Fabian Fiedler & Henning Hartwig

Fabian Fiedler folgt auf Henning Hartwig

Für den Erfolg in der Küche des Restaurants Aqua im The Ritz- Carlton, Wolfsburg, sagt Aqua-Patron Sven Elverfeld, seien drei Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung: zum einen sein Sous Chef Wolfgang Pressler, Junior Sous Chef Marvin Böhm und zum anderen sein Chef-Patissier. In der Aqua-Patisserie übergibt Henning Hartwig nach insgesamt 3 Jahren den Staffelstab an Fabian Fiedler. Fiedler, der bereits seit Anfang August in Wolfsburg ist, betont: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung im Restaurant Aqua. Die hochprofessionelle Arbeit des Küchen- und Service-Teams, die topmoderne Ausstattung und die Lage des Restaurants im The Ritz- Carlton und der Autostadt in Wolfsburg sind spannend und inspirierend zugleich.“

Fabian Fiedler, geboren am 08.01.1991 in Freiburg, kommt aus dem 2-Sterne-Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg. Dort war er zuletzt die rechte Hand des Chef-Patissiers Christian Hümbs. Sven Elverfeld, der mit seinem ehemaligen Aqua Mitarbeiter Christian Hümbs stets in Kontakt steht, ergänzt: „Im regelmäßigen, guten Austausch zu vielen ehemaligen Aqua-Teammitgliedern spricht man auch immer über personelle Entwicklungen. Als wir Fabian kennenlernten, war schnell klar, dass er eine Bereicherung für das Team ist. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit seiner Kreativität erfolgreich neue Ideen mit dem Patisserie-Team entwickeln können.“ Fiedler legt in seinen Kreationen Wert auf frische Noten und arbeitet gerne zuckerreduziert.

Fiedlers weitere Stationen führten ihn unter anderem in das Hanse-Gourmet im Hafen-Klub Hamburg. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er in dem seit mehreren Jahrzehnten besternten Restaurant Schwarzer Adler des Traditionsunternehmens Weingut Franz Keller in Vogtsburg-Oberbergen.

Für Henning Hartwig, der nach insgesamt 3 Jahren das Restaurant Aqua verlässt, geht der Weg weiter auf die Hotelfachschule nach Heidelberg. Er brachte bei den Dessertkreationen, dem Finale des Menüs, nicht immer nur süße und klassische Elemente zusammen, sondern bewegt sich auch gerne in außergewöhnlichen Aromen-Welten. Henning Hartwig arbeitete nach der Ausbildung und dem Wehrersatzdienst in namenhaften Restaurants wie dem La Belle Epoque und dem La Vision. Bereits 2011 absolvierte er ein Praktikum in der Aqua-Küche, bevor er im August 2013 in das Team von Sven Elverfeld kam. Dort zeigte er sich mit seinen Mitarbeitern verantwortlich für hausgemachte Brotsorten, Pralinen und Dessertkreationen.

Im mehrfach ausgezeichneten Gourmet-Restaurant Aqua kreieren Sven Elverfeld und sein Team seit mehr als 15 Jahren mit exzellent ausgeübtem Handwerk außergewöhnliche kulinarische Momente für seine Gäste. Jenseits von festgelegter Stilistik und Trends schafft Elverfeld eine Symbiose aus Tradition und Moderne. Ausnahmslose Qualität und ein ausgeprägtes Aromenspiel gepaart mit ästhetischer Optik bilden seine unverkennbare Handschrift. Ausgezeichnet wird dies unter anderem mit drei Sternen im Guide Michelin und 19 Punkten im Gault&Millau. Name und Design des Gourmetrestaurants drücken Klarheit und Transparenz aus. Seit der Umgestaltung im Jahre 2013 durch den renommierten amerikanischen Innenarchitekten Elliott Barnes geben große Panoramafenster den Blick auf die grünen Hügel des Autostadtparks, den eigenen japanischen Garten mit großer massiver Bronzeschale, sowie auf das Hafenbecken und den Mittellandkanal.

