"White Cube", Berlin

„White Cube“ – temporäre Kunsthalle auf dem Schlossplatz eröffnet im April 2008

…“Wolke“ und „Würfel“ waren als Kunstprojekte für die Zwischennutzung des Berliner Schlossplatzes im Gespräch, Ende Oktober hat der Berliner Senat entschieden: Wo derzeit noch Kräne den Palast der Republik abtragen, um Platz für den ab 2010 geplanten Neubau mit der alten Fassade des Hohenzollern-Schlosses zu schaffen, wird ab April 2008 im „White Cube“ des Wiener Architekten Adolf Krischanitz Kunst präsentiert.

Der quaderförmige, eingeschossige Pavillon bietet zeitgenössischen Künstlern für zwei Jahre einen einzigartigen Showroom im Herzen der deutschen Hauptstadt. Etwa 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen den beiden Kuratorinnen Coco Kühn und Constanze Klein dort zur Verfügung. Geplant sind Einzelausstellungen von Berliner Künstlern sowie Gemeinschaftsschauen in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

www.white-cube-berlin.org

Mosel: Entspannte Lese nach Rekord-Reifezeit

Eine Ernte nach Wunsch, höhere Mostpreise für die Winzer und hervorragende Perspektiven für den Steillagen-Riesling: Weinbaupräsident Adolf Schmitt zog in der Herbstpressekonferenz des Moselwein e.V. in Mertesdorf/Ruwer eine positive Bilanz der Weinlese 2007 im Weinanbaugebiet Mosel. „Nach 15 Jahren Flächenstillegung ist die Anbaufläche für Riesling erstmals wieder gewachsen“, freute sich Ökonomierat Schmitt, der auch Vorsitzender des Moselwein e.V. ist, über die Renaissance des Steillagen-Rieslings an Mosel, Saar und Ruwer. Die Rieslingfläche im Gebiet stieg laut Schmitt nach den aktuellen Zahlen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz um 45 Hektar an. Damit sind an Mosel, Saar und Ruwer (inklusive Bereich Moseltor im Saarland) rund 5266 Hektar mit Riesling bepflanzt, etwa 60 Prozent der gesamten Rebfläche von 8980 Hektar.

Die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Nachfrage – vor allem der Export von Moselweinen nach USA und Skandinavien boomt – sorgt auch für steigende Preise. Der Preis für Most liegt mit mindestens 1,30 Euro je Liter beim Riesling um 30 Prozent höher als im Herbst 2006. „Bemerkenswert ist, dass für Steillagen-Riesling mit entsprechend höherer Qualität seitens der Kellereien deutlich mehr gezahlt wird, bis zu 1,80 € pro Liter Most“, so Adolf Schmitt. Für Elbling, Müller-Thurgau und Kerner – die nach Riesling drei wichtigsten Weißweinsorten der Region – wurde Anfang Oktober ein Euro je Liter Most notiert. Die Erntemenge wird auf 970.000 Hektoliter geschätzt, die Mostgewichte liegen beim Riesling im Durchschnitt bei 85 Grad Oechsle. Die Trauben wurden in gutem Gesundheitszustand geerntet. „Der Witterungsverlauf erlaubte es den Winzern, ihre Weinbergsparzellen nach optimalem Reifezustand abzuernten“, betonte Adolf Schmitt.

Der 2007er Riesling von Mosel, Saar und Ruwer dürfte als besonders mineralisch und extraktreich in die Annalen eingehen, so die Einschätzung von Schmitt und seinen Vorstandskollegen. Wie kaum eine andere Rebsorte profitierte der Riesling von der extrem langen Reifephase. Zwischen der Blüte (die bereits Ende Mai abgeschlossen war) und dem Erntebeginn für den Riesling Anfang Oktober lagen in diesem Jahr mehr als 120 Tage. „Eine derart frühe Blüte gab es zuletzt vor 86 Jahren – im legendären Riesling-Jahrgang 1921“, sagte Schmitt. Und die Rieslinglese in den Steillagen ist noch nicht abgeschlossen.

