Hannes Schneider

Für das Team um Hannes Schneider, der das Fünf-Sterne-Hotel Arlberg führt, ist Tradition ein lebendiger Begriff – und gewissermaßen ein Vermächtnis. Vor 50 Jahren leisteten seine Eltern Pionierarbeit, als sie den Grundstein für das heute renommierte Luxushotel legten. Auch in der Küche des Hauses zollt die Crew auf ihre ganz eigene Weise der Vergangenheit Tribut und lässt sich dabei bereitwillig über die Schulter schauen. Gäste dürfen im Rahmen eines eigens zusammengestellten Packages das Geheimnis hinter perfekten klassischen Gerichten, wie Kässpätzle, Schlutzkrapfen oder Mohnnudeln lüften.

Die guten alten Zeiten werden oft zitiert, meist zurückersehnt und viele lassen sie gerne wieder aufleben. Dass Erinnerungen an einen Geschmack oder Geruch bekanntlich besonders intensiv sind, macht sich das Team des Hotel Arlberg in Lech zu Nutze und lädt Gäste ein, kulinarisch auf den köstlichen Spuren der Vergangenheit zu wandeln. Wer Buchteln mit Vanillesoße aus seiner Kindheit kennt oder Mohnnudeln liebt, der kommt in „Omas Küche“ auf seine Kosten. Das gleichnamige Package basiert auf einem Aufenthalt von vier Übernachtungen inklusive Halbpension und ermöglicht bei einem Kochkurs einen umfassenden Blick in das Rezeptbuch der Großmutter, in dem sich traditionell österreichische Gerichte finden. Ein Mini-Sommelierkurs bildet das genussvolle i-Tüpfelchen. Als Ode an die Gartenkunst von „Anno Dazumal“ steht überdies eine vierstündige Kräuterwanderung auf dem leichtfüßigen Programm, die dank eines aus heimischen Kräutern hergestellten kleinen Präsents sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Eine Kräuterstempelmassage rundet das Angebot ab, das von 15. bis 19. Juli 2015 oder von 9. bis 13. September 2015 zum Preis von 1.500 Euro für zwei Personen im Deluxe-Doppelzimmer buchbar ist. Weitere Informationen unter http://www.arlberghotel.at/pauschalen/omas-kueche-neu-entdecken/.

Der Sinn für Tradition wird im Hotel Arlberg durch Innovation perfektioniert. In den zwölf jüngst umgebauten Unterkünften des Jagdhofs sind moderne Technik mit regionalen Materialien wie Schiefer, rohe Granitplatten und handgehobelte Eichenböden harmonisch miteinander kombiniert. Das Hotel Arlberg verfügt über 51 individuell eingerichtete Zimmer und Suiten. Der mit zwei Hauben dotierte Küchenchef Franz Riedler und sein Team sind über die Grenzen von Lech hinaus berühmt für ihre hervorragende Kochkunst, die Gault Millau regelmäßig mit zwei Hauben dotiert. Der großzügige Senses Spa macht das Angebot des Fünf-Sterne-Traditionshotels für ein rundum gelungenes Urlaubserlebnis komplett.

Kulinarik in Lech Zürs am Arlberg

Lech Zürs am Arlberg genießt bei Wintersportlern Weltruf. Aber nicht nur Ski-Enthusiasten und Snowboarder „pilgern“ mit dem ersten Schnee zu ihrem Mekka am Arlberg, auch Genussreisende zieht es in den hochalpinen Ferienort. Ihr Ziel: die Verführung der Geschmacksnerven und die Eroberung des Weltgourmetdorfs.

„LöffelWeise Arlberg“ – hier treffen sich genussfreudige Gaumen mit leidenschaftlichen Köchen
Die Gourmetreihe „LöffelWeise“ Arlberg lädt 2014/2015 zum mittlerweile achten Mal zu einer kulinarischen Reise rund um den Arlberg ein. Noch bis 10. April 2015 verwöhnen die Küchenchefs von zehn Haubenrestaurants in Lech Zürs Feinschmecker und Genießer mit ihren kulinarischen Besonderheiten. Der ursprüngliche Gedanke war, den Austausch und das Miteinander unter den Köchen der Arlberg-Gastronomie zu fördern. Daraus entwickelte sich in den Jahren ein internationaler Wissensaustausch zwischen regionalen Küchenchefs und prominenten internationalen Gastköchen, Winzern, Sommerliers und Referenten auf höchstem kulinarischen Niveau.

Jede „LöffelWeise“ Veranstaltung wird stets von einem „Gaststar“ begleitet. Die Themenabende, die jeden Donnerstag in einem anderen Restaurant stattfinden, bieten nur das Feinste vom Feinen: Außergewöhnliche, 8-gängige Galamenüs inklusive Champagneraperitif, Weinbegleitung, Dessertwein und Kaffee zum Preis von 190,- Euro/p. Person.

