Fast nur Billigmilch im Kaffee

Verbraucherzentrale Hamburg macht Marktcheck in Bäckereien, Kaffeebars und Cafés

In Bäckereien, Kaffeebars und Cafés wird größtenteils billige Milch eingesetzt, obwohl der Durchschnittspreis für einen Milchkaffee mit 2,80 Euro pro Tasse sehr hoch ist. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherzentrale Hamburg, die in einem Marktcheck das Angebot bei insgesamt 23 Kaffeeanbietern überprüft hat.

In 19 Verkaufsstätten stand demnach konventionelle H-Milch in der Kaffee-Ecke. Die Produkte im Marktcheck stammten vor allem von Frischli (40 %), Muh (16 %), Arla Foodservice (8 %) und Milbona (4 %). Die billige Milch verwenden sowohl Bäckereien wie Dat Backhus oder Kamps als auch Kaffeebars wie Starbucks, World Coffee oder Balzac Coffee für die Zubereitung ihrer Kaffeegetränke. „Das ist kein gutes Signal mit Blick auf die aktuelle Milchkrise“, meint Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Viele Kaffeeanbieter unterstützten mit ihrem Einkaufsverhalten die Preisspirale nach unten.

Trotz der hohen Preise für Milchkaffee wurden in nur vier Verkaufsstätten Kaffeegetränke mit Biomilch angeboten und zwar bei Cuccis, im Mutterland, in der Bar Katze und bei den Bio-Höfeladen Sülldorf. „Dabei macht Biomilch den Kaffee gar nicht so viel teurer. Höchstens 10 Cent pro Portion Milchkaffee müssen die Kaffeeanbieter mehr einkalkulieren. Billigmilch kostet sie rund 5 Cent pro Tasse, Biomilch hingegen 15 Cent“, rechnet Schwartau vor. Einen Zusammenhang zwischen der verwendeten Milch und dem Preis für das Kaffeegetränk konnten die Verbraucherschützer im Rahmen ihres Marktchecks nicht feststellen. Der Milchkaffee mit konventioneller Milch kostete ungefähr genauso viel wie der Milchkaffee mit Biomilch.

„Viele Kaffeetrinker wünschen sich angesichts der hohen Preise für Kaffeegetränke, dass die Gastronomie Biomilch für deren Zubereitung einsetzt und Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft und mehr Tierwohl übernimmt“, so Schwartau. Denn Biobauern müssten strengere Auflagen erfüllen und bekämen einen festen und fairen Preis für ihre Milch.

Eine ausführliche Auswertung des Marktchecks mit Fotos und Bewertungen zu den einzelnen Verkaufsstätten ist veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de

FOOD & LIFE

FOOD & LIFE ist neuer Ort der SCAE Kaffeemeisterschaft

München im Kaffee-Fieber: Vom 25. bis 29.11.2015 findet auf der FOOD & LIFE zum ersten Mal die „Kaffee Olympiade – Die deutschen Meisterschaften der Barista“ statt. In sieben Wettbewerben werden vor den Augen des Messepublikums die Besten ermittelt und die deutschen Meistertitel vergeben. Die Sieger von München qualifizieren sich für die Weltmeisterschaften 2016 in Shanghai und in Dublin.

Nach Hamburg und Berlin hat sich der deutsche Verband der SCAE (Speciality Coffee Assn. of Europe) erstmalig für einen Austragungsort in Süddeutschland entschieden. Die Wahl fiel auf München. „Mit der FOOD & LIFE in München haben wir einen starken Partner gefunden, den wir gesucht haben. Denn die Messe für Genießer ist die ideale Bühne für unseren Jahreshöhepunkt, um viele Menschen von qualitativ hochwertigem Kaffee und seiner Vielseitigkeit zu begeistern“, sagt Peter Muschiol, Vorsitzender des SCAE-Vorstands Deutschland. Volle Zuschauerränge an den Meisterschaftstagen garantieren den besten Kaffee-Fachleuten eine gehörige Portion Adrenalin: So kommen zur FOOD & LIFE und der parallel stattfindenden Heim+Handwerk jedes Jahr rund 125.000 Besucher.

