"DLG-Expertenwissen" zu Honig, Tiefkühl-Pizza und TK-Gemüse veröffentlicht

In der Reihe „DLG-Expertenwissen“ informiert die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) regelmäßig über Themen und Entwicklungen aus den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Qualitätsmanagement, Sensorik und Lebensmittelqualität. Experten greifen aktuelle Fragestellungen auf und geben kompakte Informationen und Hilfestellungen. Die drei neuen Ausgaben der DLG-Expertenwissen Honig, Tiefkühl-Pizza und TK-Gemüse stehen als Download kostenfrei zur Verfügung unter: www.DLG.org/publikationen.html

Folgende Ausgaben wurden jetzt in der Reihe „DLG-Expertenwissen“ veröffentlicht:

DLG-Expertenwissen 11/2015: Sensorische Analyse von Honig
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Honig beträgt in Deutschland ca. 1 Kilo pro Jahr, in Österreich 1,3 Kilo und in der Schweiz 1,2 Kilo. 63 % der Deutschen geben an, regelmäßig Honig zu essen. Die Leistung der Honigbienen geht jedoch deutlich über die Produktion von Honig hinaus. Weltweit werden etwa 80 % aller Blüten von Insekten bestäubt, 85 % davon übernimmt die Honigbiene. Vor allem Obstbau und Imkerei sind eng verknüpft. In diesem DLG-Expertenwissen wird auf die Besonderheit der Honigsensorik eingegangen. Um diese besser zu verstehen, wird die Entstehung von Honig und dessen Zusammensetzung besonders beleuchtet.

DLG-Expertenwissen 12/2015: Produkttrends und sensorische Qualität von Tiefkühlgemüse
Tiefkühlprodukte haben einen festen Platz in der heutigen Ernährung. Sowohl sozio-demografische Faktoren, als auch veränderte Alltagsstrukturen und Wertevorstellungen begünstigen die steigende Nachfrage nach diesen Produkten. Die sensorische Qualität hat einen wesentlichen Einfluss auf den Konsum der Erzeugnisse durch die Verbraucher. Das DLG-Expertenwissen gibt einen Einblick in das Qualitätsniveau von Tiefkühlgemüse. Sensorische Fehler werden im Detail aufgezeigt und technologische Ursachen sowie Maßnahmen zur Fehlervermeidung dargestellt.

DLG-Expertenwissen 13/2015: Produkttrends und sensorische Qualität von Tiefkühlpizzen
Der Konsum von Tiefkühlpizzen nimmt seit vielen Jahren zu. Die steigende Beliebtheit lässt sich auch auf den hohen Convenience-Charakter dieser Produktgruppe zurückführen. Das DLG-Expertenwissen gibt Aufschluss über die sensorischen Fehler im 4-Jahresvergleich im Zeitraum von 2010 bis 2013, basierend auf den Ergebnissen der internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Convenience-Produkte. Zudem werden mögliche Fehlerursachen und Maßnahmen zu deren Behebung thematisiert.

Kostenfreier Download unter: www.DLG.org/publikationen.html

Australien ist das Traumziel der Deutschsprachigen

Sonnige Aussichten
• TripAdvisor präsentiert das aktuelle TripBarometer 2015
• Detaillierter Blick auf die Trends der internationalen und deutschsprachigen Reisenden

Wenn es um Urlaub geht, kennen die Schweizer und Österreicher keine Kompromisse: Sie planen mit einem noch höheren Budget als 2014 und jeder Dritte würde grundsätzlich „nie beim Reisen sparen“. Das verrät der Blick in die TripBarometer-Studie1 von TripAdvisor. Die Umfrage wurde von dem unabhängigen Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag der Reise-Website durchgeführt und berücksichtigt Ergebnisse von mehr als 44.000 Reisenden und Hoteliers. Die Untersuchung zur globalen Tourismuswirtschaft gibt Einblicke in internationale und länderspezifische Reisetrends sowie das Planungs- und Buchungsverhalten im Jahresvergleich.

„Frühlingsstimmung für die Branche: Unsere TripBarometer-Studie belegt, dass die Reiselaune der deutschsprachigen Befragten ungebrochen positiv ist. Das schlägt sich in der wachsenden Ausgabebereitschaft wider“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin bei TripAdvisor in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Der gestiegene Urlaubsetat soll in diesem Jahr vornehmlich dazu dienen, sich einen Traum zu erfüllen und ein Ziel auf der Wunschliste zu besuchen.“

Da quiekt das Sparschwein
Laut der TripBarometer-Studie planen zwei von fünf der weltweit Befragten, in 2015 mehr Geld für Reisen auszugeben als im vergangenen Jahr. Dabei ist es für sie doppelt so wahrscheinlich, ihre Budgets zu erhöhen als zu verringern. Diese positive Stimmung wird beim Blick auf Deutschland, Österreich und die Schweiz bestätigt:
Umfrageteilnehmer aus allen drei Ländern wollen – verglichen mit 2014 – in den nächsten zwölf Monaten mehr ausgeben. Spitzenreiter sind die Schweizer, die für ihre Reisekasse für zwei Personen im Mittel 10.750 Euro2 einplanen. Gefolgt von den Deutschen, die im Durchschnitt 6.700 Euro, sprich 300 Euro mehr als in 2014 für Reisen zu zweit vorsehen. Die Österreicher rechnen mit einem Budget für zwei von durchschnittlich 6.000 Euro in diesem Jahr.

