Punsch & Glühwein im Test

Wahre Zuckerbomben!
Pro Becher bis zu neun Stück Würfelzucker – Alkoholgehalt schwankt auch stark
Weihnachtslieder und verlockende Düfte auf den Adventmärkten – aber, Achtung: Punsch & Co haben es in sich: pro Häferl bis zu neun Stück Würfelzucker und bis zu sieben Prozent Alkoholgehalt. Zucker, Alkoholgehalt und Preise schwanken stark. Das zeigt ein aktueller AK Test bei zehn Adventmärkten in Wien.
 
Punsch und Glühwein: Wie viel Zucker und Alkohol ist drin? (Zahlen gerundet)
Heißgetränk  Würfelzucker pro Häferl*)Alkoholgehalt Preise/Euro
Kinderpunsch  3 bis  6 Stück         keiner        2,80 bis 3,00
Punsch        3 bis  9 Stück         3 bis 5 %     3,00 bis 4,00
Glühwein      4 bis  6 Stück         2 bis 7 %     3,00 bis 4,00
*) 200 Milliliter
 
    „Manche Heißgetränke sind wahre Kalorienbomben“, ruft AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl ins Bewusstsein. So kann zum Beispiel ein Häferl Punsch bis zu 190 Kilokarorien haben, so viel wie etwa eine kleine Portion Gulasch oder ein Stück Apfelstrudel. „Autofahrer sollten nicht vergessen, dass die süßen, heißen Getränke ‚ziemlich einfahren‘ können.“
 
   SERVICE: Die AK hat Zucker- und Alkoholgehalt sowie die Preise bei Punsch, Glühwein und alkoholfreiem Punsch getestet. Die Untersuchung führte die Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Gemeinde Wien durch. Getestet wurden Punsch-Standln auf zehn Adventmärkten in Wien, etwa Altes AKH, Rathausplatz, Maria Theresien-Platz oder Stephansplatz.

Tanken im Winterurlaub

Benzin in Holland am teuersten, in Luxemburg am billigsten – Diesel in Italien knapp 1,70€ – ADAC rät zu Preisvergleich vor Reiseantritt

Durch geschicktes Tanken auf der Fahrt in den Winterurlaub lässt sich so mancher Euro sparen. Denn innerhalb Europas variieren die Kraftstoffpreise enorm. So zahlen Autofahrer für den Liter Superbenzin in den Niederlanden durchschnittlich 1,80 Euro, in Luxemburg jedoch nur 1,33 Euro. Die ADAC Tabelle mit den Kraftstoffpreisen der wichtigsten Winterurlaubsländer gibt einen Überblick:

Land
———— Superbenzin — Diesel
Belgien 1,64 Euro 1,49 Euro
Deutschland 1,54 Euro (E10) 1,45 Euro
Frankreich 1,51 Euro 1,44 Euro
Italien 1,75 Euro 1,69 Euro
Luxemburg 1,33 Euro 1,26 Euro
Niederlande 1,80 Euro 1,50 Euro
Österreich 1,40 Euro 1,41 Euro
Polen 1,34 Euro 1,36 Euro
Schweiz 1,44 Euro 1,55 Euro
Slowenien 1,48 Euro 1,39 Euro
Tschechien 1,50 Euro 1,55 Euro

Beim Diesel müssen Autofahrer in Italien am tiefsten in die Tasche greifen. Daher rät der Club Italienreisenden, spätestens in Österreich den Tank voll zu machen, da es dort auch im Vergleich zu Deutschland immer noch günstiger ist. Grenznahes Tanken empfiehlt sich dennoch nicht wegen langer Wartezeiten.

Übrigens: Im Gegensatz zu Deutschland sind Autobahntankstellen im Ausland oft nicht teurer als andere. In vielen Nachbarländern lohnt sich deshalb ein Abstecher von der Autobahn nicht.

Verkehrsrecht im Ausland

Urlauber, die mit dem Auto in die Ferien fahren, sollten sich laut ADAC unbedingt über die im Land geltenden Verkehrsbestimmungen informieren. Warnweste, Licht am Tag oder Tempolimits – diese und andere Bestimmungen weichen von denen in Deutschland ab. Damit nach dem Urlaub kein Knöllchen aus Italien, Frankreich oder Österreich für böse Überraschungen sorgt, hat der Club einige Verkehrsbestimmungen zusammengestellt.