Dieser „Jahrgang nach Maß“ (Adolf Schmitt) passt zur hervorragenden Absatzlage für Moselweine: Der Export boomt, mehr als 40 Prozent der Gesamtproduktion gehen ins Ausland. 374.000 Hektoliter Moselweine wurden im Zeitraum von August 2006 bis Juli 2007 ausgeführt – 7,1 Prozent mehr als in den zwölf Monaten davor. Der Wert der Moselweinausfuhren stieg im gleichen Zeitraum sogar um 21,6 Prozent auf 109 Millionen Euro. Wichtigstes Abnehmerland sind die USA, die größten Zuwächse gibt es in Norwegen. Auch auf dem deutschen Markt baute das Gebiet seine Position in den vergangenen Jahren aus, der Marktanteil für Moselweine im deutschen Lebensmitteleinzelhandel wuchs – bei gleichzeitig kleinen Ernten und steigendem Export – von fünf Prozent im Jahr 2004 auf sieben Prozent in 2005 und 2006, informierte Moselwein-Geschäftsführer Ansgar Schmitz. Dritte Säule für den Absatz ist die Direktvermarktung. Fast die Hälfte aller in Deutschland verkauften Moselweine wurde im Jahr 2006 direkt von den Erzeugern an die Verbraucher geliefert bzw. im Weingut eingekauft. Hier spielt der Tourismus mit seit Jahren steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen eine wichtige Rolle.

Norbert Weber

DWV-Präsident Norbert Weber in seinem Amt bestätigt –
Rheingau-Präsident Kessler neu im Präsidium

Auf der Mitgliederversammlung vom 22. März des Deutschen Weinbauverbandes in Trier wurde Norbert Weber einstimmig in seinem Amt bestätigt. Er führt seit 1997 erfolgreich die Geschicke des Berufsverbandes der deutschen Winzerinnen und Winzer.

Wiedergewählt wurden die Vizepräsidenten Herrmann Hohl (Württemberg), Manfred Nüssel (Deutscher Raiffeisenverband), Edwin Schrank (Pfalz) und Ingo Steitz (Rheinhessen). Für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Adolf Schmitt (Mosel-Saar-Ruwer) wurde Klaus-Peter Kessler (Rheingau) neu in das Führungsgremium des Verbandes gewählt.

Norbert Weber würdigte Adolf Schmitt als einen Kämpfer für die Interessen der nördlichen Weinbaugebiete. „Mit großer Beharrlichkeit und fachlichem Engagement hat er sich stets für die Förderung des Steillagenweinbaus und für den Erhalt der Kulturlandschaften an Mosel und Rhein eingesetzt. Die Erhaltung der Familienbetriebe in einem globalisierten Markt, der immer mehr durch große Unternehmen beeinflusst wird, ist sein Herzensanliegen. Erfolgreich konnte er beweisen, dass nicht nur der Riesling, nicht nur die stillen Weißweine aus Deutschland eine hervorragende Marktchance haben, sondern auch die hochwertigen Winzersekte!“ würdigte Norbert Weber die Leistungen Adolf Schmitts, der seit 1989 dem Präsidium des Verbandes angehörte.

Auf der Mitgliederversammlung legte der Generalsekretär des Verbandes, Dr. Rudolf Nickenig, seinen Jahresbericht vor. Das Berichtsjahr 2006 war geprägt durch die anlaufende Diskussion um eine Reform der Europäischen Weinmarktorganisation, um bilaterale Handelsabkommen, um eine Änderung des Deutschen Weingesetzes sowie durch viele Fachfragen von der Rebenzüchtung bis zum Marketing. „Der Markt hat sich 2006 positiv entwickelt, wie der fast 7%ige Zuwachs für deutsche Weine bei den Einkäufen der Verbraucher laut GfK-Haushaltspanel belegt!“ stellte Nickenig fest.

