Verbandsleben.

In der Vorbereitung waren in der Geschäftsstelle des VKD und beim ausrichtenden Verein Dresdner Köche 1872 e.V. generalstabsmäßige Planungen notwendig, um das Drei-Tage-Programm auf die Beine zu stellen. Tatkräftig unterstützt und gefördert wird diese Veranstaltung des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) von dem Sponsorenpool Laurentiustag, dem die Unternehmen Bohner, Oing-Druck, Rational, Service-Bund und Wüsthof angehören. Ohne diese Förderer und den Firmen aus Dresden und Umgebung ist eine dreitägige Feier wie diese gar nicht denkbar. In Dresden hatte das „Dreigestirn“ aus Uwe Leutritz, Rainer Förster und Thomas Strauß vom Verein Dresdner Köche – mit einem Team von gut 15 engagierten Dresdner Köchinnen und Köchen im Rücken – ganze Arbeit geleistet und eine Reihe von Unternehmen für das Sponsoring der Feierlichkeiten gewinnen können, die mit zum Teil erheblichen Summen und Materialspenden zum Gelingen dieses Fest-Wochenende erheblich beitrugen.

Bei der rundum gelungenen Organisation konnte auch vereinzelter Unmut angesichts fehlender Sitzplätze, kurzer Wartezeiten oder vorübergehender Nachschubprobleme den ausgezeichneten Gesamteindruck dieses Mega-Events nicht trüben: Wem eine solche Großveranstaltung so reibungslos gelingt, dem gebühren viel Respekt und ein herzliches Dankeschön! Das Fazit der Besucher jedenfalls fiel durchweg sehr positiv aus: Zu den besonderen Highlights gehörten ohne Frage das Unterhaltungsprogramm beim Galaabend mit der Entertainerin Ria Hamilton, den Damen vom Tanzstudio Dance Art, der Stockmann Band und einem grandiosen Höhenfeuerwerk von der anderen Seite der Elbe sowie die Eröffnungsveranstaltung in der beeindruckenden Semperoper. Nicht zu vergessen das Fußballturnier mit fünf Mannschaften (Chemnitz gewinnt ganz knapp vor Kassel), die entspannende Schlösserfahrt mit der historischen Raddampferflotte und der schwungvolle Dixieland-Ausklang im Sächsisch-Böhmischen Bierhaus „Altmarktkeller“.

Rund 160.000 Euro wurden während der dreitägigen Köche-Veranstaltung in Dresden umgesetzt – die zusätzlichen Ausgaben zugunsten von Dresdner Gastronomen, Kulturstätten und Einzelhändlern nicht mitgerechnet. „Der Laurentiustag ist nicht nur für die Kolleginnen und Kollegen, sondern auch für die ausrichtende Stadt und deren Bürger ein Gewinn. Dresden hat sich von der besten Seite gezeigt“, so der Dresdner Organisator Uwe Leutritz. „Dem Kasseler Koch-Club wünsche ich für das kommende Jahr von Herzen alles Gute, viel Erfolg und gute Partner bei der Planung und Durchführung dieses Events. Und ich wünsche mir, dass der Laurentiustag auch künftig keine Protokollveranstaltung, sondern eine Party für die Köchinnen und Köche bleibt.“

In diesem Sinne: Vom 11. bis 13. August 2006 heißt es „Ab nach Kassel!“ – zum 21. Laurentiustag. ak

Laurentiustag – was ist das eigentlich?

Berufsstände brauchen Heilige – das hat Tradition. Feuerwehrleute, Bäcker, Konditoren, Bierbrauer, Glasbrenner, Wirte und Köche müssen sich einen teilen, nämlich den Heiligen Laurentius. Er gilt als einer der meistverehrten Heiligen der Kirche und erhielt in Rom sogar fast die Bedeutung von Petrus und Paulus. Der Diakon und Märtyrer starb am 10. August 285 n. Chr. auf dem glühenden Rost, weil er Kirchenvermögen an die Armen verteilt und sich den Zorn des Kaisers Valerian zugezogen hatte.
Auch wenn es auf diesem historischen Hintergrund früher im Volksmund hieß „Am Laurentiustag sollte man kein Feuer machen“, so wird in der Neuzeit gerade an diesem Tag gefeiert, gegessen – und natürlich gekocht. Die Tradition der Köche, den Laurentiustag aktiv zu begehen und einen meist ökumenischen Gottesdienst zu feiern, reicht viele Jahre zurück. Als „Initiator“ gilt der Köcheverein Lindau-Westallgäu, der 1979 die erste Laurentiusmesse in der Pfarrkirche in Roggenzell abhielt. Bis heute trifft man sich zu Ehren der Verstorbenen und des Schutzpatrons alljährlich am 10. August mit bis zu 400 Gästen – inklusive zünftigem Weißwurstfrühstück.