Frankreich: Autofahrer dürfen außerorts höchstens 90 km/h fahren, auf Autobahnen 130 km/h. Für Führerscheinneulinge gelten drei Jahre lang gesonderte Geschwindigkeitsbeschränkungen: außerorts 80 km/h, Schnellstraße 100 km/h, Autobahn 110 km/h. Außerdem besteht eine Warnwestenpflicht: Wer außerhalb geschlossener Ortschaften wegen einer Panne oder eines Unfalls das Auto verlässt, muss immer eine Warnweste tragen. Das Nichtanlegen kostet mindestens 90 Euro. Außerdem muss seit dem 1. Juli 2012 in jedem Auto ein Einweg-Alkoholtester mitgeführt werden. Lichtpflicht gibt es nicht, allerdings eine Empfehlung zum Fahren mit Licht am Tag.

Italien: Auch hier gelten auf Straßen außerorts 90 km/h und auf Autobahnen 130 km/h. Autofahrer müssen eine Warnweste tragen, wenn sie außerhalb geschlossener Ortschaften, z. B. bei Panne oder Unfall, ihr Fahrzeug verlassen. Wer die Weste dann nicht trägt und kontrolliert wird, muss mit einem Verwarnungsgeld von mindestens 39 Euro rechnen. Das Nichtmitführen im Auto kostet nichts. Wer mit einem Promillewert von 1,5 oder mehr erwischt wird, dem droht, wenn Fahrer und Halter des Fahrzeugs identisch sind, die Enteignung. Außerdem gilt außerorts und auf Autobahnen: Licht an auch am Tag. Ansonsten sind 39 Euro fällig.

Österreich: Anders als in Frankreich oder Italien, wo die Maut streckenbezogen entrichtet werden muss, brauch man in Österreich eine Vignette. Diese gibt es in drei Formen: 10 Tage (8 Euro), 2 Monate (23,40 Euro) oder 1 Jahr (77,80 Euro). Wer kein Pickerl hat, dem drohen eine Ersatzmaut von 120 Euro oder Bußgeld ab 300 Euro. Eine Warnweste muss im Auto vorhanden sein und beispielsweise nach Pannen oder Unfällen getragen werden. Verstöße werden mit Geldbußen zwischen 14 und 36 Euro (an Ort und Stelle) geahndet. Außerorts gilt ein Tempolimit von 100 km/h und auf Autobahnen darf höchstens 130 km/h gefahren werden. Außerdem sind Tempomessungen mittels Geschwindigkeitsschätzung möglich. Ein sogenanntes „Geschultes Amtsauge“ kann Tempolimitüberschreitungen bis 30 km/h feststellen (in der Praxis aber kommt das nur noch selten vor).

Deutsche Verkehrssünder

Laut einer Umfrage von Auto Europe kassierte fast jeder Deutsche einen Strafzettel

Schnell mal auf’s Gas oder falsch geparkt: Zuhause halten sich die Deutschen nicht an die Verkehrsregeln. Dies besagt zumindest eine aktuelle Internet-Umfrage des weltweit tätigen Mietwagenbrokers Auto Europe zum Thema „Strafzettel“. Im Inland haben 91 Prozent in den letzten 12 Monaten mindestens einen Strafzettel bekommen. 39 Prozent, also weniger als die Hälfte der befragten Autofahrer, wurden im Ausland schon mal verkehrstechnisch auffällig.

Autofahrer im Inland – keine Handys beim Fahren

82 Prozent erhielten ein Knöllchen mit dem eigenen Fahrzeug. Bei Mietwagen sind die Deutschen eher vorsichtig. Nur 13 Prozent bekamen einen Strafzettel mit einem Urlaubsauto. Fünf Prozent achten weder mit dem eigenen noch mit dem Mietauto auf die Verkehrsregeln. Zu den häufigsten Verkehrsdelikten gehören Falschparken mit 57 Prozent und zu schnelles Fahren mit 33 Prozent. Überraschenderweise wurden nur zwei Prozent beim Telefonieren während des Autofahrens erwischt.

