Schlemmer Atlas 2017: Die besten Köche

Spitzenköche des Jahres 2017 – Schlemmer Atlas benennt die Besten der Besten – Eine Auszeichnung des Schlemmer Atlas

Die Testsaison für die neuen Schlemmer Atlas 2017 ist beendet, alle dabei gemachten Erlebnisse ausgewertet und die Besten der Besten der Kochzunft sind festgelegt. Die 43. Auflage des bewährten Restaurantführers verrät erneut, wer es als „Spitzenkoch des Jahres“ zu Bestnoten geschafft hat.

Um in den Kreis der Schlemmer Atlas „Spitzenköche“ aufgenommen zu werden, haben sich auch in der Testsaison 2016/17 wieder alle Köche den Tests der unabhängigen Schlemmer Atlas-Tester stellen müssen. Nur wer dabei mit erstklassiger Produktqualität, Frische der verwendeten Produkte und ein Höchstmaß an Kreativität und Professionalität bei der Zubereitung und Präsentation der Speisen überzeugen konnte, wurde mit der Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln geehrt. Selbstverständlich mussten die Werke der Köche auch in den Punkten Harmonie der Speisen und Menüfolge, Auswahl der passenden Weine durch fachmännische Beratung und Servicequalität bei entsprechendem Ambiente auf ganzer Linie die Schlemmer Atlas-Redaktion überzeugen!

In diesem Jahr konnten 15 deutsche, 7 österreichische, 1 schweizer und 2 niederländische Köche auf ganzer Linie begeistern und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres aus Deutschland und Österreich erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 24.10.2016 im Schlosshotel Kronberg in Kronberg im Taunus überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2017“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
Jean Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
Kevin Fehling: The Table Kevin Fehling, Hamburg
Hans Haas: Tantris, München
Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach
Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
Andreas Döllerer: Döllerers Genusswelten, Golling
Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
Johanna Maier: Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg/Tirol
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge

Spitzenköche aus den Niederlanden
Jonnie Boer: De Librije, Zwolle
Jacob Jan Boerma, De Leest, Vaasen

Spitzenköche aus der Schweiz
Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau
Der Schlemmer Atlas erscheint seit 43 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Brasserie „1806“ – Serviceteam des Jahres 2016

Der Schlemmer Atlas glaubt, dass das perfekte Serviceerlebnis die Summe vieler Einzelleistungen in einem Restaurant ist. Aus diesem Grund lößt die Auszeichnung „Serviceteam des Jahres“ ab 2016 die Ehrung „Oberkellner des Jahres“ ab. Damit steht jetzt das Team und nicht mehr der einzelne Mitarbeiter im Fokus. Dies entspricht dem Zeitgeist und dem, was der Gast heute in einem Restaurant erlebt.

Die Schlemmer Atlas-Jury sieht hier das Serviceteam der Brasserie 1806 aus dem Breidenbacher Hof in der ersten Reihe der Erlebnisbringer. Herzlichen Glückwunsch!

„Gemeinsam sind wir stark“ ist der Leitsatz eines Teamgedanken. Oft propagiert, und doch selten angewandt. Die Kunst, wahres Teamverhaltens an den Tag zu legen und dabei erfolgreich zu sein, besteht darin, eine flache Hierarchie zu praktizieren. Das heißt unter einer sanften Führung, die Menschen sich selbst organisieren zu lassen, Ideen umsetzen zu dürfen, Vertrauen zu haben.

Das Serviceteam der Brasserie „1806“ im Düsseldorfer Breidenbacher Hof strahlt diese zufriedene Selbstsicherheit aus, die eine solche Teamstruktur mit sich bringt. Jeder Einzelne ist sich seiner Stärken bewusst und hilft dem anderen. Jeder aus dem Team ist wichtig! Der Leitgedanke der Capella Gruppe „Die Gäste begeistern“ ist dabei in Fleisch und Blut übergegangen. Gäste der Brasserie spüren diese freundliche Atmosphäre. Der Gast wird nicht nur aufmerksam betreut und mit professionellem Service versorgt, sondern in eine Gastfreundschaft mit eingebunden.

