Benjamin Zehetmeier

Benjamin Zehetmeier ist neuer Küchenchef im Severin*s Resort & Spa im Sylter Kapitänsort Keitum. Damit übernimmt der 29-Jährige die kulinarische Verantwortung über die beiden Restaurants Tipken‘s und Hoog. „Wir freuen uns sehr, mit Benjamin Zehetmeier ein kreatives Nachwuchstalent für uns gewonnen zu haben. Herr Zehetmeier entwickelt mit seiner Handschrift das gesamte kulinarische Angebot unserer beiden Restaurants weiter“, sagt Christian Siegling, Hoteldirektor des ersten Fünf-Sterne-Superior-Resorts in Keitum.

Im Mittelpunkt steht dabei das legere Abend-Restaurant Tipken’s. Die Gäste haben hier die Möglichkeit, mehrere kleine Vorspeisen zu kosten, die wie Hauptgang und Dessert glasweise mit edlen, korrespondierenden Weinen aus dem mit über 700 Positionen bestückten Weinkeller des Hauses gereicht werden. Zum Rücken vom Salzwiesenlamm mit Gemüse aus dem Alten Land, Pastinake und Lavendel haben die Gäste beispielsweise die Wahl zwischen einem 2012er Vino Nobile di Montepulciano oder einem 2004er Château Palmer.

Das Restaurant Hoog bietet ganztags eine unkomplizierte Küche mit den besten Produkten aus der Region im Bistro-Stil. So bietet die Speisekarte zum Beispiel Filet vom Sylter Galloway oder Keitumer Fischsuppe. Das Hoog ist der beliebte Treffpunkt beim Frühstück à la carte, zum Lunch nach dem Wattspaziergang oder am Nachmittag zu Kaffee- oder Teespezialitäten aus der hauseigenen Patisserie sowie abends zum Dinner in gemütlicher und lockerer Atmosphäre.

Die Namen des Restaurants beziehen sich auf die berühmte, unmittelbar vor dem Severin*s Resort & Spa gelegene Grabstätte des Sylter Riesen, dem „Tipkenhoog“. Hier liegt der Sage nach der Riese Tipken begraben, seitdem er im Kampf gegen die dänischen Eindringlinge gefallen ist.

Der neue Küchenchef Benjamin Zehetmeier absolvierte seine Ausbildung im Hotel Seethaler in seiner bayerischen Heimat Straubing. Weitere Erfahrungen sammelte er am Ammersee und bei Witzigmann und Roncalli Bajazzo in München, bevor es ihn letztendlich gen Norden zog. Bei Sternekoch Karlheinz Hauser begann er im Hotel Süllberg in Hamburg als Demi Chef und stieg bald darauf zum Executive Küchenchef auf. „Ich freue mich schon sehr darauf, gemeinsam mit unserem Sommelier Klaus Otto Klimek und unserer Patissière Anne-Katrin Pech das neue kulinarische Konzept umzusetzen,“
sagt Zehetmeier.

Im Dezember 2014 eröffnete die Betreibergesellschaft ATLANTIC Hotels in Keitum auf Sylt das Severin*s Resort & Spa. Das erste Fünf-Sterne-Superior-Resort im Kapitänsdorf Keitum liegt am Wattenmeer und wurde im Friesenhausstil erbaut. Das für die Insel typische Reetdach misst 5.000 qm und ist somit Europas größtes zusammenhängendes Reetdach.
Die 62 Zimmer und Suiten (40-200 qm) sowie 22 Studios und Appartements sowie fünf Villen wurden vorwiegend in hellen Naturtönen gestaltet und mit friesischen Elementen versehen. Auf 2.000 qm erstreckt sich der SPA des Resorts mit glasüberdachtem Pool (16 m x 9 m), einem orientalischen Hamam, Kräuter- und Dampfsaunen, einer finnischen Sauna, einer Biosauna für Damen mit separatem Ruheraum und Behandlungsräumen sowie private Spa-Suiten.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das Abend-Restaurant Tipken‘s, das nach dem Sylter Riesen benannt wurde. Hier werden zu kleineren Vorspeisen glasweise korrespondierende Weine angeboten. Für die Hauptgänge gibt es zwei glasweise Weinempfehlungen. Neben dem Tipken´s können die Gäste im Restaurant Hoog unkomplizierte Küche mit regionalen Produkten im Bistro-Stil genießen. Die Severin*s Bar mit Kamin und Smoker‘s-Lounge ist der ideale Ort, um nach einem Tag in der Natur zu entspannen. Der Weinkeller des Hauses wird für Weinproben und private Veranstaltungen geöffnet. Darüber hinaus verfügt das Haus über eine Bibliothek und einen Veranstaltungsraum für Meetings und Events. Für die kleinen Gäste gibt es einen Kids Club. Hunde sind im Severin*s Resort & Spa ebenfalls herzlich willkommen.