Premiere für den ersten bundesweiten Laurentiustag auf Einladung des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) war am 22. August 1986 in Heidelberg. Seither trafen sich Deutschlands Köche und ihre Gäste zum traditionellen Gottesdienst und gemeinsamen Festumzug in mittlerweile 19 Städten und nahezu allen Bundesländern ­– im Jahr 1992 sogar erstmals (und einmalig) im benachbarten Ausland, in Colmar.

Die 20. Auflage des Laurentiustages der Köche wird in Dresden gefeiert – vom 12. bis 14. August 2005. Tatkräftig unterstützt und gefördert wird diese Veranstaltung des VKD von dem Sponsorenpool Laurentiustag, dem die Unternehmen Bohner, Oing-Druck, Rational, Service-Bund und Wüsthof angehören. Zum Drei-Tage-Programm gehören traditionell ein festlicher Umzug durch die Altstadt sowie ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst. 20 Jahre Laurentiustag der Köche auf einen Blick

1986 Heidelberg
1987 Marburg
1988 Wiesbaden
1989 Gelsenkirchen
1990 Konstanz
1991 Bielefeld
1992 Colmar
1993 Chemnitz
1994 Fulda
1995 Koblenz
1996 Heilbronn
1997 Erfurt
1998 Bad Nauheim
1999 Lübeck
2000 Freiburg
2001 Leipzig
2002 Aschaffenburg
2003 Cottbus
2004 Hildesheim
2005 Dresden

9 m dicke Schneedecke auf Zugspitze

Am 2. April 1944 hatte es auf der Zugspitze 9,40 Meter Schnee. Das war der absolute Spitzenwert, seit dem die Wetterdaten von Wissenschaftlern festgehalten werden. Doch nicht nur die extremen Wetterkapriolen auf dem höchsten Berg Deutschlands werden in der neuen Erlebniswelt der Tiroler Zugspitzbahn präsentiert. Im Auftrag der Eigentümer haben Gletscherwissenschaftler, Historiker und Bergfexen alles Wissenswerte über den Berg an der Deutsch-Österreichischen Grenze zusammengetragen.
Modernstes Bergmuseum auf fast 3.000 m Seehöhe

Nach einer 10-Minütigen Seilbahnfahrt, bei der 1.700 Höhenmeter überwunden werden, findet der Besucher „besondere Einblicke und 3-Dimensionale-Erlebnisse“ im derzeit wohl modernsten Bergmuseum der Alpen. „Die Gletscherforscher des Teams Eiswelten, Mag. Marius Massimo und Dr. Norbert Span, haben dazu ein Konzept erarbeitet, welches den Besuchern die Faszination Zugspitze auf eine beeindruckende Art näher bringt“, schildert der Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn, Franz Dengg.

Die Reise führt von der Erstbesteigung der Zugspitze 1820 durch Josef Naus über den Bau der Zugspitzbahn in den 20er Jahren hin zum puren Bergerlebnis. Eine Sicherheitsglasplatte am Boden gewährt den Besuchern einen senkrechten Blick in das 200 Meter abfallende Zugspitzmassiv.

