Andrea Schmoll: Kulturerbe Kochkunst

Baden-Badener Autorin Andrea Schmoll stellt als erste Einzelperson den Antrag auf Aufnahme der Gastrosophie in die Liste des Immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO

„Das Thema verlangt danach, dass eine Einzelperson diesen Antrag stellt“, erklärt die Baden-Badener Autorin Andrea Schmoll ihre Entscheidung. Die Bewerbungsfrist für Vorschläge für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Immateriellen Weltkulturerbes ist gerade angelaufen und schon hat sie einen Antrag beim dafür zuständigen baden-württembergischen Kultusministerium gestellt. Geht es nach ihr, soll die Gastrosophie fortan Immaterielles Kulturerbe der Menschheit sein. „Darunter versteht man wörtlich übersetzt die Weisheit des Magens, jedoch ist damit vor allem gemeint, dass über die Kultur des Küche, der Tafel, des Essens und des Trinkens gesprochen und geschrieben wird. Auf diese Weise leben jahrhundertealte Traditionen in der Gegenwart fort. Wenn wir darüber reden und schreiben, bewahren wir sie vor dem Vergessen. Vor allem aber, halten wir damit die Bedeutung von Küche und Tafel für unser Leben wach, indem wir ihre Geschichte kennen und die Veränderungen feststellen.“

Denn Essen und Trinken bestimmen den Alltag aller Menschen, ob Kind oder Greis, König oder Obdachloser und bezeugen in ihrem Wandel die Kulturgeschichte einer Gesellschaft, niedergelegt in der „Bibliotheca Gastronomica“. Ihre Bände bilden die Basis der Gastrosophie, die jedoch nicht in das trockene Brot der Erkenntnis beißt, sondern vom Redefluss kultiviert wird. Nicht zuletzt, erinnert Andrea Schmoll, „kommt keine Kunstform ohne das Thema Essen und Trinken aus.“ Auch deshalb ist für sie das Gespräch darüber buchstäblich grenzüberschreitend, weil interdisziplinär zwischen Experten und Genießern. Dem kommt Andrea Schmoll als Autorin von Hörbüchern zum Thema und Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Gastrosophie mit ihren Gesprächsausstellungen nach, in denen sie unter anderem den Dialog mit dem Koch der Queen, Anton Mosimann (OBE) sucht. „Gastrosophie braucht die Stimme, die sich ihren Themen annimmt und sie im Wort, aber auch im Text weiterträgt und damit für eine lebendige Tradition der Koch- und Tafelkultur sorgt, wobei die Betonung für den Gastrosophen immer auf „Kultur“ liegt“, so Andrea Schmoll. Daher kann nur eine Einzelperson, eine Stimme diesen Antrag stellen. Denn der Gastrosophie geht es um Kommunikation und diese ist, betont Andrea Schmoll ein „Lebensmittel mit unbegrenzter Haltbarkeit“.

Andrea Schmoll
Kulturerbe Kochkunst
Kulturgeschichte zum Einverleiben
2 CDs, 133 Min., € 16,99
978-3-86974-135-2

ÖKO-TEST Honig

Gen-Pollen sind allgegenwärtig

Dass ein Nebeneinander von Gen-Technik und Nicht-Gen-Technik nicht mehr möglich ist, zeigt der neue Honig-Test, den das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST durchgeführt hat. 14 der insgesamt 20 Blütenhonige waren mit Gen-Pollen verunreinigt. Die gute Nachricht ist jedoch, dass deutscher Honig derzeit noch weitgehend sicher ist.

In allen Gen-Honigen stecken Pollen der Pflanze Roundup Ready Soja. Diese gentechnisch veränderte Soja-Bohne, die vor allem in Brasilien und Argentinien angebaut wird, hat in der EU eine uneingeschränkte Zulassung als Lebensmittel. Deshalb dürfen auch alle Honige, die mit diesen Pollen verunreinigt sind, verkauft werden. Verbraucher sollten außerdem wissen, dass Produkte mit dem Aufdruck „Ohne Gentechnik“ nicht komplett gentechnikfrei sein müssen – geringe Gen-Tech-Spuren sind hier erlaubt.

