Ist 9flats pleite?

Das ehemalige Start-up Unternehmen 9flats.com – eine Kopie von AirBnB – zahlt seit einiger Zeit Gastgeber nicht mehr aus!

9flats ist eine Online-Plattform auf der Privatpersonen ihre Zimmer, Häuser, etc. für Reisende oder Besucher anbieten können. Über 9flats können die Haus-, Zimmer oder Schlafangebote eingestellt werden und direkt vom User gebucht werden.

Das Unternehmen wurde 2011 von Stephan Uhrenbacher in Berlin gegründet, zog dann nach Hamburg um, bevor es im April diesen Jahres nach Singapur umzog. Begründet wurde die Verlegung des Firmensitzes mit den anhängigen Klagen wegen Wohnraum-Zweckentfremdung.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/9-flats-deutscher-airbnb-konkurrent-verkauft-sich-nach-singapur-14202691.html

Seit Juli scheint das Unternehmen größere Problem zu haben: Es bezahlt seine Gastgeber nicht. Auf einigen Plattformen beschweren sich die Gastgeber massiv über die ausstehenden Zahlungen: https://de.trustpilot.com/review/9flats.com .
9flats nutzt auf seiner Internetseite weiterhin die 5-Sterne Bewertung, obwohl noch gerade 3 Sterne übrig geblieben sind und die letzten Bewertungen alle katastrophal einstimmig waren: „Kein Geld erhalten“

Auf der 9flats-Facebook Seite hat man die Kommentierung ausgeschaltet. Offenbar gab es dort zu viele negative Reaktionen, jedoch findet man diese Seite: https://www.facebook.com/pages/9flatscom-Hamburg/202927076401768?hc_location=ufi
Die Telefonnummer für Gastgeber wurde inzwischen abgeschaltet.

Vermieter Thomas Becker: „Ich hatte vor einem Monat vier indische Gäste zur Automechanika in Frankfurt. Denen wurden 1.800 Euro auf der Kreditkarte belastet, aber mir dann nicht das Hosting-Geld von 1498,-€ von 9flats.com überwiesen.“

Wie dem Frankfurter Becker geht es Tausenden von Geprellten weltweit, wie hier nachzulesen ist: http://blog.lodgify.com/9flats-reviews-payments?utm_source=smarthosts&utm_medium=referral&utm_campaign=9-flats

Die besten Champagner zu Gast in Trier

Namen wie Moët & Chandon, Krug und Dom Pérignon sind bei Champagnerliebhabern bekannt und gefragt. Den edlen Erzeugnissen aus verschiedenen Champagnerhäusern widmet sich Carl Ekkehart Cordes bei einer exklusiven Verkostung am 2. Oktober im Becker’s Hotel und Restaurant in Trier. Im Anschluss an die Probe serviert Sternekoch Wolfgang Becker ein Fünf-Gänge-Menü, das entsprechend dem Thema des Abends von passenden Champagnersorten begleitet wird.

Um Champagner, Genuss und interessante Fakten zum beliebtesten Schaumwein der Welt geht es im Herbst im Becker’s Hotel und Restaurant. Champagnerkenner und Moët Hennessy Brand Ambassador Carl Ekkehart Cordes gibt eine Stunde lang Einblicke in die Charakteristika verschiedener Champagnerhäuser und beantwortet die Fragen der Gäste. Zur Verkostung von Veuve Clicquot, Ruinart, Dom Pérignon und weiteren Schaumweinen aus der Champagne gibt es kleine Snacks aus der Küche des Becker’s Restaurant. Im Anschluss daran serviert Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker ein Fünf-Gänge-Menü unter dem Motto „Purer Genuss“. Selbstverständlich werden die einzelnen Gänge von passenden Champagnern begleitet, um den Abend angemessen weiterzuführen.

Die Veranstaltung am Sonntag, dem 2. Oktober 2016, beginnt um 18.30 Uhr im Becker‘s Hotel & Restaurant, Olewiger Straße 206 inTrier, mit der Verkostung der Champagner. Das Fünf-Gänge-Menü wird ab 19.30 Uhr serviert. Eine Karte kostet 225 Euro pro Person, Champagner, Snacks, Fingerfood, das Menü, Wasser und Kaffee sind inklusive. Reservierungen sind per Mail an info@beckers-trier.de oder telefonisch unter +49 – 651 – 938080 direkt im Restaurant möglich.

