Enrico Hirschfeld

Am Montag auf der CHEF-SACHE traten die besten drei Kandidaten von „HOT OR NOT“ mit der norwegischen Fjordforelle in einem spannenden Finale an. Der Gewinner des Wettbewerbs wurde im Anschluss auf der HOT OR NOT – Shipwrecked Party im Bootshaus Köln bekanntgegeben: Enrico Hirschfeld kochte sich mit seinem Rezept „Lauwarmer Raviolo von der Fjordforelle, cremige Beete, Kohlsprossen – nordische Säure“ auf den ersten Platz. Gemeinsam mit Coach Nils Henkel entwickelte er die beste Kreation aus norwegischen Zutaten und Fjordforelle. Immer dabei waren Enricos Lieblingsmesser, die CHROMA type 301 Kochmesser, Design von F.A. Porsche.

Zwei spannende Wettbewerbstage liegen hinter den Kandidaten. Die Finalisten Anne Zille, Enrico Hirschfeld und Jürgen Kettner stellten sich in Köln in der Endrunde einer besonderen Herausforderung. Im Finale galt es zu improvisieren: ein Gericht mit Fjordforelle aus einem zuvor unbekannten Warenkorb mit norwegischen Zutaten wie Kaisergranat, Haferwurzel, Seetang und einer Auswahl an Kräutern – und Gemüsesorten, die oft in der neuen nordische Küche verwendet werden. Beratung erhielten die Kandidaten hierbei von ihren Coaches. Die Zuordnung der Coaches Johannes King, Nils Henkel und Matthias Schmidt wurde am Tag zuvor per Los entschieden.

Den zweiten Platz in der Endrunde machte Jürgen Kettner, der mit Beratung von Matthias Schmidt das Rezept „Fjordforelle mit Königskrabbe, Fenchel und Kräutersud“ entwickelte. Anne Zille, die von Johannes King unterstützt wurde, entschied sich für „Fjordforelle süß-sauer mit Carpaccio, Kohl und Bierkartoffeln“.

Die Jurymitglieder Berthold Bühler, Eric Menchon und Christian Scharrer bewerteten die Teller auch am zweiten Tag des Wettbewerbs nach der Zusammenstellung der Zutaten, Optik des Gerichts, Innovationsgrad, nordische Anmutung und Technik der Zubereitung und entschied sich am Ende für Enrico Hirschfeld. Dieser erhält neben einer Urkunde und einem Abonnement von Port Culinaire auch eine gigantische HOT OR NOT-Trophäe. Auch für Jürgen Kettner und Anna Zille haben sich die zwei aufregenden Wettkampf-Tage gelohnt: Alle drei Finalisten erhalten als Gewinn eine Reise nach Norwegen. Dort begegnen sich Jury, Coaches und Finalisten wieder, denn auch Berthold Bühler, Nils Henkel, Johannes King, Eric Menchon, Christian Scharrer und Matthias Schmidt sind auf die Lofoten eingeladen.

„Es gehört eine Menge Mut dazu, sich vor einem Publikum auf die Bühne zu stellen und mit norwegischen Zutaten zu arbeiten, die sehr speziell und zum Teil unbekannt sind. Der Wettbewerb HOT OR NOT hat ehrgeizige und couragierte Köche auf die Bühne gebracht, die alle stolz auf sich sein können. Mal sehen, wie wir diesen Wettbewerb für nächstes Jahr noch wilder gestalten können“, freut sich Kristin Pettersen, Country Manager Deutschland/Polen des Norwegian Seafood Council, im Gourmet Report Gespräch.
[kochmesser.de] Inhaber Christian Romanowski war von Hirschfelds Können so angetan, dass er dem überglücklichen Sieger gleich noch eine Messertasche prall gefüllt mit den „Porsche Messern“ spendierte.

