Goldmedaillen, Bestnoten, Michelin Sterne

„Junge Talente verdienen es, gefördert zu werden – da gibt es kein Wenn und Aber, denn die nächste Generation kompetenter Mitarbeiter ist unsere Zukunft. Die gastronomische Ausbildung sehen wir als eine Art Generationenvertrag“, erklärt Heiner Finkbeiner, Inhaber der Traube Tonbach, seine Rolle als Ausbilder in der Spitzenhotellerie. Rund 80 Auszubildende werden fortwährend in seinem Fünf-Sterne-Superior-Hotel für ihren Berufseinstieg fit gemacht und danken den Einsatz mit regelmäßigen Auszeichnungen. So wurde Alix Weigel vom Bundesverband der Industrie- und Handelskammer als beste Prüfungsteilnehmerin im Hotelfach geehrt. Die 21-Jährige schloss ihre Ausbildung mit Zusatzqualifikation Hotelmanagement 2015 mit landesweiter Bestnote ab. Welche Bedeutung der nationalen Bestenehrung beigemessen wird, betonte auch Bundesjustizminister Heiko Maas in seiner Ansprache beim Festakt in Berlin am vergangenen Montag.

Beim Köche-Nachwuchs brillierte 2015 ebenfalls eine Auszubildende des Feinschmeckerhotels auf ganzer Linie: Nina Beck startete ihr Jahr bereits im März mit einem Titel, indem sie sich beim Kochwettbewerb der Meistervereinigung „Die 10 Besten“ gegen neun männliche Mitbewerber durchsetzte. Im Sommer sicherte sich die 22-Jährige nicht nur den ersten Platz bei den Abschlussprüfungen unter den Köchen der IHK Nordschwarzwald, sondern gewann auch die Meisterschaft Baden-Württemberg, mit der sie ihr Ticket für die Bundesmeisterschaft in Bonn löste. Mit Bravour bestand sie dort die Theorie- und Praxisaufgaben und wurde von der Dehoga als Deutsche Jugendmeisterin der Köche geehrt. Neben dieser persönlichen Goldmedaille holte Beck zusammen mit ihren Kolleginnen auch den Mannschaftssieg für Baden-Württemberg und ging als Punktbeste aller gastronomischen Ausbildungsberufe hervor.

„Diese großartigen Erfolgsgeschichten sind sehr wichtig – für das eigene Selbstvertrauen und das Team, aber auch wegen ihrer Strahlkraft auf andere. Mehr denn je ringt unsere Branche um gute Mitarbeiter, Nachwuchsmangel ist selbst in namhaften Betrieben keine Seltenheit mehr. Wir verstehen es deshalb als eine unserer wichtigsten Aufgaben, junge Auszubildende in ihrer Entscheidung für das Gastgewerbe zu bestärken und ihnen interessante Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen“, verdeutlicht Renate Finkbeiner. Für dieses Engagement zeichnete der Gault Millau sie zusammen mit ihrem Mann als „Hoteliers des Jahres“ aus.

Viele der ehemaligen Traubianer sind heute weltweit in verantwortungsvollen Positionen in der Hotellerie tätig oder brachten es als Koch mit eigenen Auszeichnungen von Gault Millau und Michelin an die Spitze der Gourmetszene. Aus der Tonbacher Talentschmiede und dem Kader der Schwarzwaldstube gingen bis jetzt allein 70 Michelin Sterne hervor. Auch die aktuelle Ausgabe des Guides gab Anlass zur Freude: Wohlfahrt-Schüler Kevin Fehling gelang mit seinem neuen Restaurant der direkte Wiedereinstieg bei drei Sternen und Thomas Schanz, einst Auszubildender des Luxushotels, sicherte sich in Piesport an der Mosel einen Platz in der Zwei-Sterne-Liga.

Die Chance, von den Besten ihrer Zunft zu lernen, möchte auch Nina Beck bestmöglich nutzen. Durch die erfolgreichen Wettbewerbe schaffte das junge Talent aus Marktredwitz etwas, das nur sehr wenigen Berufseinsteigern mit dem ersten Job nach der Kochausbildung gelingt: Sie kocht künftig an der Seite von Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt im Team der Schwarzwaldstube. „Besser hätte das Jahr nicht laufen können“, freut sich die zweifache Goldköchin. „Harald Wohlfahrt ist mein großes Vorbild als Koch.“

www.traube-tonbach.de

Alle gestrichenen Sterne Michelin 2016

Die folgenden Häuser verlieren 2016 einen Stern:

Ort

Haus

Bundes- land

Anzahl bisherige Sterne

Anzahl Sterne 2016

Mannheim

Amador

BW

3

0

Efringen-Kirchen

Traube

BW

1

0

Konstanz

Heise’s Bürgerstube

BW

1

0

Mannheim

Axt

BW

1

0

Mannheim

Da Gianni

BW

1

0

Nagold

Alte Post

BW

1

0

Pfinztal

Villa Hammerschmiede

BW

1

0

München

181 – First

BY

1

0

Rüsselsheim

NAVETTE

HE

1

0

Wolfsburg

Saphir

NI

1

0

Bergisch-Gladbach

Gourmetrestaurant Lerbach

NW

2

0

Laasphe, Bad

Ars Vivendi

NW

1

0

Wadersloh

Bomke

NW

1

0

Mainz

Buchholz

RP

1

0

Traben-Trarbach

Clauss – Feist

RP

1

0

Lübeck

La Belle Epoque

SH

3

0

Sylt/List

La Mer

SH

2

0

Plön

Stolz

SH

1

0

Sylt/List

Spices

SH

1

0

Saarbrücken

Le Noir Gourmet

SL

2

1

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3

Feta und Salzlakenkäse im Test

Gute Ergebnisse im Labor, Mängel bei der Kennzeichnung

Nicht jeder Käse, der in Salzlake gereift ist, darf sich „Feta“ nennen. Eine EU-Verordnung von 2002 regelt, dass nur Käse, der vom griechischen Festland bzw. der Insel Lesbos stammt und ausschließlich aus Schaf- oder Ziegenmilch besteht, als „Feta“ verkauft werden darf. Ob sich die Hersteller daran halten, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) anhand von 14 ausgewählten Produkten nachgeprüft – mit positivem Resultat: Kuhmilchbestandteile wurden nur dort gefunden, wo sie auch auf der Zutatenliste angeführt waren.