Das Feingefühl für die sanfte Führung besitzt Rebecca Blank. Sie managt die gesamte F&B Operation mit der Brasserie „1806“, der Capella Bar, der Lobby Lounge sowie dem In-Room Dining und Bankett/Catering. Der gebürtige Düsseldorfer Marco Hahn übernimmt die Funktion des Supervisors im Restaurant. „Die Arbeit im Team ist ein fruchtbarer Prozess. Es wird diskutiert und jeder kann Änderungen herbeiführen. Es gibt keine festgefahrenen Strukturen,“ verrät uns Marco Hahn, der so erfrischend auf jede Frage, fachlich und plaudernd zu antworten wusste.

Andreas Döllerer – Aufsteiger des Jahres 2016

Der Schlemmer Atlas 2016 ehrt Andreas Döllerer mit der Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres 2016“. Die renommierte Auszeichnung wird an Persönlichkeiten aus der deutschsprachigen Spitzengastronomie vergeben und ist ein Gradmesser für den Vorstoß eines Spitzenkochs in die absolute Branchenelite.

Andreas Döllerer, der als Schöpfer der Cuisine Alpine gilt, konnte mit seiner Philosophie der Verwendung einheimischer Produkte, seiner Investitionsfreude und vor allem seinem ständigen Tatendrang die Schlemmer Atlas-Jury besonders überzeugen.

Der Name sagt es bereits: Döllerer’s Genusswelten. Es ist nicht einfach nur ein Restaurant, in dem Andreas Döllerer arbeitet, sondern eine Welt, die sich dem Genuss verschrieben hat. Eine 20-köpfige Familie steht hinter diesem Imperium, welches ein Genießerhotel, Genießerrestaurant, ein traditionelles Wirtshaus, eine hauseigene Metzgerei und eine Enoteca umfasst.

Andreas Döllerer hat sich in diesem hart umkämpften Metier des Kochs über die Landesgrenzen hinaus durchgesetzt. Als er vor mehr als 10 Jahren in den heimischen Betrieb kam, tat er das einzig Richtige, was ein Küchenchef für den Erfolg tun kann: Andreas Döllerer vermischte seine Heimatverbundenheit mit den unersetzlichen Erfahrungen aus der internationalen Gourmetszene. Daraus entwickelte er eine eigene Küchenlinie – La Cuisine Alpine. Zusammen mit seinen Gästen unternimmt Andreas Döllerer Wanderungen. Er führt sie über saftige Wiesen und glasklare Bäche zu den Produkten der Region. Auf den Gipfel des Genusses. Gourmets dieser Welt fühlen sich ins Schlaraffenland versetzt. Dorthin, wo uns in unseren Träumen die Köstlichkeiten direkt in den Mund fliegen. Andreas Döllerers Küche vermittelt diese natürliche Leichtigkeit, einen unwiderstehlichen Geschmack und die ästhetische Schönheit im Anblick.

René Frank – Pâtissier des Jahres 2016

Am Endes eines ausgezeichneten Menüs noch einmal einen süßen sensorischen Höhepunkt zu setzen, dass ist alleine dem Berufsstand der Pâtissière vorbehalten. Für herausragende Leistungen kürt die Redaktion des Schlemmer Atlas in diesem Jahr René Frank vom Restaurant la vie zum „Pâtissièr des Jahres 2016“.

Ein Pâtissier hat eine besondere Verantwortung. Denn seine Arbeit ist der letzte Eindruck, den der Gast von einem Menü mitnimmt. Das Dessert kann das i-Tüpfelchen auf einem wahrhaften Gourmeterlebnis sein oder aber als bitterer Nachgeschmack das Gesamtbild schmälert. Das Spitzenrestaurant „la vie“ kann sich glücklich schätzen, in René Frank einen Mann gefunden zu haben, der mit seinen süßen Kreationen einen krönenden Abschluss des Menüs findet.

