Mario Kalweit

– Die 100 beliebtesten Rezepte des sympathischen Fernsehkochs
– Gutem Geschmack auf der Spur: Mario Kalweit bei regionalen Produzenten

Der WDR-Fernsehkoch ist nicht nur in der Sendung »daheim+unterwegs« aktiv. Auch in seinem Restaurant serviert der Spitzenkoch traditionelle Gerichte, aber immer mit dem gewissen Dreh. Die beliebtesten Rezepte aus der Show stellt Mario Kalweit nun in seinem Kochbuch vor. Der Leser darf hier nicht nur einen Blick in seinen Kochtopf werfen, sondern Mario Kalweit auch im WDR-Studio besuchen und ihn zu regionalen Lebensmittelproduzenten begleiten.

Mario Kalweit, geboren 1968 in Münster, ist ein echter Westfale. Seit seiner Kochausbildung ist er nun seit 30 Jahren im Beruf. Er ist Küchenmeister, war Sternekoch und ist im WDR mit über 300 Fernsehauftritten als Fernsehkoch dabei. Seit 2004 führt er sein eigenes Restaurant, das »La cuisine Mario Kalweit« in Dortmund. In seiner Küche spiegelt sich sein Stil wieder, nur die besten Grundprodukte zu verwenden und diese in der Zubereitung zu veredeln. Er ist immer auf der Suche nach neuen, qualitativ hochwertigen Produkten, die er in seine Rezeptideen einbauen kann. Sein Wissen gibt er regelmäßig bei seinen Kochkursen weiter.

Mario Kalweit
Meine Lieblingsrezepte aus »daheim+unterwegs« 224 Seiten, ca. 150 Abb., Format 19,3 x 26,1 cm Hardcover
ISBN: 978-3-86244-692-6 (Bestelllink)
[D] 24,99
[A] 25,70 br>
sFr. 34,90
Christian Verlag

Urlaub mit Ex-Partner

Jeder sechste Deutsche hat das schon mal gemacht, weil die Reise lang gebucht war

Der romantische Urlaub zu zweit ist gebucht, wochen- wenn nicht gar monatelange Vorfreude beginnt. Was aber, wenn sich einer der Partner vor dem Check in ins Hotel, zum Check out aus der Beziehung entscheidet? Wie sich nun herausstellt, ist das nicht für alle ein Grund, zuhause zu bleiben: Denn jeder sechste Deutsche (16 Prozent) war schon mal mit einem Ex-Partner im Urlaub, um eine lang vor der Trennung gebuchte Reise nicht stornieren zu müssen – etwas, wozu Männer eher bereit sind als Frauen (18 vs. 14 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage mit 5.000 Erwachsenen in fünf europäischen Ländern im Auftrag von lastminute.de, Spezialist für Spontanreisen. Die Umfrage fand auch die Spitzenreiter unter den „Weg mit Ex“-Urlaubern: Es sind mit riesigem Abstand die Briten. Vielleicht liegt es ja am berüchtigten „British sense of humour“, der nötig ist, dass fast zwei von fünf Briten (39 Prozent) schon mal gemeinsam Urlaub als getrenntes Paar gemacht haben.

Mit Ex im Hotelbett – während die neue Flamme daheim bleibt
Über ein Viertel (26 Prozent) jener Deutschen, die nach der Trennung noch gemeinsam verreist sind, wollte einfach nicht das Geld verlieren, das sie für den Urlaub bereits vor einer Weile bezahlt haben. Etwas mehr (27 Prozent) sagen, auf der Reise als Ex-Paar eine gute Zeit zusammen als Freunde erlebt zu haben. Jeder Sechste (16 Prozent) hingegen kam als Paar zurück. Vielleicht hat das damit zu tun, dass fast die gleiche Zahl (17 Prozent) so weit ging, das zu glücklicheren Zeiten gebuchte Doppelbett dann auch tatsächlich während des Urlaubs zu teilen – etwas womit Männer deutlich weniger Probleme haben als Frauen (20 vs. 13 Prozent). Da überrascht es dann auch nicht, dass unter den Männern jeder Achte (12 Prozent) zugibt, nochmal einen One-Night-Stand gemeinsam gehabt zu haben – im Vergleich zu nur vier Prozent der Frauen. Und dann gibt es da noch die ganz Frivolen 14 Prozent, die auf eine lang gebuchte Reise mit dem oder der Ex gingen, statt auf einen spontanen Liebestrip mit der neuen Flamme, mit der sie zu dieser Zeit bereits zusammen waren.