Anlass zu Kritik gab es dagegen beim Salzgehalt, der bei einigen Käsen deutlich höher ausfiel, als auf der Verpackung angegeben. Wegen dieser und anderer Mängel bei der Kennzeichnung wurden am Ende nur drei der 14 Produkte als „gut“ bewertet, alle anderen erhielten ein „durchschnittlich.“ Sämtliche Ergebnisse im Detail gibt es ab 30.07. in der Augustausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT.

Während die mikrobiologische Untersuchung im aktuellen Test gut ausfiel, war die Produktdeklaration bei einem Großteil der ausgewählten Proben mangelhaft. Insgesamt 11 Produkte verstießen gegen eine oder mehrere geltende Vorschriften. „Problematisch sind vor allem Angaben, die bei Konsumentinnen und Konsumenten zu Missverständnissen führen, wie etwa falsche Angaben zum Salzgehalt“, kritisiert VKI-Ernährungsexpertin Birgit Beck. „Der Gesetzgeber toleriert hier Abweichungen von bis zu 20 Prozent, dennoch wurden diese Werte bei sechs Produkten teilweise deutlich über-, manchmal aber auch unterschritten.“

Besonders salzig war der Feta von S-Budget mit rund 4 Gramm Salz pro 100 Gramm Käse – was bereits zwei Drittel der Tagesdosis entspricht. Aber auch der Käse von Ja!Natürlich und Salakis wies einen hohen Salzgehalt auf (3,2 Gramm pro 100 Gramm). Weniger Salz enthielten der Feta von Lyttos (1,5 Gramm) sowie der „Hirtenkäse“ von Eridanous und der Salzlakenkäse Patros Natur (jeweils 1,9 Gramm).

„Wegen des hohen Salz- und Fettgehalts ist es ratsam, Salzlakenkäse grundsätzlich eher sparsam zu verwenden“, erklärt VKI-Expertin Beck. „Wer Wert auf echten Feta legt, sollte dabei auf das g.U.-Zeichen achten, das eine geschützte Ursprungsbezeichnung anzeigt und garantiert, dass es sich um das Originalprodukt aus Griechenland handelt.“ Auf die Packung allein sei dagegen kein Verlass, so Beck. „Auch Salzlakenkäse aus Kuhmilch, der wenig mit echtem Feta zu tun hat, wirbt häufig mit blau-weißer Griechenland-Idylle. Solche Produkte kommen dann als ‚Hirtenkäse’, ‚Käse nach griechischer Art’ oder ‚Balkanart’ in den Handel.

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es in der Augustausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

Versteckte Fette in vermeintlich Gesundem

Auch Lebensmittel, die als gesund gelten, können einen hohen Fettgehalt aufweisen. Das ist das Fazit einer stichprobenartigen Untersuchung des VKI an insgesamt 31 Produkten. Geprüft wurden u.a. vegetarische Aufstriche, Salate, Bio-Knabbereien, Müsliriegel und Sandwiches. Bei rund einem Drittel der getesteten Nahrungsmittel lag der Fettgehalt dabei über 20 Prozent. „Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, wie wichtig konsumentenfreundliche Nährwertangaben sind“, erklärt VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Leider wurde eine klare Kennzeichung – etwa in Form der Lebensmittelampel – in Österreich bisher nicht umgesetzt.“ Sämtliche Testergebnisse im Detail und weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.konsument.at sowie ab 28.08. in der Septemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.
Schon ein Blick auf die Zutatenliste zeigt: Fett steht bei vielen Lebensmitteln erstaunlich weit oben. „Und zwar auch bei Produkten, bei denen man das nicht von vornherein vermuten würde“, informiert VKI-Expertin Beck. Bio-Bananenchips von Spar natur pur etwa enthalten einen Fettanteil von rund 32 Prozent. Viel Fett fanden die Tester aber z.B. auch im Bio Vitalgebäck mit Kürbiskernen von Hofer, in der Magermilchjoghurt-Erdbeer Schokolade von Yogurette, im Müsli-Mix von Balisto sowie mehreren anderen Produkten.