Luxus pur im KRUG Open-Air Pop-Up Restaurant in Lech am Arlberg
Vom 7. März bis 4. April 2015 veranstaltet das renommierte französische Champagnerhaus KRUG einen exquisiten Event in Lech am Arlberg. Das Open Air Pop Up Restaurant mitten im Schnee mit atemberaubenden Panorama, beheizten Kojen, Wänden aus Schnee und Eis, kulinarischen Köstlichkeiten und natürlich reichlich eisgekühltem Champagner lädt zum Entspannen und Genießen mit einem Hauch von Luxus ein. Zusammen mit KRUG Grande Cuvée, KRUG Rosé order KRUG Vintage werden speziell abgestimmte À-la Carte-Gerichte der Starköche Andreas Döllerer und Konstantin Filippou des 5 Sterne Hotels „Die Krone vom Lech“ serviert. Am 9. März sind die beiden Koch-Virtuosen persönlich anwesend und kreieren exklusive Speisen – eine Anmeldung wird dringend empfohlen. Öffnungszeiten: (nur bei Schönwetter) täglich von 11.00 – 18.00 Uhr, Reservierung unter +43 (0) 5583-2551 oder email@kronelech.at

www.lech-zuers.at/

JRE-Österreich-Guide 2014

Jeunes Restaurateurs d´Europe – Österreich-Guide 2014 mit ausgewählten Restaurants der Nachbarländer Kroatien, Slowenien und Deutschland

Die internationale Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d´Europe ist in Österreich mit 20 Spitzengastronomen und Köchen so präsent wie noch nie, wie auch der soeben erschienene Guide 2014 verdeutlicht.

Etwa 350 der kreativsten Gastronomen aus zwölf Ländern gehören der 1974 gegründeten Vereinigung für die besten jungen Spitzenköche und Restaurantbesitzer Europas an, darunter mittlerweile auch 20 führende Topbetriebe aus Österreich. Als jüngste Mitglieder traten zuletzt Alexander Gründler (Kulinarik- & Genießerhotel Alpin, Achenkirch), Martin Pirker (Restaurant Zum Tischlerwirt, Reith bei Kitzbühel), Hans-Jörg Unterrainer (Kirchenwirt, Leogang) und Lukas Kapeller (Restaurant Kapeller, Steyr) der hochkarätigen Kooperation bei, die es innerhalb von Österreich auf stolze 42 Gault Millau-Hauben, 56 Falstaff-Gabeln und 70 A la Carte-Sterne bringt.

Unter anderem finden sich unter den Mitgliedern nicht weniger als drei Gault Millau-Köche des Jahres (Thorsten Probost, Burg Vital Resort in Lech am Arlberg / Andreas Döllerer, Döllerer´s Genusswelten in Golling / Thomas Dorfer, Genießerhotel Landhaus Bacher in Mautern). Darüber hinaus stehen sie auch bei nationalen und internationalen Ehrungen regelmäßig im Rampenlicht.

Der Guide 2014 wird ergänzt durch alle 9 kroatischen JRE-Restaurants sowie ausgewählte Betriebe aus den Nachbarländern Slowenien und Deutschland.

JRE-Österreich-Guide 2014, 172 Seiten. Kostenlos erhältlich auf www.jre.at

Lieblingsrezepte für süße Verführungen

Wer seine Lieben mit außergewöhnlichen Köstlichkeiten verführen möchte, dem verraten die Küchenchefs des Hotel Hohenwart in Südtirol, des Hotel Goldener Hirsch in Salzburg, vom InterContinental Berchtesgaden Resort, vom Renaissance Hotel in Hamburg oder vom Hotel Goldener Berg am Arlberg ihre weihnachtlichen Eigenkreationen.

Pâtissier-Geheimnis gelüftet – vom InterContinental Berchtesgaden Resort
Umgeben von Watzmann, Untersberg und Kehlstein thront das InterContinental Berchtesgaden Resort vor herrlich alpiner Kulisse. Meetings, Wellness, Golf, der Skiurlaub mit der Familie oder die ausgezeichnete Küche des preisgekrönten Sternekoch Ulrich Heimann warten auf die Gäste. Passend zum anstehenden Adventsmonat verrät Chef Pâtissier Michael Stahl, der vor kurzem den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Konditoren 2013 belegte, sein neuestes Lieblingsrezept für die sogenannten „Panforte Guanaja“, eine Art Früchtelebkuchen. Hierzu hackt man 125g getrocknete Aprikosen, Feigen, 250g kandierte Orangen, 440g braune Mandeln und 250g dunkle Kuvertüre (Guanaja 70%) klein. Als Nächstes bringt man 125ml Wasser zusammen mit 50g Honig zum kochen bis ein Sirup entsteht. Nun die Hälfte der gehackten Früchte dazu geben und nochmals aufkochen lassen. Dann Nüsse, Lebkuchengewürz, Kuvertüre und den Rest der Früchte mit unterrühren. Die entstandene Menge noch warm auf Oblaten streichen und anschließend auch mit solchen bedecken. Die Panforte Guanaja ca. sechs Stunden ruhen lassen bevor sie zum Verzehr bereit ist. Weitere Informationen über das Resort unter www.berchtesgaden.intercontinental.com