Übersicht der Platzierungen:
• 1. Patz: Enrico Hirschfeld aus dem Beckers Hotel und Restaurant in Trier
• 2. Platz: Jürgen Kettner aus dem Bean&Beluga in Dresden
• 3. Platz: Anne Zille aus dem Hotel & Restaurant Stolz in Plön

So sehen Sieger aus: Enrico Hirschfeld www.facebook.com/photo.php?fbid=657204790977926&set=a.179441248754285.40575.131248823573528&type=1&theater&notif_t=like

Das Norwegian Seafood Council (NSC) ist für die Vermarktung der norwegischen Fisch-Industrie verantwortlich. Das NSC hat seinen Hauptsitz in Tromsø und unterhält Vertretungen an 14 der für Norwegen international wichtigsten Marktplätze für Fisch und Meeresfrüchte. Die Arbeit des NSC wird durch gesetzlich geregelte Exportabgaben finanziert, die von den Unternehmen der norwegischen Seafood-Branche geleistet werden.
Das NSC ist eine öffentliche Gesellschaft (ähnlich einer Aktiengesellschaft oder GmbH) und gehört dem norwegischen Ministerium für Fischerei und Küstenangelegenheiten.

Beim Zwei-Sternekoch Wolfgang Becker in Trier arbeitet Enrico Hirschfeld – Becker bietet Küche auf höchstem Niveau (hingehen!!):
www.beckers-trier.de
Der Messerlierant:
www.kochmesser.de
Das Norwegische Seafood Council:
www.seafood.no
Allgemeine Impressionen (Fotos) von der ChefSache: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.656495524382186.1073741825.131248823573528&type=1

Downunder in der Fisch-Theke

Australiens Lieblingsfisch soll auch den Deutschen schmecken
Er mag zum Beispiel Garnelen, die Australier mögen ihn: Der Barramundi gilt als der beliebteste Speisefisch des Kontinents, denn sein nach dem Kochen weißes Fleisch ist Kennern zufolge fest und doch saftig, sein Aroma süßlich und butterig. Hierzulande liegt der „Flussfisch mit den großen Flossen“ – das bedeutet sein Name in der Sprache der australischen Ureinwohner – noch selten in Seafood-Theken. Auf der fish international vom 12. bis 14. Februar in der Messe Bremen aber können Händler, Köche und Gastronomen den zur Familie der Barsche gehörenden Fisch aus der Nähe begutachten: Das polnische Unternehmen Global Fish will ihn auch in Deutschland vertreiben und präsentiert ihn darum auf der bundesweit einzigen Fachmesse für Fisch und Meeresfrüchte.

Global Fish erzeugt den Barramundi in einer Kreislaufanlage. „Wir freuen uns, dass das Unternehmen die fish international nutzt, um sein Produkt in Deutschland einzuführen“, sagt Messeorganisatorin Sabine Wedell. Aquakultur bilden ihr zufolge diesmal einen Schwerpunkt der Messe. Das gilt auch für ihre Zertifizierung – darüber informieren Facheinrichtungen wie der noch junge Aquaculture Stewardship Council (ASC).

Besonderes Augenmerk gilt heimischer Süßwasserzucht. Natürlich sehen Besucher auf der Messe auch Karpfen, Forellen oder Saiblinge deutscher Erzeuger. Die Norddeutsche Fischhandelsgesellschaft mbH stellt außerdem Zander vor, die in Kreislaufanlagen gezogen werden. Aber auch wilder Zander aus Russland ist im Angebot, präsentiert von fish & more. Derzeit leisten die Friedrichshafener mit ihren russischen Partnern die Vorarbeiten, um ihre Fangmethoden nach dem Standard für Wildfischerei des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizieren zu lassen. „Beispielsweise haben wir schon die Maschengrößen unserer Netze vergrößert, sodass Jungfische in den See zurückfallen“, erklärt Firmenchef Jürg Knoll, der unter seinem zweiten Label „followfish“ ausschließlich Fisch mit MSC- oder Bio-Siegel vertreibt. „Wir hoffen, die Zertifizierung unserer eigenen Produktion bis Ende 2012 erreicht zu haben“, so Knoll.

Neben Süßwasserfischen zeigt die Messe die große Vielfalt, die die Meere der Welt hervorbringen. Präsentiert wird zudem, was Feinkostproduzenten oder Räuchereien daraus zu zaubern verstehen. Das belgische Unternehmen Ouwehand Visverwerking B.V. etwa bringt Heringshappen mit exotischer Note nach Bremen mit, zum Beispiel in Ananas-Chili-Sauce. Diverse Händler aus dem In- und Ausland präsentieren Tiger-Prawns und andere Garnelen. Das dänische Unternehmen Uhrenholt kommt mit Bio-Garnelen, die in Indonesien gezüchtet werden. Shrimps sind auch ein großes Thema auf dem tunesischen Gemeinschaftsstand. Seit langem beliebt bei den Genießern sind Garnelen in Knoblauch – der Erfinder dieser Zubereitung, die Werner Lauenroth Fischfeinkost GmbH, ist natürlich auf der fish international präsent. Die confierten – also in aromatisierten Ölen langsam gegarten – Garnelen von „Die Räucherei“ fanden schon auf der fish international 2010 Liebhaber. Eine Spezialität des Hauses ist kalt gegarter Thunfisch, außerdem bringen die Niedersachsen Lachsmedaillons mit Frischkäsefüllungen verschiedener Geschmacksrichtungen mit.