Bei den Laboruntersuchungen hat sich herausgestellt, dass in deutschen Honigen keine Gen-Pollen stecken. Überraschend ist dies nicht, weil grüne Gen-Technik hierzulande noch keine große Rolle spielt. Das könnte sich jedoch ändern, da derzeit ein Antrag auf Neuzulassung der problematischen Maissorte MON810 läuft und auch andere Zulassungen in Vorbereitung sind.

Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2012 gibt es seit dem 30. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

NaturKulturHotel „Stumpf“

NaturKulturHotel „Stumpf“ und sein Restaurant – Wo SPA und die Euro-Toques-Philosophie groß geschrieben werden

Das idyllisch gelegene NaturKulturHotel „Stumpf“ des gleichnamigen Inhabers, Albert Stumpf, ist bereits über die Stadtgrenzen Neunkirchens hinaus bekannt – hier kann man wahrlich die Seele baumeln, und es sich gut gehen lassen. Mit dem SPA Recreation-Bereich stehen im NaturKulturHotel „Stumpf“ Geist und Körper im Mittelpunkt. Oder, man ist, was man isst. Das hauseigene Restaurant wurde jüngst von Ernst-Ulrich W. Schassberger, President von World-Toques*Euro-Toques, mit der World-Toques*Euro-Toques-Lizenz ausgezeichnet. Damit ist das Restaurant im NaturKulturHotel „Stumpf“ berechtigt, die registrierte Wort- und Bildmarke von World-Toques*Euro-Toques zu verwenden. Das NaturKulturHotel-Restaurant ist damit ein zertifiziertes Restaurant und gleichzeitig Garant für eine gesundheitsbewusste Küche mit natürlich produzierten Lebensmitteln. Bevor Albert Stumpfs Restaurant den Antrag auf Lizenzierung stellen konnte, wurde es von den World-Toques*Euro-Toques-Fachinspektoren besucht und eingehend geprüft. Nachdem das Restaurants der Philosophie und den „Guidelines“ von World-Toques*Euro-Toques entsprochen hat, konnte der Antrag des Fachinspektors in der Geschäftsstelle eingereicht und genehmigt werden.

Wie bisher schon, übernimmt das Hotel aber mit der Auszeichnung nun erst recht eine große Verantwortung gegenüber seinen Gästen und erhält seinen ersten Euro-Toques Garantie-Stern. Dieser Stern symbolisiert die fünf herausragenden Merkmale eines auf höchstem Niveau ausgezeichneten Sterne-Restaurants: Professionelle, qualitative, natürliche, gesundheitsbewusste und exzellente Kochkunst. Der World-Toques*Euro-Toques-Garantiestern im Glanz, zur Sicherheit für jeden Restaurant-Besucher und Verbraucher. Über 750 Restaurants sind bereits weltweit registriert. Alle haben sich dazu verpflichtet, die Guidelines von World-Toques*Euro-Toques einzuhalten. Zahlreiche Aktivitäten wie evaluierte Geschmacksschulungen als Beitrag zur Ernährungserziehung in der schulischen Gesundheitsförderung , der Schulkochclub, europäische Schulprojekte mit Unterstützung der EU, Geschmacksseminare sowie der Amateurkochclub, sind erfolgreiche Innovationen im Netzwerk von World-Toques*Euro-Toques.

Die Köche des NaturKulturHotel-Restaurants erhalten mit der Zertifizierung des Betriebes eine Urkunde.

Auch weiterhin können im Restaurant an die 160 Gäste bewirtet werden, und aus der erlesenen Speisekarte können die gesundheitsbewussten Gäste auswählen. Es ist eine Mischung aus regionalen, naturbelassenen Zutaten und Produkten, sowie der mediterranen Küche. Alle Wege führen ins NaturKulturHotel-Restaurant Neunkirchen.

Restaurant Karner

Zertifiziertes World-Toques*Euro-Toques Sterne-Restaurant Karner im Karner Flair Hotel****S

Ernst-Ulrich W. Schassberger hat dem Restaurant Karner in Frasdorf die Lizenz von World-Toques*Euro-Toques erteilt und ist berechtigt, die Wort- und Bildmarke von World-Toques*Euro-Toques zu verwenden. Damit ist das Restaurant Karner im Karner Flair Hotel ein zertifiziertes Restaurant und der Garant für eine gesundheitsbewusste Küche mit natürlich produzierten Lebensmitteln. Bevor das Restaurant Karner den Antrag auf Lizenzierung stellen konnte, wurde es von unseren Fach-Inspektoren besucht und eingehend geprüft. Nachdem das Restaurant Karner den Guidelines von World-Toques*Euro-Toques entsprochen hat, konnte der Antrag unseres Fach-Inspektors in der Geschäftsstelle eingereicht und genehmigt werden.