René Franks Laufbahn offenbart ein außergewöhnliches Talent. Er, der zunächst mit einer klassischen Kochlehre begann und schon in diesem Zweig der Küche große Erfolge aufzuweisen hatte, kam eher durch einen Zufall in die Abteilung der Pâtisserie. Die süße Küche faszinierte ihn und er begann eine aufregende Reise durch die anerkanntesten Dessertschulen dieser Welt. Sein Weg führte ihn dabei von Deutschland über Amerika, Frankreich und Spanien schließlich nach Japan. In dem fernöstlichen Land wurde er keineswegs wie ein erfolgreicher Pâtissier empfangen − der er schon war −, sondern er durfte wie alle anderen seiner Kollegen erstmal den Fußboden schrubben, sieben Tage die Woche 16 Stunden arbeiten, um sich dann als Mensch vor dem Produkt zu verneigen. Diese Demut nahm er mit nach Hause. Vielleicht ist es diese besondere Wertschätzung von Schokolade und Früchten, mit der er das Beste aus dem Produkt herausholt. René Franks Kompositionen lassen den Gourmet dahinschmelzen, wie ein Stückchen Schokolade in der Sonne. Unweigerlich, wir können nichts dagegen tun.

The Table Kevin Fehling – Neueröffnung des Jahres 2016

Einen mutigen Schritt gehen und zur richtigen Zeit die richtigen Weichen stellen – diesen Weg ist Kevin Fehling von der Ostsee in die Hansestadt Hamburg gegangen! Mit der kompromisslosen Neuausrichtung seines Erlebniskonzepts empfängt er seit August 2015 seine Gäste in der trendigen Hafencity. Diesen Mut und die Bereitschaft selber Unternehmen sein zu wollen, belohnt der Schlemmer Atlas mit der Auszeichnung „Neueröffnung des Jahres“.

Kevin Fehling stellt seine Küche zur Schau und er hat allen Grund dies zu tun: Er moderiert eine Equipe aus talentierten Köchen, die stundenlang vor den Augen der Gäste akkurat und kunstvoll arrangiert, platziert, flambiert – bevor der Service die Teller übernimmt. Dann sehen die Gäste von vorne – denn kein Kellner „schleicht“ sich hier von hinten an – ein Esskunstwerk auf sich zukommen, dessen Gestaltung sie 20 oder gar 30 Minuten mitverfolgen durften. Entertainment pur auf höchstem gastronomischen Niveau.

„Wir setzen auf eine legere Wohnzimmeratmosphäre und verzichten ganz bewusst auf viele sonst übliche Details“, sagt der 38-jährige Kevin Fehling. Tatsächlich sucht man im „The Table“ in Hamburgs teurer Hafencity vergebens Silberbesteck, gestärkte Tischdecken oder einen Käsewagen. Stattdessen mäandert ein einziger Tisch durch den Restaurantraum, an dem bis zu 20 Gäste wie an einer Perlenkette aneinandergereiht sitzen, locker mit ihren Nachbarn kommunizierend. Die Speisen sind so, wie wir sie aus Fehlings Hand kennen: kreativ auf oberstem Level, mit Anleihen aus der ganzen Welt und konzipiert ohne jegliche Produktscheu. Nur ein Menü steht geschrieben, bleibt lediglich die Frage, ob mit Weinbegleitung oder ohne. Für alle Fälle steht Weinexperte David Eitel bereit.

Kevin Fehling ist Perfektionist, er plant, probiert und formt. Sein fünfköpfiges Köcheteam funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk und war schon früher eine eingespielte Mannschaft. Er setzt etwas Neues in Szene: Perfekte Speisen im reduzierten Umfeld und deren spektakulärer Zubereitung zum Zuschauen. So etwas begeistert das verwöhnte Publikum. Uns auch.