„Als Faustregel gilt, dass nicht mehr als 30 Prozent des täglichen Energiebedarfs durch Fett gedeckt werden sollten“, erklärt Birgit Beck. „Doch oft nehmen wir Fett zu uns, ohne es richtig zu merken.“ Rund zwei Drittel der Tagesration, so die Expertin, werde in Form von versteckten Fetten konsumiert. „Das heißt, in Form von Fetten, die für Konsumentinnen und Konsumenten mehr oder weniger ‚unsichtbar’ sind.“

Umso wichtiger sei eine einfach verständliche Kennzeichnung auf der Verpackung, meint die Ernährungswissenschaftlerin. Doch wer auf eine fettarme Ernährung achten möchte, dem wird es derzeit nicht leicht gemacht. So müssen etwa die Angaben auf der Packung erst auf die tatsächlich konsumierte Portionsgröße umgerechnet werden. Nicht nur werden diese auf den Produkten oft nicht angegeben – häufig werden sie auch künstlich klein bemessen. „So lassen sich auch fette Produkte gesünder rechnen, als sie sind“, erklärt Beck.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem ist die in Großbritannien bereits erfolgreich eingeführte Lebensmittelampel. Durch ein simples Farbleitsystem wird dabei angegeben, wie hoch der Anteil an Fett, gesättigten Fettsäuren, Salz und Zucker in einem bestimmten Produkt ist. „Die Ampel ist auch wissenschaftlich gut abgesichert und hat sich in der Praxis bewährt“, berichtet Birgit Beck. „Dennoch hat man sich in Österreich bedauerlicherweise bis heute nicht dazu durchringen können, sie umzusetzen.“

Den ausführlichen Test Versteckte Fette gibt es unter www.konsument.at sowie in der Septemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT

Gault Millau 2014 – Schleswig-Holstein

Von den elf Köchen, die nach dem Geschmack der französische Gourmetbibel Gault&Millau in Schleswig-Holstein „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” bieten, stehen sechs auf Sylt, vier an der Ostsee und einer am Plöner See am Herd.

Sie bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten:

  • ·  Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s“ in Tinnum/Sylt „verknüpft geschickt unterschiedliche Produkte zum verblüffenden Netz geschmacklicher Harmonien. Ein Geistesblitz ist die Liaison von Steinbutt mit der Süße von Zuckermais und der Bitternis von Espressocreme, besiegelt von Malzöl.“

  • ·  Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg, bei dem „man erlebnisreiche Meisterwerke bestaunen kann: Gibt’s zum Hauptgang Taube, leitet ihn – welch elegante Geste – eine Taubenessenz mit Taubenpraline ein. Danach demonstrieren die gebratene Brust und ein Graubrot-Sandwich mit Innereien auf schmelziger Walnusscreme den ganzen Charme solch modern interpretierter Klassik.“

  • ·  Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant in Westerland/Sylt: „Das Meeräschencarpaccio mit mariniertem Gemüse sowie die Melonenkaltschale mit knackigen Flusskrebsen passen zu jedem Sylter Wetter, die geschmeidige Wachtelterrine mit grandiosem Gänseleberkern sowie der Hummer und Steinbutt mit Champagner- und Hummersauce in jede Jahreszeit.“

  • ·  Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck-Travemünde, der „als perfekt ausgetüftelte Komposition einen mit Trüffel-Mayonnaise gratinierten Steinbutt serviert, der von Schwarzwurzelvarianten (Püree, Chips, geschmort), einem Trüffelgeleeband sowie dunkler Trüffelbutter umschmeichelt wird.“

    17 Punkte erreichen durch „herausragende Küchenleistungen“, die die Tester bisweilen spöttisch beschreiben:

· Kevin Fehling vom Restaurant „La Belle Epoque“ in Lübeck („Jedes Kunstwerkchen entpuppte sich als Gaumenkitzler, fast jedes als Kleinbühne für Stickstoffperlen, die der Küche den ganzen Abend nicht ausgingen. Gewiss einer großen Bühne wie der Wiener Volksoper würdig erwies sich die Weiterentwicklung der ungestopften Gänseleber zu „Johann Strauß II – Frühlingsstimmen“, bei der Tüftler Fehling die Leber auf drei Tellern gebraten, als Mousse und als Terrine mit den Komponenten Waldmeister, Erdbeere, Rhabarber und Mandeln in unterschiedlichen Texturen vermählte – einfach köstlich! Und deshalb auch im Herbst noch auf der Karte“),

  • ·  Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt („Das Tischgespräch über die Kreativität des handwerklich perfekten Chefs erschöpfte sich bei der Makrele auf geräuchertem Kartoffelstampf in dem originellen, aber aromaschwachen Austerneis und den Salzwiesenkräutern im Glas“),

  • ·  Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („brillant der Bretonische Hummer unter einer eleganten Gurkenscheiben-Decke, umspielt von einem würzig abgestimmten Gurkensud, den man skeptisch probiert und genüsslich auslöffelt“),

  • ·  Alexandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt („Beim Holsteiner Schwein verzichtet Pape bewusst auf die Edelteile und überrascht stattdessen mit sehr zart geschmorter Schulter sowie konfiertem Bauch mit schön krosser Schwarte. Dazu gibt es trefflich passend würziges Gurken-Senfkornrelish und eine mit salziger Schmandcreme gefüllte Kartoffel“),

  • ·  Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt („Auch die kunstvollen vegetarischen Gerichte wie die köstliche Moorkarotte mit Karotten-Sanddornsauce und Sonnenblumenkernen oder der in der Salzkruste gegarte Sellerie mit Selleriecrunch und Bucheckernöl sind ein Schmaus“),

  • ·  Robert Stolz vom Restaurant „Stolz“ in Plön („Im kräftigen Sud von Langostino und geräucherter Makrele schwammen Kabeljau, Haferwurzel und Bamberger Hörnchen einen Reigen, die zart geräucherte rosa Rehkeule vermählte sich glücklich mit schmelzigem Steckrübenpüree und geschmorter Zwiebel“),