Christian Schmidt ist neuer Küchenchef in der Sansibar by Breuninger in Düsseldorf

Sylter Charme und eine Prise Nordseeluft mitten auf dem Festland – Christian Schmidts neuer Arbeitsplatz transportiert den Kultcharakter von Deutschlands beliebtester Strandbude nach Düsseldorf. Als neuer Küchenchef der Sansibar by Breuninger ist der 38-Jährige ab sofort für das authentische Lifestyle-Genuss-Paket im Breuninger Department Store im Kö-Bogen verantwortlich.

„Die Sansibar by Breuninger in Düsseldorf war das erste Sansibar-Restaurant auf dem Festland. Im Frühjahr 2017 werden wir diese einmalige Gastro-Kooperation auch in unserem Flagship-Store in Stuttgart umsetzen – ein Zeichen für den Erfolg der Marke auch außerhalb der Insel. Wir freuen uns sehr, dass Christian Schmidt unser Düsseldorfer Team mit seinen weitreichenden Erfahrungen und genussvollem Talent bereichert und heißen ihn herzlich willkommen“, so Matthias Sontowski, Leiter Gastronomische Betriebe bei Breuninger. Auch der neue Küchenchef freut sich auf die neue Herausforderung: „Die Sansibar by Breuninger ist für mich ein außergewöhnliches und spannendes Gastro-Konzept, das mir die Möglichkeit bietet, meine Leidenschaft für qualitativ hochwertiges Essen in einer exklusiven und gleichzeitig bodenständigen Küche umzusetzen.“

Christian Schmidt hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Nach seiner Ausbildung zum Koch im Hotel „Victoria“ in Bad Mergentheim, stellte der gebürtige Frankfurter im Düsseldorfer „Hummer-Stübchen“ seine kreative Kompetenz unter Beweis. Seine weitere Laufbahn führte den Vater einer Tochter unter anderem nach Essen, Hamburg und Frankfurt. In den Stationen seiner Karriere arbeitete er als Commis de Cuisine, Demichef de Partie, Souschef und stellvertretender Küchenchef, bis er schließlich 2008 als Küchenchef das Gourmetrestaurant „Brogsitters Sanct Peter“ im Weinort Walporzheim übernahm. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Michelin Stern, konnte das Restaurant unter seiner Leitung gewinnen. Seinen Erfolgskurs setzte Schmidt auch nach seinem Wechsel in das Essener Restaurant „Schote“ fort. Seit 2014 erkochte er dort an der Seite von Fernsehkoch Nelson Müller unter anderem einen Michelin Stern, 16 Punkte im Gault&Millau und den Open Table-Titel „Bestes Restaurant 2015“.

Christian Maeder

Christian Maeder wurde kürzlich zum Direktor der Restauration im The Setai, Miami Beach, ernannt. Er wird unter anderem die vier Gastronomie-Betriebe des berühmten Hotels von South Beach leiten – darunter das Java, das neue Restaurant des jungen, französischen Chefkochs Mathias Gervais (ex-Vergé und Robuchon), welches die asiatische Küche neu interpretiert.

Christian Maeder, der aus Münsterlingen in der Schweiz stammt und an der Swiss Hotel Management School in Luzern ausgebildet worden ist, hat bereits 12 Jahre Erfahrung im Bereich Luxushotellerie aufzuweisen, darunter auch im Peninsula, Mandarin Oriental, Four Seasons und Claridge’s. Seine Karriere hat er als Leiter des Roomservices im The Peninsula Hotel in New York begonnen und dann im Claridge’s in London fortgesetzt. Später wurde er dann zum Stellvertretenden Leiter der Restauration im Mandarin Oriental in Las Vegas ernannt. Bevor er dem The Setai-Team beigetreten ist, arbeitete Herr Maeder bereits als Leiter der Restauration im Four Seasons in New York.

„Christian Maeder wird wertvolle Perspektiven und neue Ideen mit sich bringen“, erklärt Alex Furrer, Generaldirektor des The Setai, Miami Beach. „Er wird in enger Zusammenarbeit mit unserem Küchenteam und dem Chefkoch Mathias Gervais agieren und somit das kulinarische Erlebnis, welches unseres Etablissements bietet, in noch höhere Sphären katapultieren.“

www.thesetaihotel.com

Kohlrabi – Auch die Blätter schmecken

Kohlrabi gilt als typisch deutsches Gemüse. In keiner
Nation wird es häufiger zubereitet. Viele Länder wie
Großbritannien, Japan und Russland haben daher die deutsche
Bezeichnung „Kohlrabi“ übernommen.

