Athanasios Angeloussis

Dieses Schreiben erreichte uns vom Team der Hofstub’n Amerang

Das Wort Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Wir wollen gut, aber auch gesund essen. Und wenn wir ein Restaurant besuchen, wünschen wir uns Gemütlichkeit, aufmerksamen Service und natürlich eine einladende Speisekarte. Für all dies und noch viel mehr stehen unsere Hofstub´n in Amerang im Landkreis Rosenheim.

Unser Chefkoch Athanasios Angeloussis, der bei Spitzenkoch Marc Haeberlin gelernt hat, weiß, woher das Fleisch in seiner Küche kommt, wo das Gemüse gezogen und der Salat geerntet wird. Ein großer Teil unseres Angebots stammt aus eigener Produktion von unserem nur wenige hundert Meter entfernten Gutshof Weng, wo die sehr seltenen Murnau-Werdenfelser Rinder auf saftigen Wiesen weiden. Das Gut wird nach dem Grundsatz: Respekt und Zuneigung vor Natur und Kreatur geführt. Es ist unser persönlicher Anspruch, dass alle Tiere – von den großen Vierbeinern, wozu auch noch die letzten frei grasenden Wollschweine gehören, bis hin zu den Flußkrebsen ein gesundes und artgerechtes Leben führen. Unsere Tiere werden nicht mit Getreide gemästet, sondern mit Gras und Heu gefüttert. Produkte, die nicht von unserem Hofgut stammen, wie zum Beispiel fangfrische Chiemsee-Fische, kauft unser Chefkoch bei Züchtern, Bauern und Fischern aus der direkten Umgebung ein. Da all unsere Zutaten frisch geerntet, geschlachtet oder gefangen wurden, finden Sie auf unserer Speisekarte ein kleines, aber dafür ein umso ausgesuchteres Angebot aus bester Jahreszeitenküche. Deshalb schließen wir auch unsere Hofstub´n in den Wintermonaten. Mit Ausnahme im Dezember: Im Advents,- und Weihnachtsmonat überraschen wir Sie mit Delikatessen, die wir im Spätsommer und Herbst eingekocht und geräuchert haben.
Je nach Witterung erwarten wir unsere Gäste im blühenden Garten oder am offenen Kamin. Die Hofstub´n in Amerang sind ein Ort, an dem sich Familie und Freunde gern an einen Tisch setzen, wo man sich trifft und auch schon mal die Zeit vergisst. Nach alter Tradition den feinen Sonntagsbraten genießt oder nach einem Spaziergang eine Brotzeit bestellt. Wir kochen mit Liebe, Erfahrung und purer Leidenschaft. Eine echte Besonderheit sind unsere Saucen mit exquisitem Aroma.
Lassen Sie sich von unserem einzigartigem Konzept aus Nachhaltigkeit, Gemütlichkeit und höchstem Genuß überzeugen. Alles, was Sie über unsere Hofstub´n noch wissen sollten, finden Sie im Netz unter www.hofstubn-amerang.de.

Landgasthäuser

Bayern, Donnerstag, 11.06., 16:30 – 17:00 Uhr

Ende Mai bis Mitte Juni ist die Zeit der Prozessionen im Berchtesgadener Land. Zum Beispiel in Schellenberg, wo Fronleichnam auch ‚Prangertag‘ heißt, weil bei der Prozession an Straßen und Plätzen schmucke Fahnen, Tücher und frische Birkenreiser ‚prangen‘. Umrahmt von Musikzügen und Schützen ziehen die Gläubigen stundenlang durch den Ort. Das verlangt nach Stärkung. Und so machen viele nach der Prozession im Gasthof ‚Kugelmühle‘ Rast.

Nach einem Besuch der Wallfahrtskirche Maria-Ettenberg aus dem Jahre 1725 kehren die Wallfahrer beim ‚Mesnerwirt‘ ein und lassen sich ein Kräuterkotelett mit Rahmkartoffeln schmecken.

Nobel geht’s im ‚Pfefferschiff‘ im Schlösschen Söllheim zu. Sternekoch Klaus Fleischhaker setzt seinen Gästen Blunzen-Guglhupf (geröstete Blutwurst) mit Flusskrebserl vor.

Nach der Ruhpoldinger Fronleichnamsprozession wird eher rustikal getafelt. Im ‚Labenbach-Gasthof‘ mit seiner prächtigen Lüftl-Malerei serviert Inge Spörl Zicklein-Keule mit Kartoffelschnitzen.