Wolfgang Becker öffnet seine Küche

Wolfgang Beckers alljährliche Küchenparty findet in diesem Jahr zum siebten Mal in Folge statt, deshalb stellt der Zwei-Sterne-Koch die Veranstaltung gleich unter das Motto „sieben Sterne, sieben Sinne, sieben Sünden“. Außer der Völlerei wird wohl keine Sünde begangen, bekannte Gast-Sterneköche wie Kolja Kleeberg aus dem Berliner Vau*, Johannes King vom Sylter Söl‘ring Hof**, Nico Burkhardt aus dem Stuttgarter Olivo* und Erik Scheffler aus dem Gut Lärchenhof** in Pulheim sorgen aber dafür, dass an den unterschiedlichen Kochstationen viel geboten wird. Auch TV-Koch Damien Klein aus dem Luxemburger Ivi wird an diesem Abend zu Gast sein. Ihn unterstützt RTL-Luxemburg-Moderatorin Tanja de Jager mit den passenden Weinen. „Meine Kollegen kommen aus allen Teilen Deutschlands und auch aus Luxemburg. Vor allem die Mischung aus etablierten Sterneköchen und der nächsten, vom Michelin ausgezeichneten Generation ist spannend“, sagt Wolfgang Becker. Für eine Extraportion Luxus sorgt Caviar House & Prunier, die ebenfalls mit einer eigenen Station vertreten sein werden.

Weil Wolfgang Becker gelernter Winzer ist, werden neben seinen eigenen Weinen auch die Erzeugnisse befreundeter Gastwinzer ausgeschenkt. Von der Mosel hat das Weingut Nik Weiß St. Urbans-Hof seinen Besuch angekündigt, außerdem sind die Weingüter Sybille Kuntz, Dr. Heger vom Kaiserstuhl und Viniberica mit spanischen Weinen dabei. Für seine Gäste hat Wolfgang Becker wie immer auch eine Überraschung ins Programm eingebaut, die aber bis zum 24. April streng geheim bleibt, und natürlich soll nicht nur gegessen und getrunken, sondern zur Musik von DJ Michael Rausch getanzt und gefeiert werden. „Die Party nach dem Essen ist legendär, alle feiern zusammen und trainieren die vielen Gänge dabei schnell wieder ab“, erklärt der Gastgeber.

Karten für die Küchenparty sind über das Hotel unter +49 (0)651-938080 oder per Mail an info@beckers-trier.de erhältlich. Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 24. April 2016, statt und beginnt um 18 Uhr. Der Preis beträgt 195 Euro pro Person und beinhaltet neben dem Sektempfang alle Speisen und Getränke.

Ü-100-Party: Alte Reben im Sternerestaurant Becker‘s

Es ist beeindruckend, führt man sich vor Augen, dass einige Rebstöcke mehr als 100 Jahre alt werden können. Über Generationen hinweg gepflegt, sind sie mittlerweile älter als ihre Winzer und erbringen trotz oder gerade wegen ihres hohen Alters hervorragende Qualität und vielschichtige Weine. Winzerin und Sommelière Christine Becker lädt am 16. Januar 2016 vier Winzer ein, die genau solche Weinberge bewirtschaften. Abgestimmt zu einem Fünf-Gänge-Menü von Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker werden unter dem Titel „Alte Knochen“ acht Weine von Reben verkostet, die alle um das Jahr 1900 gepflanzt wurden.

Als echter Winzer geht man nicht in den Ruhestand, da steht man mit 80 Jahren noch im Weinberg, genießt die frische Luft und natürlich den eigenen Wein. Rebstöcke dagegen werden in der Regel bereits frühzeitig im Alter zwischen 20 und 30 Jahren in Rente geschickt. Grund dafür ist häufig nicht die altersbedingte Qualitätsabnahme, sondern vielmehr der sinkende Ertrag. Wie beim Menschen wird auch die Leistungsstärke eines Rebstocks mit den Jahren geringer, die Pflege dagegen intensiver. „Ich finde es extrem eindrucksvoll, dass ein über 100 Jahre altes Gewächs immer noch so viel Kraft und Leben in sich hat. Die Rebstöcke mögen alt sein, müde oder gar tot sind sie aber lange nicht“, erklärt Christine Becker, Leiterin des Becker‘s Weingut. Mit dem Alter kommt erst die Reife, denn das bis zu 20 Meter tiefe Wurzelwerk alter Rebstöcke sorgt für eine kontinuierliche und optimale Wasser- und Mineralversorgung. So entstehen sehr facettenreiche, aromatische und elegante Weine.

Gleich acht dieser seltenen Weine gibt es am Samstag, dem 16. Januar 2016, im Becker‘s Hotel & Restaurant in Trier zu verkosten. Unter dem Motto „Alte Knochen“ stellen vier Winzer von Mosel und Saar jeweils zwei ihrer Weine vor, die alle von Reben stammen, die bereits über 100 Jahre alt sind. Seither haben viele Generationen und Hände an diesen Weinstöcken gearbeitet, ein geschichtsträchtiges und spannendes Thema. Was eine „alte Rebe“ überhaupt ist und warum dieser Begriff erstmal nichts über die Qualität eines Weines aussagt, erklären die vier Winzer ebenso wie den geschmacklichen und wirtschaftlichen Unterschied zu herkömmlichen, weit jüngeren Rebstöcken. Passend zu den Weinen kreiert Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker ein edles Fünf-Gänge-Menü.