Die Mitgliederversammlung bereitete darüber hinaus eine Stellungnahme zu aktuellen politischen Themen vor, die auf dem 59. Weinbaukongress und der INTERVITIS INTERFRUCTA, die vom 22.-26. April 2007 in Stuttgart stattfindet, veröffentlicht werden soll. Der 59. Weinbaukongress wird unter dem Motto stehen. „Wein bewegt“. Der DWV will damit auf die dynamischen Entwicklungsprozesse, sowohl auf der Erzeuger- als auch auf der Verbraucherseite in der Weinwirtschaft aufmerksam machen.

Die Bewegung in der Weinbranche motiviert auch andere Branchen und Sektoren, die mit der Weinbranche verbunden sind, innovative Entwicklungen einzuleiten. Dies alles bewegt auch den 59. Weinbaukongress und die INTERVITIS INTERFRUCTA 2007.

Eröffnung des Rocco Forte Hotel in Berlin

Am 12. Oktober 2006 wird das neueste Rocco Forte Hotel in Berlin eröffnet. Das Hotel de Rome ist bereits das zweite Hotel der Gruppe in Deutschland. Im vergangenen März öffnete mit der Villa Kennedy in Frankfurt das erste Rocco Forte Hotel in Deutschland seine Pforten, im Juni 2007 wird außerdem ein bisher noch namenloses Hotel in München eröffnet. Damit ist die Rocco Forte Hotel Gruppe Marktführer im Bereich der Luxushotels in Deutschland.

Das Hotel de Rome liegt im Herzen Berlins am Bebelplatz, in der Nähe des Prachtboulevards Unter den Linden und des Brandenburger Tors. An das Hotel grenzt die Deutsche Staatsoper, die Humboldt Universität und das Juristische Institut, ehemals die Royal Library. Dank des sehr gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs mit exzellenten Verbindungen zum Hauptbahnhof und zum Flughafen Tegel, der nur 12 km vom Hotel entfernt liegt, ist das Hotel sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsleute ideal.

Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1889. Bis 1945 war dort die Zentrale der Dresdner Bank untergebracht, später beherbergte es die Zentralbank der Deutschen Demokratischen Republik. Viele Details sind originalgetreu erhalten und trotz zweier neuer Stockwerke wurde der architektonische Stil bewahrt. Im Inneren des historischen Gebäudes hat der Designer Tommaso Ziffer, der sich auch für das Interieur des Hotel de Russie in Rom verantwortlich zeichnet, ein wunderschönes und einmaliges Interieur geschaffen. Geschickt integrierte er die etwas eigenen Charakterzüge der alten Bank in die neue, modernere Innenausstattung des Hotels. So entstand eine wunderbare Mischung aus zeitgenössischem Chic und altertümlicher Pracht. Die architektonischen Besonderheiten wurden liebevoll restauriert und in manchen Fällen neu interpretiert: der ehemalige Tresorraum der Bank beherbergt nun beispielsweise das 20-Meter-Schwimmbad des Spa-Bereichs.

Die 101 Zimmer und 45 Suiten sind im Berliner Stil, einem Mix aus Glas und Stahl, gehalten, inspiriert vom bekannten klassizistischen, preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel. Alle Zimmer verfügen über die neueste Technologie, wie Flachbildschirme oder iPod-Docking Stationen. Außerdem haben alle Badezimmer separate Duschen sowie traumhaft schöne Kalkstein-Waschtische, Glastäfelung und Mosaikböden. Die großzügigen, eleganten Suiten verfügen über abgetrennte Essbereiche, begehbare Schränke, Ankleiden und separate Gästetoiletten. Das fünfstöckige Hotel bietet außerdem ein italienisches Restaurant, eine Bar und eine Lounge, ein großer Spa mit einem voll ausgestatteten Fitnessraum, 20-Meter-Schwimmbad, Dampfbad, Sauna, Erholungsbereich und fünf Behandlungsräumen. Fünf Konferenzräume für Gruppen bis zu 96 Gästen, ausgestattet mit der neuesten Technologie, ein Ballsaal sowie eine Tiefgarage stehen ebenfalls zur Verfügung.