  • ·  Sebastian Zier vom „La Mer“ in List auf Sylt („zum Allerlei vom Schwein auf Kokos-Chili- Sauerkraut und animierender Limonen-Ingwersauce vereint sich Borstenvieh aus drei Ländern: mit fernöstlichen Gewürzen geschmortes Bäckchen sowie gebratenes Filet mit Kruste vom Iberico, in asiatischer Marinade eingelegter Bauch und Schweinebauch- Popcorn vom Duroc sowie perfekt gebratener Rücken vom holländischen Klosterschwein“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 44 Restaurants in Schleswig- Holstein. 41 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Alt-Wyk“ auf Föhr mit 14 Punkten sowie „Norditeran“ in Bordelum, „Claudio’s Ristorante“ in Kiel, „1500°“ in Neumünster, „Axel’s“ in St. Peter-Ording, „Gogärtchen“ in Kampen/Sylt und „Schloss Weißenhaus“ in Weißenhaus bei Lütjenburg (jeweils 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwischen Nord- und Ostsee vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt sieben neu auf, vier werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein

18 Punkte
Meierei in Glücksburg Buddenbrooks in Lübeck Bodendorf’s in Tinnum/Sylt Jörg Müller in Westerland/Sylt

17 Punkte
Kai 3 in Hörnum/Sylt
La Mer in List/Sylt
La Belle Epoque in Lübeck Fährhaus in Munkmarsch/Sylt Stolz in Plön
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt Orangerie in Timmendorfer Strand

16 Punkte
Spices in List/Sylt
Wullenwever in Lübeck
Stadt Hamburg* in Westerland/Sylt

15 Punkte
San Lorenzo in Glinde
Privileg im Historischen Krug in Oeversee 1797 in Panker

*Aufsteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Alle Sterne Restaurants Deutschland 2014

 

Alle Sterne Restaurants Deutschland 2014

(nach Orten sortiert)

Drei Sterne (höchste Bewertung)

Ort

Haus

Bundes- Land

Baiersbronn

Restaurant Bareiss

BW

Baiersbronn

Schwarzwaldstube

BW

Bergisch Gladbach

Vendôme

NW

Lübeck

La Belle Epoque

SH

Mannheim

Amador

BW

Osnabrück

La Vie

NI

Perl

Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg

SL

Rottach-Egern

Restaurant Überfahrt Christian Jürgens (neu)

BY

Saarbrücken

GästeHaus Klaus Erfort

SL

Wittlich / Dreis

Waldhotel Sonnora

RP

Wolfsburg

Aqua

NI

2 Sterne

Ort

Haus

Bundes- Land

Aschau im Chiemgau

Restaurant Heinz Winkler

BY

Augsburg

August

BY

Baiersbronn

Schlossberg (neu)

BW

Bergisch Gladbach

Gourmetrestaurant Lerbach

NW

FACIL (neu)

B

Berlin

Fischers Fritz

B

Berlin

Lorenz Adlon Esszimmer

B

Berlin

reinstoff

B

Berlin

Tim Raue

B

Cuxhaven – Sterneck
Dorsten – Rosin
Düsseldorf – Im Schiffchen
Essen – Resdidence
Frankfurt am Main  – Tiger Gourmet Restaurant
Frankfurt am Main  – Villa Merton
Glücksburg – Meierei Dirk Luther
Griesbach, Bad – Il Giadino
Hamburg – Jacobs Restaurant
Hamburg – Sülberg
Gourmet Report
Hamburg – Haerlin

Köln – Le Moisonnier

Königstein im Taunus – Villa Rothschild Kempinski
Konstanz – Ophelia
Leipzig – Falco
Lübeck – Buddenbrocks
München – Dallmayr
München – Tantris
Neuenahr-Ahrweiler, Bad  – Steinheuers Zur Alten Post
Nürnberg – Essigbrätlein
Peterstal-Griesbach, Bad – Le Pavillion
Saarbrücken – Le noir
Sulzburg – Hirschen
Sylt / List – La Mer
Sylt / Munkmarsch – Fährhaus
Sylt / Rantum – Söl’rings Hof
Trier – BECKER’s
Wernberg-Köblitz – Kastell

Mit jeweils 1 Stern wurden die folgenden Restaurants ausgezeichnet:

Aachen – La Becasse
Aachen – St. Benedikt

Aerzen- Schloß Münchhausen

Amorbach – Der Schafhof
Aschaffenburg / Johannesberg – Auberge de Temple
Asperg – Schwabenstube
Backnang – Backnanger Stuben
Baden-Baden – Le Jardin de France
Baden Baden – Rötteles Restaurant

Baden-Baden- Brenners Park Restaurant

Balduinstein – Landhotel zum Bären
Bellheim / Knittelsheim  – Steverdings Isenhof
Bentheim, Bad – Keilings Restaurant
Berchtesgaden – Le Ciel
Bergzabern, Bad  – Walram
Berlin – 5 – cinco by Pablo Perez
Berlin – First Floor
Berlin – HARTMANNs
Berlin – Horvath
Berlin – Hugos im Interconti
Berlin – Les Soliste by Gagnaire
Berlin – Pauly Saal
Berlin – Rutz
Berlin – Kolja Kleebergs VAU
Bietigheim-Bissingen  – Rose
Blieskastel – Hämmerles

