Johann Lafer

Johann Lafer und die 12.18. Investment Management GmbH, die hochklassige Hotel- und Touristikimmobilienprojekte in Deutschland und Europa unterhält, gehen künftig gemeinsame Wege. Vielfältig und fundiert sind die Synergien, die sich aus der neuen Kooperation ergeben. Um bis zu fünf neue Hotelprojekte soll das Portfolio von 12.18. zukünftig jährlich wachsen. Für die optimale Aufstellung der zugehörigen Restaurantbetriebe sucht das Unternehmen nach einem gehoben modernen und fortan multiplizierbaren Gastronomiekonzept. Mit Johann Lafer steht ihm nun für die Entwicklung desselben einer der bekanntesten Chefs de Cuisine im deutschsprachigen Raum zur Seite. „Denn Innovation in der Hotellerie kommt immer aus der Gastronomie“, sagt Jörg Lindner, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Investment Management GmbH.

So soll unter der Anleitung von Johann Lafer beispielsweise auch eine erstklassige zentrale Kaderschmiede zur Nachwuchsförderung für die gemeinsamen gastronomischen Betriebe geschaffen werden. Weiterhin übergibt 12.18. ein Restaurant ihres luxuriösen, mecklenburg-vorpommerschen Hotel- und Tourismusobjekts „Fleesensee Hotels & Sportresort“ in die Hände des prominenten Kochs. Unter der Leitung des erfolgreichen Restaurantchefs soll sich das „Blüchers“ Gourmetbistro, das um den Namenszusatz „by Lafer“ ergänzt wird, als Spitzenrestaurant und kulinarischer Anlaufpunkt für die Region etablieren. Die historischen Räumlichkeiten des aus dem Barock stammenden Schloss Blücher bieten den passend stilvollen Rahmen.

Für Johann Lafer eine spannende neue Herausforderung, das zu tun, wofür er mit Leidenschaft steht: ehrliche, anspruchsvolle Küche aus frischen, regionalen Zutaten herzustellen. Dank eines eigenen Organic-Programms am Standort kann er für diese am Fleesensee sogar auf selbst angebaute Lebensmittel zurückgreifen. Unter diesen auch alte, in Vergessenheit geratene Obst- und Gemüsesorten, die durch ihre Mitwirkung an den kreativ zubereiteten Geschmackserlebnissen des Kochs nun ein Revival erfahren dürfen. Lafer: „Damit erfüllt sich für mich ein Lebenstraum. Diese neue Aufgabe führt mich als Jungen vom Bauernhof zurück zu meinen Wurzeln. Produkte aus dem eigenen Garten direkt auf den Tisch. Ich freue mich sehr, die Gäste des Blüchers mit einer unübertroffen frischen, unverfälscht natürlichen Küche überraschen zu dürfen.“

12.18. wiederum wird Johann Lafer bei den geplanten Maßnahmen zur Verjüngung und Veredelung der „Stromburg“, dem Stammsitz der Lafer Unternehmensgruppe, unterstützen. Denn Revitalisierung und Repositionierung außergewöhnlicher Hotel- und Tourismusobjekte sind die ausgewiesene Kernkompetenz des Düsseldorfer Investmentunternehmens. Die Pläne für den weithin bekannten Hotel- und Gastronomiestandort „Stromburg“ sehen nicht nur ein umfassendes optisches Facelift für die Innenräume der mittelalterlichen Burg vor, sondern auch ein neues Konzept für die zwei renommierten Restaurants vor Ort: Johann Lafer‘s berühmtes Restaurant „Le Val d’Or“, das aktuell einen Stern im Guide Michelin und 16 Punkte im Gault Millau hält, und das ebenfalls im Gault Millau ausgezeichnete „Bistro d’Or“.