Schlemmer Atlas Spitzenköche des Jahres 2016

Die Testsaison für die neuen Schlemmer Atlas 2016 ist beendet, alle dabei gemachten Erlebnisse ausgewertet und die Besten der Besten der Kochzunft sind festgelegt. Die 42. Auflage des Restaurantführers verrät erneut, wer es als „Spitzenkoch des Jahres“ zu Bestnoten geschafft hat.

In diesem Jahr konnten 16 deutsche, 1 schweizer, 7 österreichische und 2 niederländische Köche auf ganzer Linie überzeugen und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken. In der Spitzen der Gastronomie gab es einen Abgang und einen Neuzugang.

Kevin Fehling aus dem neuen Restaurant The Table Kevin Fehling tritt durch sein großes Talent und Können ab 2016 aus dem Schatten der Vierlöffler heraus und darf sich nun mit fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln schmücken. Nils Henkel hat die Bühne der aktiven Köche durch die Schließung des Schlosshotel Lerbach leider verlassen.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 26.10.2015 im Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch in Neu-Isenburg überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2016“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
Jean Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
Kevin Fehling: The Table Kevin Fehling, Hamburg
Hans Haas: Tantris, München
Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach
Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
Thomas Martin: Louis C. Jacob – Jacobs Restaurant, Hamburg
Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
Johanna Maier: Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg/Tirol
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge

Spitzenköche aus den Niederlanden
Jonnie Boer: De Librije, Zwolle
Jacob Jan Boerma, De Leest, Vaasen

Spitzenköche aus der Schweiz
Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 42 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Alexander Koppe, Berlin

Mit der jetzt erscheinenden Ausgabe des Guide Michelin kann Deutschland 282 Sterne-Adressen verzeichnen, darunter leuchtet auch das Fine Dining Restaurant a.choice des 4-Sterne Superior andel’s Hotel Berlin. Insbesondere Küchenchef Alexander Koppe (33), freut sich über den erstmaligen Erhalt eines Michelin-Sternes und dankt den kritischen Köpfen der französischen Genusswelt.

„Eine sehr gute Küche, welche die Beachtung des Lesers verdient“ – so die Auszeichnung, derer sich Koppe als gebürtiger Berliner mit großem Stolz annimmt. „Wir freuen uns alle wahnsinnig und haben schon kräftig gefeiert, denn das ist schließlich das, was sich jeder Koch wünscht. Als Restaurant im Osten der Stadt sind wir in Lichtenberg das einzige Restaurant mit dieser Auszeichnung“- , so Alexander Koppe, der mit Beginn seines Wirkens im November 2012 bereits mehrere Auszeichnungen für die Fine Dining Oase in der Landsberger Allee erkochte. Dazu gehören 6 Pfannen im GUSTO 2014, 13 Punkte im Gault Millau 2014, 2 Bestecke im Guide MICHELIN 2014 sowie 2,5 Kochlöffel für das Restaurant a.choice im Schlemmer Atlas 2014.

Besonderes Highlight: Die Auszeichnung gibt dem geplanten Umzug des Restaurants in die 12. Etage des Designhotels mit phänomenalem Blick über die Hauptstadt mächtig Aufwind. Jetzt wird das a.choice-Team erst recht den nächsten Schritt nach oben in eine neue Top Location gehen, die bereits heute verspricht ein neuer Hotspot auf der Berliner Genusskarte zu sein.

Alle Ergebnisse des Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345871/Alle-News-zum-Michelin-2015/

Spitzenköche des Jahres 2015

Schlemmer Atlas Restaurantkritiker benennen ihre Spitzenköche des Jahres 2015 – Mit dem neuen Schlemmer Atlas 2015 lüftet das Verlagshaus Busche wieder ein Geheimnis. Die 41. Auflage des bewährten Restaurantführers verrät, wer es als „Spitzenkoch des Jahres“ zu Bestnoten geschafft hat.