Diese Winzer nehmen an der Veranstaltung „Alte Knochen“ teil:
Ø Manfred Loch, Weinhof Herrenberg
Ø Florian Lauer, Weingut Lauer
Ø Karl Josef Loewen, Weingut Carl Loewen
Ø Clemens Busch, Weingut Clemens Busch

Die Veranstaltung am Samstag, dem 16. Januar 2016, beginnt um 19 Uhr im Becker‘s Hotel & Restaurant, Olewiger Straße 206, Trier. Die Karten sind limitiert und kosten 235 Euro pro Person, Aperitif, Fünf-Gänge-Menü, zwei Weine je Weingut, Mineralwasser und Kaffee sind inklusive. In Verbindung mit einer Zimmerreservierung erhalten Veranstaltungsgäste 20 Prozent Rabatt auf den Zimmerpreis. Reservierungen sind per Mail an info@beckers-trier.de oder telefonisch unter +49 – 651 – 93 80 80 direkt im Restaurant möglich.

Weinparty bei Wolfgang Becker** in Trier

Moselwinzer der nächsten Generation

Christine Becker leitet nicht nur das Becker’s Weingut und kümmert sich um alle Aufgaben von der Traubenlese bis zur Arbeit im Weinkeller, als Sommelière berät sie auch die Gäste im Gourmetrestaurant. Bei „Next Generation“ bringt sie ihre Leidenschaft zum Weinbau mit der Förderung des talentierten Nachwuchses zusammen, beides Herzensangelegenheiten: „Junge Winzer haben es oft schwer, sich gegen die ältere Generation durchzusetzen und Neues zu wagen. Deshalb wollten wir eine Veranstaltung nur für sie machen. Ich habe verschiedene meiner Kollegen von der Mosel angesprochen, und durch die positive Resonanz war die Idee zu Next Generation schnell geboren“, sagt Christine Becker. Damit der Rahmen den Jungwinzern gerecht wird, geht es bei der Veranstaltung ganz unkompliziert zu: Die Gäste gehen im Becker’s Hotel und Restaurant von Weinstand zu Weinstand, probieren zahlreiche Weine und tauschen sich mit den Winzern aus. Neben Fingerfood gibt es ein Flying Menü in fünf Gängen aus der Zwei-Sterne-Küche von Wolfgang Becker, und für Partystimmung sorgt die Live-Band Freaky Voices.
 
Diese Jungwinzer nehmen an „Next Generation“ teil:
Ø  Tobias Lorenz, Weingut Lorenz, Detzem
Ø  Daniel Immich, Weingut & Sekthaus Immich-Anker, Enkirch
Ø  Katharina von Canal, Weingut Freiherr von Heddersdorff, Winningen
Ø  Tobias Treis, Weingut Julius Treis, Reil
Ø  Rebecca Materne und Janina Schmitt, Weingut Materne & Schmitt, Winningen
 
Die Veranstaltung am Sonntag, dem 22. November 2015, beginnt um 17 Uhr im Becker‘s Hotel & Restaurant, Olewiger Straße 206, Trier. Der Eintritt kostet 95 Euro pro Person, Aperitif, Weine, Fingerfood, Flying Menü, Wasser und Kaffee sind inklusive. Reservierungen sind per Mail an info@beckers-trier.de oder telefonisch unter +49 – 651 – 938080 direkt im Restaurant möglich.
 
 

Wolfgang Becker

Überraschende Mietvertragskündigung für Wolfgang Becker’s Vorzeigeprojekt

Als Wolfgang Becker 2013 das Becker’s XO am Kornmarkt in Trier eröffnete, freuten sich Projektentwickler und Gäste auf das außergewöhnliche Vorhaben des renommierten Sternekochs. Mit Mut und einem innovativen Konzept belebte Becker das historische Postgebäude neu und erntete viel Lob für die Bereicherung der Gastronomielandschaft und die Attraktivitätssteigerung der Trierer Innenstadt. Aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse steht der zirka 700 Quadratmeter große Gastrobetrieb jetzt vor dem Aus.

Die Kündigung seitens des Vermieters traf Wolfgang Becker vollkommen unerwartet. Es hatte in der Vergangenheit Verhandlungen über eine Mietminderung aufgrund der hohen Umsatzeinbußen gegeben, die das XO wegen der über ein Jahr andauernden Baustelle im Posthof zu verzeichnen hatte. Es ging um dauerhaften Lärm, extreme Verschmutzungen und unzureichende Übergangslösungen. Zwei strittige Monatsmieten, die Becker Anfang des Jahres einbehalten hatte, dienten dem Vermieter nun als Kündigungsgrund. „Ich war entsetzt, als ich diese konstruierte Begründung gelesen habe“, erklärt Becker. Für ihn ist der Standort des XOs existenziell, denn seit 2012 wurden etwa 1,25 Millionen Euro in den hochwertigen Ausbau und die Einrichtung investiert.