„Die Synergien der Kooperation zwischen Johann Lafer und 12.18. greifen einfach ideal ineinander und bergen für beide Seiten ungeheuer großes Potential“, bringt Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Investment Management GmbH, die strategische Grundidee des Zusammenschlusses auf den Punkt. Auch Johann Lafer ist überzeugt: „Durch die jeweils neu hinzugewonnene, nun gebündelt verfügbare Expertise werden alle gemeinsamen Gastronomie- und Hotelstandorte eine spürbare Wert- und Image-Steigerung erfahren.“ Jörg Lindner: „Es ist eine Kooperation, von der vor allem unsere Gäste profitieren. Mit gehobener Küche und einem allen Wünschen zuvorkommenden, hochklassigen Service geboten an außergewöhnlichen Standorten möchten wir ihnen unvergesslich schöne und genussvolle Momente bereiten.“

Auch der Onlinevertrieb aller unter der Marke „Lafer“ angebotenen Produkte und Dienstleistungen soll im Rahmen der Kooperation ausgebaut werden. Das entsprechende Angebot ist breitgefächert und reicht aktuell von Feinkostprodukten und Kochbüchern über Kochkurse an Lafer’s Kochschule „Table d’Or“, der modernsten ihrer Art in Deutschland, bis hin zu luxuriösen Heli Gourmet-Hubschrauber-Picknicks. Ergänzt werden soll das Portfolio darüber hinaus schon bald um neue, gemeinsame Angebote wie Kochevents und Trainings in Hotels oder spezielle Hotel Packages.
Weiterhin freuen sich beide Seiten darauf, den gesamten Bereich des Tagungs- und Eventgeschäfts der bestehenden Hotelbetriebe um hochkarätige Angebote mit Johann Lafer ergänzen zu können. Gäste dürfen gespannt sein.

Frank Buchholz

Kaum hat Ende 2015 der letzte offiziell besternte Teller die Restaurantküche im Buchholz verlassen, beschäftigt sich der Chef des Hauses schon mit neuen Plänen. Lange Ruhepausen oder gar Stillstand sind bei einem Buchautor, Fernsehkoch, Unternehmer, ehemaligen Sternekoch und Familienvater auch schwer vorstellbar. „Wenn man gewohnt ist, ständig auf der Suche nach neuen Zutaten, Rezepten, Zubereitungstechniken und Ideen zu sein, setzt man sich nach der Schließung seines Sternerestaurants bestimmt nicht zur Ruhe. Da geht immer noch mehr“, erklärt Frank Buchholz. Erst vor kurzem ist er mit seiner erfolgreichen Kochschule ins Haupthaus des ehemaligen Sternerestaurants umgezogen. Bislang war die Kochwerkstatt in einem separaten Nebengebäude untergebracht, jetzt kochen Schüler und Profi gemeinsam in der erst 2015 neu eingebauten Küche und essen anschließend im stilvoll eingerichteten Gastraum.

Ein vollkommen neues und in der Region einzigartiges Projekt startet Buchholz außerdem unter dem Titel Frank’s Friday Kitchen. Dahinter steckt ein kommunikatives Esserlebnis, mit dem er sich bewusst vom alltäglichen Einerlei und der Hektik eines normalen Gastronomiebetriebs befreit. Nur an einem Freitagabend im Monat öffnet er seine Türen und serviert gemeinsam mit seinem Team ein Vier-Gänge-Menü mit abgestimmter Weinbegleitung. „Ich habe mir schon lange gewünscht, fernab vom normalen Tagesgeschäft ein intimes und lockeres Restauranterlebnis bieten zu können. Diesen Traum erfülle ich mir jetzt und freue mich sehr, auf diese Weise weiterhin und sogar noch intensiver für meine Gäste da zu sein“, sagt Buchholz. Die Abende werden jeweils unter einem wechselnden Motto stehen, das den Abonnenten des Buchholz-Newsletters im Vorfeld exklusiv mitgeteilt wird. Zum Konzept gehört auch die offene Küchentür, denn die Gäste sollen ganz ohne Scheu auch einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich frei und ungezwungen bewegen können. „Persönlicher und abwechslungsreicher kann ein Auswärtsessen kaum sein. So sieht für mich die Gastlichkeit der Zukunft aus“, so Buchholz.