Mit der Auszeichnung und dem Erhalt der Lizenz übernimmt das Restaurant Karner eine große Verantwortung gegenüber seinen Gästen und erhält seinen ersten Euro-Toques-Stern. Der Garantie-Stern wurde von den Restaurant-Gästen verliehen. Er symbolisiert fünf herausragende Merkmale eines auf höchstem Niveau ausgezeichneten Sterne-Restaurants: Professionelle, qualitative, natürliche, gesundheitsbewusste und exzellente Kochkunst. Der Garantie-Stern im Glanz, zur Sicherheit für jeden Restaurant-Besucher und Verbraucher.

Alle angestellten Köche des Restaurant Karner erhalten mit der Zertifizierung ihres Betriebes eine Urkunde. Sie sind berechtigt, ohne Beiträge entrichten zu müssen, alle Dienstleistungen von World-Toques*Euro-Toques während ihres Dienstverhältnisses in Anspruch zu nehmen.

Über 750 Restaurants weltweit sind bereits zertifiziert und haben sich verpflichtet, die Guidelines von World-Toques*Euro-Toques einzuhalten. Zahlreiche Aktivitäten wie Geschmacksschulungen, der Schulkochclub, europäische Schulprojekte mit der EU, Geschmacksseminare sowie der Amateurkochclub, sind erfolgreiche Innovationen im Netzwerk von World-Toques*Euro-Toques. Das jährliche Highlight ist der Euro-Toques Award, für herausragende Leistungen der zertifizierten Sterne-Restaurants, welche ausschließlich von den Restaurantgästen vergeben werden.

Mit täglich aktualisierter Druckversion ist nun auch das Restaurant Karner Karner Flair Hotel im World-Toques*Euro-Toques Restaurant-Führer aufgenommen, welcher als informativer Wegweiser und kulinarischer Reisebegleiter quer durch Europa zu allen zertifizierten Sterne-Restaurants führt.

Antonino Russo

Zertifiziertes Euro-Toques Sterne-Restaurant
„Boccon di Vino“, Pontpierre, Luxembourg

Ernst-Ulrich W. Schassberger hat dem Restaurant
Boccon di Vino, in Pontpierre/Luxembourg die Lizenz von
World-Toques*Euro-Toques erteilt. Damit ist das Boccon di Vino ein
zertifiziertes Restaurant und der Garant für gesundheitsbewusste Küche mit
natürlich produzierten Lebensmitteln.

Der Küchenchef und Euro-Toques Sternekoch Antonino Russo prägt durch seine
Kochkunst, den Stil des Hauses. Seit mehr als 5 Jahren ist er engagiert und
aktiv in unserem Netzwerk tätig. Die Sterne-Köche Sante de Santis aus
Stuttgart und Midhat Prcic aus Eberdingen erkannten schon damals die
Fachkompetenz von Antonino Russo und übernahmen spontan die Patenschaft.
Sein beruflicher Werdegang führte ihn seit dieser Zeit von Ludwigsburg, über
Dresden nach Luxembourg.

Das Boccon di Vino vermittelt die angestammten, kulinarischen Werte des
„alten“ Italiens. Schinken, Käse, Öle und Pasta sind natürlich wichtige
Bestandteile dieser feinen Küche, präsentiert mit viel Herz und
Leidenschaft, wie sie vor allem die Italiener leben können.

Bevor das Boccon di Vino den Antrag auf Lizenzierung stellen konnte, wurde
es von unseren Fach-Inspektoren besucht und eingehend geprüft. Nachdem das
Restaurant Boccon di Vino den Guidelines von World-Toques*Euro-Toques
entsprochen hat, konnte der Antrag durch unsere Fach-Inspektoren in der
Geschäftsstelle eingereicht werden.