Dafür, dass sich Frischware und andere Delikatessen appetitlich feilbieten lassen, sorgen die Thekenkonzepte, die auf der Messe zu sehen sind – wie in früheren Jahren will der Bremerhavener Ladenbauspezialist Erich Schich das Fachpublikum mit neuen, rationellen Lösungen überraschen. Bei der Frage der Präsentation nicht unwichtig: Händler müssen ab Januar 2012 neuen Kennzeichnungspflichten bei Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse nachkommen, etwa was die Rückverfolgbarkeit ihrer Waren, Auftauhinweise oder die Angabe wissenschaftlicher Namen betrifft. Der Fachverband „Der Fischfachhandel“ im Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. bietet dazu an seinem Stand auf der Messe vielfältige Informationen an. Die Kennzeichnungsvorschriften stehen außerdem auf dem Vortragsprogarmm der Jahrestagung des Fachverbandes am ersten Messetag, dem 12. Februar.

Die fish international findet statt vom 12. bis 14. Februar in den Hallen 4 und 5, mehr Informationen gibt es unter
www.fishinternational.com

Holland America Line ruft eigenes Culinary Council ins Leben

Das gastronomische Angebot ist für viele Passagiere ein entscheidendes
Kriterium bei der Wahl der passenden Kreuzfahrtgesellschaft. Um an
Bord ein kulinarisches Angebot auf gleichbleibend hohem Niveau zu
garantieren, hat Holland America Line (HAL) ein eigenes Culinary Council
ins Leben gerufen, das sich aus fünf renommierten Chefköchen
zusammensetzt: vom niederländischen 3-Sternekoch bis zum
südfranzösischen Chocolatier und Pastry-Chef. Sie alle stehen Rudi
Sodamin, HAL-Master Chef und Vorsitzendem des Culinary Councils, mit
ihrer vielfältigen Expertise zur Seite und haben maßgeblich daran teil,
dass die Passagiere von HAL Gastronomie erleben können, die einen
bleibenden Eindruck hinterlässt.

Mit dem Culinary Council erreicht HAL außerdem gastronomische
Spitzennoten. Master Chef Rudi Sodamin wurde 2011 vom Porthole
Cruise Magazine zum „Best Cruise Line Chef“ gewählt, sein „Master
Chef’s Dinner“ im Pinnacle Grill erhielt die Auszeichnung „Best Culinary
Secret Afloat“.
Für die Sommersaison 2011 entwickelten die Chefköche des Culinary
Councils eigens für HAL neue und abwechslungsreiche Rezepte. Marcus
Samuelsson, kombiniert z.B. Grünkohl mit Miso, David Burke lässt
Brathähnchen mit Wurst-Maisbrot-Füllung servieren und Charlie Trotter
bringt Rehrücken und Datteln zusammen.

Für Abwechslung sorgt nicht nur die Vielfalt der Gerichte. Bis zu sieben
Restaurants stehen den Passagieren auf den HAL Schiffen offen. Ob
legere oder elegant: Die Auswahl ist groß und bleibt selbstverständlich
dem Gast überlassen.

Rudi Sodamin, HAL-Master Chef und Vorsitzender des Culinary
Councils:
„Als wir im Culinary Council zusammen kamen, war es unsere
Vorstellung, unseren Gästen einzigartige Gerichte zu bescheren, die ihre
Gaumen neue und exotische Geschmäcker erfahren lassen würden. Alle
Köche haben herausragende Gerichte entwickelt, über die unsere Gäste
noch lange nach ihrer Kreuzfahrt sprechen werden.“

Weitere Informationen unter http://www.hollandamerica.com

Kolja Kleeberg

Kommenden Montag erscheint nun die zweite Ausgabe des Rezeptbooklets von „Lidl. Genuss mit Stern“ in diesem Jahr, die Sie in der Anlage finden.