In diesem Jahr konnten 25 Köche auf ganzer Linie überzeugen und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken. In der Spitzen der Gastronomie gab es drei Abgänge und drei Neuzugänge.

Walter Eselböck aus dem Restaurant Taubenkobel hat den Stab an Alain Weissgerber weitergereicht und verlässt die große Bühne der Spitzenküche. Einen neuen gastronomischen Weg hat auch Jörg Müller vom Gourmetrestaurant Jörg Müller auf Sylt gewählt. Er zieht sich aus der Spitzengastronomie zurück und will fortan eine neue Küche, „einfacherer“ Küche anbieten. Auch nicht mehr ganz vorne dabei ist Alfred Klink vom Colombi – Restaurant Zirbelstube in Freiburg. Nach vielen Jahren auf höchstem Niveau will er sein Leben zukünftig „ruhiger“ angehen lassen.

Die Neuzugänge Simon Taxacher, Jan Jacob Boerma und Alain Weissgerber sind allesamt keine Unbekannten, echte Profis, Createure der haute cuisine und mit großem Potential für die Zukunft bestückt. Es wird sicher noch eine Menge von diesen Herrschaften zu erwarten sein!

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 27.10.2014 im Breidenbacher Hof in Düsseldorf überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2015“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland

• Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
• Jean Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
• Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
• Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
• Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
• Hans Haas: Tantris, München
• Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
• Nils Henkel: Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach
• Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach (neu)
• Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
• Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
• Thomas Martin: Louis C. Jacob – Jacobs Restaurant, Hamburg
• Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
• Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
• Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
• Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich

• Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau (neu)
• Johanna Maier: Hubertus – Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
• Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
• Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
• NEU: Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg/Tirol
• NEU: Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge

Spitzenköche aus den Niederlanden

• Jonnie Boer: De Librije, Zwolle
• NEU: Jacob Jan Boerma, De Leest, Vaasen,

Spitzenköche aus der Schweiz

• Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 41 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Benjamin Parth

Benjamin Parth zählt erneut zu Top-20-Köchen Österreichs

Mitte September kamen Benjamin Parth und 19 weitere der besten Köche Österreichs im Hotel Zur Tenne in Kitzbühel zusammen. Sie folgten damit einer Einladung des deutschen Busche Verlags, der in der Gamsstadt zum nunmehr dritten Mal die Veranstaltung „Schlemmer Atlas Top 20 Köche Österreich“ ausrichtete.

„Rien ne va plus“ hieß es am Montagabend im Hotel Zur Tenne in Kitzbühel. Dorthin hatte der Busche Verlag zur dritten Auflage des Branchentreffs „Schlemmer Atlas Top 20 Köche Österreich“ geladen. Mit dabei war wie schon in den vergangenen Jahren Benjamin Parth, der Ischgler Spitzenkoch reihte sich als Jüngster unter der Kochelite des Landes ein. Der 26-Jährige wurde im Rahmen der Feierlichkeiten ebenso geehrt wie andere bekannte Kollegen, darunter Martin Sieberer, Simon Taxacher oder die Brüder Karl und Rudolf Obauer.

Das Treffen der heimischen Top-Köche diente einmal mehr als Plattform für Erfahrungsaustausch und als gemütliches Beisammensein. In lockerer Atmosphäre wurde geplaudert, viel philosophiert – und schließlich auch gespielt. Denn der veranstaltenden Busche Verlag bot den Besten der Besten der Kochszene diesmal die Möglichkeit, sich beim Black Jack und Roulette zu versuchen – ohne dass jedoch echtes Geld eingesetzt werden musste. Das minderte jedoch nicht den Ehrgeiz der Teilnehmer, Benjamin Parth und Co. fieberten eifrig mit, auf welcher Zahl denn nun die Kugel des Croupiers landen würde.