www.severins-sylt.de

Genuss und Vergnügen 2016 an der Südlichen Weinstraße

Regionale Spezialitäten entdecken, romantische Landschaften durchwandern, Geschichte und Kultur live erleben – allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie. Kurzurlaubern und Ausflüglern verspricht ein Besuch an der Südlichen Weinstraße auch 2016 wieder ein abwechslungsreiches Programm vom Frühling bis in den Winter hinein, und zwar mit einer Vielzahl an Festen und Veranstaltungen. Eine Hauptrolle spielt nicht nur der berühmte Wein, denn die Pfalz schwelgt auch im Blütenrausch.

Vom Weinberg in den Weinkeller…
Bereits zum 20. Mal findet das Rhodter WeinTestival vom 22. bis 24. April statt. Nicht nur die barocken Winzerhöfe und die Kastanienallee auf der denkmalgeschützten Theresienstraße locken die Besucher an, im Zentrum steht natürlich auch der Wein. Am 22. April laden die Winzer deshalb zum Jubiläums-Rundgang an vier Weinstationen ein, die dem Riesling, Rotwein, Burgunder und dem Traminer gewidmet sind und von regionalen Gerichten begleitet werden. Live-Musik sorgt für die Stimmung am Abend und wer den Wein nicht zu Fuß genießen möchte, kann auf das „Schoppebähnl“ aufspringen. Am 23. und 24. April stehen dann der berühmte Gewürztraminer und die Rebsorte des Jahres 2016, die Scheurebe, im Zentrum der Festivitäten. Weitere Informationen zu den Winzern und ausstellenden Künstlern finden Interessierte unter www.urlaubsregion-edenkoben.de.

Der Mai wird von der Gemeinde Maikammer mit dem „Wein. Kultur. Erleben“-Festival im Rahmen der „Maikammer KulTour 2016“ eingeleitet. Vom 29. April bis 1. Mai erwartet Besucher ein vielfältiges Programm: Das Wochenende wird eröffnet von einer Vernissage des Skulpturenparks unter dem Motto „Holz-Glas-Stein“ im Lavendelgarten des Bürgerhauses, am Abend sollen Spitzenjungweine von Maikammerer Winzern zu Live-Jazz verkostet werden. Auf der Bühne steht am 30. April unter anderem der Comedian Bernd Wittmann, der die Besucher mit Pfälzer Mundart unterhält. Zum Abschluss findet am 1. Mai ein Jazz-Frühschoppen, Kinderunterhaltung am Nachmittag und Live-Musik am Abend statt. www.maikammer-erlebnisland.de. Ein malerischer Blick von der Kleinen Kalmit über die Weinberge und den mittelalterlichen Ort Ilbesheim eröffnet sich beim Rundweg am 30. und 31. Juli im Rahmen des Kalmitweinfests. Zehn Weingüter schlagen ihre Zelte auf dem Berg auf und bewirten die Wanderer mit ihren ausgezeichneten Weinen und leichten Gerichten, während wandernde Musiker die Gäste auf dem Weg unterhalten. In der Ortsmitte herrscht typisch pfälzische Weinfeststimmung, mit Schoppenweinen und Pfälzer Küche. www.ilbesheim.de.