Schoko-Polos vom Hotel Hohenwart in Schenna/Südtirol
Von der Frühstückspension zum Wohlfühlhotel: Das Vier-Sterne-Superior-Hotel Hohenwart in Schenna ist seit über 50 Jahren in Familienhand und eines der führenden Häuser Südtirols. Highlight in 1500 Höhenmeter ist ohne Zweifel der 2011 eröffnete VistaSpa, der u.a. mit Panoramasauna und großer Dachterrasse zum „Best Italy Spa“ gekürt wurde. Tipp von Küchenchef Markus Marmsoler: seine unvergleichbaren, eigens kreierten „Schoko Polos“ (60 – 70 Stück): Für die Füllung der kleinen Süßigkeit 300ml Sahne aufkochen, 350g dunkler Schokolade (gehackt) dazugeben und verrühren. Kalt werden lassen. Anschließend die Masse aufdressieren. Für die Polos 250g weiche Butter mit 140g Staubzucker schaumig schlagen. Dazu gibt man langsam 2 Eier mit 1 TL Vanillezucker. Zum Schluss 190g Mehl und 50g Kakao vorsichtig unterziehen. Anschließend die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (8 – 10 mm) geben und auf einem Backblech kleine Krapfen dressieren. Die Schoko Polos bei 180°C für 10 Minuten backen und auskühlen lassen. Die Schokoladenfüllung nun in den Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, auf die Polos geben und anzuckern. Weitere Informationen über das Hotel Hohenwart in Schenna unter http://www.hohenwart.com/

Marzipanzauber aus dem Hotel Goldener Hirsch, Salzburg
Traditionell und sehr persönlich geführt ist das Hotel Goldener Hirsch in Salzburg eine urbane Oase inmitten der Mozartstadt Österreichs. Das in der historischen Getreidegasse gelegene Luxushaus verbindet den romantischen Zauber des fünfzehnten Jahrhunderts mit gepflegtem Luxus von heute. Wer original Salzburger Leckereien auch zu Hause naschen will, dem empfiehlt Chefkoch Gernot Hicka leckere Kirschmarzipan-Plätzchen der hauseigenen Patisserie. Für den Teigboden und Deckel 250g Rohmarzipan, 150g Staubzucker und 2 Eiklar zu einer weichen, aber noch gut formbaren Masse verarbeiten. Auf einem Backtrennpapier kleine Scheiben dressieren, anschließend bei 170°C Umluft für ca. 10 Minuten gold-gelb backen. Danach das Ganze auskühlen lassen. Für die Füllung 150g Rohmarzipan mit 20g Kirschwasser vermengen. Zum Schluss jeweils zwei Scheiben mit der Marzipan-Kirschwasser-Masse zusammensetzten. Weitere Informationen über das Hotel Goldener Hirsch unter http://www.goldenerhirsch.com/

Glühweinsterne über dem Hotel Goldener Berg in Oberlech am Arlberg
Das charmante 4-Sterne-Superior-Hotel Goldener Berg in Oberlech am Arlberg befindet sich in einzigartiger Berglage inmitten des renommierten Skigebiets auf 1.706 Metern Höhe. Sportbegeisterte sowie Gäste mit einer Vorliebe für Wellness können die Natur bei ausgiebigen Wanderungen, auf der Piste oder im exklusiven Alpin-Spa genießen. Während draußen leise der Schnee rieselt, empfiehlt die haubenprämierte Küche selbstgemachte Glühweinsterne. Zu Anfang zerkrümelt man 125g Rohmarzipan und knetet es mit etwas Zucker und 1 Eiweiß zu einer glatten Masse. 75g Zitronat sowie 75g Orangeat sehr fein hacken und beides mit der Marzipanmasse, 400g Haselnüssen (gemahlen), 2 TL Lebkuchengewürz, einer Prise Salz, 2 TL abgeriebene Zitronenschale und 4 Eiweiß vermischen. Dann den entstandenen Teig über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag den Teig in mehreren Portionen zwischen zwei mit Puderzucker bestäubten Lagen Backpapier etwa 1cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Anschließend die geformten Plätzchen in den auf 160°C vorgeheizten Backofen schieben, ca. 15 Minuten backen, danach abkühlen lassen. Für die Glasur der Glühweinsterne 200ml Rotwein mit der spiralförmig abgeschälten Schale einer Orange, 2 Gewürznelken und 2 Zimtstangen aufkochen und offen bei starker Hitze auf 5 EL Restmenge einkochen, anschließend abkühlen lassen. Danach die Gewürze herausnehmen, das verbleibende Eiweiß steif schlagen und Puderzucker einrieseln lassen. Zum Schluss den Rotwein und etwas rote Lebensmittelfarbe einrühren, den Guss auf die Plätzchen streichen und trocknen lassen. Weitere Informationen über das Hotel Goldener Berg unter http://www.goldenerberg.at