Mit Gründung der Becker‘s Genuss Aktiengesellschaft 2012 entwickelte der Sternekoch ein Teilhaber-Konzept mit rund 120 Aktionären, darunter viele Stammgäste. Mit über der Hälfte der Anteile ist Wolfgang Becker Hauptaktionär und Vorstand und darüber hinaus Hauptinvestor mit persönlicher Haftung. Trotz schwieriger Phasen und bislang ausbleibender Rentabilität war und ist die AG nicht zahlungsunfähig: Rechnungen wurden immer beglichen, Löhne immer gezahlt. „Die Kündigung des Mietvertrages ist besonders deshalb so bitter, weil alle Investitionen und der aufwendige Innenausbau nun wertlos sind“, erklärt Becker. Wirtschaftlich hat die Kündigung erhebliche Folgen für das Unternehmen, denn der Inhaber ist nun gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Von Beginn an musste Becker im Posthof mit ungeplanten Hindernissen umgehen. Zuerst blieb durch die Innenhoflage und mangelhafte Beschilderung die Laufkundschaft weitgehend aus, dann stellte die mehr als einjährige Baustellensituation den Sternekoch vor weitere Herausforderungen. Ein ständiges Baustellen-Image, Lärm und Staub belasteten die Mitarbeiter und führten zu erheblichen Umsatzeinbußen. Dennoch entwickelte Becker das innovative Konzept kontinuierlich weiter. Veranstaltungsangebote wie Open Air Kino, Konzerte oder Salsa-Abende brachten Kultur und Leben in den alten Posthof. Nicht zuletzt der Ausbau des XO-Delis zur Oxerei, den Becker im Juli diesen Jahres gemeinsam mit Fleischexperte Wolfgang Otto erfolgreich durchführte, zeigt deutlich, wie überraschend die jetzigen Entwicklungen kamen.

Zuerst von Seiten des Vermieters als Chance angepriesen, trug die Eröffnung des Ibis-Styles-Hotels 2015 nicht wie versprochen zu neuem Erfolg bei. „Wir waren die ersten Mieter im Posthof und unsere Nutzungsanforderungen waren von Anfang an klar, allerdings wurde unser Standpunkt bei der Entscheidung für den Neumieter grob vernachlässigt. Ging es dem Projektentwickler vor kurzem noch um die Belebung des Posthofs, hat heute die Ruhe der Hotelgäste oberste Priorität“, kritisiert Becker. Die Projektentwickler des Posthofes hatten sich für zwei gegensätzliche Konzepte entschieden, die nicht nebeneinander bestehen konnten. Der Anspruch eines Hotelgastes nach Ruhe und der eines XO-Gastes nach Musik und Entertainment passten nicht zusammen.

Mit der plötzlichen Kündigung wird der Beckers Genuss AG nach zwei Jahren intensiver Aufbauarbeit die Basis entzogen. „Mir wird damit jede Möglichkeit genommen, weiter für den Erfolg dieses tollen Projektes zu kämpfen,“ bedauert Becker, der immer wieder eigenes Kapital investiert hatte. Eine finale Entscheidung über die Zukunft des XO wird erst in den nächsten Wochen getroffen. Becker‘s Weingut, Becker‘s Hotel & Restaurant und Becker’s Weinhaus in Trier Olewig waren zu keiner Zeit vom Insolvenzverfahren betroffen. Hier bleibt Wolfgang Becker weiterhin kreativer Kopf, Inhaber und Küchenchef.

CHROMA Azubi Messerset

Scharfe Begleiter für eine neue Generation Profiköche

Gute Messer sind das wichtigste Handwerkszeug eines jeden Kochs. Gerade Auszubildende sollten vom ersten Tag an den richtigen Umgang mit den Messern üben und unterschiedliche Techniken erlernen. Professionelle Schneidwerkzeuge sind zu Beginn der Karriere aber eine teure Investition. Um den angehenden Profiköchen von Anfang an die bestmögliche Unterstützung zu geben, haben die Experten von kochmesser.de mit dem Chroma Azubi-Set eine hochwertige, dabei aber erschwingliche Erstausstattung für Kochlehrlinge entwickelt.

Wer mit der Ausbildung zum Koch beginnt, muss rund um die Uhr alles geben und komplizierte Techniken und Handgriffe erlernen. Höchstleistungen können aber nur dann abgerufen werden, wenn auch das richtige Handwerkszeug vorhanden ist. „Angesichts der Nachwuchssorgen in der Gastronomie muss man es wertschätzen und unterstützen, wenn junge Menschen diesen Beruf wählen. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, ihnen den Start ins Berufsleben zu erleichtern, denn wer mit schlechten Messern beginnt, der spart am falschen Ende“, so Christian Romanowski, Inhaber von kochmesser.de. Das Azubi-Set besteht aus fünf Messern sowie Aufbewahrungs- und Schleifutensilien und bietet dem Nachwuchs eine kostengünstige Grundausrüstung.