Weitere Weinfeste:
02.04.2016: Nacht der offenen Weinkeller in St. Martin
Der Weinbauverein von St. Martin lädt zu einem Spaziergang durch das romantische Winzerdorf ein und präsentiert die Vielfalt seiner Tropfen: Die Winzer öffnen ihre Weinkeller und bieten bis zu sechs Weine zum Verkosten an. www.weinbauverein-sankt-martin.de

07. – 08.05.2016: Weyher Weinpanorama 2016
Der Ausblick über die Weinberge von Weyher lässt sich am besten mit einem Glas in der Hand genießen. Das vielfältige Angebot der örtlichen Winzer können Besucher beim 9. Weyher Weinpanorama mit Live-Musik, einer Weinwanderung oder geselligem Beisammensein erforschen. Hier ist besonders der Wein-Panorama-Pass empfehlenswert, für 15 Euro ist der Probier-Pass erhältlich, mit dem Gäste an jedem Stand ein Glas Wein erhalten. www.weyher-pfalz.de/Weyher-und-Wein/weinpanorama.php

27. – 30.05.2016: Weintage der Südlichen Weinstraße in Landau
Ein Muss für Weinfreunde sind die 29. Weintage der Südlichen Weinstraße in Landau, denn dann kommen hier Weinkenner und –fans zusammen, um die besten Tropfen der Südlichen Weinstraße zu verkosten. Mehr als 90 Weingüter und Winzergenossenschaften erwarten in diesem Jahr die Besucher und laden mit über 700 ausgewählten Weinen und Sekten zum Verkosten ein. www.suedlicheweinstrasse.de/veranstaltungen/wein-events/weintage/

25.08.2016: Pfälzer Goldrausch in Klingenmünster
Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr auf Burg Landeck die Afterworkparty Pfälzer Goldrausch statt. Mehr als 20 charmante Weinprinzessinnen von damals und heute schenken Weine unterschiedlicher Weingüter aus. Bei stimmungsvoller Musik und entspannter Atmosphäre können Besucher bis 23 Uhr den Tag bei ausgezeichnetem Wein und Köstlichkeiten aus der Burgküche ausklingen lassen. www.suedlicheweinstrasse.de/suedliche-weinstrasse/wein-genuss/erlebnis-wein/pfaelzer-goldrausch

18.09.2016: Kulinarische Weinbergswanderung in Siebeldingen
Durch die Weinberge der Weinlage „Siebeldinger im Sonnenschein“ führt die sechs Kilometer lange Wanderstrecke. Die Weinlage zeichnet sich durch ihre Kalkböden aus, die für die Burgundersorten sehr vorteilhaft sind. Entlang der Wegstrecke präsentieren sich an insgesamt neun Stationen Siebeldinger Weingüter ihre Weine und Speisen. Dazu öffnet die Bundesforschungsanstalt Geilweilerhof seine Tore für Besucher. www.sigibaldus-winzer.de

3.-4.12.2016: Weinwinter in den Weinkellern Birkweilers
Zur Einstimmung auf die gemütliche Weihnachtszeit öffnen die Birkweiler Weingüter am 2. Adventswochenende ihre Höfe und Keller und bieten in romantischer Atmosphäre Weine, Kunsthandwerk und kleine Speisen. www.weinjahreszeiten.de

Noch viele weitere Veranstaltungen zum Thema Wein finden Interessierte im Weinfest-Kalender: http://www.suedlicheweinstrasse.de/suedliche-weinstrasse/service/blaetterkataloge/weinfestkalender-2016/

Saale-Unstrut lädt zum großen Wein-Event

Durch Weinberge flanieren, in urige Keller steigen, verkosten, philosophieren, schlemmen und tanzen: Am 1. und 2. August laden die Winzer in Saale-Unstrut wieder zu den „Tagen der offenen Weinkeller und Weinberge“. Alljährlich finden sich dabei Tausende in dem berühmten Qualitätsweinanbaugebiet mit seinem bedeutenden Kulturerbe rund um Naumburg und Freyburg zusammen, um das süße Leben zwischen Steilterrassen, Natursteinmauern und Weinberghäuschen zu feiern.