„Rien ne va plus“ war zwar quasi ein Motto des Abends, gilt für Benjamin Parth allerdings garantiert nicht. Der Paznauner Küchenchef vom Restaurant Stüva, das derzeit umgebaut wird und sich ab Dezember in neuem Gewand präsentiert, hat noch jede Menge Entwicklungspotenzial und viele spannende Jahre in der Küche vor sich. Der Schlemmer Atlas bewertete ihn mit drei von fünf möglichen Kochlöffeln – für Parth Motivation genug, sich ständig zu verbessern: „Es ist eine große Ehre für mich, dass ich vom Schlemmer Atlas erneut unter die besten 20 Köche Österreichs gewählt wurde. Das bestätigt zum einen meinen eingeschlagenen Weg und ist zum anderen ein großer Ansporn, mich stetig weiterzuentwickeln. Drei Kochlöffel sind ok, doch natürlich will ich auch hier, ebenso wie bei den Hauben, weiter zulegen. Ich freue mich jetzt schon auf die nahende Wintersaison, für die ich mir wieder einiges überlegt habe.“

Das Gourmetrestaurant Stüva ist die Heimat von Haubenkoch Benjamin Parth. Das Restaurant genießt einen ausgezeichneten Ruf und hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zu einem der Top-Haubenrestaurants Tirols entwickelt. Feinschmecker erwartet im Stüva eine raffinierte 2-Hauben-Küche. Benjamin Parth verbindet hier Internationalität und Weltoffenheit mit seinen Tiroler Wurzeln und verpackt diese in seinen puristischen, reduzierten Kreationen.

Das Restaurant Stüva ist seit Anfang September auf Saisonpause und öffnet Anfang Dezember 2014 wieder seine Pforten.

www.yscla.at

16. BUSCHE GALA

Die 16. BUSCHE GALA hat wieder das Who’s Who der deutschen Spitzengastronomie und Hotellerie in München versammelt. 500 Ehrengäste, darunter auch sehr viele Prominente, kamen auf Einladung von Busche zur Ehrung der „Besten der Besten“ aus Gastronomie und Hotellerie sowie zur anschließenden Winner’s Night ins Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski, das gleich zwei Ehrungen für sich verbuchen konnte: als „Hotel des Jahres“, und Generaldirektor Axel ­Ludwig wurde gleich noch „Hotel-Manager des Jahres“.

Das wurde auch Zeit: „Ich habe noch nie im Leben eine Schürze angehabt“, gestand Franz Beckenbauer schelmisch, als er sich als frisch gekürter „Genießer des Jahres“ für die Ehrung beim Verlagshaus Busche bedankte. Der Höhepunkt der Gala, mit der sich das Verlagshaus Busche und die von ihm herausgegeben Schlemmer Atlas und Schlummer Atlas feierte.

Zur Stärkung vor den Ehrungen wurden zum Cham­pagner bereits Austern, Mini-Wagyu-Burger und Tatar-Häppchen gereicht und viel über Essen und Genießen geplaudert. Auch der Fußballkaiser verriet seine Vorlieben: „Ich als Giesinger Bub bin ja nicht verwöhnt worden. Gerne genieße ich nach der Saison, jetzt im Herbst Gans oder Ente.“

Die Kulinarik-Legende ­Gerd Käfer hielt die Laudatio auf den „Gastronomen des Jahres“, Eugen Block. Käfer scherzte: Die Speisekarten des Hamburger Steakhaus-Pioniers hätten für Männer „mehr Sexappeal als der Playboy“. Damit wurde der Ehrungsmarathon mit 38 Preisträgern endgültig zum Männerabend. Einzige geehrte Köchin: Johanna Maier aus Filzmoos (Salzburger Land).