Für das Set wurden asiatische Messer aus der Serie Chroma Japanchef gewählt, die über einen hochwertigen Klingenstahl mit dünn ausgeschliffener Klinge in V-Form verfügen. Das macht die Messer scharf, und sie sind leicht nachschleifbar. „Die Japanchef-Messer sind besonders gut für uns Lehrlinge geeignet, da beim Erlernen von Schneidetechniken gerade zu Beginn doch einmal etwas schiefgeht. So ist es vorteilhaft, dass diese Messer kleine Fehler im Umgang verzeihen“, erklärt Matthias Stock, der bei Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker momentan die Kochausbildung absolviert. Mit scharfen Messern muss beim Schneiden kaum Druck ausgeübt werden, da sich die scharfe Klinge direkt in das Schneidgut einschneidet, also wird auch das Verletzungsrisiko minimiert. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Verletzungen mit scharfen Messern weniger schlimm sind, saubere Schnitte verheilen nämlich wesentlich besser“, so der Azubi.

Im Set ist mit Officemesser, Allzweckmesser, Ausbeinmesser, Kochmesser und einem Santoku das richtige Werkzeug für jedes Lebensmittel dabei. „Ganz wichtig ist, dass die Messer gut in der Hand liegen, gerade auch mit nassen Händen. Die Japanchef-Messer sind mit einem leicht angerauten, hochwertigen Griff aus Kunststoff versehen und sind nicht zu schwer, was gerade am Anfang sehr wichtig ist, schließlich haben wir sie viele Stunden am Tag in der Hand“, so Stock. Das Chroma Azubi-Set besteht aus zehn Teilen und enthält neben den Messern auch den passenden Klingenschutz und eine Messertasche. Und da gute Messer nur mit regelmäßigem Schliff und professionellem Schleifwerkzeug lange Freude bereiten, ist der beigelegte Schleifstein mit Schleifhilfe gerade für den Start ins gastronomische Berufsleben unverzichtbar.

Weitere Informationen unter www.kochmesser.de/chroma-japanchef/start-01-chroma-azubi-set.html

Oxerei beim 2 Sternekoch

XO und OX: Wolfgang Becker und Otto Gourmet starten mit Oxerei kulinarische Zusammenarbeit in Trier

Das Becker’s XO mit Bar, Resto und Deli im Herzen Triers hat sich seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren fest als Location für Partys und Restaurantbesuche, aber auch als Café zum Frühstücken und Snacken sowie als angesagte Cocktailbar etabliert. Für Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker der ideale Zeitpunkt, seinen Gästen etwas Neues im XO zu bieten. Gemeinsam mit dem Fleischexperten Wolfgang Otto startet er die Oxerei, einen hochwertigen Imbiss, bei dem es frisch zubereitete Gerichte gibt und wo man beste Fleischsorten kaufen kann.

Sie teilen nicht nur den Vornamen, sondern auch die Leidenschaft für gutes Fleisch. Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker und Wolfgang Otto, Geschäftsführer von Otto Gourmet, einem der bekanntesten Fleischhändler Deutschlands, kennen sich schon lange und haben immer wieder gemeinsame Projekte realisiert. So verkaufte Becker im XO Deli bereits seit dessen Eröffnung Fleisch von Otto Gourmet, und auf der Karte des XO Resto sind die Produkte fester Bestandteil. Daraus entstand der gemeinsame Wunsch, die Zusammenarbeit auszuweiten und mit einem exklusiven Konzept in neue Bahnen zu lenken: „Fleisch ist ein angesagtes Thema, die Kunden interessieren sich immer stärker für wenig bekannte Zuschnitte, alte Nutztierrassen und natürlich die Herkunft des Fleisches. Mit der Oxerei bieten wir ihnen in Trier eine noch breitere Auswahl an Premiumfleisch“, so Wolfgang Otto, der 2004 gemeinsam mit seinen beiden Brüdern den Betrieb im nordrheinischen Heinsberg als Fleischversand gründete. In einem speziellen Fleischreifeschrank, in dem die besten Cuts unter Idealbedingungen abhängen, wird den Kunden eine breite Auswahl präsentiert, außerdem werden sie von Beratern beim Aussuchen unterstützt, die spannende Alternativen zu Rumpsteak und Co. zeigen. So findet jeder das, was er sucht, sei es ein T-Bone-Steak, ein Stück Kachelfleisch oder ein Dry Aged Ribeye Steak. Damit für die Oxerei der nötige Platz geschaffen werden kann, wird das Deli vorübergehend im Juni geschlossen und umgestaltet, beliebte Produkte wie das XO Brot, Gewürze, Öle, Fonds und Weine bleiben weiterhin im XO erhältlich.