Das Projekt realisiert die Rocco Forte Hotel Gruppe zusammen mit Hochtief und den Architekten Aukett + Heese.
Mit der gelungenen Kombination aus stilvollem Design, außergewöhnlichem Komfort und Service, der auch den höchsten Anforderungen genügt, wird das Hotel de Rome ohne Zweifel zum neuen Top-Hotel Berlins.

Seinen Namen hat das Hotel de Rome von einem Luxushotel, dem Grand Hotel de Rome, das im späten 19. Jahrhundert in der Nähe des Bebelplatzes in Berlin eröffnete. Dieses 200-Zimmer-Hotel wurde im Jahre 1875 von Adolf Mühling gebaut und verfügte damals über die neuesten technischen Errungenschaften, wie zum Beispiel eine Zentralheizung, Marmorbäder und einen hydraulischen Aufzug. Es wurde schnell zum bedeutensten Hotel Berlins, bekannt für außergewöhnlichen Service. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts avancierte es zum Treffpunkt der deutschen Aristokratie und richtete große Veranstaltungen aus. Nach dem Tod von Adolf Mühlings Sohn im Jahre 1910 wurde das Hotel jedoch abgerissen und durch ein Bürogebäude ersetzt.

Berlin, noch immer eines der beliebtesten Reiseziele Europas, verfügt über eine aufregende Musik-, Kultur- und Kunstszene (es gibt mehr als 170 Museen). Deutschlands Hauptstadt mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre bietet auch eine große Vielfalt an Restaurants, Cafés, Einkaufsmöglichkeiten und ein lebendiges Nachtleben. Die Eröffnung des Hotel de Rome wird zu diesem Reiz zweifellos noch beitragen.

Für weitere Informationen und Online-Reservierungen besuchen Sie bitte unsere Website:
www.roccofortehotels.com

Ehrensenf.de

Beim Grimme Online Award 2006, den das Adolf-Grimme-Institut am 2.
Juni 2006 verlieh, hatten diejenigen Preistraeger, die unabhaengig
arbeiten – ohne die Unterstuetzung grosser Verlage oder Institutionen
-, die Nase vorn. Preistraeger sind dieses Jahr unter anderem das
taegliche Internetfernsehangebot „Ehrensenf“ wie auch die Kinder-
Suchmaschine „Blinde Kuh“. Aus 24 Nominierungen waehlte die
siebenkoepfige Jury insgesamt sieben Preistraeger aus.

www.golem.de/0606/45709.html

Museale Werke im privaten Ambiente

Wahre Schatzkammern moderner Kunst lassen sich nicht nur in Museen und Galerien entdecken, einige Mitgliedshäuser der Small Luxury Hotels of the World (SLH) haben beachtliche Sammlungen von musealem Rang vorzuweisen. Ohne lange Warteschlangen und strikte Sicherheitsabstände bieten die folgenden SLH-Häuser höchsten Kunstgenuss im privaten Ambiente:

Albergo Pietrasenta / Toskana

Wegbereiter der italienischen Moderne wie Lucio Fontana, Enrico Castellani oder Piero Manzoni sind sonst meist nur unter den strengen Augen der Museumsaufseher kurzzeitig betrachten – nicht so in der toskanischen Albergo Pietrasenta. Hier kommt man den großen Künstlern ganz nah: auf dem Weg zum Zimmer, bei einem guten Buch in der Kaminstube oder einem Gläschen Wein in der Lobby.
Die Eigentümer des Hotels sind begeisterte Sammler und wichtige Mäzene italienischer Kunst der vergangenen 70 Jahre, die die Gäste an ihrer großen Leidenschaft teilhaben lassen. Wenn die Werke der 25 bedeutenden Künstler nicht gerade an Museen wie dem New Yorker Museum of Modern Art ausgeliehen sind, können sie in den öffentlichen Bereichen und Gästezimmern des Hotels bewundert werden. Einige Stammgäste erkundigen sich vor dem Besuch, ob ihr Lieblingsbild gerade „verreist“ sei oder nicht.

Hotel Hoffmeister / Prag

Prag war stets ein Ort des Aufbruchs: Wirkungsstätte vieler Intellektueller, Literaten, Musiker und bildender Künstler. Eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Prager Kulturszene vor und nach dem Zweiten Weltkrieg war Adolf Hoffmeister.
Der Vorfahre der Hoteliersfamilie Hoffmeister wird von seinen Freunden als eleganter Weltenbummler, Kunstfreund, Gourmet und Weinliebhaber beschrieben, zu denen Franz Kafka, Jaroslav Seifert, Milan Kundera, Salvador Dali, Pablo Picasso und Andy Warhol zählten. Sie und viele andere Zeitgenossen hat Adolf Hoffmeister in beeindruckenden Zeichnungen und Gemälden verewigt, die heute in einer imposanten Porträtgalerie im Familienhotel zu bewundern sind. Die „Living Gallery“ des Hauses ist ein Spaziergang durch die Geschichte und offenbart erstaunliche Momentaufnahmen und sehr persönliche Seiten von Charlie Chaplin, Le Corbusier, James Joyce, Tristan Tzara, Oskar Kokoschka oder Vaclav Havel.

Villa Real, Claris und Gran Derby / Madrid & Barcelona

Die drei Small Luxury Hotels der Derby Collection in Madrid und Barcelona sind wahre Schatzkammern der Kunst: Die spektakuläre Bandbreite reicht von Werken spanischer Größen wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Antonio Tapies und Eduardo Chillida bis zu Raritäten aus dem alten Ägypten, römischen und altindischen Skulpturen, englischen Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts sowie Originalstücken, die 1812 im Auftrag Napoleons angefertigt wurden. Gefördert wurden die Sammlungen von Jordi Clos, Präsident der Derby-Hotelgruppe und Gründer der Fundació Arqueolngica Clos des Ägyptischen Museums in Barcelona.
Über alle drei Häuser erstreckt sich eine umfassende Werkschau von Josep Guinovart (allein etwa 100 seiner Lithografien in der Madrider Villa Real). Der 1927 in Barcelona geborene Maler gehört zu den bedeutendsten Künstlern Spaniens der Nachkriegszeit. Bekannt sind vor allem die Werke seiner avantgardistischen Phase.

Schlossberghotel / Graz

Graz ist alljährlicher Austragungsort des viel beachteten und diskutierten Steirischen Herbst, Festival der modernen Kunst.
Die unmittelbare Nähe zu dieser lebendigen Kulturszene macht sich bei der Sammlung zeitgenössischer österreichischer Kunst im Grazer Schlossberghotel bemerkbar: Der ehemalige Formel Eins Pilot und heutige Besitzer des Hotels, Dr. Helmut Marko, hat die beachtliche Sammlung zusammengetragen. Darunter finden sich berühmte Namen wie Arnulf Rainer, Maria Lassning, Hermann Nitsch, Attersee, Charline von Heyl oder Jörg Immendorf.

Brandenburger Hof / Berlin

Ein einmaliges Raum-, Farb- und Kunsterlebnis erwartet Gourmetgäste des Brandenburger Hofs: Fünf großformatige, monochrom-rot gehaltene Bilder mit der zarten, fotorealistischen Darstellung einer jungen Frau ziehen die Aufmerksamkeit im Speisesaal Kaiserstuhl auf sich. Die imposanten Werke des spanischen Künstlers Salustiano wurden eigens für den Raum geschaffen und in verspielte Stuckrahmen der weißen Wände eingearbeitet.
Nicht minder beeindruckend ist die sonstige reiche Ausstattung des Berliner Stadtpalais‘ mit klassischem und zeitgenössischem Design von Frank Lloyd Wright und Le Corbusier bis hin zu Philipp Starck oder Tobias Grau sowie mit Werken des Impressionismus bis zur Moderne. Herausragend die zwölf handsignierten Radierungen von Lovis Corinth von 1919/1920, Arthur Kampfs „Shakespeares Dramen“ oder die Skulpturen Dieter Finkes sowie Originallithographien von Max Klinger und Ernst Fuchs.

www.slh.com