1. Schweiz: 10.563 Euro2 (durch. Ausgaben 2014), 10.750 Euro2 (durch. geschätzte Ausgaben 2015), 2 Prozent Plus (Vergleich 2014/2015)
2. Deutschland: 6.400 Euro (durch. Ausgaben 2014), 6.700 Euro (durch. geschätzte Ausgaben 2015), 5 Prozent Plus (Vergleich 2014/2015)
3. Österreich: 5.900 Euro (durch. Ausgaben 2014), 6.000 Euro (durch. geschätzte Ausgaben 2015), 2 Prozent Plus (Vergleich 2014/2015)

Gefragt: Nachbarländer
Auf die Frage, welche Ziele die Studienteilnehmer in den nächsten zwölf Monaten anvisieren, zeigt sich, dass für viele das ‚Gute doch so nah liegt‘: die deutschsprachigen Reisenden planen gern einen Aufenthalt in einem Nachbarland. So zieht es die Österreicher und Schweizer am meisten nach Italien, zudem steht für sie Deutschland hoch im Kurs. Auch die deutschen Globetrotter schätzen nahgelegene Destinationen: Spanien (Platz 2) und Italien (Platz 3).

· Österreich: 1. Italien, 2. Deutschland, 3. UK
· Schweiz: 1. Italien, 2. Frankreich, 3. Deutschland
· Deutschland: 1. Deutschland, 2. Spanien, 3. Italien

„Ich würde nie am Reisen sparen“
Das höhere Budget in diesem Jahr wollen die Befragten des TripBarometers vor allem dafür nutzen, um ein Ziel auf ihrer Wunschliste zu besuchen. Das ist der stärkste Beweggrund für Deutsche (41%), Österreicher (53%) und Schweizer (43%). Darüber hinaus wird klar, dass Reisen für viele eine Herzensangelegenheit ist: Einer von drei Befragten (31%) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt an, dass er „nie am Reisen sparen würde“. Damit liegen sie deutlich über dem globalen Durchschnitt (15%).

Aktive und genussreiche Auszeit
Bei der Frage, wofür die Weltenbummler ihr Geld am ehesten im Urlaub verwenden, zeigt sich: die globalen Traveller investieren in Sehenswürdigkeiten, Unterkunft und gutes Essen. Bei den Deutschen und Österreichern spielen zudem die Aktivitäten eine führende Rolle, während die Schweizer bei ihren Ausgaben vor allem Wert auf die Unterkunft legen.

· Österreich: 1. Sehenswürdigkeiten (57), 2. Kulinarik (48), 3. Aktivitäten (39%)
· Schweiz: 1. Unterkunft (49%), Kulinarik (49%), Sehenswürdigkeiten (45%)
· Deutschland: 1. Sehenswürdigkeiten (52%), 2. Aktivitäten (47%), 3. Kulinarik (41%)
· Internationaler Durchschnitt: 1. Sehenswürdigkeiten (53%), 2. Unterkunft & Kulinarik (je 41%)

Wenn Geld keine Rolle spielen würde…
Bei einem sind sich die deutschsprachigen Studienteilnehmer einig: Hätten sie genug Geld, würden sie in den nächsten 24 Monaten eine Reise nach Australien unternehmen, das Traumziel Nummer 1. Weitere heiß begehrte Ziele für diesen Fall sind die USA und die Karibik:

· Österreich: 1. Australien, 2. Karibik, 3. USA
· Schweiz: 1. Australien, 2. Neuseeland, 3. Karibik
· Deutschland: 1. Australien, 2. Neuseeland, 3. USA

Bei den genannten Hinderungsgründen, warum der Traumurlaub Stand heute noch nicht umgesetzt werden kann, besteht Konsens zwischen den deutschsprachigen und globalen Reisenden: Zwei von drei Befragten (61%) geben an, dass ihr Sparschwein noch wachsen muss, einer von drei (38%) erwähnt zudem, dass ihm die Zeit für eine Reise zum Traumziel fehle.

40 Jahre DER FEINSCHMECKER

2015 wird DER FEINSCHMECKER, die alte Dame der kulinarischen Lebensart in Deutschland, 40 Jahre alt – Verlag will umfangreich in Ausstattung und Marketing der Gourmetmagazin-Institution investieren

DER FEINSCHMECKER ist erstmals im September 1975 erschienen. Entsprechend synchron wird die große Jubiläumsausgabe von DER FEINSCHMECKER am 9. September 2015 veröffentlicht, begleitet von einer einzigartigen Jubiläumsgala in Hamburg.

„DER FEINSCHMECKER hat über die Entwicklung der gehobenen Küche in Deutschland nicht nur von Anfang an berichtet, sondern diese auch maßgeblich beeinflusst und gefördert. Im Jubiläumsjahr lassen wir aber nicht nur kulinarische Etappen Revue passieren, sondern wagen neben einer facettenreichen Bestandsaufnahme der heutigen Gourmetszene auch einen Blick auf die kulinarischen Trends von morgen“, sagt Madeleine Jakits, Chefredakteurin von DER FEINSCHMECKER.