Die knackigen Knollen haben ein leicht süßliches bis nussiges Aroma
und schmecken roh im Salat und als Snack zwischendurch. In Scheiben
gekocht und mit einer leichten Soße sind sie eine leckere Beilage zu
Fleisch oder Fisch. Wer kleine Exemplare im Ganzen gart und erst dann
die Schale abzieht, reduziert den Nährstoffverlust.

Wurzelansatz und Blattstiele werden entfernt. Bei jungen Pflanzen,
die jetzt im Frühling erhältlich sind, müssen die Knollen nur dünn
geschält werden. Sommer- und Herbstexemplare haben meist mehr holzige
Stellen.

Die zarten Herzblätter sind zum Wegwerfen viel zu schade. Fein
gehackt sorgen sie für mehr Würze im Gemüse, in Suppen und Salaten.
Sie lassen sich aber auch ähnlich wie Spinat zubereiten und mit einem
Schuss Zitronensaft verfeinern.

Kohlrabi gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist ein
Abkömmling der Kohlfamilie. Schon die Römer schätzten sein Aroma.
In Deutschland wird das Gemüse erst seit dem 16. Jahrhundert
kultiviert. Die Knolle entsteht durch eine oberirdische Verdickung des
Pflanzenstiels und kann grünlich-weiß über rötlich bis
dunkelviolett gefärbt sein. Kohlrabi ist kalorienarm und hat einen
hohen Wassergehalt. Wertvolle Inhaltsstoffe sind unter anderem
Senföle, Vitamin C und K, Folsäure sowie die Mineralstoffe Kalium,
Kalzium und Magnesium. Noch nährstoffreicher sind die Blätter der
gesunden Knolle.

Auch wenn Kohlrabi ganzjährig im Handel erhältlich ist, gilt es als
klassisches Frühlingsgemüse. Die ersten heimischen Knollen sind
besonders zart und saftig, wobei frische Ware am kräftig grünen Laub
zu erkennen ist. Im Gemüsefach ist Kohlrabi, in ein feuchtes Tuch
eingewickelt und von den Blättern befreit, bis zu zwei Wochen
haltbar.

Heike Kreutz, www.aid.de

So schmeckt Thailand

Thailändisches Essen ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und erfreut sich in vielen Teilen der Welt großer Beliebtheit. Seine Vielseitigkeit reicht von würzig-scharfen Gerichten über süßes, saures und salziges bis hin zu für europäische Gaumen eher bitteren Speisen. Verschiedenste Geschmacksrichtungen und Aromen werden in Form mehrerer Gerichte gelungen kombiniert, unter anderem auch dank chinesischer und indischer Einflüsse, aus deren Mischung sich die thailändische Küche teilweise entwickelt hat.

Aus China stammen beispielsweise die vorherrschende Gartechnik im Wok, verschiedene Fisch- und Fleischgerichte sowie viele Süßspeisen und Desserts. Aus der indischen Küche hingegen wurden zahlreiche Currys sowie die Verwendung von Kokosmilch übernommen; beides ist aus der heutigen thailändischen Küche nicht mehr wegzudenken. Regionale Unterschiede machen sich vor allem beim Thema Schärfe bemerkbar; so wird im Süden schärfer gekocht als im Norden, wo mildere Gerichte überwiegen. Ein ideales thailändisches Menü besteht oft aus einer Mischung aus scharfen, milden, süßen und sauren Gerichten, beispielsweise einer klaren Suppe, einem scharfen Salat und einer Auswahl an Soßen zum Dippen. Um die Schärfe der großzügig verwendeten Chilis auszugleichen, gibt es zum Dessert meist besonders süße Nachspeisen oder frisches Obst.