Knöllchen-Alarm im Ausland – gleich bezahlen lohnt sich

Während des Urlaubs im Ausland müssen die Deutschen sich nicht beeilen und lassen es deswegen gemütlich angehen. Die Gründe für eine Verwarnung im Ausland sind Falschparken mit 25 Prozent und überhöhte Geschwindigkeit mit 12 Prozent. Kein einziger der Befragten verbuchte eine Ordnungswidrigkeit wegen Telefonierens am Steuer. Warum die Deutschen sich im ausländischen Verkehr zu benehmen wissen, könnte auch daran liegen, dass Verkehrssünden im Ausland wesentlich härter bestraft werden als bei uns. Zum Beispiel kostet Telefonieren am Steuer in Italien ab 155 Euro aufwärts. In Deutschland wird dieses Delikt mit „nur“ 40 Euro plus einem Punkt bestraft. In Spanien gibt es für Ordnungswidrigkeiten wie überhöhte Geschwindigkeit ab 60 km/h zu schnell sogar Haftstrafen von mindestens drei Monaten.
Seit Anfang des Jahres können Strafzettel aus EU-Staaten auch in Deutschland vollstreckt werden. Die Zahlungsaufforderung inklusive Verwaltungsgebühren wird dann direkt an den Wagenhalter geschickt. Detlef Hoffmann, Geschäftsführer des Mietwagenbrokers Auto Europe, empfiehlt in anderen Ländern sofort an Ort und Stelle zu bezahlen: „Verkehrssünder, die im Ausland mit dem Mietwagen unterwegs sind, riskieren darüber hinaus weitere Gebühren, wenn Strafzettel über die Autovermietung an sie weitergeleitet werden müssen.“

Auf www.autoeurope.de können weltweit Autos mit Best-Price-Service, d. h. günstigster Preis zum besten verfügbaren Service, angemietet werden. Buchungen lassen sich schnell, einfach und auch kurzfristig auf der Website oder über die gebührenfreie Hotline 0800-5600333 (D/A/CH) tätigen. Stornierungen sind bis 48 Stunden vor Abholung kostenlos. Weltweit stehen den Kunden von Auto Europe über 8.000 Stationen internationaler und lokaler Mietwagenfirmen zur Verfügung.

Lesen Sie auch unser Special zum Thema:
www.billiger-automieten.de

Spritpreise in Europa

ADAC: Vor Reiseantritt Preise vergleichen

Die Kraftstoffpreise in Europa variieren sehr stark. Wer auf der Fahrt in den
Osterurlaub nicht mehr Geld als nötig beim Tanken ausgeben möchte, sollte
die Spritpreise vor Reiseantritt vergleichen. Der ADAC hat eine Tabelle mit
den aktuellen Preisen in den wichtigsten Urlaubsländern zusammengestellt.
Mit etwas Planung können Autofahrer so den Geldbeutel schonen.

Land Superbenzin Diesel
Belgien 1,55 Euro 1,38 Euro
Dänemark 1,68 Euro 1,53 Euro
Deutschland* 1,57 Euro 1,45 Euro
Frankreich 1,59 Euro 1,47 Euro
Italien 1,52 Euro 1,43 Euro
Kroatien 1,30 Euro 1,23 Euro
Luxemburg 1,30 Euro 1,19 Euro
Niederlande 1,73 Euro 1,42 Euro
Österreich 1,35 Euro 1,35 Euro
Polen 1,26 Euro 1,24 Euro
Schweiz 1,38 Euro 1,48 Euro
Slowenien 1,29 Euro 1,24 Euro
Spanien 1,33 Euro 1,29 Euro
Tschechien 1,40 Euro 1,38 Euro
Ungarn 1,42 Euro 1,41 Euro

* Der Preis für Superbenzin in Deutschland bezieht sich auf den E 10-Preis.
Deutsche Autofahrer, die sich in Richtung Italien aufmachen, sollten ihren
Tank vor allem in Österreich auffüllen. Gegenüber Italien ist Superbenzin dort
17 Cent billiger, Diesel 8 Cent.