Für den Lunch, für einen Snack zwischendurch und am Abend ist die Oxerei die richtige Anlaufstelle. Im Imbiss steht Fleisch im Vordergrund, Abwechslung bringen aber auch Salate und das ein oder andere vegetarische oder vegane Gericht: „In der Oxerei isst man ganz ungezwungen, wer will, auch im Stehen. Es gibt einen Cut of the Day, also einen speziellen Zuschnitt, der gegrillt oder gebraten im Mittelpunkt steht und nur mit etwas Sauce serviert wird. Außerdem haben wir abwechselnd Burger und Streetfood aus aller Welt im Angebot, Gerichte, auf die man einfach richtig Lust hat“, sagt Wolfgang Becker. Unverändert bleibt das XO Resto, wo produktorientierte Cross-Over-Küche in stylishem Ambiente serviert wird. Hier erhält der Gast den vollen Service, den er in einem Restaurant erwartet.

Die Oxerei öffnet Ende Juni und befindet sich im Posthof in Trier. Sie wird Montag bis Donnerstag von 12 bis 21 Uhr und Freitag bis Samstag von 12 bis 24 Uhr geöffnet sein.

Young Chefs Exchange Program von Neuseelandhirsch

Auckland, Queenstown, Wellington – dort standen die Sieger des dritten Young Chefs Exchange Program von Neuseelandhirsch den gesamten Februar mit einigen der besten Küchenchefs des Landes am Herd. Neben dem Einsatz in den spannendsten Küchen des Landes lernten die vier deutschen Nachwuchsköche Land und Leute kennen und erlebten neuseeländisches Rotwild in seiner natürlichen Umgebung. Ab sofort können sich reiselustige Köche für das nächste Restaurant-Hopping am anderen Ende der Welt bewerben.

Da arbeiten und leben, wo andere Urlaub machen, den eigenen Lebenslauf mit einem spannenden Auslandsaufenthalt optimieren und gleichzeitig von erfahrenen Küchenchefs lernen: Das können vier junge Köche im Februar 2016 erneut, denn ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für das vierte Young Chefs Exchange Program. „Das YCEP bringt unter allen Wettbewerben für Jungköche definitiv den größten Mehrwert. So eine Chance zu erhalten, ist einfach einmalig“, resümiert Enrico Hirschfeld, der zu Beginn des Jahres gemeinsam mit Corinna Cepok, Nikolas Freibott und Johannes Wäger nach Neuseeland reisen durfte. Mit kreativen Rezepten wie Neuseelandhirschtatar mit Erdartischocke, Rotkohlgelee und Kürbis oder gebeiztem Neuseelandhirsch mit Haselnusserde und Preiselbeer-Gel überzeugten sie eine sechsköpfige Jury, die unter anderen mit Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker und Delikatessenpapst Ralf Bos auch dieses Jahr wieder hochkarätig besetzt ist.

Mit der Reise von Stadt zu Stadt und von der einen Küche in die nächste kam der Trip einem aufregenden Köche-Nomadenleben gleich, denn jeder der Teilnehmer durfte bei insgesamt drei unterschiedlichen Restaurants hinter die Kulissen blicken. „Mir hat die Arbeit in diesen super Teams riesigen Spaß gemacht. Hier lernt man, was Multikulti heißt, denn im The Grill habe ich beispielsweise neben zwei Iren, einem Australier, einer Chilenin, einem Philippino, einem Neuseeländer mit Maori-Wurzeln und einem deutschen Sous-Chef gekocht. Wahnsinn, einfach nur ein tolles Erlebnis“, schwärmt Nikolas Freibott von seinen Kontakten in die internationale Foodszene. Diese und die Eindrücke von der „unbeschreiblich schönen Landschaft“ kann der 23-Jährige noch intensivieren, da er das Young Chefs Exchange Program als Sprungbrett für einen langen Auslandsaufenthalt bis Anfang 2016 nutzt. Auch Johannes Wäger war begeistert von den „harmonischen Küchenteams, die sich perfekt ergänzt haben“ und in denen er „wie selbstverständlich mitgearbeitet“ hat.