Was die Tischkultur betrifft, ist es in Thailand üblich, gemeinsam mit mehreren Leuten zu essen, denn man stillt nicht nur seinen Appetit, sondern isst mit Freude und Genuss in guter Gesellschaft. Jeder bestellt sein Lieblingsgericht, doch alle Speisen werden in der Mitte des Tisches serviert, sodass sich alle nach Herzenslust von verschiedenen Tellern bedienen und unterschiedliche Gerichte probieren können, was die thailändische Esskultur noch etwas vielfältiger macht. Wer selbst mal Hand anlegen und den thailändischen Geschmack mit nach Hause nehmen möchte, findet in vielen Teilen Thailands Kochkurse zu verschiedensten kulinarischen Themen. Die meisten dieser Kurse, die oft auch in größeren Hotels angeboten werden, beginnen auf lokalen Märkten, wo auch Einheimische ihre Kochzutaten einkaufen. Thai-Kochkurse reichen von Tageskursen bis hin zu kompletten Trainingsprogrammen für ambitionierte Köche und sind über die Hauptstadt Bangkok hinaus im ganzen Land zu finden, unter anderem auch im Rahmen von gemeindebasierten Tourismusprojekten in den weniger bereisten Regionen.

Weitere Informationen und Kochschulen in Bangkok finden Sie unter:
www.cookingwithpoo.com
www.blueelephantcookingschool.com/home_bangkok.php
www.amitathaicooking.com

New Amsterdam Vodka

New York hieß im 17. Jahrhundert New Amsterdam und steht heute für eine bunte Lifestyle-Szene mit klar definierten Ansprüchen und lebendigem Nachtleben. Genau dieses Gefühl transportiert New Amsterdam Vodka. Vom Charakter der Stadt inspiriert, haben Barkeeper aus fünf deutschen Szene-Bars ihre Signature Drinks auf Basis des Vodkas ins Glas gebracht. Die Cocktailkreationen sind so unterschiedlich wie die Macher dahinter, vom innovativen „Northern Lights“ von David Rippen aus der Düsseldorfer Square Bar bis zur Neuinterpretation „New Amsterdam Mule“ aus der Schwarz-Weiß- Bar in Ludwigsburg. Nachmachen ist bei diesen Drinks definitiv erwünscht.

Wenn man sie nach den Trends für die Bar der Zukunft fragt, geben die jungen Männer und Frauen hinter den Tresen der deutschen Szene-Bars eine überraschende Antwort: Für sie geht es zurück zu den Anfängen der Barkultur in den USA der 1920er Jahre, mit klassischen Cocktails wie den Variationen des „Old Fashioned“ oder „Moscow Mule“, und einem Ambiente, das an „The Great Gatsby“ und die wilden Zwanziger in New York erinnert. Back to the roots heißt es auch bei New Amsterdam Vodka. In Anlehnung an die Anfänge New Yorks kombiniert er qualitativ hochwertige Verarbeitung mit modernem Design. Aufgrund seiner milden und klaren Struktur eignet sich der Vodka perfekt als Basis für unterschiedliche Cocktails. Diese Eigenschaften weiß die nächste Barkeeper-Generation zu schätzen. Die Bartender aus fünf Bars in ganz Deutschland präsentieren ihre individuellen Signature Drinks mit New Amsterdam Vodka und zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Premiumprodukts.

Klein aber fein geht es in der Square Bar von David Rippen in Düsseldorf zu. In der kleinsten Bar der Stadt hat der Barkeeper eine nordische Kombination mit hausgemachtem Pfeffer-Honig, Cynarstaub und Gurken-Espuma entwickelt und ihr den Namen „Northern Lights“ gegeben. André Pintz, dem das Imperii in Leipzig
gehört, nennt seinen Drink „Tulips Club“, in dem er New Amsterdam Vodka unter anderem mit Lillet Blanc und getrockneten Limettenscheiben mixt. Hinter der Bar des Prinzipal in Berlin-Kreuzberg steht Ferhat Akbiyik. Er hat gleich drei Rezepte kreiert, in denen sich alles um das Thema Varieté-Show dreht. Dementsprechend sind auch die Drinks benannt: „Elli Fatale“, „Green Goblet“ und „Eflaton Fizz“. „Besonders der Elli Fatale mit Rosensirup, Ginger Ale und frischem Zitronensaft kommt bei unseren Gästen sehr gut an, den fand auch ich als Barkeeper sehr spannend“, sagt Akbiyik.