Weihnachtscocktail „Santa’s BeeLicious“ vom Renaissance Hamburg Hotel
Renaissance Hotels ist die gehobene Lifestyle-Marke von Marriott International und besticht durch die Individualität jedes einzelnen Hauses der Gruppe. Getreu seinem Motto „Live Life To Discover“ lässt das Renaissance Hamburg seine Gäste Neues entdecken. Zur Weihnachtszeit setzt man im Herzen der Hansestadt statt auf Plätzchen auf eine ausgefallene, flüssige Süßigkeit: „Santa’s BeeLicious“ heißt der hauseigene Cocktail, gemixt aus Gentlemen Jack Bourbon und „Beelicious“ Rooftop Honey, Honig der Bienen auf dem Dach des Hotels. Alles was benötigt wird ist ein Cocktailshaker und ein paar wenige Zutaten: 4cl Gentlemen Jack Bourbon Whiskey mit 1 Tl Beelicious Rooftop Honey, dazu 2cl frisch gepresster Zitronensaft sowie 2cl Amaretto Du Saronno. Das ganze noch mit 3,5cl Kirschsaft auffüllen. Et voilà, der besinnliche Cocktail für kalte Weihnachtstage. Mehr Informationen über das Renaissance Hamburg Hotel unter
http://www.marriott.de/hotels/travel/hamrn-renaissance-hamburg-hotel/

Gunnar Huhn

Gunnar Huhn zeichnet ab sofort als Küchenchef für das Gourmetstüberl ‚Usinga‘ auf Gut Ising verantwortlich

Neuer Wind für das ‚Usinga‘: Nach drei Jahren kehrt Spitzenkoch Gunnar Huhn nach Gut Ising zurück – in seinem Gepäck: kulinarisches Wissen, höchste Kochkunst und viel Erfahrung. Der 41-jährige war bereits in den Sommermonaten 2009 und 2010 als Souschef für Hotel Gut Ising zuständig. Rund acht Jahre lang hat sich der gebürtige Dresdner als Spitzenkoch im Restaurant ‚Hospiz Alm‘ in St. Christoph am Arlberg einen Namen gemacht – ein Gourmetrestaurant, das auf 1.800 Metern nahe dem Fünf-Sterne-Hotel Arlberg mit kulinarischen Genüssen lockt.

Gunnar Huhn war im Jahr 2005 erstmalig als Chef de Partie für das Restaurant ‚Hospiz Alm‘ tätig. Bereits ein Jahr später zeichnete er dort als Souschef verantwortlich, bevor er Ende 2009 als Küchenchef engagiert wurde. Dank seiner hochwertigen Kochkünste wurde das Gourmetrestaurant in dieser Zeit mit zwei Hauben ausgezeichnet. Im Gourmetstüberl ‚Usinga‘, das seit seiner Eröffnung im August 2012 die Gäste mit gehobener Alpenkulinarik und ausgewählten regionalen Produkten verwöhnt, folgt Gunnar Huhn auf den bisherigen Chef de Cuisine Roland Schön. In Hotel Gut Ising kocht er Seite an Seite mit Rüdiger Linke, der als Küchendirektor für Gut Ising zuständig ist.

Christoph Leinberger, General Manager von Hotel Gut Ising: „Wir freuen uns sehr, Gunnar Huhn als neuen Chef de Cuisine für das ‚Usinga‘ gewonnen zu haben. Mit seinen vielseitigen Erfahrungen und seinen exzellenten Kochkünsten wird er die Hochwertigkeit unseres Gourmetstüberls zusätzlich unterstreichen.“ Das Fine-Dining-Restaurant setzt ganz auf Exklusivität und “Liebe zum Genuss”. Der Fisch wird von lokalen Chiemsee-Fischern angeliefert, das Fleisch stammt von Landwirten und Metzgereien aus der unmittelbaren Umgebung und sämtliche Backwaren werden direkt im Umland hergestellt. Für alle weiteren Produkte fährt der Spitzenkoch einmal wöchentlich zum Großmarkt nach München, um die Ware selbst auszuwählen und für beste Qualität garantieren zu können. Die hochwertigen Produkte versteht Gunnar Huhn täglich neu und kreativ zu kombinieren. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie „Pulpo trifft Kalbskopf“ – eine Kreation aus Paprika, Kapuzinerkresse und Calamansi –, Wachteln gefüllt mit
Tramezzini, Artischocke und Steinpilz sowie der „Seesaibling aus dem Aromendampf“, verfeinert mit Pfifferling, Stangensellerie und Petersilie.

Die Besonderheit des Restaurants zeigt sich aber nicht nur auf dem Teller – auch das Design des Gourmetstüberls überzeugt mit Ästhetik und Finesse. Mit blanken, hellgebeizten Holztischen und -stühlen wirkt das Restaurant ländlich idyllisch und modern zugleich. Mit insgesamt 18 Plätzen steht das ‚Usinga‘ zudem für private Atmosphäre und stilvolle Momente. Geöffnet ist das Restaurant mittwochs bis sonntags von 18 bis 22 Uhr. Reservierungen können telefonisch unter 08667 – 790 vorgenommen werden.