Weiter ging’s mit Bobby Bräuer, der im Frühjahr das „Esszimmer“ in der BMW-Welt eröffnete – er wurde zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt, ­Michael Ecker, Münchner Ausstatter von Groß-Events als „Non-Food-Caterer des Jahres“. Sein Laudator war Professor ­Werner Mang.

Nach fast zweieineinhalb Stunden Ehrungen, für die sich erfahrene Gäste vorsorglich mit San Pellegrino Wasserflaschen versorgt hatten, war endlich Zeit für die „old boys“. Günter Netzer verwechselte Laudatio nicht mit Lobhudelei und nahm seinen Freund Franz Beckenbauer nach allen Regeln der Kunst hoch. Angefangen bei dessen Suppentüten-Werbung aus den 1960-er Jahren („Kraft in den Teller, Knorr auf den Tisch“, sehenswert auf Youtube) bis hin zu dem Genuss, den Beckenbauer empfand, wenn er andere für sich laufen ließ: zum Beispiel Netzer als seinen Caddy. Es war Netzers erster und letzter Golfplatzbesuch , nachdem er rückwärts in den Bunker gefallen war. „Es ist ein Genuss mit dir zu flachsen“, bekam Netzer dann die Kurve ins Herzliche, und Beckenbauer bedankte sich nicht artig, sondern mit Humor: „Manches hat gestimmt, einiges war selbst mir neu.“ Bis spät in die Nacht wurde schließlich gefeiert, für den guten Zweck (Franz-Beckenbauer-Stiftung) wurden EUR 8.900,- gespendet.

Unter den geladenen Gästen waren: Carl Geisel (Königshof), ­Innegrit Volkhardt (Bayerischer Hof), Mario ­Gamba (Acquarello), Schauspieler Christian Wolff, Regisseur Franz Xaver Schwarzenberger und Produzentin ­Susanne Porsche, Wiesnwirt Sepp Krätz mit Frau ­Tina, Sport-Idol ­Lothar ­Matthäus mit Freundin Anastasia, Moderator Max ­Schautzer mit Ehefrau Gundel, Marie-Luise Marjan (Lindenstraße), Spitzenwinzer Fritz Keller sowie die ebenfalls geehrten Köche Hans Haas (Tantris), Heinz Winkler (Residenz Aschau), Christian ­Jürgens (Überfahrt, Rottach-Egern), Harald Wohlfahrt (Traube Tonbach), Jörg Müller (Sylt), Sven Elverfeld (Aqua, Wolfsburg), Nils Henkel (Schloss Lerbach) und Tim Raue (Berlin), Christian Bau (Perl), Jean Claude Bourgueil (Schiffchen), Thomas Bühner (la vie), Karlheinz Hauser (Seven Seas Hamburg), Martin Herrmann (Dollenberg), Alfred Klink (Freiburg), Thomas Martin (Louis C. Jacob), Joachim Wissler (Vendome), Thomas Dorfer (Landhaus Bacher), Walter Eselböck (Taubenkobel), Rudolf Obauer (Werfen) und Andreas Caminada (Schauenstein).

Die RTL-Moderatorin Frauke ­Ludowig führte charmant durch den Abend, Heinz Horrmann laudatierte auf Axel Ludwig der als Hotel-Manager des Jahres geehrt wurde und Uschi Dämmrich von Luttitz fand als Laudatorin tolle Worte für die Gruppe der Spitzenköche. Eine tolle Rede hielt auch die DEHOGA Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges die zusammen mit DEHOGA Präsident Ernst Fischer den Abend bereicherte. Zu guter letzt war es noch Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern der als Laudator sehr treffende Worte für das Hotel des Jahres fand.
Und der 40. Geburtstag des Schlemmer Atlas wurde auch noch gefeiert. Der Atlas kam zu diesem Anlass selbst mal kulinarisch in Form einer reisen Torte daher. 120 Eier, 60kg Butter usw. haben es möglich gemacht.