Das glamouröse Jubiläum feiert DER FEINSCHMECKER nicht allein mit der großen Jubiläumsausgabe (Nr. 10/15), die im Bundle mit dem begehrten Guide zu den 800 besten Restaurants Deutschlands publiziert wird. Vielmehr wird der 40. Geburtstag das gesamte Jubiläumsjahr von Deutschlands bestem Foodmagazin (im Genreranking der Lead Awards) prägen. Auftakt ist bereits die Januarausgabe 1/15, die am 17. Dezember 2014 ihren Erstverkaufstag hat.

40 Freunde, prominente Wegbegleiter von DER FEINSCHMECKER, gratulieren DER FEINSCHMECKER mit sehr persönlichen Botschaften, die exklusiv in DER FEINSCHMECKER erscheinen – und zwar in jeder Ausgabe des Jubiläumsjahrgangs. Den Auftakt der kulinarischen Botschafter in Ausgabe 1/15 machen der Starkoch Johann Lafer, der profilierte Schauspieler Ulrich Tukur sowie Spitzenkoch Hans Haas, der seit über 20 Jahren die Küche des Münchner Kultrestaurants „Tantris“ mit großem Erfolg führt. In jedem Gratulationsmotiv ist außerdem ein Meilenstein-Cover aus der vierzigjährigen Geschichte von DER FEINSCHMECKER zu sehen.

Ebenfalls in der Januarausgabe startet die Bestenlisten-Serie „Best Of The Best“, in der in zwölf kulinarisch-touristischen Kategorien jeweils die 40 (!) Besten ihres Fachs gekürt werden – von den besten Traditionslokalen und Weingütern über die besten Italiener hierzulande bis zu den privaten Braugasthöfen und Steakrestaurants. Darüber hinaus kreieren 40 Küchenchefs der Vereinigung „Jeunes Restaurateurs“ jeweils ein eigenes und exklusives FEINSCHMECKER-Menü, das zu Ehren des Geburtstagsjahres im Verlaufe von 2015 in ihren 40 Restaurants offeriert wird.

Ferner investiert DER FEINSCHMECKER im Jubiläumsjahr in ein umfangreiches Portfolio an Zusatzleistungen, beginnend bereits im Februar 2015 mit dem Guide zu den besten Weingütern in Deutschland. Im März präsentiert DER FEINSCHMECKER die besten Fast-Food-Adressen de luxe in deutschen Großstädten, der April erfrischt mit einem Extraheft zur Frühlingsküche, und im Mai folgt ein großes Special „Grillen“ als Heft im Heft. Deutschlands beste Restaurants für jeden Tag versammelt DER FEINSCHMECKER in einem Extra zur Juli-Ausgabe, im August folgt ein Heft im Heft mit FEINSCHMECKER-Rezepten zur Tomatensaison. Pünktlich zur Weinlese erscheint die September-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER mit einem Lexikon der wichtigsten Weinbegriffe. Im vierten Quartal erscheint die spektakuläre Jubiläums-Ausgabe 10/2015, gefolgt von einem Heft im Heft mit 40 einzigartigen Rezepten aus 40 Jahren DER FEINSCHMECKER, die große Köche einst im Magazin veröffentlichten. Zum Jahresausklang serviert die Redaktion einen Guide zum Thema „Ausgehen in Deutschland – die besten Nightlife-Adressen“.

Bereits erschienen ist der erfolgreiche Guide zu den besten Metzgern in Deutschland in der Dezemberausgabe 2014, die sich dank dieser im Markt einzigartigen Serviceleistung zu der bestverkauften Einzelausgabe im aktuellen Jahrgang entwickelt. Ebenfalls bereits seit kurzer Zeit im Handel ist das neue DER FEINSCHMECKER Bookazine „Australien für Genießer“. Die 204 Seiten starke monothematische Edition porträtiert die boomende Restaurantszene in Sydney, Melbourne und anderen Metropolen, stellt das beste Seafood und australische Spezialitäten vor und empfiehlt die führenden Winzer genauso wie engagierte Produzenten kleiner Manufakturen.

In 2015 wird die Bookazine-Reihe weiter ausgebaut, es erscheinen monothematische Editionen zu Food- und Getränkethemen genauso wie Ausgaben mit Reiseschwerpunkten.

Für iOS Endgeräte hat DER FEINSCHMECKER außerdem soeben die neue Premium-App „Die 800 besten Restaurants in Deutschland 2015“ im Apple Appstore veröffentlicht, die seit der Veröffentlichung im App-Store in der Top Ten der meistverkauften Apps der Kategorie „Essen und Trinken“ rangiert (Platz 2 am 02.12.14). Die FEINSCHMECKER-App ist die einzige, die mit einem monatlichen Update ständige Aktualität garantiert. Umfangreiche Bildergalerien vermitteln mit Slideshows einen authentischen optischen Eindruck des Restaurants, und als besonderes Highlight lassen sich direkt aus der App digitale Einladungen verschicken. Per Link können Favoriten auf Facebook oder per E-Mail geteilt werden, und die Nutzer können auch ihre eigene persönliche digitale Genuss-Landkarte erstellen und Eindrücke und Erinnerungen zu den Restaurants notieren.

Ebenfalls neu von DER FEINSCHMECKER ist die hochwertige Travellerbox mit zwei Hardcover-Guide-Ausgaben zu den besten Restaurants in Deutschland und zu den besten Hotels in Deutschland. Mit dieser Geschenkedition zum Preis von 26,95 Euro unterstreicht DER FEINSCHMECKER seine Position als Renzensions-Institution und als Solitär unter den Foodmagazinen.