Bonn – Halbedels Gasthaus

Burg (Spreewald) 17 fuffzig
Burgwedel – Ole Deel
Celle – Endtenfang
Coburg – Esszimmer
Daun – Graf Leopold
Deidesheim – Freudstück
Deidesheim – Schwarzer Hahn
Dierhagen – Strandhotel Fischland – Ostseelounge
Doberan, Bad – Friedrich Franz
Dorsten – Goldener Anker
Dortmund – Palmgarden
Dresden – bean&beluga
Dresden – Caroussel
Düsseldorf – Agatas
Düsseldorf – Berens am Kai
Düsseldorf – Enzo im Schiffchen
Düsseldorf – Nagaya
Düsseldorf – Schorn
Düsseldorf -Tafelspitz 1876
Düsseldorf – Victorian
Durbach – Wilde Ritter
Efringen-Kirchen – Traube
Eggenstein-Leopoldshafen – Zum Löwen
Ehningen – Landhaus Feckl
Eltville am Rhein  – Kronenschlößchen
Endingen am Kaiserstuhl  – Merkles Rebstock
Erftstadt – Husarenquartier
Erfurt – Clara Restaurant im Kaisersaal

Essen – Schote

Ettlingen – Erbprinz
Eurasburg – Maiwerts Restaurant
Euskirchen – Bembergs Häuschen
Feldberger Seenlandschaft – Alte Schule
Föhr / Wyk – Alt Wyk

Frankenberg (Eder) – Philipp Soldan
Frankfurt am Main  – Carmelo Greco
Frankfurt am Main  – Ernos Bistro
Frankfurt am Main – Francais
Frankfurt am Main – Lafleur
Frankfurt am Main – Weinsinn
Freiburg im Breisgau – sHerrehus
Freiburg im Breisgau – Zirbelstube
Gourmet Report
Friedberg (Hessen) – Grossfeld Gastraum der Sinne
Geisenheim – Schwarzenstein
Gernsbach  – Schloss Eberstein
Grevenbroich – Zur Traube
Grünstadt / Neuleiningen  – Alte Pfarrey
Gummersbach – Die Mühlenhelle

Häusern – Adler
Hamburg – Anna Sgroi
Hamburg – Küchenwerkstatt
Hamburg  – Landhaus Scherrer
Hamburg  – Le Canard noveau
Hamburg  – Piment
Hamburg – Se7en Oceans
Harsewinkel – Rincklakes
Heidelberg – Le Gourmet

Heidelberg- Scharffs Schlossweinstube

Heidesheim am Rhein – Dirk Maus
Heinsberg  – Bergstuben Residenz St. Jacques
Herleshausen  – Hohenhaus
Hermeskeil / Neuhütten  – Le temple
Hersfeld, Bad Herxheim – L’etable

Homburg vor der Höhe, Bad – Schellers
Horben – Gasthaus zum Raben
Karlsruhe – Anders auf dem Turmberg Superior
Kerpen- Schloss Loersfeld

Ketsch – Die Ente
Kirchdorf (Kreis Mühldorf) – Christian Restaurant – Gasthof Grainer
Kirchheim unter Teck / Ohmden – Landgasthof am Königsweg
Kissingen, Bad – Laudensacks Parkhotel
Kleinwalsertal / Hirschegg – Kilian Stubba
Köln – Alfredo
Köln – La Societe
Köln – La poele d’or
Köln – Le Patron
Köln – Maitre im Landhaus Kuckuck
Köln – taku
Kordel / Zemmer – Landhaus Mühlenberg
Krakow am See – Ich weiß ein Haus am See
Krozingen, Bad – Storchen
Krün – Luce d’oro
Kuppenheim – Raubs Landgasthof
Laasphe, Bad – Ars Vivendi

Lahr – Adler
Langenau – Zum Bad
Leer – Perior
Leipzig – Stadtpfeiffer
Lindau im Bodensee – Villino
Lübeck – Wullenwever
Lüneburg – Zum Heidkrug
Maintal – Hessler
Mainz – Buchholz
Mainz – Favorite
Mannheim  – Axt
Mannheim – Da Gianni
Mannheim – Doblers
Meersburg – Casala
Miltenberg – 1622 im JagdHotel Rose
München – Acquarello
München – Atelier
München – EssZimmer
München – 181 – First by Otto Koch
München – Geisels Werneckhof
München – Königshof
München – Königshof
München – Les Deux
München – Mark’s
München – Schweiger2
Münster – Kaiserhof Gourmet 1895
Mulfingen – Amtskeller
Murnau- Reiterzimmer

Neunburg vorm Wald – Oberdorfers Eisvogel
Neustadt an der Weinstraße – Urgestein im Steinhäuser Hof

Neuwied- Coquille St Jacques, Parkrestaurant Nodhausen

Nördlingen- Wirtshaus Meyer Keller – Joachim Kaiser

Norderney (Insel) – Seesteg
Nürnberg  – Aumer la Vie
Oberstdorf – ESS Atelier Strauss
Oberstdorf – Maximilians Restaurant – Landhaus Freiberg
Odenthal  – Zur Post
Öhningen – Falconera

Öhringen / Friedrichsruhe – Wald&Schlosshotel

Paderborn – Bathasar
Pfaffenweiler – Zehners Stube
Pfinztal – Villa Hammerschmiede
Piesport – schanz. restaurant.
Pleiskirchen – Hubertwirt
Pliezhausen – Landgasthaus zur Linde
Plön – Stolz
Potsdam – Frichdrich Wilhelm
Prien am Chiemsee – Rehmann
Pulheim – Gut Lärchenhof
Regensburg – Historisches Eck
Remscheid – Concordia Heldmanns
Rendsburg / Alt Duvenstedt – Gourmet Restuarant Töpfer
Rheda-Wiedenbrück

Rötz – Gregors
Rosenberg – Landgasthof Adler

Rostock – Der Butt
Rottach-Egern  – Dichterstub’n
Rügen / Binz – freustil
Rügen / Binz  – niXe
Rüsselsheim – Navette
Rust – ammolite