Männern fällt es leichter, so zu tun, als sei alles Friede, Freude, Eierkuchen
Es muss allerdings nicht erst zur Trennung kommen: Um eine frühgebuchte gemeinsame Reise nicht stornieren zu müssen, haben auch 13 Prozent der Deutschen schon mal eine Beziehung hinausgezögert, die sie eigentlich beenden wollten, so fand die lastminute.de-Umfrage heraus. Unter jenen ‚Beziehung-Verlängerern‘, hat ein Fünftel (19 Prozent) direkt nach dem Urlaub Schluss gemacht und ein Viertel (26 Prozent) wollte nicht das bereits bezahlte Geld verlieren. Solch eine finale Reise kurz vor dem Schlussstrich kann recht unterschiedlich verlaufen: 13 Prozent verlebten den schlimmsten Urlaub jemals mit dem oder der zukünftigen Ex. Bei etwas mehr (17 Prozent) aber hat die Reise das Herz wieder entflammt und sie haben sich wieder in den Partner verliebt – das wiederum passiert Männern eher als Frauen (22 vs. 11 Prozent). Männern sind in dieser Situation auch durchaus williger, so zu tun, als seien sie noch glücklich in der Beziehung (Männer 23 Prozent vs. Frauen 21 Prozent) und wie sonst auch mit der nicht mehr ganz so besseren Hälfte zu schlafen (Männer 13 vs. Frauen 5 Prozent) – alles, um einen guten Urlaub zu verbringen.

Gänseblümchen aufs Brot

Landzeitschrift daheim in Deutschland gibt Tipps wie Wild- und Gartenblumen nutzbar sind

Noch regiert laut Kalender draußen der Winter, aber das Frühjahr und damit die Blütezeit von Pflanzen und Kräutern ist nicht mehr fern. Die Landzeitschrift daheim in Deutschland informiert in ihrer Februar/März-Ausgabe über Delikatessen aus der Natur. Die zentrale Erkenntnis: Viele Wild- und Gartenblumen eignen sich nicht nur für die Vase, sondern auch für die Salatschüssel, weil sie voller Vitamine und Mineralstoffe stecken.

So stellen Kapuzinerkresse, Malvenblüten, Ringelblumen, Löwenzahn und Gänseblümchen nicht nur nette Farbtupfer im Salat dar, sie geben dem Salat durch ihre oftmals pfeffrig scharfen Geschmacksnoten auch eine besondere Würze. Eine echte Alternative zum üblichen Wurst- oder Käsebrot ist ein Butter- oder Quarkbrot mit Gänseblümchen – sie bieten ein wunderbares Nussaroma. Was viele Verbraucher nicht wissen: Löwenzahn eignet sich gut, um daraus Blütensirup zu kochen. Wer Süßspeisen verfeinern will, nimmt einfach zarte Veilchen oder Stiefmütterchen. Rosenblätter lassen sich gut kandieren, Holunderblüten wiederum kann man in Teig ausbacken.

Trotz dieser vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sollte man nicht alle Wild- und Gartenblumen essen. So weist daheim in Deutschland in der neuen Ausgabe auch darauf hin, dass sich weder Akelei noch die oft mit Bärlauch verwechselten Maiglöckchen zum Verzehr eignen. Auch vom Eisenhut, dem gefleckten Schierling und der Hundspetersilie sollte man die Finger lassen: Sie alle sind giftig.

Übrigens: Die Februar/März-Ausgabe von daheim in Deutschland ist jetzt zum Kennenlern-Preis von nur 1€ im Einzelhandel erhältlich!