Weitere Informationen zum ‚Usinga‘ sind unter www.gut-ising.de/de/usinga und zum Hotel Gut Ising unter www.gut-ising.de erhältlich.

Gault Millau 2013

Die Einsteiger, Aufsteiger und Absteiger im neuen Guide 2013

Zu den 4-Hauben-Restaurants des Landes zählen ab jetzt nur mehr drei: Obauer, Taubenkobel und Steirereck am Stadtpark. Johanna Maier in Filzmoos verliert einen Punkt und die vierte Haube. Im Vorwort schreiben Karl und Martina Hohenlohe von der „schwierigsten Entscheidung in diesem Jahr“. Das Hubertus in Filzmoos zählt jetzt zu den neun mit 18 Punkten ausgezeichneten Restaurants und damit immer noch zu den besten im Land. Einige 4-Hauben-Hoffnungen bei den 3-Hauben-Köchen haben sich heuer nicht erfüllt. Aufsteiger sind unter anderem Silvio Nickol in Wien und Christoph Zangerl sowie das Mesnerhaus in Mauterndorf, Heimatliebe in Kitzbühel, der Steirawirt in Trautmannsdorf und Tom am Kochen in Leutschach. Zu den abgewerteten Betrieben zählen Rauter und Tristachersee in Osttirol, das m32 und Bruno Nuovo in der Stadt Salzburg, Plachutta Wollzeile in Wien, das Galzig in St.Anton am Arlberg und der Wirt am Berg in Wels.

3 Hauben und 18 von 20 Pukten gehen an …
Im Einzelnen: 18/20 Punkte gibt es für Thomas Dorfer (Landhaus Bacher, Mautern), Andreas Döllerer (Döllerer, Golling), Alexander Fankhauser (Alexander, Fügenberg), Gerhard Fuchs (Kreuzwirt, Leutschach), Johanna Maier (Hubertus, Filzmoos), Silvio Nickol (Silvio Nickol, Wien), Thorsten Probost (Griggela Stuba, Lech am Arlberg), Simon Taxacher (Rosengarten, Kirchberg in Tirol) und Christoph Zangerl (Interalpen Tirol, Telfs).

Neu unter den 3-Hauben-Restaurants …
In der 17/20-Region hat sich einiges getan: Das Mesnerhaus in Mautern, der Steirawirt in Trautmannsorf, T.O.M. am Kochen in Leutschach und die Heimatliebe in Kitzbühel gehören neu zum Club der 3-Haubenköche.

16/20 erhielten das Triad in Bad Schönau, das Amarantis in Wien, die Sazianistuben in Straden, Essig`s in Linz, La Torre in St.Veit an der Glan, das Weinhaus Nigl in Senftenberg und das Albona Nova in Zürs am Arlberg.

Neu mit 15/20 sind das Seehotel Das Traunsee in Traunkirchen, das Aiola City in Graz, das Linsberg in Erlach an der Pitten, die Hospizalm in St.Christoph, Iris Porsche in Mondsee und Meinl am Graben in Wien

Nicht ganz so gut lief es für …
Um zwei Punkte abgestuft wurden Galzig in St.Aton am Arlberg (jetzt 14), Bruno Nuovo in Salzburg (jetzt 13), Rauter in Matrei (jetzt 13), Rössl Gourmetstüberl in Windischgarsten (jetzt 13) und das Tristachersee in Lienz (jetzt 13).

Eineinhalb Punkte verloren M32 in Salzburg (12,5), Reiners Wirtshau in St.Johann im Pongau (12,5), Was Guat`s vom Berg in Tannheim (12,5), der Wirt am Berg in Wels (12,5) und Zur Linde in Laaben bei Neulengbach (12,5).

Gault Millau Österreich 2013 –
Der Reiseführer für Genießer
Herausgeber: Karl Hohenlohe
ISBN : 978-3-86244-206-5 (Portofrei Bestellink)
Einband : kartoniert
Preisinfo : 33,00 Eur[D]
Seiten/Umfang : 900 S.
Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 2013

Karl und Rudolf Obauer

Die Köche des Jahrzehnts 2004 bis 2013 heißen KARL und RUDOLF OBAUER, Restaurant & Hotel Obauer

Karl und Rudolf Obauer definieren die Werte Tradition, Kontinuität und Verlässlichkeit in der Spitzengastronomie auf ihre Art. Für sie muss gute Küche nicht permanent neu erfunden, jedoch als ein sich ständig erneuernder Kreativitäts- und Arbeitsprozess betrachtet werden. Im österreichischen Gastronomieführer „Gault&Millau 2012“ erreichte das Köche-Duo 19 von 20 möglichen Punkten.