Im 3D-Kino fliegen wie ein Adler

In der anschließenden 3D-Multimediavorführung im ehemaligen Spannraum der alten Zugspitzbahn erleben die Besucher die Zugspitze ähnlich wie beim Flug eines Adlers. Über zwei Geschoße zieht sich die Projektionsfläche. Die Vorführung besticht durch einzigartige Effekte und Technik. Die Naturschauspiele am Berggipfel von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang werden ganz beeindruckend präsentiert. Der mit Wasser gefüllte Boden im ehemaligen Spannraum lässt durch die Spiegelung die Halle noch größer und tiefer erscheinen. Dass dabei Wind und Regen durch modernste Technik in den Raum kommen, überrascht sogar den größten Cineasten. „Faszination Zugspitze“ – eine beeindruckende Erlebniswelt am höchsten Berg Deutschlands.

www.zugspitze.at

Feierliche Eröffnung des Schmidt-Theater-Neubaus

Hamburg feiert am 8.8. abends um 8 Uhr 8 ein kulturelles Großereignis von nationaler Bedeutung: Auf den Tag und die Minute genau 17 Jahre nach der Eröffnung des legendären Schmidt Theaters, das vor anderthalb Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste, wird der komplette Neubau des Theaters feierlich eingeweiht.
Mit 400 Plätzen bietet es fast doppelt so vielen Zuschauern Platz wie das alte, auf dessen Brettern Stars wie Tim Fischer, Stefan Gwildis, Georgette Dee und Helge Schneider seit den Anfängen ihrer Karriere stehen und standen. Die in den dritten Programmen bis Anfang der 90er Jahre ausgestrahlte Mitternachtsshow mit Hausherr Corny Littmann, Marlene Jaschke und Lilo Wanders machte das Haus bundesweit bekannt.

Auf dem Spielbudenplatz (Reeperbahn) kann jeder bei der Eröffnung dabei sein: Ab 19 Uhr gibt es Freibier für alle zu einem musikalischen Showprogramm vom großen Balkon des Theater-Neubaus. Pünktlich (abends) um 8 Uhr 8 wird von dort aus mit großem Donner, Glanz und Gloria die neue Bühne eröffnet.

Gegen 21 Uhr findet mit geladenen Gästen aus Kultur, Wirtschaft und Politik ein Festakt im Theater statt, bei dem alte und neue Schmidt-Künstler auftreten werden, um anschließend nach guter Kiez-Tradition bis in den frühen morgen zu feiern.

Die Gastronomie-Neuheit: Im Schmidt Theater eröffnet Deutschlands erstes Fingerfood-Restaurant! Geheimnisvolle Köstlichkeiten aus Fernost und das Beste der europäischen Küche kommen hier von der Hand direkt in den Mund. Ob spanische Tapas oder ausgefallene Sushi-Variationen, vegetarische Tempura, Dim Sum mit überraschenden Füllungen, Risolee-Kartoffeln mit Kaviar, flambierte ungarische Spieße oder in der Kaffeetasse servierte Suppen. Das Restaurant (mit großem Balkon zum Spielbudenplatz) befindet sich im 1. Stock des Neubaus und bietet mit 145 Quadratmetern Platz für rund 88 Gäste.

Volker Drkosch eröffnet Restaurant

Mit seinem KOCHATELIER traf Volker Drkosch den Zeitgeist auf den Punkt – seit Februar verwöhnt er Gourmets mit großem Erfolg an seinem „Chef’s Table“ auf dem Hofgut Wickstadt. Ab 8. September erweitert der kreative Kochkünstler seinen Aktionsradius. „Leib und Seele“ heißt sein neues Gastronomiekonzept und der Name ist Programm.
Mit Leib und Seele kochen ist seine Lebensphilosophie und ab Herbst wird der Sternekoch in Friedberg-Dorheim (Wetterau) zusammen mit seinem ehemaligen Sous-Chef aus dem Main Plaza, André Großfeld, im Restaurant zu Tisch bitten. Wie bereits im KOCHATELIER wird die progressiv-rustikale Handschrift des Sternekochs das Menü bestimmen. Hier werden bodenständige Gerichte mit frischen Produkten aus der Region zu herzhaften aber auch experimentellen Genüssen vollendet. Im Service will man neue Wege gehen, da werden Köche und Servicepersonal Hand in Hand arbeiten. Angeboten werden 12 Gerichte die individuell in zwei-, drei- oder bis zu sechs-Gang Menüs zusammengestellt werden können.