– Weinkultur und Winzertanz –
Über 50 Privatweingüter sowie die Winzervereinigung Freyburg, das Landesweingut Kloster Pforta und die Rotkäppchen Sektkellerei öffnen ihre Türen und laden zur Verkostung. Geführte Wanderungen durch die Weinberge stehen ebenso auf dem Programm wie vom Wein inspirierte Malerei und Poesie. In Straußwirtschaften gibt es hausgemachte Obst- und Flammkuchen. Und in geschmückten Höfen wird zum Winzertanz aufgespielt. Mit der für das Festwochenende eingerichteten Weinbuslinie sowie der Burgenlandbahn sind Gäste entlang der Weinstraßen Saale-Unstrut, Weiße Elster und Mansfelder Seen zwischen den Veranstaltungsorten mobil.

– Buttenlauf bergauf –
Mit Spannung wird der traditionelle Buttenlauf im Weinörtchen Dorndorf erwartet. Butte heißen die Rückentragen, die Weinbauern zur Traubenernte nutzen. Zum Wettkampf werden diese Gefäße mit Wasser gefüllt. Damit laufen die Kontrahenten – darunter viele einheimische Winzer – durch einen steilen Parcours vom Unter- ins Oberdorf. Es geht darum, schnell zu sein und trotzdem nicht zu viel zu verschütten. Vor allem jedoch geht es um den Spaß. Ein Becher Wein unterwegs gehört dazu. Start des beliebten Spektakels ist am Samstag um 14 Uhr.

– Lichterzauber am Abendhimmel –
Und am Samstagabend ab 18 Uhr verzaubert die Lichternacht im Herzoglichen Weinberg bei Freyburg. Zwischen stimmungsvoll illuminierten Steilterrassen und Weinberghäuschen gibt es Musik, Wein und sommerliche Cocktails. Höhepunkt ist das Feuerwerk am Abendhimmel.

– Prämierung der Spitzenweine –
Am Vorabend des Wochenendes erwartet Weinfreunde noch ein weiterer Höhepunkt. Der Weinbauverband Saale-Unstrut gibt die Sieger der Gebietsweinprämierung Saale-Unstrut 2015 bekannt. 19 goldene, 81 silberne und 62 bronzene Medaillen vergibt die siebenköpfige Fachjury mit Vertretern aus Weinbau, Gastronomie und Gesundheitswesen in diesem Jahr an die Winzer der Region. Bewertet wurden die Rebensäfte nach Klarheit, Geruch, Geschmack und Harmonie. Zur Festveranstaltung am Freitagabend im Ratskellersaal von Naumburg können Interessierte die frisch gekürten Spitzenweine verkosten.

Informationen zu Saale-Unstrut sowie zum Programm der „Tage der offenen Weinkeller und Weinberge“ liefert die Website www.saale-unstrut-tourismus.de

Johannes Partoll

Der Langostino kommt mit schwarzem Knoblauch, fermentiertem Frühlingslauch und Topinambur daher, dazu gesellt sich ein Rotgipfler aus dem Hause Gustav Krug in der österreichischen Thermenregion. Solche Kombinationen sind typisch für die Finesse, mit der Küchenchef Johannes Partoll und die Sommeliers im Relais & Châteaux Chasa Montana Hotel & SPA zusammen spielen. Das Eigentümer-geführte Haus im auf 1850 Höhenmetern im Dreiländereck Österreich, Italien und Schweiz versteckten Samnaun, ist der Geheimtipp für alle, die im kleinen Rahmen (55 Zimmer) höchste Küchen- und Weinvollendung erleben wollen, gekrönt mit einem Michelin-Stern und 15 Gault Millau-Punkten, aber auch mit 19.000 Flaschen im Weinkeller. Immer wieder finden hier zudem spezielle Weinweekends statt, wie das mit Jean Pierre Confuron von der Domaine Chanson im Oktober 2015.

Chasa Montana-Gastgeber und Sommelier Daniel Eisners Augen glänzen, wenn er von seiner „neuen Liebe“ Burgund erzählt: nicht nur von der berühmten Domaine de la Romanée Conti, sondern von den Premiere Crus „zum unvergleichlichen Preis-Leistungsverhältnis“ der Domaine Chanson, deren Önologe Jean Pierre Confuron 2014 von der französischen Fachzeitschrift „Revue des Vins de France“ zum Winzer des Jahres in Frankreich gewählt wurde. Ein Mitglied des Hauses Chanson wird die Weinreise ins Burgund mit passendem Menü im Chasa Montana (9.-11.10.2015) übrigens als Gast moderieren.

