Nelson Müller in Masterchef

Nelson Müller ergänzt am Montag, 9. Januar um 20.15 Uhr auf Sky 1 die „MasterChef“-Jury

Dosenlachs, Spätzle-Workout, Rehrücken und Tortenschlacht bilden die kulinarischen Herausforderungen für die verbleibenden neun Kandidaten –
„MasterChef“ linear immer montags um 20.15 Uhr auf Sky 1 sowie über Sky On Demand, Sky Go und Sky Ticket abrufbar

Die weltweit erfolgreichste Koch-Castingshow „MasterChef“ schafft es immer wieder, ihre Kandidaten an den Rand des Wahnsinns zu bringen. Im ersten „Pressure“-Test der neunten Folge dreht sich diesmal alles um Lachs. Ein paar der Kandidaten müssen dabei mit frischem Fisch, die anderen mit Dosenlachs ein Gericht zaubern. Die Gemeinheit dabei: Kandidatin Heike entscheidet, welcher ihrer Mitstreiter mit welchen Produkt kochen muss. Und am Ende muss ein Kandidat die Show verlassen. Die „MasterChef“-Jury mit Ralf Zacherl, Sybille Schönberger und Justin Leone erwartet dabei mehr denn je kulinarische Highlights auf dem Teller, egal mit welchen Produkten gekocht wird. Das bringt den Teamzusammenhalt zum Wanken und der Ton untereinander wird deutlich rauer. Schließlich kann nur einer das Rennen um den Titel „MasterChef“, 100.000 Euro Siegprämie und ein eigenes Kochbuch gewinnen.

Für handwerkliche Ratschläge ist in der neunten Folge „MasterChef“ Spitzenkoch Nelson Müller zu Gast. Er versucht den verbleibenden Kandidaten das Rüstzeug für die nächste Teamchallenge mitzugeben und sie zu Höchstleistungen anzuspornen. Doch auch der Profi kann nicht alles retten: Hektik, fehlende Koordination und eine falsche Produktzubereitung führen nicht nur zur tränenreichen Verzweiflung bei den Kandidaten und Ratlosigkeit bei der Jury, sondern auch zu einem „Pressure“-Test, der die Kandidaten diesmal richtig zum Staunen bringen wird.

Wer übersteht Dosenlachs, Rehrücken und eine Tortenschlacht? Die Antworten gibt es am kommenden Montag, 9. Januar um 20.15 Uhr exklusiv auf Sky 1 zu sehen sowie auf Abruf via Sky Go, Sky On Demand und Sky Ticket.

Tipps für das perfekte Steak

Kurzgebratenes zum Fest

Kurzgebratenes für das Weihnachtsmenü ist ein ganz
besonderer Genuss. Dabei gehen die Meinungen über das perfekte Steak
auseinander. Besonders beliebt ist ein halb durchgegartes Steak
(medium), das innen butterweich und zart rosa ist und außen eine
Kruste hat. Manche mögen es lieber blutig (rare), andere nur komplett
durchgegart (well done).

Ein Steak auf den Punkt zu bringen ist keine Kunst. Es müssen nur
ein paar Dinge beachtet werden. So sollte das Fleisch Zimmertemperatur
haben, wenn es in die Pfanne kommt. Ansonsten würde es an der
Oberfläche überhitzen und austrocknen, bevor es im Kern heiß genug
ist. Daher ist es wichtig, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem
Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Nun wird ein raffiniertes Öl wie Rapsöl oder Butterschmalz in einer
gusseisernen Pfanne erhitzt. Das Fett muss heiß sein, damit sich eine
Kruste und Röstaromen bilden können und die kurze Bratzeit zum Garen
ausreicht. Das Steak wird mit einem Küchentuch trocken getupft und in
der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten. Beim Wenden sollten
Sie nicht mit der Gabel einstechen, damit kein Fleischsaft verloren
geht. Nach wenigen Minuten ist das Fleisch fertig, wobei die Bratdauer
je nach Art, Größe und Dicke des Stücks variiert. Anschließend
kommt das Fleisch für 5 bis 10 Minuten bei 150 bis 160 Grad in den
vorgeheizten Backofen. So bleibt der Saft erhalten, und es gart noch
etwas nach. Erst kurz vor dem Servieren wird das Steak gewürzt. Denn
beim Braten würde der Pfeffer verbrennen und das Salz dem Fleisch
Wasser entziehen.

