Patrik Somweber

Nachwuchs-Weinkenner im Wettbewerb – Sieger des 7. Jungsommeliercup Arlberg im Hotel Goldener Berg in Oberlech gekürt

Bereits zum siebten Mal fand am 11. April 2012 am Österreichischen Arlberg der Jungsommeliercup statt. Gastgeber in diesem Jahr: Das Hotel Goldener Berg in Oberlech. Zu dem Wettbewerb traten elf Jungsommeliers aus diversen namhaften Häusern am Arlberg an. Als strahlender Sieger nach Punkten ging Patrik Somweber vom Hotel Almhof Schneider hervor, der demnächst mit dem örtlichen „Weinpapst” Adolf Werner zu einer Weinreise ins Bordeaux fährt. Der nächste Jungsommeliercup ist für April 2013 geplant.

Alfons Weiß (Arlberg Hospiz Hotel, 2. Platz) sowie Jan Buchholz aus dem Hotel Austria in Lech (3. Platz) schafften es ebenfalls aufs Siegertreppchen. Der Weg dorthin war jedoch hürdenreich: In Runde eins wurden 15 Weiß- und Rotweine verkostet, gefolgt von einem Katalog aus 20 theoretischen Fragen, bevor abschließend die zuvor verkosteten Tropfen blind zuzuweisen waren. Die sechs besten Kandidaten hatten in der zweiten Runde bei einem Beratungsgespräch ihr Know-how und ihre Service­orientiertheit unter Beweis zu stellen. Als Tester fungierte die erfahrene Jury bestehend aus Adolf Werner, Franz Pfefferkorn, Hermann Lankmaier und Horst Grlic, ihres Zeichens Sommeliers und Wirte der Region. Zum Abschluss prüfte Sommelier und Weinprofi Johannes Pfefferkorn die Finalisten in einem individuellen Gespräch mit zehn Fachragen auf Herz und Nieren.

Neben der Reise ins Bordeaux in Begleitung von Adolf Werner, Seniorchef im Arlberg Hospiz Hotel, durfte sich der Wettbewerbssieger Patrik Somweber über eine Doppelmagnum-Flasche Wein nach Wahl sowie einen Wanderpokal mit Namensgravur als Lohn für die Anstrengungen freuen. In der Teilnahmegebühr von 45 Euro inkludiert waren die zu verkostenden Weine, Brot und eine Brettljause zwischendurch sowie ein Abendessen für die sechs Finalisten. Auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus: Sie bekamen eine Urkunde, drei österreichische Weine als auch eine Flasche nach Wahl – zwischen Doppelmagnum bis Magnum-Größe.

Ziel des Jungsommeliercups ist es, jungen Menschen die Freude am Sommelier-Beruf zu vermitteln und einen Anreiz darstellen, ein entsprechendes Diplom zu erwerben. Außerdem erleben die Kandidaten beim Cup hautnah, wie ein typischer Wein-Wettbewerb abläuft.

www.goldenerberg.at

Christian Penzhorn

18. Juli 2011, ab 19.00 Uhr:

Monkey’s West, Düsseldorf: Fine Art Dining

Am 18. Juli 2011 laden das Monkey’s West und das Museum Kunstpalast gemeinsam zu der Themenreihe „The Art of Dining“ ein. Christian Penzhorn wird mit Beat Wismer, dem Direktor des Museum Kunstpalast, live für

Sie kochen. Er wird ein Menü korrespondierend zu den Werken der vielfältigen Sammlung des Museum Kunstpalast kreieren und Sie auf eine kulinarische Reise quer durch Italien, Japan, Frankreich und Deutschland entführen.

Programm: Ab 19.00 Uhr: Bei schönem Wetter Empfang auf der Terrasse der West Bar. Talk mit Helge Achenbach und Beat Wismer. Der Preis für das 4-Gänge Menü inklusive entsprechender Weine, Wasser und Espresso beträgt 129,00 Euro pro Person.

Ort: Graf-Adolf-Platz 15, 40213 Düsseldorf, 0211 64963710
Anmeldungen unter: info@monkeysplaza.com

Feierliche Preisverleihung des 7. MEININGER AWARD

Adolf Scheck, Eduardo Guilisasti, die Familie Taittinger, Wilfried Mocken und die Österreich Wein Marketing GmbH wurden am gestern Abend für ihre herausragenden Leistungen im Wein- und Spirituosenbusiness mit dem MEININGER AWARD – Excellence in wine & spirit ausgezeichnet.

Der MEININGER VERLAG, führender Fachverlag für Wein, Getränke und Gastronomie in Deutschland, ehrt zum siebten Mal fünf Persönlichkeiten der internationalen Wein- und Spirituosenbranche mit dem MEININGER AWARD. Bei einer Galaveranstaltung im Hotel InterContinental in Düsseldorf werden die Familie des berühmten Champagnerhauses Taittinger, der Geschäftsführer der Scheck In-Einkaufscenter Adolf Scheck, der Geschäftsführer des renommierten chilenischen Weinguts Concha y Toro Eduardo Guilisasti, der Generalbevollmächtigte der Underberg Gruppe Wilfried Mocken sowie die Österreich Wein Marketing GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Wilhelm Klinger, persönlich für ihre herausragenden Leistungen im Wein- und Spirituosenbusiness geehrt.

Unternehmerfamilie des Jahres: Pierre-Emmanuel, Clovis und Vitalie Taittinger

Den Preis „Unternehmerfamilie des Jahres“ erhält die Familie Taittinger. Um seinen Namen zu schützen und die Geschichte des Champagnerhauses lebendig zu halten, kaufte Pierre-Emmanuel Taittinger das Unternehmen mit Unterstützung seiner Familie nur drei Jahre nach dem Verkauf an Starwood Capital wieder zurück. Seitdem leitet er das Traditionshaus zusammen mit seinen Kindern Clovis und Vitalie mit dem Ziel, das Champagnerunternehmen für die nachfolgenden Generationen und Champagnerfreunde in aller Welt zu erhalten. Damit zählt die Marke Taittinger zu den größten Champagnermarken, die noch heute den Namen der Inhaberfamilie trägt.

Weinunternehmer des Jahres – International: Eduardo Guilisasti

Zum „Weinunternehmer des Jahres international“ kürt die Jury den Vorstandsvorsitzenden von Concha y Toro, Eduardo Guilisasti. Allen Unkenrufen zum Trotz entschied sich er sich Anfang der neunziger Jahre zum Ausbau seiner Weingüter in Chile und vergrößerte so die von ihm verwaltete Fläche von 600 auf 6500 Hektar. Dabei legte er seinen Fokus entgegen der zum damaligen Zeitpunkt vorherrschenden Massenproduktion gezielt auf den Aufbau von Premiummarken. Und sein Erfolg gibt ihm Recht. Bis 2009 hat sich der Umsatz von Concha y Toro mit 31,2 Millionen verkauften Flaschen mehr als vervierfacht. Mit diesem enormen Wachstum überholte das Unternehmen sogar die gesamte chilenische Wirtschaft.

Mit seinem unbeirrbaren Streben nach Qualität und unternehmerischem Weitblick hat Eduardo Guilisasti dem Unternehmen neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch den internationalen Ruf als Produzent von Spitzenweinen beschert. Überall auf der Welt stehen die Weine von Concha y Toro ausnahmslos für hohe Qualität – und das in jeder Preislage.

Ehrenpreis für das Lebenswerk: Wilfried Mocken

Den „Ehrenpreis für das Lebenswerk“ erhält Wilfried Mocken. In enger Zusammenarbeit mit der Inhaberfamilie Underberg hat er in den vergangenen 30 Jahren die Entwicklung der Semper Idem Underberg Gruppe entscheidend mitgeprägt. Zu seinen großen Verdiensten zählt, so Laudatorin Angelika Thielen, Chefredakteurin der GETRÄNKE ZEITUNG, auch, “dass das seit 1846 bestehende Familienunternehmen in einer so schwierigen Branche auch in stürmischen Zeiten stets Kurs gehalten hat. Seine Tätigkeit und sein Engagement für das traditionsreiche Familienunternehmen und in der gesamten Branche“, so Thielen weiter, „ging und geht weit über das übliche Maß hinaus.“ Das beweist auch sein nachhaltiger Einsatz für den Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI), dem er von 2002 bis 2008 als Präsident vorstand.

Für seine großen Verdienste um den Unternehmenserfolg und das internationale Ansehen des deutschen Traditionsunternehmens aber auch für sein vorbildliches soziales Engagement wurde Wilfried Mocken 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Mit der 2003 gegründeten „Wilfried Mocken-Stiftung – Menschen in Not“ unterstützt er unmittelbar und unbürokratisch Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Weinunternehmer des Jahres – National: Adolf Scheck

Mit der Auszeichnung „Weinunternehmer des Jahres national“ wird Adolf Scheck, Geschäftsführer der Scheck In-Einkaufscenter GmbH, geehrt. Mit persönlichem Einsatz und Weitblick hat der Kaufmann aus einem kleinen Lebensmittelmarkt in Achern ein stattliches Unternehmen mit großer regionaler Bedeutung und zahlreichen Filialen aufgebaut. Sein Motto „Vielfalt bei höchster Qualität“ gilt dabei auch für das umfassende Weinangebot, das in Sortimentsbreite und -tiefe seinesgleichen suchen dürfte. Der optischen Gestaltung und Einrichtung der Weinabteilungen wird dabei genau soviel Aufmerksamkeit zuteil wie der sachgerechten Lagerung. Der hohe Stellenwert und der professionelle Umgang mit dem Thema Wein wird auch an einer großen Zahl an Eigenimporten deutlich. Dafür sind die Weineinkäufer des Unternehmens ständig in den führenden Weinländern unterwegs, um nach guten Weine zu suchen und diese direkt bei den Erzeugern einzukaufen.

Kompetenz, Begeisterung und Innovationsgeist prägen das unternehmerische Denken und Handeln von Adolf Scheck, der heute insgesamt zwölf Märkte im süddeutschen Raum und in Frankfurt betreibt. Damit ist er nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für die Region, sondern hat auch maßgeblich das Wachstum der Edeka-Gruppe geprägt, deren Aufsichtsratsvorsitzender er seit 2010 ist.

Sonderpreis der Jury: Österreich Wein Marketing GmbH

Der „Sonderpreis der Jury“ geht in diesem Jahr an die Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM). Das 1986 geründete Unternehmen unterstützt und koordiniert die Bemühungen der österreichischen Weinwirtschaft um die Qualität und den Verkauf ihrer Weine. Dabei gelingt es der ÖWM sowohl die historische und persönliche Seite des Kulturguts Wein als auch die wirtschaftlichen Aspekte im Blick zu behalten. „So hat sie es geschafft“, lautet das Fazit von IlkaLindemann, Chefredakteurin der WEINWELT, in ihrer Laudatio, „den österreichischen Wein auf seinem Weg ins 21. Jahrhundert zu begleiten und ihn in den Köpfen der Weinliebhaber weltweit zu manifestieren.“ Dass Wein aus Österreich heute in der internationalen Weinwelt als handwerkliches Produkt aus leistungsfähigen Familienbetrieben wahrgenommen wird, zählt zu den Verdiensten des rund 20-köpfigen Teams der ÖWM. An vorderster Marketing-Front steht dabei Geschäftsführer Wilhelm Klinger, ein erfahrener Kenner der österreichischen Weinszene. Mit seiner gewinnenden Art vertritt er das Weinland Österreich auf internationalem Parkett als Kulturnation im Herzen Europas, in der qualitativ hochwertige Weine mit einem unverkennbaren Stil produziert werden.

Hasan Taschan

Adolf-Juckenack-Medaille an Hasan Taschan verliehen

Lebensmittelchemiker seit fast 25 Jahren im Dienste des hessischen Verbraucherschutzes

Dem diesjährigen Preisträger Dr. Hasan Taschan, Lebensmittelchemiker im Hessischen Landeslabor, wurde die Auszeichnung anlässlich einer Festsitzung des Lebensmittelchemikertages vom Vorstand der Lebensmittelchemischen Gesellschaft in Stuttgart-Hohenheim verliehen. Die Adolf-Juckenack-Medaille wurde 1981 zur Erinnerung an den Geheimen Rat und Ministerialrat Prof. Dr. Adolf Juckenack (1870 – 1939) von der damaligen Fachgruppe „Lebensmittelchemie und gerichtliche Chemie“ in der Gesellschaft Deutscher Chemiker gestiftet. Die Medaille wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch jahrelangen, persönlichen Einsatz in wichtigen Positionen der Lebensmittelchemischen Gesellschaft ausgezeichnet oder die durch ihre Tätigkeit den Berufsstand der Lebensmittelchemiker gefördert haben.

Hasan Taschan wurde am 20. Januar 1950 in einem kleinen Dorf am Fuße des Taurusgebirges in Anatolien in der Türkei geboren. In Istanbul machte er sein Abitur und kam 1970 nach Deutschland, um hier zu studieren. Zunächst legte Taschan noch die deutsche Abiturprüfung ab, bevor er 1975 in Saarbrücken an der Universität des Saarlandes das Studium der Chemie aufnahm. Sein praktisches Jahr absolvierte er beim Staatlichen Chemischen Untersuchungsamt in Gießen, das er 1978 mit dem zweiten Staatexamen abschloss. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt und fertigte während dieser Zeit seine Promotionsarbeit an.

Seit 1986 ist Dr. Hasan Taschan als Lebensmittelchemiker beim Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) als lebensmittelchemischer Sachverständiger für Bier, Honig, Getreide, Getreideerzeugnisse und Backwaren tätig. Sein besonderes Anliegen war und ist der Schutz der Verbraucher vor Täuschung, gesundheitlichen Gefahren und vor Lebensmittel-Imitaten, wie zum Beispiel dem überwiegend aus Pflanzenfett bestehenden „Schummelkäse“.

Taschan ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften und Arbeitsgruppen, wie beispielsweise der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Deutsche Gesellschaft für Qualitätsforschung (DGQ), um nur einige zu nennen. Darüber hinaus war er mehrere Jahre Vorsitzender des Regionalverbandes Südwest der Lebensmittelchemischen Gesellschaft. Die Erkenntnisse und Ergebnisse seiner Arbeiten hat Taschan zahlreich publiziert. Er hielt darüber hinaus mehr als 250 Vorträge zu lebensmittelchemischen Themen bei wissenschaftlichen Kongressen und Tagungen von Fachverbänden und Verbraucherorganisationen.

Ein besonderes Anliegen ist es Taschan dazu beizutragen, dass junge Menschen eine qualifizierte Ausbildung erhalten. So engagierte er sich bereits seit Beginn seines Berufslebens als Ausbilder für Chemielaboranten, für Lebensmittelkontrolleure und für Praktikanten der Lebensmittelchemie. Er übernahm ferner Lehrtätigkeiten an der Universität in Gießen und an der Fachhochschule in Fulda, um Studierenden sein Wissen in Lebensmittelchemie, Lebensmittelrecht und Lebensmitteltoxikologie zu vermitteln. In diesem Zusammenhang betreute er mehr als 150 Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten. „Im Hessischen Landeslabor betreut Herr Dr. Taschan schon seit vielen Jahren unsere Praktikanten der Lebensmittelchemie“, so der Direktor des Landeslabors, Professor Hubertus Brunn. „Die Ausbildung junger Menschen ist dem LHL seit jeher ein großes Anliegen. Auch diesbezüglich hat sich Herr Dr. Taschan über seine fachlichen Leistungen hinaus besonders verdient gemacht“, würdigte Brunn den Preisträger.

Erfindungen rund ums Trinken

Erfindungen rund ums Trinken

Sie tüfteln, sie forschen, sie entdecken:

Erfinder. Mit Radios, Computern oder auch

Brennstoffzellen haben sie unser Leben

verändert und bereichert. Grund genug,

am 9. November den „Tag der Erfinder“ zu

feiern – und dabei auch außergewöhnliche

Getränkeerfinder zu ehren. Denn wer weiß

heute noch, wie der Tee in den Beutel kam

und wer H-Milch so haltbar machte?

Bereits im Jahr 1820 entwickelte der deutsche

Arzt und Apotheker Friedrich Adolf

Struve ein mit Mineralien versetztes

Wasser,

dass natürliche Quellen imitierte.

Aber auch der Japaner Dr. Sartori Kato

zeigte seinen Erfindungsreichtum: Er stellte

1901 den ersten löslichen Kaffee vor. Den

Teegenuss machte hingegen im Jahr 1929

Adolf Rambold ein wenig einfacher. Seine

neuartige Falttechnik ermöglicht eine

schmackhafte und gleichzeitig praktische

Teezubereitung – der so genannte Doppelkammerbeutel

wird noch heute weltweit

verwendet. Einzigartig auch die Erfindung

eines Glastechnikers aus Glashütte: Vor

über hundert Jahren, genauer gesagt im

Jahr 1903, meldete Reinhold Burger die

Thermoskanne zum Patent an. Dass wir

in unseren Tee und Kaffee heute Milch

gießen können, die auch ungekühlt lange

haltbar bleibt, verdanken wir hingegen

dem französischen Unternehmen

Besnier,

heute Lactalis. Hier wurde 1969 die erste

H-Milch entwickelt.

Auch Coca-Cola ist stolz auf seine

Erfinder. Beispielsweise auf den Arzt

und Apotheker Dr. John Stith Pemberton,

der im Jahr 1886 zum ersten Mal Coca-Cola

ausschenkte, oder auch auf den Chemiker

Dr. Schetelig, der 1940 ein Getränk auf

Molkebasis entwickelte – die Fanta.

Erfindungen rund ums Trinken

Erfindungen rund ums Trinken

Sie tüfteln, sie forschen, sie entdecken:

Erfinder. Mit Radios, Computern oder auch

Brennstoffzellen haben sie unser Leben

verändert und bereichert. Grund genug,

am 9. November den „Tag der Erfinder“ zu

feiern – und dabei auch außergewöhnliche

Getränkeerfinder zu ehren. Denn wer weiß

heute noch, wie der Tee in den Beutel kam

und wer H-Milch so haltbar machte?

Bereits im Jahr 1820 entwickelte der deutsche

Arzt und Apotheker Friedrich Adolf

Struve ein mit Mineralien versetztes

Wasser,

dass natürliche Quellen imitierte.

Aber auch der Japaner Dr. Sartori Kato

zeigte seinen Erfindungsreichtum: Er stellte

1901 den ersten löslichen Kaffee vor. Den

Teegenuss machte hingegen im Jahr 1929

Adolf Rambold ein wenig einfacher. Seine

neuartige Falttechnik ermöglicht eine

schmackhafte und gleichzeitig praktische

Teezubereitung – der so genannte Doppelkammerbeutel

wird noch heute weltweit

verwendet. Einzigartig auch die Erfindung

eines Glastechnikers aus Glashütte: Vor

über hundert Jahren, genauer gesagt im

Jahr 1903, meldete Reinhold Burger die

Thermoskanne zum Patent an. Dass wir

in unseren Tee und Kaffee heute Milch

gießen können, die auch ungekühlt lange

haltbar bleibt, verdanken wir hingegen

dem französischen Unternehmen

Besnier,

heute Lactalis. Hier wurde 1969 die erste

H-Milch entwickelt.

Auch Coca-Cola ist stolz auf seine

Erfinder. Beispielsweise auf den Arzt

und Apotheker Dr. John Stith Pemberton,

der im Jahr 1886 zum ersten Mal Coca-Cola

ausschenkte, oder auch auf den Chemiker

Dr. Schetelig, der 1940 ein Getränk auf

Molkebasis entwickelte – die Fanta.

Adolf Bittermann

Genuss auf höchstem Niveau

Zwei-Hauben-Koch Bittermann und Top-Winzer Markowitsch

zu Gast im Alpine Luxury Hotel Post Lermoos

Kulinarisches Erlebnis: Der österreichische Zwei-Hauben-Koch Adolf Bittermann verwöhnt am 26. Juni die Gäste des Alpine Luxury Hotel Post Lermoos in Tirol für einen Abend mit einem exklusiven Sieben-Gänge-Menü aus dem Carnuntum. Dazu reicht der österreichische Spitzenwinzer Gerhard Markowitsch ausgewählte Weine aus Magnumflaschen. Gerichte wie „Weiße Pfefferonischaumsuppe“, „Scampi in der Sau“, „Gebratenes Kalbsschulterscherzerl“ oder „Rubin Carnuntum Birne“ versprechen außergewöhnliche Gaumenfreuden. Zu diesem Event offeriert das Alpine Luxury Hotel Post Lermoos ein besonderes Bonbon: Neben dem Gourmetabend inklusive Menü und Weinbegleitung sind zwei Übernachtungen, die Post-Wohlfühl-Extras mit Dreiviertelpension, ein Aromabad sowie eine Entspannungsmassage ab 357 Euro pro Person zu buchen. Ab 222 Euro pro Person genießen Gäste den Gourmetabend und eine Übernachtung im Hotel. Reservierungen werden telefonisch unter +43(0)5673-2281-0 oder per E-Mail unter welcome@post-lermoos.at entgegen genommen. Nähere Informationen finden sich unter www.post-lermoos.at

Adolf Bittermann betreibt zusammen mit seiner Frau das Zwei-Hauben-Gourmetrestaurant Vinarium in Göttlesbrunn in der traditionsreichen Genussregion Carnuntum, östlich von Wien. 1994 erhielt er die erste Haube, 1997 folgte die zweite. Weiterhin wurde er mit den renommierten Auszeichnungen „Trophy Gourmet“ des Magazins A la Carte und „Römertopf“ von Gourmedia für seine bodenständige und zugleich ungewöhnlich kreative und originelle Küche geehrt. Gerhard Markowitsch zählt zu den renommiertesten Winzern Österreichs. Er fährt regelmäßig hohe Punktzahlen bei Falstaff und A la Carte ein, außerdem erhielt er bereits den Grand Prix de Vin und wurde 1999 von Falstaff zum Winzer des Jahres gekürt.

Mit seiner fast 450-jährigen Geschichte und der sensationellen Lage auf der Sonnenseite der Zugspitze zählt das Alpine Luxury Hotel Post Lermoos zu den traditionsreichsten Urlaubsadressen Österreichs. Das Vier-Sterne-Superior-Haus präsentiert sich nach dem Neubau im Jahr 2006 mit 60 Suiten im Tiroler Landhausstil, einem über 2.000 Quadratmeter großen Rosalpin Spa, gemütlichen Stuben wie Jagd- und Fürstenstube, Restaurant mit Zugspitzblick und einer großzügigen Panoramaterrasse.

Preise vergleichen bei Hotel

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Dienstag, 26.05., 09:05 – 10:30 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Schauspieler Dietrich Mattausch. Nach bundesweiten Engagements als Bühnendarsteller widmete sich Dietrich Mattausch verstärkt der Fernseharbeit. Besondere Bedeutung erlangten dabei Produktionen wie ‚Die Wannseekonferenz‘ (1984) und ‚Die Piefke-Saga‘ (1989). Große Popularität erreichte der gebürtige Tscheche durch die Rolle als Hauptkommissar Rick in der 1985 gestarteten ARD-Vorabendserie ‚Der Fahnder‘. Er war in drei Teilen der Familienkomödie ‚Hotel Mama‘ (1995-1999) aktiv, wirkte in 15 Folgen des ‚Tatort‘ mit, war fünf Jahre lang Chef einer Sondereinsatzgruppe in ‚Die Straßen von Berlin‘ und fand nebenbei immer noch Zeit fürs Theater. Auf dem Bildschirm ist der Adolf-Grimme-Preisträger am 27. Mai in der ZDF-Komödie ‚Zwei Ärzte sind einer zu viel‘ zu sehen.
Top-Thema: Dubiose Verkaufsmaschen
Einfach lecker: Kokosgrießwürfel mit Erdbeeren – Kochen mit Armin Roßmeier
PRAXIS täglich: Kopfschmerz durch Medikamente
Auszeit: Leichte Weine – Empfehlungen von Steffen Schindler
Besserwisser: Was feiern wir an Pfingsten?
Aktuell: ADAC: Autokindersitze im Test

DGE verleiht Hans Adolf Krebs-Preis 2009

DGE verleiht Hans Adolf Krebs-Preis 2009
Junge Wissenschaftlerin der Universität Potsdam ausgezeichnet

Die Ernährungswissenschaftlerin Andrea Henze (28) vom Institut für
Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam ist die Preisträgerin des
Hans Adolf Krebs-Preis 2009 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
e. V. Anlässlich des 46. Wissenschaftlichen Kongresses der DGE an der
Justus-Liebig-Universität in Gießen verlieh Prof. Dr. Peter Stehle,
Präsident der DGE, den Preis an die junge Wissenschaftlerin.

Sie erhält den Preis für ihre Publikation Evidence that kidney function but
not type 2 diabetes mellitus determines retinol-binding protein 4 (RBP4)
serum levels. Das Fettgewebe wurde lange Zeit nur als Energiespeicher
angesehen. Untersuchungen der letzten Jahre identifizierten das Fettgewebe
jedoch als hoch aktives metabolisches und endokrines Organ, in dem
zahlreiche bioaktive Peptide – so genannte Adipokine – gebildet werden.
Hierzu zählt auch das Retinol-Bindungsprotein 4 (RBP4), das möglicherweise
an der Entstehung von Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ 2
beteiligt ist. Verschiedene Studien zeigten bisher inkonsistente Ergebnisse
für einen Zusammenhang zwischen erhöhtem RBP4, Übergewicht und Diabetes
mellitus Typ 2. Da der RBP4-Stoffwechsel eng mit der Nierenfunktion
verknüpft ist, war es Ziel dieser prämierten Studie, den eigentlichen
determinierenden Faktor der RBP4-Konzentration – Diabetes mellitus Typ 2
oder Nierenfunktion – zu identifizieren. Die Jury beeindruckte vor allem
der wegweisende Forschungsansatz und die methodisch innovative
Vorgehensweise der Arbeit“, betonte Stehle in seiner Laudatio.

Frau Henze ist seit Dezember 2004 Doktorandin am Institut für
Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam im Fachbereich Physiologie
und Pathophysiologie der Ernährung. Sie studierte dort bis 2003
Ernährungswissenschaft mit Abschluss Diplom. Auch in ihrer Dissertation
beschäftigt sich die Wissenschaftlerin mit quantitativen und qualitativen
Veränderungen des RBP4 bei Nierenerkrankungen.

Die DGE verleiht den mit 5000 EUR dotierten Hans Adolf Krebs-Preis für
wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit innovativen Fragen auf den
Gebieten der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften auseinandersetzen.
Der Mediziner, Biochemiker und Nobelpreisträger Sir Hans Adolf Krebs
entdeckte den Citrat-Zyklus, auch als Krebs-Zyklus bekannt, und stellte
damit die wichtigste biochemische Reaktionsfolge für den oxidativen
Endabbau von Kohlenihydraten, Fetten und Proteinen dar. Der Preis wird von
der Stiftung zur Förderung der DGE getragen. Mit Andrea Henze zeichnete die
DGE seit 1981 nunmehr zehn Wissenschaftler mit dem Hans Adolf Krebs-Preis
aus.

Landesschau Rheinland-Pfalz

Landesschau Rheinland-Pfalz

SWR, Donnerstag, 18.12., 18:45 – 19:45 Uhr

Euren – das ‚Hierzuland‘-Ortsporträt
‚Euren ist ein merkwürdiges, eine halbe Stunde von Trier am linken Ufer der Mosel stromaufwärts gelegenes Dorf‘, so heißt es in einer alten Chronik. Ein Dorf ist Euren heute nicht mehr. 1930 wurde es als neuer Stadtteil nach Trier eingemeindet. Allerdings haben sich die Eurener bis heute das Gefühl einer gewissen Eigenständigkeit bewahrt. 4.200 Einwohner zählt der Stadtteil.
Eine Frau spielt die wichtigste Rolle in der Geschichte von Euren – und sie wird bis heute verehrt: die Heilige Helena. Sie war die Mutter von Kaiser Konstantin, der von Trier aus das römische Weltreich beherrschte. Für die Römer war Euren offenbar so etwas wie ein Villen-Vorort für die Kaiserstadt Trier. Wo Kaiserin Helena einst in ihrer Landvilla residierte, befindet sich heute die Eurener Kirche, die noch immer Helenas Namen trägt. Erbaut wurde sie bereits im 7. Jahrhundert auf den Trümmern des Helena-Palastes. Nur von den römischen Grundmauern ist nichts mehr zu sehen.
Mit der jüngeren Geschichte von Euren befasst sich Heimathistoriker Adolf Welter. Besonders bewegt ihn das Schicksal jener Mitbürger, die während der Nazi-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Ihre Biographien erforscht Adolf Welter. Zum Beispiel das Schicksal von Erna Lamberti, 1917 in Euren geboren. Im Alter von acht Jahren stürzte sie von einem Heuwagen, wurde schwer verletzt und litt seither an epileptischen Anfällen. Erna Lamberti wurde 1937 zwangsweise sterilisiert. 1941 wurde sie in der Euthanisieanstalt Hadamar ermordet. Ein ‚Stolperstein‘ vor dem Wohnhaus von Erna Lamberti erinnert an die behinderte Frau aus der Eurener Schweringstraße. Insgesamt zwölf Stolpersteine, die an das Schicksal von Nazi-Opfern erinnern, konnten dank der Recherchen von Adolf Welter verlegt werden. Er hat erreicht, dass diese Mitbürger nicht vergessen werden.

Weihnachtsmenü
Im letzten Teil unserer kleinen Weihnachtsmenü-Serie wird Sternekoch Hans Stefan Steinheuer in Bad-Neuenahr live für Sie kochen. Unter anderem wird er eine Vorspeise aus Fisch zaubern. Dazu gibt es Tipps, wie Fisch auch bei Ihnen zu Hause gut gelingt.