Bei der „Kaffee Olympiade – Die deutschen Meisterschaften der Barista“ treten die Kaffee-Röster, Baristas und Bar-Keeper in folgenden sieben Disziplinen gegeneinander an: Barista, Latte Art, Cup Tasters, Chezve/Ibrik, Brewer, Coffee in Good Spirits, Roasting. Das Können wird von einer Jury bewertet.

Aufgrund der Meisterschaften wird es auf der FOOD & LIFE 2015 – hier stellen rund 200 Manufakturen, Käsemeister, Kaffeeröster, Winzer oder Brauer aus – einen eigenen Kaffeemarktplatz geben. Hier präsentieren sich unter anderem Filter-, Kaffee- und Mühlenhersteller bis hin zu Kaffeeproduzenten. In der Mitte dieses Marktplatzes steht dann die Arena für die Wettbewerbe. Diese Bühne ermöglicht der Jury, den Zuschauern und den Fans hautnah das Geschehen mit zu verfolgen.

Als Veranstalter dieser nationalen Kaffeemeisterschaften kümmert sich die SCAE darum, über die Unterschiede bei der Zubereitung von qualitativ hochwertigem Kaffee aufzuklären und den Nachwuchs zu fördern.

Die FOOD & LIFE findet vom 25. bis 29. November 2015 in der Halle C3 auf dem Messegelände München statt. Sie ist täglich von 09:30 bis 19:00 Uhr geöffnet. Vergünstigte Eintrittskarten sind im Internet zum Preis von 13 Euro erhältlich. Mit dem Ticket kann auch die parallel stattfindende Heim+Handwerk besucht werden. Weitere Informationen, Tickets und Anreisemöglichkeiten gibt es im Internet unter www.food-life.de

Über die FOOD & LIFE
Die FOOD & LIFE ist seit 2004 Treffpunkt für Genießer aus Süddeutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Die Verkaufsausstellung richtet sich an Feinschmecker und ernährungsbewusste Verbraucher. Über 200 Aussteller stellen ihre Köstlichkeiten vor und informieren über Herkunft und Herstellung der Erzeugnisse. Zudem bietet die FOOD & LIFE Koch- und Produktvorführungen, Seminare und Expertendiskussionen zu aktuellen Fragen rund um das Thema Ernährung. Die Messe wird im jährlichen Turnus von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH veranstaltet und findet auf dem Messegelände München parallel zur Heim+Handwerk statt.

www.food-life.de.

Berlin Coffee Festival

Unverfälschter Geschmack ist endlich wieder angesagt: Bei dem ersten „Berlin Coffee Festival“ geht es vom 04. bis 06. September um das reine Aroma von Kaffee, die Frage wie höchste Qualität entsteht und ob Fairness für alle Beteiligten heutzutage eigentlich wirklich gewährleistet ist. Über die ganze Stadt verteilt zelebriert die Markthalle Neun in Kooperation mit Slow Food Berlin den Gegentrend zur industriellen Kaffeeherstellung an Hotspots der pulsierenden Berliner Kaffeeszene. Tickets und alle weiteren Informationen finden sich ab Mitte August auf www.berlincoffeefestival.de.

Drei Tage lang kommen in ganz Berlin Experten und Neugierige zusammen, um gemeinsam die verschiedenen Kaffeearten, Röstverfahren, Anbaugebiete – eben alles rund um die aromatische Bohne kennenzulernen. Berliner und internationale Kaffeekenner zeigen die handwerklichen Feinheiten der Verarbeitung und diskutieren die sozialen und politischen Hintergründe der Herstellung.