Auch für private Veranstaltungen wie Firmenjubiläen, Familienfeiern oder Hochzeiten stehen die Räumlichkeiten ab sofort zur Verfügung. Mit seiner Fokussierung auf einen möglichst individuellen Restaurantbesuch formt Buchholz nun sein ganz eigenes Bild von moderner Gastronomie und setzt mit den drei Elementen Kochschule, exklusiven Dinnerabenden und intimen Privatveranstaltungen den neu eingeschlagenen Weg konsequent in die Tat um.

www.frank-buchholz.de

Die Liebe der Briten zu Lagerbier nimmt ab

Das britische Lagerbiersegment scheint sich schwerzutun, seinen Status zu bewahren – es ist einer besonders starken Konkurrenz durch Ale/Bitter ausgesetzt, deren Erfolg durch den Craft-Bier-Boom beflügelt wird. Tatsächlich tranken laut einer Untersuchung der Marktforschungsagentur Mintel im Jahr 2015 49 % der Briten Lagerbier*, während es im Jahr 2014 noch 54 % waren**.

Das geminderte Interesse der Verbraucher an Lager wirkt sich laut der Untersuchung auch auf den Absatz aus, welcher von 3,18 Milliarden Litern im Jahr 2014 auf geschätzte 3,15 Milliarden Liter im Jahr 2015 gesunken ist. Insgesamt hat sich der Absatz von Lagerbier allein in den vergangenen fünf Jahren um 8 % reduziert, von 3,44 Milliarden Litern im Jahr 2010.

Die Liebe der Briten zu Lagerbier schwindet zwar, Ale-Biere blicken jedoch weiterhin hoffnungsvoll in die Zukunft – insbesondere unterstützt durch den Erfolg von Craft-Bier und Sorten wie IPA (Indian Pale Ale). Im Jahr 2015 sollen die Briten 913 Millionen Liter Ale/Bitter getrunken haben; 2014 waren es 895 Millionen Liter. Heute trinkt mehr als ein Viertel (27 %) der Briten Ale und Bitter, während einer von fünf (20 %) angibt, Craft-Bier jeder Sorte zu trinken.

Laut einer Mintel-Untersuchung wirkt sich die Schwächephase von Lager auf die Bierumsätze insgesamt negativ aus. Im Jahr 2015 sollen die Briten 4,25 Milliarden Liter Bier getrunken haben und somit weniger als die 4,27 Milliarden Liter im Jahr 2014. Derweil hat sich das Umsatzwachstum verlangsamt: Die Umsätze sind lediglich geringfügig gestiegen, von 16,61 Milliarden £ im Jahr 2014 auf geschätzte 16,68 Milliarden £ im Jahr 2015. Für das Jahr 2016 sind jedoch Anzeichen für Wachstum zu erkennen und Mintel prognostiziert eine Zunahme des Umsatzwerts auf 18,1 Milliarden £ bis zum Jahr 2020.

Chris Wisson, Senior Drinks Analyst bei Mintel, sagte:
„Obwohl Ales und Bitter ein deutlich kleineres Segment als Lager darstellen, wurden sie in den vergangenen Jahren sehr bekannt, da sie an der Spitze des Trends zu Craft-Bier stehen. Viele Brauer von Craft-Bier haben sich auf Ales spezialisiert; sie brauen Sorten wie Pale Ale, zum Beispiel IPA und Golden Ale, womit sie wiederum der Beliebtheit von hochwertigen Flaschenbieren Auftrieb verleihen. Die hohen Preise, die für viele Craft-Biere verlangt werden, haben den Wert dieser Produkte und ihre Positionierung im Premiumsegment gefördert. Obwohl Lagerbier derzeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, sollte der allgemeine Biermarkt von vermehrten Innovationen im Bereich Craft-Bier sowie von Umsatzsteigerungen durch Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen und der UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2016 profitieren.“

Außerdem scheint der Kostenfaktor den Bierdurst der Briten zu beeinflussen. Viele Briten lehnen es ab, viel Geld für ein Pint zu zahlen: Ein Fünftel (20 %) der Biertrinker im Vereinigten Königreich gibt an, nicht mehr als 2,99 £ (4€) für ein Pint zahlen zu wollen. Während insgesamt drei von zehn (29 %) Biertrinkern gewillt sind, mehr als 4 £ pro Pint zu zahlen, ist bei Londonern die Bereitschaft größer, tiefer in die Tasche zu greifen. Hier sind 27 % bereit, mehr als 4,50 £ pro Pint zu zahlen. Und obwohl Craft-Bier derzeit weiterhin boomt, sind sogar 44 % der Briten der Ansicht, Craft-Bier sei überteuert.