Eine jahrhundertealte Tradition wurde in Ruhpolding wiederbelebt: die Wallfahrt über die Berge ins österreichische Maria Kirchental. Um drei Uhr morgens ziehen die Gläubigen los und sind am Mittag vor dem Pinzgauer Dom mit seinen 1 200 Votivbildern aus drei Jahrhunderten.

Auch in Amerang wird deftig aufgetischt. Beim ‚Glockenwirt‘ gibt’s Rehkeule mit Reherlsoße und Semmelknödel. Im ‚Wirt von Amerang‘ serviert Meinrad Stecher Ochsenbackerl mit Kartoffel-Taler und knackigem Gemüse.

Am Ende der Sendung geht’s zum Gottesdienst der Chiemgauer Schützen auf die Herreninsel im Chiemsee.

Schlemmerreise Alpen

BR, Donnerstag, 07.08. um 17:00 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Von Aschau nach Amerang

Nach einem kurzen Bootsausflug auf die Fraueninsel im Chiemsee geht es in die Klostertaverne „Zum Alten Wirt“ nach Seeon, wo Küchenchef Christian Tremel eine Ochsenzunge auf Rahmsteinpilzen zubereitet. Anschließend ist das Team der „Schlemmerreise“ zu Gast auf dem New Orleans Jazzfestival in Prien. In Traunstein werden drei Hersteller vorgestellt, die Delikatessen produzieren: Die Metzgerei Rührgartner, die bayerische Wurstraritäten wie die Semmelbratwurst herstellt. Die Bäckerei Deisenseer, deren Brezen und Maurerlaiberl weit über die Grenzen Traunsteins hinaus bekannt sind sowie die Traditionsbrauerei Wochinger (1587 gegründet), deren „Urtrunk“ höchstes Ansehen bei Bierkennern genießt. Zünftig bayerisch gehtu2019s beim Wirth von Amerang zu. Im Lokal, das der Gastro Award zum Gasthof mit dem schönsten Ambiente Süddeutschlands wählte, wird das Bier in Steinkrügen, das Essen noch in kleinen Bratreindln serviert. Gegenüber vom „Wirth von Amerang“ liegt der Glockenwirt, der mit gehobener Feinschmeckerküche überzeugt. Peter Traubinger kocht ein traumhaftes Menü mit gefüllten Perlhuhnbrüstchen auf jungem Gemüse und Schupfnudeln.

Schlemmerreise Altbayern und Schwaben

Das Renaissance-Schloss praegt das Bilderbuchdorf Amerang. Es ist so, wie sich manch einer die Bayern vorstellt: Nach aussen etwas verschlossen, innen aber freundlich und barock gemuetlich.

In Amerang geht’s bayerisch barock beim Kochkurs im Gasthof ‚Poidl‘ zu. Mit viel Liebe zum Produkt zeigen Christine und Annemarie ihren Schülern, wie man Kalbsfilets mit gefüllten Kohlrabi und Wurzelgemüse zubereitet.

Bad Feilnbach wird auch das ‚Bayerische Meran‘ genannt. Mehr als 30 000 Apfelbäume stehen auf den Streuobstwiesen am Fuße des Wendelsteins. Inmitten dieser blühenden Pracht liegt ein besonderes Kleinod: der mehr als 1 000 Jahre alte Hof von Elfriede Gasteiger. Sie verrät, wie bayerische Schuxen (längliche Schmalznudeln) herausgebacken werden.

Litzldorf ist umsäumt von saftigen Wiesen, auf denen glückliche Ochsen weiden. Johann Höß kennt jeden beim Namen. Das ändert aber nichts daran, dass sie irgendwann in den Kochtöpfen seiner ‚Land-Wirtschaft‘ enden, wie er doppelsinnig seinen Gasthof nennt. Der Chef kocht selbst und ist weithin bekannt für seinen Tafelspitz, den er mit Schnittlauchröllchen und frischem Apfelkren serviert.

Zum ‚Aumanwirt‘ in Au geht es per Kutsche. Und in der Küche gibt’s Annerl Millauers berühmten Bierkutscherbraten (gefülltes Wammerl) mit Semmelknödel und Sauergemüse.

Einen bajuwarischen Gasthof der anderen Art führt Sebastian Schmidmayer in Schwabering. Er liebt die Mischung aus italienischer und bayerischer Küche. Legendär ist bei Stammgästen sein Gemüse-Saltimbocca mit Lammhaxerl.

Idyllisch liegt der Simssee umrahmt von Kampenwand, Hochries und Heuberg. Seine Renken werden auf dem Bauernmarkt oder beim großen Seefest in Baierbach als Steckerlfische angeboten.

Bayern, Mittwoch, 15.08., 19:00 – 19:30 Uhr