Auftakt zum Festival
Als Presse-Kick-Off und Einstieg zum Festival findet am 02. September um 20 Uhr ein Kinoabend mit dem Film „Caffeinated“ statt, der wichtige Aspekte der Herstellungskette von Kaffee behandelt. Dazu wird Koffeinhaltiges verkostet und bei der anschließenden Fragerunde mit Verkostungs-Weltmeister Cory Andreen werden detaillierte Informationen zum gesamten Festivalwochenende besprochen. Interessierte sind
herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Einstieg und Vertiefung für Coffaholics aller Level
Am Freitag den 04. und Samstag den 05. September können sich Kaffeeliebhaber und Interessierte tagsüber von einem Coffee Shop zum nächsten quer durch die Stadt hangeln. Von Verkostungen in Cafés über Führungen durch Röstereien bis hin zu Barista Competitions um den besten gebrühten Kaffee Berlins finden vielfältige Veranstaltungen statt, deren Niveau von Einführungen für Einsteiger bis zu Technik- und Methodik-Workshops für echte Coffee geeks reicht. In der Andraschko Kaffeemanufaktur in Tempelhof führt der Chef die Gäste zum Beispiel am 05. September ab 15 Uhr persönlich durch seine Rösterei und pro- biert mit ihnen anschließend die neueste Ernte aus Brasilien. Neben den geschmacklichen Qualitäten kommen auch die Hintergründe der Kaffeekultur nicht zu kurz – es wird Informationen zu Herstellung und Verarbeitungsprozess geben sowie die sozialkritische Auseinan- dersetzung mit den Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern des schwarzen Goldes.
Am 05. September von 14 Uhr bis 16:00 Uhr wird beispielsweise im „The Barn“ in Berlin Mitte die Kaffeeregion Äthiopien in allen relevanten Aspekten wie Nachhaltigkeit, Anbauverbesserungen und Entwicklungsarbeit beleuchtet. Die offizielle Eröffnungsfeier startet am 04. September ab 18 Uhr in der „Alten Münze“ in Mitte mit einer Barista Competition mit inter- nationaler Jury und geht ab 21 Uhr mit Tropical Disco und Musik aus Kaffeeanbauländern weiter bis in die Morgenstunden. Da die Teilnehmerzahlen teilweise begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen unbedingt notwendig.

Schlürfen für Neugierige
Zum Abschluss und gleichzeitig als Höhepunkt des Festivals findet am Sonntag den 06. September von 11 Uhr bis 18 Uhr in der Markthalle Neun der „Berlin Coffee Market“ statt. An Espresso Bars, Brew Bars und Cupping Tischen können Kaffees unterschiedlicher Röstereien verkostet – für Kenner: gecuppt – werden. Die Kriterien für die Anbieter stehen dabei für den hohen Anspruch der Markthalle Neun:
Handwerklich, gut, sauber, fair und transparent, die Mindeststandards entsprechen UTZ, Fair Trade und Rainforest Alliance. Zusätzlich wird es Vorträge, Diskussionen und ein kreatives Rahmenprogramm geben, das die Herzen nicht nur durch den hohen Koffeingehalt höher schlagen lässt.

Cold Brew Coffee

Was nach einer überholten Floskel klingt, ist der neue Geheimtipp unter Kaffeeliebhabern: Cold Brew Coffee überzeugt geschmacklich mit deutlich weniger Bitterstoffen und schonender Zubereitung. Und das Beste: Sie können das Trendgetränk zu Hause auch ganz einfach selbst herstellen.

Sagen Sie niemals Eiskaffee zu ihm: Denn was Kaffeeliebhaber neuerdings und bevorzugt über Eiswürfel in ihre Tassen gießen, ist vom Vanilleeis-haltigem Pendant deutlich zu unterscheiden. „Sogenannter Cold Drip oder Cold Brew Coffee ist das neue Trendgetränk des Sommers. Statt die gemahlenen Kaffeebohnen mit heißem Wasser zu überbrühen, wird der Kaffee bei der Cold Drip Methode tröpfchenweise mit kaltem Wasser versetzt“, erklärt Michael Parzefall, Röstmeister und Inhaber des RAUWOLF Rösthaus + Brewbar in der SCS. Das Ergebnis ist ein milder, säurearmer und bekömmlicher Kaffee. „Durch die Verwendung von kaltem Wasser während des Brühvorgangs werden unerwünschte Bitterstoffe, die üblicherweise durch hohe Temperaturen freigesetzt werden, vermieden“, so Parzefall. Je länger der Prozess des Cold Brewings dauert, desto geschmacksintensiver ist auch der Kaffee – der schließlich je nach Belieben „on the rocks“, mit Milch oder – vorzugsweise in Kombination mit Tonic – als erfrischender Longdrink getrunken wird.