Die Capri Lounge in Köln befindet sich in einem urigen Gewölbekeller und gilt unter Kennern der gehobenen Trinkkultur als echter Geheimtipp. Maria Koppmaier und Tristan Bantle haben für ihren „Send me a Message“ eine Aprikosen-Rhabarber-Infusion mit New Amsterdam Vodka hergestellt und diese unter anderem mit Weinbergpfirsisch-Likör und Rhabarberbitter verfeinert. Beide schätzen vor allen Dingen die klassische Barkultur: „Eine gute Spirituosenauswahl, klassische Cocktails wie „Old Fashioned“ in allen Variationen und ein Ambiente im Retro-Stil machen für mich die perfekte Bar der Zukunft aus“, erklärt Tristan Bantle. In einem Gewölbekeller mit Wohnzimmercharakter liegt auch die Schwarz-Weiß-Bar in Ludwigsburg, ein Ableger des bekannten Originals in Stuttgart. „One Night in Amsterdam“ und „New Amsterdam Mule“ haben Leopold Langer und Dominic Achtenicht ihre Kreationen getauft. Der erste ist ein innovativer Cocktail mit Tonkabohnen-Sirup, frischem Zitronensaft und Apfel- Vanille-Gelee, der zweite eine Neuinterpretation des Klassikers „Moscow Mule“ mit gepfeffertem Honigsirup, frischem Limettensaft und Holunderblütenlikör.

Reinheit und eine milde Geschmacksnote, da sind sich die sieben Barkeeper einig, zählen zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines guten Vodkas. „Für mich sind aber auch Authentizität und Charakter unabdingbar“, sagt David Rippen. Durch die dreifache Kohle-Filtration und fünffache Destillation erfüllt New Amsterdam Vodka genau diese Kriterien, die ihn zum hochwertigen Szene-Getränk machen, egal ob pur oder gemixt.

www.newamsterdamspirits.com/Vodka

Beat Schittenhelm

SWISS Taste of Switzerland: Traditionelle Schweizer Kulinarik aus dem Bergkanton Glarus an Bord der SWISS.

Noch bis Anfang Dezember 2015 genießen Passagiere der First und Business Class auf Langstreckenflügen im Rahmen des preisgekrönten Konzeptes „SWISS Taste of Switzerland“ gastronomische Highlights aus dem Schweizer Restaurant des Boutique Chalet Hotels Ahorn. In Zusammenarbeit mit Beat Schittenhelm, Gastgeber und Küchenchef des Gourmet Restaurants, präsentiert SWISS eine gesunde, natürliche und schmackhafte Saisonküche, die sich durch den Einsatz von lokalen Kräutern auszeichnet.

Gäste der First Class kommen beispielsweise in den Genuss einer Zigerkäse-Terrine mit Nüssen, Dörraprikosenchutney und Schüttelbrot, Apfelsuppe mit Alpenkräuter-Speckmöggli, gebratenem Kalbsfilet und in Pinot Noir geschmorten Kalbsbäckchen sowie einem „Alpentraum“ Dessert mit Heumousse. Serviert wird zudem eine Glarner Zwetschgenpastete mit Birnenkompott und Zimtglacé.

Für Gäste der Business Class hat Beat Schittenhelm unter anderem Mojito-Lachs mit Zitrusfrüchten und Auberginenpüree kreiert. Als Hauptgang wird ein Rindsfilet mit Pflaumen-Marronikruste an Balsamicosauce offeriert, gefolgt von einem Trietolt-Mousse-Dessert mit Brownie und Heidelbeercoulis.

Eine vielfältige Weinauswahl aus dem an Glarus angrenzenden Kanton Graubünden ergänzt das Menü. SWISS serviert sowohl erlesene Rot- wie auch Weissweine aus dem Bündner Rheintal. In der First Class stehen ein Malanser Pinot Blanc und der Selfi Wingert Pinot Noir aus dem Weingut Fromm. Und in der Business Class werden unter anderem der Riesling-Silvaner Goldene Sonne aus Felsberg und der fruchtige Malanser Pinot Noir von Cottinelli Weinbau ausgeschenkt.