Salach – Burg Restaurant Staufenecke
Sankt Wendel  – Kunz
Sasbachwalden – Fallert
Schandau, Bad – Sendig
Scharbeutz – diVa
Schwäbisch-Hall – Eisenbahn
Schwäbisch Hall –  Rebers Pflug
Selzen – Kaupers Restaurant am Kapellenhof
Sobernheim, Bad  – Passione Rossa

Sommerhausen – Philipp
Sonnenbühl – Hirsch
Sonthofen / Ofterschwang  – Silberdistel
Stolpe – Gutshaus Stolpe
Stromberg (Kreis Kreuznach) – Le Val d’or
Stuttgart – Delice
Stuttgart – OLIVIO
Stuttgart – Speisemeisterei
Stuttgart – top air
Stuttgart – Wielandshöhe
Stuttgart – Schlossgarten Restaurant
Stuttgart – YoSH
Stuttgart – 5
Stuttgart/Felbach – Zum Hirschen – avui

Sylt / Hörnum – KAI 3
Sylt / List – Spices Sarah Henke
Sylt / Tinnum – Bodendorfs
Sylt / Westerland  – Jörg Müller
Tegernsee  – Schwinghackl Esskultur
Teinach-Zavelstein, Bad  – Berlins Krone
Timmendorfer Strand  – orangerie
Trittenheim – Wein- Und Tafelhaus

Trittenheim / Naurath – Rüssels Landhaus
Ulm – LAGO
Usedom / Heringsdorf – Tom Wickboldt
Gourmet Report
Vaihingen an der Enz Velbert- Lamm Rosswag

Vogtsburg – Schwarzer Adler
Wadersloh – Bomke
Waldenbuch – Gasthof Krone
Weikersheim – Laurentius
Weimar – Anna Amalia
Weingarten (Kreis Karlsruhe) – Walk’sche Haus
Wermelskirchen- Landhaus Spatzenhof

Wertheim – Stadtpalais
Wiesbaden  – Ente
Wilhelmshaven  – Marco Polo
Wirsberg  – Alexander Herrmann
Wolfsburg – La Fontaine

Würselen – Alte Feuerwache – Pododniks Restaurant

Würzburg – Kuno 1848
Würzburg – REISERS am Stein
Xanten- Landhaus Köpp

Der Michelin Deutschland 2014 ist für 29,95 Euro online bestellbar unter ISBN (13) 978-2-06-718889-1 (portofrei in D)

Alle News zum Michelin 2014
Die ersten Gerüchte (sie waren wahr): www.gourmet-report.de/artikel/344778/Die-Geruechtekueche-zum-neuen-Michelin/
Unser Artikel zum Michelin 2014:
www.gourmet-report.de/artikel/344779/Guide-MICHELIN-Deutschland-2014/
Alle neuen Sterne: www.gourmet-report.de/artikel/344780/alle-neuen-Sterne-2014/
Alle gestrichenen Sterne: www.gourmet-report.de/artikel/344781/Gestrichenen-Sterne-2014/
Alle Sternerestaurants Deutschlands 2014:
www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Alle 451 Bib Gourmand Restaurants (gut & preiswert):
www.gourmet-report.com/artikel/344788/Bib-Gourmand-2014/

Räucherlachs meist "sehr gut"

Für Räucherfisch gilt aber wie für jede andere Form von Fisch: Ohne richtige Lagerung und penible Hygiene verdirbt er rasch. Wie genau aber nehmen es die Anbieter mit den Lagerbedingungen bei Räucherlachs, Räuchersaibling und Räucherforelle? Kann sich der Verbraucher darauf verlassen, dass die gekaufte Ware einwandfrei ist? Halten die Produkte so lange wie per Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum versprochen?

Ein aktueller Test auf www.konsument.at zu 30 Proben Räucherfisch zeigt: großteils ja. Bei einigen Produkten wurde zwar gegen Ende der Haltbarkeitsfrist ein erhöhter Keimgehalt festgestellt, gesundheitsschädliche Listerien waren jedoch in keiner der Proben nachweisbar.
21 von 30 getesteten Räucherfischen wurden mit „sehr gut“ bewertet, nur zwei Proben waren „wenig zufriedenstellend“. Die volle Punktzahl gibt es sowohl für Produkte vom Diskounter ab zwei Euro pro 100 Gramm, als auch für höherpreisige Ware bis zu 7 Euro pro 100 Gramm.

Bei der Verarbeitung von Fisch ist es wichtig, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird und die Produkte bei der richtigen Temperatur gelagert werden. Aus diesem Grund begann der Qualitätstest für 20 Lachs-, 7 Forellen- und 3 Saibling-Proben dieses Mal bereits beim Einkauf – mittels Temperaturmessung in den Kühlvitrinen und bei den Produkten selbst. Fünf von 30 Proben waren wärmer gelagert als auf der Packung empfohlen. Dies machte sich später auch im Keimgehalt dieser Produkte bemerkbar.

Die meisten Produkte sind einwandfrei
Die strenge Einhaltung der Kühlvorschriften ist aber kein Garant für niedrige Keimzahlen. Auch vier völlig korrekt gelagerte Räucherfischproben (3 Lachs, 1 Forelle) wiesen im Labortest einen vergleichsweise höheren Keimgehalt auf. Trotzdem erfreulich: Keine der Proben war gegen Ende der Mindesthaltbarkeit verdorben, d.h. auch bei erhöhtem Keimgehalt wären die Produkte nicht gesundheitsschädigend gewesen. „Nichtsdestotrotz raten wir Schwangeren, Kindern oder immungeschwächten Personen, nur bei gegartem Fisch zuzugreifen“, so Birgit Beck, Ernährungswissenschafterin beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegenüber Gourmet Report.