Cold Brew Coffee für Zuhause: So funktioniert’s!
Die Zubereitung von Cold Brew Coffee erfolgt im RAUWOLF Rösthaus + Brewbar mittels sogenanntem Cold Dripper, einem dreiteiligen Glaskonstrukt, das im oberen Drittel mit Eiswürfel oder kaltem Wasser gefüllt wird. Anhand eines Ventils reguliert der Barista den „Rhythmus“, mit dem die Wassertropfen auf den grob gemahlenen Kaffee im mittleren Gefäß treffen. „Je nach Kaffeesorte kann das Cold Brewing bis zu 12 Stunden dauern, doch Geduld wird bekanntlich belohnt. In diesem Fall eben mit wunderbar aromatischem Kaffee“, ergänzt Michael Parzefall. Besonders gut geeignet für einen Cold Brew seien die RAUWOLF Kaffeesorten Malvales Ribes mit Cassis-Aroma und Fructus Jasminum mit seiner blumigen Note. Den besten Kaffee der SCS sowie das nötige Equipment für kalt gebrühten Kaffeegenuss gibt es jedoch nicht nur vor Ort, sondern auch zum mit nach Hause nehmen. „Eine weitere Methode, Cold Brew selbst herzustellen, wäre mittels French Press. Damit lässt sich jedoch bei Weitem nicht so präzise arbeiten wie mit einem professionellen Cold Dripper“, rät Parzefall. Erhältlich im RAUWOLF Rösthaus + Brewbar von der Marke Hario um € 219,–.

www.rauwolf-coffee.at

White Guide Caféführer für Schweden

Third Wave Coffee & Old School Kalorienbomben

Kaum eine andere Nation liebt ihren Kaffee und ihre Kaffeepausen so sehr wie die Schweden. Kreative Kaffeespezialitäten sowie hervorragende Backwaren gepaart mit einem tollen Ambiente sind auf dem Vormarsch und prägen das Kaffee-Erlebnis. Die Auswahl ist groß und die Konkurrenz unter den Cafés, Konditoreien und Speciality Coffee Bars wächst – insbesondere in den größeren Städten. Der Begriff Third Wave Coffee muss hier niemandem mehr erklärt werden. Bei der Suche nach den „Sahneschnitten“ der schwedischen Café-Szene hilft nun die aktuelle Ausgabe des White Guide Caféführers, der die 316 besten „Kaffeetränken“ des Landes getestet und bewertet hat.
Dabei ist wenig verwunderlich: Rein anzahlmäßig liegen hier die Großstädte weit vorne. Insgesamt zählen 35 Göteborger Cafés und Kaffeebars zu den besten des Landes, darunter auch das „Beste Café des Jahres“ (Da Matteo, Magasinsgatan). Die Stadt Göteborg hat eigens dafür sogar einen detaillierten Coffee Guide erstellt, www.goteborg.com/en/coffee-in-focus, der nicht nur die Herzen aller Hobby Baristas höher schlagen lässt. Getoppt wird diese Spitzen-Café-Dichte lediglich von Stockholm mit mehr als 70 Cafés im White Guide – davon 7 im Bereich der Meisterklasse. Auch die Titel „Kaffeebar des Jahres“ (Drop Coffee), „Konditorei des Jahres“ (Tössebageriet) und „Bäckerei des Jahres“ (Green Rabbit Rågbrödsbageriet) gingen 2015 in die schwedische Hauptstadt. Die Kaffeekultur blüht aber auch in kleineren Städten und in ländlichen Gegenden. So hat es die kleine Stadt Lidköping mit beachtenswerten 9 Cafés auf die White Guide-Liste geschafft, während  Olof Viktors bageri och café im ländlich gelegenen Glemmingebro in Österlen auf Platz 2 der besten Cafés des Landes steht. Eine Auswahl der besten Restaurants und Cafés in Schweden wird auch online unter www.whiteguide-sweden.com in englischer Sprache präsentiert.