Geht die Reise nach Kroatien, sollte man nach Möglichkeit den Tank erst wieder
in Slowenien oder Kroatien richtig voll machen. Dort gibt es mit 1,29 Euro
bzw. 1,30 Euro pro Liter momentan das günstigste Superbenzin im ADACLändervergleich.
Diesel kostet in den beiden Ländern 1,24 Euro und wird nur
noch von Luxemburg mit 1,19 Euro unterboten. Am teuersten werden Autofahrten
für Benziner in den Niederlanden (1,73 Euro) und in Dänemark (1,68
Euro).

Generell empfiehlt der ADAC Reisenden, grenznahe Tankstellen eher zu meiden.
So können sich lange Wartezeiten vermeiden lassen. Im Übrigen sind
Autobahntankstellen im Ausland oft nicht teurer als andere. In vielen Nachbarländern
lohnt sich deshalb ein Abstecher von der Autobahn nicht.

Sex im Auto

 Aktuelle Verkehrsstatistik: jeder dritte männliche deutsche Autofahrer (34 Prozent) hatte schon mal Sex im Auto und würde es sofort wieder machen. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von holiday autos, Marktführer für die Vermittlung von Ferienautos weltweit, die mit mehr als 1.000 PKW-Fahrern ab 18 Jahren durchgeführt wurde.

Anders sieht es bei den deutschen Autofahrerinnen aus: Jede dritte deutsche Autofahrerin (32 Prozent) hatte bereits Sex im Auto und will es nicht wiederholen. 42 Prozent der Frauen am Steuer wollen es gar nicht erst versuchen. Nur 18 Prozent hatten schon mal Sex im Auto und würden es sofort wieder machen.

Experimentierfreudig zeigt sich die Altersgruppe 60 Plus: 26 Prozent hatten schon mal Sex im Auto und würden es sofort wieder machen. Und fünf Prozent hatten noch nicht, würden aber gerne mal.

13 Prozent aller deutschen Autofahrer hatten übrigens noch nie Sex im Auto – würden es aber gerne mal ausprobieren. Besonders hoch ist der Anteil der Probierwilligen in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre mit 26 Prozent.

Die GfK hat im Auftrag von holiday autos 1.027 PKW-Fahrer in Deutschland im Alter ab 18 Jahren befragt, das Ergebnis der Umfrage ist repräsentativ für die 45,5 Mio. PKW-Fahrer der Wohnbevölkerung in Privathaushalten.

Frau am Steuer, das wird teuer!

Europcar Schadensstatistik 2009: Frauen und Frankfurter sind die besseren Autofahrer, Berlin bleibt Schlusslicht im Städtevergleich

„Frau am Steuer, das wird teuer!“ – Ganz im Gegenteil, wie die aktuelle Auswertung der Europcar Schadenstatistik 2009 zeigt. Europas größter Autovermieter hat herausgefunden, dass Frauen hinter dem Lenkrad eines LKW deutlich geringere Schäden verursachen als Männer. Und auch in 2010 sind die sichersten Mietwagenfahrer in Frankfurt unterwegs.

Dass Frauen schlechte Auto- beziehungsweise LKW-Fahrer sind, ist ein Gerücht. Beide Geschlechter verursachen in etwa gleich viele Unfälle. Aber Mann sollte vielleicht überlegen, die Fahrt mit dem Miet-LKW künftig den Frauen zu überlassen, denn im Schadensfall wird es dadurch günstiger: Im Schnitt kosten die von Frauen verursachten Schäden gute 90 Euro weniger.

Die meisten Unfälle mit Europcar LKW ereignen sich in der ersten halben Stunde der Anmietung. Zu Anfang überwiegt beim Fahrer noch Respekt vor der Größe des Fahrzeugs, so fährt er gerade in den ersten Minuten entsprechend vorsichtig. Aber schon nach kurzer Eingewöhnung beginnen die meisten sich schnell zu sicher zu fühlen.