Richard Huth, Würzburg

Deutsches Familienessen wie bei Mutter: Sonntags darf im Kaminzimmer des Restaurant „Richards“ in Würzburg die ganze Familie am Tisch sitzen

Serviert werden Suppe, Hauptgang und Nachtisch so, wie es daheim üblich war – in dampfenden Schüsseln und auf Platten, und jeder darf sich soviel nehmen, bis er satt ist.
Serviert werden wöchentlich wechselnde Menü`s, Lebeknödelsuppe, Kürbissuppe Kartoffelsuppe, meist Schmor- und Bratgerichte aber auch Schnitzel aus der großen Pfanne
sowie ein Pudding oder Vanilleeis mit heißen Himbeeren laden zum unkompliziertem genießen ein.
Wie daheim wird morgens gekocht und mittags serviert.

Und damit es den Kindern nicht langweilig wird, wenn sich die Eltern wieder einmal verplaudern, gibt es im Kaminzimmer auch einen großen Spieltisch.

Das wöchentliche Menü gibt es auf der Website des Restaurants Richards

www.richards-würzburg.de

Marmelade selber kochen

Was wäre ein gutes Frühstück ohne eine leckere Marmelade,, vor allem, wenn sie selbst gemacht ist. Aber welche Sorte ist besonders bekömmlich? Wie wird das frische Obst am besten verarbeitet? Und wann ist die süße Köstlichkeit eine Marmelade, wann eine Konfitüre oder ein Fruchtaufstrich? Diese und andere Fragen beantwortet daheim in Deutschland in der Juni/Juli-Ausgabe. Die Landzeitschrift gibt dabei nicht nur Tipps zum Selbstkochen von Marmelade, sie liefert auch noch ein Rezept zum Ausprobieren mit: für die Sorte Erdbeer-Rhabarber.

Obwohl es in den Supermärkten inzwischen eine reichhaltige Auswahl an Aufstrichen zu kaufen gibt, geht der Trend dahin, Marmelade aus frischem Obst selbst zu kochen oder direkt beim Hersteller um die Ecke zu kaufen. Gerade in ländlichen Regionen und auf Wochenmärkten in Städten sind solche Produkte weit verbreitet. Birgit Mählmann, Öko-Landwirtin aus dem Alten Land bei Hamburg, bestätigt das. „Eines Tages fragte ein Kunde mich, ob ich nicht mal Konfitüre kochen wollte“, erinnert sie sich in der neuen Ausgabe von daheim in Deutschland an den Beginn ihrer Marmeladen-Leidenschaft. Rund drei Dutzend Rezepte hat sie seither entwickelt. Mal heißt die Sorte Sauerkirsch-Schokolade, mal Sanddorn-Apfel, mal Birne-Ingwer, mal Brombeer-Rotwein, mal Pflaume-Walnuss. Damit die Marmelade über das Jahr nicht ausgeht, wird das Obst, das nicht gebraucht wird, eingefroren, bei Bedarf aufgetaut und dann eingekocht. „Das ist eine wunderbare Möglichkeit, die Früchte schonend zu konservieren“, sagt Birgit Mählmann. Auch mit dieser Erfahrung dürfe eine Zutat aber nie fehlen: „Man muss mit ganz viel Liebe kochen.“ Der Erfolg gibt ihr und anderen regionalen Produzenten immer öfter Recht. An einem normalen Vormittag füllt sie etwa 50 Gläser à 150 Gramm, im Jahr kommen so etwa 10.000 Gläser Bio-Marmelade zusammen. Und die Nachfrage steigt weiter. Die Gläser, die Birgit Mählmann auf den Märkten zum Verkauf anbietet, sind selten älter als ein paar Wochen. Und enthalten streng genommen meistens gar keine Marmelade: Laut der Konfitürenverordnung aus dem Jahr 2003 besteht Marmelade aus Zitrusfrüchten. Alles andere ist je nach Fruchtgehalt Konfitüre oder Konfitüre Extra beziehungsweise wie im daheim-Rezept Fruchtaufstrich, für den die Zutaten nicht vorgeschrieben sind.

Die Zeitschrift daheim in Deutschland (Ausgabe Juni/Juli) ist am Kiosk erhältlich.