Mit der Auszeichnung und dem Erhalt der Lizenz übernimmt das Restaurant
Boccon di Vino eine große Verantwortung gegenüber seinen Gästen.
Gleichzeitig erhält das Restaurant seinen ersten 5-spitzigen
Euro-Toques-Stern. Er symbolisiert fünf herausragende Merkmale eines auf
höchstem Niveau ausgezeichneten Sterne-Restaurants: Professionelle,
qualitative, natürliche, gesundheitsbewusste und exzellente Kochkunst. Der
Garantie-Stern im Glanz, zur Sicherheit für jeden Restaurant-Besucher und
Verbraucher. Alle angestellten Köche des Boccon di Vino erhalten durch die
Zertifizierung ihres Betriebes eine Urkunde. Sie sind berechtigt, ohne
Beiträge entrichten zu müssen, alle Dienstleistungen von
World-Toques*Euro-Toques während ihres Dienstverhältnisses in Anspruch zu
nehmen.

Über 750 Restaurants weltweit sind bereits zertifiziert und haben sich
verpflichtet, die regionalen Traditionen in ihren Restaurants zu wahren und
nur qualitativ hochwertige, natürlich produzierte Lebensmittel zu verwenden.

Zahlreiche Aktivitäten, wie Geschmacksschulungen, der Schulkochclub,
europäische Schulprojekte mit der EU, Geschmacksseminare sowie der
Amateurkochclub, sind erfolgreiche Innovationen im Netzwerk von
World-Toques*Euro-Toques. Das jährliche Highlight ist der Euro-Toques Award,
für herausragende Leistungen der zertifizierten Sterne-Restaurants, welche
die Garantie-Sterne für eine exzellente Kochkunst zeigen und ausschließlich
von den Restaurantgästen vergeben werden – der kritischsten Jury der Welt.

www.boccondivino.lu

Frankreich genehmigt Stevia-Extrakt als Süßstoff

Süße Überraschung

Frankreich genehmigt Stevia-Extrakt als Süßstoff

So schnell hätte wohl niemand damit gerechnet: Die französischen Behörden haben Ende August 2009 Rebaudiosid A, ein aus Stevia-Blättern extrahiertes Glycosid, zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren als Süßungsmittel für bestimmte Lebensmittel zugelassen. Die Zulassung gilt nur innerhalb Frankreichs. Nach Deutschland dürfen die mit Rebaudiosid A gesüßten Lebensmittel nicht vertrieben werden. Dafür wäre eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Das Süßungsmittel wird aus Stevia rebaudiana gewonnen, einer in Peru heimischen Pflanze. Der Stoff ist rund 300 Mal süßer als Zucker, liefert jedoch keine Kalorien und wirkt auch nicht kariogen. Seit Jahren wird der Extrakt wie auch das getrocknete Kraut der Stevia-Pflanze von seinen Anhängern als natürliche und gesunde Alternative zu Zucker und synthetischen Süßstoffen gepriesen. Dem standen bislang kritische Stimmen aus der Risikobewertung entgegen: Ein Abbauprodukt der Steviol-Glycoside hatte in Tierversuchen mutagene und entwicklungstoxische Wirkungen gezeigt. Ob Steviol auch vom menschlichen Körper aufgenommen und wie es dort verstoffwechselt wird, galt lange Zeit als unklar. Das französische Dekret über die temporäre Zulassung von Rebaudiosid A definiert strenge Reinheitsforderungen. Zu mindestens 97 Prozent muss das weiße Pulver aus dem süßenden Stoff bestehen. Je nach Art des Lebensmittels sind außerdem unterschiedliche Höchstmengen für den Einsatz von Rebaudiosid A festgelegt.

Bereits im Jahr 2008 hatte der Gemeinsame Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe der WHO/FAO (JECFA) eine Sicherheitsbewertung zu Steviol-Glycosiden abgegeben. Er fordert danach einen Reinheitsgehalt von 95 Prozent. Die Schweiz erteilte im November desselben Jahres Einzelgenehmigungen für drei mit Stevia-Extrakt gesüßte Erfrischungsgetränke. Dass die Franzosen diesem Vorstoß jetzt folgen, erstaunt, da die Reglementierung von Zusatzstoffen innerhalb der Europäischen Union momentan im Umbruch ist. Künftig sollen alle Bewertungen von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nach einem einheitlichen Verfahren durchgeführt werden. Ein Antrag auf Zulassung eines Stevia-Extraktes als Süßungsmittel liegt der EFSA bereits vor. Stellt die Behörde keine gesundheitlichen Risiken fest, muss die Europäische Kommission dem Antrag noch zustimmen. Dann dürfte Stevia-Extrakt auch europaweit als Süßungsmittel eingesetzt werden. Eine positive Bewertung durch die EFSA gilt als wahrscheinlich, mit einer Entscheidung der Kommission wird 2011 gerechnet.
aid, Dr. Christina Rempe