Daher kracht es in der zweiten Viertelstunde der Anmietung am häufigsten. Die Mehrzahl der Unfälle mit Europcar LKW sind Streif- und Parkschäden, die von einer falschen Einschätzung der Fahrzeugausmaße herrühren. Bei den Fahrern springt die Routine der normalen PKW-Fahrt an und sie vergessen zum Beispiel, dass der LKW einen größeren Kurvenradius benötigt. So überrascht es auch nicht, dass über 60 Prozent der Unfälle im ländlichen Raum stattfinden. Da in Städten ohnehin eine größere Aufmerksamkeit gefordert ist, beachten die Fahrer hier die LKW-Größe eher.

Um die Schadenszahlen weiter zu verringern hat Europcar zu Testzwecken zehn LKW mit Rückfahrkamera in die Flotte aufgenommen. Diese erleichtern den Fahrern das Manövrieren mit den unübersichtlichen Fahrzeugen und ergänzen das nach hinten begrenzte Sichtfeld der Seitenspiegel. Für das sichere Einparken mit dem LKW ist ein Einweiser aber – auch dem Gesetz nach – unerlässlich.

Insgesamt zeigt die Schadensstatistik eine erfreuliche Entwicklung: Trotz monatelangem Eis und Schnee, die sicheres Fahren zu einer echten Herausforderung machten, sind die Zahlen gegenüber 2009 zurückgegangen.

Wie schon im Vorjahr kommen die sichersten Mietwagenfahrer aus Frankfurt am Main, gefolgt von Düsseldorf und Stuttgart, die ihre Positionen jeweils gehalten haben. Einen großen Sprung nach vorn haben die Münchner gemacht, die sich von Platz acht in 2009 jetzt auf den vierten Platz vorgearbeitet haben. Das Spitzenquartett liegt auch über den durchschnittlichen Schadenszahlen aller Großstädte. Platz fünf und sechs belegen Dresden und Leipzig. Hamburg kommt in der Statistik auf den siebten Platz und Köln landet auf Platz acht. Diese Städte sind durch Münchens Sprung nach vorne um jeweils einen Platz im Ranking nach unten gerückt. Lediglich Berlin behält seine Position als Schlusslicht unter den deutschen Großstädten, hier treten die häufigsten Schäden an Mietwagen auf.

www.europcar.de

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Drei Bier 6500 Euro

Ob Laissez-faire in Frankreich oder Dolce Vita in Italien: Im Urlaub lebt es sich lockerer als zu Hause. Und auch beim Einhalten strikter Verkehrsregeln drückt mancher Autofahrer lieber ein Auge zu.

Dabei sollten sich Reisende genau an die gesetzlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Urlaubsland halten. Denn ausländische Verkehrsregeln weichen teilweise erheblich von deutschen Bestimmungen ab und Knöllchen und Co. fallen mitunter viel teurer aus.
Der Mietwagenbroker Auto Europe sagt, wo und welche Verstöße besonders teuer werden:

Großbritannien: Geldbußen-Weltmeister:
Ob im Urlaub oder zu Hause – für Autofahrer sollte der Alkoholgenuss generell tabu sein. Wer in Großbritannien die dortige Promillegrenze von 0,5 überschreitet, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 6.500 Euro. Geschwindigkeitsverstöße können bis zu 5.600 Euro teuer werden und die Urlaubskasse unnötig strapazieren.

Skandinavien geschlossen in der Spitzengruppe – Finnland kreativ:
Traditionell hohe Geldbußen verhängen die skandinavischen Länder Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Dies gilt sowohl bei Alkohol am Steuer als auch bei Geschwindigkeitsübertretungen. Gutverdiener aufgepasst! In Finnland richten sich Geldbußen für bestimmte Vergehen nach dem Einkommen. Alkoholisierte Fahrer zum Beispiel müssen mit mindestens 15 Tagessätzen von ihrem Monatsverdienst rechnen.

Plaudertaschen aufgepasst:
In Deutschland riskieren Autofahrer mit dem Handy am Ohr 40 Euro Strafe und einen Punkt in Flensburg. 100 Euro und mehr werden unter anderem in Italien, Portugal, Slowenien, Slowakei, Norwegen und Belgien fällig.

Mietwagenfahrer zweimal bestraft:
Wer als Mietwagenfahrer denkt, Verkehrssünden im Ausland bleiben ohne Folgen, irrt: Mietwagenfirmen leiten Bußgeldbescheide an die entsprechenden Fahrer grenzüberschreitend weiter. Dabei verlangen die Anbieter unterschiedlich hohe Zusatzgebühren.