„Der stetige Preisanstieg im vergangenen Jahrzehnt hat zur Folge, dass Verbraucher es vehement ablehnen, mehr Geld für Bier auszugeben, vor allem, wenn die Hürde von 4 £ und sogar 5 £ fallen soll. Marken, die von Verbrauchern mehr Geld für Bier verlangen, müssen dies deutlich begründen, zum Beispiel mit Produktverpackungen oder Markengläsern sowie mit einem im Vergleich zu billigen Massenbieren eindeutig besseren Geschmack“, fährt Wisson fort.

*In den sechs Monaten bis Oktober 2015.
**In den sechs Monaten bis September 2014.

Kevin Fehling verlässt das Belle Epoque

Kevin Fehling schreibt auf seiner Facebook Seite:

Nach zehn unglaublich intensiven und erfolgreichen Jahren im Restaurant La Belle Epoque im Columbia Hotel Casino Travemünde ist es nun Zeit, einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen, den in die Selbständigkeit.
Ich werde im Sommer ein einzigartiges Chefs Table Restaurant in der Hamburger Hafencity eröffnen, das es so in Deutschland noch nicht gibt. Wir werden dabei unserer weltoffenen Küchenstilistik, die durch Kreativität und dem Streben nach Perfektion geprägt ist, weiterhin treu bleiben.

Mein allergrösster Dank gilt meinen jetzigen Mitarbeitern und all denjenigen, die in den vergangen 10 Jahren mit voller Leidenschaft und Aufopferung unser Restaurant La Belle Epoque zu dem gemacht haben, was es heute ist: eines der besten Restaurants der Welt.
Und keine Angst, Liebe Gäste, David Eitel und viele mehr unseres genialen Teams werden mit von der Partie sein.

Kevin Fehling

Gregor Hauer

Gregor Hauer erneut mit Michelin-Stern ausgezeichnet –
Fine Dining Restaurant in der Wutzschleife behauptet sich als kulinarische Top-Adresse –
Auch Hotel-Restaurant „Spiegelstube“ überzeugt die Inspektoren

Er hat es wieder geschafft: Gregor Hauer, Küchenchef des „Gregor’s Fine Dining“ im Resort Die Wutzschleife, konnte auch in diesem Jahr die Inspektoren des „Guide Michelin“ überzeugen und seinen Stern verteidigen. Der 31-Jährige bestätigt die höchste gastronomische Auszeichnung in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Folge. Besonders stolz ist der Küchenchef im Resort Die Wutzschleife auch auf die Auszeichnung des Hotelrestaurants „Spiegelstube“, das im Guide Michelin weiterhin mit dem Siegel „Bib Gourmand“ geführt wird und für hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis steht. „Beide Auszeichnungen bestätigen, dass wir all unsere Gäste auf höchstem Niveau bewirten“, sagt Gregor Hauer. Mit gleich zwei Nennungen im renommierten Michelin-Führer behauptet sich die Wutzschleife weiterhin auch überregional als kulinarische Top-Adresse.