Cuxhavener Fischmarkt

Frische Meeresspezialitäten gibt es beim Cuxhavener Fischerfest

Zum Fisch essen ist man in Cuxhaven immer richtig. Denn in den Fischhallen und Fischrestaurants in Deutschlands zweitgrößtem Nordsee-Fischereihafen gibt es Fisch in allen Variationen: Vom einfachen Fischbrötchen bis zum kompletten Menü ist alles zu haben. Neben dem Alten Fischereihafen befindet sich in Cuxhaven der Neue Fischereihafen, in dem die frische Ware der Hochseetrawler in rund dreißig Betrieben verarbeitet wird. Regelmäßige Veranstaltungen rund um das Thema Fisch gehören deshalb zum festen Programm in der Stadt an der Elbmündung. Bei Fischmarkt, Fischerfest und Cuxhavener Hafentagen lässt sich nicht nur Meeresgetier direkt vom Kutter genießen. Der Hafen verwandelt sich dann auch in eine maritime Fest- und Flaniermeile.

Aal, Rollmops und Fischbrötchen als Snack zwischendurch sowie Seelachs, Seezunge, Scholle und Kabeljau für die Pfanne daheim – all das findet man auf dem regelmäßig stattfindenden Seefischmarkt in Cuxhaven. Hier kann man Krabben direkt vom Kutter kaufen oder auch beim Löschen eines Hochseefischdampfers zusehen.
Jede Menge Meeresspezialitäten gibt es auch beim Cuxhavener Fischerfest, das in diesem Jahr zusätzlich zum Fischmarkt am Pfingstwochenende stattfindet. Ort der Traditionsveranstaltung mit musikalischem Rahmenprogramm ist der Neue Fischereihafen.

Mitte Juli 2013 heißt es dann zum 37. Mal: Willkommen bei den Cuxhavener Hafentagen. Dann dreht sich im Alten Fischereihafen alles um den Fisch, aber auch um das maritime Erleben. Neben zahlreichen Ständen mit Fisch und Meeresfrüchten können beim „Open Ship” Schiffe besichtigt werden, wie z.B. der Seenotrettungskreuzer „Hermann Helms”. Dazu gibt es ein umfangreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm.

Cuxhavener Fischmarkt: 31.03./01.04.; 28.04., 19.05./20.05.; 09.06.; 30.06.; 28.07.; 11.08.; 01.09.; 22.09.; 13.10.; 03.11.; 01.12.2013
Cuxhavener Fischerfest: 18. und 19.05.2013 (Pfingsten)
Cuxhavener Hafentage: 20. und 21.07.2013

www.cuxhaven.de

Richtiges Fensterputzen

Mit Essigwasser den Winterdreck von den Fenstern holen

Noch ist Winterzeit, aber der Frühjahrsputz naht. Die Landzeitschrift daheim in Deutschland aus dem Verlag Reader’s Digest gibt in ihrer Februar/März-Ausgabe (Kennenlern-Preis am Kiosk: 1€) interessante Tipps, wie man Fenster und Scheiben sauber bekommt – und zwar nicht mit handelsüblichen Reinigungssubstanzen, sondern mit altbewährten Hausmitteln, wie sie schon die Großeltern verwendeten.

So lassen sich normal verschmutzte Scheiben mit einer Mischung aus 1 l Wasser und 250 ml Essig problemlos reinigen. Nach der Säuberung empfiehlt es sich, die Scheiben mit Küchen- oder Zeitungspapier zu polieren. Wenn die Scheiben nach dem Winter besonders stark verschmutzt sind, gibt es zwei Varianten: Entweder die Fenster mit einer Zwiebelhälfte oder mit purem Essig abreiben, danach mit reinem Wasser abwischen. Ein sehr altes Hausmittel, das frühere Generationen gerne bei verschmutzten Fenstern verwendeten, sind Brennnesseln.
daheim in Deutschland schildert in der neuen Ausgabe die Vorgehensweise: Man nimmt einen Eimer mit einem Liter Wasser, gibt einen Spritzer Essig dazu, taucht dann ein Bund frische Brennnessel hinein, knüllt die Blätter leicht zusammen und reibt damit die Fenster ab – natürlich mit Handschuhen. Eine weitere Möglichkeit, um die Fenster und Glastüren vom Dreck und Staub des Winters zu befreien, ist die Verwendung eines Spritzers Glyzerin, wie man es in Drogerien und Apotheken erhält.