Nachdem sich in der ersten Ausgabe alles um die genussvolle Winterzeit drehte, wenden sich Lidl und Kolja Kleeberg diesmal maritimen Köstlichkeiten zu. Unter dem Motto „Mee(h)r genießen“ präsentiert der Sternekoch unter anderem ein delikates Rezept für Tomatencrème ‚Aurora‘ mit krossen Seelachs-Spießen.

Des Weiteren erklärt Kolja Kleeberg den Lidl-Kunden, wie man Fisch richtig filetiert. Passend zu Fisch stellt der Sternekoch in seiner Weinschule einen Lieblingswein der Deutschen – den Riesling – vor.

Darüber hinaus erhalten die Leser einen Einblick in das Thema „verantwortungsvoller Fischfang bei Lidl“ sowie in den Ursprung und die Bedeutung des MSC-Siegels (Marine Stewardship Council) für nachhaltige Fischerei.

Rechtzeitig zur Hochphase des Karnevals veranstaltet „Lidl. Genuss mit Stern“ auch wieder ein Online-Gewinnspiel. Den Teilnehmern winken dabei tolle Gewinne wie beispielsweise Koch-Sets. Das Gewinnspiel startet am 21. Februar 2011 unter www.lidl-genuss.de/gewinnspiel.

Die Inhalte dieses Booklets, alle Aktionen sowie weitere Rezepte und Küchentipps von Kolja Kleeberg finden sich auch auf der Internetseite www.lidl-genuss.de. Bildmaterial zur Kampagne finden Sie ebenfalls unter dieser Adresse.

Lissabons beste Restaurants

“Lisboa à Prova” kürt Lissabons beste Restaurants

Lissabon unterzieht sich erneut einer stadtweiten Geschmacksprobe: Bereits zum vierten Mal werden beim „Lisboa à Prova” Restaurant-Wettbewerb die besten Küchen der Stadt gekürt.

Noch bis November ist die Jury auf der Suche nach den besten Restaurants in den Kategorien „Traditionelle portugiesische Küche“, „Internationale Küche“ und „Moderne Küche“. Die Gewinner-Restaurants werden anschließend in Lissabons führendem Gourmet Guide präsentiert. Organisiert wird das Event vom Lisboa City Council, vom Fremdenverkehrsbüro Lissabon und der Portugal Hotel & Restaurant Association (AHRESP). Ziel ist es, die ausgezeichnete kulinarische Vielfalt der Hauptstadt hervorzuheben und als eine weitere Touristenattraktion Lissabons zu etablieren.

Weitere Informationen unter: www.lisboaaprova.pt

Matjes-Saison 2010

Termin der traditionellen Saisoneröffnung steht fest

Am 9. Juni startet die Matjes-Saison 2010

Die Matjes-Saison wird im nächsten Jahr am 9. Juni eröffnet. Traditionell geschieht dies auf dem Bremer Domshof in Anwesenheit der Matjesgilde und vieler Feinschmecker und Schaulustiger – 2010 bereits zum 27. Mal. Matjeshermann öffnet unter den neugierigen Blicken der Anwesenden das erste Fässchen „Hollandse Nieuwe“ und gibt es nach Prüfung zur Verkostung auf dem Domshof frei.

Wie jedes Jahr trifft die frische Delikatesse aus Holland auf dem Wasserweg in der Hansestadt ein. Die feierliche Saisoneröffnung ist dabei der offizielle Startschuss für Matjes-Partys und den Verkauf im ganzen Bundesgebiet – schließlich hat das kleine Fischchen nicht nur im hohen Norden Fans. Mit dem offiziellen Termin für den „Hollandse Nieuwe“ hat die Branche sich auf ein gemeinsames Datum geeinigt, um deutlich zu machen, dass es sich beim Matjes trotz ganzjähriger Verfügbarkeit um ein saisonales Produkt handelt. In Holland ist es 2010 der 8. Juni und damit traditionell einen Tag eher.

Holländischer Matjes zu 100 % MSC zertifiziert
Die MSC-Zertifizierung („Marine Steward Council“) wird Fischereibetrieben verliehen, die umweltverträglich und nachhaltig arbeiten. Damit bietet das blaue Siegel Verbrauchern eine Orientierung an der Fischtheke. Alle holländischen Matjes sind nun entsprechend zertifiziert. Denn für die holländische Branche gab es 2009 Grund zur Freude: 100 % aller Fischereibetriebe aus den Niederlanden sind nun vom unabhängigen Zertifizierungsprogramm ausgezeichnet.