Vier diplomierte Sommeliers kümmern sich tagtäglich in allen Restaurants des Chasa Montana um die Gäste – und veranstalten immer wieder Weinführungen und Weinverkostungen, bei der vorwiegend Raritäten und exklusive Jahrgänge vorgestellt werden. Darüber hinaus bietet der Weinkeller im kleinen, aber feinen Privathotel mit 19.000 Flaschen alles, was das Herz begehrt. Einen Château Pontet-Canet oder gar einen Petrus? Selbstverständlich! Doch es gibt auch alltagstaugliche Hausweine, die vom Wachauer Erich Machherndl (Chasa Montana White & Pink Sparkling) und dem Südtiroler Bio-Pionier Loacker (Chasa Montana Red) eigens kreiert wurden. Seit 2003 betreuen Daniel Eisner und sein Sommelier-Kollege Thomas Monsberger gemeinsam den Weinkeller des Relais & Châteaux Chasa Montana Hotel & Spa und entdecken immer wieder neue spannende Tropfen, während andere Weine zum idealen Trinkgenuss im Gewölbe heranreifen. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf dem umgebenden Dreiländereck Italien, Österreich und der Schweiz. Geheimtipps gefällig? Aus der Bündner Herrschaft nennt Eisner die Weingüter Cicero und Thomas Studach, aus Italien neben den raren Kultweinen etwa von Ornellaia und Masseto auch den Südtiroler Geheimtipp Erbhof Unterganzner – und aus der Wachau neben den großen Winzern wie F.X. Pichler die Entdeckungen Paul Stierschneider (Urbanushof) und Bäuerl aus Loiben.
Die perfekte Ergänzung zu dieser Weinwelt mit großem Wein- und kleinerem Verkostungskeller ist das Gourmetstübli „La Miranda“, das mit aussergewöhnlicher Küche der Relais & Châteaux- Philosophie huldigt. Der 35 Jahre junge Österreicher Johannes Partoll kocht hier eine moderne französisch-mediterrane Küche, die auf besten heimischen Produkten basiert – etwa auf einigen Spezialitäten von Ludwig Hatecke, einem der besten Metzger der Schweiz. Partolls kulinarischer Stil ist experimentell und unkonventionell, gegen den Trend nicht puristisch, sondern auch mal verspielt und immer für eine interessante Kombination der Aromen zu haben, die im Mund perfekt verschmelzen und harmonieren. Beispielhaft nennt der aktuelle Gault Millau (15 Punkte, 2 Hauben) hier das „Sashimi vom Thunfisch, frech kombiniert mit knusprig gebratenem Spanferkelbauch, Avocado und Papaya“. Der neue Guide Michelin 2015 verlieh aktuell einen Stern fürs „La Miranda“.

Partoll kam 2011 ins Chasa Montana – direkt aus dem Hotel Klosterbräu, Seefeld (1 Haube, 88 Falstaff-Punkte) und wirkte zuvor in einem der 50 besten Restaurants der Welt, in der Villa Joya im portugiesischen Albufeira (2 Michelin Sterne). Die beste Nachricht aber ist, dass Partoll im Chasa Montana nicht nur im „La Miranda“ kocht, sondern auch die Halbpensionsgäste immer wieder mit seinen kulinarischen Ideen erfreut. Und weil es nicht jeden Tag Gourmet-Küche sein kann, gibt es nicht zuletzt das „La Pasta“ mit Holzofenpizza, Pasta und einem klassischen Steak.

www.hotelchasamontana.ch

Evelyn Lindner

Evelyn Lindner aus Leipzig gewinnt Fachhandelspreis des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT die „Weinhandlung Lindner“ in Leipzig als Sieger des diesjährigen Fachhandelspreis aus­gezeichnet. Den zweiten Platz erreichte der „Weinlade am Gutenbergplatz“ in Karlsruhe, gefolgt vom „Kölner Weinkeller“.

DWI-Geschäftsführerin Monika Reule betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass der Weinfachhandel im vergangenen Jahr seinen Umsatz mit deutschen Weinen um zehn Prozent gesteigert und einen Marktanteil von zwölf Prozent am Umsatz erreicht hat. Er hätte insbesondere bei der Vermarktung hochwertiger Weine einen wichtigen Stellenwert im heimischen Weinmarkt.