Keine einheitlichen Hinweise auf den Etiketten
Nachbesserungsbedarf sieht Beck im Bereich der Etikettierung. „Die empfohlenen Lagertemperaturen klaffen zum Teil weit auseinander. Je nach Hersteller sind auf den Verpackungen Werte zwischen -1 Grad bis hin zu +7 Grad Celsius angegeben. Woran soll sich der Konsument nun orientieren? Generell raten wir, Räucherfisch nicht allzu lange zu lagern, sondern nach dem Kauf möglichst bald zu verbrauchen.“

Die Testergebnisse im Detail gibt es auf www.konsument.at.

Gault Millau Schleswig Holstein 2013

Christian Scharrer, Holger Bodendorf, Dirk Luther und Jörg Müller sind GMs beste in SH mit 18 Punkten – Kevin Fehling nur 17 Punkte im GM – die gebürtige Südkoreanerin Sarah Henke vom „Spices“ in List auf Sylt ist „Aufsteiger des Jahres“

Weil sie „Fernöstliches in hierzulande seltener handwerklicher und geschmacklicher Perfektion“ bietet, kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau die gebürtige Südkoreanerin Sarah Henke vom „Spices“ in List auf Sylt in ihrer jetzt erscheinenden Ausgabe 2013 zum „Aufsteiger des Jahres“ in Deutschland. Aus der Begründung: „In ihren drei Menüs, die sie in asiatischer Tradition den Elementen Erde, Wasser und Feuer zuordnet, beweist sie sicheres Gespür für Aromen. Ihre Bestform erreicht die zierliche Köchin beim Feuer: Der perfekt gebratene Thunfisch auf Paprikapüree und gebratener Lotuswurzel begeistert durch feine Schärfe und wohltuende Leichtigkeit.“

Für Gerichte wie „Duett aus gebratener Meeräsche und gegrilltem Pulpo auf Spinat-Sesamgemüse und Algensalat mit Rauchtee-Fond und Nashi-Birnen- Püree“ bekam sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird.

Auf 18 Punkte steigerte sich Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck- Travemünde. Er „interpretiert schon bei den zum Aperitif gereichten dreierlei Macarons ein Thema virtuos, beispielsweise das Meer durch Büsumer Krabben auf Senf-Dillsauce, Ikarimi-Lachs auf Wasabi-Crème fraîche sowie Ostsee-Aal, der mit Sternanis karamellisiert ist, auf Rote Bete-Gel und Estragon. Vielfalt und geschmackliche Opulenz zeichnen auch Hauptgerichte wie das in zwei Gängen servierte Lamm aus: im ersten Gang geschmorte Schulter, gepökelte Zunge, Herz und Carpaccio vom Filet mit luftigem Knoblauch-Petersilienwurzelpüree, schwarzen Knoblauch-Kartoffelblättern und tiefgründiger Schmorfond; im zweiten perfekt gegarter Rücken mit saisonalem Gemüse und köstlichem Lammjus“. Eine höhere Note als Scharrer haben nur 13 deutsche Köche.

17 erkochte sich erstmals Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt. Er „bereicherte seine Geschmacksbilder und zeigte ein feineres Händchen bei den Zubereitungen und einen kunstvolleren Umgang mit Gemüse, Obst und Kräutern. Willkommene Aromen-Überraschungen boten der in Rhabarbersaft gegarte Saibling, der Steinbutt im Dillbüten-Sud oder das Lamm im Heu-Jus. Höchst vergnüglich sein ‚Waldspaziergang‘ mit Steinpilz-Eis, Pfifferlingen, wilden Kräutern und Beeren in unterschiedlichen Texturen und schöner Optik.“ Auch Jens Rittmeyer arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser

Mit Scharrer stehen nun 4 Köche an der Spitze der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Schleswig-Holstein, denn ihre 18 Punkte für „herausragende Küchenleistungen“ verteidigten souverän
• Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s“ in Tinnum/Sylt durch sein „perfekt inszeniertes und ausgetüfteltes Aromenspiel: Zum Niederknien schmackhaft ist der zarte, in Nussbuttermolke pochierte Kabeljau, der mit knackigen grünen Mandeln in verführerischem Kalbsfond schwimmt“. Auch Holger Bodendorf schwört auf CHROMA Messer

• Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg, der „bei Gerichten wie den knackigen Fjord-Shrimps, Nordseekrabben und Hühnerhaut-Chips auf erfrischendem Spinat-Apfelsud oder wie den wegen ihrer empfindlichen Haut nur kurz in geklärter Butter pochierten Garnelen demonstriert, wie wichtig ihm schonender Produktumgang ist“.

• Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant in Westerland/Sylt, „der seit Jahrzehnten mit großer Gelassenheit sein kulinarisches Credo vom puren Wohlgeschmack ausgefeilter (und darum
unverkünstelter) Gerichte pflegt. Bestens die mit schwarzen Trüffeln geschichteten Jacobsmuscheln in perfekter Beurre blanc oder das gratinierte Seezungenfilet auf jungen Pfifferlingen mit hinreißender Noilly Prat-Sauce“.