EDEKA verzichtet auf Verkauf bedrohter Fischarten

EDEKA verzichtet auf Verkauf bedrohter Fischarten

• Verzicht: Aal, Wildstör, Hai und Rochen verschwinden aus Sortiment
• Verpackt: Bereits ein Drittel der EDEKA-Eigenmarken tragen MSC-Siegel
• Veröffentlicht: „EDEKA-Leitlinien Nachhaltiger Fisch“
• Vernetzt: Enger Dialog mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Die Hamburger EDEKA-Gruppe mit mehr als 2.000 Frischfischtheken, einer
der bedeutendsten Fischhändler in Deutschland, nimmt Produkte von Aal,
Wildstör, Hai und Rochen aus ihren Sortimenten. Die Fischarten gelten nach
internationalen Kriterien als bedroht und werden bereits heute auf EDEKAGroßhandelsebene
nicht mehr gehandelt. In den vergangenen neun Monaten
wurde das Angebot an entsprechenden Artikeln gegenüber dem Vorjahr bereits
um mehr als 90 Prozent reduziert. Auf Einzelhandelsebene werden die Fisch-
Theken bis Mitte 2010 umgestellt sein. „Unser Ziel ist der komplette Verzicht auf
diese bedrohten Fischarten“, so EDEKA-Vorstandschef Markus Mosa. „Fisch in
seiner Vielfalt muss auch als gesundes Nahrungsmittel dauerhaft erhalten
bleiben. Dazu tragen wir mit unserem Engagement bei.“ Die Maßnahme ist ein
Baustein der neuen EDEKA-Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte, die im
Rahmen der langfristigen Kooperation Anfang des Jahres gemeinsam mit dem
World Wide Fund For Nature (WWF) auf den Weg gebracht wurde. Sie sieht vor,
dass ab 2012 nur noch Produkte aus bestandserhaltender und umweltschonender
Fischerei bzw. Aquakultur in den Märkten der EDEKA-Gruppe
angeboten werden.
Erst Anfang der Woche hatte der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) in Kopenhagen
die Empfehlung ausgesprochen, den maximalen Schutz des Aals in allen
Entwicklungsstadien zu gewährleisten.

Anteil der EDEKA-Eigenmarken mit MSC-Siegel wächst
Parallel dazu wird das Angebot an Wildfisch, der nach den Kriterien des Marine
Stewardship Council (MSC) zertifiziert ist, bzw. von Fisch aus anerkannt bestandsPRESSE-

erhaltenden Quellen sowie von Zuchtfisch aus nachhaltiger Aquakultur Schritt für
Schritt weiter ausgebaut. Rund ein Drittel der Fischartikel unter EDEKA-Eigenmarken
wie beispielsweise „Gut & Günstig“ tragen gegenwärtig das MSC-Siegel und zusätzlich
das WWF-Logo – den Panda. Bis zum ersten Quartal 2010 wird sich dieser Anteil verdoppelt
haben.

Das blaue MSC-Logo des Marine Stewardship Council ist das Siegel für Wildfisch aus
nachhaltig arbeitenden und vorbildlich geführten Fischereibetrieben. Der Marine Stewardship
Council ist eine unabhängige internationale Einrichtung. Sie wurde vom WWF
mitbegründet, um eine Lösung für das Problem der Überfischung der Weltmeere zu
finden.

Fundiertes Wissen zum Schutz der Meere
Um die komplexe Problematik der Überfischung der Meere gruppenintern wie -extern
anschaulich und verständlich zu kommunizieren, hat EDEKA jetzt die „EDEKA-Leitlinien“
für ein nachhaltiges Fisch- und Meeresfrüchtesortiment im Internet veröffentlicht.
Unter www.edeka.de/fischerei erhalten Verbraucher ein umfassendes Angebot an
Informationen rund um das Thema „Nachhaltige Fischerei“.