„Kein andere Gourmetmagazin-Marke bietet eine solche Leistungsbreite und -dichte und ein solches kompetentes vielfältiges Angebot für seine Leserinnen und Leser. Daran wollen wir anknüpfen und das Jubiläumsjahr mit einem Feuerwerk an guten Ideen und attraktiven Zusatzangeboten zu einer zwölf Monate langen kulinarischen Leistungsschau für unsere Käufer und für unsere Inserenten machen“, ergänzt Peter Rensmann, Geschäftsführung Marketing und Sales im JAHRESZEITEN VERLAG.

Salon du Chocolat

Größtes Schokoladen-Event feiert süße Deutschland-Premiere

Exklusive Fashionshows mit Models in Schokoladenkleidern, Genuss, Unterhaltung, Information und viele weitere Attraktionen. Die einzigartige Publikumsmesse für die ganze Familie kommt vom 14. bis 16. November nach Köln.

Lecker, lehrreich und verlockend: Der Salon du Chocolat präsentiert die ganze Vielfalt von Schokolade und Kakao im Rahmen eines großen internationalen Messe-Events für Jung und Alt. Das genussvolle Gipfeltreffen fand seit 1994 bereits 150 Mal auf vier Kontinenten statt und erweist sich mit inzwischen rund 20 Ausgaben pro Jahr als wahrer Publikumsmagnet. Millionen von Besuchern lassen sich mittlerweile begeistern – von den besten Chocolatiers, Konditoren und Köchen, von spannenden Workshops und dem schon legendären Defilee du Chocolat mit exklusiver Mode aus Schokolade. Nach Paris, New York, London, Tokio und vielen anderen Metropolen kommt die weltweit größte Veranstaltung rund um das Thema Schokolade jetzt zum ersten Mal nach Deutschland. Vom 14. bis 16. November stehen in der Koelnmesse süße Verführungen und noch viel mehr auf dem Programm.
Köln ist drei süße Tage lang der Hotspot für alle, die Schokolade lieben – der zentrale Treffpunkt für regionale, nationale und internationale Top- Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen der Schokoladenbranche. Der Salon du Chocolat bietet ihnen eine prominente Plattform, um ihr Handwerk, ihre Kreativität und ihr Know-how einem breiten Publikum aus Genießern und Fachleuten vorstellen zu können.
Zu den wesentlichen Zutaten dieses Highlight-Events gehören Genuss, Show und Unterhaltung sowie ausgiebige Informationen über den faszinierenden Weg von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel. Workshops im Atelier Pâtisserie, Vorträge in der Chocosphère, diverse Ausstellungen, Verkostungen, eine süße Spielecke für Kinder und viele weitere Attraktionen machen den Salon du Chocolat auch in Köln zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.
Eröffnet wird die Messe bereits am Vorabend (Donnerstag, den 13. November) mit dem Defilee du Chocolat als exklusiver Vorpremiere während der Eröffnungsfeier (für geladene Gäste). Gezeigt werden gewagte, einzigartige Mode-Kreationen, für die Designerinnen und Designer gemeinsam mit Chocolatiers einmalige Kleider aus ungewohnten und überraschenden Materialien entworfen haben. Die Fashion Show der besonderen Art mit Roben zum Anbeißen findet auch an den drei Messetagen jeweils täglich um 16:00 Uhr statt.

Salon du Chocolat Köln Fakten auf einen Blick
14.-15. November, jeweils 10:00-19:00 Uhr am 16. November, 10:00-18:00 Uhr
Koelnmesse/Halle 9 Messeplatz 1 50679 Köln, www.koelnmesse.de
täglich um 16:00 Uhr
Erwachsene: € 14,-
(Tarifermäßigung am Freitag: € 12,-)
Kinder (6-12 Jahre): € 7,-
(Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt) Senioren (ab 60 Jahre): € 12,-
Studenten: € 12,-
Familienkarte (2 Erwachsene + 2 Kinder): € 35,- Tickets sind vor Ort oder online erhältlich www.salonduchocolat.de

20 Jahre Salon du Chocolat:
– 1994: Gründung mit dem ersten Salon du Chocolat in Paris
– 6,4 Millionen Besucher
– 159 Ausgaben
– Austragung in 29 Städten weltweit auf 4 Kontinenten
– bisher insgesamt über 8.000 Messeteilnehmer

Der Salon du Chocolat wurde 1994 von Sylvie Douce und François Jeantet in Paris aus der Taufe gehoben. Seither hat er sich zum „Mondial du Chocolat et du Cacao“, dem größten Event zum Thema Schokolade entwickelt.
Der Salon du Chocolat ist viel mehr als ein einfacher Event. Der Erfolg des Konzeptes basiert auf der Verbindung von Freude, Genuss und der Vermittlung des Savoir-faire der Kakaoproduzenten rund um eines der beliebtesten Produkte der Welt – Schokolade.
Die Veranstaltung kommt mittlerweile jährlich auf mehr als zwanzig Ausgaben auf vier Kontinenten. Im Laufe der Jahre hat die erfolgreiche Publikumsmesse Städte in aller Welt erobert. Neben Europa mit Paris, Zürich, Brüssel, London, Marseille, Cannes, Lyon, Toulouse, Bordeaux, Lille und Nantes sind dies Tokio, New York, Moskau, Peking, Shanghai, Kairo, Salvador da Bahia, Lima und Seoul.