Mit ihrem Wettbewerb zeichnen die Ausrichter Fachhändler aus, die sich in besonderer Weise für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten engagieren. Zu den Bewertungskriterien zählt unter anderem die ansprechende und übersichtliche Präsentation unterschiedlicher Rebsortenweine aus möglichst vielen Regionen. sowie eine fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal. Unangemeldete Besuche haben gezeigt, dass die ausgezeichneten Fachhändler diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht wurden.

„Evelyn Lindner präsentiert in ihrer kleinen aber feinen Weinhandlung sorgfältig ausgewählte Weine deutscher Spitzenerzeuger auf besonders liebevolle Art und Weise. Ihr Veranstaltungsprogramm, mit dem sie heimische Weine kreativ in Szene setzt, ist beeindruckend“, so fasste Werner Engelhard, Chefredakteur der Zeitschrift WEIN+MARKT, die Bewertung der Jury für die Wettbewerbssiegerin zusammen.

Für die Wahl des Zweitplatzierten war ebenfalls ein umfangreiches Seminarprogramm, verbunden mit einem gut sortierten Angebot und dem unermüdlichen Einsatz für die deutschen Weine ausschlaggebend. Aus Sicht der Jury hat Guntram Fahrner in seinem „Weinlade am Gutenbergplatz“ eine sehr ansprechende Welt der Weine geschaffen, in der deutsche Erzeuger und Rebsorten besonders im Vordergrund stehen.

Der gigantische „Kölner Weinkeller“, den Andreas Brensing für die Kölner Rewe-Group verantwortet, bietet nach Ansicht der Jury ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. Das Angebot an deutschen Weinen sei vorbildlich und werde großzügig präsentiert.

Die drei Gewinner des Fachhandelspreises erhalten neben Trophäen, Urkunden und Plaketten wertvolle Warengut­scheine der Wettbewerbssponsoren Schott Zwiesel, Howasped und Knoeppel sowie Gutscheine für Mitarbeiter­schulungen durch das DWI im Gesamtwert von 8.000 €.

Das Saint Mont Weinfest

Die Winzer von Plaimont öffnen vom 27. bis 29. März 2015 die Tore zu ihrer Appellation Saint Mont. Das ist eine einzigartige und besondere Gelegenheit, die neuen Jahrgänge der Saint Mont-Weine zu probieren, die Weinkeller zu besichtigen und die darin verborgenen Geheimnisse zu entdecken, auf Entdeckungsreise des historischen Erbes zu gehen… Kurz: Das Weinfest „Saint Mont Vignoble en Fête“ macht es einfach möglich, die Menschen, ihr Terroir und ihre Werte besser kennen zu lernen Dazu tragen auch die historischen Vorführungen auf Monastère bei.

Schon immer zeigen sich die Plaimont-Winzer sehr offen, um ihr reiches Erbe an Wein, Gastronomie, Kultur und Architektur mit der Welt zu teilen. Die familienfreundliche Route zeigt den Besuchern die Werte und Traditionen, die im Südwesten Frankreichs gelebt werden. Die Winzer präsentieren, jeder auf seine Art und Weise, ihre verschiedenen Produktionsstätten und ihre AOC-Weine aus Saint Mont wie L’Empreinte, Le Faîte, Château Sabazan, Monastère, La Madeleine. Aber auch verschiedene Bio-Weine können mit außergewöhnlichen regionalen Produkten verkostet werden.

Ein neuer Pate im Jahr 2015: Vincent Ferniot, bekannt aus dem lokalen Fernsehen
Journalist und gastronomischer Kritiker ist Vincent Ferniot, der seine Karriere bei „Télématin“ bei France 2 begann. Seit mehr als 15 Jahren ist er jeden Tag im Fernsehen zu sehen und brachte beispielsweise den Großmarkt Rungis seinen Zuschauern näher. Mit Zwischenstop bei den Sendern Canal +, Escales und Vivolta präsentiert er heute die täglich laufende Sendung „Midi en France“ bei France 3. Bewunderer und Freund von vielen großen Köchen hat er seinen Platz in der Haute Cuisine gefunden, denn er ist selbst ein begnadeter Koch und verrückt nach schönen Produkten mit Aromen, Geschmack und regionaler Herkunft. Saint Mont Vignoble en Fête mit Vincent Ferniot, das wird ein „Rendez-vous“, das sich die Feinschmecker nicht entgehen lassen.