Zu dem weit reichenden Aktionsplan, den EDEKA mit Unterstützung des WWF umsetzt,
zählt zudem das Handbuch „EDEKA-Leitlinien Nachhaltige Fischerei“. Das
Nachschlagewerk dient innerhalb der gesamten EDEKA-Gruppe als kompakte Faktensammlung
und Quelle für fundiertes Hintergrundwissen, das in Gesprächen mit Kunden
in den Märkten vor Ort und an Lieferanten weitergegeben werden kann. Die Publikation
schafft ein Plus an Transparenz am POS und beantwortet beispielsweise
Fragen wie: Welchen Fisch kann ich guten Gewissens genießen? Oder: Was versteht
man unter Bio-Fisch?

Intensiver Austausch mit Experten
EDEKA setzt sich für eine Neuausrichtung der EU-Fischereipolitik ein. Dazu steht die
Gruppe in kontinuierlichem Dialog mit unterschiedlichen Interessengruppen aus Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft sowie weiteren Nicht-Regierungsorganisationen. Diskutiert
werden dabei Thematiken wie beispielsweise die Abschaffung des Rückwurf-Gebotes,
ein Punkt, den EDEKA unterstützt, oder auch die Bekämpfung illegaler Fischerei. Alle
aktuellen Erkenntnisse und Entwicklungen fließen auf diesem Wege in die EDEKAKooperation
mit dem WWF ein.

Die Kooperation im Überblick
EDEKA ist mit dem World Wide Fund For Nature (WWF), einer der größten unabhängigen
Naturschutzorganisationen der Welt, zum Thema nachhaltige Fischerei Anfang
des Jahres 2009 eine langfristige, im deutschen Einzelhandel exklusive Kooperation
eingegangen. Der WWF sichert eine fundierte fachliche Beratung bei der Bewertung
der Nachhaltigkeit von Fisch- und Meeresfrüchteprodukten und berät bei der
Erschließung nachhaltigerer Lieferquellen. Im Rahmen der Kooperation unterstützt
EDEKA auch ein WWF-Meeresschutzprojekt zur Förderung nachhaltiger Fangmethoden
für Thunfisch im Indo-Pazifik.

Die EDEKA-Gruppe im Profil
Die genossenschaftlich organisierte und mittelständisch geprägte EDEKA-Gruppe ist
mit einem in 2009 erwarteten Umsatz von 43 Mrd. Euro und rund 12.000 Märkten
Deutschlands führender Lebensmittelhändler. Kerngeschäftsfelder sind das von selbstständigen
EDEKA-Kaufleuten geführte Vollsortimentsgeschäft sowie das Discount-
Segment. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe in diesem Jahr rund
280.000 Mitarbeiter.

Lissabons beste Restaurants

“Lisboa à Prova” kürt Lissabons beste Restaurants

Von Juni bis Oktober 2009 wird beim Restaurant-Wettbewerb “Lisboa à Prova” die beste Küche der Stadt ermittelt.

Die Gewinner-Restaurants, die von der Jury mit maximal drei „Gabeln“ ausgezeichnet werden können, erscheinen anschließend an den Wettbewerb in Lissabons führendem Gourmet Guide. Organisiert wird das Event vom Lisboa City Council, von Lisboa Tourism und der Portugal Hotel & Restaurant Association (AHRESP), die die Restaurants in den Kategorien „Traditionelle portugiesische Küche“, „Internationale Küche“ und „Moderne Küche“ auszeichnen.

Mehr Informationen unter: www.lisboaaprova.pt

Jeder fünfte US-Bürger pinkelt im Swimming-Pool

Fast jeder zweite legt unhygienisches Verhalten an den Tag

Nicht gerade sauber
kommen die US-Bürger in einer vom Water Quality & Health Council
http://www.waterandhealth.org durchgeführten Studie weg: Demnach gibt
jeder Fünfte zu, in öffentlichen Schwimmbädern ins Wasser zu pinkeln. 35
Prozent duschen sich vor dem Gang ins Becken nicht. Die Studie kam auch
zum Schluss, dass sich ein Großteil der US-Bürger nicht bewusst darüber
ist, dass die Benutzung öffentlicher Bäder zu ernsten Erkrankungen
führen kann, wenn man mit dem kontaminierten Wasser in Berührung kommt,
berichtet das Online-Portal LiveScience http://www.livescience.com .