Die folgende Übersicht zeigt die Geldbußen in beliebten Urlaubsländern:

Frankreich:
Promillegrenze: 0,5
Alkohol am Steuer: ab 135 Euro
20 km/h zu schnell: ab 90 Euro
Falschparken: ab 10 Euro
Handy am Steuer: ab 35 Euro

Griechenland:
Promillegrenze: 0,5
Alkohol am Steuer: ab 100 Euro
20 km/h zu schnell: ab 50 Euro
Falschparken: ab 40 Euro
Handy am Steuer: ab 50 Euro

Großbritannien:
Promillegrenze: 0,8
Alkohol am Steuer: bis 6.500 Euro
20 km/h zu schnell: ab 75 Euro
Falschparken: ab 40 Euro
Handy am Steuer: ab 75 Euro

Italien:
Promillegrenze: 0,5
Alkohol am Steuer: ab 540 Euro
20 km/h zu schnell: ab 155 Euro
Falschparken: ab 35 Euro
Handy am Steuer: ab 155 Euro

Spanien:
Promillegrenze: 0,5
Alkohol am Steuer: ab 300 Euro
20 km/h zu schnell: ab 90 Euro
Falschparken: ab 90 Euro
Handy am Steuer: ab 90 Euro

Angaben ohne Gewähr, Zusammenstellung von Auto Europe , Quelle: ADAC

Auf Auto Europe können weltweit Autos mit Best-Price-Service, d. h. günstigster Preis zum besten verfügbaren Service, angemietet werden. Buchungen können schnell, einfach und auch kurzfristig auf der Website getätigt werden. Umbuchungen und Stornierungen sind bis 48 Stunden vor Abholung kostenlos. Weltweit stehen den Kunden von Auto Europe über 7.000 Stationen internationaler und lokaler Mietwagenfirmen zur Verfügung.

Ampelmann

Ampelmänner und -frauen: Internationale Besonderheiten – vorgestellt holiday autos

Wer auf Reisen ein offenes Auge hat, wird bei Ampelzeichen auf liebenswerte, oft landestypische Eigenarten stoßen: sie sind männlich oder weiblich, nostalgisch oder superschick. holiday autos, stellt vor, wo man unterwegs unbedingt anhalten, mindestens eine Fußgängerampel überqueren und fotografieren muss, um internationale Besonderheiten als Urlaubs-Anekdoten mit nach Hause zu bringen.

Unterwegs in Deutschland trifft man, vor allem rund um Berlin, immer und überall auf das nostalgische „Ost-Ampelmännchen“. Mit deutlich ausgestreckten Armen ermahnt er zum Stehenbleiben, ehe er mit schwingenden Armen und Beinen das Zeichen zum Gehen gibt. Aber nicht nur in der Hauptstadt, auch in zahlreichen anderen Städten der Republik: so überquert man beispielsweise mitten im romantischen Heidelberg Kreuzungen mit „Ost-Flair“.

Der Ampelmann in Japan ist überaus seriös und korrekt, groß und schlank mit Hut und Anzug. Dazu gibt es hier sogenannte Alles-Grün-Schaltungen: gleichzeitig können alle Fußgänger Kreuzungen horizontal und diagonal überqueren. In dieser Zeit haben alle Autofahrer absolute Rotpause.

Von Rot schaltet die Ampel in Mexiko und Spanien wie überall auf der Welt auf Grün um. Oben werden automatisch die verbleibenden Sekunden zum Überqueren der Straße angezählt. Unten schlendert entspannt der grüne Ampelmann – bis er in den letzten Sekunden zu einem rasanten Sprint ansetzt. Um klarzumachen: Jetzt musst auch du flitzen!

Liegt es am Klischee des gewissenhaften Chinesen, der es immer eilig hat und stets pünktlich sein will, dass Fußgängerampeln in China die verbleibende Zeit angeben? Als Wartender weiß man zumindest ganz genau, wie lange man noch stehen bleiben muss. Und in der Grünphase kann man sich exakt ausrechnen, wie viel Zeit verbleibt, bis die andere Straßenseite erreicht sein muss.