Honig aus Brandenburg

Wer sich hierzulande in früheren Jahrhunderten das Leben versüßen wollte, griff üblicherweise zu Honig. In Zeiten von Bio und Regional steigt seit Jahren die Nachfrage für das heimische Naturprodukt. 1990 brach die Honigerzeugung in Brandenburg so sehr zusammen, dass notleidende Gärtner und Landwirte in einem Modellprojekt sogar auf Hummeln als Befruchtungshelfer verfielen. Ganz offensichtlich ist die märkische „Bienenkrise“ überwunden. Seit Jahren steigt – auch dank der beharrlichen Unterstützung des Brandenburger Agrarministeriums – die Zahl der Imker und Bienen. Erhalten und entwickelt werden konnte auch eine der besten deutschen Bienenforschungsstätten, das Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. (LIB), wie das Ministerium in seinem Landtagsbericht zum Thema Bienenförderung unterstreicht.

Honig ist nicht einfach nur Süßungsmittel. Er enthält rund 190 Inhaltsstoffe, die der Gesunderhaltung dienlich sind. Traditionell steigt der Honigabsatz im Winterhalbjahr.

Für die allermeisten Imker ist die Bienenhaltung ein Zubrot. Nach Angaben des LIB gehen im Land immerhin auch 15 Berufsimker diesem Gewerbe nach.

2012 gab es landesweit insgesamt 3.539 Imker mit etwa 38.900 Bienenvölkern. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Abfragen Ende 2002 mit 2.391 Imkern und Ende 2007 mit 2.759 Imkern nahm die Zahl der registrierten Bienenhaltungen um 48 Prozent in zehn Jahren beziehungsweise um 28 Prozent in den letzten fünf Jahren zu.

Die Imkerschaft hat sich damit verjüngt und ist kein Alte-Leute-Hobby, wie dies in Kinderbilderbüchern immer gern dargestellt wird: Unter den Brandenburger Jungimkern finden sich etliche Frauen der Altersgruppe 25 bis 35, Männer gehören zu den Jahrgängen zwischen 40 und 60.

Neu ist das steigende Interesse nicht nur in Brandenburg, sondern auch in Berlin. Stadtimkern ist hier ein Trend, der in jüngster Zeit zunehmend Anhänger findet.

Im Ergebnis gibt es auch mehr heimischen Honig: 2008 1.145 Tonnen, 2010 1.239 Tonnen, 2011 1.239 Tonnen. Der Honigertrag liegt je Volk bei 35 bis 37 Kilogramm im Jahr.

Für 2013 wird aufgrund des nassen Frühjahrs ein eher durchschnittliches Jahr erwartet. Allerdings differieren die Erträge regional erheblich.

Neuimkerförderung
Für die Förderung von Neuimkern wurden vom Brandenburger Agrarministerium 2005, 2006, 2008 und 2009 Lotto-Mittel bereitgestellt. Seit 2010 ist die Unterstützung von Neuimkern über die EU-Honig-Verordnung möglich. Die Höhe der Zuwendung beträgt maximal 50 Prozent der nachgewiesenen Ausgaben, insgesamt jedoch nicht mehr als 1.000 Euro je Zuwendungsempfänger. In der Summe aller Jahre wurden über 400.000 Euro für die Neuimkerförderung reserviert und so 425 Neuimker mit 2.491 Bienenvölkern unterstützt. Alle Mittel wurden stets ausgeschöpft.

Unterstützung der Bienenzucht und Honigerzeugung
Auf der Grundlage der Honig-Verordnung stellt das Land Geld zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen zur Verfügung. Bis 2015/16 können jährlich für Projekte des LIB und der Imkerverbände 300.000 Euro ausgereicht werden. Die förderfähigen Maßnahmen beziehen sich auf Schulungen, darunter auch zur Ausbildung von Bienensachverständigen, den Aufbau von Lehrbienenständen, die Beschaffung technischer Geräte, auf die Bekämpfung der Varroose, auf die Trachtbeobachtung, die Verbesserung der Honigqualität, auf die Förderung von Neuimkern und auf Forschungsprojekte im LIB. Für Investitionen in die Imkerei kommt auch das Förderprogramm für einzelbetriebliche Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen in Frage. Für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 soll das Programm neu aufgelegt werden. Imker, die die im Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte genannte Mindestgröße von 100 Bienenvölkern erreichen oder überschreiten, können für die Errichtung oder Modernisierung von unbeweglichem Vermögen und den Kauf von neuen Maschinen und Anlagen eine Förderung von 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben erhalten. Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 20.000 Euro.

Weiterhin erhält der Landesverband Brandenburgischer Imker e.V. jährlich weitere Zuwendungen in Höhe von 27.500 Euro. Die Landesmittel dienen als Anteilsfinanzierung für die Schulung der Imkervereine, zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit, für die Öffentlichkeitsarbeit und zur Förderung der Bienenzucht (zum Beispiel Leistungsprüfungen, Verwendung geprüfter Herkünfte in der künstlichen Besamung).