Richard Maier

Frischer Krustenbraten mit geschmorten Erdäpfeln und lauwarmen Speck-Krautsalat, Spinatschaumsuppe an hausgemachten Topfenravioli sowie ausgewählte Kärntner Fleisch- und Fischspezialitäten auf dem Holzkohle-Grill: Für herbstliche Köstlichkeiten dieser Art wurde das Restaurant Fellacher im Almdorf Seinerzeit mit zwei Gabeln von Falstaff, Österreichs größter Gourmet-Community, ausgezeichnet. 17.000 Gäste-Tester haben entschieden: Das Restaurant Fellacher Almdorf Seinerzeit gehört zu den besten Restaurants in Kärnten und zu „Best of Austria 2014“.

Richard Maier, Küchenchef im Almdorf Seinerzeit, wurde für seine kulinarischen Spezialitäten im Gasthaus Fellacher bereits mit einer Haube prämiert und im Falstaff genannt. Die Produkte, die der Kärntner für seine traditionellen Gerichte verwendet, sind Ausdruck der regionalen Verwurzelung: Der holzofenfrische, saftige Schweinsbraten, der schmackhafte Lammrücken sowie alle anderen Alm-Spezialitäten werden ausschließlich aus Produkten der unmittelbaren Umgebung hergestellt.

Richard Maier ist Kärntner mit Leib und Seele und drückt diese Leidenschaft in seiner Vorliebe für die Alpe Adria Küche aus. „In meinen Lieblingsgerichten spiegelt sich die Schönheit Kärntens wider. Ein fangfrischer Lax’n aus den nahegelegenen Seen, ein paar frische Kräuter aus den Nockbergen, umrahmt von sonnengereiftem Gemüse aus der Region. Und abschließend ein knackiger Fruchtbrand von unseren Obstbrennern – das ist einfach richtig gut“, sagt der Österreicher.

Dinner im Weinkeller
Feuer knistert im Kamin, erlesene Jahrgänge zieren lange Regale und der Duft von köstlichem Essen erfüllt den Raum: Auch im Weinkeller des Almdorf Seinerzeit werden die Gäste mit Haubenqualität verköstigt. Das Weinsortiment besteht vorwiegend aus österreichischen Weinen, aber auch internationale Besonderheiten finden sich in den Weinregalen. Gäste können hier Spezialitäten wie einheimisches Rinderfilet, das vor ihren Augen tranchiert und filetiert wird, Draukrebse und Kärntner Laxn genießen. Vor dem offenen Kamin finden bis zu sechs Personen Platz.

Das Almdorf liegt im österreichischen Kärnten bei Bad Kleinkirchheim, zirka eine Stunde von Klagenfurt entfernt. Die 28 Almhütten und Chalets sowie die neue Jagdhütte fügen sich auf einem ruhig gelegenen Hochplateau im Nationalpark Nockberge zu einem gemütlichen Almdorf zusammen. Die Natur rund ums Almdorf eignet sich perfekt für die ganze Familie, für Zweisamkeit oder die persönliche Auszeit. Das Gasthaus Fellacher, der Hüttenservice, das kleinste Restaurant der Welt für vier Personen in der urigen Holzknechthütte und der Alm Spa sind nur einige Highlights im umfangreichen Angebot.