Lagerfeuer-Nostalgie trifft Haute Cuisine
In der Küche des traditionsreichen Familienbetriebs Die Wutzschleife verbindet Gregor Hauer den Anspruch von Haute Cuisine mit kulinarischer Originalität. Sein Erfolgsrezept: Emotionale Küche, besondere Gefühle zum Probieren und Genießen. „Ein Abend im Restaurant ist mehr als eine Menüfolge oder ein Tellergericht. Für uns und unsere Gäste ist es ein Erlebnis“, ist Gregor Hauer überzeugt. „Wer denkt beim Stockbrot-Grillen am Tisch nicht an Lagerfeuerromantik?“ Mit regionalen Traditionen und Spezialitäten bleibt er seinen Wurzeln auch in der Sterneküche treu. „Meine liebsten Rezepte sind Variationen unserer Familiengerichte, für die ich fast ausschließlich Produkte aus der Region verwende. Wir arbeiten zum Beispiel seit Jahrzehnten mit unserem Hausmetzger zusammen, der bereits meinen Opa beliefert hat.“

Adventsromantik und Silvestergala
Wer Appetit bekommen hat auf Gregor Hauers emotionale Küche, gönnt sich jetzt mit seinen Liebsten eine Auszeit vom Alltag. In der Adventszeit zeigt sich das Resort Die Wutzschleife von seiner besinnlichen Seite und bietet kuschlige Arrangements mit Wohlfühlcharakter an. Zum Jahreswechsel wird es festlich: Bei der Silvestergala lädt das Küchenteam um Sternekoch Gregor Hauer zur Küchenparty mit 20 Gängen im Miniaturformat. Anschließend locken singende Party-DJs zum Tanz, bevor um Mitternacht das Feuerwerk über dem Glasdach der Piazza den Jahreswechsel einläutet. Nicht fehlen darf ein spätes Katerfrühstück für Langschläfer, um ganz entspannt ins neue Jahr zu starten.

www.wutzschleife.com

Ronny Siewert

Heiligendamms Spitzenkoch Ronny Siewert lässt den Gourmetstern weiterhin leuchten

Es bleibt Königsklasse: Das Friedrich Franz Gourmet Restaurant in Heiligendamm darf seinen Stern aufpolieren, denn die Jury des Restaurantführer Michelin bestätigte am Donnerstag erneut diese wertvolle Einstufung. „Die Michelin-Sterne gelten als eine der höchsten Auszeichnungen für eine hervorragende Küche“, sagt Ronny Siewert, Küchenchef des Heiligendammer Spitzenrestaurants, nicht ohne Stolz. Keine Finanzkrise, kein Eigentümerwechsel konnte das zehnköpfige Team um den Sternekoch beirren, beispielhaft bodenständig und immer wieder mit neuen Ideen und Kreationen im Gepäck, bleibt der erfahrene Gourmetkoch seiner Linie treu und wie man sieht, liegt er damit genau richtig.

Seit 2008 steht Ronny Siewert nun in der Küche des Friedrich Franz Gourmetrestaurant, erkochte dort zum sechsten Mal einen Stern, seit acht Jahren allerdings darf er sich Sternekoch nennen. Seit 2013 ist er zudem mit 18 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet, was bisher in Mecklenburg Vorpommern einmalig ist. Seit 2009 gewinnt er jedes Jahr den „Großen Gourmet-Preis von Mecklenburg-Vorpommern“, ist damit unangefochten bester Koch des Bundeslandes. Feinschmecker schätzen insbesondere seine „kleinteilige Arbeit mit viel Geschmack“. Siewert Kreationen sind in ihrer Aromatik sehr fein und niemals aufdringlich. Seine Verwurzelung in der klassisch-französischen Küche ist immer zu erkennen.

Das Herz im Service des Friedrich Franz ist Restaurantleiter Norman Rex. Er ist seit Bestehen des Hauses im Friedrich Franz dabei. Der gebürtige Berliner begrüßt und umsorgt seine Gäste mit einem ganz besonderen, feinen Charme, gibt jedem Gast gekonnt das Gefühl, ein Freund des Hauses zu sein.

Mit der Sommeliere Aline Nagel ist das Gastgeber-Trio im Friedrich Franz komplett. Sie hat nicht nur ein feines Gespür für den richtigen Wein zur gewählten Speise, sie überzeugt auch durch ein enormes Wissen über die Herkunft und Entstehung der edlen Trauben, dass schon manchen Gast verblüfft haben dürfte.