47 Prozent der Befragten setzen Handlungen, die zu Verunreinigungen von
öffentlichen Schwimmbecken führen. „Schwimmen macht Spaß und ist sehr
gesund. Das gilt für alle Altersgruppen, solange das Wasser in den Pools
mit Chlor zur Vernichtung von Krankheitserregern versetzt ist“, so die
Epidemiologin Michele Hlavsa, die in der Abteilung für parisitäre
Erkrankungen am Center for Disease Control and Prevention CDC tätig ist.

„Jeder Benutzer eines Schwimmbeckens spielt eine entscheidende Rolle
dabei, das Pool sauber und gesund zu halten. Unhygienisches Verhalten
bringt Keime ins Becken und das erschwert die Arbeit des Chlors.“

Die Befragung, die zwischen 30. April und 3. Mai an mehr als 1.000
Bürgern in den USA durchgeführt wurde, sollte einen repräsentativen
Querschnitt der Bevölkerung liefern. Die Fehlerquote liege bei
plus/minus drei Prozent. Das Water Quality & Health Council warnt indes
vor den Folgen von verunreinigten Schwimmbädern. Zwischen 2005 und 2006
wurden 78 Krankheitsfälle, die auf den Zustand des Wassers in
Freizeitbädern zurückzuführen sind, in 31 Staaten gezählt. Zu den
typischen Symptomen gehören Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Atemprobleme
sowie Ohren- und Hautentzündungen. Mehr als 4.500 Menschen waren davon
betroffen.

Ein Land, das sehr großen Wert auf saubere Swimmingpools legt, ist
Island: In Reykjaviks 16 öffentlichen Freibädern – den so genannten
Thermal Pools – die sich bei allen Isländern größter Beliebtheit
erfreuen, wird schon im Eingangsbereich daraufhin gewiesen, dass vor dem
Betreten der Becken nackt mit Seife geduscht werden muss. „Da die
Hygienestandards in Island sehr hoch sind und wesentlich weniger Chlor
als in anderen Ländern verwendet wird, legt man auf Sauberkeit großen
Wert“, so Dora Magnusdottir, Marketing-Managerin von Visit Reykjavik
http://www.visitreykjavik.is . „Jeder Besucher
erhält im Eingangsbereich eines Freibades eine Broschüre, in der die
Verhaltensregeln in mehreren Sprachen abgedruckt sind“, so Magnusdottir.
„Reykjaviks Thermalbecken sind täglich von den frühen Morgenstunden bis
in die Nacht geöffnet und zählen das ganze Jahr über zu den
touristischen Highlights eines Island-Besuchs.“ Wolfgang Weitlaner

Olivenöl mit Herkunftsangabe

Olivenöl mit Herkunftsangabe

EU legt verbindliche Regelungen fest

Und wieder gibt es einen Schritt zu mehr Verbraucherschutz zu melden.
Wer hat sich im Supermarkt noch nicht von idyllischen Bildern aus der Toskana auf dem Etikett verführen lassen. Echtes mediterranes Gefühl in Form einer Flasche Olivenöl. Wer dabei dachte, dass es sich auch in der Tat um ein kleinbäuerliches Produkt, von Hand und mit Liebe hergestellt handelt, sah sich in vielen Fällen getäuscht. Oft waren das nämlich Verschnitte aus den unterschiedlichsten Regionen Europas mit phantasiebegabten Marketing-Aussagen.
Für „natives Olivenöl“ und „natives Olivenöl extra“ gilt ab 1. Juli 2009 nun eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. Zwar wurden bereits 2002 Vorschriften für die freiwillige Kennzeichnung dieser Öle erlassen. Diese reichten aber laut EU-Kommission nicht aus, um die Irreführung der Verbraucher über die tatsächlichen Eigenschaften und den Ursprung bestimmter Produkte zu verhindern. Jetzt erhalten Olivenöle, die aus einem einzigen Land stammen, auch tatsächlich deren Ursprungsbezeichnung. Öle, die aus Mischungen von Ölen verschiedener Länder bestehen, werden als „Verschnitt von Olivenölen aus der Gemeinschaft“ (EG), „Verschnitt von Olivenölen aus Drittländern“ oder „Verschnitt von Olivenölen aus Drittländern und der Gemeinschaft“ gekennzeichnet. Bestimmte geschmackliche Eigenschaften wie fruchtig, grün, reif, mild und ausgewogen dürfen weiterhin auf der Verpackung stehen. Deren Bewertung übernimmt ein festgelegter Panel-Test der International Olive Oil Council mit professionellen Testpersonen.

aid, Harald Seitz