„Im ‚Leib und Seele’ präsentieren wir eine Küche, die rustikal und dennoch progressiv ist“ sagt Volker Drkosch. „Jeder von uns hat gelegentlich das Bedürfnis nach Großmutters Lieblingsspeisen, die nicht nur den Magen sondern auch die Seele streicheln“. Mit dem Gasthaus auf dem Land wird rechtzeitig zum Herbst eine weitere Top Adresse vor den Toren Frankfurts geschaffen.

André Großfeld lernte sein Handwerk bei großen Chefs wie Alfons Schuhbeck und Hans Haas und konnte seine Kenntnisse unter anderem im Restaurant Marinas und im Opera in Hamburg sowie im BRICK Fine Dining in Frankfurt vervollkommnen.

Volker Drkosch zählt zu den Top Köchen Deutschlands; 2004 wurde er vom Lifestyle Magazin „Bunte“ zum Kreativsten Koch Deutschlands gekürt, unter seiner Regie erhielt das BRICK Fine Dining einen Michelin Stern und wurde zuletzt im Feinschmecker als eines der Top Ten Trendrestaurants mit 17 Punkten bewertet.

Reservierungsanfragen sind ab sofort möglich. Das Restaurant ist montags, dienstags sowie donnerstags bis samstags ab 18.30 Uhr geöffnet, Ruhetage sind Sonntag und Mittwoch.

Volker Drkosch steht immer dann selbst am Herd, wenn das KOCHATELIER nicht geöffnet ist.

Mehr Informationen unter: DAS KOCHATELIER, Volker Drkosch, Hofgut Wickstadt, 61194 Niddatal, Tel.: 06034 – 908 298;

www.volker-drkosch.de oder www.leibuseele.de

Laurentiustag – was ist das eigentlich?

Wenn sich in sechs Wochen die Köche Deutschlands zum 20. bundesweiten Laurentiustag in Dresden treffen, geht dies auf eine schöne Tradition zurück. Die Feier zu Ehren des Schutzpatrons Hl. Laurentius wird alljährlich gemeinsam an einem anderen Ort veranstaltet.
Berufsstände brauchen Heilige – das hat Tradition. Feuerwehrleute, Bäcker, Konditoren, Bierbrauer, Glasbrenner, Wirte und Köche müssen sich einen teilen, nämlich den Heiligen Laurentius. Er gilt als einer der meistverehrten Heiligen der Kirche und erhielt in Rom sogar fast die Bedeutung von Petrus und Paulus. Der Diakon und Märtyrer starb am 10. August 285 n. Chr. auf dem glühenden Rost, weil er Kirchenvermögen an die Armen verteilt und sich den Zorn des Kaisers Valerian zugezogen hatte.

Auch wenn es auf diesem historischen Hintergrund früher im Volksmund hieß „Am Laurentiustag sollte man kein Feuer machen“, so wird in der Neuzeit gerade an diesem Tag gefeiert, gegessen – und natürlich gekocht. Die Tradition der Köche, den Laurentiustag aktiv zu begehen und einen meist ökumenischen Gottesdienst zu feiern, reicht viele Jahre zurück. Als „Initiator“ gilt der Köcheverein Lindau-Westallgäu, der 1979 die erste Laurentiusmesse in der Pfarrkirche in Roggenzell abhielt. Bis heute trifft man sich zu Ehren der Verstorbenen und des Schutzpatrons alljährlich am 10. August mit bis zu 400 Gästen – inklusive zünftigem Weißwurstfrühstück.

Premiere für den ersten bundesweiten Laurentiustag auf Einladung des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) war am 22. August 1986 in Heidelberg. Seither trafen sich Deutschlands Köche und ihre Gäste zum traditionellen Gottesdienst und gemeinsamen Festumzug in mittlerweile 19 Städten und nahezu allen Bundesländern ­– im Jahr 1992 sogar erstmals (und einmalig) im benachbarten Ausland, in Colmar.

Die 20. Auflage des Laurentiustages der Köche wird in Dresden gefeiert – vom 12. bis 14. August 2005. Zum Drei-Tage-Programm gehören traditionell ein festlicher Umzug durch die Altstadt sowie ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst.