Wer sich selbst von den Kochkreationen überzeugen und die Gastgeber kennenlernen möchte – das Friedrich Franz Gourmet Restaurant ist von Mittwoch bis Sonntag, von 18 bis 22 Uhr geöffnet.

www.grandhotel-heiligendamm.de

Alle Ergebnisse des Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345871/Alle-News-zum-Michelin-2015/

Restaurants in Dresden

Wir besuchten das Restaurant Moritz an der Dresdner Frauenkirche –
Küchenchef ist hier Sebastian Rosenfeld

Sehen Sie unsere Fotoreportage auf Facebook:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152345982013124.1073741894.168996673123&type=1

Weiterhin waren wir noch im Kastenmeiers: www.facebook.com/media/set/?set=a.10152348076038124.1073741895.168996673123&type=3

Und im Restaurant William: www.facebook.com/media/set/?set=a.10152349551993124.1073741896.168996673123&type=3

Bernhard Moser

Frisch gestrichene Regale und viele hundert Flaschen Wein, in der Mitte des Weinkellers eine Tafel für maximal 16 Gäste, über dem Keller ein nüchterner Schulungsraum, damals noch mit Overhead und Beamer: so eröffnet Bernhard Moser im Juni 2004 die Weinschule Berlin. Jetzt feiert er mit einem Straßenfest das 10jährige Jubiläum: Am 12. Juli 2014 ab 17 Uhr in der Inselstraße in Mitte – mit Schnitzel, Klopsen, Berlinern und Wein von Tement, Müller und mehr.

„Die beste Idee der Weinschule war, den Theorie- und Praxisteil voneinander zu trennen“, ist Bernhard Moser überzeugt. Vorab eine Stunde Einführung in das Thema, ob Grundlagen des Weins, Länderseminare oder Käse und Wein für Mutige, durchaus anspruchsvoll und wissenschaftlich und genauso unterhaltsam. Danach im Weinkeller die Praxis des Weintrinkens. Ein voller Erfolg, wer einmal dabei war, kommt wieder, bringt Freunde mit, empfiehlt weiter.

Keiner hatte 2004 dran geglaubt. Anders als heute war die Feinschmeckerei noch kein Trend und „alle glaubten, dass ich spinne“, sagt der österreichische Sommelier. Eine Weinschule in Berlin? Wer soll denn da hin gehen?

Die Unken hatten in den ersten Jahren tatsächlich Recht. Kaum Buchungen, einmal saßen nur zwei Teilnehmern am Tisch. Da beschloss Bernhard Moser: kein Seminar unter 12 Personen. „Hatten wir wenige Teilnehmer, hab ich einfach mit Freunden aufgefüllt. Der Raum muss voll sein, nur so kommt Stimmung auf“, erzählt er. Weihnachten 2006 lief es das erste Mal richtig gut. Im Januar 2007 hat ein Berliner Radiosender einen wunderbaren Beitrag über die Weinschule-Berlin gemacht. „Danach waren wir bis Juli komplett ausgebucht. Nicht ein Platz mehr frei.“

Dabei ist es geblieben. Heute besuchen Bernhard Moser in der Weinschule-Berlin im Schnitt 1.200 Menschen jährlich. Der Sommelier, der auch Koch und Betriebswirt gelernt hat, ist außerdem Initiator des eat!berlin Feinschmeckerfestival, das im Februar 2015 zum vierten Mal stattfindet. Er arbeitet fürs Radio und Fernsehen, hatte zweieinhalb Jahre ein eigenes Format bei RadioEins, schreibt für Feinschmeckermagazine (u.a. Tagesspiegel-Genuss) und das zitty Stadtmagazin und arbeitet als Restauranttester. „Meine Frau Sina Moser führt die Geschäfte seit drei Jahren, so kann ich mich noch mehr auf das Thema Genuss konzentrieren.“

Und was bringt die Zukunft? „Mehr Käse“, schmunzelt Moser. „Ich liebe Käse! Sowohl ihn zu essen, als auch ihn zu machen. Ein großartiges Handwerk“. Ab September starten in der Weinschule-Berlin neue Kurse, hier lernen Teilnehmer die Kunst des Käsemachens. „Die Weinschule-Berlin wird es weiterhin geben. Diese Abende machen mir und den Teilnehmern zu viel Spaß. Und für die Erbfolge gibt es auch schon ein Konzept.“