Dem Quartett folgen neben Aufsteiger Rittmeyer fünf Köche, die erneut mit 17 Punkten für beeindruckende Gerichte bewertet wurden:
• Kevin Fehling vom „La Belle Epoque“ in Lübeck („eine Gillardeau-Auster schwimmt gemeinsam mit einer kleinen Nocke vom Jungschweinrücken im blanken Schweinesud, umgeben von Bratkartoffel-Gel, einer kleinen Kugel pürierten Sauerkrauts, Chips von der krossen Haut des Schweinerückens und Meerrettichstaub“), Fehling arbeitet mit CHROMA HAIKU Kuroushi

• Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt („die Meeräsche ist opulent, würzig und stimmig begleitet von einem schwelgerischen Mix aus Austerntatar, Wattschnecken und -pflanzen, Muschelgelee und geschmortem Fenchel“), King arbeitet gerne mit seinen CHROMA Messern

• Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („mediterrane Ausflüge zu glasig gegarten Meeresfrüchten auf Safran- Risotto mit gebundenem
Paella-Sud de luxe sind genauso zum Zungeschnalzen wie gutdeutscher Rehrücken mit karamellisiertem Rotkraut und herzhaftem Cranberry- Quittenkompott“), Niemann arbeitet mit CHROMA type 301

• Alessandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt („gemäldegleich arrangiert ist auch das Allerlei vom Meerlachs mit gebratenem Carpaccio auf Kefir-Gelee, mit Tatar gefüllten Tomaten-Macarons, geräuchertem Pfefferlachs und belebendem Pfefferschaumsüppchen“), Pape arbeitet mit CHROMA type 301

•Robert Stolz vom Restaurant „Stolz“ in Plön („Filet und Kinn vom Schwein sind mit gerösteten Zwiebeln, süchtig machender Sauce aus Lupinen und geschroteten Kaffeebohnen sowie Kartoffelcreme, die mit grünem Tomaten- Chutney verfeinert ist, saugut in Szene gesetzt“).

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 41 Restaurants in Schleswig-Holstein. 36 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafft auch das neu eröffnete Lokal „Brechtmanns Botschaft“ in Scharbeutz auf Anhieb mit 14 Punkten.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwischen Nord- und Ostsee sechs langweilig gewordene Restaurants ab, vier werden höher, drei niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein

18 Punkte
Meierei in Glücksburg Buddenbrooks* in Lübeck
Jörg Müller in Westerland/Sylt
Bodendorf’s in Tinnum/Sylt

17 Punkte
Kai 3* in Hörnum/Sylt
La Mer in List/Sylt
La Belle Epoque in Lübeck
Fährhaus in Munkmarsch/Sylt
Stolz in Plön
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt
Orangerie in Timmendorfer Strand

16 Punkte
Spices* in List/Sylt Wullenwever in Lübeck

15 Punkte
San Lorenzo in Glinde
Privileg im Historischen Krug in Oeversee 1797 in Panker
Diva in Scharbeutz
Stadt Hamburg in Westerland/Sylt

*Aufsteiger

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Wenn in Rom, dann zu Heinz Beck

Das letzte Mal besuchte ich Heinz Beck in 2005. (Siehe meinen Bericht www.kochmesser.de/wenn-rom-dann-heinz-beck.html )

Es ist alles beim Alten geblieben und es hat sich alles verändert. Wenn man in Rom ist, muss man ins La Pergola! Der sympathische Maitre Simone ist immer noch da und führt das Serviceteam perfekt wie immer.
Heinz Beck hat sich weiterentwickelt. Seine Küche ist leichter, moderner geworden, zeitgemäß. Alle Gerichte wurden absolut perfekt zubereitet.

Heinz Beck mit CHROMA ProCuTe in der Hand und Christian Romanowski als Gast „Wenn in Rom, dann zu Heinz Beck“ weiterlesen

Die 10 beliebtesten Restaurants der Welt

Die Mitglieder der Reiseseite tripadvisor beurteilten die besuchten Restaurats – hier die 10 am besten bewertetetn Restaurants weltweilt – Gewinner ist das Le Bernardin in NYC – Heinz Beck mit La Pergola auf Platz 6 bester Kontinetal-Europäer

Die 10 besten Restaurants der Welt:

Platz 1
Le Bernardin –

New York City, New York –
4.5 of 5 stars – 572 Reviews –
Cuisines: French, Seafood

Platz 2
Restaurant Gary Danko –

San Francisco, California –
4.5 of 5 stars – 662 Reviews –
Cuisines: American

Platz 3:
Le Cirque (Bellagio)-

Las Vegas, Nevada –
4.5 of 5 stars – 323 Reviews –
Cuisines: Belgian, French

Platz 4
Girl & The Goat –

Chicago, Illinois –
4.5 of 5 stars – 275 Reviews –
Cuisines: American

Platz 5
Le Gavroche –

London, United Kingdom –
4.5 of 5 stars – 457 Reviews –
Cuisines: French

Platz 6
La Pergola –

Rome, Italien –
4.5 of 5 stars – 247 Reviews –
Cuisines: Mediterranean (mehr über Heinz Beck: www.gourmet-report.de/archiv/Heinz+Beck/ )

Platz 7
Ciya Sofrasi –

Istanbul, Turkey –
4.5 of 5 stars – 268 Reviews –
Cuisines: Mediterranean, Middle Eastern

Platz 8
Guy Savoy –

Paris, France –
4.5 of 5 stars – 295 Reviews –
Cuisines: French

Platz 9
Europea –

Montreal, Canada –
4.5 of 5 stars – 270 Reviews –
Cuisines: French

Platz 10
Toulouse Petit –

Seattle, Washington –
4.5 of 5 stars – 224 Reviews –

Lesen Sie auch über die 25 besten Restaurants Berlin:
www.gourmet-report.de/artikel/342565/Die-besten-Restaurants-Berlins.html