BEGEHRTE AUSZEICHNUNG
Der „Koch des Jahres“ von Gault&Millau ist die begehrteste Auszeichnung in der heimischen Gastronomiebranche und blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 30 Jahren verleiht Gault&Millau diesen Titel, seit 20 Jahren wird der Award durch das Zucker-, Stärke- und Fruchtunternehmen AGRANA unterstützt. Erstmalig dürfen sich Österreichs beste Küchenchefs heuer mit dem Titel „Köche des Jahrzehnts“ schmücken. Der Titel „Koch des Jahres“ wurde an Rudolf und Karl Obauer bereits 1989 verliehen.

Während Karl das traditionsreiche Haus 1979 übernahm, sammelte Bruder Rudolf Erfahrungen bei internationalen Spitzenköchen. Damit stehen für das Brüderpaar internationale Kreationen in keinem Widerspruch zu Regionalität. „Unsere Küche überzeugt mit regionalen Gerichten und Klassikern genauso wie mit Meeresfrüchten und andere exotische Kreationen“, so Rudolf Obauer. „Wir freuen uns wahnsinnig über diese Auszeichnung. Die ständige Weiterentwicklung unseres eigenen Stils hat sich offensichtlich gelohnt“, so Karl Obauer.

Eine gelungene Verbindung aus Tradition und Innovation charakterisiert auch AGRANA, international tätiger Veredler von agrarischen Rohstoffen mit starken österreichischen Wurzeln. „So, wie Karl und Rudolf Obauer bei der Zubereitung ihrer Gerichte das Traditionelle mit dem Außergewöhnlichen perfekt kombinieren, sind bei AGRANA klassische Produkte wie Zucker mit starker kultureller Bindung und modernste Technik kein Gegensatz, sondern eine Notwendigkeit“, erläutert AGRANA-Generaldirektor Johann Marihart.

Auch die Herausgeber des Gault&Millau, Martina und Karl Hohenlohe, unterstreichen die besondere Auszeichnung: „Karl und Rudolf Obauer sind unsere längst dienenden Vier-Hauben-Köche, sie verfolgen konsequent eine extrem intelligente Form der Kreativität. Was sie sich ausdenken, hat Hand und Fuß, ist nachvollziehbar und trotzdem immer wieder verblüffend. Ihr Ideenreichtum ist beeindruckend. All das würdigen wir heuer mit dem Titel „Köche des Jahrzehnts“.

DIE AUSGEZEICHNETEN KÖCHE: Karl & Rudolf Obauer
Karl Obauer wurde am 23. August 1953 in Werfen|Ö geboren. Nach seiner Ausbildung im „Restaurant & Hotel Bayrischer Hof“ der Familie Porsche in Salzburg|Ö arbeitete er in den folgenden Jahren, um einige Stationen zu erwähnen, im Hotel „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg, im „Grand Hotel Bellevue“ in Gstaad/Schweiz, im „Hotel Stalheim“/Norwegen, auf der Saga und Vistafjord/Norwegian American Line, und als Stagier in Frankreich, bei Emile Jung, bei Antoine Westermann und bei Jean Paul Lacombe.

1979 übernahm Karl Obauer den damaligen Gasthof „Lebzelter“ in Werfen. In den ersten fünf Jahren seiner Selbständigkeit in Werfen arbeitete er während der Winterbetriebssprerre fünf Wintersaisonen als Küchenchef im Hotel „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg. Seit 1984 ist das nunmehrige Restaurant und Hotel Obauer ganzjährig in Betrieb.

Rudolf Obauer wurde am 17. Februar 1961 in Werfen|Ö geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er im Salzburger Hotel „Goldener Hirsch“ unter Küchenchef Adolf Meindl sowie im „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg. Durch weitere Engagements in Frankreich, Dänemark und Belgien erwarb sich Rudolf Obauer tiefreichende Kenntnisse in der klassischen und kreativen Küche auf höchstem Niveau, unter anderem bei Emile Jung, Alain Chapel, Alain Dutournier und den Brüdern Troisgros.

Schlemmer Atlas prämiert Österreichs Spitzenköche

Mit dem Event „Schlemmer Atlas Top 20 Köche Österreich” erweiterte die Busche Verlagsgesellschaft am 21. Mai 2012 in Kitzbühel die bereits traditionelle Veranstaltungsreihe der Branchentreffs auf Österreich. Der Schlemmer Atlas bekennt sich damit offensiv zum kulinarischen Leistungspotential der österreichischen Kochelite und bietet den Küchenmeistern ihre eigene Plattform. Gleich im Premierenjahr der Veranstaltung folgten 28 Köche der Einladung.

Für das Konzept steht der etablierte Branchentreff der Top 50 Köche Deutschlands Pate. Dieser wird bereits seit acht Jahren erfolgreich ausgerichtet. Die Redaktion des Schlemmer Atlas setzt nun ein klares Zeichen für die österreichische Spitzengastronomie und würdigt Leistungsstärke und Kreativität der Köche im eigenen Land.