Traditionen zu Silvester

Was tun an Silvester? Die einen feiern eine rauschende Party, andere gehen in den Gottesdienst, wieder andere pflegen jahrhundertealte Traditionen. Die Landzeitschrift daheim in Deutschland beleuchtet in ihrer Januar-Ausgabe einige Beispiele, wie bundesweit der Jahreswechsel auf eher unkonventionelle Weise eingeläutet oder begangen wird. Einer der bekanntesten Traditionen ist das „Pfeffern“ im Frankenwald, das bereits seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist.

Beim „Pfeffern“ ziehen junge Männer am 28. Dezember mit einer Rute aus frisch geschnittenen Tannen-, Weiden- oder Haselnusszweigen durch die Orte, um vor allem Frauen symbolhaft den Hintern zu versohlen. Einerseits soll mit dem Schwingen der Rute alles Schlechte aus dem Haus verbannt werden, andererseits sollen bei dem Ritual Kraft, Gesundheit, Glück und Fruchtbarkeit auf die sogenannten „Gepfefferten“ übergehen. Während die Frauen früher die jungen Männer mit einem Pfefferschnaps oder Pfefferkuchen belohnten, gibt es heutzutage meist eine kleine Brotzeit und eine Geldspende.

Wie daheim in Deutschland berichtet, stehen in anderen Regionen Deutschlands hingegen Licht und Feuer im Mittelpunkt von Bräuchen. So treffen sich im schwäbischen Esslingen die Menschen am 31. Dezember zum Silvester-Fackellauf. Dabei wandern die Menschen auf verschiedenen Rundwegen zu den Höhen der Stadt, um mitgebrachte Holzmünzen ins große Silvesterfeuer zu werfen und sich dabei etwas fürs neue Jahr zu wünschen. In Leonberg bei Stuttgart wiederum stellen die Anwohner rund um den idyllischen Marktplatz bei Einbruch der Dunkelheit Kerzen in ihrer Fenster, dann trifft man sich bei Musik zum Glühwein, der Bürgermeister hält eine Rede. Die Tradition am Silvesterabend soll auf die Zeit der Pestepidemien von 1635 zurückgehen, als man damit feststellen wollte, in welchen Häusern noch jemand lebte. Licht spielt auch in Schiltach im Schwarzwald die zentrale Rolle, wo sich die Menschen am Silvesterabend zum Laternenumzug treffen und die Schiltacher Nachtwächter ab Mitternacht durch die Stadt ziehen, um singend das neue Jahr zu verkünden.

Aber es gibt auch ganz andere, weniger besinnliche Arten, ins neue Jahr zu starten. So existiert in vielen Städten im In- und Ausland seit langer Zeit die Tradition des Silvester- oder Neujahrsschwimmens. In Dresden, Berlin und am Rhein, aber auch an Nord- und Ostsee, stürzen sich dabei am Neujahrstag mutige Schwimmer splitternackt, in Badesachen oder lustigen Kostümen ins eiskalte Wasser.

Zum Feierabend auf die Bierbank

Tradition von 200 Jahre Biergarten zurück – in Bayern darf man seine Speisen immer noch selbst mitbringen

Was gibt es Schöneres, als im Sommer nach einem langen Arbeitstag am Abend mit Freunden oder Kollegen in einem Biergarten unter Bäumen zu sitzen und es sich gut gehen zu lassen? In diesem Jahr ist es 200 Jahre her, dass die ersten Gäste in München ihr Bier offiziell im Freien genießen konnten. Die Zeitschrift daheim in Deutschland blickt in ihrer August/September-Ausgabe deshalb zurück auf die Tradition der Biergärten, die es längst nicht mehr nur in Bayern gibt, sondern die bundesweit in kleinen wie großen Städten zu einem beliebten Treffpunkt an Sommerabenden geworden sind.