Statt einem roten Ampelmann erscheint an Fußgängerampeln in den USA und Kanada eine Hand, die deutlich sagt: Stop! In den Geh-Phasen animiert ein agiles grünes oder weißes Männchen die Passanten zum schnellen Überqueren der Straße, zudem werden die letzten Sekunden angezählt oder durch eine blinkende Hand signalisiert.

In der Heimat von Ferrari und Fiat haben die Straßenplaner Fußgängerampeln nur spärlich vorgesehen. Umso aufregender sind die wenigen Exemplare in Italien, an denen meist drei Lichter für Fußgänger leuchten: Rot bedeutet absolutes Stehenbleiben, denn Autofahrer haben Grün und fahren los – komme was wolle. Bei Orange kann man mit Vorsicht, bei Grün mit Sicherheit die Straße überqueren.

Ob es an der Emanzipationsbewegung liegt ist schwer nachweisbar, zumindest achten Fußgänger in Holland mehr auf das weibliche Geschlecht. Auch wenn es immer wieder Diskussionen über eine mögliche reduzierte Aufmerksamkeit für Ampelfrauen oder Ampelmädchen gibt: mit den abwechslungsreich gestalteten, deutlich weiblichen Attributen wie Figur, Kleid, Minirock, hohen Absätzen und mehr oder weniger schicken Zopffrisuren ist dieses Lichtzeichen in jedem Fall eine Reiseerinnerung wert.

Wo der Chic zu Hause ist, spiegelt sich sogar in den Bildern der Fußgängerampeln Style und Geschmack. Die Silhouetten elegant gekleideter Menschen finden sich auf den französischen Lichtanlagen für Fußgänger, vor allem in Paris. An vielen Ampeln wartet übrigens die Ampelfrau bei Rot ab, während der Ampelmann das Signal für die Straßenüberquerung anzeigt.

Auf den ersten Blick sehr untypisch, auf den zweiten Blick äußerst charmant: Statt einem einzelnen Ampelmann findet sich auf belgischen Fußgängerampeln ein Ampelpaar. Die beiden haben sich fein gemacht, tragen Kleid und Anzug. In der Rotphase stehen beide einander zugewandt, achten aber aufmerksam auf den Verkehr, in der Grünphase schreiten sie als Beispiel und Zeichen für die Fußgänger dynamisch vorwärts.

In Österreich gibt es für Fahrradfahrer Ampelanlagen, die bei Rot deutlich anzeigen: „Stop!“, der Radfahrer steigt auf dem Bild ab und hält sein Fahrrad in der Hand. Das Bild für Grün signalisiert: aufsteigen und weiterfahren. Die Ampelmännchen sind hier übrigens weiß und ringsum leuchten die Farbsignale in Rot oder Grün.

Nostalgie pur in Dänemark: Die Figur Hans-Christian Andersens, weltberühmt durch seine Märchensammlungen, weist Fußgängern auf den Ampelanlagen

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Schon Pläne für Silvester?

Wie wäre es mit der Mirko Reeh Küchenparty?

Dieses Jahr lädt Mirko Reeh Sie für seine Küchenparty am 31.12.2007 nicht nur in seine Kochschule, sondern gleichzeitig auch in sein angrenzendes „Reehstaurant“:

Eine Silvesterparty – 2 Locations!!

Als Gäste können Sie beliebig zwischen den beiden Locations hin und her wechseln und die verschiedenen Küchen kennenlernen, mitkochen oder sich inspirieren lassen, nach Herzenslust schlemmen und die Atmosphäre genießen… Zu den Speisen reichen wir dem Anlass entsprechend stilechte Getränke wie Champagner, Sekt, Wein sowie Cocktails und für die Autofahrer dementsprechend Alkoholfreies wie verschiedene alkoholfreie Cocktails, Softgetränke und Mineralwasser. Neben den kulinarischen Highlights werden ebenfalls musikalische Programmpunkte und ein Neujahrsfeuerwerk zu erleben und genießen sein.

Freue Sie sich auf einen stimmungsvollen Jahresausklang mit Mirko Reeh und erleben Sie seine diesjährige Silvester-Küchenparty in der Kochschule und im „Reehstaurant“!