Auf der Grundlage der Schlemmer Atlas Wertung lud Busche dazu die besten Küchenchefs des Landes in Gerd Käfers Event-Turm nach Kitzbühel. Die schon legendäre Käfer’sche Gastfreundschaft und das stilvolle Ambiente des Veranstaltungsortes waren die besten Voraussetzungen für den Erfolg des Branchentreffs.

Zunächst erhielten die Nominierten eine individuelle Kochjacke als Zeichen ihrer Aufnahme in den Kreis der Top 20 Köche. In der historischen Benediktinerkapelle des kunstvoll angelegten Geländes begrüßte Johannes Großpietsch, Geschäftsführer der Busche Verlagsgesellschaft, die Gäste mit einer Eröffnungsrede. Ein besonderer Höhepunkt war die Segnung der Köche durch einen Pfarrer, der vor allem deren Bodenständigkeit lobte und ihre große Verantwortung bei der täglichen Arbeit mit Lebensmitteln betonte. Schließlich wurden die Preisträger feierlich mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Danach feierten die rund 70 geladenen Gäste bis spät in die Nacht in den Räumen des Event-Turms. Der vom Schlemmer Atlas mit 3,5 Kochlöffeln ausgezeichnete Küchenchef Fritz Schilling vom Restaurant Schloss Hohenkammer verwöhnte dabei seine österreichischen Kollegen mit kulinarischen Genüssen.

In familiärer Atmosphäre standen bei diesem Klassentreffen der Spitzenköche der Gedankenaustausch und Fachgespräche auf höchstem Niveau im Mittelpunk. Die Gäste waren von der Veranstaltung begeistert und genossen die intime Atmosphäre des Events.

In den Kreis der „Schlemmer Atlas Top 20 Köche Österreich” wurden in diesem Jahr aufgenommen:

• Bobby Bräuer – Grand Tirolia Golf & Ski Resort – Petit Tirolia, Kitzbühel
• Raffaele Cannizzaro – Hohenfels – Tannheimer Stube, Tannheim
• Andreas Döllerer – Döllerer, Golling
• Thomas Dorfer – Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
• Walter Eselböck – Taubenkobel, Schützen am Gebirge
• Alexander Fankhauser – Lamark – Alexander, Fügenberg
• Oliver Fleisch – Romantik Hotel „Die Krone von Lech“, Lech am Arlberg
• Gerhard Fuchs – Kreuzwirt am Pössnitzberg, Leutschach
• Christoph Geschwendtner – Burg Hotel – Lechtaler Stuben, Lech am Arlberg
• Heinz Hanner – Hanner, Mayerling
• Roland Huber – Mörwald „Kloster Und“, Krems an der Donau
• Andreas Kaiblinger – Esszimmer, Salzburg
• Sohyi Kim – Kim Kocht, Wien
• Erich Lukas – Verdi, Linz
• Johanna Maier – Hubertus, Filzmoos
• Andreas Mayer – Schloss Prielau – Mayer’s, Zell am See
• Alfred Miller – Alfred Miller’s Schöneck, Innsbruck
• Markus Mraz – Mraz und Sohn, Wien
• Silvio Nickol – Palais Coburg Residenz – Silvio Nickol Gourmet-Restaurant, Wien
• Karl und Rudolf Obauer – Obauer, Werfen
• Benjamin Parth – Yscla – Stüva, Ischgl
• Mario Plachutta – Plachutta – Wollzeile, Wien
• Thorsten Probost – Burg Vital Resort – Griggeler Stuba, Lech
• Arnold Pucher – Wulfenia – Restaurant Arnold Pucher, Hermagor
• Heinz Reitbauer – Steirereck im Stadtpark, Wien
• Thomas Scheucher – Guth, Lauterach
• Michael Schwarzenbacher – Mangold, Lochau
• Andreas Senn – Grand Spa Resort A-Rosa Kitzbühel – Gourmetrestaurant Heimatliebe, Kitzbühel
• Michael Sicher – Fischrestaurant „Sicher“, Tainach
• Martin Sieberer – Trofana Royal – Paznaunerstube, Ischgl
• Michael Spirk – Gasthof Post, Lech am Arlberg
• André Stahl – Caramé Restaurant – Casino Hotel, Velden am Wörther See
• Rainer Stranzinger – Tanglberg, Vorchdorf
• Simon Taxacher – Rosengarten, Kirchberg/Tirol
• Roland Trettl – Ikarus im Red Bull Hangar-7, Salzburg
• Jürgen Vigne – Pfefferschiff, Hallwang
• Lisl Wagner-Bacher – Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
• Hubert Wallner – See Restaurant Saag, Techelsberg am Wörther See

"Trophée Gourmet A la Carte"-Gala

Dieser Donnerstag ist für Feinschmecker ein ganz besonderer Tag, denn am 24. Mai werden bei der Trophée Gourmet A la Carte-Gala in der Wiener Hofburg die besten Köche, Winzer und Lebensmittelproduzenten des Landes geehrt.