Das preisgekrönten Gastronomiekonzept „SWISS Taste of Switzerland“ verwöhnt Passagiere an Bord mit kulinarischen Besonderheiten aus Schweizer Regionen. Die saisonalen Highlights bekannter Schweizer Köche finden mit dem vegetarischen Restaurant Hiltl Zürich und dem Peninsula Hong Kong eine besondere Ergänzung.

www.swiss.com/at/DE/fliegen/an-bord/verpflegung-an-bord

Eric Frechon und Florian Favario

The Lanesborough, neuntes Masterpiece Hotel der renommierten Oetker Collection, feierte im Juli 2015 seine große Neueröffnung. Vorausgegangen war eine umfangreiche, 18-monatige Renovierungsphase. Mit seinem Feinschmecker-Restaurant Céleste läutet das Hotel nun auch eine neue kulinarische Ära ein: modern, einfallsreich, inspiriert von der französischen Küche, mit den besten Zutaten, die Großbritannien zu bieten hat.

Florian Favario, Executive Chef des Lanesborough, verdankt seine neue Stellung der Empfehlung des Starkochs und mit drei Michelin-Sternen dekorierten Küchenchefs des Pariser Palasthotels Le Bristol, Eric Frechon.

Trotz seines jugendlichen Alters von 32 Jahren hat Florian Favario bereits eine Menge Erfahrung im Gepäck, die er vornehmlich in den Küchen der Oetker Collection sammeln durfte. Nach fünf Jahren Training unter den Meisterköchen Marc Veyrat und Thierry Marx stieß er 2010 zum Team von Eric Frechon. Hier, als Head Chef des Epicure, verfeinerte er seine Kunst und entwickelte eine ganz eigene kulinarische Vision, die auch von seinen Reisen durch die Welt geprägt ist. Sein enormes Talent bewies er unter anderem 2013, als er beim prestigeträchtigen internationalen Kochwettbewerb „Bocuse d’Or“ den zweiten Platz belegte.

Im Lanesborough schlägt Florian Favario nun gemeinsam mit Berater Eric Frechon ein neues gastronomisches Kapitel auf. Die Küche des Céleste setzt auf traditionelles französisches „savoir faire“ unter Verwendung der besten britischen Bio-Produkte. Frechon: „Die Speisekarte ist inspiriert von London als globaler Hauptstadt des guten Geschmacks. Wir arbeiten eng mit lokalen Lieferanten zusammen, um die besten Produkte des Landes mit französischer Raffinesse in traumhafte Kreationen zu verwandeln.“ Zu den Spezialitäten gehören Heritage-Tomaten mit Tomaten-Sorbet, Bio-Lamm mit Zucchini-Couscous und hausgemachter Harissa sowie, zum Dessert, handgefertigte Zucker-Erdbeeren, „mara des bois“-Chantilly und Sorbet.

Das Céleste erfreut die Sinne auch mit dem eleganten, neuen Design des berühmten Innenarchitekten Alberto Pinto: einer Rückkehr zum Regency-Stil, ganz im Einklang mit dem übrigen Haus. Unter anderem wurden 250 verschiedene Formteile für die historische Szene im Flachrelief unter der Himmelskuppel gestaltet. Englische Kristall-Lüster – der größte 200 Kilo schwer und zwei Meter breit – beleuchten die zarten Details.

Der französische Name „Céleste“ stammt aus dem 19. Jahrhundert und bedeutet „himmlisch“. Er bezieht sich auf den Himmel, der von der Glaskuppel des Restaurants eingerahmt wird, unterstreicht die gallische Herkunft der französischen Köche und verspricht ein überirdisches gastronomisches Erlebnis. Auch das Tageslicht, das durchs Dach des Wintergartens fällt, sorgt für himmlische Stimmung und erhöht den Genuss des leichten, köstlichen Mittagessens.

Das Céleste verfügt über 110 Gedecke, einen privaten Speisesaal für bis zu 14 Personen sowie zwei Räume für Weinproben mit einer beeindruckenden Auswahl an edlen Tropfen.

Céleste hat von nun an auch für Frühstück, Mittags, für den traditionellen ‘Afternoon Tea’
und Abends geöffnet.
Reservierungen unter: www.opentable.co.uk/celeste-reservations-london
oder telefonisch +44 (0) 207 259 5599

The Lanesborough, Hyde Park Corner, London SW1X 7TA –
www.lanesborough.com +44 (0) 207 259 5599

Marcus Dorff

Koch ist einer der besten Berufe der Welt, findet Marcus Dorff, neuer Küchendirektor des Dorint Parkhotel Mönchengladbach. Der 40-Jährige sollte es wissen, denn er hat in den vergangenen zwanzig Jahren bereits in der ganzen Welt am Herd gestanden. Dabei hat er sich diverse Auszeichnungen „erkocht“ und außerdem ein „etwas anderes Kochbuch“ herausgegeben. Im Dorint Parkhotel Mönchengladbach will Dorf der Küche neue Impulse geben: „Wir werden verstärkt regionale Gerichte modern interpretieren.“ Dazu greifen Dorff und seine acht Köche auf frische Produkte aus regionalem Anbau zurück.