Hochzeitsantrag: die zehn romantischsten Plätze

TripAdvisor nennt die zehn romantischsten Plätze in Europa für den Hochzeitsantrag

Schloss Neuschwanstein unter den Top Ten

Für viele Menschen ist er die wichtigste, aber auch die schönste Frage des Lebens: der Hochzeitsantrag. Neben dem klassischen Kniefall und einer eloquenten Vortragsweise kann natür­lich auch der Ort des Geschehens hilfreich sein, die gewünschte Antwort der oder des Angebeteten herbeizuführen. Die zehn romantischsten Plätze in Europa für die Frage aller Fragen hat jetzt TripAdvisor, die weltweit größte Online Reise-Community, auf Basis der Meinung von TripAdvisor-Reisenden und Redakteuren ermittelt – auf Rang sechs dieser Top-Ten-Liste das Schloss Neuschwanstein.

1.Eiffelturm, Paris
Ein Heiratsantrag auf der Spitze des Eiffelturmes mit dem atemberau­benden Blick über die Seinemetropole erfüllt sämtliche Vorstellungen von Paris als Stadt der Liebe. Für Paare mit Höhenangst bietet sich der nahe­ge­legene Trocadero Park mit dem Eiffelturm im Hintergrund an. Ein TripAdvisor-Reisender empfiehlt: „Machen Sie Ihren Antrag auf der Spitze des Eiffelturmes am frühen Morgen nach Genuss des Ausblicks über die schöne Stadt. Dann gehen Sie den vielen Touristen aus dem Weg.“

2.London Eye, London
Wer die Person seines Herzens in den Himmel heben möchte, dem sei für den Hochzeitsantrag das London Eye, das weltweit größte Aussichtsrad, empfohlen. Um diesen sehr persönlichen Augenblick ungestört genießen zu können, stehen Privatkabinen, auf Wunsch mit Champagner, zur Verfü­gung. „Das Millenium Wheel ist ganz sicher ein romantischer Ort für einen Antrag. Von dort hat man wirklich einen tollen Blick über London“, so ein TripAdvisor-Reisender.

3.Oia, Santorini
Mit einer großartigen Aussicht über das Ägäische Meer vom Rande des Vulkankraters in Oia auf Santorini die berühmt schönen Sonnenuntergänge beobachten. Und durch die engen Gassen zwischen den weißen Häusern zu den Kastro-Klippen schlendern, die für das tolle Panorama bekannt sind. Wie ein TripAdvisor-Reisender sagt: „Oia ist ein sehr romantisches Städtchen und damit auch ein perfekter Ort für einen Antrag.“

4.Alhambra, Granada
Von maurischen Dichtern oft als „Perle, eingepasst in Smaragde“ beschrieben, ist die Alhambra in Granada – in früheren Zeiten Festung und Palast – sehr geeignet für romantische Vorhaben. Hier können Verliebte durch die grandiosen Gärten mit ihren zypressengesäumten Wegen spazieren und sich an den Wasserspielen erfreuen. „Alle Gärten der Alhambra sind ganz sicher großartige Plätze für romantische Augenblicke“, weiß ein TripAdvisor-Reisender.