www.almdorf.com

Heinrich Schneider

Das höchste Sternerestaurant Italiens im neuen Design – eine große Glastür erlaubt den Blick in die neue Schauküche und somit auf Sternekoch Heinrich Schneider bei der Arbeit an seinem neuen Designspezialherd – Schwebender Weinkeller, verglaste Schauküche und herrliche Panoramafenster – hoch oben in den Sarntaler Bergen haben die Geschwister Gisela und Heinrich Schneider dem Auener Hof mit viel Passion und Liebe zum Detail in neues Design gehüllt. Das auf 1.600 Metern Höhe gelegene Gourmetrestaurant ist seit 2009 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Schlemmen mit Bergblick: Als höchstgelegenes Sternerestaurant Italiens startet der Auener Hof rundum erneuert in die Sommersaison. „Die Idee war, unseren Gästen nicht nur auf dem Teller Südtiroler Natur zu bieten“, erzählt Gisela Schneider. „Mit der Neugestaltung holen wir die Natur jetzt direkt in unser neues Restaurant Terra.“ Um die ganz persönliche Atmosphäre zu wahren, wurde Raum für maximal 25 Gäste geschaffen. Große bis unter das Dach reichende Panoramafenster sorgen im gesamten Restaurantbereich für einen freien Blick auf das Rosengartenmassiv und die umliegenden Berge. Im Inneren vermitteln Holz, Leder und Stein das Gefühl von unaufdringlicher Moderne und Natur pur. Neuer Blickfang und gleichzeitig architektonisches Highlight der neugestalteten Gaststube ist der „Wine-Cube“, der als begehbarer Weinkeller an der Decke schwebt. Gleichzeitig erlaubt eine große Glastür den Blick in die neue Schauküche und somit auf Sternekoch Heinrich Schneider bei der Arbeit an seinem neuen Designspezialherd. Lediglich regionale, Südtiroler Produkte sowie rund 40 verschiedene Wildkräuter, die Heinrich Schneider selbst in den umliegenden Wiesen und Wäldern sammelt, schaffen es auf 1.600 Metern Höhe in die Töpfe und Pfannen der raffinierten Terra-Küche. Die dazu passenden Weine empfiehlt Sommelière Gisela Schneider aus dem besten und größten Weinsortiment Südtirols. Wer das Exklusive sucht, bucht den Chef’s Table. Dieser spezielle Tisch für Zwei besticht durch eigenes Design und beinhaltet ein 12-Gänge-Degustationsmenü mit Chef-Service.

Übernachtungsgäste finden im kleinen Vier-Sterne-Hotel Auener Hof mit insgesamt acht Doppelzimmern und zwei Suiten einen gemütlichen Rückzugsort. Buchungen unter www.auenerhof.it

Weitere Informationen zu Südtirols Süden: www.suedtirols-sueden.info

Gerhard Pum

Heimische Kreationen mit regionalen Top-Produkten und dezent asiatischem oder Alpe-Adria-Akzenten: Im Jagdhof Guntramsdorf steht mit Gerhard Pum ein spannender neuer Küchenchef am Herd.

Eine genussvolle Kombination: Zum einen der Jagdhof Guntramsdorf als eine der traditionsreichsten Gourmetadressen des hochwertigen Weinbaugebietes Themenregion nahe Wien: Zum anderen mit Gerhard Pum ein Küchenmeister, der in seinem bisherigen Berufsleben auf so manche renommierte Topadresse wie „Die Krone“ und „Kristiania“ in Lech am Arlberg. verweisen kann. Vielversprechend auch seine „süße Vita“: Auf den Cayman Islands in der Karibik perfektionierte er als Chef-Pâtissier sein Können.

Zu seinen signature dishes zählen „zart rosa gebratenes Hirschrückenfilet an Haselnusscreme, Datteln und Orangenkompott“ oder die süße Verführung von „zweierlei Nougat auf karamelisierter Polentaschnitte und marinierten Weichseln“.

Mit seinem regelmäßigen Winzerstammtisch, Genießerabenden mit anwesenden Winzern und einem der interessantesten Weinkeller der Region gilt das Genießerhotel als weinkulinarische Topadresse nahe Wien. Die Innenstadt von Wien ist mit der nahen Badener Bahn ebenso rasch wie bequem erreichbar (12 km).

Attraktives Wochenend-Arrangement: Freitag bis Sonntag inkl. Gourmet-HP, Golf-Greenfee-Ermäßigung u.v.m. p. P. und Tag im DZ € 82,50.

Genießerhotel Jagdhof Guntramsdorf
2353 Guntramsdorf – Österreich
Tel. +43 (0) 22 36 / 52 225, info@jagdhof.cc, www.jagdhof.cc

Restaurant-Öffnungszeiten: täglich außer Sonntag 11.30 – 14.30 und 17.30 – 22.30 Uhr.