MARCO POLO KOMPAKT

MARCO POLO KOMPAKT ist die neue Reihe digitaler Reise-Taschenbücher für eBook-Reader, Tablets & Co. Hochwertige Inhalte aus den beliebten MARCO POLO Print-Reiseführern können nun als kompakte Rubriken auf Lesegeräte geladen und anschließend flexibel für die Reisevorbereitung oder komfortabel vor Ort genutzt werden. Zum Start ist MARCO POLO KOMPAKT für acht Städte in vier Rubriken verfügbar.

Die digitalen Kompaktausgaben der MARCO POLO Print-Reiseführer im EPUB- und Mobi-Format überzeugen moderne Urlauber durch alle Vorteile eines eBooks: offline, interaktiv und mit Karte. Für jede der acht verfügbaren Destinationen sind vier verschiedene Kompaktausgaben der MARCO POLO Reiseführer als eBook erhältlich.

Sehenswertes: Die Kompaktausgabe „Sehenswertes“ informiert den Reisenden über die interessantesten Locations der Stadt. Ob die schönsten Museen, die imposantesten Plätze und Wahrzeichen sowie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und traumhafte Insider-Tipps – in diesem Guide erfährt der Leser alles über die wichtigsten Hot-Spots für seinen Kurztrip.

Einkaufen: Die besten Shopping-Adressen für jede Stadt liefert die Kompaktausgabe „Einkaufen“. Von Kleidung über Schuhe bis Souvenirs ist für jeden Style und Geldbeutel der passende Laden in den schönsten und kleinsten Winkeln der Stadt im Handumdrehen sofort ausgemacht.

Essen & Trinken: Nur auf der Durchreise? Dann bietet die Kompaktausgabe „Essen & Trinken“ Inspiration für den großen und kleinen Hunger. Hier bekommt der Reisende den besten Überblick über alle Restaurants in jeder Preiskategorie und kann sich vor Ort mit einheimischen Spezialitäten verwöhnen lassen oder die internationale Küche genießen – für jeden Geschmack ist eine Auswahl dabei.

Am Abend: Neigt sich der Tag dem Ende ist die Kompaktausgabe „Am Abend“ eine Wahl für unvergessliche Erlebnisse zur späten Stunde. Informationen über die besten Party-Locations der Stadt mit jeder Menge Tipps sichern ein unterhaltsames Abendprogramm.

Neben den bewährten MARCO POLO Insider-Tipps sind alle Kompaktausgaben mit einem praktischen Cityatlas ausgestattet. Sie bieten Offline-Karten samt Straßenregister für eine schnelle Orientierung vor Ort. Zusätzlich erleichtern Links zu Google Maps die individuelle Routenplanung. Ebenso ist in jeder Ausgabe das öffentliche Verkehrsnetz der jeweiligen Stadt enthalten und bietet eine schnelle Weiterleitung zur Fahrplanauskunft. Dank der praktischen Volltextsuche lassen sich Stichwörter in Sekundenschnelle finden. Mit Hilfe von Lesezeichen und persönlichen Notizen ist ganz einfach ein persönlicher Reiseplan erstellt.

Verfügbarkeit und Preise: Die Ausgaben der MARCO POLO KOMPAKT-Reihe sind ab sofort im Apple iBookstore, im Amazon Kindle-Shop und bei allen gängigen Onlinebuchhändlern erhältlich. Der Preis pro Ausgabe liegt bei 99 Cent.

Aktuell sind die Ausgaben für folgende acht Städte verfügbar: Berlin, Los Angeles, London, Madrid, München, New York, Paris und Prag. Weitere Städte folgen in Kürze.

Weitere Informationen zu den MARCO POLO eBooks: http://shop.marcopolo.de/Produkte/E-Books-Apps

1000 Euro für den Sommerurlaub

Zwei von drei Bundesbürgern unterschätzen die Gesamtkosten

90 Prozent der Bundesbürger planen in diesem
Jahr einen Sommerurlaub. Die Mehrheit (53 Prozent) rechnet dafür mit
Ausgaben von maximal 1.000 Euro pro Person. Ein Drittel der
Reiselustigen deckt die Kosten mit einer angesparten Urlaubskasse.
Doch zwei von drei Befragten geben an, die Gesamtkosten für den
Urlaub schon mal zu unterschätzen. Um die unerwarteten Mehrkosten zu
decken, müssen die meisten eiserne Reserven anbrechen. Dies sind
Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Urlaub 2013“ der CreditPlus
Bank AG.

Jeder Vierte hat für seinen Sommerurlaub bis zu 1.500 Euro
veranschlagt. 23 Prozent wollen sogar 1.500 Euro und mehr pro Kopf
ausgeben. Jeder Zweite (51 Prozent) verlässt für den Urlaub generell
ungern den Kontinent. 28 Prozent der Bundesbürger bleiben sogar am
liebsten innerhalb der Landesgrenzen. Für Fernreisen können sich nur
21 Prozent begeistern.

Finanziert wird der Sommerurlaub von den meisten Befragten aus dem
laufenden Einkommen (49 Prozent). Ein Drittel hat für die schönste
Zeit des Jahres 2013 schon im Vorfeld in eine Urlaubskasse
eingezahlt, die den Großteil der Kosten deckt. 29 Prozent greifen auf
allgemeine Ersparnisse zurück – und 17 Prozent aller Deutschen
bezahlen ihre Reise mit ihrem 13. Gehalt, dem Urlaubsgeld. Fünf
Prozent der Sommerreisenden müssen jedoch gar kein eigenes Geld
investieren, denn sie bekommen ihren Urlaub geschenkt oder haben ihn
gewonnen. Zwei Prozent beanspruchen ihren Dispokredit – und einer von
hundert hat einen Konsumentenkredit aufgenommen, um seinen
Jahresurlaub zu finanzieren.