Dabei unterlag die Eröffnung eines Biergartens seinerzeit klaren, festgeschriebenen Regeln. Der bayerische König Maximilian I. legte im Januar 1812 per Erlass fest, dass Brauereien direkt am Ort der Bierherstellung einen solchen Biergarten errichten dürfen. Damit wurde ein längerer Streit zwischen den Brauereien und ortsansässigen Wirten beendet. Denn die Bierbrauer, die damals vor allem untergäriges Bier herstellten und dafür niedrige Temperaturen benötigten, hatten ihre Produktion unter die Erde verlegt und auf die Keller eine dicke Kiesschicht aufschütten und Schatten spendende Kastanienbäume pflanzen lassen, auf dass die Temperatur in den Kellern weiter absank und das Bier länger haltbar blieb. Die Menschen, die dort ihr Bier kauften, blieben noch eine Weile im Schatten sitzen und probierten das gerade gekaufte Bier. Das aber wollten die Gastwirte nicht akzeptieren, weil in den Sommermonaten kaum mehr jemand bei ihnen einkehrte. Mit dem Erlass des Königs wurden die Biergärten schließlich zum Ärger der Gastwirte legalisiert, auch wenn es ihnen damals noch verboten war, neben dem Bier auch Speisen zu verkaufen.

Das änderte sich in den Folgejahren aber immer mehr. Inzwischen ist es Alltag, dass zum Bier, Radler oder der Apfelsaftschorle auch Wurstsalat, Schweinsbraten oder andere Speisen auf der Karte stehen, berichtet daheim in Deutschland und gibt in seiner neuen Ausgabe gleich noch ein paar Rezepttipps für typische Biergarten-Schmankerl wie den Obazda. Übrigens: In Bayern bekräftigte die Bayerische Biergartenverordnung von 1999, dass man seine eigene Brotzeit in den Biergarten mitbringen darf.

Schwarze Holunder in der Küche und als Arznei

Man darf die Beeren nicht direkt vom Strauch naschen, weil sie giftig sind und zu Erbrechen, Magenbeschwerden sowie Durchfall führen können. Erst durch das Erhitzen werden die Beeren genießbar.

Die kleinen schwarzen Beeren wirken unscheinbar, aber die Früchte des Holunderbuschs haben es in sich und sind vielfältig verwendbar. Die Zeitschrift daheim in Deutschland gibt in ihrer August/September-Ausgabe einen umfassenden Überblick, wie nützlich diese Pflanze ist. Eine Grundregel gilt es aber zu beachten: Man darf die Beeren nicht direkt vom Strauch naschen, weil sie giftig sind und zu Erbrechen, Magenbeschwerden sowie Durchfall führen können. Erst durch das Erhitzen werden die Beeren genießbar.

Am bekanntesten in Europa ist der Schwarze Holunder, dessen Beeren tiefschwarz glänzend sind und in den Monaten August und September ihre volle Reife erreichen. Aus den Beeren lässt sich säurearmer Holundersaft herstellen, der zu Suppe, Gelee und hochprozentigem Schnaps weiterverarbeitet werden kann. Die Ernte der Beeren ist dabei denkbar einfach: Entweder man streift sie mit einer Gabel von den Stielen oder die ganze Rispe wird eingefroren, die Beeren sind dann leicht abzuschütteln. Auch die Blüte ist vielfach nutzbar – als Zutat für Holunderküchlein, als Basis für Holundersirup und Holundersekt oder in getrockneter Form, um einen Tee aufzubrühen.

Der Holunderbusch mit seinen Blüten und Beeren eignet sich aber nicht nur als Zutat für die Küche, sondern auch als Arzneimittel, schildert daheim in Deutschland in seiner neuen Ausgabe. Denn die Inhaltsstoffe – vor allem ätherische Öle, Vitamin B und C sowie außergewöhnlich große Mengen an Mineralstoffen und Aminosäuren – stärken das Immunsystem, wirken blutreinigend, fiebersenkend, entzündungshemmend und schweißtreibend. Deshalb gilt Holunder auch als wirksames Heilmittel gegen Erkältungskrankheiten, Fieber, Bronchitis, Rheuma oder Gicht. Kompressen mit Holunderblütenwasser helfen obendrein gegen unreine Haut. Auch der in den Beeren enthaltene Farbstoff Sambucyanin ist nützlich. Er soll als Radikalenfänger vorbeugend gegen Krebs und Herzkreislauf-Erkrankungen wirken.

Für weitere Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Zeitschrift daheim in Deutschland (Ausgabe August/September) ist ab heute am Kiosk erhältlich.