Gourmet Report & www.kochmesser.de wünschen Bernhard Moser weiterhin so viel Erfolg!

www.weinseminar.de/home.html

Frischeparadies Innsbruck

Frischeparadies ist ab sofort mit einer zweiten Niederlassung in Österreich vertreten

Neun Märkte gab es bisher in Deutschland und Österreich, jetzt stärkt die Frischeparadies KG mit einer Filiale in Innsbruck ihre Präsenz im Nachbarland. Die Fruchthof Handels GmbH gehört ab März 2014 zum Frankfurter Delikatessengroßhändler und bildet die zehnte Niederlassung. Der bisherige Geschäftsführer des Fruchthofs bleibt weiterhin als externer Berater tätig.

Heribert Lenz, ehemaliger Geschäftsführer der Fruchthof Handels GmbH, hat schon umdekoriert: Sobald die Übernahme durch die Frischeparadies KG beschlossene Sache war, begrüßten Schilder die eintreffenden Kunden mit „Fruchthof Innsbruck, willkommen im Frischeparadies“. „Alle Beteiligten sind mit den Modalitäten der Übernahme sehr glücklich, und wir freuen uns, dass Heribert Lenz uns weiterhin als Berater zur Verfügung steht. Schließlich hat er den Fruchthof maßgeblich geprägt“, so Dietmar Mükusch, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Frischeparadies KG.

Der Innsbrucker Fruchthof bietet neben seiner Kernkompetenz Obst und Gemüse eine große Feinkostauswahl an Käse, Wein, Ölen, Marmeladen, Chutneys und zahlreiche Bioprodukte. Dieses Sortiment ist fest etabliert, ebenso wie der Name Fruchthof. Die bisherigen Mitarbeiter bleiben weiterhin für das Unternehmen tätig, die Leitung liegt ab dem ersten März 2014 bei Frischeparadies: „Wir werden unsere Stärke und Erfahrung in den Bereichen Frischfisch und Krustentiere nutzen und die Fischtheke ab dem ersten April mit unseren Produkten bestücken. Umgekehrt profitieren wir von den guten Beziehungen des Fruchthofs nach Verona, von dort kommen Obst und Gemüse in hervorragender Qualität. Diese Produkte wollen wir nach und nach auch in unseren anderen Märkten einführen“, erklärt Mükusch. Weitreichende Umbaumaßnahmen sind vorerst nicht geplant, in naher Zukunft wird aber die Fischtheke an das bekannte Frischeparadies-Design angepasst.

Anders als die übrigen neun Frischeparadies-Niederlassungen ist der Fruchthof in Innsbruck ein Markt nur für Endverbraucher. Der Standort ist jedoch laut Frischeparadies auch für Gastronomiekunden zukunftsträchtig: „Wir sehen für die Region Innsbruck und Tirol durchaus Potenzial im Bereich Auslieferungen. Hier werden wir nach einiger Zeit sehen, wie wir den Fruchthof weiterentwickeln können, um ihn auch für Profis aus der Gastronomie interessant zu gestalten“, so Christian Horaczek, Vertriebsleiter der Frischeparadies-Gruppe.

Der Fruchthof besteht in Innsbruck seit 1996 und bietet nicht nur ladeneigene Lebensmittel, sondern vereint unter seinem Dach auch weitere, eigenständige Partner wie eine Bäckerei und eine Metzgerei, einen Anbieter von Oliven, Antipasti und Aufstrichen, ein Blumengeschäft und einen Tabakwarenladen. Das gastronomische Angebot umfasst ein erfolgreiches Thai-Bistro für den schnellen Mittagstisch und ein attraktives Fischrestaurant, das mittags und abends geöffnet hat. Alle Partnerschaften werden unverändert fortgeführt.

www.fruchthof.at
www.frischeparadies.de