Zwei von drei Reisen teurer als geplant
Häufig wird der Urlaub aber teuer als gedacht. „Zwei Drittel der
Bundesbürger haben diese Erfahrung auch schon gemacht – trotzdem
kommt es immer wieder vor, dass am Ende des eingeplanten Geldes noch
einige Tage Urlaub übrig ist“, sagt Jan W. Wagner,
Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. Mit 90 Prozent kann die
überwiegende Mehrheit derjenigen, die mit ihrem Urlaubsbudget nicht
auskommen, die Extrakosten aus eigenen Mitteln decken. Fast die
Hälfte bedient sich dafür an Ersparnissen. 30 Prozent decken die
Kosten mit ihrem laufenden Einkommen und zehn Prozent brauchen
einfach mehr vom Urlaubsgeld auf als geplant. Sechs Prozent nehmen
laut Umfrage im Fall unerwarteter Mehrkosten einen Dispokredit in
Anspruch und drei Prozent lassen sich privat aushelfen. Von einem
Dispokredit rät Wagner aber dringend ab: „Das ist die teuerste Form
der Finanzierung und treibt die Urlaubskosten unnötig in die Höhe.“

Da vorsorgen besser als nachsorgen ist, rät der Finanzexperte:
„Mehrere Monate vor der Abreise sollten nicht nur Flug- und
Unterkunftskosten überschlagen werden, sondern auch die Nebenkosten:
Verpflegung, Transport vor Ort, geplante Aktivitäten oder Ausflüge,
Eintrittskarten etc. Wenn Shopping-Trips geplant sind, sollten auch
diese Ausgaben vorher kalkuliert werden. Das schützt am Reiseziel
davor, mehr auszugeben als zuvor berechnet.“

Die meisten Sommerreisenden müssen Ausgaben für acht bis 14 Tage
Urlaubs kalkulieren

Für ihren Sommerurlaub nehmen sich 38 Prozent der Befragten zwischen
acht Tagen und zwei Wochen Zeit. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent)
fährt bis zu drei Wochen weg. Für 12 Prozent müssen fünf bis sieben
Tage reichen, zehn Prozent wiederum planen mit mehr als drei Wochen.
Neun Prozent aller Bundesbürger hingegen wissen noch nicht, wie lange
sie verreisen, weitere neun Prozent verreisen im Sommer 2013 gar
nicht. Für vier Prozent stehen immerhin bis zu vier Tagen zu
Verfügung.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier:
http://tinyurl.com/pcmq8t6

Lebensmittelmüll von Berlin bis Sibirien

„Taste the waste“ und Valentin Thurn wirken nach! Das Thema Lebensmittel im Müll bleibt in der Diskussion. 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, das sind ungefähr 81,6 kg pro Einwohner und Jahr. Das sind die ersten Zahlen einer Erhebung der Institute für Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart und der Universität Wien im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie entsprechen den Ergebnissen, die die Firma Cofresco in 2011 ermittelt hat, wobei die Getränke dort nicht einbezogen waren.

Die Autoren der Studie beziffern den Wert vermeidbarer und teilweise vermeidbarer Lebensmittelabfälle aus Haushalten in Deutschland mit 16,6 bis 21,6 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind rund 200 bis 260 Euro pro Kopf und Jahr. Was das für einen durchschnittlichen Vier-Personen Haushalt bedeutet, kann man sich leicht ausrechnen. Ein Kurzurlaub wäre damit allemal drin.

2010 betrugen die Ausgaben der deutschen Haushalte für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke insgesamt 151 Milliarden Euro. Zwischen zehn und 14 Prozent dieser Ausgaben waren demnach direkt für die „Tonne“. Ganz zu schweigen von den sinnlos vergeudeten Ressourcen. In einem Vergleich mit den wenigen bisher getätigten Erhebungen anderer europäischer Länder unterscheiden sich die gefundenen Zahlen übrigens wenig von denen unserer Nachbarn.

Ministerin Ilse Aigner illustrierte die Lebensmittelverschwendung in Deutschland anhand vollgepackter Lastwagen auf einer 4.500 km langen Strecke von Berlin bis Nowosibirsk. Aber vielleicht ist dem Verbraucher der Bezug zum eigenen Portemonnaie näher. Und hier gilt es demnächst herauszufinden, welche Mechanismen das Einkaufs- und Wegwerfverhalten der Menschen bestimmen und damit die geplanten Kampagnen auszugestalten.

„Man packt sich den Kühlschrank als Gefühlsapotheke voll, um für jede Eventualität gerüstet zu sein. Die Produktvielfalt orientiert sich nicht am Bedarf, sondern an der Stimmungsprophylaxe“, hat der Psychologe Stephan Grünewald vom rheingold Institut für Marktanalysen im vergangenen Jahr gesagt. Nur das schlechte Gewissen helfe dem Menschen da heraus und das Gefühl „mit der vorgelebten Gier dafür verantwortlich zu sein, dass Kinder zu dick werden oder dass man den Hunger in der Welt mitverantwortet“.