Das Gourmetmagazin A la Carte veranstaltet zusammen mit Römerquelle seit 1989 die „Trophée Gourmet A la Carte“, einen Gastronomie-Oscar, der außergewöhnliche Leistungen in der Gastronomie und im Weinbau würdigt.

Um die diesjährigen Sieger darf bis zum Schluss gerätselt werden: Eine Fachjury (Wirtschaftsleute, Politiker, Feinschmecker) wählt in geheimer Wahl unter den von der Redaktion Nominierten. Die Fragebögen gehen an einen Notar, der das Ergebnis ermittelt und für den Galaabend verschlossene Kuverts vorbereitet. Erst auf der Bühne wird der Kategorie-Sieger bekannt gegeben.

Die Gala findet im prachtvollen Festsaal der Wiener Hofburg statt. Es ist eine gesetzte Gala mit rund 650 Gästen. Den kulinarischen Part übernehmen verschiedene österreichische Toprestaurants.

Die diesjährigen Nominierten:

Kreative Küche Vinzenz Klimmer, Almhof Schneider, Lech am Arlberg Thomas Riederer, T.O.M Am Kochen, Leutschach Simon Taxacher, Restaurant Rosengarten, Kirchberg

Österreichische Küche Haberl und Fink’s Gasthaus und Delikatessen, Ilz Erna und Hans-Peter Metzler, Das Schiff, Hittisau Josef und Maria Steffner, Mesnerhaus, Mauterndorf

Winzer Hannes Artner, Weingut Artner, Carnuntum Heribert Bayer, Weingut In Signo Leonis, Neckenmarkt Anton Bodenstein, Weingut Prager, Weißenkirchen

Gourmandisen Andreas Gugumuck, Wiener Schnecke, Wien Familie Nuart vulgo Hafner, Käse und Lammfleisch, Waisenberg Johannes Pinterits, Pannonischer Safran, Klingenbach

Szene-Gastro-Konzept Edi Dimant & Tobias Müller, Mochi, Wien Berta und Gerhard Fehrer, Holzpoldl, Linz Bernhard Gruber und Thomas Knittl, Das Schindler, Innsbruck

Patrik Somweber

Nachwuchs-Weinkenner im Wettbewerb – Sieger des 7. Jungsommeliercup Arlberg im Hotel Goldener Berg in Oberlech gekürt

Bereits zum siebten Mal fand am 11. April 2012 am Österreichischen Arlberg der Jungsommeliercup statt. Gastgeber in diesem Jahr: Das Hotel Goldener Berg in Oberlech. Zu dem Wettbewerb traten elf Jungsommeliers aus diversen namhaften Häusern am Arlberg an. Als strahlender Sieger nach Punkten ging Patrik Somweber vom Hotel Almhof Schneider hervor, der demnächst mit dem örtlichen „Weinpapst” Adolf Werner zu einer Weinreise ins Bordeaux fährt. Der nächste Jungsommeliercup ist für April 2013 geplant.

Alfons Weiß (Arlberg Hospiz Hotel, 2. Platz) sowie Jan Buchholz aus dem Hotel Austria in Lech (3. Platz) schafften es ebenfalls aufs Siegertreppchen. Der Weg dorthin war jedoch hürdenreich: In Runde eins wurden 15 Weiß- und Rotweine verkostet, gefolgt von einem Katalog aus 20 theoretischen Fragen, bevor abschließend die zuvor verkosteten Tropfen blind zuzuweisen waren. Die sechs besten Kandidaten hatten in der zweiten Runde bei einem Beratungsgespräch ihr Know-how und ihre Service­orientiertheit unter Beweis zu stellen. Als Tester fungierte die erfahrene Jury bestehend aus Adolf Werner, Franz Pfefferkorn, Hermann Lankmaier und Horst Grlic, ihres Zeichens Sommeliers und Wirte der Region. Zum Abschluss prüfte Sommelier und Weinprofi Johannes Pfefferkorn die Finalisten in einem individuellen Gespräch mit zehn Fachragen auf Herz und Nieren.

Neben der Reise ins Bordeaux in Begleitung von Adolf Werner, Seniorchef im Arlberg Hospiz Hotel, durfte sich der Wettbewerbssieger Patrik Somweber über eine Doppelmagnum-Flasche Wein nach Wahl sowie einen Wanderpokal mit Namensgravur als Lohn für die Anstrengungen freuen. In der Teilnahmegebühr von 45 Euro inkludiert waren die zu verkostenden Weine, Brot und eine Brettljause zwischendurch sowie ein Abendessen für die sechs Finalisten. Auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus: Sie bekamen eine Urkunde, drei österreichische Weine als auch eine Flasche nach Wahl – zwischen Doppelmagnum bis Magnum-Größe.

Ziel des Jungsommeliercups ist es, jungen Menschen die Freude am Sommelier-Beruf zu vermitteln und einen Anreiz darstellen, ein entsprechendes Diplom zu erwerben. Außerdem erleben die Kandidaten beim Cup hautnah, wie ein typischer Wein-Wettbewerb abläuft.

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