5.Die Kanäle Venedigs
Ein Klassiker unter den romantischen Orten. Wo ließe sich der Mut für die Frage der Fragen besser sammeln als bei einer Gondelfahrt hinweg unter den venezianischen Brücken durch die luftigen Kanäle Venedigs. Wer einen der Amateurtenore unter den Gondolieres anheuert, ist bestens für den perfekten Moment und die erwünschte Antwort vorbereitet. Ein TripAdvisor-Reisender empfiehlt: „Wählen Sie für Ihre Gondelfahrt einen der zahlreichen singenden Gondolieres und bitten Sie ihn, während Ihres Antrages etwas Romantisches zu singen. Halten Sie außerdem Blumen und Champagner für den Fall bereit, dass die Dame des Herzens Ja sagt.“

6.Schloss Neuschwanstein, Bayern
Wer seinen Antrag in einem königlichen Umfeld machen möchte, dem sei das Schloss Neuschwanstein empfohlen, das legendäre Märchenschloss des Bayernkönigs Ludwigs II. aus dem 19. Jahrhundert. Auf der Fahrt in einer romantischen Pferdekutsche auf dem steilen Weg hinauf zum Schloss fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Nach Meinung eines TripAdvisor-Reisenden ist „das Schloss Neuschwanstein das mit Abstand märchenhafteste Gebäude, das ich je besucht habe.“

7.Monte Pilatus, Luzern
Auf warme Füße ist natürlich zu achten, am Gipfel des Monte Pilatus nahe Luzern. Zu erreichen ist dieser am bequemsten mit einer Fahrt in der weltweit steilsten Zahnradbahn. Dort lässt sich der fantastische Panorama­blick auf mehr als 70 Berggipfel und fünf Seen wahrhaft feiern. „Die wirklich abenteuerliche Fahrt mit der Bahn – schauen Sie besser nicht nach unten – vermittelt einen echten Eindruck der majestätischen Alpen. Welch eine großartige Umgebung für den Antrag an die bessere Hälfte“, schwärmt ein TripAdvisor-Reisender.

8.Trevibrunnen, Rom
Für weniger öffentlichkeitsscheue Paare bietet der Trevibrunnen in Rom ein großes und hoffentlich applaudierendes Publikum. Münze in den Brunnen werfen – keinesfalls den Ring! – und jeder, so sagt es die Legende, kehrt wieder nach Rom zurück; hoffentlich nicht alleine. Ein TripAdvisor-Reisender erinnert sich: „Als ein junger Mann seiner Herzdame am Trevibrunnen einen Hochzeitsantrag machte, begannen alle Menschen auf der umliegenden Piazza lautstark zu gratulieren.“

9.Karlsbrücke, Prag
Ein weiterer Startpunkt für die Romanze des Lebens ist die Karlsbrücke aus dem 13. Jahrhundert mit ihrem traumhaften Blick auf die Dächer von Prag. Für einen etwas ruhigeren Aufenthalt auf diesem von barocken Statuen und drei Brückentürmen eingefassten Bauwerk empfehlen sich die Nachtstunden. Ein TripAdvisor-Reisender sagte: „Ich kenne viele Leute, deren Verbindung auf der Karlsbrücke bei Nacht begann. Sehr romantisch.“

10.Piazzale Michelangelo, Florenz
Die Piazza Michelangelo überschaut die gesamte Stadt Florenz, den Fluss Arno und die goldene Brücke Ponte Vecchio. Die ideale Zeit, den Kniefall zu wagen, ist die Dämmerung, wenn sich die Massen verlaufen und die Stadt in ein magisches Glühen eingetaucht ist. Ein TripAdvisor-Reisender ist der Meinung: „Die Piazzale Michelangelo ist der Platz der Plätze.“

ÖKO-TEST Strompreise

Wechseln ist sinnvoll und einfach

Millionen Verbraucher haben dieser Tage Post von ihrem Stromversorger bekommen – mit der Mitteilung, dass die Preise mal wieder kräftig angehoben werden. Doch ein großer ÖKO-TEST-Vergleich der Strompreise von den 100 größten deutschen Städten zeigt ganz klar, dass es echte Geldverschwendung ist, wenn man jetzt nicht zu einem günstigeren Versorger wechselt. Denn die Angebote unterscheiden sich teilweise um mehr als 40 Prozent. Das sind mehrere hundert Euro pro Jahr. Die vollständige Liste mit dem großen Vergleich ist in der aktuellen November-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht. Das Heft erscheint am 29.Oktober und kostet 3,50 Euro.