Die Datenlücken all dieser Erhebungen sind groß und die Wissensdefizite auch. Die Landwirtschaft wurde in die BMELV-Erhebung (zunächst) nicht einbezogen. Definitionen für Lebensmittelabfälle in der Industrie sind nicht einheitlich bzw. nicht vorhanden. Der Anteil an Lebensmittelabfällen in den verschiedenen „Tonnen“ (Restmüll, Biomüll, Kanalisation) sind nicht bekannt. Aber der Anfang ist gemacht.
Britta Klein, www.aid.de

Mehr als jeder vierte Deutsche will 2012 mehr reisen

– Fast jeder Dritte will 2012 mehr ausgeben für Urlaub
– 6 von 10 zeigen sich bei Reiseplanung 2012 unbeeindruckt von Wirtschaftskrise
– Neue repräsentative Reisetrend-Studie von lastminute.de zu Rückblick 2011 und Ausblick 2012 auf Reiseverhalten der Deutschen

Die Kauflaune der Deutschen ist gut – und dieser Trend setzt sich auch bei der Reiseplanung fort, wie eine neue repräsentative Umfrage von lastminute.de, der Last Minute Website, zeigt: Mehr als jeder vierte Deutsche will 2012 mehr reisen – deutlich mehr als in den Vorjahren (2012: 27 Prozent / 2011: 19 Prozent / 2010: 7 Prozent). Und fast jeder dritte Deutsche will mehr ausgeben für Urlaub – das sind ebenfalls mehr als im Vorjahr (2012: 32 Prozent / 2011: 27 Prozent / 2010: 13 Prozent). Dazu Alexandra Rieck von lastminute.de: „Die Deutschen gehen positiv ins neue Reisejahr laut der lastminute.de Reisetrend-Studie. Die Mehrheit zeigt sich bei ihrer Reiseplanung 2012 unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise: 6 von 10 wollen sich deshalb nicht einschränken.“ Männer sind hierbei offenbar gelassener als Frauen: Dass die Wirtschaftskrise keinen Einfluss auf ihre Reiseplanung 2012 hat, sagen 64 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen. Die Reisetrend-Studie, für die über 1000 Deutsche repräsentativ befragt wurden, hat lastminute.de bereits das dritte Mal in Folge zum Jahreswechsel durchgeführt.

2,5 Urlaubsreisen machen Deutsche im Schnitt pro Jahr – mit steigenden Ausgaben
2012 wollen die Deutschen im Schnitt 2,5 Urlaubsreisen unternehmen, wie schon 2011. Im vergangenen Jahr lagen die Durchschnittsausgaben pro Haushalt für private Reisen im Schnitt bei 1779 Euro (Kosten für Anreise und Unterkunft – ohne Ausgaben vor Ort). Die Bayern haben am meisten ausgegeben mit 2057 Euro, gefolgt von Hamburg mit 1888 Euro und Berlin mit 1863 Euro. 30 Prozent der Reisenden haben 2011 mehr ausgegeben als in den Vorjahren, 27 Prozent weniger und 43 Prozent gleichviel – im Schnitt wurde 5 Prozent mehr ausgegeben. Und im neuen Jahr plant fast jeder Dritte mehr für Urlaub auszugeben (2012: 32 Prozent / 2011: 27 Prozent), 18 Prozent weniger und 50 Prozent gleichviel – im Schnitt sind derzeit 12 Prozent höhere Reiseausgaben geplant.

Verzicht adieu: 41 Prozent jener, die 2011 weniger gereist sind, wollen mehr reisen
Im vergangenen Jahr sind 22 Prozent weniger bzw. kürzer verreist (Vorjahr: 16 Prozent) – und 21 Prozent mehr bzw. länger, eine Vervierfachung zum Vorjahr (5 Prozent). Elf Prozent sagen, sie sind 2011 gar nicht verreist – dies planen 2012 nur noch zwei Prozent. Und dass Urlaub und Reisen unverzichtbar sind, denken sich wohl jene, die 2011 weniger gereist sind und nun im neuen Jahr wieder mehr reisen wollen: mehr als vier von zehn unter ihnen gaben dies an (41 Prozent).

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Michael L. Ellis

Der Amerikaner Michael L. Ellis wird der neue Boss beim MICHELIN-Führer und damit verantwortlich für alle Ausgaben der Gourmet Bibel

Michael L. Ellis wird zum 1. Januar 2012 die Position des Internationalen Direktors der MICHELIN-Führer übernehmen. Derzeit arbeitet Ellis als Vice President Marketing and Sales für den Zweiradbereich von Michelin.

Der gebürtige New Yorker verfügt über langjährige internationale Berufserfahrung in verschiedenen Branchen. Seine Karriere begann er in den 1980er-Jahren als Sales Director beim Spirituosenkonzern International Distillers and Vintners. Anschließend verantwortete er bei Mead Packaging Europe bis 1995 den Food-Bereich für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Von 1995-1997 leitete er den Geschäftszweig Kreuzfahrten beim französischen Tourismusunternehmen Club Med. In den Jahren darauf arbeitete er beim Getränkedosen-Hersteller Ball Packaging Europe als Chef des Getränkebereichs für Südeuropa. 2007 wechselte er zu Michelin. Michael L. Ellis ist 53 Jahre alt und spricht fließend Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch.