Laube Liebe Hoffnung, Frankfurt

Am 5. Mai startet das Restaurant Laube Liebe Hoffnung im Europaviertel zum dritten Mal seine Feldküche. Zusätzlich zur aktuellen Spargelkarte gibt es dann neben den hausgemachten Leckereien der Gartenhausküche frisch vom Grill die beliebten Lauben-, Veggie- oder Vegan-Burger. Für Grillfans gibt es Biospareribs, Landhuhnbrust oder Kalbsbratwurst, und wer Leichtes bevorzugt, freut sich über Kalte Tomatensuppe oder Gartensalat. Jedes Gericht kommt mit zwei Beilagen: Zur Wahl stehen Krautsalat mit Apfel, Möhre und Meerrettich, Lauben-Pommes, Ofenkartoffel mit Gurken-Knoblauch-Joghurt, Kartoffelsalat mit körnigem Senf und Gartenkräutern, Beilagen-Blattsalat oder Tagessalat (Nudel-, Couscous- Reis- etc.).

Dazu gibt es Getränke vom Fass: Meckatzer Weiß-Gold, Radler und Andechser Weizen. Wie immer stammt alles von ausgesuchten Lieferanten und Produzenten. Bevorzugt werden Produkte der Saison, die einem möglichst fairen, nachhaltigen Umgang mit Mensch, Tier und unseren Ressourcen entstammen. Die Kräuter werden frisch vom hauseigenen Beet gepflückt.

Beispiele Burger
_ Lauben-Burger 180 g: 100 % Rind vom Taunus-Charolais von der Landmetzgerei Elzenheimer, mit knackigem Salat, karamellisierten Zwiebeln, Essiggurke, Gemüserelish, Cheddarkäse und knusprigem Speck
_ Veggie-Burger: Gegrillter Ziegenkäse mit Wildrauke, Rote-Beete-Relish, Zucchini, Korianderpesto und roten Zwiebeln
_ Vegan-Burger: Falafelfrikadelle mit knackigem Salat, Paprika-Minz-Aioli, Landgurke, Tomate, Zucchini und Sesamhummus

www.laubeliebehoffnung.de

Kürbis: Was macht die Pflanze so besonders?

Der Kürbis ist in der Gemüsewelt ein echter Rekordhalter. Je nach Sorte und Kultur können sich riesige Früchte mit über einem Meter Durchmesser, drei Metern Umfang und bis zu 150 Kilogramm Gewicht entwickeln. In Ausnahmefällen sind es sogar über 500 Kilogramm. „Damit sind sie die größten Beeren der Welt“, informiert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst in Bonn. Als Beerenfrüchte werden solche Früchte bezeichnet, deren zahlreichen Samen in das Fruchtfleisch eingebettet sind.

Der Kürbis ist einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt, erklärt Seitz. „In früheren Zeiten wurden in erster Linie die gut lagerfähigen, öl- und eiweißreichen Samen geschätzt“. Das Fruchtfleisch der Wildformen schmeckte bitter und war leicht verderblich. Mit der Wiederentdeckung Amerikas gelangte der Kürbis auch nach Europa. Heutzutage wird der farben- und formenreiche Kürbis vor allem in Russland, Ukraine und Italien angepflanzt. Auch in Deutschland hat der Kürbisanbau in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Die Familie der Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae ) ist mit rund 100 Gattungen sehr groß. Dazu zählen neben dem Kürbis ( Cucurbita spec. ) auch die Gurke ( Cucumis sativus ), Melone ( Cucumis melo ) und Wassermelone ( Citrullus vulgaris ). Die Zucchini ( Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina ) ist eine nicht rankende Form des Gemüsekürbisses. Kürbisgewächse weisen aus botanischer Sicht einige Besonderheiten auf. So bildet der Kürbis weibliche und männliche Blüten aus, die auf einer Pflanze wachsen. Die Pollen werden vor allem von Hummeln übertragen. Kürbisse besitzen zu Sprossranken umgebildete Blätter, die in sechs Monaten Wachstumszeit eine Länge von bis zu 15 Metern erreichen können. Damit können sie sich an anderen Pflanzen oder Zäunen festhalten.
Heike Kreutz, www.aid.de

WDR Kochen mit Martina und Moritz

Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

Reis und ein bisschen Phantasie – schon lassen sich mit wenigen Zutaten die tollsten Gerichte zaubern! Unglaublich, was alles in den so unscheinbaren Reiskörnern steckt, wenn man sie auf italienische Manier zubereitet. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz nehmen diesmal das italienische Lieblingsgericht aufs Korn. Zunächst zeigen sie das Prinzip, wie ein Risotto perfekt gelingt: Cremig und sanft sollte er nämlich sein, die Körner schmelzend, aber leicht Widerstand bietend, dabei eindeutig und kräftig im Geschmack. Man kann einen Risotto immer wieder anders aromatisieren, mit unterschiedlichen Kräutern oder Gewürzen von Bärlauch bis Safran, mit den verschiedensten Gemüsen, von Aubergine bis Zucchini. Oder mit anderen geschmacksbestimmenden Zutaten; ganz vegetarisch, mit immer wieder anderem Käse, oder auch mit Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten. Es geht natürlich um den richtigen Reis, die passende Begleitung zum Risotto und welcher Wein am besten dazu schmeckt.

Morgen, Samstag, 28. Juni 2014, 17.20 – 17.50 Uhr im WDR – mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Thema: Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Ina Finn

Côtes du Rhône: So schmeckt der Sommer!

Die mediterrane Küche steht für Sommer, Sonne, Lebensfreude und Geselligkeit. Mit Familie oder Freunden isst und trinkt man nicht nur gemeinsam, sondern redet, lacht und lebt – und das am Liebsten im Freien. So wie im Rhônetal in Südfrankreich, wo mediterrane Küche und sonnenverwöhnte Weine selbstverständlicher Bestandteil des alltäglichen Leben sind. Mit einer mediterranen Omelette-Schichttorte (ideal fürs Picknick oder als Auftakt für ein sommerliches Menü) und den passenden „Côtes du Rhône“ Weintipps der Sommelière Ina Finn können Sie dieses Lebensgefühl jetzt auch daheim genießen.

Mediterrane Omelette-Schichttorte (für 6 Personen)

500 g Zucchini
2 rote Paprikaschoten
12 Eier
4 weiße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 Zweige Petersilie
3 Prisen Muskatnuss
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Paprikaschoten unter dem Grill rösten, bis die Haut schwarzbraun wird. In einem Gefrierbeutel abkühlen lassen. Zucchini waschen und grob raspeln. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Eine Springform (20 cm Durchmesser) mit etwas Öl ausstreichen. Die Haut der Paprikaschoten abziehen, Kerne entfernen und die Schoten in dünne Scheiben schneiden.

In einer Schüssel 4 Eier verschlagen, salzen, pfeffern und mit einer Prise Muskatnuss würzen. Gehackte Zwiebel mit einem EL Öl in einer beschichteten Pfanne (ebenfalls 20 cm Durchmesser) bei mittlerer Hitze andünsten. Die Eier darauf geben und warten, bis sie gestockt sind (nicht rühren!). Danach in die Springform geben.

4 weitere Eier in der Schüssel verschlagen, salzen, pfeffern, mit Muskatnuss würzen, die Paprikaschoten zufügen und untermischen. Die Mischung mit 1 EL heißem Öl in der Pfanne stocken lassen. Auf das erste Omelette in der Springform gleiten lassen.

Den Knoblauch mit 1 EL Öl in der Pfanne bei milder Hitze 1 Minute andünsten, die Zucchiniraspel und die gehackten Petersilienblättchen zufügen, salzen, umrühren und 5 Minuten dünsten lassen. Die 4 verbliebenen Eier verschlagen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und über die Zucchini in der Pfanne geben. Alles vermischen und bei mittlerer Hitze stocken lassen, dann auf die anderen Omelettes in der Springform gleiten lassen.

Die Springform für 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. Die Springform öffnen, wenn die Torte lauwarm ist, und das Ganze komplett auskühlen lassen. Mit einem grünen Salat oder einem Tomatenpüree servieren.

Dazu empfiehlt Sommelière Ina Finn Sommerweine aus den Côtes du Rhône:

1. Côtes du Rhône / Côtes du Rhône Villages – weiß
Weiße Côtes du Rhône sind perfekte „Starter“ und lieben sommerliche Temperaturen. Damit sind sie ideal für Terrasse, Picknick und Sommerparty. Mit ihren Aromen von reifen, gelben Früchten, einem angenehmen Schmelz am Gaumen und ihrer milden, aber dennoch erfrischende Säure begleiten sie wunderbar leichte Salate und sommerliche Gemüsegerichte. Etwas komplexer und intensiver aber nicht weniger erfrischend sind die Weißweine aus den Côtes du Rhône Villages
Zum Beispiel: 2011er Côtes du Rhône Villages blanc, « GT-V », Domaine LePlan-Vermeersch (bio-zertifiziert) – AixVinum ( www.aixvinum.de ), ca. 12,00 €

2. Côtes du Rhône – rosé
Die Roséweine aus den Côtes du Rhône und Côtes du Rhône Villages sind unter den französischen Rosés die saftigsten und fruchtigsten Vertreter. Ihre Rosétönung reicht von lachsfarben bis hin zu einem hellen Himbeerrosa oder korallenfarben. Ihr Duft versprüht Aromen nach roten Beeren wie Himbeere und Erdbeere, aber auch Granatapfel und Kirsche. Ihr Markenzeichen ist eine leichte Brise Kräuterduft und ihre spritzige Säure. Damit eignen sie sich hervorragend als animierender Aperitif oder Begleiter zu leichten Sommer- und Gemüsespeisen, für Picknicks oder Barbecues.
Zum Beispiel: 2011er Côtes du Rhône Rosé, Domaine de Fontavin (bio-zertifiziert) – Cabernet & Co (Dortmund), ca. 7,90 €

3. Côtes du Rhône – rot
Die Rotweine aus den Côtes du Rhône haben viele Facetten. Für sommerliche Anlässe besonders geeignet sind die mittelkräftigen, fruchtigen Vertreter, die mit ihren jungen Fruchtaromen bezaubern – pur und intensiv, nach Kirschen und roten Beeren. Sie sind bereits jung genussbereit und eignen sich hervorragend zum Grillen, zum Picknick, für die Sommerparty oder als Begleiter der mediterranen Küche.
Zum Beispiel: 2011er « Les Grappes d’Antan » Côtes du Rhône rouge, Les Vignerons de Villedieu Buisson (bio-zertifiziert) – Vivolovin ( www.vivolovin.de ), ca. 7,00 €

Über Ina Finn

Die gelernte Hotelfachfrau und Sommelière sammelte ihr Know-How bei Master Sommelier Hendrik Thoma im Hotel Louis C. Jacob sowie in einigen der besten Weingüter der Welt. Seit 2002 bietet sie mit ihrer Firma „Weinkonzepte Ina Finn“ professionelle Beratung, Schulungen und Veranstaltungen rund um das Thema Wein. Ihr jüngstes Projekt ist die „Villa Verde – Raum für Wein“ – ein Veranstaltungs- und Verkostungsraum in Hamburg. 2004 absolvierte sie den Abschluss zur Weinakademikerin vom Wine and Spirit Education Trust, London. Die Autorin von Fachpublikationen und verschiedenen Magazinen ist ehrenamtliches Mitglied im Prüfungsausschuss der Handelskammer Hamburg für die Ausbildungsfachgänge Hotel- und Restaurantfachmann, sowie Veranstaltungskaufmann.

IKA: Gemüseschnitzen im Wettbewerb

Auf Messsers Schneide!
Erstmals Gemüseschnitzwettbewerb live auf der IKA/Olympiade der Köche

Allein mit einem scharfen Messer ist es nicht getan, die Hand des Meisters führt ein spezielles Carvingmesser und weitere spezielle Instrumente um beispielsweise aus einem Kürbis ein essbares Kunstwerk entstehen zu lassen. Damit aus Gurke, Karotte, Radieschen oder Zucchini eine geschnitzte Augenweide wird, treffen sich Kochkünstler vom 06.-09.10.2012 in Erfurt. Im Rahmen der IKA/Olympiade der Köche wird erstmals einem Gemüseschnitzwettbewerb mit Live-Charakter ausgerichtet.

Bisher wurden Skulpturen aus Lebensmitteln von den Foodartisten fix und fertig auf der Kocholympiade ausgestellt. Diesmal müssen die Messer-Virtuosen innerhalb von zwei Stunden vor den kritischen Augen der internationalen Jury eine meisterliche Komposition erschaffen. In dieser kurzen Zeit gilt es aus einem Kürbis (obligatorisch) und drei weiteren Gemüsesorten der eigenen Wahl kreative Objekte zu schnitzen, zu hobeln und zu meißeln. Nach einem Vorentscheid in den ersten drei Tagen, geht es am letzten Tag zum Finale. Die Teilnehmerzahl ist limitiert auf 40 Schnitzkünstler täglich. Die jeweils vier Bestplatzierten der drei Vorrunden qualifizieren sich für das Finale am 09.10.2012.

Bewertet werden Schwierigkeitsgrad, Materialbeherrschung, künstlerische Gestaltung und Verkaufsförderung. Zudem verbietet das Reglement Gemüsekleber oder andere Arten von Klebstoffen sowie Holzstäbchen. Ansonsten sind dem Ideenreichtum für das Schnitzen und Gestalten keine Grenzen gesetzt.
Für Robert Oppeneder, Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands (VKD), ist die Gemüseschnitzerei keine Spielerei von Köchen, sondern eine attraktive Methode um Dekorationen für Büffets zu zaubern. Durch essbare Skulpturen kann beispielsweise „Lust auf Rohkost“ vermittelt werden.

Anmeldeschluss bis 30.04.2012 beim Verband der Köche Deutschlands e.V, Steinlestr. 32, 60596 Frankfurt. Richtlinien und Anmeldeformular unter www.olympiade-der-koeche.de

Gemüsegenuss für die ganze Familie

„Nun probier doch wenigstens mal“. Jeder kennt diesen leidigen Spruch, wenn es um das Thema Kinder und Gemüse geht. Manche Eltern setzen zusätzlich noch jede Menge Energie und Einfallsreichtum ein, um dem Nachwuchs endlich das gesunde Gemüse schmackhaft zu machen. Mittels kreativ geschnitzter Rohkostkunstwerke oder lockender Nachtischversprechungen sollen die Kleinen von den Vorzügen von Karotten, Zucchini und Co überzeugt werden. Barilla bietet eine einfache und leckere Alternativlösung an, um Kinder liebevoll an den Genuss von Gemüse heranzuführen. Seit Juni machen drei neue, farbenfrohe Piccolini Pasta-Saucen mit hohem Gemüseanteil allen Gemüsemuffeln unter den Kleinen Appetit!

Die neuen, cremig-milden Saucen-Kreationen ohne Stückchen bringen die Farben des Gemüsegartens auf den Tisch und schmecken der ganzen Familie. Die bunten Barilla Piccolini Saucen gibt es in den Geschmacksrichtungen „Kirschtomaten und Karotten“, „Karotten und Kürbis“ sowie „Zucchini und Erbsen“. Die Grundlage bilden jeweils fruchtig-frische rote, orange oder grüne Tomaten. Mit vier verschiedenen Gemüsesorten pro Glas haben die drei Pasta-Saucen einem Gemüseanteil von mindestens 94 Prozent und sind eine natürliche Vitamin E und Kaliumquelle. Selbstverständlich sind die Piccolini Pasta-Saucen nur aus natürlichen Zutaten zubereitet und ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, künstlichen Farbstoffen und künstlichen Aromen.

Die Barilla Piccolini Saucen passen hervorragend zu dem Piccolini Pasta-Sortiment von Barilla. Dies umfasst sowohl klassische Mini-Pasta aus Hartweizengrieß als auch bunte Mini-Pasta mit einem Anteil von 25 Prozent Gemüsepüree. Rezeptvorschläge auf den hellblauen Piccolini Packungen bieten zusätzlich Anregungen, um im Handumdrehen ein abwechslungsreiches und leckeres Pastagericht für die ganze Familie zu zaubern. So bietet Barilla Piccolini Eltern eine einfache und leckere Möglichkeit, Genuss in das gute Essen ihrer Kinder zu zaubern.

Biologische Vielfalt – Schutz durch Nutzung

Saisonaler Einkaufsführer Juli

…mal etwas Unbekanntes ausprobieren
und sich von neuen Geschmackserlebnissen verführen lassen – wer möchte das nicht?

Dass Salat nicht immer grün ist, dass Möhre nicht gleich Möhre ist und wir theoretisch zwischen mehr als 2.000 Tomatensorten wählen könnten – das ist für viele neu. In jeder Region gibt es typische Obst- und Gemüsesorten, die nur dort heimisch sind und das oft schon seit Generationen. Dasselbe gilt für alte Landrassen von Schweinen, Rindern, Hühnern und Schafen. Eine Vielfalt von Produkten wird mittlerweile in Deutschland wieder erzeugt und sowohl Spitzenköche als auch Gourmets schätzen diese Genussvielfalt. Hier ist jeder einzelne gefragt: Jeder kann als Verbraucher darüber entscheiden, welchen Teil dieser biologischen Vielfalt er wirklich nutzt – und somit erhält.

Das können Sie tun, um die biologische Vielfalt zu erhalten! Auch Sie können die biologische Vielfalt effektiv erhalten und schützen – indem Sie sie nutzen! Diese Checkliste gibt Ihnen Hinweise und Anregungen, was Sie im Alltag tun können.

Checkliste
Vielfalt bei Brot, Käse und Wein

Entdecken Sie den Geschmack von Roggen, Hafer und Hirse oder probieren Sie mal die gesunden „Urkörner“ Einkorn, Emmer oder Dinkel.
Wechseln Sie zwischenSauerteig- und Hefebroten. In Deutschland werden mehr als 150 Käsesorten hergestellt.
Probieren Sie ruhig, bevor Sie kaufen: Kein Käsehändler wird Ihnen diesen Wunsch versagen!
Probieren Sie mal Wein aus heimischen Anbaugebieten: Fragen Sie gezielt nach bestimmten Sorten und Lagen!

Nachhaltig konsumieren: Regional und saisonal

Bevorzugen Sie saisonales Obst und Gemüse aus Ihrer Region.
Entwickeln Sie neue Einkaufsroutinen: Gehen Sie mal auf den Markt oder in kleinere Läden statt in den Supermarkt – dort sind oft andere Sorten im Angebot.

Saisonaler Einkaufsführer Juli

Jede Menge gesundes Sommergemüse ist im Juli reif. Dank kur­zer Transportwege steckt es voller Vitamine und Mineralien. Da beim Garen viele der wertvollen Inhaltsstoffe zerstört wer­den, sollten Sie so viel wie möglich roh essen: Staudensellerie, Fenchel, Möhren, Zucchini und Zwiebeln schmecken auch im Salat.

Zucchini gibt es in zahlreichen Versionen: grüngelb gestreifte Cocozelle von Tripolis, goldgelbe Goldrush, grüne Zoboda sind nur einige von ihnen.

Auch die würzig-zarten Teltower Rübchen, die schon Goethe und Fontane lobend erwähnen, sind jetzt zu bekommen. Zum Kochen oder Schmoren eignen sich grüne und dicke Bohnen, Pastinaken, Blumenkohl und Brokkoli. Wie wäre es mit einer bunten Gemüsequiche fürs sommerliche Picknick?

Im Juli ist außerdem Beerenzeit: Schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren, Blaubeeren, Stachelbeeren und frühe Him­beersorten wie Malling Promise oder Wilmette gibt es jetzt zum Naschen. Auch das Steinobst reift allmählich bei uns: Aprikosen, Pfirsiche, Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen machen Lust auf Obstkuchen.

Christian Henze

Kreative vegetarische Rezepte von Sternekoch Christian Henze

Der beliebteste Sternekoch Deutschlands, Christian Henze, kochte am 20. Mai für ein exklusives Koch-Event in Leipzig kreative vegetarische Rezepte, die ganz einfach nachzukochen sind. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die vegetarischen Rezept-Ideen.

Gewoktes Asiagemüse mit Ananas und Cremisso Zucchini-Curry

Zutaten für 2 Personen:
100 g Staudensellerie
100 g Möhren
100 g Bambussprossen
1 EL Öl
100 g Ananas frisch oder aus der Dose
100 g Tartex Cremisso Zucchini-Curry
½ EL Mangochutney
1 EL süße Chilisauce
0,1 L Sahne
½ TL Curry
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Das Gemüse waschen, schälen, würfeln und in heißem Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Ananas in Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten zu dem Gemüse geben.
Aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der findet auf www.veggie-genuss.de die Rezepte, die Christian Henze in der Kochschule „LukullusT“ präsentierte, sowie viele weitere Rezepte zum Nachkochen zu Hause – schnell zubereitet und 100 Prozent vegetarisch!

Wünsch dir Sass!

Rainer Sass ist zu Gast in einer niedersächsischen Landschlachterei im Landkreis Rotenburg/Wümme. Statt Schweinebraten oder Rouladen möchte Fleischermeister Bernd Miesner gerne einmal etwas Vegetarisches kochen, am besten deftige Gerichte mit Kartoffeln. Für seinen Gastgeber hat der NDR Fernsehkoch gleich zwei attraktive Rezepte dabei: als Vorspeise knusprige Kartoffelrösti mit einem Apfel-Olivenölquark und als Hauptgang ein deftiges Kartoffelgulasch mit viel Gemüse und Ziegenkäse.

In der Küche wartet zunächst reichlich Arbeit auf die die beiden Köche: Es müssen mehrere Kilo Kartoffeln geschält und Gemüse geputzt werden. Gekocht wird zunächst das Kartoffelgulasch mit Paprika, Zucchini und mediterranen Kräutern. Nach einer halben Stunde ist das Schmorgericht fertig, und Fleischermeister Bernd Miesner ist überrascht von der einfachen Herstellung und dem pikanten Geschmack. Schwieriger gestaltet sich dagegen die Zubereitung der Kartoffelrösti. Rainer Sass verwendet zur Herstellung keine Bindemittel, darum lassen sich die knusprigen Fladen nur mit Geschick und Geduld in der Pfanne braten und wenden.

Bernd Miesner hat für das vegetarische Dinner eine achtköpfige Männerrunde eingeladen, die vermutlich einen deftigen Braten, Steaks oder Schnitzel erwartet. Rainer Sass ist gespannt, ob die vegetarischen Gerichte ankommen.

NDR, Sonntag, heute, 16:30 – 17:00 Uhr

Die Themen im ARD-Buffet

Die Themen im ARD-Buffet in der KW 30/2010
Moderation: Holger Wienpahl

Montag, 26.07.2010

Zuschauerfragen zum Thema: Namenforschung
Experte: Prof. J. Udolph, Namenforscher
Martin Gehrlein bereitet heute zu: Rindertartar mit Röstzwiebeln und Baguette

Dienstag, 27.07.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Fleckensprechstunde
Expertin: Silvia Frank, Netzwerk Haushalt
Jacqueline Amirfallah bereitet heute zu: Gegrillte Garnelen mit karamellisiertem Sommerlauch

Mittwoch, 28.07.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Insektenstiche
Expertin: Dr. Susanne Topf, Hautärztin
Beitrag: Food Hunter. Das „ARD-Buffet“ begleitet einen Food-Hunter bei seiner Arbeit, einen Mann, der um die Welt reist, immer auf der Suche nach neuen Geschmäckern für unsere westliche Küche. Heute entdeckt der Food-Hunter „Bulang-Tee“
Vincent Klink bereitet heute zu: Zucchini-Curry

Donnerstag, 29.07.2010
Entfällt wegen Leichtethik Europameisterschaft

Freitag,30.07.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Garten – Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse
Kübelpflanzen aus dem Mittelmeerraum wie Orangen-und Olivenbäumchen sind sehr beliebt auch bei uns. Doch die sonnenverwöhnten Pflanzen brauchen besondere Sorgfalt – und den richtigen Schnitt. Willi Höfer zeigt, wie man sie richtig in Form bringt und vor Krankheiten schützt.
Otto Koch bereitet heute zu: Penne-Salat al arrabiata