Die Teilnahme am Wettbewerb beinhaltet nicht nur die Mitarbeit in hochklassigen Restaurants wie dem Meredith’s, dem Amisfield Bistro und dem Logan Brown, sondern auch einen Neuseelandhirsch-Workshop mit Spitzenkoch Graham Brown und den Besuch einer Hirschfarm. Dass es dort kaum bessere Lebensbedingungen für die Tiere gibt, darin sind sich alle Jungköche einig. „Die Menschen, die wir getroffen haben, leben für ihre Arbeit und die Tiere. Sie machen ihren Job mit unheimlich viel Herzblut und Leidenschaft“, fasst Enrico Hirschfeld seine Eindrücke zusammen. Auch Corinna Cepok war begeistert: „Die Tiere haben unendlich viel Platz, trinken klares Bergwasser und fressen frisches Gras. Fast beneide ich sie, denn sie verbringen ihr ganzes Leben am schönsten Ort der Welt.“ In einem Verarbeitungsbetrieb konnten die Jungköche alle Prozesse direkt mitverfolgen, Nikolas Freibott beschreibt sie als „extrem schnell, hygienisch und professionell.“ Neben den neuen beruflichen Erfahrungen konnten die Vier natürlich auch ihre Freizeit genießen. Ein entspannter Tag auf Waiheke Island und Bungeejumping in voller Kochmontur auf der Kawarau Bridge waren einige der zahlreichen Höhepunkte der Reise, und Corinna Cepok hat sich mit dem Besuch in Hobbiton, einem Drehort der Herr-der-Ringe-Saga, sogar einen Lebenstraum erfüllt.

Für das vierte Young Chefs Exchange Program im Februar 2016 können sich fertig ausgebildete Jungköche zwischen 18 und 30 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum ab sofort bewerben. Die Frist für die Einreichung eines vollständigen Lebenslaufs, eines selbstentwickelten Rezepts mit Neuseelandhirsch und eines ausgefüllten Fragebogens endet am 2. November 2015.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es unter www.neuseelandhirsch.de

Was ist eigentlich ein Bäcker?

Gutes Handwerk braucht Leidenschaft, Know-how & Zeit und keinen „Angriff“ auf die Verbraucher

Gemeinsame Stellungnahme der Berufsorganisation Die Bäcker. Zeit für Geschmack e.V. und Slow Food Deutschland e. V. zur neuen Marketingkampagne des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks

Am 5. Mai 2015, pünktlich zum „Tag des Deutschen Brotes“, startete der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks eine Verbraucheroffensive unter dem Motto: „Schluss mit dem inflationären Gebrauch des Begriffs Bäcker!“ Gestützt auf das traditionelle Bäckerwappen mit den von zwei Löwen getragenen gekreuzten Schwertern und dem Zusatz „Deutsche Innungsbäcker“ soll der Öffentlichkeit präsentiert werden, „wer hierzulande das beste Brot backt“. Ziel ist es, dem Verbraucher von nun an „eine klare Orientierung im undurchsichtigen Wettbewerb zu bieten“.

Die Organisationen Die Bäcker. Zeit für Geschmack e. V. und Slow Food Deutschland e. V. begrüßen die Initiative, Verbraucherinnen und Verbraucher nicht länger im Dunkeln tappen zu lassen und ein für alle Mal zu klären, was unter dem Begriff Bäckerei eigentlich zu verstehen ist. Um bei der Frage „Was genau macht einen Bäcker aus?“ Orientierung zu schaffen, wäre vorab allerdings ein ehrlicher und offener Diskurs über die Stärken und Schwächen der Bäckerbranche sinnvoll gewesen. Die anstehende Werbekampagne, zu der auch ein TV-Werbespot unmittelbar vor der „Tagesschau“ gehört, schüttet nun leider ,das Kind mit dem Bade aus‘. Man präsentiert ein neues, historisches Qualitätssiegel und macht es sogleich wieder unglaubwürdig, weil es von allen genutzt werden kann, die Mitglied in der Innung und somit im Zentralverband sind.

Chance vertan? Zumindest wird diese Marketing-Offensive die bereits begonnene, öffentliche Diskussion der interessierten und engagierten Brotesser beflügeln.

Ein Aspekt soll an dieser Stelle noch einmal hervorgehoben werden. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks vertritt alle „Bäckereien“, sofern sie Mitglieder der Innung sind, unabhängig von Betriebsstruktur, Fertigungsmethode und Handwerkskunst.

Die Offensive des Zentralverbands hat zwei Ziele. Zum einen will man das Angebot der Back-Discounter, Back-Shops und SB-Bäcker ins Fadenkreuz nehmen. Unstrittig ist, dass die von den Discountern erzeugten, positiv besetzten Bilder von „frisch gebackenen“ Produkten tatsächlich gegen die guten Sitten verstoßen würden – gäbe es solche denn wirklich noch. Doch an solche Sitten, die sich dem Abwärtsstrudel von Ethik und Moral widersetzen, glaubt ein Großteil der Konsumenten schon lange nicht mehr.

Das zweite Ziel der Kampagne wirft zahlreiche Fragen auf, insbesondere wenn Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes dazu erklärt:
Mit dem Bäckerwappen haben Innungsbäcker die große Chance, gemeinsam und einheitlich für alle sichtbar zu ihren Werten zu stehen und dem Verbraucher auf den ersten Blick erkennbar zu zeigen, wer hierzulande das beste Brot backt. Je mehr Bäcker sich unter dem Wappen zu Handwerk und Qualität bekennen, desto stärker ist die Botschaft an den Verbraucher.