Nur wenn die Fleischqualität stimmt, kann ein Steak wirklich
überzeugen. Lassen Sie sich beim Metzger beraten. Das Fleisch sollte
von feinen weißen Fettadern durchzogen sein, damit es saftig und
aromatisch ist. Schweinefleisch muss frisch sein, während Rindfleisch
für zwei bis vier Wochen abgehangen sein sollte. Außerdem ist nicht
jedes Fleisch zum Kurzbraten geeignet. Beim Rind sind Stücke aus
Roastbeef, Filet oder Hüftfleisch zu empfehlen. Filet, Keule und
Rückenkotelett sind beim Lamm mögliche Teile, während beim Schwein
Kotelett, Schnitzel, Nacken und Filet bevorzugt werden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Michelin 2017 – Gerüchteküche

UPDATE: Alles richtig gewesen!
Es ist nun bestätigt!

Es soll nur drei neue Zwei Sterner geben, keinen neuen DreiSterner! Wir haben die ersten Namen …

Natürlich sind das NUR Gerüchte! Erst um 19.30 Uhr wird offiziell in Berlin verkündet!

Die drei neuen Zwei-Sterner sind:

Marco Müller vom Rutz in Berlin
Tristan Brandt vom Opus V in Mannheim
und
Tohru Nakamura von Geisels Werneckhof

Auf unserer Facebook Seite bringen wir laufen aktualisiert die neusten Gerüchte und Nachrichten!
https://www.facebook.com/gourmetreport/

Hier finden Sie die vermutlichen neuen EinSterneRestaurants:
http://www.gourmet-report.de/artikel/347837/Michelin-2017-Geruechtekueche/

Markt des guten Geschmacks 2016

Bei der jährlichen Slow-Food-Leitmesse vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart steht das bewusste Erleben von Lebensmitteln mit allen Sinnen im Vordergrund. So bietet der Markt des guten Geschmacks – Die Slow Food Messe z.B. Mitmach-Veranstaltungen zum Thema Ganztierverarbeitung und Vielfalt schmecken.

„Beim Markt des guten Geschmacks geht es uns vor allem darum, die Menschen wieder an das Essen und alle damit verbundenen Prozesses heranzuführen. Die Industrialisierung der Lebensmittelindustrie hat zu einer Entfremdung von Mensch und Speise geführt. Viele Verbraucher wissen nicht mehr, auf welcher Weide ‚ihr Steak‘ stand, wie der Bauer das Tier behandelte, womit es gefüttert wurde, oder welcher Metzger wie die Schlachtung vollführte. Das oft fehlende Wissen um die Lebensmittelproduktion und die Speise macht es für viele schwer, ‚gute‘ von ’schlechten‘ Produkten zu unterscheiden“, so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Gerade beim Fleisch tragen wir eine große Verantwortung, das Erzeugnis wertzuschätzen, zum Beispiel durch eine möglichst ganzheitliche Verwertung des geschlachteten Tieres – von Kopf bis Schwanz. Die Erzeugung von Fleisch und tierischen Produkten erfordert viel Arbeit, Kosten und natürliche Ressourcen, aber es geht dabei auch um die Würde des für uns geschlachteten Tieres. Bei der Slow Food Messe widmen sich deshalb mehrere Kochwerkstatt-Termine der Ganztierverarbeitung, um zu zeigen, wie man auch weniger edler oder bekannte Teile in leckere Gerichte verwandelt:

Leberknödelsuppe in der Gemüsebrühe – von A – Z selbstgemacht! (K 3): Zwei junge Vollblutgastronomen schlagen mit Produkten vom eigenen Acker eine Brücke zwischen klassischer Kochkunst und zeitgemäßer jahreszeitlicher Ausrichtung. „Herz &Niere“ steht für Respekt vor dem Lebewesen und daher werden ganze Tiere verwendet und verwertet. Christoph Hauser („Herz & Niere“ -das nose to tail Restaurantkonzept in Berlin) wendet hierbei u.a. klassische Konservierungstechniken an und verbindet diese gekonnt mit seiner jahrelangen Erfahrung in der deutschen Spitzengastronomie. (Freitag, 01.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Feines Lammragout aus Bries, Zunge und Keule mit Steckrübe und Kartoffeln (K7): Ursula Hudson und Detlev Ueter kochen ganz traditionell Innereien vom Lamm. Sie wollen mit frischen Innereien von Tieren kochen, deren Leben ein gutes war, die extensiv gehalten und aufgezogen wurden und einen so guten wie nur möglichen Tod hatten. Aus Respekt vor dem Lebewesen wollen Ursula Hudson und Detlev Ueter gezielt das als Köstlichkeit auf den Tisch bringen, was aus dem Repertoire der Zubereitungen verschwindet, weil es nicht mehr geschätzt wird oder weil die Tiere aus industriellen Haltungsformen kommen und damit deren Innereien nicht gut auf den Tisch zu bringen sind. Und die Küchenphilosophie? Sie ist einfach, traditionell. Ziel ist, für Sie erfahrbar zu machen, wie wunderbar Inneren zu verarbeiten sind, wie köstlich sie unsere Mahlzeiten bereichern und abwechseln. (Samstag, 02.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Lamm – ganz oder gar nicht (K 10): Über das Putzen von Artischocken und Innereien bis hin zur Zubereitung von frischer Pasta erleben wir vier traditionelle römische Rezepte. Andrea und Marcello Gallotti bringen in ihr junges Restaurant viel ein: tiefes Wissen und Erfahrungen, die sie in ihrem Studium an der Slow-Food-Universität in Italien erworben haben, ihre Verwurzelung in verschiedensten europäischen Kulturen, die Überzeugung, dass Essen Identität und Freude stiftet, und ihren Ansatz, die Vielfalt der Regionalküchen Europas authentisch erlebbar zu machen. (Sonntag, 03.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Das Zweinutzungshuhn – eine nachhaltige Alternative zu den ausgebeuteten Hochleistungstierrassen der Massentierhaltung – findet wiederum Verwendung in der Kochwerkstatt Caesar’s Salad à la Sonja Frühsammer mit Hähnchenbrust vom Zweinutzungshuhn (K 9): Sie ist die beste Köchin in Berlin und eine der besten bundesweit. Die gebürtige Australierin kreiert aromenreiche Gerichte, die mit verschiedenen Konsistenzen und Geschmacksrichtungen spielen. (Sonntag, 03.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Dass Fleisch nicht unbedingt für ein gehaltvolles und deliziöses Mahl notwendig ist zeigt die vegetarisch ausgerichtete Kochwerkstatt Emmer- Ravioli mit Ziegenfrischkäse, Salbei-Schalotten-Butter und Wasserkressesalat mit Stefan Rottner (K4): Sein Handwerk hat Stefan Rottner in verschiedenen Spitzenrestaurants in Deutschland und der Schweiz erlernt. Regionale Spezialitäten sowie die Kräuter aus dem hauseigenen Garten bilden die Grundlage für seine gehobene und zugleich bodenständige Küche. (Freitag, 01.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Die schrägsten Aphrodisiaka

Blumen sind langweilig und Essen gehen kann jeder: Die Ansprüche an den Valentinstag sind heutzutage hoch. Wenn die Flasche Sekt und das romantische Abendessen nicht mehr reicht, um in die richtige Stimmung zu kommen, können Helfer aus der Ferne herangezogen werden. Die Flugsuchmaschine swoodoo.com hat daher eine Auswahl interessanter Lustmittel aus aller Welt zusammengestellt und liefert abenteuerlustigen Turteltäubchen dazu die passenden Reiseziele für den Valentinstag.

Höhenflüge in China: Essbare Nester
Chinesische Liebhaber setzen auf Vogelnester, um sich in Schwung zu bringen. Die essbaren Vogelnester bestehen hauptsächlich aus Speichel und enthalten kaum pflanzliche Bestandteile. Sie werden gedünstet und als Suppe serviert. Dieses Wundermittel soll nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Liebeskraft ankurbeln. Pärchen, die nach China oder Japan reisen, können es vor Ort ausprobieren.