Wer mehr über die schwedische Ess- und Kaffeekultur erfahren möchte, wird unter www.tryswedish.com fündig.  

Scottsdale Ale Trail, Arizona

Scottsdales Brauereien freuen sich auf deutschen Bierfans

Scottsdale‘s Ale Trail gehört zu einem Besuch der besonderen Stadt inmitten der Sonorawüste Arizonas einfach dazu. Gerade die deutschen Bierliebhaber, die auch gerne einmal regionale Spezialitäten anderer Länder probieren möchten, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Beginnen kann man zum Beispiel hervorragend im Sip Coffee & Beer House. Das Restaurant mit Bar bietet eine ungewöhnliche Kombination von lokaler Kaffeeröstungen wie dem Cartel Coffee Lab, einem Kaffeeröster in Tempe und Scottsdale und regionalen Bierspezialitäten, wie der Dragoon Brewing in Tucson oder der Papago Brewing in Scottsdale.

Nur zwei Minuten entfernt wartet schon das Union Barrelhouse auf seine Gäste. Die erste Nanobrauerei Scottsdales bietet gleich fünf hausgemachte Biere. Im Anschluss erwartet Gäste dann das Two Brothers, eine familiengeführte Brauerei aus Naperville / Illinios. Die Brauerei bietet ganzjährig acht Biere an, zudem ganze acht Saisonbiere. Dabei haben sich die beiden Brüder durch mehrere Aufenthalte in Europa, wie Belgien, Frankreich oder auch Deutschland inspirieren lassen, was man in ihren Bieren zweifelsohne wiedererkennt.

Danach geht es am Besten in die Bad Water Brewing, einem Schankraum mit 30 Sitzplätzen. Keine Angst, der Name ist nicht Programm. Wem das noch nicht reicht, dem sei versichert, dass sich die Anzahl an Brauereien in der Innenstadt Scottsdales weiterhin ständig erhöht. So kommen noch die Goldwater Brewing sowie die Scottsdale Beer Company und die Fate Brewing hinzu.

Alle Infos und Adressen zum Scottsdale Ale Trail www.experiencescottsdale.com/neuigkeiten-aus-scottsdale-arizona-fruhjahr-2015/

Bachelor und Master für die Kaffeebranche

Kaffee-Institut Goran Huber setzt neue Maßstäbe

Goran Huber, international angesehener Inhaber und Leiter des Kaffee-Instituts Innsbruck, präsentiert bislang weltweit einzigartiges Ausbildungskonzept, den Barista Coffee Master.

Das neue Schulungsangebot für Barista, Führungskräfte und Ausbildner aus der Kaffeebranche und Gastronomie ist weit umfangreicher als alle bisher am Markt angebotenen Seminare. Es stellt zudem sehr hohe Ansprüche an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die 15-tägige Ausbildung zum Barista Coffee Master beinhaltet sowohl den Barista Advanced Bachelor Lehrgang als auch die fünf Seminar-Bausteine Green Coffee, Roasting, Brewing, Sensorik und Management. An zwei aufeinanderfolgenden Prüfungstagen müssen die Seminarteilnehmer, neben einem praktischen Teil insgesamt 180 Fachfragen in 180 Minuten beantworten.

Der Barista Coffee Master richtet sich an Beschäftigte in der Kaffeebranche, die bereits Erfahrung mitbringen und den nächsten Schritt machen möchten. Fundiertes Fachwissen ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Daher müssen die Teilnehmer als Eingangsvoraussetzung ihre Fachkompetenz mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung vom Barista Advanced Bachelor Seminar belegen.