Welche Qualitätsaussage steht hinter dieser Botschaft? Bisher ist die einzige Voraussetzung, um Innungsbäcker zu werden, das Tragen eines Meistertitels. Bringt dieser Meistertitel unweigerlich Qualität in die Backstube? Jetzt wird uns suggeriert: Je mehr Bäcker das neue Wappen
Siegel nutzen, umso größer wird die Anzahl „bester Brote“ am Markt sein. Die Masse macht’s mal wieder?
Das „Bekenntnis zu Handwerk und Qualität“ unter dem neu aufpolierten Wappen wird, so steht zu befürchten, die weitere Image-Erosion des Backhandwerks wohl nicht aufhalten können. Insbesondere dann nicht, wenn das „Stehen zu den Werten“, zu denen sicherlich Verantwortungsbewusstsein und Aufrichtigkeit zählen, noch nicht in der Führungsspitze der Berufsvertretung angekommen ist. So steht etwa das Motto „Regionalität und Vielfalt gegen Einheitsbrot“, das vom Zentralverband zum „Tag des Deutschen Brotes“ zelebriert wird, im krassen Widerspruch zu Aussagen des Verbandspräsidenten Peter Becker. Beispielsweise zu dessen Äußerung (im Magazin ,Brot‘ 1/2014):
Mir ist völlig egal, ob das Getreide aus Amerika, aus der Ukraine oder der Magdeburger Börde stammt. Ich brauche einfach den optimalen Rohstoff.

Gehört es nicht zu den ureigenen Fähigkeiten souveräner Bäcker, aus regionalen Rohstoffen gutes Gebäck herzustellen? Genau hier liegt einer der wichtigsten Unterschiede zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung. Gutes Handwerk drückt sich dadurch aus, dass Bäcker und Bäckerinnen mit ihrem Wissen, Know-how und Zeit in der Lage sind, die Herstellungsverfahren an die Rohstoffqualität anzupassen, ohne auf industriell aufbereitete Vorprodukte und gedopte Mehle zurückgreifen zu müssen. Auf der Grundlage schöpferischen handwerklichen Könnens erschafft ein guter Bäcker individuelle Produkte mit Charakter. Das ist es, was die Kunden von einem Handwerksbäcker erwarten. Und wie sieht es mit der Kompetenz und Ehrlichkeit aus, wenn Verbandspräsident Becker im gleichen Artikel formuliert:
Bioanbau … hat nichts mit Qualität zu tun, das sind ideologische Ansprüche. …Der konventionelle Anbau ist heute so vernünftig, da überdüngt keiner.

Nach Aussage von Becker ist also die von vielen Seiten dringend geforderte Reduzierung der Stickstoffdüngung überflüssig? Haben wir uns die Nitratbelastung unserer Gewässer und die daraus erwachsende Kostensteigerung für die Aufbereitung des Trinkwassers, als Folge unzeitgemäßer und kurzsichtiger Praxis der Stickstoffdüngung, nur eingebildet? Dabei steht diese Praxis unmittelbar im Zusammenhang mit der Forderung der Backbranche nach einem ,optimalen‘ Rohstoff.

Wo fängt eigentlich das Verständnis von Qualität an, wenn nicht bei den Folgen unserer Arbeit? Woran lässt sich Verantwortung ablesen, wenn man vor den ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Erzeugung unserer Rohstoffe die Augen verschließt und notfalls den hiesigen Bauern den „Schwarzen Peter“ überlässt, weil man den ,optimalen‘ Rohstoff ja auch aus der Ukraine importieren kann?

Immer wieder stellt sich die Frage, wessen Interessen Präsident Becker und sein Zentralverband eigentlich vertreten. So auch als Becker 2012 die „Aufhebung der Blockadehaltung“ gegen die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen forderte. Weiß der Mann, dass die übergroße Mehrheit seiner Kunden partout und völlig zu Recht keine gentechnisch manipulierten Rohstoffe auf dem Acker und in Brot und Backwaren wünscht?

Wie lange wollen richtige Bäcker eine solche Interessensvertretung noch hinnehmen und mit ihren Innungsbeiträgen finanzieren? Inklusive der kostspieligen, zweifelhaften Werbekampagnen? Oder woher stammen die Mittel für die sündhaft teuren TV-Spots direkt vor der Tagesschau?

Der Ursache allen Übels, dem systematisch erzwungenen ,Größenwahn‘ – ob nun die Größe der Brötchen betreffend oder die der Wachstumsrate der Betriebe – lässt sich nur mit ,Enkel-fähigen‘ Visionen zur Zukunft handwerklicher Betriebe begegnen. Offensichtlich hat der Mangel an diesen, den Zentralverband zur Organisation einer Kampagne verleitet, die den Verbraucher zum Narren halten will.