Fluch oder Segen: Kugelfisch
Der Kugelfisch, in Japan Fugu genannt, ist vielen Menschen vor allem als hochgiftiger Meeresbewohner bekannt. Seine toxischen Stoffe können tödliche Folgen haben. In Japan ist er eine Delikatesse und Aphrodisiaka zugleich. Köche brauchen allerdings eine spezielle Ausbildung, um den Fisch zuzubereiten, denn die giftigen Bestandteile müssen sorgfältig entfernt werden. Sobald der Kugelfisch zum Verspeisen zubereitet ist, können Reisende in Japan ihre Liebe kulinarisch beflügeln lassen.

Wurzelkraft statt Potenzpille: Maca
Was derzeit als Superfood die Welt erobert, wird in den peruanischen Anden bereits seit zwei Jahrtausenden angebaut: Maca. Schon die Inka vertrauten auf die libidosteigernde Wirkung der Wurzel, noch heute ist sie in Peru ein beliebtes Potenzmittel. Die Heilpflanze wird beispielsweise gebacken oder als süßer Brei verspeist. Peru-Reisende können sich selbst von ihrer Wirkung überzeugen.

Liebeskraut der Fabelwesen: Elfenblume
Die Elfenblume ist eine Erotik-Geheimwaffe der klassischen chinesischen Medizin und soll laut Forschung bei Erektionsstörungen helfen. Im Englischen ist das Heilkraut unter dem bezeichnenden Namen “Horny Goat Weed” bekannt, da sie der Legende zufolge von einem chinesischen Hirten entdeckt wurde, als er bemerkte, dass seine Ziegen nach dem Essen dieses Krauts jedes Mal viel erregter wirkten. In China können Reisende selbst auf Elfenspuren wandeln und die Pflanze testen.

Von indischen Ärzten empfohlen: Ashwagandha
Aus dem Heimatland des Kamasutra kommt auch Ashwagandha, ein indisches Kraut, das seit Jahrtausenden zur Belebung und Erhaltung der Jugendlichkeit eingesetzt wird. Darüber hinaus hat es den Ruf sexuell stimulierend zu sein. Indische Ärzte sollen es zur Steigerung der Libido bei Männern und Frauen verschreiben. Ein wahres Wundermittel, von dessen Wirkung sich Indien-Reisende selbst ein Bild machen können.

“Unsere Recherche zeigt, dass der Valentinstag nicht immer nur aus Kino und Candle-Light-Dinner bestehen muss. Es gibt rund um den Globus vielfältige Möglichkeiten, sich für romantische Stunden zu Zweit in die richtige Stimmung zu bringen. Wer das Abenteuer sucht und spontan ist, kann auch kurzfristig noch billige Flüge auf swoodoo.com suchen und finden, um den Valentinstag an einem exotischen Ort zu verbingen – ob mit oder ohne Aphrodisiaka ist dabei natürlich jedem selbst überlassen”, erklärt Julia Stadler Damisch, Regional Director bei swoodoo.

https://www.swoodoo.com/schnaeppchen/2016/01/21/aphrodisiaka-der-welt/

Foodie Magazin

Die Macher von DER FEINSCHMECKER bringen eine neue Zeitschrift heraus – „Foodie“ heißt das Magazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG, das sich an eine junge, kochbegeisterte Leserschaft wendet und seit Mittwoch, den 10. Februar, mit einer Startauflage von 125.000 Exemplaren für 4,95 Euro im Handel erhältlich ist. Die Markteinführung von „Foodie“ wird begleitet von einer umfassenden Prinkampagne mit Anzeigenschaltungen in zielgruppenaffinen Publikumstiteln und einem Bruttomedia-volumen von über einer ½ Mio. Euro.