Die nächste gute Nachricht: Das Wechseln geht ganz einfach. Hat man einen neuen Versorger gefunden, reicht ein Anruf oder eine e-mail und schon kommt ein neuer Antrag ins Haus. Einige wenige Angaben und eine Unterschrift genügen – die eigentlichen Wechselformalitäten übernimmt dann der neue Anbieter. Im Internet gibt es zudem kostenlose Vermittler – etwa das Portal www.verifox.de

Bei den ÖKO-TEST-Untersuchungen kam übrigens noch etwas Erfreuliches heraus: Der Standardtarif mit einem Energiemix aus Kohle, Atomkraft und Erdgas ist teilweise sogar teurer als Öko-Strom. Wem es also nicht egal ist, ob der für ihn erzeugte Strom die Erdatmosphäre aufheizt oder tonnenweise radioaktiv strahlenden Müll hinterlässt, der findet teils für weniger Geld oder für einen relativ kleinen Aufschlag ein sauberes Angebot.

Air Berlin-LTU: Grünes Licht aus Spanien

Als letztes europäisches Land hat nun auch Spanien der Übernahme der LTU durch die Air Berlin PLC ohne Auflagen zugestimmt. Das dortige Kartellamt hatte das Genehmigungsverfahren wegen seiner Bedeutung für den spanischen Markt an das Gericht zum Schutz des Wettbewerbs (Tribunal de defensa de la competencia) abgegeben. Air Berlin war auch ohne die LTU schon größter ausländischer Anbieter von Flugreisen in Spanien. Das Gericht entschied nun am Freitag, dass es „auch unter Berücksichtigung der Einflüsse auf den Wettbewerb nicht angebracht sei, sich dem Antrag zu widersetzen“.

"Gammelfleisch-Verfahren"

"Gammelfleisch-Verfahren": NDR erwirkt einstweilige Anordnung des Bundesverfassungsgerichts

Das Bundesverfassungsgericht hat auf Antrag des

NDR mit einer am Donnerstag (7. Juni) getroffenen Eilentscheidung

dafür gesorgt, dass Fernsehteams bei der für den selben Tag

angesetzten Urteilsverkündung zum so genannten

"Gammelfleisch-Verfahren" im Landgericht Oldenburg Filmaufnahmen

machen dürfen. Der Vorsitzende Richter beim LG Oldenburg hatte zuvor

die Auffassung vertreten, dass die Richter und Schöffen der 2. Großen

Strafkammer des Landgerichts Oldenburg nicht gefilmt werden dürften.

Daraufhin legte der NDR am Mittwoch (6. Juni) in Karlsruhe

Verfassungsbeschwerde ein und beantragte den Erlass einer

einstweiligen Anordnung. Radio Bremen schloss sich der NDR Beschwerde

am 7. Juni an.

Das NDR Regionalmagazin "Niedersachsen 19.30" hatte sich bereits

zum Prozessauftakt am 17. Januar und für den Tag der Plädoyers am 30.

Mai darum bemüht, im Gerichtssaal zu filmen und aus dem Gerichtssaal

während der Sitzung – aber außerhalb der Hauptverhandlung – zu

berichten; dieses hatte der Vorsitzende Richter abgelehnt. Für die

Urteilsverkündung am 7. Juni hatte zunächst das NDR Studio Oldenburg,

dann die Fernsehleitung im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen eine

Drehgenehmigung beantragt und dabei auch auf die Rechtsprechung des

Bundesverfassungsgerichts zur Gerichtsberichterstattung (März 2007)

hingewiesen. Doch auch diesen Antrag lehnte der Vorsitzende Richter

ab.

NDR Intendant Prof. Jobst Plog: "Das Bundesverfassungsgericht hat

eine wichtige Entscheidung im Interesse unserer Zuschauer getroffen.
Es hat festgestellt, dass die Rundfunkfreiheit, das Recht auf

Berichterstattung in Wort und Bild und das Informationsinteresse der

Öffentlichkeit im Zweifel über das Persönlichkeitsrecht von Richtern

und Schöffen zu stellen sind."

Marlis Fertmann, Programmbereichsleiterin Fernsehen im NDR

Landesfunkhaus Niedersachsen: "Der Prozess um den

Gammelfleisch-Skandal stößt auf großes öffentliches Interesse, dem

die Verweigerungshaltung des Oldenburger Richters auch nach

Auffassung des höchsten deutschen Gerichts nicht genügte." Der NDR

wird am Donnerstagabend in "Niedersachsen 19.30 das Magazin" und in

weiteren aktuellen Sendungen über die Verhandlung im

Gammelfleisch-Skandal berichten.