20 Jahre Laurentiustag der Köche auf einen Blick

1986 Heidelberg
1987 Marburg
1988 Wiesbaden
1989 Gelsenkirchen
1990 Konstanz
1991 Bielefeld
1992 Colmar
1993 Chemnitz
1994 Fulda
1995 Koblenz
1996 Heilbronn
1997 Erfurt
1998 Bad Nauheim
1999 Lübeck
2000 Freiburg
2001 Leipzig
2002 Aschaffenburg
2003 Cottbus
2004 Hildesheim
2005 Dresden

Bundesweit für 19 Euro zum Flughafen

Kaufen Urlauber bei Deutschlands größtem Anbieter von Last Minute-Reisen einen Flug, fahren sie jetzt für kleines Geld bequem per Bahn und Bus zum Airport ihrer Wahl: 19 Euro kostet die einfache Fahrt – egal, zu welchem Flughafen es geht. Wer so auch zurück fährt, zahlt lediglich zehn Euro mehr. „Damit kann man immer auf den günstigsten Flughafen ausweichen“, so L’Tur-Vorstand Markus Faller. Kinder bis elf Jahren kämen sogar kostenlos mit.

OLIO 2005 in München

Zum dritten Mal veranstaltet das Hamburger Gourmet-Magazin DER FEINSCHMECKER JAHRESZEITEN VERLAG die „OLIO“, Deutschlands einzige Olivenöl-Messe: Auf der Praterinsel im Herzen Münchens werden am Wochenende, dem 4. und 5. Juni 2005, über 120 der weltbesten Olivenöl-Produzenten ihre Öle und weitere mediterrane Delikatessen dem Publikum präsentieren. Prominente Aussteller sind etwa Giorgio Franci, Toskana, die Prinzessin Marina Colonna, Molise, und das Weingut Planeta aus Sizilien. Erstmals können die Besucher die Olivenöle nicht nur bei den Produzenten und ihren deutschen Händlern verkosten, sondern auch gleich am Ausstellungstisch kaufen.
Höhepunkt der Messe ist die feierliche Verleihung der OLIO Awards an die besten Olivenöl-Produzenten der Welt. Die Preise werden am Samstag, 4. Juni 2005, um 15.30 Uhr vergeben. Die Gewinner sind persönlich anwesend.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kochkursen, Workshops und Seminaren zu Themen wie „Kochen mit Olivenöl“, „Tasting der zehn weltbesten Olivenöle“ und „Gesund mit der mediterranen Kost“ ergänzen die Messe. Speisen und Getränke bietet der Münchner Gastronom Holger Stromberg in einem Bistro, einer Weinbar und einem Biergarten an.

Die Messe auf der Praterinsel nahe der Maximilianstraße beginnt am Samstag, den 4. Juni, um 12 Uhr und ist an diesem Tag bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag, dem 5. Juni beginnt die OLIO um 11 Uhr und endet um 17 Uhr. Die Tageskarte kostet pro Person 6 Euro, für beide Tage 10 Euro. Die Karten sind am Messeeingang erhältlich.

OLIO 2005 MÜNCHEN, PRATERINSEL

www.der-feinschmecker-club.de/go/olio2005)

Berge oder Küste? Urlaub Perfekt zeigt, wo Deutschland am schönsten ist

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind die Top-Ziele der Deutschen: 4,4 Mill. Urlauber zog es 2004 in den bergigen Süden, 3,5 Mill. an Küste und Seen im Nordosten Deutschlands. Das Reisemagazin Urlaub Perfekt zeigt in der neuen Ausgabe, was die beiden Länder für Familien, Sportliche und Naturgenießer zu bieten haben. Während in Bayern die urige Almhütte lockt, sind in Mecklenburg-Vorpommern 100 Schlösser und Herrenhäuser für Hotelgäste geöffnet. Trendsport im hohen Norden sind Hausbootfahrten auf der Müritzer Seenplatte, in Bayern boomt dagegen Nordic Walking. Der große Vergleich „Wer bietet den besten Urlaub“ gibt zahlreiche Tipps für Ferien im eigenen Land. Dazu die besten Angebote vom Abenteuercamp in Franken bis zur Wellness-Woche an der Ostsee.
Das neue Reisemagazin ist seit 31. Mai zum Aktionspreis von nur 1,- Euro am Kiosk erhältlich.