Der neue Chefkoch hat der Küche des Vier-Sterne-Hotels eine Konzeptänderung verordnet: Gekocht wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen, sondern vor den Augen der Gäste. Hoteldirektor E.-Ulrich Schweitzer: „Unsere Gäste sehen jetzt nicht nur die Zutaten, sondern erleben auch hautnah, wie die Gerichte zubereitet werden.“ „Riechen, schmecken und sehen“, bringt Dorff das neue Konzept auf den Punkt. Die Reaktionen der Gäste seien durchweg begeistert. Für Fragen zur Zubereitung oder zu den einzelnen Zutaten stehen die Köche ebenfalls bereit, denn sie bringen die Speisen auch direkt zum Tisch. „Ich erwarte von meinem Team viel Offenheit im Umgang mit den Gästen“, erklärt Marcus Dorff.

Die Vita des gebürtigen Rheinländers ist beeindruckend: Nach seiner Ausbildung zum Koch und einer ersten Anstellung als Commis de cuisine im Excelsior Hotel Ernst in Köln ging Marcus Dorff zunächst nach London, wo er in den Fünf-Sterne-Hotels The Savoy und Mount Charlot Tower Thistle Hotel arbeitete. Weitere internationale Stationen waren unter anderem das Suvretta House in St. Moritz, das Shelbourne Meridien Dublin in Irland, Le Royal Meridian Bahrain oder Le Meridien Phuket Beach Resort in Thailand. In Deutschland war er unter anderem im Park Hotel in Bremen (heute Dorint) sowie in den Kölner Luxushäusern Hotel im Wasserturm und Hilton Cologne tätig. Zudem leitete Dorff vier Jahre als Küchendirektor eines der größten Bankett Hotels in Nordrhein Westfalen, das Swissôtel Düsseldorf/Neuss.

Seine rare Freizeit widmet Marcus Dorff vor allem seiner Familie. Als sportlichen Ausgleich geht er dann mit seiner Frau und der zweieinhalbjährigen Tochter schwimmen.

ÖKO-TEST Bierbrausets

Bierbrausets versprechen Laien, in relativ kurzer Zeit mit überschaubarem Aufwand eigenhändig Bier zu brauen. Eine neue Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass keines der getesteten Sets seinen Preis wert ist. Das Gebraute enttäuscht geschmacklich. Ebenso ist die Hälfte der Anleitungen schwer verständlich und das Labor analysierte in vielen Brau-Equipments Schadstoffe.

Mehr als die Hälfte der von ÖKO-TEST untersuchten Bierbrausets ist „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Das liegt unter anderem daran, dass das Gebraute nicht nach dem schmeckt, was die Deklaration verspricht. Die ausgebildeten Sensoriker, die die Biere verkosteten, bemängelten, dass diese unter anderem „lösungsmittelartig“ oder „muffig“ rochen. Andere schmeckten untypisch fruchtig oder nach verbranntem Karamell. Ein Produkt lieferte sogar einen ungenießbaren Trunk, weil die mitgelieferte Hefe keine hinreichende Gärung zuließ.

Auch die Anleitungen sind oftmals für Laien schwer verständlich und unübersichtlich. Zudem fehlen darin wichtige Informationen wie zum Beispiel, dass man kaltes Wasser abkochen sollte, bevor man damit braut; denn im Leitungswasser können sich Milchsäurebakterien befinden, die das Bier sauer machen.

Würde das Gebraute gewerblich verkauft, dürfte dies in vielen Fällen nicht unter dem Namen „Bier“ geschehen, weil es das Reinheitsgebot nicht erfüllt. Wenigstens hat ÖKO-TEST keine problematischen Mengen an Schadstoffen im Bier nachgewiesen. Dafür stecken im Material der Sets häufig Schadstoffe wie Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2015 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.