„Foodie“ – dahinter steckt ein eigenständiges Konzept für eine junge Zielgruppe, das aber den hohen Qualitätsanspruch und die Erfahrung von DER FEINSCHMECKER widerspiegelt. Der Name ist Programm: Es geht um leichte, moderne, kreative Rezepte für junge Frauen und Männer, die sich fürs Kochen und kulinarische Trends begeistern, für die unkomplizierter Genuss Ausdruck von Lebensqualität und Lifestyle ist. Das Herzstück des 100-Seiten-Magazins bilden mehr als 50 moderne Rezepte, die sich schnell und einfach umsetzen lassen und in ein unkonventionelles, humorvolles Layout eingebettet sind. Garniert werden sie durch Warenkunden, gewürzt mit nützlichen Tipps und Tricks für ein perfektes Gelingen. „Foodie“ reflektiert die Begeisterung für das Trendthema Kochen, vermittelt Einsteigern viel Know-how und bietet großen Lesespaß.

2016 sind vier Ausgaben mit jeweils einem Themenschwerpunkt geplant:
Ausgabe 1/16 „Soulfood!“ (Erstverkaufstag: 10.02.16)
Ausgabe 2/16 „Grillen“ (Erstverkaufstag: 18.05.16)
Ausgabe 3/16 „Pasta“ (Erstverkaufstag: 10.08.16)
Ausgabe 4/16 „Christmas“ (Erstverkaufstag: 12.10.16)

Neben den Rezepten – von Veggie über Steaks bis Schokolade – bietet „Foodie“ außerdem unterhaltsame wie wissenswerte Rubriken: „Wir sind Helden“ versammelt Porträts junger, unkonventioneller Food-Produzenten, „Must-have@home“ empfiehlt neue und sinnvolle Gadgets für die Küche, der Städtetrip führt zu angesagten Adressen – in der ersten Ausgabe in München -, das Kapitel „Shopping“ zu tollen kulinarischen Geschäften in ganz Deutschland, Getränketipps runden das Angebot ab.

Saccharin und Co. ersetzen Haushaltszucker

Der Kuchen, das Dessert, die Konfitüre oder der Tee soll süß sein und sich zugleich möglichst nicht auf den Hüften niederschlagen. In solchen Fällen können synthetisch hergestellte oder natürliche Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat, Acesulfam K oder Steviolglycoside den Haushaltszucker ersetzen. Sie haben eine 30- bis 13.000mal höhere Süßkraft als Haushaltszucker, bringen jedoch kaum oder nur vernachlässigenswert wenige Kalorien mit.

Beim Abnehmen helfen Süßstoffe zwar nicht, wohl aber bei der Gewichtsstabilisierung. Anders als Haushaltszucker verursachen sie auch keine Karies. Hemmungslos zugreifen sollte man dennoch nicht. „Wenn man ständig übermäßig süße Nahrung zu sich nimmt, wird die Reizschwelle für süßen Geschmack erhöht. Das Verlangen nach Süßem steigt und man verlernt zu schmecken“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid.

Süßstoffe gelten als Lebensmittelzusatzstoffe. Daher sind ihnen E-Nummern zugeordnet. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens werden sie unter anderem auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft. In der Lebensmittelindustrie ist der Einsatz von Süßstoffen auf bestimmte Lebensmittel begrenzt und beispielsweise in Säuglingsnahrung verboten. Für jeden zugelassenen Süßstoff ist ein sogenannter ADI-Wert definiert (Acceptable Daily Intake – akzeptable tägliche Aufnahmemenge). Er gibt die Menge eines bestimmten Süßstoffes pro Kilogramm Körpergewicht an, die eine Person ohne gesundheitliches Risiko täglich ein Leben lang zu sich nehmen kann.

Die ADI-Werte der Süßstoffe unterscheiden sich zum Teil erheblich. „Es ist völlig unrealistisch anzunehmen, dass ein Verbraucher am Ende des Tages die ADI-Werte diverser Nahrungsmittel verrechnet“, sagt Harald Seitz. Er empfiehlt deshalb, Süßstoffe mit Augenmaß zu verwenden. Beispielsweise dürfen Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden, kein Aspartam zu sich nehmen. Sie können die darin enthaltene Aminosäure Phenylalanin nicht verarbeiten.