Mit dem Seminar leistet Goran Huber einen wichtigen Beitrag zum Qualitätsnachweis und Können für Beschäftigte in der Kaffeebranche. Mit dem Zertifikat zum Barista Coffee Master können nicht nur die Teilnehmer belegen, dass Sie über die entsprechende Praxis verfügen und fundiertes Wissen besitzen sondern auch Arbeitgeber erhalten damit ein qualitatives Beurteilungsinstrument von Bewerbern.

Die Seminare sind sehr praxisorientiert und decken das gesamte Wissensspektrum über Kaffee ab – vom Rohkaffee über die Sensorik, das Rösten, die Zubereitung bis zum Shop.

Um auch die Seminare selbst qualitativ hoch zu halten, sind jeweils nur vier Teilnehmer je Barista Coffee Master Seminar zugelassen. So kann sich Goran Huber, der alle Seminare persönlich leitet, individuell auf die einzelnen Teilnehmer einstellen.

Termine und Bewerbungsmöglichkeit unter www.kaffee-Institut.at .

Kakao und Zuckerrohr made in Australia

Down Under-Urlauber haben ab sofort die Möglichkeit, Queenslands tropischen Norden auf die kulinarische Weise kennenzulernen. Sweet Farm Tours bietet Australiens erste Kakao- und Zuckerrohr-Tour an. Etwa 30 Fahrminuten nördlich von Port Douglas können Besucher in der Ortschaft Miallo auf einer bewirtschafteten Farm die Cocoa & Sugarcane Tour begleiten und alles über die Kultivierung von Kakao und Zuckerrohr in Australien erfahren sowie deren weitere Verarbeitung zu Schokolade und Zucker nachverfolgen.

Seit mehr als 90 Jahren ist das Unternehmen in der Zuckerrohr-Verarbeitung tätig – einem der wichtigsten Agrarzweige Australiens. Zudem ist der landwirtschaftliche Betrieb als Teil der Daintree Estates Kakaoplantagen einer der ersten, der in Australien Kakao produziert. Obwohl die tropischen Temperaturen im Norden von Queensland den klimatischen Anforderungen des Kakaobaums entsprechen, hielten einige Faktoren den dortigen Anbau über Jahre hinweg ab. So wusste man lange nichts über den Ertrag von Hybridpflanzen und deren Widerstand gegen Schädlinge. In den letzten 20 Jahren konnte die Forschung aber dank innovativer Verarbeitungsverfahren Lösungen finden und den Weg für die australische Kakaoindustrie bereiten. Das Resultat kann sich sehen lassen: Schokolade, die zu hundert Prozent in Australien hergestellt wird und keine importierten Kakaobohnen benötigt.

Vor diesem Hintergrund ist es spannend, auf einer von Farmern geführten Tour alles über den Herstellungsprozess von Kakao und Zucker vom Erzeuger zum Verbraucher zu erfahren. Die Cocoa & Sugarcane Tour wird täglich von Donnerstag bis Montag angeboten. Die Farm ist von 9.30 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Im Eintrittspreis von umgerechnet 15 Euro sind die Tour, die Besichtigung der Farm, der Eintritt ins Besucherzentrum, in dem die Herstellung von Kakao und Zuckerrohr gezeigt wird, sowie eine Verkostung von australischer Schokolade enthalten. Mehr Informationen unter www.sweetfarmtours.com

Größte Teeplantage in Australien
Ähnliche Einblicke bietet das Nerada Tea Visitors Centre in Malanda, ungefähr eineinhalb Autostunden westlich von Cairns. Teeliebhaber kommen dort voll auf ihre Kosten und können an der 45-minütigen Nerada Tea Touring Experience teilnehmen, bei der Guides den Anbau und die Herstellung von Tee auf der größten Plantage Australiens erklären. Das angeschlossene Besucherzentrum lädt mit seinem Panorama über die Teefelder zum Verweilen ein. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 16 Uhr. Mehr Details unter www.neradatea.com.au

Kaffee in allen Facetten
Seit dem Jahr 1880 wird auch Kaffee im tropischen Norden von Queensland angebaut. Mareeba ist das Zentrum des australischen Kaffee-Anbaus, 85 Prozent des gesamten Kaffeeertrages werden dort produziert. Kaffeeliebhaber und Naschkatzen sollten der Kaffeerösterei und Chocolaterie Coffee Works einen Besuch abstatten. Das Unternehmen in Mareeba in den Atherton Tablelands, rund eine Fahrstunde westlich von Cairns und ganz in der Nähe von Malanda gelegen, ist seit 1988 in Familienbesitz und verfügt in seiner Coffee World-Ausstellung über 2.000 Kaffee- und Tee-Artefakte, die teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammen. Besucher erfahren bei einem Rundgang mit Audio Guides zudem sämtliche Details über die Welt der Kaffeebohnen – von der Herstellung bis zur Vermarktung. Während der gesamten Aufenthaltsdauer in der Coffee World (Empfehlung: mindestens zwei Stunden) können nach Belieben Kaffee, Schokolade und Likör verzehrt werden. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 15 Uhr, der Eintritt liegt bei umgerechnet 13 Euro. Weitere Einzelheiten unter www.coffeeworks.com.au

Auch Australiens älteste Kaffeeplantage Skybury – ebenfalls in Mareeba gelegen – ist einen Besuch wert. Im dazu gehörenden Australian Coffee Centre, das täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet ist, werden Führungen und Verkostungen angeboten. Mehr Infos unter www.skybury.com.au

www.queensland.com

Neue tld: restaurant

Jetzt können Sie sich Ihre eigene „restaurant“ domain holen – ohne .de oder .com – Statt Schmidts-Restaurant.de heisst es dann „Schmidts.Restaurant“ im Internet

Ab heute geht diese Top-Level-Domain online. Viele Registrare bieten die Restaurant Domain ab 40 Euro/Jahr an.

Hier ist eine Übersicht der Registrare: www.donuts.co/registrars/donuts-registrars/

Donuts, der Anbieter, bietet noch viele weitere Top Level Domains an.
Interessant könnte für unsere Branche z.B. „.kitchen“, „.pizza“, „.catering“, „.house“, „.limo“ oder „.coffee“ sein.

Ob sich diese neuen und im Vergleich zu .de oder .com recht teuren Domains wohl durchsetzen werden?
Für den einen oder anderen könnte auch die „.wtf“ Tld für seine private Seite von Interesse sein 😉

Kaffeecampus Berlin

Kaffeemeisterschaften,
Diskussionsrunden,
Expertentreffen

Berlin
wird
zur
Kaffeehauptstadt:
Seit gestern,
17.
September
läuft
die
Spezialitätenkaffeemesse
„Kaffeecampus“
im
Kosmos
Berlin


Drei
volle
Tage
dreht
sich
in
Berlin
alles
um
Spezialitätenkaffee.
Die
Deutsche
Röstergilde
veranstaltet
den

Kaffee

Campus
2014“
vom
17.

19.September
im
Berliner
Kosmos.
Schwerpunkt
in
diesem
Jahr
sind
die
Themen
„Was
ist
Spezialitätenkaffee?“
und
„Direkter
Handel/Fair
Trade

Wem
nützt
was?“
Zeitgleich
finden
fünf
nationale
Wettbewerbe
der
deu
tschen
Kaffee

Meisterschaften
der
Speciality
Coffee
Association
of
Europe
(SCAE)
statt.
Die
Sieger
der
Kaffeeolympiade
haben
die
Chance
auf
die
jeweiligen
Weltmeistertitel
2015.
Neben
den
Barista

Meisterschaften
sind
dies
der
Latte

Art

Contest,
Coffee
in
Good
Spirits
Championship,
Cuptasting
Contest,
Brewer’s
Cup.

www.kaffeecampus.de/