Für den Privatgebrauch sind die diversen Süßstoffe in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. Tabletten lösen sich in heißen Flüssigkeiten auf. Flüssigsüßen eignen sich gut für kalte Getränke, Desserts und Konfitüre. Allrounder sind pulverförmige Streusüßen. Aufgrund ihrer hohen und noch dazu deutlich unterschiedlichen Süßkraft können Süßstoffe in einem vorhandenen Rezept nicht im Verhältnis 1:1 den Haushaltszucker ersetzen. Auf vielen Verpackungen finden sich Umrechnungshilfen. Trocken und kühl lassen sich Süßstoffe rund drei Jahre lagern. Angebrochene Flüssigsüßen kommen am besten in den Kühlschrank.
Eva Neumann, www.aid.de

Süßdolde

Wer das süße, lakritzartige Aroma von Anisbonbons mag, sollte die Süßdolde als regelmäßige Zutat in der Küche einführen. Die anspruchslose Gebirgspflanze ist auch unter dem Namen Myrrhenkerbel bekannt und botanisch eng verwandt mit dem gewöhnlichen, einjährigen Kerbel.

„Die Süßdolde bietet beim Kochen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, denn sie ist in all ihren Teilen essbar“, betont Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Frisch gehackt sind die jungen, farnartigen Blätter und Stängel eine willkommene Zugabe zu Salaten, Quarkspeisen und Dips, im Omelette oder der Suppe. Die großen weißen Blütendolden sind zum Verkleinern viel zu hübsch und dienen meist als dekorativ-aromatische Beigabe. Die Wurzeln der mindestens einjährigen Süßdolde werden ähnlich wie Möhren gehandhabt: Geschält und zerhackt sind sie ein apartes Würzmittel im Dressing oder der Sauce, gekocht kommen sie als Wurzelgemüse auf den Tisch.

Das meiste Aroma steckt in den unreifen, grünen Samen. Die große Kunst besteht darin, den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen. In zu kleinen Samen ist der Geschmack noch nicht voll ausgereift; zu große Körner werden schnell faserig. Da hilft nur immer wieder Naschen. Wer den Moment verpasst hat, lässt die Samen fertig reifen und zerstößt sie dann.

Süßdolde kann all jene Speisen würzen, an die man Anis geben würde. In der pikanten Küche sind Fisch und Meeresfrüchte gute Partner. Sie werden mit Samen gespickt oder mit einer Süßdolden-Sahnesauce gereicht. Noch größer ist das Einsatzfeld bei den Süßspeisen. Dank ihrem intensiven Aroma werden hier Samen bevorzugt. Die unreifen Körner sind eine leckere, gesunde Knabberei und knusprige Müsli-Zutat. Pur oder kandiert ersetzen sie auf Eiscreme, Obstsalaten und Cremes das Topping und bringen Biss ins Spiel. In Kombination mit Rhabarber, Johannis- oder Stachelbeeren mildert Süßdolde die Säure und spart zugleich Zucker. Auch in der Schlagsahne ist ein Teil des Zuckers verzichtbar, wenn Süßdolde mit dabei ist. In Obstkuchen sind braune Samen gefragt. Diese finden auch im Brotteig Verwendung.

Angesichts der Vielzahl der Doldenblütler ist die Süßdolde nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das kann nicht passieren, wenn man dem pflegeleichten Busch einen Platz im Garten einräumt. Dort wird er bald von Nahrung suchenden Schmetterlingen, Bienen und Hummeln heimgesucht. Süßdolden gedeihen gut auf humosen, relativ nährstoffreichen, nicht austrocknenden Böden. An einem naturnahen Gehölzrand oder vor einer immergrünen Wand kommt sie besonders gut zur Geltung. Die Pflanze blüht von Mai bis Juli.
Eva Neumann, www.aid.de

SlowMobil Stuttgart

Sie fahren ab sofort in Stuttgart zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und vermitteln den Kleinsten in unserer Gesellschaft den Spaß am Kochen. Die Initiatoren des SlowMobils Stuttgart bringen die vierte, fahrbare, mit Gaggenau Geräten ausgestattete Küche, ins Rollen. Wie schon in München, Frankfurt und Karlsruhe wollen sie nun auch in Stuttgart den Kindern auf spielerische Weise bewussten Geschmack und die Vielfalt regionaler Lebensmittel nahe bringen.

Weil Begeisterung für gute Lebensmittel ein wesentlicher Bestandteil der Genusskultur ist, fördert Gaggenau nicht nur Slow Food Deutschland, sondern auch vielerorts die Kinder- und Jugendarbeit der Vereinigung und das Engagement ihrer Mitglieder. Was 2008 in München begann, hat nachhaltige Kreise gezogen: Ein mit Gaggenau Geräten ausgestattetes Slow Mobil fährt mittlerweile in München, Frankfurt, Karlsruhe und nun auch in Stuttgart zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. In der fahrbaren Erlebnisküche können Kinder selbst ausprobieren, aus frischen Zutaten etwas Schmackhaftes zu kochen.

Wo wachsen eigentlich Zucchini? Was ist Rote Bete? Und wie schmeckt Grünkern? „Wenn Kinder neugierige Fragen stellen und staunen, wie ein frisches, unverarbeitetes Produkt schmeckt, dann sind wir auf dem richtigen Weg“, meint Waltraud Ulshöfer vom Trägerverein des SlowMobils, Junior Slow Stuttgart e.V. Das Organisationsteam des SlowMobils in Stuttgart will Mädchen und Jungen zwischen 6 und 12 Jahren unter pädagogischer Anleitung das passende Wissen über saisonale und naturnah erzeugte Lebensmittel aus der Region nahebringen. Als Ergänzung zum Schulunterricht sollen auf spielerische Weise die Sinne geschult werden, damit die kleinen Köchinnen und Köche bewusst Geschmack wahrnehmen und auf die Vielfalt der Lebensmittel aufmerksam werden.

Dieses Konzept hat seinen Ursprung in München. Das Slow Mobil München war das erste Slow Mobil in Deutschland. Es fährt 2015 im achten Jahr und erscheint inzwischen im neuen Look. Das Künstler-Duo FRABO hat original Kinderzeichnungen neu komponiert und auf den Bauwagen übertragen. Immer wieder werden die Kochkurse, die teilweise auch von prominenten Köchen begleitet werden, begeistert in Kindergärten, Horten und Schulen erwartet. Das Slow Mobil München erreicht pro Jahr ca. 1.000 Kinder und ist von Ostern bis Ende Oktober durchgehend ausgebucht.

Auch in Frankfurt kochen jährlich knapp 1.000 Kinder im Slow Mobil. Seit 2010 ist die rollende Küche von April bis Oktober unterwegs und für das laufende Jahr ebenfalls bereits ausgebucht. Möglich wurde das Projekt in Frankfurt durch den Gaggenau Partner Küchenhaus Süd als Initiator des Projektes. Nach dem Erfolg in München war der Partner von Gaggenau so begeistert, dass er mit der Frankfurter Sektion von Slow Food Kontakt aufgenommen und das zweite Slow Mobil umgesetzt hat. Der umgebaute Bauwagen wird mit viel Mühe und Engagement ehrenamtlich durch die Mitglieder des eigens gegründeten Vereins Junior Slow Frankfurt e.V. betreut. Bei so viel Engagement ist jede helfende Hand willkommen.

Rund 1.600 Kinder haben seit dem Start 2013 in Karlsruhe im Slow Mobil gekocht. Um dies zu ermöglichen, gründeten im April 2012 in Karlsruhe rund 20 aktive Mitglieder des Conviviums Slow Food Karlsruhe den Verein Junior Slow Karlsruhe e.V. Wie zuvor in München und Frankfurt wurde ein Bauwagen mit privaten Spenden und der Unterstützung von engagierten Unternehmen zum Slow Mobil umgebaut. Das Slow Mobil Karlsruhe versteht sich als Kind der internationalen Slow Food Bewegung. Die pädagogische Konzeption wird kontinuierlich weiterentwickelt. 2014 wurde das Slow Mobil Karlsruhe mit dem 2. Platz beim Kinderfreundlichkeitspreis der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet. Im April 2015 startete mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe das Projekt „Wenn Kinder vor der Kiste sitzen“. Schülerinnen und Schüler bepflanzen Kisten, Hochbeete und Schulgärten, beobachten den Kreislauf von Gemüse und Salaten, ernten und kochen damit im Slow Mobil.

Das SlowMobil Stuttgart steht inhaltlich der Idee der internationalen Bewegung Slow Food nahe, ist aber organisatorisch unabhängig. Slow Food setzt sich für gute, saubere Lebensmittel ein, die auch unter fairen Bedingungen erzeugt und gehandelt werden. Der Trägerverein des SlowMobils Stuttgart, Junior Slow Stuttgart e.V., kooperiert mit der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, die den technisch-organisatorischen Betrieb des Kochmobils übernimmt. Junior Slow Stuttgart e.V. ist für die inhaltlichen und pädagogisch-konzeptionellen Aufgaben zuständig.

„Auch das Stuttgarter SlowMobil zeigt, wie stark die Umsetzung eines solchen Projekts mit dem persönlichen Engagement der Mitglieder von Slow Food verbunden ist“, erläutert Gaggenau Marketingleiterin Karin Stengele. „Dieses Engagement für eine Kultur des bewussten, geschmackvollen Genusses – gerade auch für die folgenden Generationen – unterstützen wir sehr gerne. Wir freuen uns über jedes weitere Slow Mobil, das in Planung ist.“ Der Hausgeräte-Hersteller setzt sich seit jeher für schonende Zubereitungsmethoden und die perfekte Lagerung von hochwertigen Lebensmitteln ein. Inspiriert von den Ansprüchen der Profiküche hat Gaggenau Kücheneinbaugeräte für den Privatbereich immer wieder neu definiert und so entscheidend zur Weiterentwicklung der Kochkultur beigetragen.

www.gaggenau.com

Brennnessel

Im Hausgarten ist die Brennnessel als lästiges, schwer zu bekämpfendes Unkraut verpönt. Indem man regelmäßig Triebe und Blätter abschneidet, kann man die Pflanzen jedoch zumindest ein wenig im Zaum halten. Und das frische Grün findet in der Küche vielfältig Verwendung. „Brennnesseln sind mit ihrem herben, leicht nussigen Aroma eine geschmackliche Bereicherung. Gleichzeitig bringen sie wertvolle Inhaltsstoffe mit. Die Blätter und Stängel enthalten sogar deutlich mehr Vitamin C und Provitamin A, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor als die Pflanzenteile von Spinat. Hinzu kommen besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe und ein hoher Anteil an Pflanzenproteinen“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst e. V.

Die Aromen und Inhaltsstoffe bleiben in der kalten Küche am besten erhalten. Frisches, zartes Grün macht sich hervorragend im Salat, gerne zusammen mit anderen Blattsalaten, aber auch in Vorspeisen aller Art, im Pesto, Brotaufstrich oder Dipp. Im Gegensatz zu vielen anderen Wildkräutern verträgt die Brennnessel auch das Erhitzen. Die ganzen Blätter können ähnlich wie Spinat als Gemüse zubereitet und dann mit Ei, Kartoffeln, Fisch oder Fleisch kombiniert werden. Oder sie kommen fein gehackt alleine oder mit anderen Zutaten in eine Suppe, als Füllung in die Quiche oder als farbenfrohe Würze in den Pfannkuchen- oder Nudelteig.

Größere Mengen an Brennnesseln lassen sich hervorragend trocknen und später als Tee verwenden. Oder sie werden durch Gefrieren oder Einlegen in Essig oder Öl haltbar gemacht.

Anfänger in der Brennnesselküche sollten zunächst sparsam dosieren. Das intensive Aroma, aber auch die Wirkung auf den Körper ist ein wenig gewöhnungsbedürftig: Brennnesseln sind zum einen aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts recht sättigend. Zum anderen wirken sie wassertreibend und werden daher auch als Heilmittel bei Blasenentzündungen geschätzt.

Wer sein wildes Grün nicht aus dem naturnahen Hausgarten beziehen kann, der muss in der freien Natur, an geschützten, nicht befahrenen oder begangenen Stellen am Wald- oder Wegrand auf die Suche gehen.
Eva Neumann, www.aid.de